{"id":131937,"date":"2025-04-23T08:20:00","date_gmt":"2025-04-23T06:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937"},"modified":"2025-04-23T08:10:14","modified_gmt":"2025-04-23T06:10:14","slug":"hinweise-des-tages-4834","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h01\">Putin bietet Stopp der Ukraine-Invasion entlang der Front an &ndash; Bericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h02\">Kriegsende 8. Mai 1945: Warum der &bdquo;Tag der Befreiung&ldquo; ein &bdquo;Tag der Erinnerung&ldquo; sein sollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h03\">Die Londoner Sudan-Konferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h04\">Israels Krieg: Vergewaltigung als Waffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h05\">Insolvenzen Warum so viele Firmen in Deutschland pleitegehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h06\">&ldquo;Die Versorgung k&ouml;nnte in wenigen Wochen zusammenbrechen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h07\">Gespr&auml;ch &uuml;ber Planung im Kapitalismus: &bdquo;Niemand wird kommen, um uns zu retten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h08\">Der Respekt vor Deutschland schwindet: Warum polnische Migranten Deutschland wieder verlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h09\">Europ&auml;ische Energie- und Chemieunternehmen fordern R&uuml;ckkehr zu russischen Gaslieferungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h10\">Facharzttermine und Leistungen: Die Gr&uuml;nde f&uuml;r Deutschlands Zwei-Klassen-Medizin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h11\">Jeder Zehnte meldet sich wegen psychischer Erkrankung krank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h12\">Ein Boykottaufruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h13\">Chemiker fragen zu Corona-Impfstoffen: Was zum Teufel soll da vertuscht werden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h14\">Koka: Wie aus dem &laquo;heiligen Blatt&raquo; ein &laquo;Teufelskraut&raquo; wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h15\">ARD-faktenfinder und Medienanstalten kommen SPD in Sachen L&uuml;genverbot zu Hilfe &ndash; mit jeder Menge Falschaussagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131937#h16\">Vor Abgabe von Wahleinspruch: BSW rechnet mit Bundestagseinzug bei Neuausz&auml;hlung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Putin bietet Stopp der Ukraine-Invasion entlang der Front an &ndash; Bericht<\/strong><br>\nBei den Friedensverhandlungen am Mittwoch wollen die USA den Druck erh&ouml;hen. Einem Bericht zufolge dr&auml;ngen die USA die ukrainischen Verb&uuml;ndeten dazu, die Krim als russisches Territorium anzuerkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/wladimir-putin-bietet-stopp-der-ukraine-invasion-entlang-der-front-an-li.2318679\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Au&szlig;enminister sagt Reise zu Ukrainegespr&auml;chen in London ab<\/strong><br>\nEurop&auml;er, Ukrainer und US-Amerikaner beraten in London &uuml;ber M&ouml;glichkeiten, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu beenden. Pr&auml;sident Selenskyj schlie&szlig;t eine bestimmte Idee kategorisch aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-russland-krieg-us-aussenminister-marco-rubio-sagt-reise-zu-gipfel-in-london-ab-a-05af8e92-2c83-40cf-821e-621054954605\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kriegsende 8. Mai 1945: Warum der &bdquo;Tag der Befreiung&ldquo; ein &bdquo;Tag der Erinnerung&ldquo; sein sollte<\/strong><br>\nDer Tag des Kriegsendes am 8. Mai 1945 gilt heute als &raquo;Tag der Befreiung&laquo;, als Chiffre f&uuml;r den Beginn unserer Demokratie. Doch die &raquo;Stunde Null&laquo; ist auch Beginn des kollektiven Verdr&auml;ngens und Vergessens der Verbrechen des Nationalsozialismus &ndash; und der stillschweigenden Integration der T&auml;ter in der Nachkriegszeit.