{"id":13201,"date":"2012-05-11T08:35:09","date_gmt":"2012-05-11T06:35:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201"},"modified":"2012-05-11T08:35:09","modified_gmt":"2012-05-11T06:35:09","slug":"hinweise-des-tages-1632","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h01\">60.000 Euro von Bertelsmann und andere Beispiele: Das verdienen Europaabgeordnete nebenher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h02\">Wahlen in NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h03\">Wie Schwarzgeld-S&uuml;nder mit Schweizer Konten davon kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h04\">Nachrichtenagenturen mahnen Blogger ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h05\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h06\">Sparpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h07\">Rentenpolitik in Deutschland: Volkswirtschaftlich unsinnig, sozialpolitisch verheerend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h08\">Gro&szlig;britannien &ndash; Hunderttausende streiken gegen Pensionsreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h09\">Allianz zockt mit Weizen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h10\">Leiharbeit im Kindergarten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h11\">&Uuml;ber den Wert der Arbeitnehmer und ihre &bdquo;Anschlussverwendung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h12\">Weniger Hartz IV wegen Eink&uuml;nften aus Freiwilligem Sozialen Jahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h13\">Auch eine massive Rasterfahndung trug nicht zur Aufkl&auml;rung der NSU-Morde bei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h14\">Wer hat&rsquo;s enth&uuml;llt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h15\">Die Ausreden der Arbeitsverweigerer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201#h16\">K&ouml;nnen Sie von Ihrem Weingut leben? oder: ein offener Brief an G&uuml;nther Jauch.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13201&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>60.000 Euro von Bertelsmann und andere Beispiele: Das verdienen Europaabgeordnete nebenher<\/strong><br>\n[&hellip;] Einer der Gro&szlig;verdiener ist der nordrhein-westf&auml;lische Europaabgeordnete Klaus-Heiner Lehne. Als Partner der international t&auml;tigen Gro&szlig;kanzlei TaylorWessing kommt er auf monatliche Eink&uuml;nfte der Stufe 4, also auf mindestens 10.000 Euro. Lehne ist als Vorsitzender des EU-Rechtsausschusses einer der einflussreichsten Europaabgeordneten, f&uuml;r die Organisation Lobbycontrol geh&ouml;rt er zu den &ldquo;schlimmsten Lobbyisten&rdquo; in Br&uuml;ssel. Wie problematisch die Doppelfunktion Volksvertreter\/Anwalt ist, zeigen Recherchen von abgeordnetenwatch.de: W&auml;hrend Lehnes Kanzlei 2010 einen Gro&szlig;deal f&uuml;r den Platten-Multi Sony Music einf&auml;delte, hatte der Abgeordnete Klaus-Heiner Lehne wenig sp&auml;ter im Europaparlament &uuml;ber eine bessere &ldquo;Durchsetzung von Urheberrechten&rdquo; mitzuentscheiden. [&hellip;]<br>\nAuch der Europaabgeordnete Elmar Brok aus Nordrhein-Westfalen geh&ouml;rt zu den Volksvertretern mit einem gut bezahlten Nebenjob. Unbekannt war bislang die H&ouml;he seines Beratergehalts bei der Bertelsmann AG, Europas gr&ouml;&szlig;tem Medienkonzern. Jetzt kommt heraus: Als &ldquo;Senior Vice President Media Development&rdquo; kassierte Brok zuletzt ein Gehalt der Stufe 3, also 60.000 bis 120.000 Euro j&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2012\/05\/10\/60-000-euro-von-bertelsmann-und-andere-beispiele-das-verdienen-die-europaabgeordneten-nebenher\/\">Abgeordnetenwatch<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wahlen in NRW<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>R&ouml;ttgens peinliche Wahlkampfpatzer<\/strong><br>\nNorbert R&ouml;ttgen patzt im Wahlkampf. Erst unterschreibt er eine Zweite-Klasse-Bahnfahrkarte nach Berlin &ndash; am Wahlsonntag. Dann kommt er in einem TV-Interview ins Straucheln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/nrw-wahl\/nrw-wahl-roettgens-peinliche-wahlkampfpatzer,11941226,15209882,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Oh, dabei