{"id":132027,"date":"2025-04-27T12:00:57","date_gmt":"2025-04-27T10:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132027"},"modified":"2025-04-25T20:00:10","modified_gmt":"2025-04-25T18:00:10","slug":"hitlers-krieg-gegen-die-sowjetunion-zugleich-ein-us-stellvertreter-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132027","title":{"rendered":"Hitlers Krieg gegen die Sowjetunion: Zugleich ein US-Stellvertreterkrieg"},"content":{"rendered":"<p>Die USA unterst&uuml;tzten die Sowjetunion gegen den &Uuml;berfall der Hitler-Wehrmacht &ndash; das ist weltweit bekannt. Aber zuvor hatten die USA Hitler politisch gef&ouml;rdert, die Hitler-Wehrmacht zur modernsten Armee ausger&uuml;stet, hatten auch die anderen faschistischen Diktaturen Mussolini, Salazar, Franco und auch Tschiang KaiShek in China unterst&uuml;tzt. US-Konzerne und Wall-Street-Banken unterst&uuml;tzten dann Hitler-Deutschland auch im Krieg, etwa durch die W&auml;sche von Raubgold und Raubaktien in weltmarktf&auml;hige Devisen. So wurde der Krieg verl&auml;ngert, forderte noch mehr Opfer &ndash; und wurde durch die US-F&ouml;rderung zum bisher gr&ouml;&szlig;ten US-Stellvertreterkrieg gegen den gemeinsamen Hauptfeind &ndash; zu dem die Sowjetunion sofort nach dem Krieg auch offiziell erkl&auml;rt wurde, logischerweise.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132027#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4449\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-132027-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250425-Hitlers-Krieg-gegen-Sowjetunion-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250425-Hitlers-Krieg-gegen-Sowjetunion-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250425-Hitlers-Krieg-gegen-Sowjetunion-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250425-Hitlers-Krieg-gegen-Sowjetunion-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=132027-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250425-Hitlers-Krieg-gegen-Sowjetunion-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250425-Hitlers-Krieg-gegen-Sowjetunion-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>I. Versailles: Gegenentwurf zur &bdquo;kommunistischen Weltrevolution&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Versailler &bdquo;Friedens&ldquo;konferenz nach dem Ersten Weltkrieg galt unter F&uuml;hrung von US-Pr&auml;sident Woodrow Wilson nicht dem Frieden, sondern im &bdquo;nationalen Interesse&ldquo; der USA dem Kampf gegen das Vordringen der &bdquo;bolschewistischen Doktrin nach Westen&ldquo;.<\/p><p>Als sich abgezeichnet hatte, dass die sozialistische Revolution unter Lenin erfolgreich blieb, wegen der Unterst&uuml;tzung im Volk, hatten die USA 1918 noch w&auml;hrend des Krieges die Invasion in Russland organisiert, nicht nur mit den Alliierten, sondern auch zusammen mit dem Deutschen Kaiserreich, dem verteufelten Todfeind. Auch wurden antikoloniale Kr&auml;fte von Wilson in Versailles abgewiesen, so etwa die vietnamesische Befreiungsbewegung unter Ho Chi Minh, die um Hilfe gebeten hatte. Die USA f&uuml;hrten den Kolonialismus fort &ndash; die deutschen Kolonien gingen an Japan, England und Frankreich.<\/p><p><strong>US-Stellvertreter: Faschistische Dikatoren weltwei<\/strong>t<\/p><p>Die USA hatten im Ersten Weltkrieg die europ&auml;ischen Alliierten kreditiert und ausger&uuml;stet. Damit beschleunigten US-Konzerne und Banken nach dem Krieg ihre Investitionen in Europa. Zur Absicherung der Gewinne f&ouml;rderten die USA alle faschistischen Diktatoren, die Arbeiterbewegungen und Demokratie zerst&ouml;rten und die L&ouml;hne niedrig hielten.