{"id":13184,"date":"2012-05-10T08:46:13","date_gmt":"2012-05-10T06:46:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184"},"modified":"2012-05-10T08:46:13","modified_gmt":"2012-05-10T06:46:13","slug":"hinweise-des-tages-1631","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h01\">Entsetzen &uuml;ber linken Wahlgewinner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h02\">Wolfgang M&uuml;nchau: Unregierbares Griechenland: Willkommen in Weimar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h03\">Griechenland und der Euro: Br&uuml;ssel its schuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h04\">Der 60 Punkteplan von Fran&ccedil;ois Hollande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h05\">Portugal: Eifrig, aber abgeh&auml;ngt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h06\">Der Weg aus der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h07\">Paul Krugman: Europa begeht &ouml;konomischen Selbstmord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h08\">Gewerkschaftsvorw&uuml;rfe: DHL verletzt im Ausland massiv Arbeitsrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h09\">Linksfraktion fordert &ldquo;Reichensteuer&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h10\">NRW-CDU: Angst vor dem Wahldebakel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h11\">Offener Brief an Wolfgang Lieb und Byung-Chul Han<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h12\">Nochmals Wahlkampfhilfe bei Jauch und durch Jauch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h13\">Hohe Abbrecherquoten, geringe Verg&uuml;tung, schlechte Pr&uuml;fungsergebnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h14\">CHE Hochschulranking 2012<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h15\">Jeder f&uuml;nfte Student &ldquo;psychisch schwer belastet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h16\">Jahresgutachten 2012: Debatte &uuml;ber Integration hat &ldquo;negative Schlagseite&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h17\">Polizei macht Peace mit Salafisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h18\">Organstreitverfahren betreffend Bundespr&auml;sidentenwahl: Ausschluss des Bundesverfassungsrichters M&uuml;ller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h19\">EU feiert Pseudoerfolg gegen Gift in Kleidern und Spielzeug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h20\">Putin und seine Komplizen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184#h21\">Zu guter Letzt: Volker Pispers Fiskalpakt oder Fispalkakt?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13184&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Entsetzen &uuml;ber linken Wahlgewinner<\/strong><br>\nEr will das &ldquo;barbarische Spardiktat&rdquo; Europas kippen: Sollte der linke Parteichef Alexis Tsipras mit diesem Ziel binnen drei Tagen eine Regierung zustande bekommen, ger&auml;t die ganze EU-Krisenpolitik ins Wanken. Deutsche Politiker und die EZB sind besorgt. Die B&ouml;rsen brechen ein.<br>\nWirtschaftskreise in Athen reagierten alarmiert auf die &Auml;u&szlig;erungen Tsipras&rsquo;. Der deutsche Aktienmarkt ging aus Sorge &uuml;ber die Zukunft Griechenlands auf Talfahrt. In Frankfurt ging der Dax mit einem Minus von 1,9 Prozent bei 6444 Punkten aus dem Handel. Auch in den USA gerieten wegen der Angst vor einem Wiederaufflammen der Euro-Schuldenkrise Werte unter Druck, die stark von der Konjunktur abh&auml;ngig sind.<br>\nPolitiker in Berlin und Br&uuml;ssel &auml;u&szlig;erten sich besorgt, dass Griechenland seine internationalen Verpflichtungen im Kampf gegen die Schuldenkrise nicht einhalten k&ouml;nnte. &ldquo;Ich sehe die Entwicklungen in Griechenland mit gro&szlig;er Sorge&rdquo;, erkl&auml;rte Bundesau&szlig;enminister Guido Westerwelle (FDP). &ldquo;Wir rufen jetzt die Verantwortlichen in Griechenland auf, schnell f&uuml;r stabile Verh&auml;ltnisse zu sorgen und daf&uuml;r, dass eine Regierung der Vernunft gebildet werden kann.