hatte gerade die Kanzlerin Merkel im letzten NRW-Wahlkampf sogar f&uuml;r Europa eine Lawine losgetreten (Jens Berger beschreibt das sch&ouml;n in seinem Buch &bdquo;Stresstest Deutschland&ldquo; &ndash; Wie gut sind wir wirklich ? http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=65 &bdquo;Statt sich kompromisslos hinter Griechenland zu stellen, spielte damals die dominante Leitkuh der Europaherde ganz offen mit dem Bankrott der Helenen. Wir schrieben den April 2010, in Nordrhein-Westfalen standen wichtige Landtagswahlen vor der T&uuml;r, und Angela Merkel wollte ihrem Parteifreund J&uuml;rgen R&uuml;ttgers durch eine offene Ablehnung der Solidarit&auml;t mit Griechenland ein paar Prozentpunkte schenken&ldquo; &ndash; und begann die Spekulanten damit erst so richtig auf die Staatsschulden der Eurol&auml;nder im S&uuml;den zu hetzen. So schreibt Jens Berger weiter : &bdquo;H&auml;tte Merkel im April 2010 klipp und klar gesagt, dass Deutschland und die Eurozone &uuml;ber die EZB die R&uuml;ckzahlung der griechischen Anleihen ohne Wenn und Aber garantieren , w&auml;re die Eurokrise &ndash; in dieser jetzigen Form &ndash; damals im Keim erstickt worden.&ldquo; Und damit jubelte die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schulden f&uuml;r Europa &ndash; zugunsten der Spekulanten &ndash; erst so richtig hoch, denn wie Jens Berger weiter schreibt : &bdquo;Statt der 90 Milliarden um die es im April 2010 ging, geht es heute um 4000 Milliarden Euro &ndash; so gro&szlig; m&uuml;sste nach den Berechnungen des Centre for European Policy Studies ein auch weiterhin wirkungsvoller Rettungsschirm sein.&ldquo; ( Jens Berger a.a.o. S.208 ) Der Wahlk&auml;mpfer R&ouml;ttgen hat somit wohl etwas sehr Richtiges gesagt &ndash; nur anders als er es im ersten Anschein meint. Und dass er das noch auf diese Art &uuml;berhaupt glauben kann, h&auml;ngt an der weiterhin noch weitgehend vorhandenen &bdquo;Finanzmarktgl&auml;ubigkeit&ldquo; nicht nur unserer Kanzlerin , die uns in diese Desaster in Europa gef&uuml;hrt hatte , sondern auch an den Medien, die das jubelnd begleitet.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Der Wahlkampfpatzer &bdquo;Bedauerlicherweise entscheidet der W&auml;hler&ldquo; ist <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=KHjraVrTmro\">hier zu bestaunen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>R&ouml;ttgen abgeschlagen hinter Kraft<\/strong><br>\nNRW-Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft geht mit g&uuml;nstigen Umfragewerten in die Landtagswahl am Sonntag. Zusammen kommen SPD und Gr&uuml;ne in der aktuellen Yougov-Erhebung f&uuml;r den &bdquo;K&ouml;lner Stadt-Anzeiger&ldquo; auf 49 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1336568550150.shtml\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.-H. A.:<\/strong> Mit dieser &bdquo;eigenen&ldquo; Umfrage des K&ouml;lner StadtAnzeigers (mit SAT1-NRW) wird die halbe Titelseite gef&uuml;llt. Auf Seite 6 der Printausgabe findet man winzig klein (6x4cm) eine andere Umfrage (von &bdquo;Stern-RTL W&auml;hlertrend&ldquo;) : &bdquo;FDP stagniert bei 4%&ldquo; Diese Umfrage hatte wohl nicht das gew&uuml;nschte Ergebnis und wurde weit nach hinten verbannt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: die Kampagne geht weiter<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120511_4bild.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: BILD<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wie Schwarzgeld-S&uuml;nder mit Schweizer Konten davon kommen<\/strong><br>\nEigentlich soll ihr Verm&ouml;gen ab 2013 mit bis zu 41 Prozent besteuert werden und dieses Geld an den deutschen Fiskus zur&uuml;ckflie&szlig;en. Doch bis dieses geplante Steuerabkommen mit der Schweiz in Kraft tritt, k&ouml;nnen Betr&uuml;ger ihr Konto dort aufl&ouml;sen oder woanders neu er&ouml;ffnen.<br>\nSteuerfl&uuml;chtlinge werden nerv&ouml;s [&hellip;]<br>\nDabei ist das Angebot der Bundesregierung an die Steuerfl&uuml;chtigen &auml;u&szlig;erst gro&szlig;z&uuml;gig. Wer Geld in der Schweiz versteckt hat, kann es nachtr&auml;glich legalisieren &ndash; zum Angebotspreis, anonym und straffrei. 