<\/p><p><em>Italien: Mussolini<\/em><\/p><p>Es begann mit Benito Mussolini. Wie in vielen europ&auml;ischen Staaten hatten auch in Italien seit 1917 Arbeiter gegen den Krieg gestreikt. Nach dem Krieg bildeten sich landesweit Arbeiterr&auml;te. 1920 hatten etwa eine Million Arbeiter ihre Fabriken besetzt. Die Zeitung <em>L&rsquo;Ordine Nuovo <\/em>(Die neue Ordnung) der Kommunistischen Partei unter Antonio Gramsci fand Zuspruch.<\/p><p>Doch die faschistischen Schwarzhemden-Trupps des gewendeten Ex-Sozialisten Benito Mussolini kn&uuml;ppelten und schossen den Generalstreik brutal nieder. Nach dem Marsch auf Rom 1922 wurde Mussolini von K&ouml;nig Emmanuele III. als neuer Regierungschef inthronisiert. Er war der &bdquo;F&uuml;hrer&ldquo;, der Duce.<\/p><p>Er wurde in den USA als europ&auml;ische Leitfigur gefeiert. Elbert Gary, mit den Bankern John Pierpont Morgan und Andrew Carnegie Gr&uuml;nder des fusionierten Stahlkonzerns US Steel, forderte 1923: &bdquo;Auch wir brauchen einen Mann wie Mussolini&ldquo;. Henry Luce, Herausgeber der Magazine <em>Time<\/em>, <em>Fortune<\/em> und <em>Life<\/em>, pr&auml;sentierte den Duce als &bdquo;den wichtigsten politischen F&uuml;hrer der Gegenwart&ldquo;. Der US-Botschafter in Italien, Washburn Child, trat gegen alle diplomatischen Gepflogenheiten in die faschistische Partei ein.<\/p><p>Die USA verkl&auml;rten ihr Eindringen in Italien als Hilfe f&uuml;r den Wiederaufbau des kriegsgesch&auml;digten Landes &ndash; wie in Deutschland und anderen Staaten Europas. Der Duce versprach den staatlichen Schutz f&uuml;r ausl&auml;ndische Investitionen und f&ouml;rderte die Privatisierung &ouml;ffentlicher Einrichtungen. Der von den US-Konzernen gelobte <em>corporate state <\/em>und sein Verbot der Gewerkschaften garantierten niedrige L&ouml;hne. US-Konzerne kauften Anteile an den wichtigsten italienischen Unternehmen, so an FIAT (Autos), Pirelli (Autoreifen), Montecatini (Chemie). Ford er&ouml;ffnete eine Fabrik.<\/p><p>1935 &uuml;berfiel Italien die Kolonie &Auml;thiopien (&bdquo;Abessinienkrieg&ldquo;). Es wurde der bis dahin h&ouml;chstmotorisierte Krieg, durch die Kriegsfahrzeuge und das Benzin aus den USA, von Ford, General Motors (GM) und Standard Oil.<\/p><p><em>Portugal: Salazar<\/em><\/p><p>In Portugal entstand 1910 durch eine Revolution eine demokratisch-parlamentarische Republik, die Monarchie wurde abgeschafft. Auch hier waren die alten Kr&auml;fte der Gro&szlig;agrarier, der Kirche, der wenigen Industriellen und des Milit&auml;rs dagegen. Nach einem Generalsputsch wurde der &Ouml;knomie-Professor Antonio Salazar 1928 zun&auml;chst als Finanzminister eingesetzt, regierte dann ab 1932 als Diktator nach Mussolinis Vorbild, ebenfalls in enger Verbindung mit dem Vatikan. Sein wichtigstes Ziel: &bdquo;Portugal vor dem Kommunismus retten!&ldquo;<\/p><p>In den USA schw&auml;rmte das Magazin <em>Life<\/em> 1940 vom &bdquo;bei Weitem besten Diktator der Welt, dem gr&ouml;&szlig;ten Portugiesen seit Heinrich dem Seefahrer&ldquo;. Die Fordham Uiversity in New York verlieh Salazar 1938 die Ehrendoktorw&uuml;rde.<\/p><p><em>Spanien: Franco<\/em><\/p><p>General Franco, verheiratet mit der Erbin eines adligen Gro&szlig;grundbesitzers, lie&szlig; sich ebenfalls als &bdquo;F&uuml;hrer&ldquo; (Caudillo) feiern. Er organisierte 1936 den Putsch gegen die Regierung in Madrid. Hitler half mit Soldaten, Waffen, Geld, Kriegsschiffen, Flugzeugen.