<br>\n8. Mai 1945 &ndash; Aus einem Volk von Jublern war ein Volk von Stummen geworden. Aber empfanden die Deutschen, die Opfer und T&auml;ter zugleich waren und so viel Leid &uuml;ber andere V&ouml;lker gebracht hatten, so etwas wie Scham? Oder f&uuml;hlten sie sich nur auf der Verliererseite? Konnten sie begreifen, was geschehen war, was sie mitgemacht und zugelassen hatten<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2025\/04\/kriegsende-8-mai-1945-warum-der-tag-der-befreiung-ein-tag-der-erinnerung-sein-sollte\/\">pressenza<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Kriegsmentalit&auml;t<\/strong><br>\nDer Frieden kann nicht erreicht werden, solange eine Mentalit&auml;t der Spaltung in &bdquo;Wir&ldquo; und &bdquo;Die&ldquo; fortbesteht.<br>\nKriegsmentalit&auml;t ist nicht Gewaltdurst oder Kampfeslust. Kriegsmentalit&auml;t ist ein Denkmuster und eine Sehgewohnheit. Sie teilt die Welt ein in Wir und Die, Freund und Feind, Held und Schurke. Sie bietet L&ouml;sungen im Sinne von Sieg und Erfolg im Sinne von Gewinn. Sie benutzt Bestrafung und Beschuldigung, Abschreckung und Rechtfertigung, richtig und falsch. Sie macht s&uuml;chtig, denn wenn sie ein Problem nicht l&ouml;sen kann, besteht die L&ouml;sung in der Erh&ouml;hung der Dosis. Sie erweitert sich auf neue Feinde und neue K&auml;mpfe. Wenn kein offensichtlicher Gegner zu finden ist, der an der sich verschlimmernden Lage schuld sein k&ouml;nnte, sucht sie intensiver, um einen zu finden, oder sie erschafft stattdessen selber einen. Wichtig ist dabei, festzustellen, dass die Kriegslogik nicht nur die bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Staaten betrifft, sondern auch den innenpolitischen Streit, der derzeit in den USA sehr hochkocht. Selbst im Umgang mit den &bdquo;Feinden&ldquo; im eigenen K&ouml;rper &mdash; etwa Viren &mdash; finden wir eine fatale Mentalit&auml;t des Besiegen-Wollens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-kriegsmentalitat\">Manova<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Unerh&ouml;rte Nachkriegswarnung<\/strong><br>\nWolfgang Borcherts Aufforderung &bdquo;Sag NEIN!&ldquo; findet bei keiner Generation Geh&ouml;r.<br>\nEs bleibt eine Provokation in unserer Jasager-Gesellschaft: Wolfgang Borchert war einer der ersten deutschen Dichter, die nach dem Zweiten Weltkrieg das Grauen nicht nur aufarbeiteten, sondern auch eine klare Warnung aussprachen, dass dergleichen nie wieder geschehen d&uuml;rfe. Der Autor des Theaterst&uuml;cks &bdquo;Drau&szlig;en vor der T&uuml;r&ldquo; zog mit seinem Gedicht &bdquo;Sag NEIN&ldquo; nicht nur die prominenten Nazi-T&auml;ter zur Verantwortung, sondern zielte auf all die &bdquo;kleinen&ldquo; Mitl&auml;ufer ab, ohne die die Unmenschlichkeit nie h&auml;tte stattfinden k&ouml;nnen. &bdquo;Nein zu sagen&ldquo; ist f&uuml;r ihn die Kardinaltugend des m&uuml;ndigen B&uuml;rgers. Es erfordert Mut und Scharfblick. Daher ist Borcherts Botschaft heute nicht weniger relevant als in der unmittelbaren Nachkriegszeit, als der Krieg vielen Lesern noch gleichsam in den Knochen sa&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/unerhorte-nachkriegswarnung\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Londoner Sudan-Konferenz<\/strong><br>\nEine von Deutschland mitveranstaltete Konferenz zum Krieg im Sudan st&ouml;&szlig;t bei Hilfsorganisationen sowie sudanesischen Aktivisten auf scharfe Kritik. Die in London abgehaltene Konferenz hatte in der vergangenen Woche nur zur Zusage von humanit&auml;rer Hilfe durch europ&auml;ische Staaten, darunter die Bundesrepublik, gef&uuml;hrt. Politischer Fortschritt blieb aus. Insbesondere wurden keine Schritte eingeleitet, um einen drohenden Massenmord in der westsudanesischen Region Darfur zu verhindern, wo die B&uuml;rgerkriegsmiliz RSF (Rapid Support Forces) schon in den ersten Kriegsmonaten mehr als 10.000 Angeh&ouml;rige einer schwarzafrikanischen Bev&ouml;lkerungsgruppe, der Masalit, umbrachte. Aktuell sind die RSF dabei, die letzte Stadt in Darfur, die sie noch nicht kontrollieren, zu erobern. Beobachter f&uuml;rchten einen Genozid. Erstarken konnten die RSF unter anderem dank Ma&szlig;nahmen der EU zur Fl&uuml;chtlingsabwehr im