{"id":131726,"date":"2025-04-17T08:21:21","date_gmt":"2025-04-17T06:21:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726"},"modified":"2025-04-17T07:47:35","modified_gmt":"2025-04-17T05:47:35","slug":"hinweise-des-tages-4832","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h01\">80 Jahre Kriegsgedenken: Russlands Botschafter Netschajew ist der Star von Seelow<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h02\">Die Grausamkeit und Sinnlosigkeit von Kriegen in Bild und Ton<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h03\">Schadhafter Volksk&ouml;rper<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h04\">Von Bild gehetzt, von Merz vollstreckt: So geht Klassenkampf von oben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h05\">Kritik an Sanierungsstau: Bericht wertet 16.000 Br&uuml;cken in Bundeshand als bauf&auml;llig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h06\">Neuer Wirtschaftsminister: Das Spahn-Linnemann-Syndrom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h07\">Verbot russischer Fl&uuml;ssiggasimporte in EU vom Tisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h08\">Trump und die Finanzm&auml;rkte: Es k&ouml;nnte ganz einfach sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h09\">Facebook, Instagram und WhatsApp: Meta wollte Prozess um Zerschlagung offenbar mit Milliardenzahlung abwenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h10\">Peter-Michael Diestel &uuml;ber Baerbock und Co.: &bdquo;Ich habe Angst vor der uns umgebenden politischen Dummheit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h11\">Jens Spahns Vorsto&szlig; zum Umgang mit AfD sorgt weiter f&uuml;r Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h12\">Staatsanwaltschaften in SH an der Grenze des Leistbaren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h13\">Messerangriff im U-Bahnhof: Warum der T&auml;ter von Charlottenburg frei herumlief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h14\">Die vergessene Katastrophe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h15\">Die Welt erstickt im Plastikm&uuml;ll &ndash; und Europa recycelt besonders wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131726#h16\">Geheimniskr&auml;merei um WHO-Pandemieabkommen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>80 Jahre Kriegsgedenken: Russlands Botschafter Netschajew ist der Star von Seelow<\/strong><br>\nJahrestag der Schlacht um die Seelower H&ouml;hen: Trotz einer Handreichung kam Russlands Botschafter &ndash; und erhielt viel Zuspruch von Linken bis AfD-Anh&auml;ngern. Bilder, die Berlin eigentlich nicht wollte. [&hellip;]<br>\nDie Stimmung auf dem Ehrenmal war einerseits angespannt &ndash; und doch friedlich. &bdquo;Viele sind aus Protest gegen die Handreichung gekommen&ldquo;, mutma&szlig;t ein Besucher im Gespr&auml;ch mit der Berliner Zeitung. &bdquo;Eine bodenlose Frechheit, was sich Frau Baerbock da erlaubt hat.&ldquo; Die Besucherschar war bunt gemischt:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/80-jahre-kriegsgedenken-russlands-botschafter-netschajew-ist-der-star-von-seelow-li.2316625\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Grausamkeit und Sinnlosigkeit von Kriegen in Bild und Ton<\/strong><br>\nDie verst&ouml;renden und grauenvollen Bilder von den gegenw&auml;rtigen Schlachtfeldern in der Ukraine und in Gaza mit den Leichenbergen und Schmerzensschreien der Verst&uuml;mmelten in sinnlosen Kriegen bleiben uns in den Medien zumeist erspart, die uns stattdessen die Wirksamkeit neuer Waffen unserer profitierenden deutschen R&uuml;stungsschmieden (allen voran Rheinmetall mit Nazi-Vergangenheit) vorf&uuml;hren. Diese bringen nichts als gro&szlig;es Leid und haben die Regierungen in ihre Abh&auml;ngigkeit gebracht. Auf &bdquo;erfolgreich zerst&ouml;rte&ldquo; oder &bdquo;zur&uuml;ckeroberte&ldquo; Gebiete reduziert sich die mediale Bilderflut und erspart uns die Bilder des Grauens.