19 bis 34 Prozent Nachsteuer sah das Abkommen zun&auml;chst vor. Auf Druck der Opposition wurden die S&auml;tze auf 21 bis 41 Prozent erh&ouml;ht. [&hellip;]<br>\nDas Steuerabkommen werde Steuerhinterziehung in der Schweiz auch k&uuml;nftig keinesfalls verhindern. Vor allem nicht von sehr Verm&ouml;gende und sehr Wohlhabenden, weil es f&uuml;r sie ein Leichtes sei, ihr Verm&ouml;gen &uuml;ber Stiftungen wie zum Beispiel Liechtensteiner Stiftungen so zu strukturieren, dass sie auch weiterhin nicht der Besteuerung unterliegen.<br>\nIm Grunde reiche es daf&uuml;r aus, das pers&ouml;nliche Konto noch &ndash; bis zum Stichtag 01. Januar 2013 &ndash; in ein Firmen- oder Stiftungs-Konto umzuwandeln, so dass es keine erkennbare Verbindung mehr zum eigentlichen Besitzer des Geldes gibt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,afdthcb9k4cdqbtz~cm.aspR\">ARD PlusMinus (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/sendungen_a-z\/432744_plusminus\/10464332_finanzkrise-geldgeschenke-an-die-banken\">ARD-Mediathek (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der Beitrag von Plusminus ist sehr empfehlenswert, geht er doch in anschaulicher Art und Weise auf Details ein, die in den meisten Berichten zum Thema gerne verschwiegen werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Zum Thema:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12942\">Ein Steuerabkommen mit Sollbruchstellen<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nachrichtenagenturen mahnen Blogger ab<\/strong><br>\n[&hellip;] Es geht um angebliche Urheberrechtsverletzungen auf seiner Website. Mittlerweile hat Gall schon drei solcher Abmahnungen bekommen, alle von der Rechtsanwaltskanzlei ksp: ein Mal im Auftrag der Nachrichtenagentur Agence France Presse (AFP) und zwei Mal im Auftrag der dapd Nachrichtenagentur. Der Text in  allen drei Schreiben ist nahezu identisch.  Es geht um &ldquo;Schadensersatz&rdquo; von insgesamt mehrere Tausend Euro. Bezahlt hat Gall diese Forderungen nicht. Trotzdem haben sie ihn schon Hunderte Euro gekostet &ndash; f&uuml;r seinen Anwalt, den er auch bezahlen muss, wenn er im Recht ist. [&hellip;]<br>\nAusgerechnet Nachrichtenagenturen sind Vorreiter auf dieser Abmahnwelle. Ebenfalls davon betroffen: die Nachdenkseiten aus K&ouml;ln, genauso wie &ldquo;duckhome&rdquo; aus Berlin oder der Grimme-Preis-gekr&ouml;nte Blog des Sportjournalisten Jens Weinreich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/ratgeber\/netzwelt\/abmahnungen103.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;r Walden Bello schuldet Griechenland den Banken herzlich wenig<\/strong><br>\nBanken h&auml;tten den Griechen &ldquo;Kredite nachgeschmissen&rdquo;. Die Schulden erinnern den Globalisierungskritiker Bello ein wenig an jene von Diktatoren<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1336563119994\/Globalisierungskritik-Fuer-Walden-Bello-schuldet-Griechenland-den-Banken-herzlich-wenig\">Der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Gut gebr&uuml;llt L&ouml;we! Die Schulden bei den Banken spielen mittlerweile jedoch nur eine untergeordnete Rolle, da sie entweder abgeschrieben oder von den &bdquo;Rettern&ldquo; (EU, IWF, EZB) &uuml;bernommen wurden. Nun geht es um die Schulden bei den &bdquo;Rettern&ldquo;. F&uuml;r Griechenland ist das ein gro&szlig;es Problem, da man mit den Banken wenigsten verhandeln kann, w&auml;hrend die &bdquo;Retter&ldquo; in dieser Hinsicht absolut kompromisslos sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Union feuert Warnschuss nach Athen<\/strong><br>\n[&hellip;] Der Rettungsfonds EFSF feuerte bereits einen Warnschuss ab: Von der seit l&auml;ngerem zugesagten Kredit-Tranche im Volumen von 5,2 Milliarden Euro wird zun&auml;chst einmal eine Milliarde einbehalten. Ein Sprecher der EU-Kommission sagte am Donnerstag, man gehe davon aus, dass &ldquo;die verbleibende eine Milliarde Euro, welche der EFSF nicht ausgezahlt hat, zur gegebenen Zeit &uuml;berwiesen