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/griechenland-linker-politiker-tsipras-will-sparpolitik-beenden-a-832125.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J&uuml;rgen Karl:<\/strong> Als NDS-Leser bzw. Freund ist man ja einiges gewohnt. Was aber gegenw&auml;rtig auf SPON passiert ist unglaublich. Die neoliberale Journaille l&auml;uft Amok. Will man beweisen, dass man die Macht hat jedes demokratische Wahlergebniss ignorieren zu k&ouml;nnen, und jede demokratische Regierung unter den Willen der Finanzspekulanten zwingen kann? Wie Herr Berger gestern schon angedeutet hat, m&uuml;ssen sich die Schmierer auf SPON fragen lassen welches Demokratieverst&auml;ndniss sie haben.<br>\nDie &Auml;u&szlig;erungen von Teilen der politischen Elite sind aber nicht minder fatal. Das griechische Wahlergebnis ist eine klare Absage an die irrsinnige Sparpolitik der sogennanten Troika. F&uuml;r die Herrschaften in Berlin und Br&uuml;ssel spielt das aber offenbar ohne Belang, jede griechische Regierung hat v&ouml;llig unabh&auml;ngig von ihrer Legitimation die Auflagen von IWF, EZB und EU-Kommission zu exekutieren. Das Votum einer demokratische Wahl spielt im heutigen Europa keine Rolle mehr. Symptomatisch die Aussage von Au&szlig;enminister Guido Westerwelle es solle jetzt schnell eine &ldquo;Regierung der Vernuft&rdquo; gebildet werden, vulgo eine Regierung, die weiterhin die Interessen der Finanzindustrie gegen das eigene Volk durchsetzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Unregierbares Griechenland: Willkommen in Weimar<\/strong><br>\nDas Chaos bei der Regierungssuche in Athen zeigt: Griechenland steht heute dort, wo sich die Weimarer Republik 1930 befand. Die Sparpolitik und die Bindung an den Euro verhindern eine wirtschaftliche Erholung.<br>\nAuf Dauer gef&auml;hrden sie die Demokratie. Die Deutschen haben aus dem Zusammenbruch ihrer Demokratie im Jahre 1933 alle nur denkbaren Konsequenzen gezogen &ndash; nur die eine nicht: Die am meisten unterschlagene Ursache der deutschen Katastrophe war das fatale Festhalten am Goldstandard. Die feste Bindung der Reichsmark und anderer W&auml;hrungen an den Wert des Goldes verhinderte, dass die Notenbanken mit einer flexiblen Geldpolitik auf den B&ouml;rsencrash von 1929 reagieren konnten. Was in den USA begann, wuchs sich zu einer Weltrezession aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/euro-krise-sparpolitik-verstaerkt-die-schuldenkrise-in-griechenland-a-832034.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und wieder einmal zeigt sich der rei&szlig;erische und unseri&ouml;se Charakter von SPIEGEL-Online. Es ist bekannt, dass die &Uuml;berschriften und der Anriss (also die Einleitung) bei Medien wie SPIEGEL-Online nicht vom Autoren, sondern von der Redaktion stammen. W&auml;hrend Autor M&uuml;nchau ruhig und sachlich erkl&auml;rt, dass sein &ldquo;Weimar-Vergleich&rdquo; ausschlie&szlig;lich finanzpolitisch gemeint ist, bebildert SPIEGEL-Online den Artikel mit feiernden Rechtsextremisten und unterstreicht den vom Autoren ausdr&uuml;cklich nicht erw&uuml;nschten politisch-historische Weimar-Vergleich durch die verk&uuml;rzte und verzerrende &Uuml;berschrift.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland und der Euro: Br&uuml;ssel its schuld<\/strong><br>\nGastbeitrag von Kostas Simitis und Jannis Stournaras<br>\nDas Schuldenchaos wirft die Frage auf: War Griechenland reif f&uuml;r den Euro? Doch Fehler wurden auch nach dem Beitritt zur W&auml;hrungsunion gemacht, und nicht nur in Griechenland. Schuld an Armut und Unruhen tragen auch unrealistische Forderungen der anderen Europ&auml;er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/griechenland-und-der-euro-bruessel-ist-schuld-1.1351829\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der 60 Punkteplan von Fran&ccedil;ois Hollande<\/strong><br>\nBevor sich der Euro und die Europapolitik von Frau Merkel endg&uuml;ltig als unvereinbar erweisen werden, wollen wir hier einem Wunsch entsprechen: Was steht eigentlich im Wahlprogramm des neu gew&auml;hlten franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten? Lohnt sich der Blick nach Paris? Oder gilt das schon als Landesverrat?