<br>\nAnders sind dagegen die Bilder und T&ouml;ne im ersch&uuml;tternden Film &bdquo;Warfare&ldquo; (Kriegf&uuml;hrung), der ab Ostern die Brutalit&auml;t von Kriegen auf die gro&szlig;e Leinwand bringt, obwohl er schwer auszuhalten ist. Er sei auch allen Sch&uuml;lern empfohlen, die derzeit in den Schulen schon als Minderj&auml;hrige von den Milit&auml;rs f&uuml;r den &bdquo;Soldatenberuf&ldquo; umworben werden zur Vorbereitung auf das T&ouml;ten von Menschen. Nahegelegt sei der Film aber auch allen Bellezisten und Waffennarren hierzulande, die ihrer eigenen Propaganda glauben: Mit immer mehr Waffen sei angeblich Frieden zu schaffen statt Leid und Tod zu erzeugen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/duesseldorf\/c-politik\/die-grausamkeit-und-sinnlosigkeit-von-kriegen-in-bild-und-ton_a2044797\">Lokalkompass<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schadhafter Volksk&ouml;rper<\/strong><br>\nBei den Deutschen liegt der Pazifismus nicht nur im Blut, sondern sogar in den Genen, erf&auml;hrt man im ARD-Programm &mdash; verbunden mit der Hoffnung, dass man diesen Gen-Code &uuml;berschreiben kann.<br>\nMan muss krank sein, um den Krieg nicht zu lieben. Zumindest muss man an einer Art Lebensschw&auml;che, einer L&auml;hmung der Willenskraft leiden, die einen daran hindert, im &Uuml;berlebenskampf der V&ouml;lker seinen Mann oder seine Frau zu stehen. Wir kennen die Pathologisierung des Pazifismus aus besonders kriegst&uuml;chtigen Zeiten der deutschen Geschichte. Neu ist, dass dieses Argumentationsmuster in zeitgen&ouml;ssischen Talkshows wieder auftaucht. Bei Caren Miosga etwa, die im Gespr&auml;ch mit dem Polit-Veteranen Joschka Fischer herausarbeitete, dass die Deutschen an einer Art Gendefekt leiden m&uuml;ssen &mdash; genannt &bdquo;Kriegsm&uuml;digkeit&ldquo; oder Friedensliebe. Gewiss hat das alles noch mit den Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs zu tun. Aber einmal muss doch Schluss damit sein, dass wir Hitler als Ausrede f&uuml;r die eigentliche def&auml;tistische Weichlichkeit missbrauchen. Die alten Traumata m&uuml;ssten nach 80 Jahren &uuml;berwunden sein &mdash; mit frischer Kraft wird unsere Generation neue erschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/schadhafter-volkskorper\">Roberto J. De Lapuente auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von Bild gehetzt, von Merz vollstreckt: So geht Klassenkampf von oben<\/strong><br>\nF&uuml;r ihre Hetze gegen B&uuml;rgergeld-Empf&auml;nger kassierte Bild eine R&uuml;ge &ndash; zu sp&auml;t. Merz hat l&auml;ngst geliefert, mit K&uuml;rzungen, Sanktionen und Hartz-IV-Rhetorik. &Uuml;ber das Geheimnis der Klassenpolitik in Deutschland<br>\n&bdquo;Immer &ouml;fter St&uuml;tze statt Arbeit&ldquo;, &bdquo;B&uuml;rgergeld ist zu hoch! Empf&auml;ngern droht neuer Hammer&ldquo;, oder &bdquo;B&uuml;rgergeld bis zu 10 Milliarden Euro zu teuer&ldquo;. Das sind nur drei Schlagzeilen der Bild aus dem vergangenen Sommer, in dem das Blatt wiederholt behauptet, es seien knapp vier Millionen