wird&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1336563055627\/Milliarde-einbehalten-Union-feuert-Warnschuss-nach-Athen\">Der Standard<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sparpolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Europa geht nur anders: Investitionen, Jobs und Wohlstand statt Arbeitslosigkeit und Armut<\/strong><br>\nDie Krise im Euroraum bedroht mittlerweile Wirtschaft und Arbeitspl&auml;tze in ganz Europa. Versch&auml;rft wurde sie durch falsche Diagnosen und untaugliche politische Mittel. Nicht die Staatsschulden sind das Problem; es ist die Finanzierung &uuml;ber den Finanzmarkt, die nicht mehr funktioniert. Sparen allein hilft nicht. Doch es gibt einen Ausweg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++56c1a79e-952e-11e1-6c52-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkel lehnt &bdquo;Wachstum auf Pump&ldquo; ab<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Merkel h&auml;lt an ihrem Kurs zum Schuldenabbau fest. Auf dem bevorstehenden G8- und Nato-Gipfel kommende Woche will Merkel klar machen, dass die &Uuml;berwindung der Schuldenkrise &bdquo;nicht &uuml;ber Nacht&ldquo; erfolgen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/regierungserklaerung-der-kanzlerin-merkel-lehnt--wachstum-auf-pump--ab,1471908,15213512,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Merkel startet erneut den verbalen Versuch, Europa und die dort lebenden Menschen mit neoliberalen &bdquo;Strukturreformen&ldquo; zu &uuml;berziehen: Reallohnsenkungen, Absenkung der Mindestl&ouml;hne, Einschnitte in die Sozialetats, Abbau des K&uuml;ndigungsschutzes, &bdquo;Liberalisierung&ldquo; und &bdquo;Flexibilisierung&ldquo; der Arbeit, Rentenk&uuml;rzungen etc.. W&uuml;rden diese neoliberalen &bdquo;Strukturreformen&ldquo; europaweit umgesetzt, dann d&uuml;rfte es nicht mehr allzu lange dauern, bis Merkel und Co. von den deutschen Arbeitnehmern wegen der &bdquo;mutigen Strukturreformen bei unseren europ&auml;ischen Nachbarn&ldquo; erneut &bdquo;finanzielle Opfer zur Sicherung unseres Wirtschaftsstandortes&ldquo; abverlangen werden. Indem Kanzlerin Merkel ganz bewu&szlig;t die Einnahmenseite des deutschen Staatshaushaltes und der europ&auml;ischen Staatshaushalte ausblendet, streut sie den Menschen einmal mehr Sand in die Augen. Diese Taktik verf&auml;ngt bisher nur deshalb weitgehend, weil Merkel sich auf einen &uuml;berm&auml;chtigen rechtskonservativ-neoliberalen Mediensektor st&uuml;tzen kann. Merkel verschweigt, da&szlig; zur Finanzierung von Wachstumsprogrammen (z.B. Infrastrukturinvestitionen) jene Kreise steuerlich herangezogen werden k&ouml;nnten, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Profiteure von massiven Steuerenkungen gewesen sind: Die Spitzenverdiener und die Eigent&uuml;mer gro&szlig;er Verm&ouml;gen. Eine Neuausrichtung der Steuerpolitik in Europa und dar&uuml;ber hinaus in den &uuml;brigen Staaten der OECD w&auml;re zudem ein zukunftsweisendes &bdquo;linkes Projekt&ldquo;. Diese Neuausrichtung w&uuml;rde den Menschen in Deutschland und den &uuml;brigen europ&auml;ischen und au&szlig;ereurop&auml;ischen Industriestaaten das Vertrauen zur&uuml;ckgeben, da&szlig; die Negativfolgen aus den weltweiten finanzkapitalistischen Exzessen und aus den &ouml;konomischen Sch&auml;den der Eurokrise nicht immer und stets &uuml;berwiegend auf den Schultern der Gering- und Durchschnittsverdiener abgeladen werden. Eine m&ouml;glichst OECD-weite Harmonisierung der Steuerpolitik w&uuml;rde auch einer m&ouml;glichen &bdquo;Steuerflucht&ldquo; (eine der neoliberalen Lieblingsausreden f&uuml;r eine h&ouml;here steuerliche Belastung der &bdquo;starken Schultern&ldquo;) weitestgehend einen Riegel vorschieben.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Und was war z.B. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3767\">mit der Abwrackpr&auml;mie<\/a>? War Frau Dr. Merkel nicht Bundeskanzlerin, als die durch- und umgesetzt wurde?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wachstum f&ouml;rdern &ndash; aber &agrave; la Hollandaise!