<\/p><p>Trotz der vom US-Kongress beschlossenen Neutralit&auml;t lieferte DuPont Bomben, Ford, Studebaker und GM lieferten 12.000 Milit&auml;rfahrzeuge, Texas Oil und Standard Oil lieferten Treibstoffe. Die Roosevelt-Regierung anerkannte 1939 die faschistische Franco-Regierung sofort nach deren Sieg, gemeinsam mit Hitler-Deutschland und dem Vatikan.<\/p><p><em>China: Tschiang KeiShek<\/em><\/p><p>1925, nach dem Tod Sun Yatsens, des Initiators der 1912 gegr&uuml;ndeten Republik China, setzten sich die alten feudalen Oligarchen-Clans durch. Ihre F&uuml;hrungsfigur war der Hitler-Fan Tschiang Kai-shek: &bdquo;Was China am meisten braucht, ist Faschismus.&ldquo;<\/p><p>Neben Hitler-Deutschland unterst&uuml;tzten die USA den chinesischen Diktator: General Joseph Stilwell wurde Tschiangs Generalstabschef. F&uuml;r den Kampf gegen die Volksbefreiungsarmee unter Mao Tse Tung zahlten die USA die Geh&auml;lter der 4,3 Millionen Milit&auml;rs sowie f&uuml;r Flugzeuge, Artillerie, Gewehre und Munition. Auch die pers&ouml;nliche luxuri&ouml;se Lebensf&uuml;hrung Tschiangs wurde finanziert, nach dem Motto: &bdquo;Er ist ein Hurensohn, aber er ist unser Hurensohn.&ldquo;<\/p><p><em>Deutschland: Adolf Hitler<\/em><\/p><p>Henry Ford war nach dem Ersten Weltkrieg der erfolgreichste US-Unternehmer, auch international. Ab 1919 gr&uuml;ndete er Filialen in Europa, in Irland, D&auml;nemark, Spanien, Frankreich, 1922 in Italien, 1924 in den Niederlanden und Schweden, 1925 die erste Filiale in Deutschland &ndash; die zweite sollte 1930 folgen.<\/p><p>Der Gewerkschaftshasser Ford entdeckte neben Mussolini 1922 auch den noch unbekannten Adolf Hitler &ndash; und Hitler hatte auch schon Ford entdeckt. Der Reporter der <em>New York Times<\/em> besuchte Hitler im Dezember 1922 in dessen Hauptquartier in M&uuml;nchen, berichtete &uuml;ber das Foto Fords und die antisemitischen Schriften Fords auf Hitlers Schreibtisch sowie &uuml;ber die bereits begonnene Unterst&uuml;tzung Fords f&uuml;r den &bdquo;antisemitischen bayerischen Parteichef&rdquo;. So unterst&uuml;tzte Ford den Putschversuch der Hitler-Truppe 1923 in M&uuml;nchen und zahlte ab dann j&auml;hrlich 50.000 Dollar an Hitler zu dessen Geburtstag. Gro&szlig;industrielle aus Deutschland, dann auch aus der Schweiz und den Niederlanden kamen erst Jahre sp&auml;ter als Sponsoren hinzu.<\/p><p>So hatten sich US-Konzerne 1929 mit 1.300 Filialen in Westeuropa etabliert, hatten auch Aktien wichtiger Unternehmen gekauft, hatten den Markt f&uuml;r US-Waren ge&ouml;ffnet, vor allem in Deutschland, hier auch mithilfe der Kreditprogramme Dawes-Plan (1924) und Young-Plan (1930). So waren in Deutschland Anfang der 1930er-Jahre die f&uuml;hrenden US-Konzerne pr&auml;sent, etwa Ford, GM, Otis Elevator, Remington, Goodyear, DuPont, Coca Cola, IBM, ITT, Texaco, United Fruit, American Metal, John Deere, International Harvester, Standard Oil, Singer.<\/p><p>Fox T&ouml;nende Wochenschau, die deutsche Tochterfirma des Hollywood-Konzerns 20th Century Fox, produzierte schon vor 1933 Werbefilme f&uuml;r Hitlers Wahlk&auml;mpfe mit Titeln wie &bdquo;Der F&uuml;hrer&rdquo; und &bdquo;Hitlers Kampf um Deutschland&rdquo;. Goebbels war &uuml;berzeugt: Hollywood-Filme sind die bessere Propaganda, weil man die Propaganda nicht bemerkt. Goebbels schickte Regisseure wie Leni Riefenstahl nach Hollywood zum Lernen. Nazi-Deutschland wurde zum gr&ouml;&szlig;ten K&auml;ufer von Hollywood-Filmen.