{"id":131524,"date":"2025-04-11T14:00:28","date_gmt":"2025-04-11T12:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131524"},"modified":"2025-04-11T14:37:12","modified_gmt":"2025-04-11T12:37:12","slug":"leserbriefe-zu-militaristen-sind-ganz-schnell-kleinlaut-wenn-die-eigenen-kinder-im-krieg-verheizt-werden-sollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131524","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eMilitaristen sind ganz schnell kleinlaut \u2013 Wenn die eigenen Kinder im Krieg verheizt werden sollen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Als &bdquo;Gipfel der Doppelmoral&ldquo; bezeichnet <strong>Tobias Riegel<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131397\">in seinem Kommentar<\/a> das paradoxe Verhalten f&uuml;hrender Pers&ouml;nlichkeiten, die sich f&uuml;r &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; in den Leitmedien stark machen, ihre eigenen Kinder jedoch nicht in den von ihnen geforderten Dienst an der Waffe schicken w&uuml;rden. Beispiele findet unser Autor bei Lanz mit der Fraktionsvorsitzenden Katharina Dr&ouml;ge (Gr&uuml;ne), Ursula von der Leyen (CDU) bei <em>X<\/em> oder in der <em>Zeit<\/em> &ndash; landauf, landab erhalten Militaristen aus allen Lagern &bdquo;ihre Dominanz in allen gro&szlig;en Medien&ldquo;, um ihre skrupellosen Interessen gegen die &bdquo;der B&uuml;rger auszuspielen und in der die Kriegstreiber jede Fairness im Meinungskampf vermissen lassen.&ldquo; Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten. Danke daf&uuml;r. Es folgt nun eine Auswahl, zusammengestellt von <strong>Ala Goldbrunner<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, sehr geehrtes NDS-Team, <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren Kommentar, den Sie u.a. an Katharina Dr&ouml;ges &bdquo;Antwort&ldquo; auf Markus Lanz&lsquo; Frage festmachen. Das ist ein zentraler Aspekt in der gesamten Kriegsdebatte, einst sehr gut zusammengefasst von Erich Maria Remarque: &bdquo;Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die daf&uuml;r sind, besonders die, die nicht hingehen m&uuml;ssen.&ldquo;<\/p><p>M. E. sticht auch das Argument nicht, Frau sitze als Politikerin und nicht als Mutter in der Talkshow. Denn als Politikerin macht sie Politik u. a. f&uuml;r Millionen M&uuml;tter und deren T&ouml;chter und S&ouml;hne, darunter auch sie selbst und ihre Kinder. Die in einer Demokratie von den Volksvertreterinnen und Volksvertretern gefassten politischen Beschl&uuml;sse gelten nun einmal f&uuml;r ALLE B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Wird beschlossen, alle junge M&auml;nner und Frauen in einem bestimmten Alter seien zum Kriegsdienst und im Falle eines Krieges auch in den Kampf zu schicken, gilt das selbstverst&auml;ndlich auch f&uuml;r die Kinder von Katharina Dr&ouml;ge und ihren Kolleginnen und Kollegen. <\/p><p>Genau genommen er&uuml;brigt sich Markus Lanz&lsquo; Frage, denn es ist eine demokratische Selbstverst&auml;ndlichkeit, dass bei entsprechender Beschlusslage auch Politikerkinder in den Krieg ziehen m&uuml;ssen. Dass sich unsere Politikerinnen und Politiker hier jedoch immer wieder winden, zeigt wie freim&uuml;tig sie mit dem Leben der anderen spielen und wie schnell sie bereit w&auml;ren, sich &uuml;ber das Gesetz zu stellen. Der Versuch, beim Thema Kriegsdienst den Aspekt der Freiwilligkeit ins Spiel zu bringen, wie das die Gr&uuml;nen versuchen, ist lediglich ein Ablenkungsman&ouml;ver.