{"id":132081,"date":"2025-04-26T14:00:05","date_gmt":"2025-04-26T12:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132081"},"modified":"2025-04-26T15:08:13","modified_gmt":"2025-04-26T13:08:13","slug":"leserbriefe-zu-der-fruehling-roch-nach-krieg-erinnerung-wiederholungszwaenge-und-widerstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132081","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDer Fr\u00fchling roch nach Krieg \u2013 Erinnerung, Wiederholungszw\u00e4nge und Widerstand\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131737\">In dieser Reflexion<\/a> schreibt <strong>Maike Gosch<\/strong> &uuml;ber zwei Erinnerungen aus unterschiedlichen Zeiten. Sie stammen &bdquo;aus der eigenen Familiengeschichte und aus einer Begegnung in Russland&ldquo;. Eine Geschichte handelt von ihrem Onkel, der nach seiner Zwangsrekrutierung &bdquo;im Fr&uuml;hjahr 1945, fast genau 80 Jahre ist es jetzt her&ldquo;, kurz vor seinem 17. Geburtstag gestorben sei. Die zweite Geschichte, das zweite Schlaglicht sei ihre pers&ouml;nliche Abiturreise zum ersten Mal in der Sowjetunion und in Russland. Der Wirt eines Lokals habe gesagt, dass er selbst Soldat gewesen sei und dass sein Vater, sein Onkel und seine beiden Br&uuml;der im Kampf gegen die Deutschen gefallen waren. Er habe mit den G&auml;sten aus Deutschland ansto&szlig;en wollen: &bdquo;Auf die Freundschaft. Darauf, dass es nie wieder Krieg zwischen unseren V&ouml;lkern geben soll.&ldquo; Wir danken f&uuml;r die interessanten Zuschriften hierzu. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein sehr lesenswerter, da anschaulich geschriebener Bericht zu diesem Thema. Dank an Maike Gosch.<\/p><p>Ich bin 22 Jahre &auml;lter als die Autorin und es hat mich gefreut, dass es auch j&uuml;ngere Mitmenschen gibt, die &uuml;ber Krieg so f&uuml;hlen und denken wie ich und es nicht verstehen, dass diese Kriegstreiberei so widerspruchslos hingenommen wird. Ich denke, es sind die gleichen Mechanismen und Methoden, die es sp&auml;testens seit Corona fertigbringen, die Mehrzahl der Bev&ouml;lkerung auf die Narrative der Regierung einzustimmen (&bdquo;auf Linie zu bringen&ldquo;). Propaganda der gleichgeschalteten Medien und Unterdr&uuml;ckung und Bek&auml;mpfung anderslautender Meinungs&auml;u&szlig;erungen verfehlen ihre Wirkung nicht. Selbst der Volksbund deutscher Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge, dem ich seit vielen Jahren zugetan bin, l&auml;sst bei diesem, ihrem ureigensten Thema, das von ihm propagierte &bdquo;Engagement f&uuml;r eine friedliche Zukunft&ldquo; vermissen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKlaus Jostmeyer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Maike Gosch,<\/p><p>Ihr sehr pers&ouml;nlicher Leserbrief hat mich sehr ber&uuml;hrt und Erinnerungen wach gerufen:<\/p><p>Ich selbst, Jahrgang 1951, bin aufgewachsen, als die schlimmste Not nach dem Krieg vorbei war und es immer weiter aufw&auml;rts ging. Es sind daher die Erz&auml;hlungen meiner Mutter und meiner Gro&szlig;mutter &uuml;ber den Krieg, die ich nicht vergessen werde.<\/p><p>Es sind die traumatischen Erfahrungen meiner Mutter, die bis zu Ihrem Tod virulent waren. Ihr Vater, ihr Bruder und alle Cousins, bis auf einen, der noch zu jung war, sind in diesem unsinnigen Krieg abgeschlachtet worden. Danach die Vertreibung aus der schlesischen Heimat.<\/p><p>Seit meiner Jugend trete ich gegen Kriege und seine Ursachen ein, habe den Kriegsdienst verweigert (was heute wohl nichts mehr hei&szlig;t) und war fr&uuml;her einmal bei den Gr&uuml;nen aktiv, als dies noch eine Friedenspartei war.