<\/p><p><strong>US-Konzerne: Hitler ist besser als Roosevelt<\/strong><\/p><p>Die Deutsch-Amerikanische Petroleum-Gesellschaft (DAPG, sp&auml;ter Esso) war eine 100-Prozent-Tochter von Standard Oil: DPAG-Chef Emil Helfferich wurde sofort 1933 Mitglied im Freundeskreis Reichsf&uuml;hrer SS, auch Himmler-Kreis genannt.<\/p><p>Den US-Konzernen war Hitler n&auml;her als Roosevelts <em>New Deal<\/em>: In den USA bek&auml;mpften sie die Arbeitsgesetze und setzten professionelle Gewerkschaftsfeinde (<em>union buster<\/em>, spezialisierte Agenturen wie die Pinkerton Detective Agency) gegen Gewerkschaften und Belegschaftsvertreter ein.<\/p><p>Mit der Aufr&uuml;stung unter Hitler ab 1935 produzierten Ford, GM und Chrysler in ihren westeurop&auml;ischen und vor allem deutschen Filialen Zehntausende Milit&auml;rfahrzeuge f&uuml;r die Wehrmacht. GM und Ford produzierten schlie&szlig;lich fast 90 Prozent der gepanzerten Drei-Tonnen-Leichtkraftwagen und 70 Prozent der mittleren und Schwer-Lkw. Ford stellte von Pkw auf Kriegs-Lkw um und erreichte den weitaus gr&ouml;&szlig;ten Produktionsumfang im Kriegsjahr 1944.<\/p><p>Pratt&amp;Withney und Boeing produzierten Antriebe f&uuml;r Raketen und Kampfflugzeuge. ITT war am Hersteller von Jagdflugzeugen Focke-Wulf beteiligt. ITT produzierte in der aufgekauften Firma Huth Radarteile.<\/p><p><strong>US-Konzerne: Wir sind &bdquo;judenfrei&ldquo;<\/strong><\/p><p>Schon 1930, drei Jahre vor Hitlers Machtantritt, stellte GM in R&uuml;sselsheim ein NSDAP-Mitglied in der Werkszeitschrift <em>Opel-Geist <\/em>als Redakteur ein. Dieses Blatt propagierte im Nazi-Jargon den &bdquo;Willen zur Werksgemeinschaft&rdquo;. Das sei ein Bestandteil des Wiederaufstiegs &bdquo;unseres Volkes&rdquo; bis zum &bdquo;endg&uuml;ltigen Sieg&rdquo;.<\/p><p>Auch die Aussonderung von Juden vollzogen US-Filialen nach 1933 mit. Ford Deutschland erkl&auml;rte 1936, man werde &bdquo;nur noch mit arischem Personal&rdquo; arbeiten. GM trennte sich von j&uuml;dischen Zulieferern. Als &bdquo;judenfrei&rdquo; pr&auml;sentierten sich auch andere US-Unternehmen. &bdquo;Coca-Cola eiskalt&rdquo;-Transparente hingen bei Goebbels&rsquo; Propagandareden im Sportpalast neben dem Hakenkreuz. Coca-Cola-Wagen begleiteten Aufm&auml;rsche der Hitlerjugend. Coca-Cola schaltete Werbung im Reichsrundfunk, in Partei- und Tageszeitungen, in popul&auml;ren Illustrierten und im f&uuml;hrenden Antisemitenblatt <em>Der St&uuml;rmer<\/em>. Coca Cola wurde offizieller Getr&auml;nkesponsor der Olympiade 1936 in Berlin. Das Unternehmen agierte als Teil des NS-Staates &ndash; wie es auch als Teil des US-Staates agierte.<\/p><p>IBM hatte 1925 das deutsche Datenverarbeitungsunternehmen Dehomag gekauft. Mit Hitlers Regierungsantritt gingen die Ums&auml;tze in Deutschland sprunghaft in die H&ouml;he. &bdquo;Wir sezieren den deutschen Volksk&ouml;rper&rdquo;, erkl&auml;rte der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der 1934 er&ouml;ffneten IBM-Produktionsst&auml;tte in Berlin.<\/p><p><strong>Hitler-Orden f&uuml;r US-Konzernchefs: Ford, IBM, GM<\/strong><\/p><p>1937 hatte Hitler den Verdienstorden vom Deutschen Adler (DAO) eingerichtet, f&uuml;r Ausl&auml;nder, die sich um das Deutsche Reich verdient machten. Als einer der ersten erhielt ihn IBM-Chef Thomas Watson: Er hatte durchgesetzt, dass die Jahrestagung der Internationalen Handelskammer 1937 mit 2.500 Delegierten aus 42 Staaten in Berlin stattfand. Man tagte unter Hakenkreuzfahnen in der Kroll-Oper, dem Sitz des Reichstags.