Sudan. Experten stufen die Tatsache, dass Regionalm&auml;chte wie &Auml;gypten oder die Vereinigten Arabischen Emirate f&uuml;hrenden Einfluss im Sudan haben und der Westen die Kontrolle &uuml;ber das Geschehen verloren hat, als ein Beispiel f&uuml;r den &Uuml;bergang zu einer &bdquo;multipolaren Welt&ldquo; ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9946\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sudan: Keine Aufmerksamkeit, kein Geld, keine Hilfe, keine Zeugen<\/strong><br>\nDie Lage im Sudan steht im krassen Widerspruch zu der Aufmerksamkeit, die wir ihr zukommen lassen, kritisiert Christof Johnen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1190712.humanitaere-hilfe-sudan-keine-aufmerksamkeit-kein-geld-keine-hilfe-keine-zeugen.html\">nd<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Israels Krieg: Vergewaltigung als Waffe<\/strong><br>\nNach dem &Uuml;berfall pal&auml;stinensischer Gruppen am 7. Oktober 2023 und dem einsetzenden Krieg Israels gegen die Zivilbev&ouml;lkerung in Gaza h&auml;uften sich Berichte &uuml;ber schwere Folter und Misshandlungen von pal&auml;stinensischen Gefangenen und Geiseln durch israelische Soldaten. Darunter befinden sich viele Vorw&uuml;rfe oft extremer sexualisierter Gewalt, die &bdquo;systematisch&ldquo; als Foltermethode eingesetzt werde (B&rsquo;Tselem). Diese Berichte werfen ein schockierendes Licht auf die Zust&auml;nde in israelischen Haftanstalten, und im Zentrum steht das ber&uuml;chtigte Sde Teiman Prison &ndash; &bdquo;Israels Guantanamo&ldquo;. Ein Versuch der umfassenden Dokumentation sexualisierter Folter durch israelische Streitkr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/etosmedia.de\/politik\/israels-krieg-vergewaltigung-als-waffe\/\">etos.media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Insolvenzen Warum so viele Firmen in Deutschland pleitegehen<\/strong><br>\nIn der deutschen Wirtschaft mehren sich die Alarmsignale; Die Zahl der Insolvenzen ist stark angestiegen. Ein normaler Marktprozess oder doch Folgen der Standortbedingungen? [&hellip;]<br>\nDie Zahl der Firmenpleiten in Deutschland bleibt weiter hoch. Die Zahl steigt seit zwei Jahren kr&auml;ftig. So wurde im vergangenen Jahr mit knapp 22.000 der h&ouml;chste Stand seit 2015 erreicht. Im M&auml;rz dieses Jahres lag sie mit 1.459 und zwei Prozent h&ouml;her als im Vormonat, so das Leibniz-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH).<br>\nIm ersten Quartal dieses Jahres lagen die Insolvenzzahlen sogar so hoch wie seit dem Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 nicht mehr. In wichtigen Wirtschaftsbranchen wie Industrie, Bauwesen und Handel sei ein absoluter H&ouml;chststand erreicht worden, so das IWH.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/insolvenzen-112.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Die Versorgung k&ouml;nnte in wenigen Wochen zusammenbrechen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Welt ist bei seltenen Erden fast vollst&auml;ndig abh&auml;ngig von China. Peking dominiert mindestens 95 Prozent des Marktes und ist deshalb in der allerbesten Position, Amerika und auch den Rest der Welt in die Schranken zu weisen. (&hellip;)<br>\nSchon 2023 hat China Exportkontrollen f&uuml;r Gallium und Germanium eingef&uuml;hrt und parallel angefangen, eine strategische Lagerhaltung aufzubauen. Sch&auml;tzungsweise 150 Tonnen Germanium wurden in China eingelagert &ndash; ungef&auml;hr die Produktion eines ganzen Jahres. Der Preis hat sich daraufhin etwa verdoppelt. Man erkennt die wirtschaftliche Macht Pekings, und zeitgleich unterstreicht China die eigene Marktposition im Welthandel. Die Exporte von Germanium haben sich bis heute nicht vollst&auml;ndig erholt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Chinas-seltene-Erden-Die-Versorgung-koennte-in-wenigen-Wochen-zusammenbrechen-article25717865.