{"id":131817,"date":"2025-04-20T14:00:35","date_gmt":"2025-04-20T12:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131817"},"modified":"2025-04-18T00:31:09","modified_gmt":"2025-04-17T22:31:09","slug":"leserbriefe-zu-wie-demokratische-grundprinzipien-durch-koalitionsvertraege-ausgehebelt-werden-ein-deja-vu-in-dauerschleife-und-kampf-gegen-die-meinungsfreiheit-neuer-koalitionsvertrag-ist-eine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131817","title":{"rendered":"Leserbriefe zu &#8220;Wie demokratische Grundprinzipien durch Koalitionsvertr\u00e4ge ausgehebelt werden \u2013 ein D\u00e9j\u00e0-vu in Dauerschleife\u201c und \u201eKampf gegen die Meinungsfreiheit! Neuer Koalitionsvertrag ist eine Zumutung f\u00fcr die Demokratie\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lutz Hausstein<\/strong> analysiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131632\">in seinem Beitrag<\/a>, welchen Einschr&auml;nkungen beim Abstimmungsverhalten Abgeordnete im Bundestag unterworfen sind. Zum einen haben sie sich dem Fraktionszwang zu beugen, wenn sie nicht ins berufliche Abseits geraten wollen, zum anderen werden &bdquo;wechselnden Mehrheiten&ldquo; in s&auml;mtlichen Koalitionsvertr&auml;gen seit Jahren ausgeschlossen. Das bedeutet, &bdquo;dass die Fraktionen der Regierungsparteien einheitlich abstimmen m&uuml;ssen&ldquo;. Damit wird das freie Mandat und damit auch unsere Demokratie zur reinen Makulatur. <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> beleuchtet <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131694\">in seinem Artikel<\/a>, warum auch die Meinungsfreiheit, eine zentrale S&auml;ule einer jeden Demokratie, im neuen Koalitionsvertrag einmal mehr eingeschr&auml;nkt wird. Die &bdquo;Politik im Verbund mit gef&auml;lligen Experten und Medienvertretern&ldquo; schr&auml;nkt unter dem Deckmantel &bdquo;Kampf gegen Desinformation&ldquo; Meinungsfreiheit immer mehr ein, um eigene Interessen durchzusetzen. Herzlichen Dank f&uuml;r Ihre Zuschriften! Die nun folgende Auswahl der Leserbriefe hat <strong>Ala Goldbrunner<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht,<\/p><p>ich bin nicht ganz sicher, ob Lutz Hausstein mal Demokratie von innen erlebt hat, sein Beitrag streift nur die &Auml;u&szlig;erlichkeiten, indem er Verfassung und Verfassungswirklichkeit am Beispiel des Art. 38 GG gegeneinander ausspielt. Das ist zu wenig. Zum einen &uuml;bersieht er die Wirkmacht des Art. 21 GG: die Parteien wirken danach &ldquo;mit&rdquo; , aber in Wirklichkeit haben sie l&auml;ngst die Binnenmacht erlangt, deren sich die Aussenmacht &ndash; das Kapital &ndash; bedient, um den Staat nach ihrem Gusto zu gestalten, w&auml;hrend sich das Kapital l&auml;ngstens hinter den Schleier des Privatrechts unangreifbar zur&uuml;ckgezogen hat. Das ist der installierte makro&ouml;konomische Bereich, dem sich der frei gew&auml;hlte Abgeordnete unterwirft. Zum zweiten gilt in der Mikro&ouml;konomie des Abgeordneten auch noch das schuldrechtliche Gesetz des &ldquo;do ut des&ldquo; [Anm.d.Red.: lateinisch f&uuml;r &sbquo;ich gebe, damit du gibst&lsquo;]. Selbst als unabh&auml;ngiger Abgeordneter bin ich doch auf das Zutrauen und die Gunst meiner Kollegen bei eigenen Initiativen &ndash; grosse Anfragen, Antr&auml;ge, Gesetzentw&uuml;rfe &ndash; angewiesen, sie erwarten das umgekehrt doch auch von mir bei ihren Anliegen. Zum dritten geh&ouml;rt dazu auch die Erkenntnis, da&szlig; wir unge&uuml;bt