{"id":131910,"date":"2025-04-22T08:44:21","date_gmt":"2025-04-22T06:44:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910"},"modified":"2025-04-22T08:44:21","modified_gmt":"2025-04-22T06:44:21","slug":"hinweise-des-tages-4833","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h01\">Ostermarsch 2025 Bremen &ndash; Redebeitrag 4: Arno Gottschalk (Abgeordneter der SPD in der Bremischen B&uuml;rgerschaft)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h02\">Desertierter Ukraine-Soldat in M&uuml;nchen: Alex will nicht mehr k&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h03\">Frei will wegen Verteidigungsausgaben im Sozialsystem sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h04\">Frieden schie&szlig;en &ndash; &bdquo;Merz ist der gef&auml;hrlichste deutsche F&uuml;hrer seit Adolf Hitler&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h05\">Steve Witkoff, Trumps Schattenau&szlig;enminister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h06\">Israelische Angriffe t&ouml;ten innerhalb von 72 Stunden &uuml;ber 100 Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h07\">Hebamme droht jahrzehntelange Haft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h08\">Ungerechtes Kindergeld: Kinder reicher Eltern bekommen mehr Geld vom Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h09\">Der etwas andere Trek zu den Sternen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h10\">Der Kampf eines italienischen Professors gegen korrupte Medien &ndash; e per una volta anche in lingua italiana, vedi pi&ugrave; in basso.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h11\">Olaf Scholz, Ursula von der Leyen und &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h12\">Deutsch-&ouml;sterreichische Grenze: Kontrollen waren illegal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h13\">Vorbild Schweden: Mediziner fordert St&auml;rkung der kommunalen Pflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h14\">Lauterbach l&auml;sst ePA trotz Sicherheitsl&uuml;cken in seinen letzten Amtstagen noch starten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h15\">&bdquo;Online first&ldquo; &ndash; was wird aus unseren Zeitungen?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ostermarsch 2025 Bremen &ndash; Redebeitrag 4: Arno Gottschalk (Abgeordneter der SPD in der Bremischen B&uuml;rgerschaft)<\/strong><br>\n&bdquo;Ab 2026 wird auf deutschem Boden wieder stationiert &ndash; nicht Frieden, sondern Feuerkraft.&ldquo;<br>\nLiebe Freundinnen und Freunde des Friedens, liebe Mitmenschen,<br>\nwas vielen noch kaum bekannt ist, ist l&auml;ngst in Vorbereitung: Die USA wollen ab dem Jahr 2026 erneut Mittelstreckenraketen in Deutschland stationieren. Nicht an einem bestimmten Ort, sondern mobil und vom Gegner schwer zu orten.<br>\nZun&auml;chst geht es um neue Abwehr- und Angriffs-Raketen. Mit Reichweiten von 500 bis 750 Kilometern &ndash; Damit liegt Kaliningrad in direkter Reichweite.<br>\nAuch die landgest&uuml;tzten Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper kehren zur&uuml;ck &ndash; jetzt mit Reichweiten von &uuml;ber 2.000 Kilometern &ndash; Bis nach Moskau und dar&uuml;ber hinaus.<br>\nUnd danach: Neuartige Hyperschallraketen, mehrfach schneller als der Schall &ndash; mit einer Reichweite bis weit hinter den Ural und einer Geschwindigkeit von 20.000 km in der Stunde.<br>\nViele werden sich fragen: Ist das wie in den 1980er-Jahren? Wie bei Pershing II und Cruise Missiles?