{"id":131746,"date":"2025-04-20T12:00:58","date_gmt":"2025-04-20T10:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131746"},"modified":"2025-04-24T05:14:03","modified_gmt":"2025-04-24T03:14:03","slug":"verordnete-kriegstuechtigkeit-und-paralysierte-buerger-warum-nehmen-wir-die-kriegsvorbereitung-widerstandslos-hin-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131746","title":{"rendered":"Verordnete \u201eKriegst\u00fcchtigkeit\u201c und paralysierte B\u00fcrger \u2013 Warum nehmen wir die Kriegsvorbereitung widerstandslos hin? Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>61 Prozent der Bundesb&uuml;rger, darunter 81 Prozent der Jugendlichen, &auml;u&szlig;ern Angst vor einem Krieg in Europa. Laut einer aktuellen INSA-Umfrage vom M&auml;rz dieses Jahres h&auml;lt es die H&auml;lfte der jungen Deutschen zwischen 18 und 39 Jahren gar f&uuml;r &bdquo;wahrscheinlich, dass Deutschland in den n&auml;chsten zehn Jahren Krieg f&uuml;hren wird&ldquo;. Warum aber bleibt diese allgemeine unterschwellige Unruhe stumm und, im Gegensatz zu den Achtzigerjahren, auf der Handlungsebene weitestgehend folgenlos? Wo bleibt der l&auml;ngst f&auml;llige Aufschrei? &ndash; Dar&uuml;ber hielt unser Gastautor am 12. April auf dem Kongress <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-krieg-in-der-seele?\">&bdquo;Krieg und Frieden&ldquo;<\/a> der Neuen Gesellschaft f&uuml;r Psychologie (NGfP) in Berlin einen Vortrag, den wir in zwei Teilen dokumentieren. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131741\">Der erste Teil erschien am 19. April 2025<\/a>. Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>(II) Aktuelle Gr&uuml;nde f&uuml;r die Verdr&auml;ngung der Kriegsgefahr<\/strong><\/p><p>Im ersten Kalten Krieg war Deutschland Frontstaat: Beide deutsche Staaten w&auml;ren das Schlachtfeld der Superm&auml;chte gewesen, hier also kein Stein auf dem anderen geblieben, und das war damals allen Menschen in der alten Bundesrepublik und in der DDR bewusst. Heute <em>hat sich die Bedrohung &sbquo;gef&uuml;hlt&lsquo; rund tausend Kilometer nach Osten verlagert.<\/em> Der aktuelle Krieg findet (noch?) nicht hier statt, sondern die V&ouml;lker schlagen &ndash; um ein Zitat aus Goethes &bdquo;Faust&ldquo; zu paraphrasieren &ndash; <em>&bdquo;hinten, weit, in der Ukraine&ldquo; <\/em>aufeinander. Dass der Krieg durchaus sehr schnell auch auf NATO-Gebiet &uuml;bergreifen und unser Land hineinziehen k&ouml;nnte, dass schon ein sogenannter &sbquo;atomarer Schlagabtausch&lsquo; in der Ukraine oder in den &ouml;stlichen NATO-Staaten auch hier unabsehbare Folgen haben w&uuml;rde, spielt <em>psychologisch<\/em> so gut wie keine Rolle.<\/p><p>Wir sehen &uuml;berdies eine starke <em>Generationenpolarit&auml;t<\/em>, was die Sensibilit&auml;t von Kriegsgefahr und atomarer Bedrohung angeht. Die v&ouml;llig falsche, sachlich &uuml;berhaupt nicht haltbare &sbquo;Logik&lsquo; lautet hier: <em>Den Jungen das Klima, den Alten der Frieden!<\/em> Dass auf den wenigen und vergleichsweise m&auml;&szlig;ig besuchten Friedensdemonstrationen die &bdquo;Generation 60 plus&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=127678\">erdr&uuml;ckend dominiert<\/a> &ndash; womit nicht gesagt sei, dass die &uuml;berwiegende Mehrheit wenigstens dieser Generation sich friedenspolitisch engagiert &ndash;, das ist nat&uuml;rlich kein Zufall: Diese Generation wurde ihrerseits von der Kriegsgeneration ihrer Eltern gepr&auml;gt und ist aufgewachsen mit Atomkriegs&auml;ngsten, vor allem w&auml;hrend der Zeit der sogenannten &bdquo;Nachr&uuml;stung&ldquo; in der ersten H&auml;lfte der Achtzigerjahre.