sind in Sachen &ldquo;Demokratie&rdquo;, die uns nach den ungl&uuml;cklichen Erfahrungen der Weimarer Republik nach 1945 &uuml;bergest&uuml;lpt worden ist; wir haben sie nicht mit unserem Blut erstritten, nie eine b&uuml;rgerliche Revolution erfolgreich mit &ldquo;nein&rdquo; gef&uuml;hrt. Deshalb gef&auml;llt dem Volk, dem &ldquo;Souver&auml;n&rdquo; der Widerspruch nicht; die Sehnsucht nach Eindeutigkeit &ndash; ein Reich, ein Volk, ein F&uuml;hrer &ndash; ist daher genetisch in uns mehrheitlich angelegt. Parteien, die erfolgreich sein wollen, vermeiden deshalb um jeden Preis &ndash; auch den des Verfassungsbruchs &ndash; Zerstrittenheit. Und ich will ja auch wieder erfolgreich sein; deshalb kann ich mir in der Fraktion eine abweichende Meinung immer, eine abweichende Abstimmung nur gelegentlich leisten. Deswegen ist das System so wie es ist &ndash; in den Worten unserer Ex &bdquo;alternativlos&rdquo;.<\/p><p>Viel Freude weiterhin, Albert Kluetsch Wesseling <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Hausstein,<\/p><p>ein sehr wichtiger Artikel, der im Detail zeigt, dass in der BRD die Demokratie de Facto abgeschafft wurde, sp&auml;testens 1998. Danke daf&uuml;r!<\/p><p>Schaut man in die Zukunft und wei&szlig; f&uuml;r wen der Lobbyist Merz arbeitet, dann wird auch klar wer das Land regiert: Blackrock. Nun hat der Merz auch noch Russland den Krieg erkl&auml;rt, er will die Krim-Br&uuml;cke sprengen und Russland &ldquo;ausbluten lassen&rdquo;.<\/p><p>Nein, &uuml;ber die BRD rege ich mich nicht mehr auf. Orientierung bieten nur noch die Bremer Stadtmusikanten; &ldquo;Etwas Besseres als den Tod finden wir &uuml;berall &hellip;&rdquo;.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein sehr guter Kommentar zur deutschen Scheindemokratie! <\/p><p>Zum Thema Fraktionszwang m&ouml;chte ich noch eine Beobachtung erg&auml;nzen, die dem Zuschauer auch ohne Kenntnisse der ganzen internen Vorg&auml;nge im Hintergrund vermittelt, was da wirklich abl&auml;uft: Es lohnt sich, bei der n&auml;chsten namentlichen Abstimmung im Bundestag im Fernsehen mal genauer hinzuschauen, wenn die Abgeordneten ihre Stimmkarten in die Urnen werfen. Diese sind auf die jeweiligen Abgeordneten kodiert und es gibt sie in 3 Farben: Rot (nein), Blau (ja) und wei&szlig; (Enthaltung). <\/p><p>Dabei ist eines sehr auff&auml;llig: An den Urnen stehen immer sehr auff&auml;llig Abgeordnete herum, die ihre Stimmkarte demonstrativ in die H&ouml;he halten, und das viele Minuten lang, w&auml;hrend die anderen ihre Karten einwerfen. Ganz offensichtlich sind die von den Fraktionen organisiert, um ihren Kollegen auch noch im letzten Moment zu zeigen, wie sie laut Abmachung abzustimmen haben. <\/p><p>Letzten Endes sind die Parlamente in Deutschland nur noch Theaterinszenierungen. Die Gesetze werden von Lobbyisten angemahnt, teilweise sogar vorab ausgearbeitet, von Ministerien vorbereitet, von der Regierung &ldquo;beschlossen&rdquo; (auch mal aufpassen, wenn das gemeldet wird), und erst dann kommen sie ins Parlament. Bis zu diesem Zeitpunkt war keine demokratisch per Wahlen dazu legitimierte Person mit der Gesetzgebung betraut! Der Kanzler &ndash; von Parteien intern ausgekungelt und indirekt (also nicht von den W&auml;hlern) nur vom Bundestag gew&auml;hlt. Die Minister &ndash; vom Kanzler laut Absprachen freih&auml;ndig bestimmt und vom ebenfalls nicht gew&auml;hlten Bundespr&auml;sidenten ernannt. Und die Lobbyisten&hellip;. sind ein eigenes Kapitel.