{"id":1317,"date":"2006-05-23T16:59:08","date_gmt":"2006-05-23T14:59:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1317"},"modified":"2016-02-09T10:40:47","modified_gmt":"2016-02-09T09:40:47","slug":"quo-vadis-frankfurter-rundschau-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1317","title":{"rendered":"Quo vadis Frankfurter Rundschau?"},"content":{"rendered":"<p>Die Gesellschafterversammlung der Druck- und Verlagsgesellschaft hat den bisherigen Chefredakteur der FR, Wolfgang Storz, am 16. Mai 2006 fristlos entlassen. Sp&auml;testens zum 1. Juli soll ihm Uwe Vork&ouml;tter, der bisherige Chefredakteur der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo;, nachfolgen. Gr&uuml;nde f&uuml;r den Wechsel wurden nicht genannt. Die Redaktion der FR hat erkl&auml;rt, dass sie die Entlassung &bdquo;nicht billigt&ldquo; und dass sie den Weg einer linksliberalen, &uuml;berregionalen Qualit&auml;tszeitung &bdquo;gern weiter&ldquo; mit Storz gegangen &bdquo;w&auml;re&ldquo;. Der Konjunktiv in dieser Formulierung, also die M&ouml;glichkeitsform, die dabei gew&auml;hlt wurde, wirft die Frage auf, soll der bisherige Weg durch den Wechsel in der Chefredaktion verlassen werden?<br>\n<!--more--><br>\nAuch wir von den NachDenkSeiten k&ouml;nnen &uuml;ber diese Frage nur spekulieren, Antworten wird man erst erhalten, wenn man die &bdquo;Handschrift&ldquo; von Vork&ouml;tter im Blatt nachlesen kann.<\/p><p>Durchgesickert ist bisher jedoch, dass es zwischen der SPD-eigenen Medienholding <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DDVG\" title=\"Externer Link zu http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DDVG\">DDVG<\/a> und Storz kein &bdquo;Vertrauensverh&auml;ltnis&ldquo; mehr gegeben habe. Die FR war 2003 in derartige finanzielle Schwierigkeiten geraten, dass die CDU-regierte Landesregierung mit einer Landesb&uuml;rgschaft einspringen musste. Das war f&uuml;r eine linksliberale Zeitung schon ein ziemlicher Tabubruch. Im Mai 2004 &uuml;bernahm dann die DDVG 90% der Anteile am Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main (DUV) als Herausgeberin der FR. Wie heute &uuml;blich wurde ein Kostenersparnis-Berater, die hanseatischen Unternehmensberatergruppe Schickler &amp; Partner, eingeschaltet, um einen drastischen Sparkurs durchzusetzen. Durch Entlassungen und Outsourcing wurde die Zahl der Besch&auml;ftigten von 1700 auf 750 abgebaut. F&uuml;r den Chefredakteur sicher eine schwierige Zeit vieler Konflikte mit den Mehrheitseignern. Schon seit Herbst vergangen Jahres, so hie&szlig; es, hing seine Zukunft bei der FR nur noch an &bdquo;einem seidenen Faden&ldquo;. Wie immer bei einem derart drastischen Personalabbau gab es nat&uuml;rlich auch &Auml;rger mit der eigenen Redaktion. Storz war nicht mehr unumstritten. Im M&auml;rz 2006 wurde bekannt, dass die DDVG ihren Anteil reduzieren oder gar komplett weiterverkaufen wolle. Die WAZ-Gruppe, das K&ouml;lner Verlagshaus DuMont und die gleichfalls wieder zu 23% im Besitz der DDVG befindliche hannoversche Verlagsgesellschaft Madsack sollen <a href=\"?p=1120\">Kaufangebote<\/a> gemacht haben.