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2012\/05\/09\/der-60-punkteplan-von-francois-hollande\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=der-60-punkteplan-von-francois-hollande\">wiesaussieht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Portugal: Eifrig, aber abgeh&auml;ngt<\/strong><br>\nDer EU-Beitritt in den achtziger Jahren bescherte Portugal langfristige finanzielle Hilfen seitens der EU. Nicht nur rund um Lissabon entstanden ein ganzes Geflecht neuer Autobahnen und andere ehrgeizige Infrastrukturprojekte. Die Zahl ausl&auml;ndischer Investitionen stieg rapide an, Konzerne wie VW oder Continental bauten gro&szlig;e Fabrikanlagen. Zudem erlebte das Land nach Jahrzehnten der Isolation w&auml;hrend der faschistischen Diktatur einen regelrechten Kaufrausch. Sp&auml;testens seit der Finanzkrise ist es damit vorbei. Die internationalen Investoren sind in die neuen osteurop&auml;ischen EU-Mitgliedsstaaten weitergezogen, und billige Kredite gibt es schon lange nicht mehr. Heute erlebt Portugal die schwerste Wirtschaftskrise seiner j&uuml;ngeren Geschichte. Regelm&auml;&szlig;ig entsendet die Troika aus EU, Internationalem W&auml;hrungsfonds und Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB) ihre Finanzexperten, um die Umsetzung der Sparvorgaben zu &uuml;berwachen. Von deren Urteil ist die Regierung in Lissabon abh&auml;ngig, denn ohne die 78 Milliarden Euro &raquo;Hilfskredite&laquo; aus dem EU-&raquo;Rettungsschirm&laquo; w&auml;re das Land l&auml;ngst pleite.<br>\nBislang wird dem konservativen Ministerpr&auml;sidenten Pedro Passos Coelho gro&szlig;es Lob zuteil. Portugal hat die Sparvorgaben vorbildlich umgesetzt, in einigen Bereichen sogar &uuml;ber das geforderte Ma&szlig; hinaus. Die Regierung Coelho hat nicht nur die Sozialausgaben, Rentenbez&uuml;ge und Beamtengeh&auml;lter gek&uuml;rzt sowie die Mehrwertsteuer auf 23 Prozent angehoben. Sie schaffte auch noch vier Feiertage ab, darunter den Tag der Losl&ouml;sung von Spanien im Jahr 1640 und Mari&auml; Himmelfahrt. Nicht einmal vor dem Entrudo, bislang der arbeitsfreie H&ouml;hepunkt der Karnevalszeit, machte Coelho halt. Es sei &raquo;nicht die Zeit, &uuml;ber Traditionen zu sprechen&laquo;, sagte er. Seine Kritiker sollten aufh&ouml;ren, wegen der Sparpolitik &raquo;zu winseln&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/18\/45377.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Im Grunde legt Portugal in reinster Form daf&uuml;r Zeugnis ab, dass der europaweit verschriebene Austerit&auml;tskurs ein einziger Irrweg ist, da Portugal die Auflagen der Troika auf das penibelste befolgt. Da kann keiner kommen und sagen: Ihr bem&uuml;ht euch nicht genug oder ihr erf&uuml;llt die Auflagen nur unvollst&auml;ndig. Die EU unter F&uuml;hrung Deutschlands, die EZB und der IWF m&uuml;ssten eigentlich erschrocken innehalten, wenn V&iacute;tor Bento, Berater von Ministerpr&auml;sident Coelho, sagen kann: &ldquo;Wenn Portugal die R&uuml;ckkehr an die M&auml;rkte 2013 nicht schafft, aber alle Vorgaben umsetzt, dann bekommen wir mit Sicherheit f&uuml;r unser gutes Benehmen eine Verl&auml;ngerung &hellip; Denn dann ist das auch Europas Fehler &ndash; und nicht zuletzt ein Fehler Deutschlands, das uns diesen Weg aufgezwungen hat.