<\/p><p>Und die (unter welchen Voraussetzungen auch immer) gew&auml;hlten Abgeordneten heben nur noch den Arm oder werfen die Karte ein, wie es von der Fraktion verlangt wird. Deshalb kann so ein Gesetz dann auch in einem leeren (und damit gar nicht beschlu&szlig;f&auml;higen) Bundestag von 30 Abgeordneten in 57 Sekunden &ldquo;in zwei Lesungen debattiert&rdquo; und beschlossen werden, wie im Jahr 2012 das Meldegesetz. <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article108126160\/Deutscher-Bundestag-beschliesst-Meldegesetz-in-57-Sekunden.html\">morgenpost.de\/politik\/article108126160\/Deutscher-Bundestag-beschliesst-Meldegesetz-in-57-Sekunden.html<\/a><\/p><p>Gru&szlig;, Ole<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&ldquo;Steht eine Entscheidung, in der Regel ein Gesetz, im Bundestag zur Abstimmung an, so diskutieren und beschlie&szlig;en die Abgeordneten dies im Bundestag als &bdquo;freie und nur ihrem Gewissen unterworfene Vertreter&ldquo; des Volkes.&rdquo;<\/p><p>Und wenn ihnen nun ihr Gewissen sagt, sie sollten der Parteilinie folgen?<\/p><p>Ein verbl&ouml;detes und manipuliertes Volk, und andere gibt es nun mal NICHT, macht prinzipeil aus jeder Demokratie eine Farce. <\/p><p>Was verstehen sie denn daran nicht????<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der NDS,<\/p><p>ich bin begeistert von Ihrer Arbeit und hoffe, dass Sie noch lange in diesem System durchhalten und sich nicht kleinkriegen lassen. Ich denke, Sie k&ouml;nnen viel bewirken, wenn Sie weiterhin die richtigen Fragen stellen. Eine Anregung f&uuml;r eine Frage h&auml;tte ich f&uuml;r Sie. Wie w&auml;re es, wenn Sie sich einmal n&auml;her mit Frau Grimm, eine der Wirtschaftsweisen besch&auml;ftigen w&uuml;rden? Ist es Ihnen schon aufgefallen, dass Sie Ihre Meinungsfreiheit gezielt in der &Ouml;ffentlichkeit platziert und dabei klare Botschaften sendet?<\/p><p>Dar&uuml;ber hinaus, warum in aller Welt sind wir alle NUR auf die politische Riege fokussiert und verlieren den gesamten Blick auf die beiden anderen Staatsgewalten? Wer schaut z.B. der Exekutive auf die Finger? Wer agiert zum Beispiel in der zweiten Reihe hinter den (Regierungs)Politikern? Wer verzapft dort den vielen Unsinn und nutzt die fehlende Expertise der Politiker aus?<\/p><p>ich w&uuml;nsche Ihnen weiterhin viel Erfolg, weiter so!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPeter Pappon<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>Herzlichen Dank f&uuml;r Ihren Artikel. Eine kurze Anmerkung dazu: <\/p><p>Sollte dieses Vorhaben tats&auml;chlich umgesetzt werden, h&auml;tte es ja einen durchaus &bdquo;n&uuml;tzlichen&ldquo; Effekt im Fall Corona-Aufarbeitung: man k&ouml;nnte alle diejenigen belangen\/anklagen, die zur Impfung bewusst &bdquo;falsche Tatsachenbehauptungen&ldquo; verbreitet haben. Denn sowohl die Aussage, dass diese Impfung nebenwirkungsfrei sei noch dass sie vor Ansteckung sch&uuml;tze (Argument f&uuml;r die Grundrechtseinschr&auml;nkung durch die G2 Regel) waren eindeutig unwahr und wurde gewusst bzw. konnte gewusst werden.<\/p><p>Da w&auml;re ich mal gespannt &hellip;.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nCarsten Linck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wer wissen will, was &bdquo;Hass und Hetze&ldquo; ist, kann hier f&uuml;ndig werden:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;M&ouml;ge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen.&laquo;:\n<\/p><\/blockquote><p>Das Corona-Unrecht und seine T&auml;ter<\/p><p>von Marcus Kl&ouml;ckner und Jens Wernicke<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nBernhard Meyer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke an Herrn Hausstein f&uuml;r das Aufzeigen, wie der Parteienkl&uuml;ngel die weit &uuml;berz&auml;hligen Stimmen im Bundestag zu einer schwinden l&auml;sst. Es ist das System, das eigentlich Grundgesetz widrig nach Art. 28 &amp; 38 GG ist, die zuerst einmal unmittelbare Wahlen vorschreiben. Gew&auml;hlt wird aber nach bundesdeutscher Regel in der Verh&auml;ltnis-\/Listenwahl, die aber mittelbare Wahlen sind. So k&ouml;nnen &uuml;ber die Stimmen f&uuml;r die Partei solange sie &uuml;ber die 5 % H&uuml;rde kommt, mittelbare Stimmen in die Volksvertretungen gelangen, obwohl z. B: bei der BT Wahl 299 Wahlbezirke bestehen und dort mit der unmittelbaren Wahl auch nur ebenso viele in die Vertretung einziehen w&uuml;rden. Das Problem hat schon Jacques Rousseau aufgeworfen und f&uuml;hrte dazu in seiner Arbeit <a href=\"http:\/\/www.bundvfd.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/opelt-recht-10-Gesellschaftsvertrag.pdf\">&bdquo;Gesellschaftsvertrag&ldquo;<\/a> folgend aus:<\/p><p>&bdquo;Sobald es sich bei einem durch eine fr&uuml;here allgemeine &Uuml;bereinkunft noch nicht geregelten Punkte um ein besonderes Ereignis oder ein besonderes Recht handelt, wird die Sache in der Tat streitig. Es liegt dann ein Rechtshandel vor, in dem die dabei beteiligten einzelnen die eine Partei und das Gemeinwesen die andere bilden, f&uuml;r den ich jedoch weder das Gesetz, das zu befolgen, noch den Richter, der zur F&auml;llung des Urteils berechtigt w&auml;re, aufzufinden vermag. Es w&uuml;rde l&auml;cherlich sein, sich dann in einem derartigen Falle auf eine ausdr&uuml;ckliche Entscheidung des allgemeinen Willens verlassen zu wollen, die ja doch nur der Beschluss der einen Partei sein kann und folglich f&uuml;r die andere nur eine fremde, einzelne, bei dieser Gelegenheit zur Ungerechtigkeit geneigte und dem Irrtum unterworfene Willensmeinung ist.&ldquo; &hellip;<\/p><p>&bdquo;H&auml;tten bei der Beschlussfassung eines hinl&auml;nglich unterrichteten Volkes die Staatsb&uuml;rger keine feste Verbindung untereinander, so w&uuml;rde aus der gro&szlig;en Anzahl kleiner Differenzen stets der allgemeine Wille hervorgehen, und der Beschluss w&auml;re immer gut. Wenn sich indessen Parteien, wenn sich kleine Genossenschaften zum Nachteil der gro&szlig;en bilden, so wird der Wille jeder dieser Gesellschaften in Beziehung auf ihre Mitglieder ein allgemeiner und dem Staate gegen&uuml;ber ein einzelner; man kann dann sagen, da&szlig; nicht mehr soviel Stimmberechtigte wie Menschen vorhanden sind, sondern nur so viele, wie es Vereinigungen gibt. Die Differenzen werden weniger zahlreich und f&uuml;hren zu einem weniger allgemeinen Ergebnis. Wenn endlich eine dieser Vereinigungen so gro&szlig; ist, da&szlig; sie &uuml;ber alle anderen das &Uuml;bergewicht davontr&auml;gt, so ist das Ergebnis nicht mehr eine Summe kleiner Differenzen, sondern eine einzige Differenz; dann gibt es keinen allgemeinen Willen mehr, und die Ansicht, die den Sieg davontr&auml;gt, ist trotzdem nur eine Privatansicht.<\/p><p>Um eine klare Darlegung des allgemeinen Willens zu erhalten, ist es deshalb von Wichtigkeit, da&szlig; es im Staate m&ouml;glichst keine besonderen Gesellschaften geben und jeder Staatsb&uuml;rger nur f&uuml;r seine eigene &Uuml;berzeugung eintreten soll. Deshalb war die auf diesem Grundsatze beruhende Einrichtung des gro&szlig;en Lykurg so einzig in ihrer Art und so erhaben.