<\/p><p>Mit dem Nachfolger Vork&ouml;tter wurde auch die Verlagsgruppe Holtzbrinck als Aspirant ins Gespr&auml;ch gebracht. Vork&ouml;tter war Chefredakteur der &ldquo;Berliner Zeitung&rdquo;. Der Stuttgarter Verlag hatte 2002 die &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; vom Verlag Gruner + Jahr abgekauft. Das Bundeskartellamt hatte jedoch diese &Uuml;bernahme untersagt, weil Holtzbrinck in Berlin schon der &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; geh&ouml;rte und mit der &Uuml;bernahme der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; bei den Abonnementszeitungen einen Marktanteil von &uuml;ber 60% erobert h&auml;tte. Nachdem mehrere Rochaden mit den Besitzverh&auml;ltnissen beim &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; vor Gericht scheiterten, verlor Holtzbrinck sein Interesse und trotz einer heftigen &ouml;ffentlichen Debatte &uuml;bernahm ein britischer Finanzinvestor, David Montgomery, die &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo;. Vor allem Vork&ouml;tter als Chefredakteur des Blattes setzte sich dagegen zur Wehr und erntete den Ruf eines &bdquo;Heuschrecken&ldquo;- Bek&auml;mpfers. Holtzbrinck hat jedoch durch den Verkauf das &bdquo;Spielgeld&ldquo;, um bei der FR einzusteigen.<\/p><p>F&uuml;r die Spekulation einer &Uuml;bernahme durch Holtzbrinck spricht ferner, dass ein Anteilseigner, der seine Anteile verkaufen will, normalerweise &bdquo;einem k&uuml;nftigen Mehrheitseigner nicht einen neuen Chefredakteur vor die Nase (setzt), mit hohem Gehalt und langer Restlaufzeit seines Vertrages&ldquo; (SZ vom 17.03.06). Mit Vork&ouml;tter hat Holtzbrinck schon gute Gesch&auml;ftserfahrungen gemacht, er hat dem Verlag der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo;, der auch den &bdquo;Berliner Kurier&ldquo; herausgibt, immerhin eine Rendite von 12% gebracht &ndash; und das ist in einer Zeit, wo gerade Tageszeitungen eher finanzielle Schwierigkeiten haben, ein stolzer Gewinn.<\/p><p>Vielleicht mag diese &bdquo;Gesch&auml;ftst&uuml;chtigkeit&ldquo; ein wichtiges Motiv gewesen sein, Vork&ouml;tter in die FR zu holen.<br>\nAllein die journalistischen Erfolge k&ouml;nnen wohl kaum im Vordergrund gestanden haben. Die &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; war angetreten, dem Westberliner b&uuml;rgerlich-liberalen Stammblatt &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; den Kampf anzusagen. Man wollte aus dem Ostberliner Getto ausbrechen und in die westlichen Stadtteile vordringen. Dieses Projekt ist weitgehend gescheitert und dem &bdquo;Tagespiegel&ldquo; als &bdquo;der&ldquo; Hauptstadtzeitung konnte man seinen Platz auch nicht streitig machen. &Uuml;berregional drang die &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; gleichfalls nicht durch.<\/p><p>Was k&ouml;nnte nun der Wechsel in der Chefredakteurs-Etage f&uuml;r die k&uuml;nftige Linie der FR bedeuten?<br>\nSieht man einmal von den beiden Wirtschaftszeitungen &bdquo;Financial Times Deutschland&ldquo; und &bdquo;Handelsblatt&ldquo; ab, ist die FR mit einer Auflage von rund 170.000 Exemplaren, die zweitkleinste unter den f&uuml;nf &uuml;berregionalen sog. &bdquo;Qualit&auml;tszeitungen&ldquo;. &bdquo;Die Welt&ldquo; mit 250.000 Exemplaren gilt als bekennend konservativ, proisraelisch und der transatlantischen Freundschaft verpflichtet. Die FAZ mit einer Auflage von 375.000 ist schwarz-rot-gold: Schwarz f&uuml;r die konservative Politikredaktion, rot f&uuml;r das gelegentlich einmal kritische Feuilleton und gold f&uuml;r den &auml;u&szlig;erst wirtschaftsliberalen Wirtschaftsteil. Die mit 440.000 Exemplaren auflagenst&auml;rkste Tageszeitung in diesem Quartet, die S&uuml;ddeutsche, f&auml;hrt innen- und rechtspolitisch einen links-liberalen Kurs, im Wirtschaftsteil ist sie jedoch stramm wirtschaftsliberal. Die kleine st&auml;ndig in Finanzn&ouml;ten steckende taz mit einer verkauften Auflage von 60.000 Exemplaren d&uuml;mpelt zwischen dem breiten politischen Spektrum der Gr&uuml;nen, manchmal &Ouml;ko-FDP, manchmal eher nach links.<br>\nDie Redaktion der FR versteht ihren Weg als linksliberal.<\/p><p>Der jetzt entlassene Wolfgang Storz kam von der IG Metall, er war dort verantwortlich f&uuml;r die Printmedien und f&uuml;r Medienberatung. Unter Storz kamen in der FR, mehr als bei allen anderen Tageszeitungen, auch gewerkschaftliche Meinungen zu Wort, nicht selten wurden jedoch IG Metall-Chef Peters und der ver.di-Vorsitzende Bsirske als &bdquo;Traditionalisten&ldquo; oder gar als &bdquo;Betonk&ouml;pfe&ldquo; abgestempelt. In der FR konnte man doch immer wieder auch Kritisches zum Agenda-Kurs der Kanzlerschaft Schr&ouml;ders lesen und bei Hartz hatte sie von Anfang an auch Zweifel angemeldet.<br>\nDas hat ihr wohl von den Kollegen der SZ das Verdikt &bdquo;traditionell, links-orthodox&ldquo; eingetragen. (SZ v. 17.05.06) (Was allerdings eher R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die politische Verortung der Kollegen der SZ im modernistischen Lager der politischen Beliebigkeit zul&auml;sst.)<br>\nNach der &Uuml;bernahme durch die SPD-eigene DDVG gab es Spekulationen, ob die FR zum SPD-Parteiblatt gemacht werden sollte. Bis heute ist es nicht gekl&auml;rt, ob es eine politische Demonstration von Mitarbeitern der FR war, oder ob es ein technisches Versehen war, als nach der &Uuml;bernahme auf dem Titelkopf eines Tages statt &bdquo;Unabh&auml;ngige&ldquo; einmal &bdquo;Abh&auml;ngige Tageszeitung&ldquo; gedruckt stand.<br>\nBeim letzten Bundestagswahlkampf hat sich die FR &ndash; im Gegensatz zu allen anderen &ndash; den Holzhammermethoden gegen die Linkspartei weitgehend enthalten und sie hat nicht wie andere den politischen Wechsel herbeigeschrieben. Andererseits hat sie sich bei den politischen Hasard-Spielchen Schr&ouml;ders oftmals auffallend zur&uuml;ckgehalten. Immerhin konnte man aber auf den Dokumentationsseiten manchen Text lesen, der ohne die FR nur noch eine verschwindende Minderheit erreicht h&auml;tte und im Wirtschaftsteil kamen eben nicht nur die wirtschaftsliberalen sondern auch gewerkschaftsn&auml;here Wirtschaftsinstitute zu Wort. <\/p><p>Nicht nur f&uuml;r das &bdquo;Sozialkundelehrer- und Gewerkschaftsmilieu&ldquo;, wie wiederum die SZ l&auml;sterte, sondern f&uuml;r die gesamte Bandbreite der ver&ouml;ffentlichten Meinung w&auml;re es jedenfalls ein Verlust, um nicht zu sagen ein Ruck nach rechts, wenn &ndash; und sei es unter dem Vorwand der Steigerung der Auflage &ndash; nun auch noch die FR auf den Meinungsmainstream getrimmt werden w&uuml;rde. Der kommissarische Interims-Chefredakteur Richard Meng f&uuml;hlte sich auf eine kritische Leseranfrage hin schon bem&uuml;&szlig;igt, solche Bef&uuml;rchtungen zu zerstreuen: &bdquo;Die Redaktion steht daf&uuml;r, dass die FR in ihrem journalistischen Selbstverst&auml;ndnis, ihrem publizistischen Anspruch und ihrer Entschiedenheit das bleibt, was sie ist.