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Weg aus der Krise<\/strong><br>\nDer Euro ist nicht mehr zu retten. Es sei denn, die EU wagt den Schritt zu einer f&ouml;deralistischen Union mit einer gemeinsamen Wirtschafts- regierung. Das fordern nun &uuml;ber 30 Politiker und Wissenschaftler in einem gemeinsamen Appell, der zeitgleich in &ldquo;Le Monde&rdquo;, im &ldquo;Corriere de la Sera&rdquo; und in der taz ver&ouml;ffentlicht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F05%2F09%2Fa0088&amp;cHash=9c4ad67fef\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung  RS:<\/strong> Wir weisen auf dieses Appell nur deshalb hin, weil es angesichts der Liste der Unterschreibenden bestimmt weit verbreitet werden wird. Es zielt aber m.E. nicht auf einen wirklichen Richtungswechsel, sondern nur auf ein &Uuml;bert&uuml;nchen der bisherigen Politik mit &ndash; &auml;hm &ndash; einer Umschreibung der bisherigen Politik. Die Forderung nach Wachstumsf&ouml;rderung ist zwar richtig, aber die Diagnose und die Rezepte sind immer noch die alten verfehlten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung AM:<\/strong> Insgesamt nirgendwo ein Wort zu den auseinanderlaufenden Lohnst&uuml;ckkosten. Wirklich nicht unterst&uuml;tzenswert..<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Krugman: Europa begeht &ouml;konomischen Selbstmord<\/strong><br>\nWenn die EU also wirklich den Euro retten will, muss sie nach einer anderen L&ouml;sung Ausschau halten. Und wie die aussehen m&uuml;sste, liegt wohl auf der Hand: Der Kontinent braucht eine expansivere Geldpolitik, in Form einer ernsthaften &ndash; d. h. &uuml;ber blo&szlig;e Willensbekundungen hinausgehenden &ndash; Bereitschaft seitens der EZB, eine etwas h&ouml;here Inflation in Kauf zu nehmen. Und er braucht eine expansivere Steuerpolitik, in Form von Budgets in Deutschland, die den Sparkurs in Spanien und anderen Peripheriestaaten ausgleichen statt ihn st&auml;ndig zu verst&auml;rken. Selbst mit so einer Politik w&uuml;rden diesen Staaten nat&uuml;rlich harte Jahre bevorstehen. Aber schlussendlich g&auml;be es immerhin etwas Hoffnung auf Genesung. Was wir dagegen derzeit erleben, ist der Inbegriff von Unflexibilit&auml;t: Im M&auml;rz unterzeichneten die EU-Regierungen eine Fiskalpakt, der die Sparpolitik als vermeintliches Allheilmittel f&uuml;r alle Probleme einzementiert, w&auml;hrend gleichzeitig die EZB-Manager keinen Zweifel an ihrer Entschlossenheit lassen, schon beim leisesten Anzeichen einer Inflation die Zinsen zu erh&ouml;hen. &ndash; Angesichts dessen bleibt einem tats&auml;chlich fast keine andere M&ouml;glichkeit als in Verzweiflung zu verfallen. Statt einzugestehen, dass sie auf dem Holzweg sind, scheinen Europas F&uuml;hrer fest entschlossen, ihre Wirtschaft &ndash; und damit die Gesellschaft &ndash; in den Abgrund zu st&uuml;rzen. Und die ganze Welt wird den Preis daf&uuml;r zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1334530999879\/Paul-Krugman-Europa-begeht-oekonomischen-Selbstmord\">Der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Regelm&auml;ssige NDS-Leser kennen ihren Paul Krugman, deshalb nur ein Hinweis. Krugman schreibt zu Spanien: &ldquo;Von Rezession kann da keine Rede mehr sein &ndash; Spanien steckt mitten in der Depression: mit einer Arbeitslosenrate von 23,6 Prozent, was in etwa dem Stand in Amerika zur Zeit der Gro&szlig;en Depression entspricht, und mit &uuml;ber 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit.&rdquo; In der Tat, die Krise in Europa l&auml;sst sich durchaus mit der Gro&szlig;en Depression vergleichen, zumindest in einigen L&auml;ndern. Krugman schreibt, dass man in den USA viel zu sehr auf die eigene Geschichte fokussiert sei, wenn man sage, die momentane Depression sei zwar schlimm, aber im Vergleich zur Gro&szlig;en Depression noch gar nichts. Er verweist darauf, <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2012\/01\/26\/the-greater-depression\/\">dass die derzeitige britische Rezession l&auml;nger und tiefer sei, als der Einbruch in den 1930er Jahren<\/a>. Ebenso in Italien, wie er in seinem Beitrag <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2012\/01\/28\/the-worse-than-club\/\">&ldquo;The