<br>\nNein. Das ist es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bremerfriedensforum.de\/2025\/04\/20\/ostermarsch-2025-bremen-redebeitrag-4-arno-gottschalk-abgeordneter-der-spd-in-der-bremischen-buergerschaft\/\">Bremer Friedensforum<\/a>\n<p>dazu: <strong>Eugen Drewermann in Ulm: Warum Frieden mehr Mut braucht als Krieg<\/strong><br>\nAm Karsamstag, den 19. April 2025, sprach der Theologe, Psychoanalytiker und Friedensaktivist Eugen Drewermann auf dem Ostermarsch in Ulm. In einer bewegenden Rede vor mehreren hundert Zuh&ouml;renden wandte er sich gegen die Rhetorik der Aufr&uuml;stung, die Kriegsbereitschaft der Politik und die Entmenschlichung durch milit&auml;rischen Gehorsam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/04\/eugen-drewermann-in-ulm-warum-frieden-mehr-mut-braucht-als-krieg\/%20\">pressenza<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Rede anl&auml;sslich des Ostermarsches am 21. April 2025 in M&uuml;llheim &ndash; J&uuml;rgen Gr&auml;sslin: &ldquo;Wir brauchen unb&auml;ndigen Mut &ndash; statt w&uuml;ster Aufr&uuml;stungwut! &ndash; Wie wir die Zeitenwende der Zeitenwende hin zu einer besseren Welt positiv beeinflussen k&ouml;nnen!&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.regiotrends.de\/de\/passiert-notiert\/index.news.543889.rede-anlaesslich-des-ostermarsches-am-21.-april-2025-in-muellheim---juergen-graesslin--wir-brauchen-unbaendigen-mut--statt-wuester-aufruestungwut%21---wie-wir-die-zeitenwende-der-zeitenwende-hin-zu-einer-besseren-welt-positiv-beeinflussen-koennen%21--.html\">Regiotrends<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Konversion r&uuml;ckw&auml;rts<\/strong><br>\nMehrere deutsche Bundesl&auml;nder treiben, um dem Schrumpfen ihrer Wirtschaftsleistung zu entkommen, den Ausbau der R&uuml;stungsindustrie energisch voran. Baden-W&uuml;rttemberg etwa will die Branche zu einem neuen industriellen Schwerpunkt aufwerten und strebt dabei in m&ouml;glichst vielen R&uuml;stungssparten &bdquo;Technologie-F&uuml;hrerschaft&ldquo; an. Die Regierung des Saarlands bereitet einen &bdquo;R&uuml;stungsgipfel&ldquo; vor und wirbt bei f&uuml;hrenden Waffenschmieden um die Ansiedlung neuer Fabriken. Einer aktuellen Untersuchung zufolge konnten im vierten Quartal 2024 nur f&uuml;nf Bundesl&auml;nder ein Wirtschaftswachstum erzielen; in dreien von ihnen habe &bdquo;der Aufschwung in der R&uuml;stungsindustrie &hellip; eine zentrale Rolle&ldquo; gespielt, hei&szlig;t es in einer Analyse des M&uuml;nchner ifo-Instituts. Die Hoffnung auf einen neuen R&uuml;stungsaufschwung gr&uuml;ndet sich darauf, dass in Deutschland und der EU bis zum Jahr 2030 bis zu einer Billion Euro zus&auml;tzlich in die Aufr&uuml;stung flie&szlig;en sollen. Insider warnen, es sei unklar, ob die industriellen Kapazit&auml;ten sowie das verf&uuml;gbare Personal ausreichten, um derlei Summen in konkrete R&uuml;stungsproduktion umzusetzen. Hilfreich sei die &Uuml;bernahme bisher ziviler Fabriken und Fachkr&auml;fte etwa aus der schw&auml;chelnden Kfz-Industrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9945\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Desertierter Ukraine-Soldat in M&uuml;nchen: Alex will nicht mehr k&auml;mpfen<\/strong><br>\nDrei Jahre lang k&auml;mpfte Alex f&uuml;r die Ukraine, setzte sein Leben aufs Spiel &ndash; jetzt gilt er dort als Deserteur und Straft&auml;ter. &Uuml;ber