&ldquo;<br>\nRichard Meng wollen wir dieses Bekenntnis gerne abnehmen, die Frage ist allerdings, was sein k&uuml;nftiger Chefredakteur Vork&ouml;tter davon h&auml;lt. Sein bisheriger &bdquo;Kurs&ldquo; l&auml;sst da doch Zweifel aufkommen.<br>\nVork&ouml;tter ist studierter Volkswirt. Er startete 1980 als Wirtschaftsredakteur der &bdquo;Stuttgarter Zeitung&ldquo;, war dort sp&auml;ter u.a. Leiter der Wirtschaftsredaktion und von 1995 bis 2001 Chefredakteur, danach wechselte er als Chefredakteur zur &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo;.<br>\nSein Widerstand gegen die &Uuml;bernahme der Zeitung durch den britischen Investor gab ihm zuletzt das Image eines &bdquo;Barrikaden&ldquo;-K&auml;mpfers gegen die &bdquo;Heuschrecken&ldquo;, schaut man jedoch auf manche seiner Kommentare, so ist dieses Image wohl eher seinem Einsatz in der Abwehrschlacht gegen einen in Fachkreisen wegen seiner r&uuml;den Methoden &bdquo;Rommel&ldquo; genannten Renditenhai zu verdanken. Schlie&szlig;lich will Montgomery ohne jegliches verlegerische Konzept aus dem &uuml;bernommenen Berliner Verlag schon bis 2008 einen Gewinn von 21 Prozent herauspressen.<\/p><p>Gewerkschaftlichen Forderungen stand jedoch Vork&ouml;tter schon eh und je ziemlich kritisch gegen&uuml;ber, ob es nun um Arbeitszeitverk&uuml;rzung oder um Lohnerh&ouml;hungen ging. Er lobte die Hartz-Reformen und die Agenda-Politik, ja Schr&ouml;ders &bdquo;Reformen&ldquo; gingen ihm sogar bei weitem nicht weit genug. Vor der Bundestagswahl im September 2002 konnte man von ihm lesen: &bdquo;Der Eindruck, die Koalition habe sich gedr&uuml;ckt, den Besen &uuml;berhaupt in die Hand zu nehmen, ist schwer zu widerlegen.&ldquo; <\/p><p>Kurt Becks Antrittsrede als SPD-Vorsitzender kommentierte er am 25.4.06 so:<br>\n&bdquo;Der Staat als gro&szlig;e und verl&auml;ssliche Sozialversicherung gegen die Risiken des Lebens und der Globalisierung: diesen Staat gibt es nicht mehr, egal ob die Steuern erh&ouml;ht werden oder nicht&hellip;Dieser Sozialstaat ist mit der Nachsorge besch&auml;ftigt und &uuml;berfordert&hellip;Kurt Beck hat diese Probleme&hellip;nicht wirklich benannt&hellip;Inhaltlich l&auml;sst der designierte Vorsitzende vorerst fast alles offen. Das ist wom&ouml;glich klug, denn die Programmpartei SPD will ihr Programm erarbeiten und es sich nicht vorsetzen lassen&hellip;Als linke Volkspartei muss sie (die SPD) verhindern, dass sich auch im Westen links von ihr dauerhaft eine Konkurrenz etabliert. Die soziale Mitte ist gegen eine Kanzlerin zu behaupten, die ihre neoliberalen Reformpl&auml;ne l&auml;ngst ad acta gelegt hat.