erwerbsf&auml;hige Menschen im B&uuml;rgergeld, die alle arbeiten k&ouml;nnten, wenn sie nur wollten. Das ist schlicht falsch, man k&ouml;nnte fast vermuten: gelogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/helena-steinhaus\/von-bild-gehetzt-von-merz-vollstreckt-so-geht-klassenkampf-von-oben\">Helena Steinhaus in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kritik an Sanierungsstau: Bericht wertet 16.000 Br&uuml;cken in Bundeshand als bauf&auml;llig<\/strong><br>\nDas Verkehrsministerium untersch&auml;tzt laut einem Bericht die Zahl maroder Br&uuml;cken in Deutschland. 16.000 Br&uuml;cken in Bundeshand sind der Organisation &raquo;Transport &amp; Environment&laquo; zufolge bauf&auml;llig. Sie fordert einen Strategiewechsel. [&hellip;]<br>\n&raquo;Wird die Sanierung dieser Br&uuml;cken verschleppt, dann sind sie anf&auml;lliger f&uuml;r Verschlei&szlig;, was mittelfristig zu noch h&ouml;heren Kosten f&uuml;hrt&laquo;, schreibt T&amp;E. Der europ&auml;ische Dachverband nicht staatlicher Organisationen versteht sich als Thinktank f&uuml;r Zukunftsmobilit&auml;t.<br>\nAuf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene m&uuml;ssen nach T&amp;E-Berechnungen bis zu 100 Milliarden Euro in den Ersatzneubau von Br&uuml;cken investiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/marode-bruecken-bericht-prangert-verschleppte-sanierungen-an-a-49dca02a-c114-4d7f-9b23-06f90f907c63%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neuer Wirtschaftsminister: Das Spahn-Linnemann-Syndrom<\/strong><br>\nDer CDU-Topkandidat f&uuml;rs Wirtschaftsministerium verzichtet. Sagt das mehr &uuml;ber den Mann, der nicht will? Oder &uuml;ber ein Haus, das (fast) keiner mehr haben m&ouml;chte?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/neuer-wirtschaftsminister-das-spahn-linnemann-syndrom\/100121994.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verbot russischer Fl&uuml;ssiggasimporte in EU vom Tisch<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union hat sich nach Angaben von EU-Vertretern von der Idee verabschiedet, in k&uuml;nftigen Sanktionsrunden auf ein Verbot russischer Fl&uuml;ssiggasimporte zu dringen. Gr&uuml;nde daf&uuml;r seien der Widerstand einiger EU-Staaten sowie die Ungewissheit, wie die Ausf&auml;lle alternativ aufgefangen werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3390842\/\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Hat man endlich gemerkt, dass es Ressourcen nicht &uuml;berall, sondern nur in bestimmten Regionen der Welt gibt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Trump und die Finanzm&auml;rkte: Es k&ouml;nnte ganz einfach sein<\/strong><br>\nEiner der wichtigsten Handelsberater von Donald Trump, Peter Navarro, hat vor einiger Zeit in einem Artikel der Financial Times die Politik des amerikanischen Pr&auml;sidenten verteidigt und dabei, ohne dass es in Kontinentaleuropa jemandem aufgefallen w&auml;re, zumindest einen sehr starken Punkt gemacht.<br>\nNavarrro schreibt:<br>\nAt the heart of this crisis is a trade deficit in goods that has ballooned to more than $1tn annually. The economic models of free trade that predict chronic trade imbalances will always be eliminated through price adjustments via exchange rates are dead wrong. (Im Zentrum dieser Krise steht ein Handelsdefizit bei G&uuml;tern, das auf &uuml;ber 1 Billion US-Dollar pro Jahr angestiegen ist. Die Wirtschaftsmodelle des Freihandels, die vorhersagen, dass chronische Handelsungleichgewichte durch Preisanpassungen &uuml;ber Wechselkurse beseitigt werden, sind v&ouml;llig falsch.)