einen, der einfach nur leben will. [&hellip;]<br>\nEr hat nicht seinem Land den R&uuml;cken gekehrt, sondern dem Krieg. Ein paar seiner Ex-Kameraden machten ihm deshalb Vorw&uuml;rfe, sagt er. Aber das seien vor allem die, die nie direkt an der Front waren. Die anderen, die gerade in der N&auml;he der schwer umk&auml;mpften Stadt Pokrowsk stationiert sind, verst&uuml;nden ihn. &bdquo;Ich glaube, ich habe genug f&uuml;r die Ukraine getan&ldquo;, sagt Alex. &bdquo;Es gibt einfach keine andere M&ouml;glichkeit, die Armee zu verlassen. Au&szlig;er, man wird verwundet. Oder get&ouml;tet.&ldquo; Er hofft auf einen Waffenstillstand, f&uuml;r seine Kameraden an der Front und f&uuml;r die Eltern, die noch in Charkiw sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/will-nicht-mehr-kaempfen-desertierter-ukraine-soldat-in-muenchen-alex-93686511.html\">Merkur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Frei will wegen Verteidigungsausgaben im Sozialsystem sparen<\/strong><br>\nUnions-Parlamentsgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thorsten Frei hat f&uuml;r die kommenden Jahre Einschnitte im sozialen Sicherungssystem angek&uuml;ndigt. &ldquo;Gesundheit, Pflege und Rente, das sind die gro&szlig;en Herausforderungen. Da werden auch unangenehme Entscheidungen getroffen werden m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Frei Table.Briefings. Angesichts des demographischen Wandels brauche es &ldquo;eine ver&auml;nderte Priorit&auml;tensetzung&rdquo;. Frei, einer der Chefverhandler der Union in den Koalitionsgespr&auml;chen mit der SPD, erwartet eine Umschichtung der &ouml;ffentlichen Ausgaben. Wenn etwa die Ausgaben f&uuml;r Verteidigung erh&ouml;ht werden m&uuml;ssten, gehe das zwangsl&auml;ufig auf Kosten anderer Aufgaben. &ldquo;Das kann ja gar nicht anders m&ouml;glich sein.&rdquo; Der CDU-Politiker pl&auml;diert daf&uuml;r, die Botschaft offen auszusprechen: &ldquo;Wir sollten den Menschen nicht Sand in die Augen streuen&rdquo;, sagte Frei. Der m&uuml;ndige B&uuml;rger sei der Ma&szlig;stab. &ldquo;Wir leben in einer aufgekl&auml;rten Gesellschaft, deshalb ist Paternalismus nicht notwendig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Frei-will-wegen-Verteidigungsausgaben-im-Sozialsystem-sparen-article25714069.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Frieden schie&szlig;en &ndash; &bdquo;Merz ist der gef&auml;hrlichste deutsche F&uuml;hrer seit Adolf Hitler&ldquo;<\/strong><br>\nDie Geschichte kehrt nicht als Farce zur&uuml;ck, sondern als kalkulierter Wahnsinn im Ma&szlig;anzug. Friedrich Merz, der designierte Bundeskanzler, inszeniert sich mit wachsender Entschlossenheit als Kriegsherr im Westformat. Sein j&uuml;ngster Vorschlag, die hochpr&auml;zisen deutschen Taurus-Marschflugk&ouml;rper an die Ukraine zu liefern, hat nicht nur milit&auml;rische, sondern m&ouml;glicherweise zivilisatorische Sprengkraft. Der Br&uuml;sseler Russland-Experte und Historiker Gilbert Doctorow findet klare Worte: &bdquo;Friedrich Merz ist der gef&auml;hrlichste deutsche F&uuml;hrer seit Adolf Hitler.&ldquo; Ein Meinungsbeitrag von Sabiene Jahn. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/frieden-schiessen-merz-ist-der-gefaehrlichste-deutsche-fuehrer-seit-adolf-hitler\">Globalbridge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Die SPD h&auml;tte hier die einmalige geschichtliche Chance, Merz, und damit einen Krieg im eigenen Land, zu verhindern. Das Gebot der Stunde ist laut Amtseid, dass ein Kanzler (eine Regierung) Schaden von Deutschland abzuwenden hat, und nicht diesen bewusst ins Land zu ziehen. Noch nie hat ein zuk&uuml;nftiger Kanzler einem Land so viel Schaden gebracht wie Merz, mit Unterst&uuml;tzung der SPD (der Gr&uuml;nen sowieso). Krieg und R&uuml;stung werden mit Milliarden ausgestattet, w&auml;hrend gleichzeitig bei den &Auml;rmsten im Land Einsparungen vorgesehen sind, auch mit dem Argument, dass man das Geld f&uuml;r die Kriegst&uuml;chtigkeit br&auml;uchte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steve Witkoff, Trumps Schattenau&szlig;enminister<\/strong><br>\nSteve Witkoff, der Sonderbeauftragte des US-Pr&auml;sidenten f&uuml;r Gespr&auml;che mit Moskau, ist ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Hinter den Vorw&uuml;rfen wird deutlich, dass viele, von Kiew &uuml;ber London bis Washington, keine Normalisierung der US-amerikanisch-russischen Beziehungen w&uuml;nschen. Und selbst wenn sie dies nicht verhindern k&ouml;nnen, wollen sie die Bem&uuml;hungen des Wei&szlig;en Hauses, den russisch-ukrainischen Konflikt im Interesse des &bdquo;Trump&rsquo;schen Amerika&ldquo; beizulegen, auf jeden Fall bremsen. Der ungarische Journalist G&aacute;bor Stier hat Infos aus dem n&auml;chsten Umfeld von Trump. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/steve-witkoff-trumps-schattenaussenminister\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Unseri&ouml;se Diplomatie<\/strong><br>\nSollte in einigen Jahrzehnten noch Diplomatie gelehrt werden, k&ouml;nnen die aktuellen Vorg&auml;nge rund um die Ukraine als Lehrbuchbeispiel dienen, wie man es nicht macht. Da schickt US-Pr&auml;sident Donald Trump Unterh&auml;ndler nach Moskau, die von dem Konflikt keine Ahnung haben, die noch nie Frieden verhandelt haben, die durch Naivit&auml;t und dubiose Russlandverstrickungen auffallen, die keinerlei Konzessionen einfordern und die am Ende allen russischen Forderungen nachgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Osterwaffenruhe-in-der-Ukraine\/!6079530\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das geh&ouml;rt in die Kategorie &ldquo;So macht man keinen journalistischen Kommentar&rdquo;, ist aber typisch f&uuml;r die gr&uuml;nen-nahe &ldquo;taz&rdquo;. Anstatt eine Feuerpause zu begr&uuml;&szlig;en, wird US-Pr&auml;sident Trump Naivit&auml;t sowie eine &ldquo;unseri&ouml;se Ukraine&shy;diplomatie&rdquo; unterstellt und am Krieg festgehalten: &ldquo;Diplomatie und K&auml;mpfe schlie&szlig;en sich nicht aus: Diplomatischen Forderungen verleiht man am besten auf dem Schlachtfeld Nachdruck.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Israelische Angriffe t&ouml;ten innerhalb von 72 Stunden &uuml;ber 100 Menschen<\/strong><br>\nZu den Toten geh&ouml;ren 15 Kinder, die durch israelische Angriffe auf Zelte get&ouml;tet wurden.<br>\nSeit Freitag sind bei israelischen Angriffen im gesamten Gazastreifen weit &uuml;ber 100 Pal&auml;stinenser get&ouml;tet worden. Die israelische Armee bombardiert weiterhin Zelte, in denen vertriebene Pal&auml;stinenser Schutz suchen.<br>\nAm Samstag meldete das Gesundheitsministerium von Gaza, dass in den letzten zwei Tagen 92 Pal&auml;stinenser get&ouml;tet wurden. Das Ministerium erfasst Todesf&auml;lle von Pal&auml;stinensern nur, wenn die Leichen in Krankenh&auml;user und Leichenhallen gebracht werden. Am Sonntag meldete der Zivilschutz von Gaza weitere 25 Todesf&auml;lle.