Worse-than Club&rdquo;<\/a> aufzeigt. Seine abschlie&szlig;enden Gedanken stimmen mehr als nachdenklich: &ldquo;Frankreich und Deutschland stehen viel besser da als in den fr&uuml;hen 1930er Jahren &ndash; aber seinerzeit hatten Frankreich und Deutschland eine schreckliche, deflationistische Politik. (Es war die Br&uuml;ning-Deflation, nicht die Inflation von Weimar, die sie-wissen-schon-wen an die Macht brachte) Zwei von vier gro&szlig;en europ&auml;ischen Volkswirtschaften geht es schlechter als in der Gro&szlig;en Depression, zumindest in Bezug auf das BIP &ndash; und es sind drei von f&uuml;nf, wenn Sie Spanien mitz&auml;hlen &ndash; glauben Sie, die Advokaten der Austerit&auml;tspolitik, ziehen in Betracht, dass sie vielleicht, m&ouml;glicherweise auf der falschen Spur sind?&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gewerkschaftsvorw&uuml;rfe: DHL verletzt im Ausland massiv Arbeitsrechte<\/strong><br>\nDie Anschuldigungen wiegen schwer: Internationalen Gewerkschaften zufolge verletzt der Logistikkonzern DHL au&szlig;erhalb Europas massiv die Rechte von Mitarbeitern. Die Tochterfirma der Deutschen Post verhindere die Organisation ihrer Besch&auml;ftigten und setze &uuml;berm&auml;&szlig;ig auf schlecht bezahlte Leiharbeiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/gewerkschaftsvorwuerfe-dhl-verletzt-im-ausland-massiv-arbeitsrechte-a-832158.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der SPIEGEL mu&szlig; sich irgendwann mal entscheiden: <strong>entweder<\/strong> (zu Recht) emp&ouml;rt sein &uuml;ber die unw&uuml;rdigen Zust&auml;nde und Arbeitspl&auml;tze hier und anderswo, <strong>oder<\/strong> &ldquo;Strukturreformen&rdquo;, &ldquo;flexiblere Arbeitsm&auml;rkte&rdquo;, &ldquo;bezahlbare Sozialsysteme&rdquo; und &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;, sprich den deregulierten Kapitalismus neoliberaler Provenienz fordern. Beides zugleich ist schizophren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Linksfraktion fordert &ldquo;Reichensteuer&rdquo;<\/strong><br>\nBei einem zu versteuernden Einkommen von &uuml;ber einer Million Euro soll ein Grenzsteuersatz von 75 Prozent eingef&uuml;hrt werden. Diese &bdquo;Reichensteuer&ldquo; fordert die Fraktion Die Linke in einem Antrag (17\/9525). Vorbild ist ein Vorschlag des neu gew&auml;hlten franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Francois Hollande, der in Frankreich die Einf&uuml;hrung einer Einkommensteuer von 75 Prozent auf das Einkommen von &uuml;ber einer Million Euro j&auml;hrlich gefordert hatte.<br>\n&bdquo;Deutschland hat die Einf&uuml;hrung einer solchen Steuer noch n&ouml;tiger als Frankreich, denn hier war das Ausma&szlig; der ungleicher werdenden Einkommensverteilung in den letzten beiden Jahrzehnten im internationalen Vergleich besonders hoch&ldquo;, begr&uuml;ndet die Linksfraktion ihren Vorsto&szlig;. Die von der Gro&szlig;en Koalition von Union und SPD 2005 eingef&uuml;hrte sogenannte Reichensteuer in H&ouml;he eines Aufschlags von drei Prozentpunkten auf den Spitzensteuersatz &bdquo;hat die fortschreitende Einkommenspolarisation in Deutschland nicht bremsen k&ouml;nnen, es war blo&szlig;e Symbolpolitik&ldquo;. schreibt die Fraktion. Sie beziffert das Aufkommen der von ihr vorgeschlagenen 75-Prozent-Reichensteuer auf f&uuml;nf bis elf Milliarden Euro j&auml;hrlich. Diese Mehreinnahmen sollten vom Staat so verwendet werden, &bdquo;dass dies den untersten Einkommensschichten zugutekommt&ldquo;.