<\/p><p>Dr. Petra Braitling <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten,<\/p><p>wieder ein sehr guter Artikel von Tobias Riegel!<\/p><p>Diesmal aber vehementer Einspruch gegen die zwei letzten Abs&auml;tze: Frau Dr&ouml;ge oder sonst wer sitzt hier als Frau Dr&ouml;ge und nicht als die eine H&auml;lfte der Frau Dr&ouml;ge. Nat&uuml;rlich gibt es immer Nutzer, die bei allem was zu kritisieren haben, aber Politik beeinflu&szlig;t unser aller Privatleben, deswegen sind solche Fragen mehr als berechtigt!<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e, und weiter so, Wolfgang Blendinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>danke f&uuml;r diese sehr klaren Worte.<\/p><p>Ich m&ouml;chte diese um etwas erg&auml;nzen. Wenn die Frau Dr&ouml;ge als Politikerin dort sitzt und sich auf die Politikerposition zur&uuml;ckzieht, w&uuml;rde ich sie doch auch mal fragen, warum in diesen Fragen pl&ouml;tzlich nicht mehr &ldquo;gegendert&rdquo; wird? <\/p><p>Nan&uuml;?? Wenn es ums K&auml;mpfen und Sterben geht ist wie durch ein Wunder auch bei den Super-Gr&uuml;nen-Wokies nur noch von &ldquo;Jungen&rdquo;, &ldquo;S&ouml;hnen&rdquo;, &ldquo;M&auml;nnern&rdquo; die Rede. Wo bleiben da die Quotenrufe, die sonst immer, wenn es um lukrative Politiker und Vorstandposten geht, ert&ouml;nen.<\/p><p>Ja aber, es gibt doch Frauen bei der Bundeswehr, wird man da wohl rufen. Da ist schon richtig, aber mit erheblichen Einschr&auml;nkungen verbunden:<\/p><ol>\n<li>Der Anteil ist sehr niedrig und es wird nicht gefordert, doch erstmal hier den Personalmangel mit einer Aufstockung auf 50\/50 zu fordern.<\/li>\n<li>Wenn f&uuml;r Frauen beim Bund geworben wird &ndash; z.B. auf Plakaten- dann immer auf der Befehlsebene, im Trockenen, am Monitor, Nie im &ldquo;Dreck&rdquo; bei der &ldquo;Infanterie&rdquo;, also da wo die Granaten einschlagen und die Minen liegen.<\/li>\n<\/ol><p>Doppelmoral &uuml;berall&hellip;.<\/p><p>Was die Haftung von Politiker angeht, m&ouml;chte ich erg&auml;nzen, dass dies bei diesen Themen m.M. in Deutschland aktuell nur m&ouml;glich ist, weil Rechtsstaatlickeit und Recht z.T. ausgesetzt sind. Wenn es aufgrund der Salamitaktik in der Kommunikation schon nicht mehr auff&auml;llt, so sollten wir doch vielleicht mal die Fakten bem&uuml;hen:<\/p><ul>\n<li>Deutschland befindet sich NICHT im Krieg mit Russland.<\/li>\n<li>Russland hat bis jetzt direkt Deutschland weder bedroht noch angegriffen oder sonst irgendwie eine Kriegserkl&auml;rung rausgegeben<\/li>\n<li>Russland hat nicht mal den 2+4 Vertrag gek&uuml;ndigt<\/li>\n<li>Ich kann bisher keine Aussage des russischen Pr&auml;sidenten finden, die zum Ausdruck bringt, an einem Krieg gegen Deutschland Interesse zu haben. Wer von den Blockparteien da anderer Meinung ist, soll mir bitte den Beweis erbringen.<\/li>\n<\/ul><p>Somit sind alle Aufhetzungen, Sanktionen gegen K&uuml;nstler, Russenbashing, etc. genau das was sie eigentlich sind: Volksverhetzung.