<\/p><p>Henry Ford erhielt den Orden 1938 zu seinem 75. Geburtstag. James Mooney, als Vizepr&auml;sident von GM f&uuml;r die Auslandsfilialen zust&auml;ndig, erhielt im selben Jahr den Adlerorden in Gold.<\/p><p><strong>USA retten die Olympiade 1936 f&uuml;r Hitler in Berlin<\/strong><\/p><p>1931 hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Olympiade 1936 an Deutschland vergeben. Doch ab 1933 wurden in NS-Deutschland Juden aus Sportvereinen ausgeschlossen.<\/p><p>Deshalb wurde im Vorfeld der Spiele weltweit gegen die Abhaltung der Spiele in Deutschland protestiert. Als einzige Regierungen schlossen sich die sowjetische und die republikanische in Spanien an. Doch der Pr&auml;sident des Amerikanischen Olympischen Komitees (AOC), Avery Brundage, organisierte die internationale Gegenbewegung. Brundage, gr&ouml;&szlig;ter Immobilieninvestor in Chicago, bewunderte Hitler und war bekennender Antisemit. &bdquo;In meinem Club in Chicago sind auch keine Juden zugelassen.&ldquo; Die Boykottbewegung sah er als &bdquo;j&uuml;disch-kommunistische Verschw&ouml;rung&ldquo;.<\/p><p>Auch der IOC-Vizepr&auml;sident Sigfrid Edstr&ouml;m zog mit: Der Chef des schwedischen Elektronikkonzerns ASEA machte mit dem Deutschen Reich gute Gesch&auml;fte. Ebenso beteiligte sich Karl Ritter von Halt, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Mitglied im Freundeskreis Reichsf&uuml;hrer SS, f&uuml;hrender deutscher Sportfunktion&auml;r und seit 1929 Mitglied des IOC. Auch die faschistischen Achsenm&auml;chte Italien und Japan sowie das Apartheidsregime S&uuml;dafrika warben f&uuml;r die Olympischen Spiele 1936 in Berlin &ndash; sie fanden gl&auml;nzend statt. Der erfolgreiche Organisator Brundage stieg danach auf, wurde 1952 IOC-Pr&auml;sident und blieb es bis 1972. Noch 1971 bekannte er: &bdquo;Die Berliner Spiele waren die sch&ouml;nsten der modernen Zeit.&ldquo;<\/p><p><strong>Nazikritischer US-Botschafter in Berlin: durch Hitler-Fan ersetzt<\/strong><\/p><p>1933 hatte US-Pr&auml;sident Roosevelt den Historiker William Dodd als neuen Botschafter in Deutschland berufen. Der war &uuml;berzeugter Liberaler und Bewunderer deutscher klassischer Kultur. Er kritisierte Nazi-Deutschland &ndash; und machte sich bei US-Konzernen, der Wall Street und im State Department immer unbeliebter.<\/p><p>Auf ihr Dr&auml;ngen wurde Dodd 1937 durch den Hitler-Fan Hugh Wilson ersetzt. Der lobte: Hitler habe &bdquo;sein Volk aus moralischer und wirtschaftlicher Verzweiflung herausgeholt und zu Stolz und Wohlstand gef&uuml;hrt &hellip; und Deutschland gegen kommunistische Einfl&uuml;sse widerstandsf&auml;hig gemacht und Arbeiterforderungen nach h&ouml;heren L&ouml;hnen unterdr&uuml;ckt&rdquo;.<\/p><p><strong>II. Wall Street finanziert Hitlers Kriege im Osten<\/strong><\/p><p>Gleichzeitig mit der Unterst&uuml;tzung der faschistischen Regime entwickelten die US-Kapitalisten ihre antikommunistische Globalstrategie. Das Kriegsziel lautete: Amerikanisches Jahrhundert! Amerikanischer Imperialismus!<\/p><p>Wall Streets Medientycoon Henry Luce stellte sein <em>Life-<\/em>Editorial am 17. Februar 1940 unter die &Uuml;berschrift &bdquo;The American Century&rdquo;. Das hatte der Council on Foreign Relations (CFR) konzipiert, in dem 1939 eingerichteten <em>War and Peace Studies Project<\/em>: &bdquo;Das britische Empire wird niemals wiedererstehen &hellip; die Vereinigten Staaten werden seinen Platz einnehmen.&rdquo; F&uuml;r diesen <em>American Imperialism<\/em> m&uuml;sse der wichtigste historische Faktor der letzten Jahrzehnte, n&auml;mlich &bdquo;der Aufstand des internationalen Proletariats&rdquo;, bek&auml;mpft werden: Die US-Kapital-Elite hatte hier dasselbe Ziel wie die Organisatoren des faschistischen Anti-Kominternpakts.