<br>\nDass er sich nur auf die G&uuml;term&auml;rkte und nur auf das Handelsbilanzdefizit bezieht, ist irref&uuml;hrend, weil auch Dienstleistungen wertvolle Tauschware in dieser Welt sind. Das ist jedoch eine l&auml;ssliche S&uuml;nde, er h&auml;tte das Leistungsbilanzdefizit nehmen sollen, das sich im vergangenen Jahr f&uuml;r die USA ebenfalls auf mehr als eine Billion belief und die Dienstleistungsbilanz enth&auml;lt. V&ouml;llig Recht hat er jedoch, was die &ouml;konomischen Modelle und die Rolle der Finanzm&auml;rkte betrifft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/04\/16\/trump-und-die-finanzmaerkte-es-koennte-ganz-einfach-sein\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Facebook, Instagram und WhatsApp: Meta wollte Prozess um Zerschlagung offenbar mit Milliardenzahlung abwenden<\/strong><br>\nBis zu einer Milliarde Dollar soll der Facebook-Konzern geboten haben, um das Verfahren mit einem Vergleich zu beenden. Doch die US-Handelsaufsicht hatte laut &raquo;Wall Street Journal&laquo; ganz andere Gr&ouml;&szlig;enordnungen im Sinn.<br>\nDer Prozess zur m&ouml;glichen Zerschlagung von Meta bringt &uuml;berraschende Enth&uuml;llungen zutage. Der Facebook-Konzern h&auml;tte das offenbar gern vermieden. Das &raquo;Wall Street Journal&laquo; jedenfalls berichtet  , Meta habe der FTC im M&auml;rz zun&auml;chst eine Zahlung von 450 Millionen Dollar angeboten, um das Verfahren mit einem Vergleich zu beenden. Die Beh&ouml;rde habe aber 30 Milliarden Dollar verlangt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/meta-wollte-prozess-um-zerschlagung-offenbar-mit-milliardenzahlung-abwenden-a-0b5282b9-54d8-401c-b209-6b8c3dfc3b69\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Peter-Michael Diestel &uuml;ber Baerbock und Co.: &bdquo;Ich habe Angst vor der uns umgebenden politischen Dummheit&ldquo;<\/strong><br>\nIn der deutschen Politik haben sich Figuren breitgemacht, die in keiner Weise den Anforderungen der heutigen Zeit entsprechen, sagt der letzte DDR-Innenminister. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nEs haben sich mit dem abgeschlossenen Koalitionsvertrag zwei extrem geschw&auml;chte politische Kr&auml;fte zusammengetan, und sie haben nur eine einzige Zielsetzung: das Volk beim Ausbauen der &bdquo;Brandmauer&ldquo; einzubinden. Jetzt wissen wir, dass diese politische Mauer v&ouml;llig nutzlos war, denn man kann die derzeit st&auml;rkste politische Partei nicht verbieten oder ausgrenzen. Wir k&ouml;nnen sie nur in der parteipolitischen Auseinandersetzung bek&auml;mpfen. [&hellip;]<br>\nIn der deutschen Politik haben sich Figuren breitgemacht, die in keiner Weise den Anforderungen der heutigen Zeit gen&uuml;gen. Politiker ohne Bildung und ohne Ausbildung, Politiker, die noch nie in ihrem Leben wertsch&ouml;pfend gearbeitet haben, Politiker, die ihre Lebensl&auml;ufe eigenh&auml;ndig gestalten und dabei der Fantasie freien Lauf lassen, Politiker, die ihre Doktorarbeiten schreiben lassen m&uuml;ssen, weil sie es selber nicht k&ouml;nnen, zu faul sind, diese zu lesen und dumm genug, bei simplen Plagiatspr&uuml;fungen durchzufallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-brandmauer-ist-verfassungswidrig-das-volk-gehoert-eingesperrt-oder-wenigstens-ausgetauscht-li.2316624\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jens Spahns Vorsto&szlig; zum Umgang mit AfD sorgt weiter f&uuml;r