<\/p><p>Ich bin ebenso wie Sie ersch&uuml;ttert &uuml;ber die Parteien und Medien, die uns mal wieder auf einen gro&szlig;en (und wahrscheinlich letzten) Krieg vorbereiten. Und ich bin sprachlos &uuml;ber all die Menschen um mich herum, die narkotisiert und gleichg&uuml;ltig sich wie Lemminge in diesen Krieg treiben lassen.<\/p><p>Ich m&ouml;chte Ihren Beitrag f&uuml;r jeden Literaturpreis vorschlagen, den es gibt; nicht um des Preises willen, sondern weil der Text damit eine maximale Verbreitung erfahren d&uuml;rfte.<\/p><p>Vielleicht sind Texte wie der Ihre das letzte Mittel, um das Ruder herumzurei&szlig;en.<\/p><p>Wolfgang Schneider-Schikorr<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vielen Dank an die NDS-Redaktion und Maike Gosch!<\/p><p>Mit 80 Jahren, der Sohn eines Soldaten &ndash; gro&szlig; geworden ohne Vater!<\/p><p>W&uuml;rde ich es eines Tages schaffen (m)ein Buch zu schreiben, so oder &auml;hnlich w&auml;re der Titel. F&uuml;r viele Jahre war ich stolz auch einen Vater gehabt zu haben, auch wenn der schon starb als ich nur zwei Jahre alt war.<\/p><p>Auf einem der paar Fotos die ich von ihm habe, da stand er, mit seinem Pferd, Gewehr &uuml;ber der Schulter, warme Stiefel, stolze 19 Jahre alt. Das Pferd ist dann sp&auml;ter auf eine Mine getreten und wurde zerfetzt. Mit an den Sehnen h&auml;ngenden halbem Bein mu&szlig;te mein Vater den ganzen Tag im Graben liegen, bis man ihn endlich retten konnte.<\/p><p>Ein paar Jahre sp&auml;ter ist er an seinen Kriegsleiden gestorben.<\/p><p>Erst in den letzten zwei, drei Jahren ist mir bewu&szlig;t geworden, da&szlig; seine Verwundung auf dem Weg von Ostpreu&szlig;en nach Leningrad war, &hellip; zur Trag&ouml;die dort. Ich kannte meinen Vater nicht. Insofern wei&szlig; ich auch nicht, kann es nicht wissen, was seine Lebenseinstellung gewesen sein mag. Hat man solch eine schon mit 19 Jahren?<\/p><p>Das einzige was mir heute f&uuml;r mein eigenes Verst&auml;ndnis noch &uuml;brigbleibt ist, da&szlig; seine Verwundung vielleicht Schicksal war. Sein Schicksal bewahrte ihn davor an den Grausamkeiten um Leningrad teilnehmen zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Den heutigen Russen, die auch immer noch vom zweiten Weltkrieg betroffen sind, spreche ich mein herzliches und aufrechtes Beileid aus.<\/p><p>Im 21. Jahrhundert brauchen wir keinen Krieg mehr, absolut nicht!<\/p><p>Es sind die Politiker und Diplomaten, die ihre Arbeit nicht gut genug machen!<\/p><p>Vielen Dank Maike f&uuml;r den bewegenden Beitrag.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nPeter Sprunk.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Maike,<\/p><p>Erlaube mir bitte, dich zu duzen. Es soll keineswegs eine Geste der Respektlosigkeit sein, sondern das Zeichen eines Menschen, der sich dir im Moment sehr nah f&uuml;hlt.<\/p><p>Ich bin Jahrgang 1965 und habe schon eine h&ouml;chst unbeschwerte Kindheit erlebt. Aber fast alle Zeitzeugen aus den Weltkriegen waren in meiner Familie noch f&uuml;r mich erlebbar und konnten mich mich den Geschichten aus diesen furchtbaren Zeiten schockieren als auch faszinieren.<\/p><p>In sofern haben wir, glaube ich, alle so etwas wie einen Anti-Kriegspakt in uns und dein Beitrag l&auml;sst auch noch ein paar quasi- Namenlosen noch ein Denkmal zukommen.<\/p><p>Vielleicht hat der Krieg nur einen Zweck und Sinn und nur eine sch&ouml;ne Seite: Man kann aufzeigen, wie man ihn vermeidet!