&ldquo;<\/p><p>Kann man daraus einen linksliberalen Standpunkt ableiten? Ist da nicht fast alles beschrieben, was den aktuellen Mainstream ausmacht: Die Globalisierung bedeutet das Ende des Sozialstaats, er ist &uuml;berfordert. Die SPD als &bdquo;Soziale Mitte&ldquo;? Eine Kanzlerin, die ihre &bdquo;neoliberalen Reformpl&auml;ne&ldquo; ad acta gelegt habe? Wo muss man politisch stehen, um zu solchen Urteilen zu kommen? Und wo bleibt da die f&uuml;r einen kritischen Journalisten angemessene Distanz zu den g&auml;ngigen Parolen? Ulrike Simon sieht es im &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; so:<br>\n&bdquo;Branchenkenner sehen in Vork&ouml;tters Berufung zur traditionell gewerkschaftlich orientierten FR das Signal f&uuml;r einen publizistischen Kurswechsel, zumal sich seine Ansichten zu Wirtschafts- und Sozialpolitik deutlich von Storz unterscheiden.&ldquo; <\/p><p>Wir von den NachDenkSeiten wollen mit unserem Urteil erst einmal abwarten, ob der derzeitige kommissarische Chefredakteur Richard Meng mit seinem Versprechen Recht beh&auml;lt:<br>\n&bdquo;Als linksliberales, &uuml;berregionales Qualit&auml;tsblatt haben wir unter den deutschen Zeitungen eine Rolle, die t&auml;glich neu ausgef&uuml;llt und ausgebaut sein will. Dem gerecht zu werden ist und bleibt unser Anspruch &ndash; und Personalwechsel an der Redaktionsspitze stellen diesen Anspruch in keiner Weise in Frage.&ldquo;<\/p><p>Wir w&uuml;rden einen Kurwechsel in die &bdquo;Mitte&ldquo; als einen weiteren Verlust der Meinungsvielfalt bedauern. Wir w&uuml;ssten auch gar nicht, wo auf dem &bdquo;Meinungsmarkt&ldquo; eine wirtschaftsliberale, in die Mitte r&uuml;ckende FR, neben den anderen &uuml;berregionalen Zeitungen noch ein Pl&auml;tzchen finden k&ouml;nnte. Mittiger als die anderen kann die FR doch gar nicht werden.<br>\nGanz schlimm f&auml;nden wir es f&uuml;r die deutsche Zeitungslandschaft, wenn sich die FR, die ihr Kernverbreitungsgebiet in Frankfurt (55%) und in Hessen (mit &uuml;ber 70%) durch den weiteren Abbau von Redaktionsmitgliedern in Berlin, von Landeskorrespondenten in anderen Landeshauptst&auml;dten oder im Ausland sich als Regionalzeitung auf den Heimatmarkt zur&uuml;ckziehen, also eine Provinzzeitung w&uuml;rde.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gesellschafterversammlung der Druck- und Verlagsgesellschaft hat den bisherigen Chefredakteur der FR, Wolfgang Storz, am 16. Mai 2006 fristlos entlassen. Sp&auml;testens zum 1. Juli soll ihm Uwe Vork&ouml;tter, der bisherige Chefredakteur der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo;, nachfolgen. Gr&uuml;nde f&uuml;r den Wechsel wurden nicht genannt. Die Redaktion der FR hat erkl&auml;rt, dass sie die Entlassung &bdquo;nicht billigt&ldquo; und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1317\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[41,182],"tags":[248,588,758,1814],"class_list":["post-1317","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medienanalyse","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","tag-frankfurter-rundschau","tag-personalabbau","tag-storz-wolfgang","tag-vorkoetter-uwe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1317","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1317"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1317\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31014,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1317\/revisions\/31014"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1317"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1317"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1317"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}