<\/p><p>&Auml;ngste, die nun wiederkommen.<\/p><p><strong>Die r&uuml;stungspolitische Abstinenz der Klimasch&uuml;tzer<\/strong><\/p><p>Die junge <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108050\">Klimasch&uuml;tzergeneration<\/a> dagegen scheint erschreckenderweise auf dem r&uuml;stungspolitischen Auge nahezu blind zu sein.<\/p><p>Und daf&uuml;r gibt es meines Erachtens im Wesentlichen folgende Gr&uuml;nde:<\/p><ol>\n<li>Die wichtigste Rolle spielt vermutlich ein Ph&auml;nomen, das man am treffendsten als <em>&bdquo;fatalen Nebeneffekt der Gorbatschow&lsquo;schen Abr&uuml;stungspolitik&ldquo;<\/em> bezeichnen k&ouml;nnte. Wer heute um die 35 Jahre alt ist, hatte das unsch&auml;tzbare Gl&uuml;ck, zumindest von Atomkriegs&auml;ngsten unbehelligt aufwachsen zu k&ouml;nnen. Mit Abschluss des INF-Vertrages Ende 1987, des Verbots von landgest&uuml;tzten Kurz- und Mittelstreckenraketen, dem Ende des (wie wir heute desillusioniert feststellen m&uuml;ssen: ersten) Kalten Krieges und der Verschrottung von 80 Prozent aller Atomsprengk&ouml;pfe weltweit schien ja die akute Atomkriegsgefahr in Europa gebannt. Nein: Dass es &uuml;berhaupt noch mal zu einem &sbquo;atomaren Schlagabtausch&lsquo;, gar zu einem globalen Atomkrieg zwischen den Superm&auml;chten kommen k&ouml;nne, war vor&uuml;bergehend in den Bereich des Unvorstellbaren ger&uuml;ckt! Auf diese Weise kamen auch die zeitweise h&ouml;chst virulenten Atomkriegs&auml;ngste (vorerst) zum Erliegen. &ndash; Kein Wunder, dass die in dieser gl&uuml;cklichen Epoche herangewachsene Generation auch kein Problembewusstsein f&uuml;r die &ndash; nach wie vor existierende, lediglich vor&uuml;bergehend aus dem Blickfeld geratene &ndash; Gefahr der atomaren Selbstvernichtung der Menschheit entwickelt hat.<\/li>\n<li>Gleichzeitig <em>stirbt die Kriegsgeneration aus<\/em> und auch die Generation, die durch den Kalten Krieg und die mit ihm untrennbar verbundenen (Atom-)Kriegs&auml;ngste gepr&auml;gt ist, wird zusehends &auml;lter. Mit anderen Worten: Die heute junge Generation wei&szlig; selbst vom H&ouml;rensagen kaum noch, was Krieg tats&auml;chlich bedeutet! Im aktuellen Ukrainekrieg gibt es zudem eine &sbquo;feind&uuml;bergreifende Allparteienkoalition&lsquo; der Verteidigungsminister, Regierungssprecher und Medien. Russen, Ukrainer, Deutsche und andere achten tunlichst darauf, uns alle mit Bildern von den t&ouml;tenden und sterbenden M&auml;nnern an der Front und dem Elend der Kriegsinvaliden zu verschonen. Man will uns einen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103460\">&sbquo;Krieg ohne Krieger&lsquo;<\/a>, also die Illusion vermitteln, Krieg sei eine klinisch reine Joystickoperation!<\/li>\n<li>Was den aktuellen Stellvertreterkrieg in der Ukraine betrifft, haben sich vermutlich nicht wenige &ndash; das unterstelle ich mal frech &ndash; mangels Hintergrundinformationen die vom Medienmainstream t&auml;glich in allen Variationen gelieferte &bdquo;David-versus-Goliath-Erz&auml;hlung&ldquo; kritiklos zu eigen gemacht. Und wer identifiziert sich nicht gerne mit dem &sbquo;Schwachen&lsquo;, dem &sbquo;Opfer&lsquo;? (Dass die Realit&auml;t auch hier, wie sonst im Leben, etwas komplizierter ist, f&auml;llt dabei durchs Raster.)