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gespr&auml;ch &uuml;ber Planung im Kapitalismus: &bdquo;Niemand wird kommen, um uns zu retten&ldquo;<\/strong><br>\nKapitalismus bedeutet Planwirtschaft, sagt die britische &Ouml;konomin Grace Blakeley. Sie z&auml;hlt zu den wichtigsten j&uuml;ngeren Kapitalismuskritiker:innen. [&hellip;]<br>\ntaz: In Deutschland kommt bei dem Wort Sozialismus schnell die Erinnerung an die Planwirtschaft der DDR auf. Da ist die Idee der menschlichen Freiheit nicht so recht aufgegangen.<br>\nBlakeley: Das ist genau mein Argument: Zentralisierte Planwirtschaft funktioniert nicht. Zentralisierte Planung sehen wir auch im Kapitalismus. Ich habe mir die Planwirtschaft in den Ostblockstaaten genauer angeschaut und bemerkt, dass sich das nicht so sehr von dem unterscheidet, was heute passiert, wenn etwa Elon Musk im Wei&szlig;en Haus sitzt und sagt, wir geben jetzt mal Geld f&uuml;r dieses oder jenes aus. Das ist keine Demokratie, das ist Planung im Sinne von Privatinteressen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gespraech-ueber-Planung-im-Kapitalismus\/!6079419\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ex-Million&auml;r warnt: &bdquo;&Uuml;berreichtum ist eine der gr&ouml;&szlig;ten Gefahren unserer Zeit&ldquo;<\/strong><br>\nSebastian Klein war mal mehrfacher Million&auml;r. Heute engagiert er sich gegen Superreiche. &Uuml;ber gierige Start-Up-Jungs, Nazigeld und die Leistungsl&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ex-Millionaer-warnt\/!6079409\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Respekt vor Deutschland schwindet: Warum polnische Migranten Deutschland wieder verlassen<\/strong><br>\nLange galt Deutschland als Traumziel f&uuml;r polnische Migranten. Heute zieht es viele nach Polen zur&uuml;ck &ndash; denn dort &bdquo;funktioniert einfach alles besser&ldquo;.<br>\nEs war einmal ein Land, in dem die Stra&szlig;en sauber, die Geh&auml;lter hoch und die Autos schnell waren. F&uuml;r Generationen polnischer Migranten war Deutschland das unerreichbare Vorbild &ndash; das Land, in dem man hart arbeitete, um eines Tages vielleicht selbst ein St&uuml;ck dieses Wohlstands zu ergattern. Doch heute, da Polens Wirtschaft brummt und Deutschlands Schw&auml;chen immer sichtbarer werden, wandelt sich der Blick. Das M&auml;rchen vom deutschen Wunderland bekommt Risse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/vom-wunderland-zum-sorgenkind-warum-polnische-migranten-deutschland-wieder-verlassen-li.2312501\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Energie- und Chemieunternehmen fordern R&uuml;ckkehr zu russischen Gaslieferungen<\/strong><br>\nEinem Bericht der Nachrichtenagentur &bdquo;Reuters&ldquo; zufolge sprechen sich Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Vorst&auml;nde deutscher und franz&ouml;sischer Energieunternehmen f&uuml;r eine Steigerung russischer Gasimporte aus &ndash; auch &uuml;ber ehemals genutzte Pipelines wie &bdquo;Nord Stream&ldquo; oder per Transit &uuml;ber die Ukraine. Zudem warnten sie vor einer zu gro&szlig;en Abh&auml;ngigkeit von US-Gaslieferungen. Auch Politiker, Wissenschaftler und Analysten wiesen auf die Gefahr hin, dass die Vereinigten Staaten (USA) die Ausfuhr von Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) in einem sich anbahnenden Handelskrieg instrumentalisieren k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0234\">multipolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Wer h&auml;tte das gedacht? Abh&auml;ngigkeit von amerikanischen Gaslieferungen? Handelskrieg mit USA?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Facharzttermine und Leistungen: Die Gr&uuml;nde f&uuml;r Deutschlands Zwei-Klassen-Medizin<\/strong><br>\nPrivat- und Kassenpatienten werden nicht gleich behandelt &ndash; das erleben viele Menschen beim Arzt. Mediziner best&auml;tigen den Eindruck. Der Grund liegt im Abrechnungssystem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/zwei-klassen-medizin-privatpatienten-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jeder Zehnte meldet sich wegen psychischer Erkrankung krank<\/strong><br>\nDie Krankenkasse DAK hat ihren Report zur Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen korrigiert. Er gibt keinen Anlass zur Entwarnung.