<\/strong><br>\nFrankreichs neuer Pr&auml;sident hei&szlig;t Fran&ccedil;ois Hollande. Er wurde auch deshalb gew&auml;hlt, weil er den radikalen staatlichen Sparkurs ablehnt und stattdessen auf mehr Wirtschaftswachstum in Europa setzt. Und eines bewirkt Hollandes Wahlerfolg bereits: Von EU-Ratspr&auml;sident Herman van Rompuy &uuml;ber Wirtschaftsminister R&ouml;sler bis hin zu Angela Merkel rufen auf einmal alle nach Wachstum. Sie haben Angst, dass Frankreich den unsozialen Sparkurs in der EU nicht l&auml;nger mittragen wird. Deshalb kommen sie Hollande scheinbar entgegen. Aber der Schein tr&uuml;gt. Tats&auml;chlich haben die Pl&auml;ne von R&ouml;sler und Merkel mit der F&ouml;rderung von Wachstum und Wohlfahrt nichts zu tun. Sie setzen vor allem auf &bdquo;Strukturreformen&ldquo;. Das hei&szlig;t: Der Sozialstaat soll abgebaut werden, L&ouml;hne sollen sinken, Arbeitsm&auml;rkte liberalisiert und staatliche Leistungen privatisiert werden. Wenn sich das private Kapital nur richtig austoben kann, so die Theorie, werde es schon f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze und Wirtschaftswachstum sorgen. Ein Irrglaube! Tats&auml;chlich steigen so vielleicht kurzfristig die Gewinne. Aber eben nicht durch Wachstum, sondern durch Umverteilung zu Lasten der Besch&auml;ftigten, der RentnerInnen und Arbeitslosen. Einfach die Bedingungen f&uuml;r Arbeitgeber zu verbessern ist eine veraltete, marktgl&auml;ubige Strategie. Und sie ist sogar kontraproduktiv. Schlie&szlig;lich werden in Griechenland, Spanien &amp; Co. bereits massiv &bdquo;Strukturreformen&ldquo; durchgef&uuml;hrt. Tarifvertr&auml;ge werden ausgehebelt und Infrastruktur privatisiert. Die Folge: Die Einkommen sinken und mit ihnen die Binnennachfrage. Die Wirtschaft bricht in allen Krisenstaaten ein. Strukturreformen bringen statt Wachstum nur Armut und Elend! Auch Deutschland kann kein Vorbild sein. Die &bdquo;Reformen&ldquo; am hiesigen Arbeitsmarkt haben zur Ausbreitung von Leiharbeit und Niedriglohn-Jobs gef&uuml;hrt. Entsprechend stagnierten das Lohnniveau und der private Konsum. Auch die Investitionen blieben seit Einf&uuml;hrung des Euros deutlich hinter denen in Frankreich zur&uuml;ck, wo die Strukturreformen weit weniger radikal waren. Deutschland konnte durch seine Exporte zwar noch BIPWachstum generieren, blieb aber auch dabei hinter Frankreich zur&uuml;ck (siehe Grafik). Arbeitspl&auml;tze entstehen nicht durch Strukturreformen. Unternehmen weiten die Produktion nur aus, wenn ihre Produkte und Dienstleistungen nachgefragt werden. Die privaten Haushalte sorgen derzeit nicht f&uuml;r genug Nachfrage &ndash; auch weil Einkommen und Verm&ouml;gen sich bei denen konzentrieren, deren Bed&uuml;rfnisse ges&auml;ttigt sind. Deshalb m&uuml;ssen die Staaten ran. Sie m&uuml;ssen daf&uuml;r sorgen, dass die enormen Geldverm&ouml;gen produktiv eingesetzt werden: Investitionen in zukunftsf&auml;hige Industrien und Dienstleistungen, in Bildung und &ouml;kologische Modernisierung schaffen direkt Auftr&auml;ge an Unternehmen. Arbeitspl&auml;tze und neue Einkommen entstehen. Das st&auml;rkt auch die private Nachfrage wieder. Gleichzeitig wird die Entwicklung in S&uuml;deuropa gef&ouml;rdert. Der erste Schritt in Richtung Wachstum ist ein Stopp des Spar- und K&uuml;rzungswahns. Frankreichs neuer Pr&auml;sident wei&szlig; das. Deshalb will er mit dem Fiskalpakt brechen. Europa sollte auf Hollande h&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/17_2012_klartext_wachstum_frdern-aber_la_hollandaise.pdf\">DGB [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rentenpolitik in Deutschland: Volkswirtschaftlich unsinnig, sozialpolitisch verheerend<\/strong><br>\nJahrzehntelang baute die Alterssicherung in der Bundesrepublik auf dem Solidarprinzip auf: Diejenigen, die arbeiteten, finanzierten im so genannten &bdquo;Umlageverfahren&ldquo; die Rente f&uuml;r diejenigen, die &ndash; im Regelfall altersbedingt &ndash; nicht mehr arbeiteten. Seit etwa f&uuml;nfzehn Jahren ist dieses System drastischen Verschlechterungen unterworfen, die das Solidarprinzip grunds&auml;tzlich in Frage zu stellen drohen. Dieser Artikel