{"id":131674,"date":"2025-04-16T09:00:53","date_gmt":"2025-04-16T07:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131674"},"modified":"2025-08-05T11:18:43","modified_gmt":"2025-08-05T09:18:43","slug":"die-vergessenen-palaestinenser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131674","title":{"rendered":"Die vergessenen Pal\u00e4stinenser"},"content":{"rendered":"<p>Ilan Papp&eacute;, der renommierte israelische Historiker, Professor an der Universit&auml;t Exeter, wirft in seinem Buch <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/buecher\/die-vergessenen-palaestinenser.html?listtype=search&amp;searchparam=ilan%20Pappe\">&bdquo;Die vergessenen Pal&auml;stinenser&ldquo;<\/a> ein Schlaglicht auf die Hunderttausenden von Pal&auml;stinensern, die als israelische Staatsb&uuml;rger innerhalb der Grenzen des Staates Israel leben und die &ndash; wie der Titel richtig sagt &ndash; in der Binarit&auml;t Israelis vs. Pal&auml;stinenser in den besetzten Gebieten im Westjordanland und im Gazastreifen (und nat&uuml;rlich auch als Fl&uuml;chtlinge im Ausland) oft vergessen werden. Eine Rezension von <strong>Maike Gosch<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4538\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-131674-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250416-Die-vergessenen-Palaestinenser-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250416-Die-vergessenen-Palaestinenser-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250416-Die-vergessenen-Palaestinenser-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250416-Die-vergessenen-Palaestinenser-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=131674-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250416-Die-vergessenen-Palaestinenser-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250416-Die-vergessenen-Palaestinenser-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Ilan Pappe wurde 1954 als Sohn deutscher Juden, die vor den Nazis aus Deutschland nach Israel geflohen waren, in Haifa geboren. Er studierte in Jerusalem und promovierte in Oxford. Er wird den &bdquo;neuen israelischen Historikern&ldquo; zugerechnet, die f&uuml;r eine Revision der offiziellen Geschichtsschreibung des Zionismus und des Staates Israel und f&uuml;r einen kritischen Ausgleich mit den Pal&auml;stinensern pl&auml;dieren. Diese Haltung f&uuml;hrte zu harten Repressalien in Israel, bis zu Morddrohungen, die ihn letztlich dazu bewegten, 2006 das Land zu verlassen und nach England umzusiedeln. In einem <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/education\/2009\/jan\/20\/interview-ilan-pappe-historian\">Interview mit der britischen Zeitung <em>The Guardian<\/em><\/a> erkl&auml;rte er sein Gef&uuml;hl der moralischen Verpflichtung, gegen die schreckliche Behandlung der Pal&auml;stinenser durch Israel zu protestieren.<\/p><p>Seine sehr ausf&uuml;hrliche Analyse auf der Grundlage umfangreichen Archiv- und Interviewmaterials erschien bereits 2013 auf Englisch. Dennoch ist das Buch sehr aktuell &ndash; nicht nur durch ein neues Vorwort, dass die Entwicklungen seit 2013 und insbesondere 2023 bis 2025 nachzeichnet, sondern auch, weil gerade f&uuml;r die deutsche Debatte und Einsch&auml;tzung der Situation noch sehr viel mehr Hintergrundinformationen notwendig sind.<\/p><p>Oder, wie Papp&eacute; im Vorwort zur deutschen Ausgabe eindr&uuml;cklich schreibt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Nur wenn die Welt versteht, dass sie einen anderen Ansatz zur gesamten Pal&auml;stina-Frage verfolgen und dazu beitragen muss, zwischen dem Fluss und dem Meer eine echte Demokratie f&uuml;r alle zu schaffen, w&auml;re das Schicksal dieser Gemeinschaft gesichert. Dar&uuml;ber hinaus ist diese Gemeinschaft die einzige pal&auml;stinensische Gemeinschaft, die die israelischen Juden nicht nur als Siedler oder Soldaten kennt. Ihre enge Beziehung zu vielen j&uuml;dischen B&uuml;rgern ist die beste Garantie f&uuml;r den Wiederaufbau einer arabisch-j&uuml;dischen Verst&auml;ndigung in einem befreiten Staat, der frei von Apartheid, Fanatismus und Rassismus ist. Sie sind die Br&uuml;cke in eine bessere Zukunft und eine echte Vers&ouml;hnung im zerrissenen Land &ndash; eine Errungenschaft, die enorme und positive Auswirkungen auf die ganze Region haben w&uuml;rde.