<\/p><p>Denn genau das ist Volksverhetzung: Aufhetzen des Volkes gegen ein anderes oder eine andere Rasse. W&auml;re Deutschland ein Rechtsstaat, st&uuml;nden dbzgl. die entsprechenden Protagonisten auch schon l&auml;ngst vor Gericht. q.e.d<\/p><p>LG<br>\nS. Silber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Anmerkung:<\/p><p>Die Frage kann man auch anders stellen.<\/p><p>Da die Politiker sich ja so humanit&auml;r darstellen, k&ouml;nnen sie das mit humanit&auml;ren Hilfe zum Beispiel beim Abtransport von Leichen und Schwerletzten in der Ukraine, im Gaza oder im Yemen helfen.<\/p><p>Die beiden letzteren sind wohl aber nicht Menschen erster Klasse?<\/p><p>Zumindest werden die Fl&uuml;chtlinge nicht so behandelt.<\/p><p>F&uuml;r mich sind alle friedliebenden Menschen gleichwertig.<br>\nD.G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber TOBIAS RIEGEL, liebe NDS&rsquo;ler,<\/p><p>Ihr Beitrag ist f&uuml;r mich sehr spannend und wertvoll.<\/p><p>Als Udo Lindenberg 1983 auf Konzert-Tournee mit seinem Panik-Orchester durch Deutschland fuhr und in &ldquo;vielen&rdquo; St&auml;dten auftrat, konnte ich leider nicht dabei sein, denn ich hatte weder das n&ouml;tige Geld noch die Zeit dazu, Wochenendbereitschaft und andere Verpflichtungen. Also kaufte ich mir sp&auml;ter die Live-LP und h&ouml;rte fasziniert zu; das war zwar kein Ersatz, aber die Musik und die Texte haben mich tief getroffen, so dass ich jetzt beim Schreiben noch eine &ldquo;Gefl&uuml;gelhaut&rdquo; bekomme.<\/p><p>Auf Seite Zwei ist ein Lied &uuml;ber den &ldquo;Kleinen Jungen&rdquo;, der seine Mutter fragt warum die Menschen so leiden m&uuml;ssen. Und sie erkl&auml;rte ihm geduldig, wer daf&uuml;r verantwortlich ist, unter anderem auch die POLITIKER !<\/p><p>Udo Lindenberg&rsquo;s Text, den er der Mutter des kleinen Jungen in den Mund legt heisst :<\/p><p>&hellip;&hellip;. VIELE VON DENEN SIND TOTALE VERBRECHER !<br>\n SIE L&Uuml;GEN, BETR&Uuml;GEN, ERKL&Auml;REN DEN KRIEG,<br>\n MACHEN MENSCHEN ZU M&Ouml;RDERN UND LABERN<br>\n VOM SIEG !<\/p><p>Selbst jetzt beim Schreiben &uuml;berkommt mich ein Zittern und der Zorn, der mich weinen l&auml;sst, weil WIR so hilf- und wehrlos sind. Nichts hat sich bis heute ge&auml;ndert, eher verschlimmert, und es w&auml;re doch m&ouml;glich, glaube ich, immer noch &hellip;&hellip;. .<\/p><p>Gerne w&uuml;rde ich dieses Lied den verantwortlichen Politikern zukommen lassen, aber &auml;ndern w&uuml;rde es die bestimmt nicht mehr. Meine Ironie sagt dazu, DIE hatten sicherlich eine &ldquo;schwere Kindheit&rdquo; !<\/p><p>Warum werden die nicht vorher gepr&uuml;ft durch einen &rdquo; Politiker-Eignungstest&rdquo;, ob sie f&uuml;r die Aufgabe geeignet sind. Jeder &bdquo;Bl&ouml;dmann\/m&auml;nnin&rdquo; kann heutzutage in so eine verantwortungsvolle Position gehoben werden, auch solche wie die &ldquo;Rotznase&rdquo; von Frau Aussenminister, haupts&auml;chlich bei den Gr&uuml;nen ist das so. Die sollten mal einen Bundesparteitag abhalten und die blamablen Entgleiser aus ihrer Partei davon jagen.<\/p><p>Die derzeitige deutsche Politik ist eine Schande f&uuml;r das ganze Land und Volk. Wir werden bei den anderen Nationen nicht mehr f&uuml;r ernst genommen.