<\/p><p><strong>1941: USA unterst&uuml;tzen auch die Sowjetunion<\/strong><\/p><p>Seit 1935 hatten die USA Hitler-Deutschland milit&auml;risch und technologisch aufger&uuml;stet. Bis 1941 hatte damit die Wehrmacht ihre Blitzkriege im Osten, Westen und Norden erfolgreich durchgezogen und noch Griechenland und den Balkan besetzt. Am 22. Juni 1941 begann die Hauptkriegsaktion: Eroberung der Sowjetunion (&bdquo;Unternehmen Barbarossa&rdquo;).<\/p><p>Erst ab Oktober 1941 belieferten die USA auch die Sowjetunion, und nur z&ouml;gerlich. Erst ab 1943, als die Sowjetunion Hitlers Blitzkrieg stoppte, schwenkten US-Konzerne und Roosevelt um. Nach dem Sieg des sowjetischen Milit&auml;rs &uuml;ber die Wehrmacht bei Stalingrad begannen die ernsthaften US-Lieferungen. Aber die Sowjetunion bezahlte &ndash; im Unterschied zu den westlichen Verb&uuml;ndeten &ndash; alle Lieferungen mit harter W&auml;hrung, mit Mangan- und Chromerzen und Gold.<\/p><p><strong>Wall Street finanziert Hitlers Krieg gegen die Sowjetunion<\/strong><\/p><p>1931 gr&uuml;ndete Wall Street eine neue internationale Bank: <em>Bank for International Settlements <\/em>(BIS). Der deutsche Name ist <em>Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich<\/em> (BIZ). So hei&szlig;t sie noch heute und agiert als Zentralbank der Zentralbanken.<\/p><p>Der Sitz wurde nach Basel in die Finanzoase Schweiz verlegt. Die Anteile wurden durch die Zentralbanken der USA, Gro&szlig;britanniens, Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Belgiens und Japans eingezahlt. Die USA waren der gr&ouml;&szlig;te Aktion&auml;r. Die deutsche Reichsbank blieb auch nach 1933 Aktion&auml;r, Hitler entsandte den Reichsbankpr&auml;sidenten Hjalmar Schacht in den Verwaltungsrat, nach den USA stellte NS-Deutschland das meiste Personal.<\/p><p>So wurde die BIS zu Hitlers Kriegsbank, unter US-F&uuml;hrung. 1938 &uuml;bertrug sie nach dem &bdquo;Anschluss&rdquo; &Ouml;sterreichs das Gold der Nachbarrepublik an das Deutsche Reich. 1939 besetzte die deutsche Wehrmacht die Tschechoslowakei: Deren 23,1 Tonnen Gold &uuml;berschrieb die BIS an die Deutsche Reichsbank. So wusch die BIS w&auml;hrend des Krieges Nazi-Raubgold in g&uuml;ltige Devisen &ndash; Schweizer Franken, schwedische Kronen, portugiesische Escudos, US-Dollars usw.: So konnte das NS-Regime kriegswichtige G&uuml;ter im Ausland kaufen.<\/p><p>Die BIS lenkte etwa auch Arisierungsgewinne, die sich auf den Pariser Konten der Chase National Bank (Rockefeller) und Morgan ansammelten, zur Reichsbank. Allein Chase Manhattan fror &bdquo;in enger Zusammenarbeit mit den NS- Beh&ouml;rden&rdquo; etwa 100 Konten j&uuml;discher Eigent&uuml;mer ein.<\/p><p><strong>US-Produktion mit Sklavenarbeitern f&uuml;r die Wehrmacht<\/strong><\/p><p>Gleichzeitig mit der Finanzierung setzten die USA auch die R&uuml;stungslieferung an Hitler-Deutschland fort, so Ford in K&ouml;ln und &uuml;ber Filialen in den von der Wehrmacht besetzten Staaten wie Frankreich, so auch GM. Der Einsatz von KZ-H&auml;ftlingen war selbstverst&auml;ndlich.<\/p><p>IBM lieferte die Daten etwa f&uuml;r die Kriegs- und Gefangenentransporte in Europa und die Erfassung der KZ-H&auml;ftlinge. ITT und General Electric als Gro&szlig;aktion&auml;re beim Flugzeughersteller Focke-Wulf und bei AEG geh&ouml;rten ebenfalls zu den Besch&auml;ftigern von Sklavenarbeitern.