<br>\nKnapp ein Drittel der Berufst&auml;tigen bezeichnet sich als psychisch erkrankt. Zu diesem Ergebnis kam vor kurzem ein Report der Axa-Versicherung zu mentaler Gesundheit in Deutschland &ndash; ein Anstieg um drei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Eine Selbsteinsch&auml;tzung, ohne &auml;rztliche Diagnose. Wenige Tage zuvor hatte die Krankenkasse DAK verk&uuml;ndet: Die Zahl der Fehltage aufgrund von Depressionen sei um 50 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung beruhte auf tats&auml;chlichen Diagnosen &ndash; und war doch falsch. Der Vergleich zum Vorjahr war aufgrund einer methodischen Umstellung unzul&auml;ssig. Die DAK musste den Report zur&uuml;ckziehen.<br>\nJetzt hat die Krankenkasse die Korrektur ver&ouml;ffentlicht. Tats&auml;chlich ist die Zahl der Fehltage wegen einer Depression nur minimal gestiegen, von 182 Tagen im Jahr je 100 Versicherte auf 183 Tage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/beruf\/psychische-erkrankung-jeder-zehnte-arbeitnehmer-meldet-sich-krank\/100121878.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein Boykottaufruf<\/strong><br>\nEnde April f&auml;llt der Startschuss, so hat es der SPD-Nochminister beschlossen. Dann sollen die Leistungserbringer aus der &Auml;rzteschaft der Haus- und Fachpraxen sowie der Kliniken die Digitalakten &uuml;ber ihre Patienten f&uuml;hren. Mit Beginn des Oktobers wird dies verpflichtend. Das Motiv von Lauterbach ist klar: Der ministerielle Sozialdemokrat will nach dreij&auml;hriger Amtszeit mit einem &raquo;Leuchtturmprojekt&laquo; ausscheiden, mit einem finalen Erfolg. Und nicht zuletzt gigantischen Techkonzernen gefallen.<br>\nMeta, Google, Open AI und Co. sollen n&auml;mlich Nutzungsoptionen erhalten, auf das lukrative Material zugreifen k&ouml;nnen. Verbr&auml;mt als Akt zum Wohle der Patienten. Nur, es ist eine Wohltat f&uuml;r den PIK. Denn bis zu drei Billionen Euro soll das Gesundheitsdatenverm&ouml;gen deutscher Arztpraxen wert sein.<br>\nKein Wunder also, dass Lobbyisten von Pharmafirmen Schlange stehen, auf die Datens&auml;tze stieren. Einen Zuschlag f&uuml;r den Zugriff erhalten sie etwa, wenn sie Forschungszwecke und Produktinnovationen vortragen k&ouml;nnen &ndash; und seitens des Bundesinstituts f&uuml;r Arzneimittel und Medizinprodukte gr&uuml;nes Licht bekommen. Gibt es weitere Schlupfl&ouml;cher? Sicher doch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/498493.ein-boykottaufruf.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131910#h14\">Lauterbach l&auml;sst ePA trotz Sicherheitsl&uuml;cken in seinen letzten Amtstagen noch starten<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Chemiker fragen zu Corona-Impfstoffen: Was zum Teufel soll da vertuscht werden?<\/strong><br>\nF&uuml;nf Chemiker wollen von der Europ&auml;ischen Arzneimitteaufsicht Aufkl&auml;rung &uuml;ber die mRNA-Impfstoffe. Nach drei Jahren erhalten sie geschw&auml;rzte Dokumente.<br>\nJeder hat nach Ma&szlig;gabe des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) gegen&uuml;ber den Beh&ouml;rden des Bundes einen Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen. Doch was ist das IFG in der Praxis wirklich wert? Wieso k&ouml;nnen Gesundheitsbeh&ouml;rden die Herausgabe von angeforderten Dokumenten um Jahre verz&ouml;gern? Und warum sind die Dokumente, wenn sie dann doch herausgegeben werden, meist bis zur Unkenntlichkeit geschw&auml;rzt, obwohl zwischenzeitlich komplement&auml;re Informationen international verf&uuml;gbar sind?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/chemiker-fragen-zu-corona-impfstoffen-was-zum-teufel-soll-da-vertuscht-werden-li.2318308\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Koka: Wie aus dem &laquo;heiligen Blatt&raquo; ein &laquo;Teufelskraut&raquo; wurde<\/strong><br>\nKoka und Kokain, das ist f&uuml;r viele praktisch dasselbe. Dieser grundlegende Irrtum hat zur weltweiten &Auml;chtung der Pflanze gef&uuml;hrt.