{"id":132211,"date":"2025-04-29T10:01:54","date_gmt":"2025-04-29T08:01:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132211"},"modified":"2025-04-29T17:31:29","modified_gmt":"2025-04-29T15:31:29","slug":"sueddeutsche-zeitung-und-taz-in-not-in-der-ukraine-droht-frieden-auszubrechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132211","title":{"rendered":"\u201eS\u00fcddeutsche Zeitung\u201c und \u201etaz\u201c in Not: In der Ukraine droht Frieden auszubrechen"},"content":{"rendered":"<p>Mainstream-Medien in Deutschland m&uuml;ssen sich jetzt umstellen &ndash; ihre Positionen zum Ukrainekrieg sind fast alle der Realit&auml;t zum Opfer gefallen. Bei dieser Umstellung von emotionaler Meinungsmache auf die Anerkennung der bitteren Fakten sind bei Journalisten nun verschiedene Wege zu beobachten: Die einen schlagen umso wilder um sich, die anderen f&uuml;gen sich langsam den Tatsachen. Beispielhaft sollen hier ein Text in der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em> und ein Text in der <em>taz<\/em> zum Thema Ukrainekrieg betrachtet werden. Ein Kommentar von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4518\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-132211-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250429_Sueddeutsche_Zeitung_und_taz_in_Not_In_der_Ukraine_droht_Frieden_auszubrechen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250429_Sueddeutsche_Zeitung_und_taz_in_Not_In_der_Ukraine_droht_Frieden_auszubrechen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250429_Sueddeutsche_Zeitung_und_taz_in_Not_In_der_Ukraine_droht_Frieden_auszubrechen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250429_Sueddeutsche_Zeitung_und_taz_in_Not_In_der_Ukraine_droht_Frieden_auszubrechen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=132211-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250429_Sueddeutsche_Zeitung_und_taz_in_Not_In_der_Ukraine_droht_Frieden_auszubrechen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250429_Sueddeutsche_Zeitung_und_taz_in_Not_In_der_Ukraine_droht_Frieden_auszubrechen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Sowohl die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung (SZ)<\/em> als auch die <em>taz<\/em> haben meiner Meinung nach einen gro&szlig;en Einfluss auf die Kriegspropaganda in Deutschland, unter anderem weil beide Medien trotz ihrer zum Teil radikalen kriegstreiberischen Inhalte bei vielen B&uuml;rgern <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97262\">immer noch (irrt&uuml;mlich) als irgendwie &bdquo;linksliberal&ldquo;<\/a> gelten und ein dementsprechend sich selbst als &bdquo;die Guten&ldquo; wahrnehmendes Publikum erreichen.<\/p><p><strong>Das &Uuml;bliche bei der SZ: Putin ist &bdquo;Gangster&ldquo; und &bdquo;erpresserischer Diktator&ldquo;<\/strong><\/p><p>W&auml;hrend in einem taz-Kommentar zum Ukrainekrieg nun (f&uuml;r taz-Verh&auml;ltnisse) auch konstruktive und vern&uuml;nftige T&ouml;ne anklingen, verharrt ein aktueller SZ-Kommentar sprachlich und inhaltlich in der gewohnt harten Ideologie. Unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/kommentar-friedensverhandlungen-ukraine-putin-trump-li.3240705\">&bdquo;Gangster und Narzisst&ldquo;<\/a> schreibt die <em>SZ<\/em> am 24. April in verrohtem Stil, der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin sei ein &bdquo;erpresserischer Diktator, der Krieg, Mord und Vergewaltigung f&uuml;r legitime Mittel h&auml;lt&ldquo;. Und weiter:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>In Wahrheit aber ist Wladimir Putin ein Gangster. Und zwar nicht nur irgendein h&uuml;tchenspielender Kleinkrimineller oder Stra&szlig;enschl&auml;ger von der Ecke, sondern ein Verbrecher von globalen Dimensionen, noch dazu ein sehr erfolgreicher.<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Zu den aktuellen Verhandlungen hei&szlig;t es:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Demnach soll das Opfer der Aggression dem Aggressor de jure und\/oder de facto gro&szlig;e Teile der besetzten Gebiete &uuml;berlassen, die USA sollen eine Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato f&uuml;r immer verhindern und die gegen Russland verh&auml;ngten Wirtschaftssanktionen aufheben. Die Ukraine bekommt im Gegenzug f&uuml;r diese Zugest&auml;ndnisse &ndash; eigentlich nichts<\/em>.