&ldquo;<\/p><p>Der Gesellschaftsvertrag wird von dem Einzelnen mit dem anderen der Gesellschaft ausgearbeitet um eine grundhafte klare Meinung herauszuarbeiten. Die Gesellschaft in einer Volksherrschaft\/Demokratie ist der einzelne Mensch in der Gesamtheit der Staatsangeh&ouml;rigen. Zusammen sind dieser der Staat. Wenn diese Staatsangeh&ouml;rigen den Gesellschaftsvertrag mit einer Volksabstimmung in Kraft setzen, dann bedeutet die Volksabstimmung einen verfassungsgebenden Kraftakt, mit dem der Gesellschaftsvertrag zur Verfassung erhoben wird. Eine solche Verfassung entspricht dem Rechtsstaatsprinzip.<\/p><p>Soweit so gut und jetzt bittesch&ouml;n zur&uuml;ckschauen in die Bundesanalen (BGBl.), wann ein solcher verfassungsgebender Kraftakt, mit dem sich das deutsche Volk das Grundgesetz gegeben habe, stattgefunden hat. Man wird in den Analen keine solchen verfassungsgebenden Kraftakt finden, obwohl dieser in der Pr&auml;ambel des GG steht, somit ist das GG seit 1990 rechtsung&uuml;ltig und die bundesdeutsche Gesellschaft, derer das deutsche Volk noch ein Teil ist, wird einzig &uuml;ber Besatzungsrecht in Form des &bdquo;&Uuml;bereinkommens zur Regelung bestimmter Fragen in bezug auf Berlin&ldquo; beherrscht. Das macht dann die westliche Demokratie\/Volksbeherrschung aus. Das macht die ganze Kriegstreiberei, mit denen tausende von Milliarden verschwendet werden aus, um die deutsche Zukunft in abscheuliche Schulden versinken zu lassen.<\/p><p>Eine Nachhaltigkeit, die allen ehrlich und aufrichtigen Deutschen, die sich nicht aus dem Opportunismus befreien, zu Lasten liegt.<\/p><p>Olaf Thomas Opelt , Plauen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>ich habe da einen f&uuml;r Sie:<\/p><p>Meinungsfreiheit ist, wenn man das politische Narrativ bedient und die Gesellschaft spaltet, wie etwa w&auml;hrend &ldquo;Corona&rdquo;, als man, ganz in ehemaliger faschistischer Nationalsozialismus-Manie, ganze Bev&ouml;lkerungsgruppen wie die &ldquo;Ungeimpften&rdquo; (was per se Bl&ouml;dsinn ist) ohne anschlie&szlig;ende Bef&uuml;rchtung, gegen Volksverhetzung angeklagt zu werden, mal eben als unn&uuml;tze Blindd&auml;rme bezeichnen oder &ouml;ffentlich laut dar&uuml;ber sinnieren konnte, diese zu deportieren wie auch in Konzentrationslager zu stecken.<\/p><p>Nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt ist allerdings, wenn man in den sogenannten sozialen Medien ein Bild weiterverbreitet &ndash; das man nicht einmal selbst gemacht hat &ndash;, welches die herrschenden Politiker in ein schlechtes Bild (sprichw&ouml;rtlich) r&uuml;cken k&ouml;nnte. Dann demonstriert die Staatsmacht morgens fr&uuml;h um 6 mit einer Hausdurchsuchung, wozu sie f&auml;hig sein kann. Da&szlig; man mit Kanonen auf Spatzen schie&szlig;t, interessiert an dieser Stelle nicht. Hauptsache, die Denunzierer an prominenten Stellen sorgen weiterhin f&uuml;r tiefe Gr&auml;ben in der Gesellschaft, denn wir wissen ja alle: ohne divide kein impera.<\/p><p>Ginge es tats&auml;chlich um das kostbare Gut &ldquo;Meinungsfreiheit&rdquo;, das es zu wahren g&auml;lte, so h&auml;tten wir heute keine so starke Asymmetrie, nicht nur in den Definitionen der Begriffe, sondern auch in Bezug auf die juristische &amp; exekutive Schieflage. Schwammige, nicht klar definierte und vor allem juristisch (noch!) nicht ahndbare Begriffe wie &ldquo;Ha&szlig;&rdquo; oder &ldquo;Hetze&rdquo; (kommt tats&auml;chlich vor zum Beispiel in &ldquo;Volksverhetzung&rdquo;, aber das nur so nebenbei) sind politische Platzhalter f&uuml;r die Verengung des &ouml;ffentlich Sagbaren &ndash; strafbewehrt.