<\/li>\n<li>Das jeder jungen Generation eigene Emp&ouml;rungspotenzial schlie&szlig;lich ist in erster Linie durch den zweifellos gebotenen Kampf gegen die Erderw&auml;rmung erfolgreich okkupiert. Was noch &uuml;brig bleibt, wird von Themen wie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=129340\">&bdquo;Kampf gegen Rechts&ldquo;<\/a>, Gender oder Political Correctness absorbiert.<\/li>\n<\/ol><p><strong>Ablenk&auml;ngste, &bdquo;Cognitive Warfare&ldquo;, Feindbilder &ndash; Die psychologische Aufr&uuml;stung<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die <em>gesamte Gesellschaft<\/em> gilt, dass eine nahezu gleichgeschaltete (&ouml;ffentliche und private) Medienlandschaft zudem tagt&auml;glich jede Menge &bdquo;Ablenk&auml;ngste&ldquo; liefert. Dazu passt &ndash; das hat der Psychologe und Amerikanist Jonas T&ouml;gel pr&auml;zise herausgearbeitet &ndash;, dass die NATO vor Kurzem den Bereich der <a href=\"https:\/\/westendverlag.de\/Kognitive-Kriegsfuehrung\/1634\">&bdquo;Kognitiven Kriegsf&uuml;hrung&ldquo;<\/a> (&bdquo;Cognitive Warfare&ldquo;) zum offiziellen sechsten Kriegsschauplatz erkl&auml;rt hat und nun Unsummen in diesen Bereich pumpt. Zahllose Start-ups beziehen hier ein sehr eintr&auml;gliches Auskommen. Und was fr&uuml;her &bdquo;Propaganda&ldquo;, sp&auml;ter &bdquo;Public Relations&ldquo; genannt wurde, das lautet nun &bdquo;Strategische Kommunikation&ldquo;.<\/p><p>Dazu geh&ouml;rt nicht zuletzt auch die komplette Neuinszenierung des Habitus der heutigen &bdquo;Kriegstreiber&ldquo;. Immer noch stellen sich die meisten unter uns ja &bdquo;Kriegstreiber&ldquo; als martialische Gestalten vor, die in Knobelbechern, Stahlhelmen oder Pickelhaube wild um sich br&uuml;llen. Den smarten, biederen und eher etwas unbedarft wirkenden <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89993\">Gestalten<\/a>, die noch bis vorhin in der Ampel-Regierung den Ton angaben, die zudem allesamt um ihr makelloses Menschenrechts- und &Ouml;ko-Image besorgt sind und sich demn&auml;chst auch noch f&uuml;r den klimaneutralen Atomkrieg einsetzen werden, mag man nicht zutrauen, dass sie einen ins Verderben f&uuml;hren k&ouml;nnten &hellip; (Eher schon unserem unverst&auml;ndlicherweise von seinem Volk zum beliebtesten Politiker gek&uuml;rten Kriegst&uuml;chtigkeitsminister, der &ndash; bislang noch? &ndash; der Einzige mit diesem Habitus ist.)<\/p><p>Die wirksamste Technik der Massenmanipulation aber ist zweifellos immer noch die <em>Konstruktion eines soliden Feindbildes<\/em>. Es ist ja kein Zufall, dass vor jedem Krieg, den der Westen vorbereitet, prompt ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=113111\">&sbquo;neuer Hitler&lsquo;<\/a> entdeckt wird, gegen den es sich dringendst zur Wehr zu setzen gilt: War es 1999 Slobodan Milo&scaron;evi&#263; und vier Jahre sp&auml;ter Saddam Hussein, so ist es nun Wladimir Putin!<\/p><p>Dazu hat bereits 1956 der britische Physiker und Nobelpreistr&auml;ger Patrick Blackett das Notwendige gesagt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wenn einmal eine Nation ihre Sicherheit auf eine <u>absolute Waffe<\/u> st&uuml;tzt, wird es psychologisch notwendig, an einen <u>absoluten Feind<\/u> zu glauben.&ldquo;<\/em> (Noch pr&auml;ziser m&uuml;sste man sagen: einen absoluten Feind zu <em>konstruieren<\/em>!)