Kritik<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Gesundheitsminister Spahn schl&auml;gt vor, die AfD genau wie jede andere Oppositionspartei zu behandeln. Die Kritik an dem Vorschlag rei&szlig;t nicht ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/jens-spahns-vorstoss-zu-umgang-mit-afd-stoesst-auf-widerstand-der-spd-li.2317136\">Berliner Zeitung <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Trumps J&uuml;nger: Spahn will neuen Umgang mit AfD<\/strong><br>\nSpahn wei&szlig;, was das h&ouml;here Wesen in Washington will: Atlantiker sein hei&szlig;t, nicht mehr von Brandmauer zu quatschen. Erst im Januar zwitscherten Alice Weidel und Elon Musk allerhand Tollk&uuml;hnes, etwa, dass nur die AfD Deutschland retten k&ouml;nne. &Auml;hnliches Heil verk&uuml;ndete Trumps Stellvertreter auf Erden, J. D. Vance, danach in M&uuml;nchen zwar nicht, wurde aber verstanden. Einige Wochen nach seiner Rede &uuml;ber Verfolgung von Trump-Gl&auml;ubigen in der EU machten 20,8 Prozent der deutschen W&auml;hler, 10,3 Millionen Personen, die AfD mit 152 Abgeordneten zur zweitst&auml;rksten Bundestagsfraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/498345.trumps-j%C3%BCnger.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Staatsanwaltschaften in SH an der Grenze des Leistbaren<\/strong><br>\nEiner der Gr&uuml;nde f&uuml;r die starke Arbeitsbelastung liegt laut G&uuml;ntke in der voranschreitenden Digitalisierung aller Lebensbereiche. Oft m&uuml;ssten gro&szlig;e Datenmengen ausgewertet und aufbereitet werden. Das binde personelle und technische Ressourcen, so sein Fazit. Die Datenflut spielt vor allem in der Wirtschaftskriminalit&auml;t und der sexualisierten Gewalt gegen Kinder eine bedeutende Rolle. Verabredungen zu kriminellen Handlungen werden laut G&uuml;ntke aber auch ansonsten sehr oft &uuml;ber das Smartphone getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/Staatsanwaltschaften-in-SH-an-der-Grenze-des-Leistbaren,staatsanwaltschaft240.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Messerangriff im U-Bahnhof: Warum der T&auml;ter von Charlottenburg frei herumlief<\/strong><br>\n&Auml;hnlich wie nach den Taten in Solingen und Aschaffenburg m&uuml;ssen sich Staat und Justiz fragen lassen, warum der T&auml;ter sich noch in Freiheit befand.<br>\nDer Syrer Shadi S., der am Wochenende in Charlottenburg einen Mann erstach, m&uuml;sste eigentlich im Gef&auml;ngnis sitzen. Der vielfach vorbestrafte Mann war wegen gef&auml;hrlicher K&ouml;rperverletzung und weiterer Delikte zu einer Bew&auml;hrungsstrafe verurteilt worden. Obwohl er zum Schluss dann doch in Haft sollte, blieb er frei &ndash; und t&ouml;tete am vergangenen Sonnabend im U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz den 29-j&auml;hrigen Steve H. Als er danach Polizisten angriff, wurde er erschossen. Es ist nicht das erste Mal, dass Staatsversagen ein Verbrechen beg&uuml;nstigt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/warum-der-messerstecher-von-charlottenburg-frei-herum-lief-li.2317398\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die vergessene Katastrophe<\/strong><br>\nEin schockierendes Massaker im Sudan zeugt vom Versagen der Milit&auml;rf&uuml;hrung &mdash; die Weltgemeinschaft schaut &uuml;berwiegend weg.