<\/p><p>Ich weiss nicht wie jung Sie in der Redaktion sind und ob Sie den S&auml;nger, das Orchester und das Lied kennen. Sicherlich hat Herr M&uuml;ller das mitbekommen, in der &ldquo;guten, alten&rdquo; Zeit. <\/p><p>Ich danke Ihnen alle f&uuml;r Ihre Geduld und Durchhaltebereitschaft. <\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nJochen Juhre<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS, hallo Herr Riegel,<\/p><p>in ihrem Beitrag &bdquo;Militaristen sind ganz schnell kleinlaut &ndash; Wenn die eigenen Kinder im Krieg verheizt werden sollen&ldquo; beschreiben sie die Lage der Dinge sehr genau und zeigen nat&uuml;rlich eine (mal wieder) betriebene Doppelmoral durch Politiker auf. Da dr&auml;ngt sich doch geradezu diese Frage auf, welche Lanz an Frau Dr&ouml;ge stellt.<\/p><p>Am Schluss ihres Beitrages wird dann dar&uuml;ber nachgedacht, inwieweit eine solche Frage zu rechtfertigten ist. So der Hinweis auf eine abgegebene &Auml;u&szlig;erung einer Nutzerin.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;In einem Kommentar zu der oben verlinkten Szene bei Lanz schreibt eine Nutzerin zus&auml;tzlich sinngem&auml;&szlig;, dass Katharina Dr&ouml;ge in der Talkshow als Politikerin sitzt und nicht als Mutter.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Sie meinen, dass an diesem Argument was dran w&auml;re. Ich denke, nein, ist es nicht. Als Begr&uuml;ndung beziehe ich mich auf die Tatsache, dass wir eine repr&auml;sentative Demokratie betreiben. Politiker, welche in das Parlament gew&auml;hlt werden, repr&auml;sentieren also ein Abbild unserer Gesellschaft. So wird es jedenfalls dem W&auml;hler verkauft. Jetzt f&auml;llt mir sofort der Anspruch einer feministischen Politik durch die Gr&uuml;nen ein. Die Lanz-Frage an Frau Dr&ouml;ge fragt also nicht mehr und nicht weniger ab, welche M&uuml;tter Dr&ouml;ge repr&auml;sentiert. Da gibt es keine private Mutter und &ouml;ffentliche Politikerin in diesem Sinne. So besch&auml;digen Politiker wie Frau Dr&ouml;ge nicht nur das Moralische, sondern demontieren auch noch den (unbegr&uuml;ndeten?) Glauben an diese Demokratie. H&auml;tte Lanz die Farbe der Unterw&auml;sche von Frau Dr&ouml;ge abgefragt, w&auml;re das nat&uuml;rlich was anders.<\/p><p>Vielen Dank, dass es euch gibt.<br>\nArmin Hellinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>ich lese immer Ihre Aufs&auml;tze. Meist gefallen sie mir, obwohl Sie sich stets ein bisschen sehr vorsichtig ausdr&uuml;cken, mit viel kann und k&ouml;nnte, z. B. hier &bdquo;k&ouml;nnen in meinen Augen m&ouml;glicherweise&ldquo;. Ich verstehe schon, unentwegt sind heute die Beckmesser-Brigaden unterwegs, und was der Herrschaft nicht schmeichelt, wird verboten, gecancelt oder angezeigt und landet vor Gericht. Und das Gericht ist ein Untertan der Herrschaft. Ich bin im achten Jahrzehnt und erinnere mich, fr&uuml;her war es selbstverst&auml;ndlich, dass das, was man sagte, die eigene Meinung war, und wenn es die Meinung von jemand anders war, sagte man das dazu. Z. B. Peter Michael Falk als Columbo bringt gern seine Frau ins Spiel, mit &bdquo;meine Frau sagt immer &hellip;&ldquo; (Das hat nat&uuml;rlich auch noch andere Funktionen.)<\/p><p>Zu den folgenden S&auml;tzen<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;In einem Kommentar zu der oben verlinkten Szene bei Lanz schreibt eine Nutzerin zus&auml;tzlich sinngem&auml;&szlig;, dass Katharina Dr&ouml;ge in der Talkshow als Politikerin sitzt und nicht als Mutter.