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>M&ouml;gliche Gebietsabtretungen w&auml;ren problematisch, &uuml;ber sie wird auch noch lange zu reden sein &ndash; aber die auch dadurch erm&ouml;glichte Rettung tausender Menschenleben ist trotzdem nicht &bdquo;nichts&ldquo;, wie die <em>SZ<\/em> unterstellt. Und: H&auml;tte man die absehbaren schlimmen Folgen des provozierten und darum lange und total voraussehbaren Ukrainekriegs verhindern wollen, h&auml;tte man sich fr&uuml;her anders verhalten m&uuml;ssen &ndash; etwa w&auml;hrend der NATO-Osterweiterung, w&auml;hrend des Maidan-Putsches oder w&auml;hrend der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121031\">von westlicher Seite torpedierten Friedensverhandlungen von Istanbul 2022<\/a>. Da die <em>SZ<\/em> in den letzten Jahren die aggressive westliche Ukrainepolitik stark gest&uuml;tzt hat, ist sie meiner Meinung nach mitverantwortlich f&uuml;r die unn&ouml;tig zerst&ouml;rerische Entwicklung des Konflikts. <\/p><p>Bemerkenswert: Es &bdquo;droht&ldquo; jetzt in der Ukraine, ein bitterer, aber immerhin ein Frieden &bdquo;auszubrechen&ldquo; &ndash; und die <em>SZ<\/em> nennt das &bdquo;Zertr&uuml;mmerung der Friedensordnung&ldquo;:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Hoffentlich merken die Europ&auml;er das, die sich seit drei Jahren aus guten Gr&uuml;nden gegen alles sperren, was Trump und Putin da gerade verhandeln. Es ist die Friedensordnung auf ihrem eigenen Kontinent, die da zertr&uuml;mmert wird.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die folgende, von der <em>SZ<\/em> eingeforderte Weitsicht kombiniert mit Geschichtsbewusstsein h&auml;tte man sich ebenfalls vor der NATO-Osterweiterung, vor dem Maidan-Putsch und vor dem jahrelang geduldeten Beschuss der B&uuml;rger des Donbass durch ukrainische  Nazi-Batallione gew&uuml;nscht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Schon ein kurzer Blick auf die europ&auml;ische Geschichte in der ersten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts reicht, um eine Ahnung davon zu bekommen, wohin solche Ansichten f&uuml;hren.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Wenn die aktuellen Verhandlungen zwischen USA und Russland also des Teufels sind und gar nicht zu einem Frieden f&uuml;hren &ndash; muss dann der Krieg immer weiter gehen? Die <em>SZ<\/em> behauptet:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Denn wenn ein Gangster belohnt wird, indem man ihm die Beute schenkt, vor den Augen der Beraubten, dann folgt danach eins mit gro&szlig;er Sicherheit nicht: Frieden.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Es bleibt dabei: Die <em>SZ<\/em> torpediert in einer harten Sprache jeden realistischen Ansatz f&uuml;r Friedensgespr&auml;che. Die Zeitung kann aber au&szlig;er abwegigen Szenarien von einer Niederringung Russlands null Alternativen anbieten &ndash; wie viele Ukrainer sollen f&uuml;r diesen unhaltbaren Standpunkt, der den sinnlosen Stellungskrieg offenbar einfach weiter verl&auml;ngern will, noch geopfert werden?<\/p><p><strong>Neue T&ouml;ne bei der taz<\/strong><\/p><p>Erheblich rationaler klingt das <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krieg-in-der-Ukraine\/!6081799\/\">im Kommentar in der <em>taz<\/em><\/a> mit dem Titel &bdquo;Die Ukraine muss sich auf Gebietsverluste einstellen&ldquo;, auch wenn so manche Stelle im Text zweifelhaft formuliert ist, etwa zu den Verhandlungen in Istanbul. Zu Durchhalteparolen und der fortgesetzten Forderung, man m&uuml;sse Russland &bdquo;besiegen&ldquo;, hei&szlig;t es aber zutreffend:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wer diese Eskalation m&ouml;chte, soll bitte auch sagen, welchen Preis er oder sie zu bezahlen bereit ist: Sind es Tausende Tote, Zehntausende oder Hunderttausende?