<br>\nNach Angaben der Linksfraktion besitzen mehr als zwei Drittel der Gesamtbev&ouml;lkerung entweder kein oder ein nur sehr geringes Nettoverm&ouml;gen. Das oberste Prozent besitze dagegen inzwischen knapp ein Viertel des gesamten Verm&ouml;gens in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2012_05\/2012_225\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><strong>Sanktionen und Leistungsk&uuml;rzungen bei Grundsicherungen &ndash; Antwort der Bundesregierung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120509_Antwort_Sanktionen_und_Leistungskuerzungen_Grundsicherung.pdf\">Drucksache 17\/9335 [PDF &ndash; 105 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine der bemerkenswerten Tabellen. Die Erfolgsquote der Klage im Bereich SGB II. In &uuml;ber 44 Prozent der Klagen hatten die Kl&auml;ger vor Gericht Erfolg. Beachtlich ist auch die Zahl der F&auml;lle, in denen die Job Center nachgegeben haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>NRW-CDU: Angst vor dem Wahldebakel<\/strong><br>\nKurz vor der Landtagswahl am kommenden Sonntag macht sich in der NRW-CDU Mutlosigkeit breit. Die Wahlkreiskandidaten k&auml;mpfen zwar noch um den Einzug in den Landtag. Die Erwartungen an das Wahlergebnis sind jedoch weiter gesunken. Inzwischen schlie&szlig;en Mandatstr&auml;ger nicht mehr aus, dass die Partei unter die 30-Prozent-Marke rutschen k&ouml;nnte. Immer intensiver wird auch &uuml;ber die Abl&ouml;sung von CDU-Landeschef R&ouml;ttgen geredet.<br>\nBei der Wahl 2005 war die NRW-CDU mit 44,8 Prozent st&auml;rkste Partei geworden. Damals lag sie 7,7 Prozentpunkte vor der SPD. F&uuml;nf Jahre sp&auml;ter b&uuml;&szlig;te die Union 9,2 Prozentpunkte ein und landete bei 34,6 Prozent, nur 0,1 Prozent vor der SPD.<br>\nDas schwache Ergebnis von 2010 scheint f&uuml;r den CDU-Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten R&ouml;ttgen unerreichbar. In den letzten Umfragen lag die Partei knapp &uuml;ber 30 Prozent, zwischen f&uuml;nf und acht Prozent hinter der SPD.<br>\nDer Abstand k&ouml;nnte sich in den letzten Tagen vor der Wahl noch vergr&ouml;&szlig;ern, wenn sich die unentschlossenen W&auml;hler zunehmend festlegen. In der Union rechnet man damit, dass die Partei die tiefen Umfragewerte noch unterschreitet. Es wird &uuml;ber 29, 28 oder und 27 Prozent geredet.<br>\nDie Verantwortung f&uuml;r die matte Stimmung in der Partei schreiben die Wahlk&auml;mpfer Spitzenkandidat R&ouml;ttgen und seinem Generalsekret&auml;r Wittke zu. Vor allem R&ouml;ttgens Wahlkampfauftritte fanden gro&szlig;e Teile der Partei demotivierend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2012\/05\/08\/nrw-cdu-angst-vor-dem-wahldebakel\/\">Post von Horn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In diesem Blog finden Sie auch andere kritische Aufs&auml;tze zur NRW-Wahl.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Offener Brief an Wolfgang Lieb und Byung-Chul Han<\/strong><br>\nJoachim Paul, der die Landesliste der Piratenpartei in NRW anf&uuml;hrt, hat auf meinen Beitrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12934\">&bdquo;Funktioniert Politik wie Wikipedia?&ldquo;<\/a> in einem offenen Brief geantwortet. Ich habe zweimal repliziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/blog\/?p=525\">Haflingers Blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vielleicht interessant f&uuml;r diejenigen, die sich f&uuml;r die ideologischen Grundlagen der Piratenpartei interessieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nochmals Wahlkampfhilfe bei Jauch und durch Jauch<\/strong><br>\n<em>Siehe <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13136#h01\">Hinweise 1 b vom 8. Mai<\/a><\/em>\n<p>Dazu merkt unser Leser U.R. an: Seit die vormals festangestellten\/freiberuflichen und bereits zu dieser Zeit sehr gut bezahlten Moderatoren der &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten selbst als Produzenten mit eigener Firma und damit als Unternehmer handeln, darf man bei diesen Sendungen mit Fug und Recht von einem Unternehmerfernsehen sprechen. Maischberger, Plasberg und Will sind Kleinunternehmer wohingegen Christiansen und Jauch mittelst&auml;ndische Unternehmer sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Maischberger (Vincent TV GmbH (ca. 0,5 Mio Bilanzsumme 2010)<\/li>\n<li>Plasberg (Ansager &amp; Schnipselmann