<\/p><p><strong>US-Bastion Spanien liefert an Deutschland<\/strong><\/p><p>Das faschistische Spanien wurde w&auml;hrend des Krieges zu einer wichtigen US-Bastion in Europa. Das milit&auml;risch neutrale Spanien verkaufte mit US-Zustimmung das kriegswichtige Edelmetall Wolfram tonnenweise teuer an Deutschland &ndash; die deutschen R&uuml;stungskonzerne brauchten es f&uuml;r die Stahlh&auml;rtung bei Gewehren, Kanonen, Munition usw.<\/p><p>US-Konzerne wie Westinghouse, Ford, GM, Chrysler, Singer erweiterten ihre Investitionen in Spanien und lieferten von hier aus an Hitler-Deutschland. Franco tr&auml;umte mit dem US-Botschafter vom dritten Weltkrieg gegen den Kommunismus. &bdquo;Spanien ist mehr ein amerikanisches als ein europ&auml;isches Land&rdquo;, konstatierte zufrieden der US-Botschafter Carlton Hayes.<\/p><p><strong>US-Bastion Schweiz: BIS und US-Geheimdienst<\/strong><\/p><p>Die &bdquo;neutrale&rdquo; Schweiz wurde ein zentraler Kollaborateur nicht nur f&uuml;r Hitler-Deutschland als R&uuml;stungslieferant, sondern gleichzeitig f&uuml;r die USA: Nicht nur die BIS hatte hier ihren gesch&uuml;tzten Raum (sie war nicht der Schweizer Finanzaufsicht unterworfen), sondern auch die Europa-Zentrale des US-Geheimdienstes <em>Office of Strategic Services<\/em> (OSS).<\/p><p>Zwei Wall-Street-Anw&auml;lte leiteten den OSS: William Donovan in New York und Allen Dulles in der Schweizer Hauptstadt Bern, der US-Botschaft zugeordnet, mit einer Nebenstelle am Finanzplatz Z&uuml;rich. Der OSS hielt Kontakte fast zum gesamten Spektrum des antifaschistischen Widerstands in Europa, auch in Deutschland, von radikalen Linken &uuml;ber Sozialdemokraten, Kirchenf&uuml;hrern bis zu Konservativen, den Milit&auml;rs und Geheimdienstlern.<\/p><p>Aber die USA forderten: Deutschland mu&szlig; sich bedingungslos ergeben (<em>unconditional surrender<\/em>)! Widerstand gegen das NS-Regime ist zwecklos! Kein vorzeitiger Waffenstillstand! Deshalb lie&szlig; Dulles seit 1943 den Widerst&auml;ndlern &uuml;ber alle Kan&auml;le eintrichtern: Von den Alliierten kommt keine Hilfe! Auch deshalb verz&ouml;gerte sich das schlie&szlig;lich gescheiterte Attentat auf Hitler vom Juli 1944.<\/p><p>Gleichzeitig war der OSS genau &uuml;ber die Verfolgung und Vernichtung der Juden informiert, hielt sie geheim und spielte sie gegen&uuml;ber der Roosevelt-Regierung als &bdquo;j&uuml;dische Propaganda&ldquo; herunter. Auch deshalb nahmen die USA nur ganz wenige Juden auf, nur reiche und prominente.<\/p><p><strong>Der Stellvertreter muss auch Zivilisten opfern<\/strong><\/p><p>Die USA und England bombardierten w&auml;hrend des Krieges, vor allem zum Ende, in Deutschland 131 St&auml;dte, und nur die Innenst&auml;dte. Etwa eine halbe Million Zivilisten wurden get&ouml;tet &ndash; aber die R&uuml;stungsindustrie, sowohl US-amerikanische wie deutsche, wurde nicht bombardiert. Die Strategie besagte: Die Wehrmacht sollte bestger&uuml;stet gegen die vorr&uuml;ckende Rote Armee k&auml;mpfen, der &bdquo;alliierten&ldquo; Sowjetunion also m&ouml;glichst hohe Sch&auml;den zuf&uuml;gen.<\/p><p>Das zeigte sich etwa auch bei der Bombardierung der Stadt Dresden zum Kriegsende im Februar 1945: Die britischen und US-Bomber warfen &ndash; wie einige Monate sp&auml;ter die US-Bomber in Hiroshima und Nagasaki &ndash; ihre t&ouml;dliche Fracht nur auf die bewohnte Innenstadt. Weder Milit&auml;rs noch Industrie wurden bombardiert.