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Nach dem aktuellen Vorwort f&uuml;r die deutsche Ausgabe (siehe oben) beginnt Papp&eacute; seine Untersuchung mit der Haltung und Erwartung der j&uuml;dischen Siedler im historischen Pal&auml;stina zu den bzw. an die Einheimischen. Als eine der Wurzeln f&uuml;r viele sp&auml;tere Konflikte und Probleme arbeitet er die Erwartung vieler Siedler heraus, ein &bdquo;leeres&ldquo; Land vorzufinden. Oder, wie es in einem bekannten zionistischen Slogan hie&szlig;:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em><strong>A land without a people for a people without a land&rdquo;<\/strong><\/em><br>\n<em>(&bdquo;Ein Land ohne Volk f&uuml;r ein Volk ohne Land&ldquo;)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Sie betrachteten die einheimischen Pal&auml;stinenser daher als &bdquo;Fremde und Eindringlinge&ldquo;, die ein Land bewohnten, dass dem j&uuml;dischen Volk geh&ouml;re. Diese feindselige und in gewisser Weise die Realit&auml;t verkehrende Haltung war aber nicht einheitlich. Papp&eacute; zitiert hierzu den pal&auml;stinensischen Politikwissenschaftler Ibrahim Abu-Lughod mit folgender Beobachtung:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Negierung und v&ouml;llige Missachtung der Pal&auml;stinenser vor Ort durch die fr&uuml;hen zionistischen Siedler schockierte diejenigen j&uuml;dischen europ&auml;ischen Denker jener Zeit, die wohlmeinend, aber ziemlich ohne Einfluss waren.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Dies zieht sich leider wie ein roter Faden durch Darstellung der historischen Ereignisse, die Papp&eacute; etwa mit der Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung der sogenannten &bdquo;Nakba&ldquo; (Katastrophe) 1947 beginnt. Dieses einschneidende Ereignis, das im deutschen Diskurs kaum je erw&auml;hnt wird, pr&auml;gte die Realit&auml;t f&uuml;r Pal&auml;stinenser und Israelis massiv und legte den Grundstein f&uuml;r viele der schrecklichen Ereignisse des 20. und 21. Jahrhunderts im Nahen Osten. Hierbei handelte es sich um die gewaltsame Vertreibung von etwa 750.000 Pal&auml;stinensern durch das israelische Milit&auml;r und paramilit&auml;rische zionistische Gruppen im Jahr 1948, die durch Mord, Enteignung, Folter und Terror erfolgte. Nach dem fr&uuml;heren zionistischen Narrativ handelte es sich hierbei um eine &bdquo;freiwillige Flucht&ldquo; infolge von Aufrufen arabischer F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten. Aber schon lange ist anerkannt, dass es sich hierbei um Propagandal&uuml;gen handelte, und auch im vorliegenden Buch wird umfangreiches historisches Material zitiert, das beweist, dass diese Beschreibung der Realit&auml;t Hohn spricht.<\/p><p>Nach der Nakba teilte sich das pal&auml;stinensische Volk in zwei Teile mit jeweils sehr unterschiedlichem juristischen Status. Auf der einen Seite die Vertriebenen, die &ndash; zumindest in Staaten wie Deutschland, das Pal&auml;stina nicht als Staat anerkennt &ndash; als staatenlos gelten, auf der anderen Seite die Pal&auml;stinenser, denen die israelische Staatsb&uuml;rgerschaft angeboten wurde und die diese annahmen. Um die zweite Gruppe geht es in Papp&eacute;s Buch prim&auml;r. Allerdings erz&auml;hlt er ihre Geschichte, ihre Lebensrealit&auml;t und -entwicklung immer im Kontext der Ereignisse auch au&szlig;erhalb des Territoriums Israels in den besetzen Gebieten und teilweise auch im Ausland.<\/p><p>Das Buch ist sehr detailreich und ausf&uuml;hrlich, dabei aber immer gut lesbar. Es bietet eine interessante und anregende Mischung aus pers&ouml;nlichen Geschichten, Zitaten und Eindr&uuml;cken. Zeitzeugen kommen zu Wort, Biographien werden skizziert. Einzelne Menschen und ihre Schicksale treten heraus und werden sp&uuml;rbar. Aber auch Studien werden zitiert, Zahlen genannt und die gr&ouml;&szlig;eren Linien der Entwicklungen erkennbar. Der Ton des Buches wechselt zwischen sachlich und objektiv und empathisch und emotional &ndash; f&uuml;r jemanden, der deutsche wissenschaftliche B&uuml;cher gewohnt ist, ein erfrischendes und ungewohntes Leseerlebnis.