GmbH &amp; Co KG ca. 1,0 Mio &euro; Bilanzsumme 2010) <\/li>\n<li>Will (Will Media GmbH ca. 1,4 Mio &euro; Bilanzsumme 2010)<\/li>\n<li>Christiansen (TV 21 GmbH ca. 4,8 Mio &euro; Bilanzsumme 2010)<\/li>\n<li>Jauch  (I &amp; U Information und Unterhaltung TV Produktion GmbH &amp; Co. KG ca. 9,9 Mio &euro; Bilanzsumme 2010, Jahresumsatz ca. 39,7 Mio &euro; in 2010). Aus der Bilanz 2010: &ldquo;&hellip; Im Jahresdurchschnitt [2010] standen 82 Angestellte in einem festen Anstellungsverh&auml;ltnis. Daneben wurden durchschnittlich 65 Aushilfen besch&auml;ftigt. &hellip; &ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hohe Abbrecherquoten, geringe Verg&uuml;tung, schlechte Pr&uuml;fungsergebnisse<\/strong><br>\n&ndash; Viele Betriebe sind nicht ausbildungsreif<br>\nGestern wurde der Berufsbildungsbericht 2012 im Bundeskabinett beschlossen. Bereits heute klagen die Spitzenverb&auml;nde der Wirtschaft wieder &uuml;ber den vermeintlichen Bewerbermangel. In einer DGB-Expertise haben deshalb Matthias Anbuhl und Thomas Gie&szlig;ler die Ausbildungsberufe mit einem hohen Anteil unbesetzter Pl&auml;tze untersucht. Das Ergebnis: In diesen Berufen gibt es hohe Abbrecherquoten, geringe Ausbildungsverg&uuml;tungen sowie hohe Misserfolgsquoten bei den Pr&uuml;fungen. Au&szlig;erdem schneiden die Berufe in der Bewertung der Auszubildenden (Ausbildungsreport 2011 der DGB-Jugend) schlecht ab. Kurzum: Viele Betriebe in diesen Bereichen sind nicht ausbildungsreif. Sie m&uuml;ssen deshalb ihre Ausbildung besser und attraktiver gestalten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.wir-gestalten-berufsbildung.de\/fileadmin\/user_upload\/NL_wissenaktuell\/Hintergrundpapier_Berufsbildungsbericht_2012.pdf\">DGB-Expertise [PDF &ndash; 80 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.wir-gestalten-berufsbildung.de\/fileadmin\/user_upload\/NL_wissenaktuell\/AN-Stellungnahme_BBB_2012.pdf\">Arbeitnehmer-Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht [PDF &ndash; 70 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/press\/3275.php\">Berufsbildungsbericht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>CHE Hochschulranking 2012<\/strong><br>\nDas CHE-Ranking ist das umfassendste Hochschulranking im deutschsprachigen Raum. Aber nicht alle beteiligen sich &ndash; und tauchen daher u.U. gar nicht im Ranking auf. Oliver Iost erl&auml;utert die Hintergr&uuml;nde und hat zusammengestellt, was man im Ranking finden kann &ndash; und was nicht. Nicht dabei sind z.B. die Unis K&ouml;ln, L&uuml;neburg und Vechta, die FernUni Hagen und die Medizin-Fakult&auml;ten der Unis G&ouml;ttingen, Hamburg und Jena.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-1406-zeit-che-uniranking-2012.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Jeder f&uuml;nfte Student &ldquo;psychisch schwer belastet&rdquo;<\/strong><br>\nLern- und Pr&uuml;fungsstress: 3.409 Betroffene haben im Jahr 2011 die psychologische Studentenberatung aufgesucht.<br>\nImmer mehr Studenten leiden unter Leistungsdruck und psychischen Problemen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1334797189966\/Uni--Soziales-Jeder-fuenfte-Student-psychisch-schwer-belastet\">der standard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Jahresgutachten 2012: Debatte &uuml;ber Integration hat &ldquo;negative Schlagseite&rdquo;<\/strong><br>\nBei der Integration von Zuwanderern in Deutschland gibt es trotz zahlreicher positiver Entwicklungen noch erheblichen Handlungsbedarf. Zu diesem Ergebnis kommen zwei neue Studien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/jahresgutachten-2012-debatte-ueber-integration-hat--negative-schlagseite-,1472596,15201014.