<br>\nZu den Toten geh&ouml;ren 15 Kinder, die in Zelten in der N&auml;he von Khan Yonis Schutz suchten, als sie durch einen israelischen Angriff get&ouml;tet wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2025_04_21_israelischeangriffe.htm\">Antikrieg<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Null Toleranz f&uuml;r Menschlichkeit<\/strong><br>\nWas im Gazastreifen durch Israels Verschulden stattfindet, wird von den allermeisten Israelis mit Indifferenz registriert. Wieso denn eigentlich?<br>\nOb Israel im Gazastreifen einen V&ouml;lkermord begeht, ist eine umstrittene Frage. Aber allein die Tatsache, dass man dar&uuml;ber streitet, ist schon ein Problem. Es ist an dieser Stelle schon vor vielen Monaten der Aphorismus Adornos &ldquo;Der Paragraph&rdquo; zitiert worden (Adornos Paragraph). Er sei hier aus aktuellem Anlass kurz nochmals angef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/null-toleranz-fuer-menschlichkeit\/\">Moshe Zuckermann auf Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hebamme droht jahrzehntelange Haft<\/strong><br>\nIn Texas verloren Frauen das Recht auf Selbstbestimmung &uuml;ber ihren K&ouml;rper. Jetzt werden auch Helfende kriminalisiert.<br>\nIn den USA eskalieren die Angriffe auf das Recht auf Abtreibung. Im Bundesstaat Texas wurde die Hebamme Maria Margarita Rojas k&uuml;rzlich verhaftet. Der erzkonservative Generalstaatsanwalt Ken Paxton wirft ihr vor, illegale Abtreibungen mit der Abtreibungspille und medizinische Eingriffe ohne &auml;rztliche Zulassung vorgenommen zu haben. Die Verhaftung begr&uuml;ndete er damit, dass in Texas das Leben &laquo;heilig&raquo; sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/hebamme-droht-jahrzehntelange-haft\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ungerechtes Kindergeld: Kinder reicher Eltern bekommen mehr Geld vom Staat<\/strong><br>\nKinder reicher Eltern bekommen vom Staat mehr Geld als Kinder von Normalverdienern. Und zwar viel mehr. Geht das gerechter? Unser Autor hat da eine Idee.<br>\nA lle Kinder sollten gleiche Chancen haben. Diesen Satz w&uuml;rde wohl jeder unterschreiben. Und trotzdem ist es so: Kinder reicher Eltern bekommen vom Staat mehr Geld als Kinder von Normalverdienern. Und zwar viel mehr.<br>\nF&uuml;r ein Kind von Dax-Vorst&auml;nden zahlt der Staat bis zu 1.260 Euro mehr im Jahr als f&uuml;r ein Kind von Normalverdienern. Auf den Monat gerechnet also mehr als 100 Euro. Woran das liegt? Am Nebeneinander von Kindergeld und Kinderfreibetrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ungerechtes-Kindergeld\/!6079342\/\">Maurice H&ouml;fgen in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der etwas andere Trek zu den Sternen<\/strong><br>\n&raquo;Deep Space Nine&laquo; war die Star-Trek-Serie, die sich am meisten traute. W&auml;hrend die neueren Produktionen des Franchise auf Tempo und Action setzen, stellte &raquo;Deep Space Nine&laquo; unbequeme Fragen &uuml;ber Krieg und Kapitalismus &ndash; vielschichtig, klug und &uuml;berraschend aktuell.