<\/p><p><strong>III. Die US-Geopolitik der Stellvertreterkriege<\/strong><\/p><p>Die USA finanzieren, beliefern und leiten immer wieder Stellvertreterkrieger. Im Zweiten Weltkrieg war dies Hitler-Deutschland, das zudem von den anderen, ebenfalls US-gef&ouml;rderten faschistischen Staaten unterst&uuml;tzt wurde.<\/p><p>Aktuell sind dies die Ukraine und Israel. Auch islamistische Terroristen dienen als Stellvertreter, so etwa die Turkestan Islamic Party, die aus uigurischen Islamisten (aus Xinjiang\/China) besteht und von den USA gegen Assad in Syrien eingesetzt wurde.<\/p><p>Die US-Regierung unter Donald Trump mit seinen Multimilliard&auml;ren &ndash; mit vielfach zionistischer Ideologie &ndash; will als Folge des Ukraine-Krieges die europ&auml;ischen NATO-Staaten zu Stellvertreterkriegern gegen Russland zwingen, w&auml;hrend Israel den Nahen Osten US-freundlich umgestaltet, V&ouml;lkermord inbegriffen. W&auml;hrenddessen intensivieren die USA in Asien den Aufbau neuer Stellvertreterkrieger, etwa Taiwan, Japan, S&uuml;dkorea und Australien, gegen den neuen Hauptfeind, die Volksrepublik China.<\/p><p><small>Titelbild: Marcus E Jones \/ Shutterstock<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Die Nachweise finden sich in Werner R&uuml;gemer: Verh&auml;ngnisvolle Freundschaft. Die Eroberung Europas durch die USA. Erste Phase: Vom 1. zum 2. Weltkrieg, K&ouml;ln 2023. Das Buch gibt es auch in spanisch &bdquo;Una amistad condenada&ldquo; und franz&ouml;sisch &bdquo;Amiti&eacute; fatale&ldquo;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die USA unterst&uuml;tzten die Sowjetunion gegen den &Uuml;berfall der Hitler-Wehrmacht &ndash; das ist weltweit bekannt. Aber zuvor hatten die USA Hitler politisch gef&ouml;rdert, die Hitler-Wehrmacht zur modernsten Armee ausger&uuml;stet, hatten auch die anderen faschistischen Diktaturen Mussolini, Salazar, Franco und auch Tschiang KaiShek in China unterst&uuml;tzt. US-Konzerne und Wall-Street-Banken unterst&uuml;tzten dann Hitler-Deutschland auch im Krieg, etwa<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132027\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":132066,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,172,136,171],"tags":[2871,2010,379,1945,2138,1852,2368,2032,2529,3197,1557,577,1792,2301,1878,1267,338,2147,564,2794,260,1556,2518,778,966,2360],"class_list":["post-132027","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-aufruestung","category-banken-boerse-spekulation","category-militaereinsaetzekriege","tag-antikommunismus","tag-bank-fuer-internationalen-zahlungsausgleich","tag-china","tag-faschismus","tag-ford","tag-general-motors","tag-hollywood","tag-ibm","tag-imperialismus","tag-ioc","tag-israel","tag-italien","tag-kolonialismus","tag-konfrontationspolitik","tag-naher-osten","tag-portugal","tag-schweiz","tag-sowjetunion","tag-spanien","tag-stellvertreterkrieg","tag-ukraine","tag-usa","tag-versailler-vertrag","tag-wall-street","tag-weltkrieg","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/shutterstock_2607142971.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/132027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=132027"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/132027\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":132153,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/132027\/revisions\/132153"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/132066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=132027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=132027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=132027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}