<\/p><p>Was beim Lesen des Buches auch deutlich wird, ist, wie wenig wir in Deutschland von der (vollst&auml;ndigen) Geschichte Israels, dem Schicksal der Pal&auml;stinenser und der pal&auml;stinensischen israelischen B&uuml;rger (&bdquo;einheimische arabische Minderheit&ldquo;) wissen. Kaum eine der wichtigen Figuren war mir namentlich bekannt, viele der Ereignisse ebenfalls nicht, wie zum Beispiel die Zeit der scharfen Milit&auml;rherrschaft &uuml;ber die Pal&auml;stinenser und die Zerst&ouml;rung unz&auml;hliger D&ouml;rfer und St&auml;dte; oder das Vorgehen der israelischen Streitkr&auml;fte und Paramilit&auml;rs nicht nur gegen muslimische Glaubensst&auml;tten, sondern auch gegen die einheimischen Christen und die Sch&auml;ndung von Kirchen. Die Geschichte Israels wird hierzulande oft ausschlie&szlig;lich aus der Sicht der Israelis erz&auml;hlt und es wird dabei extrem viel weggelassen, das zu einem wirklichen Verstehen der Situation essenziell ist.<\/p><p>Papp&eacute; arbeitet heraus, wie es den pal&auml;stinensischen (in Israel nur &bdquo;arabisch&ldquo; genannten) Staatsb&uuml;rgern in den folgenden Jahrzehnten erging und in was f&uuml;r einer Zwickm&uuml;hle sie steckten: zwischen der Sehnsucht nach voller Anerkennung als gleichberechtigte Staatsb&uuml;rger (was sie weder legal noch viel weniger faktisch erreichten) und der gleichzeitigen Solidarit&auml;t mit ihren pal&auml;stinensischen Br&uuml;dern und Schwestern in den besetzten Gebieten, die in einem viel st&auml;rkeren Ma&szlig;e der Willk&uuml;r und Gewalt des neuen Staates ausgesetzt waren. Papp&eacute; l&auml;sst auch die Rolle und das Schicksal anderer ethnischer und religi&ouml;ser Gruppen in den Gebieten einflie&szlig;en, das der Drusen, der Beduinen und der Christen. Interessant ist ferner die Rolle der sogenannten Mizrahi-Juden, Angeh&ouml;rige der aus dem Nahen Osten, insbesondere dem arabischen Raum, stammenden j&uuml;dischen Volksgruppe.<\/p><p>Der Bericht f&uuml;hrt uns von der Nakba &uuml;ber die Milit&auml;rherrschaft, die bis zum Ende der 60er-Jahre anhielt, &uuml;ber die Erste Intifada bis in die 80er-, 90er- und schlie&szlig;lich 2000er-Jahre. Immer wieder gibt es Momente der Hoffnung und Entspannung, die sich aber schnell wieder zerschlagen und in einer sich stetig steigernde Spirale der Gewalt m&uuml;nden. So gut und fl&uuml;ssig das Buch geschrieben ist (wenn auch die &Uuml;bersetzung an manchen Stellen etwas holperig wirkt), so bedr&uuml;ckend ist es doch, immer wieder Hoffnung aufblitzen zu sehen, von mutigen Widerstands- und B&uuml;rgerrechtsk&auml;mpfern auf pal&auml;stinensischer Seite zu erfahren und von anst&auml;ndigen und ebenfalls mutigen Mitk&auml;mpfern unter den israelischen B&uuml;rgern oder j&uuml;dischen Pers&ouml;nlichkeiten aus dem Ausland, die sich f&uuml;r eine gerechtere L&ouml;sung einsetzen, nur um dann wieder zu erfahren, wie all diese Bem&uuml;hungen durch Gesetzes&auml;nderungen, Gerichtsurteile oder brutale und repressive Ma&szlig;nahmen wie Verhaftungen, Schikane, Folter und Mord vernichtet werden und zu wiederum gewaltt&auml;tigeren Reaktionen der unterdr&uuml;ckten Pal&auml;stinenser und ihrer Verb&uuml;ndeten in der arabischen Welt f&uuml;hren.<\/p><p>Das Buch beschreibt, wie Israel letztlich an seinen zwei Geburtsfehlern in der Grundkonstruktion scheitert und wahrscheinlich auch scheitern musste: zum einen die Negierung der Realit&auml;t, dass zur Besiedlung des Gebietes die gewaltsame Vertreibung der einheimischen Bev&ouml;lkerung notwendig war, die dieses nicht verzeihen kann und die daher ihre R&uuml;ckkehr, R&uuml;cknahme der Enteignungen und Gerechtigkeit f&uuml;r die ihnen angetane Gewalt fordert, w&auml;hrend Israel diese Enteignung, Landnahme und Vertreibung immer weiter fortzusetzen gedenkt, und zum anderen die Konstruktion Israels als einer ethnisch-religi&ouml;sen Demokratie (einzigartig in der Welt), die daher davon abh&auml;ngig ist, dass die Anzahl der j&uuml;dischen Staatsb&uuml;rger ein gewisses Quorum nie unterschreitet, sodass sie das Bev&ouml;lkerungswachstum der israelischen arabischen (pal&auml;stinensischen) Bev&ouml;lkerung immer &auml;ngstlich kontrollieren muss und auch eine R&uuml;ckkehr der Vertriebenen schon wegen ihrer Auswirkung auf diese Zahlenverh&auml;ltnisse nicht erlauben kann (&bdquo;demographische Gefahr&ldquo;). Max Blumenthal hat dieses &bdquo;Dilemma&ldquo; bereits 2013 in seinem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=28512uOjeRM\">Interview mit Tilo Jung<\/a> sehr gut erl&auml;utert.