{"id":131756,"date":"2025-04-21T13:00:30","date_gmt":"2025-04-21T11:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131756"},"modified":"2025-07-20T19:26:32","modified_gmt":"2025-07-20T17:26:32","slug":"lehrreiche-lektionen-notizen-zur-laufenden-ausstellung-die-dritte-welt-im-zweiten-weltkrieg-in-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131756","title":{"rendered":"Lehrreiche Lektionen \u2013 Notizen zur laufenden Ausstellung \u201eDie Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg&#8221; in K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"<p>Wer vor noch gut einem Vierteljahrhundert in Suchmaschinen die Begriffe &bdquo;Dritte Welt&rdquo; und &bdquo;Zweiter Weltkrieg&rdquo; eingab, musste ern&uuml;chtert konstatieren, dass es da entweder keinen Treffer gab oder die Trefferquote &auml;u&szlig;erst d&uuml;rftig ausfiel. Das hat sich mittlerweile ge&auml;ndert. Doch auch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs d&uuml;rfte den wenigsten Zeitgenossen bekannt sein, dass die (meist erzwungene) Verstrickung der sogenannten Dritten Welt darin au&szlig;erordentlich gro&szlig; war. Vom 8. M&auml;rz bis zum 1. Juni 2025 l&auml;uft im NS-Dokumentationszentrum der Stadt K&ouml;ln (NS-DOK) eine erweiterte Ausstellung zum oben genannten Thema, deren Besuch sich f&uuml;r jeden lohnt, dem ernsthaft daran gelegen ist, Vorurteile abzustreifen sowie westlich gepr&auml;gte Perspektiven und Ethnozentrismus zu &uuml;berwinden. Ein Beitrag von <strong>Rainer Werning<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Kanonenfutter aus der &ldquo;Dritten Welt&ldquo;<\/strong><\/p><p>Im Zweiten Weltkrieg k&auml;mpften mehr Soldaten aus der &ldquo;Dritten Welt&rdquo; als aus Westeuropa. Sowohl die faschistischen Achsenm&auml;chte als auch die Alliierten rekrutierten in ihren Kolonien Hilfstruppen und Hilfsarbeiter &ndash; meist mit Gewalt. Weite Teile der &ldquo;Dritten Welt&rdquo; dienten als Schlachtfelder und blieben nach Kriegsende verw&uuml;stet und vermint zur&uuml;ck. Allein China hatte mehr Opfer zu beklagen als die f&uuml;r den Krieg verantwortlichen faschistischen M&auml;chte Deutschland, Italien und Japan zusammen. Hunderttausende Frauen waren Opfer sexueller Gewalt geworden &ndash; gedem&uuml;tigt und ausgebeutet in Milit&auml;rbordellen, welche die Kaiserlich-Japanischen Truppen in der asiatisch-pazifischen Region im Zuge ihrer Kriegf&uuml;hrung aufgebaut und unterhalten hatten. Allein bei der Befreiung der philippinischen Hauptstadt Manila waren 1944\/45 mehr Bombenopfer zu beklagen als in Dresden, Berlin oder K&ouml;ln. Ohne ihren Willen waren die Filipinos und ihr Land als US-Kolonie in den Krieg hineingezogen worden. Manila war nach Warschau die am meisten zerst&ouml;rte Hauptstadt w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs.<\/p><p>So gravierend die Folgen des Zweiten Weltkriegs in der &ldquo;Dritten Welt&rdquo; auch waren, in der hiesigen Geschichtsschreibung wurden sie lange Zeit kaum beachtet &ndash; falls denn &uuml;berhaupt. Dies zu &auml;ndern war und ist das Ziel des historischen Langzeitprojekts, mit dem das <em>Rheinische JournalistInnen B&uuml;ro<\/em> in K&ouml;ln in den 1990er-Jahren begann und das seit 2000 von dem gemeinn&uuml;tzigen Verein <em>recherche international e. V.<\/em> fortgef&uuml;hrt wird.