<br>\nEstermann, regelm&auml;ssiger Autor bei Infosperber, lebte und arbeitete w&auml;hrend 17 Jahren in Peru und Bolivien.<br>\nVor &uuml;ber sechzig Jahren hat die UNO die Kokapflanze als verbotene Droge deklariert. Dass das Kokablatt neben Kokain, Opium und Heroin auf der Liste verbotener Bet&auml;ubungsmittel steht, hat viel mit Kolonialismus, Ignoranz und dem &laquo;puritanischen&raquo; Bestreben der USA zu tun, eine Welt ohne Bet&auml;ubungsmittel zu schaffen. Erst 1988 gew&auml;hrten die Vereinten Nationen den Koka-L&auml;ndern Peru und Bolivien einen kontrollierten Koka-Anbau und den traditionellen Gebrauch des Blattes. Das Kauen der Bl&auml;tter aber wurde als strafbare Handlung nie von der UN-Konvention gestrichen (siehe Kasten ganz unten).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/koka-wie-aus-dem-heiligen-blatt-ein-teufelskraut-wurde\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>ARD-faktenfinder und Medienanstalten kommen SPD in Sachen L&uuml;genverbot zu Hilfe &ndash; mit jeder Menge Falschaussagen<\/strong><br>\nDer laufende Mitgliederentscheid der SPD &uuml;ber den Koalitionsvertrag mit der Union spornt die staatstragenden Wahrheitskontrolleure der Nachrichtenagenturen und der ARD zu H&ouml;chstleistungen an. Erst gibt dpa vor zu belegen, dass der Koalitionsvertrag das Bargeld nicht angreift, nun tut der ARD faktenfinder so, als g&auml;be es darin keinen Angriff auf die Meinungsfreiheit. Daf&uuml;r darf die oberste Medienaufseherin ungepr&uuml;ft Fake News verbreiten.<br>\nMan kann es kaum anders als kackfrech bezeichnen: Die von staatlich verordneten Zwangsgeb&uuml;hren abh&auml;ngigen, stets im Sinne der Regierenden urteilenden Wahrheitskontrolleure der ARD ma&szlig;en sich an, objektiv dar&uuml;ber zu befinden, ob die Passagen zur Wahrheitskontrolle im Koalitionsvertrag die Meinungsfreiheit gef&auml;hrden. Wer den ARD faktenfinder kennt, muss das St&uuml;ck nicht lesen, um die Antwort zu kennen: Nein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/faktenfinder-zum-luegenverbot\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Viele Beobachter schockiert&ldquo; &ndash; &bdquo;The Economist&ldquo; sieht Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr<\/strong><br>\nEin Artikel des &bdquo;Economist&ldquo; wirft einen Blick auf die Lage der Meinungsfreiheit in Deutschland und kommt zu einem ern&uuml;chternden Fazit. Besonders der Fall um den Chefredakteur des &bdquo;Deutschland-Kuriers&ldquo; und der Umgang mit politischer Satire stehen im Fokus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article255985932\/The-Economist-sieht-deutsche-Meinungsfreiheit-gefaehrdet.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Vor Abgabe von Wahleinspruch: BSW rechnet mit Bundestagseinzug bei Neuausz&auml;hlung<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) rechnet sich gute Chancen aus, durch eine Neuausz&auml;hlung der Stimmen der Bundestagswahl den Einzug ins Parlament doch noch zu schaffen. &ldquo;Wir m&uuml;ssen davon ausgehen, dass wenn noch einmal neu ausgez&auml;hlt w&uuml;rde, das BSW im Bundestag w&auml;re&rdquo;, sagte Ko-Parteichefin Amira Mohamed Ali am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Partei will am Mittwoch ihren Einspruch gegen das Wahlergebnis beim Wahlpr&uuml;fungsausschuss des Bundestags einreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/news\/vor-abgabe-von-wahleinspruch--bsw-rechnet-mit-bundestagseinzug-bei-neuauszaehlung-35659708.html\">stern<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-131937","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131937","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=131937"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131937\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":131939,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/131937\/revisions\/131939"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=131937"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=131937"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=131937"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}