<br>\nIn einem ersch&uuml;tternden Bericht der New York Times vom 26. M&auml;rz 2025 unter dem Titel &bdquo;Luftangriffe des sudanesischen Milit&auml;rs auf die Region Darfur&ldquo; lenkt Malachy Browne erneut weltweit die Aufmerksamkeit auf den Sudan. Es handelt sich um das grausame Massaker auf dem Markt von Tura im Norden von Darfur am 25. M&auml;rz durch vier verheerende Luftangriffe. Die Angriffe f&uuml;hrten nach Sch&auml;tzungen zu 400 bis 1.500 Todesopfern und lie&szlig;en verbrannte K&ouml;rper und verstreute K&ouml;rperteile zur&uuml;ck &mdash; ein ersch&uuml;tterndes Bild dokumentiert durch Bilder und Videos der Zeitung sowie die Aussage einer Augenzeugin: &bdquo;All diese Menschen waren arm, unschuldig und unbewaffnet.&ldquo; Diese traurige Situation zeigt deutlich das Versagen der Milit&auml;rf&uuml;hrung im Sudan auf &mdash; sie versucht ihre internationale Krise durch Konflikte mit L&auml;ndern wie dem Tschad zu exportieren und verweigert die Auseinandersetzung mit der Realit&auml;t vor Ort. Dadurch wird eine humanit&auml;re Krise weiter verschlimmert; bereits 14 Millionen Menschen wurden vertrieben und Hungersnot breitet sich im ganzen Land aus &mdash; begleitet von fortw&auml;hrend schwerwiegenden Verbrechen gegen die eigene Bev&ouml;lkerung seit dem Milit&auml;rputsch von 2021 &mdash; und verdeutlicht damit die katastrophale F&uuml;hrung des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-vergessene-katastrophe\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Welt erstickt im Plastikm&uuml;ll &ndash; und Europa recycelt besonders wenig<\/strong><br>\nPlastikflut ohne Ende: 400 Millionen Tonnen Kunststoff wurden 2022 produziert, doch nur ein Bruchteil davon stammt aus recyceltem Material. Beim Umgang mit Plastikm&uuml;ll gibt es gro&szlig;e Unterschiede zwischen den Erdregionen. Europa steht dabei gar nicht gut da. [&hellip;]<br>\nBeim Umgang mit Plastikm&uuml;ll gibt es gro&szlig;e regionale Unterschiede. In der EU28 landeten 29 Prozent des Kunststoffm&uuml;lls auf Deponien, in den USA waren es dagegen 76 Prozent. Die USA f&uuml;hrten nur f&uuml;nf Prozent des Plastikm&uuml;lls dem Recycling zu, in der EU28 lag diese Quote immerhin bei 14 Prozent. H&ouml;her ist die Recyclingquote der Studie zufolge in China (23 Prozent) und in Indien (15 Prozent). In Indien gehen allerdings 43 Prozent des Kunststoffabfalls durch Missmanagement verloren. In Japan fehlt es an Fl&auml;chen f&uuml;r Deponien, weshalb dort 70 Prozent des Plastikm&uuml;lls verbrannt werden.<br>\nDie Studie zeige, dass sich die Verbrennung mit 34 Prozent zu einer weltweit immer wichtigeren Methode der Kunststoffabfallbehandlung entwickle, schreiben die Studienautoren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/wissen\/natur-umwelt\/welt-erstickt-plastikmuell-europa-recycelt-40874244\">web.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Geheimniskr&auml;merei um WHO-Pandemieabkommen<\/strong><br>\nDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) bleibt sich treu. Die Welt&ouml;ffentlichkeit darf bisher nicht erfahren, was die Verhandlungsf&uuml;hrer im Intergovernmental Negotiating Body (INB) zum WHO-Pandemieabkommen am 15. April vereinbart haben. Die WHO und die berichtenden Medien, wie die Nachrichtenagentur dpa, speisen sie mit jeder Menge Floskeln, Funktion&auml;rsspr&uuml;chen und nicht verifizierbaren Versicherungen ab, die Kritiker beruhigen sollen. Offenbar soll eine &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber den Vertragsentwurf vor der Abstimmung dar&uuml;ber verhindert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/pandemieabkommen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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