<\/p><p>Karl R&ouml;ssel, einer der Hauptinitiatoren und gemeinsam mit Christa Aretz Kurator der Ausstellung, erkl&auml;rte denn auch in seiner Er&ouml;ffnungsrede am 7. M&auml;rz:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>So findet sich zum Beispiel in vielen Schulb&uuml;chern der Satz, dass sich der Krieg erst mit dem Angriff der japanischen Luftwaffe auf den US-St&uuml;tzpunkt Pearl Harbor &sbquo;zum Welt-Krieg ausgeweitet habe&rsquo;. Der Angriff auf Pearl Harbor war bekanntlich im Dezember 1941. Zu diesem Zeitpunkt herrschte in Asien bereits vier Jahre lang Krieg und in Afrika sogar schon sechs Jahre lang. F&uuml;r Menschen in Ostafrika begann der Zweite Weltkrieg bereits am 3. Oktober 1935. Denn an diesem Tag fielen 300.000 Soldaten unter italienischem Kommando in &Auml;thiopien ein. Mussolini wollte in Ostafrika ein neues &sbquo;Imperium Romanum&rsquo; gr&uuml;nden. Gegen die faschistischen Invasoren k&auml;mpften 250.000 &auml;thiopische Soldaten und 500.000 Partisanen, und ab 1940 griffen auch Truppen aus zahlreichen britischen Kolonien ein. Bis zur italienischen Kapitulation auf diesem ostafrikanischen Kriegsschauplatz kamen schlie&szlig;lich Soldaten aus 17 L&auml;ndern und vier Kontinenten zum Einsatz. Trotzdem firmiert dieser Krieg nicht als &sbquo;Welt&lsquo;-Krieg, wohl deshalb, weil er nicht in Europa stattfand, sondern in Afrika, und weil die meisten Beteiligten nicht Wei&szlig;e, sondern Schwarze und Kolonialsoldaten waren.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Mit Blick auf Asien f&uuml;hrten die Kaiserlich-Japanischen Truppen bereits seit Anfang der 1930er-Jahre einen grausamen Eroberungsfeldzug gegen China, in dessen Verlauf die Nordostregion v&ouml;lkerrechtswidrig annektiert und in den Marionettenstaat <em>Mandschukuo<\/em> (er existierte vom 1. M&auml;rz 1932 bis zum 18. August 1945) umgewandelt wurde. Die &uuml;ber zweieinhalbtausend Jahre alte Stadt Nanjing war zu der Zeit die Hauptstadt der 1912 gegr&uuml;ndeten Republik China. Bei deren Einnahme am 13. Dezember 1937 und in den darauffolgenden sechs Wochen begingen die japanischen Invasoren ein Massaker, das mit 300.000 Toten als eines der gr&ouml;&szlig;ten der Menschheitsgeschichte gilt.<\/p><p><strong>Langj&auml;hrige Recherchen<\/strong><\/p><p>Nach zehnj&auml;hrigen Recherchen in 30 L&auml;ndern Afrikas, Asiens und Ozeaniens erschien im Fr&uuml;hjahr 2005 das erste deutschsprachige Buch zum Thema (<em>&bdquo;Unsere Opfer z&auml;hlen nicht&rdquo; &ndash; Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg<\/em>. Hamburg\/Berlin: Verlag Assoziation A). 2008 folgten Unterrichtsmaterialien und 2009 die Produktion einer gleichnamigen (Wander-)Ausstellung, die seit ihrer Premiere in Berlin in mehr als 60 bundesrepublikanischen St&auml;dten und in der Schweiz zu sehen war. Eine englische Ausstellungsfassung tourt seit 2017 durch S&uuml;dafrika. F&uuml;r Mosambik wurde 2020 eigens eine portugiesische Version erstellt.