\n<\/p><\/blockquote><p>Oder in den Worten des Physikers Max Born:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Um das Gewissen der Menschen zu beruhigen gegen&uuml;ber milit&auml;rischen Pl&auml;nen, die die T&ouml;tung von vielen zehn oder gar hundert Millionen M&auml;nnern, Frauen und Kindern der anderen Seite einkalkulieren &ndash; und der eigenen, was aber verdunkelt wird &ndash;, <u>muss<\/u> die andere Seite als ihrem Wesen nach verdorben und aggressiv gedacht werden.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><em>Die Atombombe &ndash; und das w&auml;re die sechste infernalische Regel &ndash; zwingt also ihrem Besitzer den absoluten Feind auf!<\/em><\/p><p>Noch einmal: All dies geschieht auf dem Hintergrund einer nahezu freiwillig gleichgeschalteten Medienlandschaft, wo von der <em>FAZ<\/em> bis zur <em>taz<\/em> zu allen relevanten Themen dieselbe Meinung verbreitet wird, sowie auf dem Hintergrund der kollektiven Erfahrung eines totalen Ausnahmezustandes mit drastischen Einschr&auml;nkungen der Grundrechte, der die gesamte Gesellschaft ja vor ein paar Jahren erfasste und den diese weitestgehend klag- und widerstandslos &uuml;ber sich ergehen lie&szlig;. Eine Erfahrung, auf der sich aufbauen l&auml;sst &hellip;<\/p><p><strong>(III) Eine neue Friedensbewegung &ndash; as soon as possible!<\/strong><\/p><p>Deutschland, nein: Europa durchlebt gerade die gef&auml;hrlichste Phase seit dem Ende des ersten Kalten Krieges. Selbst wenn das wechselseitige T&ouml;ten und Sterben in der Ukraine doch noch in absehbarer Zeit beendet sein sollte, steht unserem Kontinent im &sbquo;besten Falle&lsquo; ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=122669\">Kalter Krieg 2.0<\/a> mit einer zu beiden Seiten streng bewachten, die Ukraine von Norden bis zum Schwarzen Meer durchteilenden neuen &sbquo;Berliner Mauer&lsquo; bevor. Ein h&ouml;chst fragiler &sbquo;Frozen Conflict&lsquo; also, der jederzeit absichtlich oder versehentlich wieder in einen hei&szlig;en Krieg, wom&ouml;glich unter Einbeziehung von Soldaten aus NATO-Staaten, umkippen k&ouml;nnte!<\/p><p>Die neue Regierungskoalition &ndash; f&uuml;r die die Worte &bdquo;Diplomatie&ldquo; und &bdquo;Deeskalation&ldquo; nach wie vor tabu sind &ndash; hat gerade zusammen mit einer einstmals pazifistischen Partei unter dem saloppen Motto &bdquo;Whatever it takes&ldquo; unvorstellbar <em>&bdquo;zu gro&szlig;e&ldquo;<\/em> Summen von Hunderten Milliarden (zur Erinnerung: Hundertausende Millionen!!) f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie genehmigt und f&uuml;r die Zukunft nichts weniger als ein <em>&bdquo;Erm&auml;chtigungsgesetz in Sachen Aufr&uuml;stung&ldquo;<\/em> beschlossen. Im neuen Bundestag ist zudem keine Partei mehr vertreten, die einer Militarisierung kompromisslos entgegentritt. Parallel dazu wird im Hintergrund und weitgehend unsichtbar mit dem seit Beginn des Jahres in Kraft getretenen <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen-anhalt\/magdeburg\/magdeburg\/operationsplan-deutschland-truppen-bewegungen-verteidigungsfall-auswirkungen-104.html\">&bdquo;Operationsplan Deutschland&ldquo;<\/a> die Infrastruktur unseres gesamten Landes &ndash; von der panzerfest renovierten Autobahnbr&uuml;cke &uuml;ber den &ouml;ffentlichen und privaten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=126683\">Bunkerbau<\/a>, inclusive der ABC-Alarm-WarnApp auf dem Handy, bis zur kompletten Umstrukturierung des Gesundheitswesens &ndash; auf Kriegsf&uuml;hrungsf&auml;higkeit getrimmt.