wirft einen Blick auf diese Entwicklungen. Der Text ist dabei in drei Teile gegliedert. Der erste Teil untersucht zun&auml;chst die Diskussionen um vermeintlich negative Folgen der zunehmenden Alterung &ndash; Stichwort Demographie. Die k&uuml;rzeren Teile zwei und drei untersuchen schlie&szlig;lich wesentliche politische Reaktionen auf diese Alterung: Es sind dies die Einf&uuml;hrung einer auf dem so genannten &bdquo;Kapitaldeckungsverfahren&ldquo; beruhenden S&auml;ule der Alterssicherung (Stichworte &bdquo;Riester-Rente&ldquo;, &bdquo;R&uuml;rup-Rente&ldquo;) sowie die Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit (Stichwort &bdquo;Rente mit 67&ldquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/197\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien &ndash; Hunderttausende streiken gegen Pensionsreform<\/strong><br>\nAus Protest gegen die geplante Pensionsreform sind in Gro&szlig;britannien am Donnerstag hunderttausende Besch&auml;ftigte des &ouml;ffentlichen Dienstes in einen Streik getreten. Die Mitarbeiter von Schulen, Krankenh&auml;usern und anderen Beh&ouml;rden verliehen mit dem 24-st&uuml;ndigen Ausstand ihrem Unmut &uuml;ber die Pensionspl&auml;ne der konservativen Regierung Ausdruck. Diese will das Pensionsalter im &ouml;ffentlichen Dienst von 60 auf 67 Jahre anheben und Versicherungsbeitr&auml;ge erh&ouml;hen. Die Gewerkschaften kritisieren, dass ihre Mitglieder damit f&uuml;r weniger Geld mehr arbeiten m&uuml;ssten. Sie hofften auf 400.000 Teilnehmer an dem Streik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1336563102717\/Grossbritannien-Hunderttausende-streiken-gegen-Pensionsreform\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Allianz zockt mit Weizen<\/strong><br>\nWeil der Versicherungsriese Allianz mit seinem Investmentgesch&auml;ft Milliarden in Fonds f&uuml;r Agrarrohstoffe angelegt, steht das Unternehmen in der Kritik. Die Hilfsorganisation Oxfam und kritische Aktion&auml;re machen den Versicherungskonzern f&uuml;r Hunger verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/allianz-allianz-zockt-mit-weizen,1472780,15210296,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Leiharbeit im Kindergarten<\/strong><br>\nAlleinerziehend, arbeitslos, aufgeschmissen? Rund 260.000 Frauen und M&auml;nner in Deutschland haben kaum Chancen auf einen Job, weil sie ohne Partner ihre Kinder erziehen. Ein Berliner Projekt will das jetzt &auml;ndern &ndash; mit einer ungew&ouml;hnlichen Methode.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/alleinerziehende-machen-erzieherausbildung-als-leiharbeiter-a-831997.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Uuml;ber den Wert der Arbeitnehmer und ihre &bdquo;Anschlussverwendung&ldquo;<\/strong><br>\n11.000 Entlassungen bei Schlecker, 2500 geplante Entlassungen bei der Lufthansa, 1380 geplante Entlassungen bei Neckermann und 670 geplante Entlassungen bei Iveco-Nutzfahrzeugbau in Ulm. General Motors will die Produktion seines Hauptmodells Astra aus Deutschland abziehen. Dadurch drohen in R&uuml;sselsheim, Bochum und Eisenach auch tausende Arbeitspl&auml;tze verloren zu gehen. Alle diese Entlassungen oder drohende Entlassungen von, zum Teil, langj&auml;hrigen Mitarbeitern werden nicht etwa den angeblich zu hohen Lohnkosten in Deutschland geschuldet, oder der Inkompetenz der Arbeitnehmer, oder deren Faulheit. Diese Entlassungen beruhen alle, einzig und allein auf Fehlentscheidungen des Management. Sogenannte F&uuml;hrungskr&auml;fte, die unf&auml;hig waren und sind, auf die Ver&auml;nderung der M&auml;rkte zu reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/spiegelkabinett-blog.blogspot.de\/2012\/05\/uber-den-wert-der-arbeitnehmer-und-ihre.html\">Spiegelkabinett<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weniger Hartz IV wegen Eink&uuml;nften aus Freiwilligem Sozialen Jahr<\/strong><br>\nAbsolvieren Kinder von Hartz-IV-Beziehern ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), mindert das gezahlte Taschen- und Verpflegungsgeld die Hartz-IV-Leistungen. Dabei werden die FSJ-Eink&uuml;nfte voll auf das Arbeitslosengeld II angerechnet, entschied das Sozialgericht Reutlingen in einem jetzt ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 23. April 2012 (Az.: S 12 AS 2086\/11). Auch den Erwerbst&auml;tigenfreibetrag k&ouml;nnen FSJler im Hartz-IV-Bezug danach nicht geltend machen.