<\/p><p>Zum Abschluss des Projekts wird die Ausstellung vom 8. M&auml;rz bis zum 1. Juni 2025 &ndash; rund um den 80. Jahrestag des Kriegsendes in Europa (am 8. Mai 2025) &ndash; noch einmal in einer erweiterten Fassung im <em>K&ouml;lner NS-Dokumentationszentrum<\/em> gezeigt &ndash; erg&auml;nzt um (lokal-)historische Fakten, die in anderen Ausstellungst&auml;dten und -l&auml;ndern hinzugef&uuml;gt wurden. In einem weiteren Ausstellungsteil werden zudem k&uuml;nstlerische Reflexionen aus Afrika, Asien und Ozeanien zu den Folgen des Zweiten Weltkriegs vorgestellt. Hierzu z&auml;hlt auch eine Replik der &bdquo;Friedensstatue&rdquo; des koreanischen K&uuml;nstlerehepaares Kim Seo-Kyung und Kim Eun-Sung, die an das Schicksal der im Zweiten Weltkrieg in japanische Milit&auml;rbordelle verschleppten &bdquo;Trostfrauen&rdquo; und an sexualisierte Gewalt in den Kriegen von heute erinnert. Schlie&szlig;lich wird in Kooperation mit zahlreichen lokalen und &uuml;berregionalen Initiativen ein umfangreiches Begleitprogramm mit mehr als 30 Veranstaltungen angeboten. Neben Vortr&auml;gen, Lesungen, Theaterauff&uuml;hrungen und einer Filmreihe mit internationalen G&auml;sten geh&ouml;rt dazu auch eine Hiphop-Tanzperformance aus Frankreich &uuml;ber Kolonialsoldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg.<\/p><p><strong>Kontroverse um eine Statue<\/strong><\/p><p>Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung ist die Aufstellung der Friedensstatue <em>&bdquo;&#272;&#7891;ng Mai&ldquo;<\/em> vor dem Eingang zum NS-Dokumentationszentrum. Das vietnamesische Wort &#272;&#7891;ng Mai vereint die Symbolik der widerstandsf&auml;higen Pflaumenbl&uuml;te <em>(Mai)<\/em> mit der Best&auml;ndigkeit von Bronze <em>(&#272;&#7891;ng)<\/em> und steht f&uuml;r unersch&uuml;tterliche St&auml;rke, Sch&ouml;nheit und Durchhalteverm&ouml;gen der Friedensstatuen. &#272;&#7891;ng Mai ist die Schwester der Friedensstatuen <em>Ari <\/em>(armenisch: &bdquo;die Mutige&ldquo;) in Berlin und <em>Nujin <\/em>(kurdisch: &bdquo;neues Leben&ldquo;) in Kassel. Auch diesmal erfolgte die Aufstellung der Friedensstatue erst nach einer Kontroverse mit dem Amt der K&ouml;lner Oberb&uuml;rgermeisterin Henriette Reker, die zun&auml;chst die Aufstellung vor dem NS-Dokumentationszentrum in K&ouml;ln untersagt hatte.<\/p><p>Der Hartn&auml;ckigkeit von Christa Aretz und Karl R&ouml;ssel, dem kongenialen Kuratorenteam der Ausstellung, und zahlreichen engagierten Mitstreitern war es schlie&szlig;lich zu verdanken, dass die Friedensstatue <em>&bdquo;&#272;&#7891;ng Mai&ldquo;<\/em> doch noch rechtzeitig am 8. M&auml;rz im Rahmen der Kundgebung zum Weltfrauentag enth&uuml;llt werden konnte und dort bis Anfang Juni aufgestellt bleibt. Anl&auml;sslich der feierlichen Enth&uuml;llung informierte Nataly Jung-Hwa Han, Vorstandsvorsitzende des in Berlin ans&auml;ssigen <em>Korea Verbands e. V.,<\/em> &uuml;ber den historischen Hintergrund der Friedensstatue und ihre Verbindung zur internationalen feministischen Bewegung der sogenannten &bdquo;Trostfrauen&ldquo;. Bei der Gelegenheit erinnerte Frau Han auch daran, dass die Aufstellung der Friedensstatue weltweit regelm&auml;&szlig;ig diplomatische Proteste und Einflussnahmen seitens der japanischen Regierung hervorruft.<\/p><p>Begonnen hatte alles im Jahre 1991, als mit Frau Kim Hak-Soon die Erste der ehemaligen &bdquo;Trostfrauen&ldquo; mit ihrem Schicksal an die &Ouml;ffentlichkeit trat und so das Ausma&szlig; der japanischen Kriegsverbrechen aufdeckte. Daraufhin begannen die Mittwochdemonstrationen von ehemaligen &bdquo;Trostfrauen&ldquo; vor der japanischen Botschaft in Seoul. Jeden Mittwoch rufen sie bis heute gemeinsam mit jungen Menschen lautstark nach &bdquo;Entschuldigung und Entsch&auml;digung&ldquo;. Als am 14. Dezember 2011 in Seoul die 1000. Mittwochfriedensdemonstration stattfand, errichtete man mit dem Wunsch auf eine angemessene Geschichtsbew&auml;ltigung in Japan die erste Friedensstatue.