<br>\nAn diesem Argument ist etwas dran: Auf die private Ebene von Politikern und Journalisten abzielende Fragestellungen k&ouml;nnen in meinen Augen ihrerseits als m&ouml;glicherweise fragw&uuml;rdig bezeichnet werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>f&auml;llt mir spontan ein Gegenargument ein, denn ich hasse die Gr&uuml;nen mit Inbrunst und Leidenschaft.<\/p><p>Auch als Politikerin darf sie ruhig wissen, dass alle Soldaten, durch die Bank, M&uuml;tter haben. F&uuml;r die einfachen Leute t&auml;te es dann als Maxime: &bdquo;Was du nicht willst, dass man dir tu, das f&uuml;g auch keinem anderen zu.&ldquo; Die gebildeteren St&auml;nde haben schon einmal was von Kants kategorischem Imperativ geh&ouml;rt oder dem Amerikaner John Rawls mit seiner Theorie der Gerechtigkeit. In der allereinfachsten Form hei&szlig;t die, man muss sich einfach vorstellen, es k&ouml;nnte einen selber treffen. Dazu muss die Politikerin nichts von ihrem Privatleben in die &Ouml;ffentlichkeit ziehen.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nB.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>zur Einstellung der Gr&uuml;nen u. a. &lsquo;Eliten&rsquo; zum bevorstehenden Krieg passt auch folgender <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=81DaRPwkXZs\">Wortwechsel zwischen Maischberger (Minute 9:25)<\/a> und Habeck aus dem Februar 2022:<\/p><p>Maischberger: &bdquo;Sie haben Angst vor diesem Krieg?&ldquo;<\/p><p>Habeck: &bdquo;Ich muss da nicht k&auml;mpfen, und ich werde auch nicht sterben in diesem Krieg. Aber wenn es passiert, werden viele Leute sterben.&ldquo;<\/p><p>Daran wurde ich j&uuml;ngst bei der Lekt&uuml;re des m. M. n. sehr lesenswerten Artikels &lsquo;Nein!&rsquo; von Tom-Oliver Regenauer erinnert.<\/p><p>(Wobei allein die Formulierung &lsquo;Wenn ES passiert&rsquo; auch schon speziell ist, denn ES passiert ja wohl nicht einfach so&hellip;)<\/p><p>PEACE!<br>\nHeinz H. Bleidick<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Oh! Um ihre eigenen Kinder sorgen sie sich? Sollte diesen Psychopathen tats&auml;chlich noch ein winziger Rest an Empathie verblieben sein, so etwa 0,1 Prozent? Nicht einmal das glaube ich. Das sagen die nur, weil es besser klingt in diesen Zeiten. Wenn der &ldquo;Drang nach Osten&rdquo; erst einmal richtig in Fahrt ist, dann sind sie auch wieder stolz drauf, wenn der Sohn marschiert. Wie unter Willi Zwo, der deutsche Untertan kann nicht anders. Und ob einer Untertan unten oder oben ist, der Geist ist derselbe.<\/p><p>In einem Interview sagte Diether Dehm, dessen politische Haltung ich sch&auml;tze, er h&auml;tte nicht den Kriegsdienst verweigert und w&auml;re f&uuml;r die Einf&uuml;hrung der Wehrpflicht. Weil sich eine Berufsarmee leichter gegen das eigene Volk missbrauchen lie&szlig;e. Und unter der Voraussetzung, dass es eine reine Verteidigungsarme ist und nur im Inland eingesetzt werden darf. Ein sch&ouml;ner Traum. War das in Deutschland jemals so? Niemals seit 1871!<\/p><p>Deutschland war immer aggressiv. Das ist Grund genug zu sagen: Nie wieder! Oder, wie Wolfgang Borchert es formuliert hat: &ldquo;Sag Nein!