<\/p><p>Dein Beitrag, liebe Maike, war mein pers&ouml;nliches Osterei der nds und ich w&uuml;nsche dir und deinen Kolleginnen und Kollegen ( ja, die Zeit hat man) alles Gute und das nicht nur zu Ostern.<\/p><p>Gordon Capra<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team.<\/p><p>Eine herzlichen Dank an Maike Gosch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131737\">f&uuml;r diesen Beitrag<\/a>, der mich &auml;hnlich ber&uuml;hrt hat, wie offenbar sie die Kriegsgeschichte des Wirts vom Lokal in Sotschi.<\/p><p>Es sind wohl auch derartige Erlebnisse und Geschichten, die uns &ldquo;friedenst&uuml;chtig&rdquo; machen, denn sie erz&auml;hlen von den Menschen, ihren Schicksalen und wahrhaftigen Begegnungen.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nH. Volkert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Maike Gosch,&nbsp;<\/p><p>Sie haben sich lange&nbsp; gefragt, ob Sie den Artikel schreiben sollen, &ndash; gut, dass Sie es getan haben..<\/p><p>Was mich mehr als alles andere beunruhigt in der aktuellen Diskussion &uuml;ber Kriege, die derzeit gef&uuml;hrten wie die in Aussicht gestellten,&nbsp; ist die F&uuml;hllosigkeit der Argumentierenden: Unterst&uuml;tzungen durch Waffen sollen zu&nbsp;gerechten Ergebnissen beitragen oder diese herbeif&uuml;hren, und bis dahin &ndash; es sei dahingestellt, ob das angeblich Erstrebte zu erreichen ist &ndash; sterben Unz&auml;hlige. Mit ihrem Tod oder ihrer lebenslangen Verst&uuml;mmeltheit sollten sie zu einem irgendwie gerechten Ergebnis beitragen, eben&nbsp; sie, die zum Sterben Auserw&auml;hlten. Was ja nun un&uuml;bersehbar ungerecht ist ihnen gegen&uuml;ber. Denn es sind Nicht-Betroffene, Nicht-Gef&auml;hrdete, die sich daf&uuml;r aussprechen, anderen das anzutun, was dem Bruder Ihres Vaters widerfahren ist. Das sagen sie nicht so offen, es w&auml;re ja vielleicht eine Konfrontation mit dem eigenen Tun, nein, sie unterst&uuml;tzen. Durch Bereitstellung von Waffen.&nbsp;<\/p><p>Mein Schwiegervater wurde knapp 17-j&auml;hrig noch eingezogen. Er hatte Gl&uuml;ck, die Front l&ouml;ste sich bereits auf, er entging sogar der Kriegsgefangenschaft und schlug sich zu Fu&szlig; nach Hause durch. Dort musste er erfahren, dass die Nazis seinen etwas unbotm&auml;&szlig;igen Vater noch ganz zum Schluss umgebracht hatten.&nbsp;<\/p><p>Es br&auml;uchte viele Geschichten wie Ihre. Damit die unfreiwillig K&auml;mpfenden ein Gesicht bekommen sowie die untr&ouml;stlichen Hinterbliebenen. Und dass die von Gerechtigkeit Schwadronierenden&nbsp; ermessen, wozu sie beitragen: Zum Tod zuf&auml;llig am falschen Ort und zur falschen Zeit Verf&uuml;gbarer.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nCornelia Wimmer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Frau Gosch,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren pers&ouml;nlichen Artikel. Seitdem Sie auf den NDS publizieren geh&ouml;ren Ihre Artikel zur Pflichtlekt&uuml;re. Ich kann Ihnen nur in allen Punkten und dem Ohnmachtsgef&uuml;hl zustimmen. Meine Oma hatte 7 Br&uuml;der und ich konnte leider keinen von ihnen kennenlernen. Sie hat kaum dar&uuml;ber gesprochen, ihre Lippen wurden immer sehr schmal und ihre Augen traurig. Mein Opa hat sp&auml;ter den Verbleib der U-Boote recherchiert um wenigstens Gewissheit zu haben.