<\/p><p><strong>Sieger &amp; Besiegte &ndash; wider das Vergessen<\/strong><\/p><p>Gemeinhin wird in Europa der 8. Mai als das Ende des Zweiten Weltkriegs und als Tag der Befreiung gefeiert, wenngleich Ewiggestrige ihn als &bdquo;Tag der Niederlage&ldquo; betrauern. Doch mit Blick auf die Asien-Pazifik-Region sollten noch &uuml;ber vier Monate vergehen, bis auch dort dieser Krieg tats&auml;chlich endete.<\/p><p>Erst am 2. September 1945 unterzeichneten Au&szlig;enminister Mamoru Shigemitsu und General Yoshijir&ocirc; Umezu im Auftrag und in Vertretung von Kaiser Hirohito und der japanischen Regierung beziehungsweise stellvertretend f&uuml;r das Kaiserlich-Japanische Generalhauptquartier auf der in der Sagami-Bucht bei Tokio ankernden <em>USS Missouri<\/em> die Kapitulationsurkunde. In S&uuml;dostasien schwiegen die Waffen erst am 12. September 1945, als in Singapur der britische Admiral Lord Mountbatten die Kapitulationsurkunde der Japaner entgegennahm.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Warum die Kolonialgeschichte des Zweiten Weltkriegs bis heute weitgehend verdr&auml;ngt und verschwiegen wird, begr&uuml;ndet Professor Kum&lsquo;a Ndumbe, Politikwissenschaftler aus Kamerun, so&ldquo;, <\/em>hob Karl R&ouml;ssel in seiner Er&ouml;ffnungsrede zur Ausstellung am 7. M&auml;rz zu Recht hervor: &bdquo;<em>&sbquo;Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs erweist sich, wie jede Geschichte, als die der Sieger, aber auch als die der Besitzenden und Wohlhabenden. Deutschland und Japan geh&ouml;ren trotz ihrer milit&auml;rischen Niederlagen in der Geschichtsschreibung zu den Siegern. Denn auch wenn die Historiographie in beiden L&auml;ndern eine kritische Befragung und Korrekturen hinnehmen musste, werden ihre Bev&ouml;lkerungen doch als Menschen gleichen Ranges wahrgenommen. Diejenigen aber, die nach dem Krieg vergessen wurden, als ob sie w&auml;hrend des Krieges gar nicht existiert h&auml;tten, die mit ihren eigenen Kindern die Geschichte neu erlernen m&uuml;ssen, ohne eigene Taten in dieser Geschichtsschreibung wiederzufinden, geh&ouml;ren zu den eigentlichen Verlierern. Als Verlierer und ohne eigene Stimme, so leben bis heute noch Hunderte Millionen Menschen mit ihren Nachkommen in Afrika, Asien, Lateinamerika, in Australien und in der Pazifikregion.&lsquo;&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Bleibt letztlich als Wermutstropfen: Wenn diese ebenso ausf&uuml;hrliche wie lehrreiche und akribisch erstellte Ausstellung Anfang Juni schlie&szlig;t, ist ungekl&auml;rt, ob und in welcher Weise sie weitergef&uuml;hrt wird. Gesichert scheint jedenfalls, dass das <em>Archiv f&uuml;r alternatives Schrifttum (afas)<\/em> in Duisburg die von recherche international e. V. gesammelten historischen Materialien auch nach Abschluss des Langzeitprojekts weiterhin verf&uuml;gbar h&auml;lt. Auf diese Weise bleibt zumindest ein Hort bekannt, wo angehende Historiker mit einem Hang zu mehr Kosmopolitismus und weniger Ethnozentrismus Nektar saugen k&ouml;nnen, um auch und gerade hiesige Schulb&uuml;cher entsprechend umzuschreiben beziehungsweise zu erweitern.