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Polizei macht Peace mit Salafisten<\/strong><br>\nMit einem massiven Aufgebot hat die Polizei erneute Ausschreitungen von Salafisten gegen eine islamfeindliche Aktion der rechtsextremen Partei &ldquo;Pro NRW&rdquo; verhindert. Statt bef&uuml;rchteter Stra&szlig;enschlachten in der N&auml;he der im Bau befindlichen Ditib-Zentralmoschee in K&ouml;ln-Ehrenfeld blieb es am Dienstag friedlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2012%2F05%2F09%2Fa0059&amp;cHash=d5d754bcd3\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Titel ist sehr irrf&uuml;hrend. Die Polizei schlie&szlig;t nicht Frieden mit den Salafisten. Sie macht das, was sie bisher aus Fehleinsch&auml;tzung vers&auml;umt hat: Sie befriedet die Situation, sie zwingt durch bestimmte Ma&szlig;nahmen die Salafisten zum Frieden. Messer, Eisenstangen und Tierabwehrspray sprechen nicht f&uuml;r die friedlichen Absichten der Salafisten, also gab es auch keinen Grund &ldquo;Peace&rdquo; mit den Salafisten zu machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Organstreitverfahren betreffend Bundespr&auml;sidentenwahl: Ausschluss des Bundesverfassungsrichters M&uuml;ller<\/strong><br>\nDer Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat in zwei Organstreitverfahren entschieden, dass Bundesverfassungsrichter M&uuml;ller von der Aus&uuml;bung seines Richteramtes ausgeschlossen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bverfg.de\/pressemitteilungen\/bvg12-026.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>EU feiert Pseudoerfolg gegen Gift in Kleidern und Spielzeug<\/strong><br>\nIn Europa sind im vergangenen Jahr deutlich weniger gef&auml;hrliche Produkte entdeckt worden als noch 2010, als ein Rekord verzeichnet wurde. 1.803 Produkte registrierte das EU-Schnellwarnsystem Rapex im Jahr 2012, die anschlie&szlig;end vom Markt genommen oder zur&uuml;ckgerufen werden mussten. Sie gef&auml;hrdeten laut EU-Kommission die Gesundheit oder die Sicherheit von Verbrauchern. 2010 waren es 20 Prozent mehr. Allerdings r&auml;umt die EU-Kommission ein, dass der R&uuml;ckgang auch auf gek&uuml;rzte Mittel und Personalknappheit in den Beh&ouml;rden der Mitgliedsl&auml;nder zur&uuml;ckgehen k&ouml;nnte. Trotzdem sieht sie ein Zeichen daf&uuml;r, dass sich das System inzwischen bew&auml;hrt hat. 2010 entfielen noch 58 Prozent der Warnhinweise auf chinesische Produkte, 2012 waren es mit 54 Prozent etwas weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2012%2F05%2F09%2Fa0085&amp;cHash=445d8c944b\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das Erstaunliche ist, dass die Kommission einr&auml;umt, dass die Europ&auml;ische Sparpolitik wichtige Kontrollen beeintr&auml;chtigt. Man mag gar nicht daran denken, was solche &ldquo;ersparten&rdquo; Kontrollen in anderen Bereichen anrichten, z.B. in Krankenh&auml;usern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Putin und seine Komplizen<\/strong><br>\nGazprom ist Putin. J&uuml;rgen Roths investigativer Bericht legt die unheimlichen Gesch&auml;fte des russischen Gas-Riesen offen &ndash; und legt dar, was Gazprom von normalen Unternehmen unterscheidet. Die Stra&szlig;en waren abgeriegelt, die Menschen weggesperrt, als Wladimir Putin am vergangenen Montag durchs menschenleere Moskau fuhr zu seiner Inthronisierung als Russlands neuer alter Pr&auml;sident. Derweil machten im Kreml 3000 handverlesene G&auml;ste dem Herrscher ihre Aufwartung. Aus Deutschland dabei war der fr&uuml;here Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der, der sich als Putins Freund bezeichnet. Andere hochrangige deutsche Ex-Politiker d&uuml;rften dem Pr&auml;sidenten, dem sie lukrative Gesch&auml;fte verdanken, ein pers&ouml;nliches Gl&uuml;ckwunschschreiben &uuml;bersandt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/literatur\/gazprom-putin-und-seine-komplizen,1472266,15202958.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers Fiskalpakt oder Fispalkakt?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=kvQvFTC5YZ0\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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