<\/p><p>Bei den diversen Experten und zu Wehrdienstbef&uuml;rwortern gewandelten Ex-KDVer, bleibt es mir r&auml;tselhaft, wie man das eigene Tun (aktiv?) nicht reflektiert, aber umso mehr auf den Totalitarismus der anderen zeigt. Wie man schmerzhaftest, gewonnene Erkenntnisse der Nationen und V&ouml;lker, danach verbindlich kodifiziert, mal eben unter den Tisch fallen lassen kann und durch primitive Feindbilder ersetzt? &ldquo;Keine Waffen in Krisengebiete&rdquo; hatte doch einen guten Grund? Was ist mit dem passiert? Es gibt doch diverse Anti-Kriegsfilme, Literatur, Mahnmale und Museen um sich einen entfernten Eindruck zu verschaffen, was Krieg bedeutet? Oder man schaut sich aktueller die unz&auml;hligen Drohnenvideos an, in denen arme Schweine hingerichtet werden. Das war Pjotr, KFZ-Mechaniker, er hatte eine Frau und zwei Kinder, er wollte nicht dort sein. Die Kernthematik ist universell in der menschlichen Geschichte enthalten, Krieg ist ein apokalyptischer Reiter, und wir scheinen hier partout keinen Fortschritt zu schaffen. Ist der Egoismus und Zynismus einiger Weniger doch st&auml;rker als der Selbsterhaltungstrieb der Vielen? Welche Vorstellungen von einer &ldquo;Fremdherrschaft&rdquo; m&uuml;ssen selbst gebildete Menschen haben, wenn Sie in Erw&auml;gung ziehen, oder es als unausweichlich erachten, ihre Kinder f&uuml;r die Verteidigung der als Selbstbestimmung empfundenen Herrschaftsform zu opfern? Auf welcher Informationsbasis werden solche Vorstellungen entwickelt? Kommen da Zwangsrekrutierungen in der Ukraine als vereinzeltes Ph&auml;nomen und notwendiges &Uuml;bel, als Propaganda Russlands oder gar nicht vor?<\/p><p>Ein Lichtblick in der Debatte war Ole Nymoen, der als junger Mann einem Gro&szlig;teil der zum Schweigen verdammten Mehrheit (83 % wollen auch nicht k&auml;mpfen) eine Stimme verlieh. Der Mehrheit scheint die Realit&auml;t an der Front wohl bewusst. Wenn es nicht so zeitschleifig gruselig w&auml;re, wird es interessant, wie der sich immer noch als 4. Gewalt br&uuml;stende Journalismus diese Mehrheit kontinuierlich &uuml;berzeugen wird. N&auml;chster Schritt wird die Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht o. &uuml;ber Eck als &ldquo;Soziales Jahr&rdquo;. Ich hoffe noch darauf, dass mit einem Waffenstillstand und Friedensschluss in der Ukraine der akute Dringlichkeitsgrund wegf&auml;llt und der vorherrschende Aktionismus wieder pragmatischerem Herangehen und am besten auch dem Ausstieg aus der Zeitenwende weicht. Wie Sie schreiben, sind dies alles menschengemachte Entscheidungen&hellip;<\/p><p>MfG, Karsten Hunger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Frau Gosch,<\/p><p>ich habe eben Ihren Artikel in den Nachdenkseiten gelesen. &ldquo;Der Fr&uuml;hling roch nach Krieg&hellip;&rdquo; und hatte sogleich das Bed&uuml;rfnis, Ihnen dazu zu schreiben. Es sind doch die Begegnungen von Menschen, die ganz pers&ouml;nlichen Erlebnisse, die uns Dinge verstehen lassen, die uns ber&uuml;hren und zu einem sinnvollen Handeln bewegen k&ouml;nnen. Ich habe Hochachtung f&uuml;r Herrn M&uuml;ller, der die Nachdenkseiten ins Leben gerufen hat und die friedensstiftenden Inhalte trotz seines hohen Alters lebendig bewegt. F&uuml;r Ihre anschauliche Schilderung danke ich Ihnen und teile Ihnen mit, dass auch ich durch Erz&auml;hlungen meiner Eltern, die im Krieg noch Kinder waren und durch Berichte &uuml;ber den Tod meines Grossvaters, der in Weissrussland auf eine Mine getreten ist und daran starb, eindr&uuml;ckliche Empfindungen dazu auspr&auml;gte. Es war das einschneidende Erlebnis im Leben meiner Mutter, die siebenj&auml;hrig ihren Vater verlor.&nbsp;<\/p><p>Es ist sehr gut, dass es engagierte Lehrer gibt, wie jenen, von dem Sie schreiben. Dass solche pers&ouml;nlichen Erlebnisse wieder ins Bewusstsein kommen, halte ich f&uuml;r sehr wichtig in dieser Zeit, die leider so verr&uuml;ckt nach Krieg ruft.