<br>\nIm entschiedenen Rechtsstreit hatten eine Mutter und ihr Sohn h&ouml;here Hartz-IV-Leistungen gefordert. Der Sohn hatte von April 2011 bis M&auml;rz 2012 beim &bdquo;Internationalen Bund&ldquo; ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. F&uuml;r seinen Dienst an der Allgemeinheit erhielt er ein Taschengeld, einen Verpflegungszuschuss sowie Wohngeld in H&ouml;he von insgesamt 355 Euro monatlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.juraforum.de\/recht-gesetz\/weniger-hartz-iv-wegen-einkuenften-aus-freiwilligem-sozialen-jahr-398250\">JuraForum<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Auch eine massive Rasterfahndung trug nicht zur Aufkl&auml;rung der NSU-Morde bei<\/strong><br>\nDie S&uuml;ddeutsche Zeitung berichtete unter dem Titel &ldquo;Neben der Spur&rdquo; in ihrer Ausgabe vom 5.\/6. Mai 2012, S. 8 f &uuml;ber die &ldquo;Anatomie eines Staatsversagens&rdquo; bei der Aufkl&auml;rung der Morde des sog. &ldquo;Nationalsozialistischen Untergrunds&rdquo; und st&uuml;tzt sich dabei u.a. auf interne Unterlagen der Sonderkommission &ldquo;Bosporus&rdquo;, die der Zeitung vorliegen sollen.<br>\nIn dem Artikel hei&szlig;t es auch, die Ermittler h&auml;tten 32 Millionen (!) Handy-, Bank- und Autovermietungsdaten erhoben. Zus&auml;tzlich seien 900 000 Haftdaten, 300 000 Hoteldaten und 100 000 Verkehrsdaten eingeholt worden. Ein Umstand, der aus b&uuml;rgerrechtlicher Sicht einerseits erschreckend ist, andererseits aber zeigt, dass die Bedeutung technischer Ma&szlig;nahmen h&auml;ufig &uuml;bersch&auml;tzt wird. Das Scheitern der Ermittlungen der SOKO &ldquo;Bosporus&rdquo; &ndash; allein die Bezeichnung zeigt die falsche Weichenstellung bereits auf &ndash; war auf M&auml;ngel bei der klassischen Polizeiarbeit und auf eine unzureichende Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Landes- und Bundesbeh&ouml;rden zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.internet-law.de\/2012\/05\/auch-eine-massive-rasterfahndung-trug-nicht-zur-aufklarung-der-nsu-morde-bei.html\">Internet-Law<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wer hat&rsquo;s enth&uuml;llt?<\/strong><br>\nIm Zusammenhang mit der Aff&auml;re um den ehemaligen Bundespr&auml;sidenten Christian Wulff ist ein erbitterter Streit zwischen dem in die Aff&auml;re verstrickten Film-Finanzier David Groenewold und der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung ausgebrochen. Die Zeitung musste dabei zuletzt empfindliche Niederlagen vor Gericht hinnehmen. Der Streit rankt sich darum, ob sich &ldquo;Bild&rdquo; zu Unrecht r&uuml;hmt, wichtige Details der Aff&auml;re enth&uuml;llt zu haben. [&hellip;]<br>\nDas Landgericht Berlin best&auml;tigte nun in wesentlichen Punkten die Darstellung Groenewolds (hier und hier finden Sie die Urteile als PDF-Dokumente zum Nachlesen): Mit der &Uuml;berschrift &ldquo;wird dem Leser suggeriert, dass die &lsquo;Bild&rsquo;-Zeitung eine weitere, bis dahin unbekannt gebliebene oder geheim gehaltene finanzielle Unterst&uuml;tzung des ehemaligen Bundespr&auml;sidenten (&hellip;) an den Tag gebracht habe (n&auml;mlich die Bezahlung f&uuml;r einen Hotelaufenthalt auf Sylt), die den aufgekommenen Korruptionsverdacht weiter erh&auml;rtet. (&hellip;) Tats&auml;chlich hatte der Antragsteller [David Groenewold, Anm. der Redaktion] bereits mit E-Mail vom 24. Januar 2012 dem NDR Rede und Antwort gestanden, der &uuml;ber den gemeinsamen Sylt-Urlaub am 24. Januar 2012 berichtete.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/menschen_und_schlagzeilen\/wulff1351.