<\/p><p>Die Sympathie Papp&eacute;s ist eindeutig mit den Pal&auml;stinensern, dennoch hat er viel Verst&auml;ndnis f&uuml;r die israelisch-j&uuml;dische Seite (der er ja selbst angeh&ouml;rt), ihr Schicksal, ihre Geschichte und die Hoffnung, die sie mit der Besiedlung des historischen Pal&auml;stinas und der Staatsgr&uuml;ndung Israels verband. Er bem&uuml;ht sich auch erkennbar um Fairness und f&uuml;hrt einige Bem&uuml;hungen zur Verbesserung der Lage der pal&auml;stinensischen j&uuml;dischen Staatsb&uuml;rger im Rahmen von Modernisierungsma&szlig;nahmen auf, entlarvt aber gleichzeitig vieles an der offiziellen Erz&auml;hlung &uuml;ber diese Entwicklung als irref&uuml;hrend und Propaganda.<\/p><p>Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen; nicht nur, weil es eine klaffende Bildungsl&uuml;cke bei vielen Deutschen f&uuml;llen wird, sondern auch, weil die tiefe Humanit&auml;t und Empathie des Autors immer wieder Hoffnung daf&uuml;r aufscheinen lassen, wie eine L&ouml;sung f&uuml;r die schreckliche Situation aussehen k&ouml;nnte.<\/p><p>Im Lichte der Ereignisse der letzten anderthalb Jahre seit dem 5. Oktober 2023 und der schrecklichen Kriegsverbrechen Israels seitdem wird immer deutlicher, wie unertr&auml;glich und untragbar die Situation ist. Die deutsche Politik und in weiten Teilen die deutsche Bev&ouml;lkerung stehen hier leider mit ihrer Position &ndash; anders, als sie es meinen &ndash; nicht auf der richtigen Seite der Geschichte. Es ist kein Frieden ohne Gerechtigkeit m&ouml;glich. Und es ist kein Beitrag zu einer L&ouml;sung einer Situation m&ouml;glich, von der man nur eine sehr verzerrte und ausschnittsweise Version kennt. Insofern ist Papp&eacute;s Buch ein wichtiger Beitrag zur Aufkl&auml;rung der deutschen &Ouml;ffentlichkeit, dem man schon aus diesem Grund eine gro&szlig;e Leserschaft w&uuml;nscht.<\/p><p><em>Ilan Papp&eacute;: <a href=\"https:\/\/westendverlag.de\/Die-vergessenen-Palaestinenser\/2228\">&bdquo;Die vergessenen Pal&auml;stinenser: Die Geschichte der Pal&auml;stinenser in Israel&ldquo;<\/a>. aus dem Englischen von Giselher Hickel, Abraham Melzer, Uli Schieszl, Viktoria Waltz, Neu-Isenburg 2025, Westend Verlag, Taschenbuch kartoniert, 336 Seiten, ISBN 978-3864894930, 24 Euro.<\/em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/1ccf5be4bd2444e6925cbc63358d2213\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ilan Papp&eacute;, der renommierte israelische Historiker, Professor an der Universit&auml;t Exeter, wirft in seinem Buch <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/buecher\/die-vergessenen-palaestinenser.html?listtype=search&amp;searchparam=ilan%20Pappe\">&bdquo;Die vergessenen Pal&auml;stinenser&ldquo;<\/a> ein Schlaglicht auf die Hunderttausenden von Pal&auml;stinensern, die als israelische Staatsb&uuml;rger innerhalb der Grenzen des Staates Israel leben und die &ndash; wie der Titel richtig sagt &ndash; in der Binarit&auml;t Israelis vs. Pal&auml;stinenser in den besetzten<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131674\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":18,"featured_media":131675,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,171,208],"tags":[2580,1557,304,3545,303,2356,309,2039,1281,2360],"class_list":["post-131674","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-militaereinsaetzekriege","category-rezensionen","tag-apartheid","tag-israel","tag-kriegsverbrechen","tag-nakba","tag-palaestina","tag-pappe-ilan","tag-repressionen","tag-siedlungspolitik","tag-zionismus","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/240416_Buch-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131674","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/18"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=131674"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131674\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":136983,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131674\/revisions\/136983"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/131675"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=131674"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=131674"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=131674"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}