&nbsp;<\/p><p>Ich selbst habe vor einem guten Jahr ein Forum ins Leben gerufen, in dem auch ein wesentlicher Aspekt dem Frieden gewidmet ist. Ich erlaube mir, Ihnen ein paar Artikel hier zu verlinken.&nbsp;<\/p><p>Mit herzlichem Dank f&uuml;r Ihr Engagement und besten Gr&uuml;ssen<br>\nMaria Bumes<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/spiritualitaet-im-dialog.org\/ein-aktuelles-beispiel-zur-entwicklung-von-unterscheidungskraft\/\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">spiritualitaet-im-dialog.org\/ein-aktuelles-beispiel-zur-entwicklung-von-unterscheidungskraft\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/spiritualitaet-im-dialog.org\/frieden\/\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">spiritualitaet-im-dialog.org\/frieden\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/spiritualitaet-im-dialog.org\/versoehnung-durch-inhalt-polarisierung-durch-emotion\/\" target=\"_top\" rel=\"noopener noreferrer\">spiritualitaet-im-dialog.org\/versoehnung-durch-inhalt-polarisierung-durch-emotion\/<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Im letzteren Beitrag beschreibe ich eine Begegnung mit Herrn Albrecht M&uuml;ller und w&uuml;rdige seine Arbeit.<\/p><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sinnvoll verheizt werden alle Altersgruppen.<\/p><p>Die Berufsausbildungen in der Wirtschaft dauern mindestens 2, oft sogar 3 Jahren.<\/p><p>Beim Milit&auml;r, wo es um das &Uuml;berleben gilt, soll das in ein paar Monaten oder sogar Wochen funktionieren ?<\/p><p>Der langj&auml;hrig kriegserfahrenen Ausbilder und Kommandeur bei der Fremdenlegion geht von 6 bis 7 Jahren Ausbildungszeit aus.<\/p><p>Wer kehrt aus dem Krieg zur&uuml;ck ?<\/p><p>Niemand !<\/p><p>Kriegserfahrenen Milit&auml;rs werden gerne im Personenschutz eingesetzt, weil sie permanent auf Gefahren achten und immer h&ouml;chste Aufmerksamkeit haben. Das geht nicht mehr weg !<\/p><p>Personal schwierig wird es f&uuml;r Milit&auml;rangeh&ouml;rigen, die durch Hass gepr&auml;gt wurden.<\/p><p>Die wurden von Kommandeure wie Thomas Gast f&uuml;r Innendienst eingesetzt um die eigenen Milit&auml;rangeh&ouml;rigen zu sch&uuml;tzen.<\/p><p>Wenn Hass mit im Spiel ist, ist es nicht mehr m&ouml;glich die Ereignisse zu verarbeiten, sagte der kriegserfahrenen Ausbilder und Kommandeur.<\/p><p>Aber Bev&ouml;lkerung und Milit&auml;r wird bei uns durch Massenmedien, Internet, Politiker und Milit&auml;rf&uuml;hrung auf Hass gegen Russland gedrillt.<\/p><p>Wer durch ausschert wie Vizeadmiral Sch&ouml;nborn wird rausgeschmissen !<\/p><p>Er hatte Respekt und Begegnung auf Augenh&ouml;he gefordert !<\/p><p>Von unserem Leser D.G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131737\">In dieser Reflexion<\/a> schreibt <strong>Maike Gosch<\/strong> &uuml;ber zwei Erinnerungen aus unterschiedlichen Zeiten. 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Die zweite<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132081\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-132081","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/132081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=132081"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/132081\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":132083,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/132081\/revisions\/132083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=132081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=132081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=132081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}