<br>\n&raquo;Star Trek&laquo; (in Westdeutschland fr&uuml;her &raquo;Raumschiff Enterprise&laquo; genannt) ist seit nahezu sechs Jahrzehnten ein besonderes Ph&auml;nomen der Popkultur. Mit A Different Trek &ndash; Radical Geographies of Deep Space Nine hat der Geograph David K. Seitz ein Buch vorgelegt, welches eine bei den Fans, meist Trekkies oder Trekker genannt, zwar &auml;u&szlig;erst beliebte, aber in der Wissenschaft bisher wenig beachtete Serie in den Fokus nimmt. Seitz stellt dabei Ans&auml;tze vor, wie man mit Gender Studies, Black Studies, Religionswissenschaft, Geographie, Geschichtswissenschaft oder verwandten wissenschaftlichen Ans&auml;tzen Aspekte der komplexen Geschichte einer Serie mit staffel&uuml;bergreifenden Handlungen analysieren kann. [&hellip;]<br>\nAls erste der Star-Trek-Serien wurde in DS9 eine staffel&uuml;bergreifende Handlung erz&auml;hlt und mehr als alle andere Serien des gleichen Universums thematisierte sie politische Themen wie Kapitalismus, Kolonialismus, Rassismus, Obdachlosigkeit, Terrorismus und nicht-heteronormative Lebensweisen. So kam es etwa in der vierten Staffel der Serie zu einer der ersten lesbischen Kussszenen der US-Fernsehgeschichte und ein Nebencharakter zitierte w&auml;hrend eines Arbeitskampfes direkt aus dem Kommunistischen Manifest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/star-trek-deep-space-nine-science-fiction\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Kampf eines italienischen Professors gegen korrupte Medien &ndash; e per una volta anche in lingua italiana, vedi pi&ugrave; in basso.<\/strong><br>\nItalien, ein NATO-Land, ist, &auml;hnlich wie Deutschland, total unter der Kontrolle der USA, man denke zum Beispiel an die US-Milit&auml;rbasis &bdquo;Camp Darby&ldquo; bei Pisa oder an die Lagerung von US-Atombomben auf dem Flugplatz Ghedi in der N&auml;he von Brescia. Aber auch in Italien gibt es mutige Leute, die nicht einfach mitspielen. Einer davon ist Alessandro Orsini, ein Soziologie-Professor in Rom. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-kampf-eines-italienischen-professors-gegen-korrupte-medien-e-per-una-volta-anche-in-lingua-italiana-vedi-piu-in-basso\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Olaf Scholz, Ursula von der Leyen und &hellip;<\/strong><br>\n&hellip; zum Beispiel auch Friedrich Merz rauben mir fast den Schlaf. Ich sag nur: &bdquo;Digital only&ldquo;.<br>\nVor ein paar Stunden bin ich auf der A 1 vom S&uuml;den kommend in die Freie und Hansestadt Hamburg reingefahren. Und wie immer seit viel zu vielen Jahren gr&uuml;&szlig;te mich dieses h&auml;ssliche Betongerippe am Hamburger Hafen, und wie immer musste ich dabei an Olaf Scholz denken, der noch Kanzler ist und der mal Erster B&uuml;rgermeister in Hamburg war und f&uuml;r dieses Unget&uuml;m verantwortlich ist: &bdquo;Die Leute sollen sagen: Das hat der Olaf gut gemacht&ldquo;.<br>\nEins hat der Olaf mit seinem l&ouml;chrigen Betontrumm, diesem Elb-Tower, auf jeden Fall geschafft, im Grunde das, was fast alle Politiker antreibt: der Wunsch, ganz gro&szlig;e Dinge tun zu d&uuml;rfen, am ganz, ganz gro&szlig;en Rad drehen zu k&ouml;nnen: Spuren legen, die keiner verwischt, Spuren f&uuml;r die Nachwelt. Egal, was es kostet. Egal, was es kostet? Nein. Je teurer die Projekte, desto besser f&uuml;r das Ego.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/olaf-scholz-ursula-von-der-leyen-und\/\">Arno Luik auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsch-&ouml;sterreichische Grenze: Kontrollen waren illegal<\/strong><br>\nEin &ouml;sterreichischer Dozent wehrte sich gegen eine Kontrolle kurz hinter Passau. Der M&uuml;nchener Verwaltungsgerichtshof gab ihm nun recht.