&rdquo;. Die Herrschaften, die sich da &ndash; gegebenenfalls, falls es politisch opportun ist und um vor dem W&auml;hler eine korrekte moralische Fassade zu zeigen &ndash; um ihre Kinder sorgen, sollten sich besser um ihren eigenen Geisteszustand k&uuml;mmern.<\/p><p>Sag nein!<\/p><p>Gr&uuml;sse,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel und NDS Team,<\/p><p>Wer den Artikel liest, besonders den Teil &uuml;ber Politiker mit beschr&auml;nkter Haftung, der wird, wenn er tief dar&uuml;ber nachdenkt, auf besondere Fragen stossen.<\/p><p>Diese lauten: inwiefern ist die von einer Person gef&uuml;hrte Politik die Spiegelung seiner Pers&ouml;nlichkeit.<\/p><p>Anders ausgedr&uuml;ckt, kann die private Pers&ouml;nlichkeit und die politische Pers&ouml;nlichkeit der gleichen Person v&ouml;llig getrennt werden, k&ouml;nnen sie beide komplett gegens&auml;tzlich sein.<\/p><p>Am praktischen Beispiel: kann jemand, der einen Genozid befiehlt, gleichzeitig ein sehr liebevoller Vater und sehr sanfter Ehepartner sein?<\/p><p>Wenn dies mit ja beantwortet wird, dann bedarf dies einer Erkl&auml;rung in Bezug auf die Gehirn- und Denkwirkung.<\/p><p>Der Artikel dokumentiert sehr sch&ouml;n, dass durch eine fehlende Haftung f&uuml;r Politiker ein sehr starker Bedarf besteht an Machteinhegung einer Regierung. Wir sind Zeitzeuge dass weder Parlament noch Medien imstande sind diese Aufgabe zu erf&uuml;llen. Schlimmer noch, Medien und Parlament wirken eher wie ein Turbo der die Entgleisung der gef&uuml;hrten Politik noch beschleunigt.<\/p><p>Die Psychologie ist hier gefordert, es sei besonders hingewiesen auf den Luzifer Effekt, dessen Definition lautet:<\/p><p>Der Luzifer-Effekt beschreibt in der Psychologie, der Verhaltensforschung und der Soziologie ein Ph&auml;nomen, bei dem subjektiv als &bdquo;gut&ldquo; bezeichnete Menschen unter bestimmten Bedingungen Sachen tun, die als &bdquo;b&ouml;se&ldquo; angesehen werden.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nPatrick Janssens<br>\nBelgien<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als &bdquo;Gipfel der Doppelmoral&ldquo; bezeichnet <strong>Tobias Riegel<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131397\">in seinem Kommentar<\/a> das paradoxe Verhalten f&uuml;hrender Pers&ouml;nlichkeiten, die sich f&uuml;r &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; in den Leitmedien stark machen, ihre eigenen Kinder jedoch nicht in den von ihnen geforderten Dienst an der Waffe schicken w&uuml;rden. Beispiele findet unser Autor bei Lanz mit der Fraktionsvorsitzenden Katharina Dr&ouml;ge (Gr&uuml;ne), Ursula von<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131524\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-131524","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131524","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=131524"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131524\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":131534,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131524\/revisions\/131534"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=131524"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=131524"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=131524"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}