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Peinlich, peinlich &ndash; vor allem f&uuml;r die Jury des Henri-Nannen-Preises, die ausgerechnet <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13144\">die BILD f&uuml;r diese &bdquo;Enth&uuml;llung&ldquo; nominiert hat<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Ausreden der Arbeitsverweigerer<\/strong><br>\nViele Arbeitslose suchen h&auml;nderingend einen Job und finden keinen. Doch es gibt auch Hartz-IV-Empf&auml;nger, die sich mit den unglaublichsten Ausreden um Arbeit dr&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.express.de\/koeln\/hartz-iv-empfaenger-die-ausreden-der-arbeitsverweigerer,2856,15211520.html\">Express<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.W.:<\/strong> Die Propaganda aus dem Hause DuMont geht weiter. Nachdem man in einem kurzen Nebensatz betont, dass ja die meisten einen Job suchen w&uuml;rden, folgt in epischer Breite ein l&auml;ngerer Text mit skurrilen &ldquo;Ausreden&rdquo;, die das Klischee vom faulen, arbeitsscheuen Arbeitslosen verfestigen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Was f&uuml;r eine journalistische Meisterleistung. Wir wollen gar nicht bestreiten, dass es solche F&auml;lle gibt. Und wer gezielt danach sucht, um eine Skandalstory daraus zu machen, wird sie auch finden. Dass damit Hunterttausende von ehrlichen Arbeitslosen und Erwerbslosen diffamiert werden, wird gerne in Kauf genommen. Das Neven-DuMont-Blatt ist hier nicht besser als die BILD.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>K&ouml;nnen Sie von Ihrem Weingut leben? oder: ein offener Brief an G&uuml;nther Jauch.<\/strong><br>\nAm letzten Sonntag nahmen Sie Johannes Ponader, den politischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Piratenpartei, arg in die Mangel. Geschehen und gesehen in der Sendung, die so hei&szlig;t, wie Sie hei&szlig;en. Aufdringlich stellten Sie ihm die Frage, ob er von Hartz IV lebe &ndash; Ponader ist Theaterschaffender und lebt von Auftr&auml;gen, die ihm der Kulturbetrieb zuschustert. Wenn die nicht ausreichen, stockt er sein Sal&auml;r mittels Arbeitslosengeld II auf. Seine T&auml;tigkeit bei den Piraten ist (noch) ehrenamtlich. Ponader wich auch gar nicht aus, antwortete beharrlich, er w&uuml;rde von seiner Kunst leben und auch von Sozialleistungen. Das reichte Ihnen nicht, Sie bohrten penetrant nach: Leben Sie von Hartz IV? [&hellip;]<br>\nMit Lindner von der FDP, der ebenso zugegen war, redeten Sie ganz anders. Was Sie bei Ponader so brennend interessierte, n&auml;mlich wie der seinen Lebensunterhalt bestreitet, das k&uuml;mmerte Sie bei Lindner nicht. Es war Ihnen egal, dass Lindner mindestens 18.500 Euro im letzten Jahr an Nebent&auml;tigkeiten zu seinen Mandatsbez&uuml;gen aufzuweisen hatte. Wahrlich ein kleines Licht in seinen Kreisen &ndash; aber f&uuml;r 18.500 Euro k&ouml;nnen bed&uuml;rftige K&uuml;nstler, wie eben jener Ponader, jahrelang aufgestockt werden. Linders T&auml;tigkeiten in K&ouml;rperschaften und Anstalten, in Vereinen, Verb&auml;nden und Stiftungen, sind da noch gar nicht mitgez&auml;hlt. Und dass Lindner mit Kollegen bereits einen F&ouml;rderkredit in H&ouml;he von 1,2 Millionen Euro verbraten hat, davon wollten Sie auch nichts wissen. Der Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau ging das Geld verloren &ndash; und damit jenen &ouml;ffentlichen Kassen, die Lindner heute vor den Schmarotzern sch&uuml;tzen m&ouml;chte. Und dass Sie mit Lindner &uuml;ber Kubicki sprachen, nicht aber &uuml;ber dessen &ldquo;Nebent&auml;tigkeiten&rdquo;, beispielweise die Beratung der liechtensteinischen Regierung, um die Steuerflucht deutscher Million&auml;re weiterhin krisenfest zu gestalten, macht auch stutzig. Der gl&auml;nzende Wahlsieger Kubicki, der mit seiner Partei nur ein Minus von knapp sieben Prozent gemacht hatte, sollte keinen Kratzer bekommen, um Lindner als n&auml;chsten Wahlsieger nicht zu gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/05\/konnen-sie-von-ihrem-weingut-leben.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13201","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13201"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13201\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13205,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13201\/revisions\/13205"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}