<br>\nDie Kontrollen an der deutsch-&ouml;sterreichischen Grenze laufen seit 2015. Mitte M&auml;rz hat der M&uuml;nchener Verwaltungsgerichtshof (VGH) entschieden, dass die Kontrollen zumindest 2022 illegal waren. Jetzt liegt die schriftliche Begr&uuml;ndung vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Deutsch-oesterreichische-Grenze\/!6079524\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Vorbild Schweden: Mediziner fordert St&auml;rkung der kommunalen Pflege<\/strong><br>\nDer Mediziner und ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wodarg (SPD) fordert ein Umdenken in der Gesundheits- und Pflegepolitik. Bei einer Veranstaltung der Reihe &bdquo;Koblenz: Im Dialog&ldquo; vergangenen Monat f&uuml;hrte er Schweden als vorbildliches Beispiel an. Das Land sei nicht nur viel besser durch die Coronazeit gekommen, sondern habe grunds&auml;tzlich ein besseres Gesundheits- und Pflegesystem etabliert. Im Zentrum stehe die konkrete und dezentrale Verantwortungs&uuml;bernahme vor Ort, in den Kommunen. Gesundheit und Pflege w&uuml;rden mit &ouml;ffentlichen Regionalbudgets finanziert und nicht privatwirtschaftlich und profitorientiert organisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0233\">multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lauterbach l&auml;sst ePA trotz Sicherheitsl&uuml;cken in seinen letzten Amtstagen noch starten<\/strong><br>\nGesundheitsminister Karl Lauterbach hat angek&uuml;ndigt, die elektronische Patientenakte am 29. April &uuml;ber ganz Deutschland auszurollen. Seiner Versicherung, dass die massiven Sicherheitsprobleme gel&ouml;st seien, die der Chaos Computer Club aufgedeckt hat, widersprechen dessen Experten entschieden. Politiker und Beamte verschont Lauterbach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/epa-start\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie sieht eigentlich die berufliche bzw. politische Zukunft von Herrn Lauterbach aus &ndash; ist der &ldquo;Dreh-T&uuml;r-Effekt&rdquo; z.B. hin zur Pharmaindustrie gesichert?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Online first&ldquo; &ndash; was wird aus unseren Zeitungen?<\/strong><br>\nJournalisten alter Schule hatten ihre Methoden, um das Interesse der Leser f&uuml;r Zeitungen und Zeitschriften und vor allem einzelne Artikel zu wecken. In erster Linie waren es &Uuml;berschriften und Vorsp&auml;nne, die Aufmerksamkeit erzeugen und Kauf- und Leseanreize schaffen sollten. Heute, in Zeiten zur&uuml;ckgehender Printauflagen und der &bdquo;Online first&ldquo;-Strategie der Verlagsh&auml;user, ist das im Kern noch genauso, aber die Methoden sind andere. &bdquo;Clickbaiting&ldquo; ist das Zauberwort, also das K&ouml;dern mit m&ouml;glichst auff&auml;lligen &Uuml;berschriften und anrei&szlig;erischen Kurztexten, die im Denglischen als &bdquo;Teaser&ldquo; bezeichnet werden. Dieser Scheinanglizismus aus der Marketingwelt meint nichts anderes als die oft aufdringliche Anpreisung von l&auml;ngeren Texten, um zum Weiterlesen zu verleiten. Es geht also um das Anlocken von Kunden und im Endeffekt um den Verkaufserfolg in der elektronischen Welt. Wie das erfolgreich zu bewerkstelligen ist, wird heute in Journalistenschulen und journalistischen Netzwerken vermittelt. Gute &Uuml;berschriften und gute Teaser wollen gelernt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/online-first-was-wird-aus-unseren-zeitungen\/\">Blog der Republik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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