<\/p><p>Bleibt also nur noch der zivile Widerstand &sbquo;von unten&lsquo; in Gestalt einer neuen breiten Friedensbewegung, die heute bestenfalls in zarten Ans&auml;tzen existiert.<\/p><p>Dennoch: Passivit&auml;t und Resignation k&ouml;nnen wir uns nicht leisten. Der irrwitzigen Aufr&uuml;stungswelle, der Stationierung neuer Hyperschallraketen und Marschflugk&ouml;rper, der Erziehung und Umformierung unserer gesamten Gesellschaft zur &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; &ndash; einschlie&szlig;lich der mentalen und seelischen Umprogrammierung ihrer Subjekte, also von uns allen &ndash; d&uuml;rfen wir bei Strafe unseres Unterganges nicht saturiert entgegenschnarchen. Wieder gilt der Spruch aus den Achtzigerjahren: <em>&bdquo;Der Frieden ist zu wichtig, um ihn nur den Gener&auml;len und Politikern zu &uuml;berlassen!&ldquo;<\/em><\/p><p>Konkret: Wir m&uuml;ssen uns weigern, Feinde zu sein! Es geht darum, den zivilen Ungehorsam und den gewaltfreien Widerstand wieder zu erlernen und einzutrainieren. Es geht, kurz gesagt, darum, nicht nur mit Wolfgang Borchert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130894\">&bdquo;NEIN!&ldquo; zu sagen<\/a>, sondern endlich knirschender Sand im Getriebe der Kriegsmaschinerie zu werden!<\/p><p>Wie diese Ma&szlig;nahmen genau aussehen sollen, dar&uuml;ber muss ein konstruktiver Streit gef&uuml;hrt werden, der mittlerweile ja begonnen hat. Vielleicht k&ouml;nnte uns dabei ein Satz von Michail Gorbatschow aus dem Jahre 2017 anspornen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Ich erinnere mich gut an die lautstarke Stimme der Friedensbewegung gegen Krieg und Atomwaffen in den 1980er-Jahren. Diese Stimme wurde geh&ouml;rt!&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><small>Titelbild: Krakenimages.com\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>61 Prozent der Bundesb&uuml;rger, darunter 81 Prozent der Jugendlichen, &auml;u&szlig;ern Angst vor einem Krieg in Europa. 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Warum aber bleibt diese allgemeine unterschwellige<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131746\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":131747,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,172,170,11],"tags":[1519,3260,1120,2947,1268,893,3399,1367,259,260,1509],"class_list":["post-131746","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-aufruestung","category-friedenspolitik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-atomwaffen","tag-feindbild","tag-friedensbewegung","tag-herdenjournalismus","tag-kalter-krieg","tag-militarisierung","tag-psychologische-kriegsfuehrung","tag-ruestungsausgaben","tag-russland","tag-ukraine","tag-ziviler-ungehorsam"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Shutterstock_2324877987-1.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131746","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=131746"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131746\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":131979,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131746\/revisions\/131979"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/131747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=131746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=131746"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=131746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}