<\/p><p><em><strong>Weiterf&uuml;hrende Lekt&uuml;re &amp; Links<\/strong><\/em><\/p><ul>\n<li>Trailer &amp; Begleitbrosch&uuml;re zur Ausstellung <a href=\"https:\/\/3www2.de\/\">&bdquo;Die 3. Welt im 2. Weltkrieg&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.rjb-koeln.de\/\">Rheinisches JournalistInnen B&uuml;ro<\/a> &amp; <a href=\"https:\/\/recherche-international.de\/ueber-uns-2\/\">recherche international e.V.<\/a><\/li>\n<li>Rheinisches JournalistInnen B&uuml;ro\/recherche international e. V. (Hrsg.).: &bdquo;<em>Unsere Opfer z&auml;hlen nicht&ldquo; &ndash; Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg<\/em>. Verlag Assoziation A. Hamburg\/Berlin 2005. Vier Hardcover-Auflagen bis 2014. (Alle vergriffen.) Das Buch kann <a href=\"https:\/\/3www2.de\/buch\/texte\/das-buch-zum-thema\/\">hier kostenlos heruntergeladen werden<\/a>.<\/li>\n<li>Didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien von recherche international e. V. zum Thema (<a href=\"https:\/\/3www2.de\/category\/didaktisches\/unterrichtsmaterialien-didaktisches\/\">kostenlos herunterladbar<\/a>)<\/li>\n<li>Rainer Werning: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65771\"><em>St&uuml;hle des Ansto&szlig;es<\/em><\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/trostfrauen.de\/\">AG &bdquo;Trostfrauen&ldquo;<\/a> &ndash; <em>Eine Aktionsgruppe im Korea Verband &amp; <a href=\"https:\/\/koreaverband.de\/trostfrauen\/friedensstatue\/\">Die Friedensstatue<\/a><\/em> &ndash; Korea Verband<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer vor noch gut einem Vierteljahrhundert in Suchmaschinen die Begriffe &bdquo;Dritte Welt&rdquo; und &bdquo;Zweiter Weltkrieg&rdquo; eingab, musste ern&uuml;chtert konstatieren, dass es da entweder keinen Treffer gab oder die Trefferquote &auml;u&szlig;erst d&uuml;rftig ausfiel. Das hat sich mittlerweile ge&auml;ndert. Doch auch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs d&uuml;rfte den wenigsten Zeitgenossen bekannt sein, dass die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131756\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":131757,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,171,211],"tags":[1223,282,379,2387,1497,1792,2579,966,2968],"class_list":["post-131756","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-militaereinsaetzekriege","category-veranstaltungshinweiseveranstaltungen","tag-afrika","tag-buergerproteste","tag-china","tag-denkmal","tag-japan","tag-kolonialismus","tag-soeldner","tag-weltkrieg","tag-zwangsprostitution"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/250421_titel.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=131756"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131756\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":131762,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131756\/revisions\/131762"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/131757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=131756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=131756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=131756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}