<\/p><p>M&uuml;&szlig;te sich die Politik an ihren eigenen Ma&szlig;st&auml;ben messen, so m&uuml;&szlig;te sie klar erkennen, da&szlig; ihre eigene Propaganda ein gewichtiges St&uuml;ck &ldquo;Desinformation&rdquo; darstellt. Sie m&uuml;&szlig;te au&szlig;erdem feststellen, da&szlig; die &ldquo;Staatsferne&rdquo; der Institutionen, denen man W&auml;chteraufgaben verleiht, dank Steuergelder nicht gegeben ist. Im Strafgesetzbuch steht sinngem&auml;&szlig; etwas von &ldquo;bandenm&auml;&szlig;igem Ausf&uuml;hren von Straftaten&rdquo;, soweit mir bekannt ist, also der Beteiligung von mehr als 3 Personen, um andere Personen hinters Licht zu f&uuml;hren oder sonstwie zu sch&auml;digen. Die damit verbundenen Strafen sehen auch ganz ordentlich aus. Schlie&szlig;lich bedarf es Vorsatz und krimineller Energie, so etwas gezielt durchzuziehen.<\/p><p>Zuletzt war es nach meinem Wissen die DDR und davor das 3. Reich, als man, auch als Heranwachsender, f&uuml;r eine falsche Aussage (etwa &ldquo;Republikflucht&rdquo;) ganz schnell im Gef&auml;ngnis landen konnte, wo dann andere Regeln galten: Insassen haben sich gegenseitig gefoltert unter Billigung der W&auml;rter, soda&szlig; schwere Traumata bis ins hohe Alter erhalten blieben. Das war so gewollt, denn es schreckt ab in der Bev&ouml;lkerung, genauso, wie im Mittelalter Dissidenten schwer mi&szlig;handelt und k&ouml;rperlich auff&auml;llig defomiert aus ihren Folterkellern krochen, wenn sie endlich gest&auml;ndig waren, der heiligen Kirche nicht mehr zu widersprechen. Wer wollte schon physisch oder psychisch schwer mi&szlig;handelt werden?<\/p><p>Aus dieser Phase sind wir mitnichten hinaus. In Sachen &ldquo;zivilisierte Gesellschaft&rdquo; geht noch Einiges, vom Ideal, wie es zuletzt &ldquo;Star Trek&rdquo; bei &ldquo;Next Generation&rdquo; darstellte, sind wir allerdings noch Lichtjahre entfernt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Lutz Hausstein<\/strong> analysiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131632\">in seinem Beitrag<\/a>, welchen Einschr&auml;nkungen beim Abstimmungsverhalten Abgeordnete im Bundestag unterworfen sind. Zum einen haben sie sich dem Fraktionszwang zu beugen, wenn sie nicht ins berufliche Abseits geraten wollen, zum anderen werden &bdquo;wechselnden Mehrheiten&ldquo; in s&auml;mtlichen Koalitionsvertr&auml;gen seit Jahren ausgeschlossen. Das bedeutet, &bdquo;dass die Fraktionen der Regierungsparteien einheitlich abstimmen m&uuml;ssen&ldquo;. Damit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131817\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-131817","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131817","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=131817"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131817\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":131884,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131817\/revisions\/131884"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=131817"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=131817"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=131817"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}