<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Frage k&ouml;nnte etwa an den oben zitierten Autor der <em>SZ<\/em> gerichtet werden. Da diese Opfer aber niemand rechtfertigen kann, stellt der taz-Kommentar fest: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Selenskyj sollte das Verhandlungsverbot aufheben und sehr bald Gespr&auml;che mit Moskau f&uuml;hren. Je l&auml;nger er wartet, desto h&auml;rter werden die russischen Forderungen<\/em>.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Es folgt ein Kompromissvorschlag, der in seinen Formulierungen teils kritikw&uuml;rdig ist und der sicherlich beide Seiten unbefriedigt lassen w&uuml;rde &ndash; aber immerhin wird hier mal (f&uuml;r taz-Verh&auml;ltnisse) ein pragmatischer und kein billig-emotionaler Ansatz verfolgt, um das Sterben zu stoppen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Soll die Ukraine die von Russland annektierten Gebiete als zu Russland geh&ouml;rend anerkennen? Nein, eine Anerkennung dieser von Russland vorgenommenen Grenzver&auml;nderung darf es nicht geben. Diese Gebiete wurden v&ouml;lkerrechtswidrig annektiert, eine De-jure-Anerkennung w&uuml;rde das Unrecht zementieren. Aber die Ukraine k&ouml;nnte zu erkennen geben, dass sie mit einer De-facto-Anerkennung der Front als Trennlinie einverstanden ist, und zugleich erkl&auml;ren, dass sie keine Versuche unternehmen wird, die Gebiete zur&uuml;ckzuerobern.<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Der Ukraine-Krieg h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen<\/strong><\/p><p>Der Ukraine-Krieg h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen &ndash; bei Verzicht auf die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/geheim-protokolle-von-helmut-kohl-so-sprach-er-ueber-die-ddr-die-nato-und-die-ukraine-li.2318288\">den Absprachen mit den Russen widersprechende<\/a> NATO-Osterweiterung, den Maidan-Putsch, die extreme Aufr&uuml;stung der Ukraine, die antirussische Propaganda in Medien und Politik, den uns selbst sch&auml;digenden Wirtschaftskrieg und vieles mehr. Vor allem h&auml;tte es von offizieller und medialer westlicher Seite eine Verurteilung der Angriffe der Nazi-Bataillone gegen die B&uuml;rger des Donbass im Rahmen der von Kiew angeordneten &bdquo;Anti-Terror-Aktion&ldquo; ab 2014 geben m&uuml;ssen &ndash; diese Angriffe gegen die Zivilbev&ouml;lkerung, auf die Russland in Teilen der Ostukraine dann sch&uuml;tzend reagiert hat, sind als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82491\">realer Beginn des Ukrainekriegs<\/a> zu bezeichnen. <\/p><p>Inzwischen wird auch von manchen Mainstream-Journalisten 2014 als der eigentliche Startpunkt des Krieges genannt &ndash; allerdings immer mit dem geschichtsverf&auml;lschenden Beisatz, Russland habe bereits damals &bdquo;die Ukraine&ldquo; angegriffen. Das stimmt nicht: Die damaligen Angriffe gegen die Zivilbev&ouml;lkerung des Donbass wurden 2014 <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ost-ukraine-regierung-kuendigt-grossoffensive-an-100.html\">eingeleitet durch den &Uuml;bergangspr&auml;sidenten in Kiew, Alexander Turtschinow<\/a>, sie wurden dann fortgesetzt <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-05\/poroschenko-krieg-ostukraine\">unter dem Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko<\/a> und folgenden Regierungen.* Die anschlie&szlig;ende westliche <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96236\">&bdquo;Erlaubnis&ldquo; f&uuml;r die Ukraine, den Friedensprozess von Minsk einfach zu ignorieren und das Land statt dessen massiv aufzur&uuml;sten<\/a>, ist ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zu einem Krieg, der hier nicht verteidigt wird, der aber h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen. <\/p><p>Die aggressive und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94529\">absolut voraussehbar in den Ukraine-Krieg m&uuml;ndende Strategie der NATO<\/a> rechtfertigt auf der anderen Seite aber nicht automatisch die Handlungen, die Russland w&auml;hrend des Ukraine-Kriegs vollzogen hat. Ich kann nicht abschlie&szlig;end beurteilen, wie akut die Bedrohungslage im Februar 2022 aus Sicht Russlands tats&auml;chlich war. Ich will die russische Invasion und die m&ouml;glichen Gebietsverluste der Ukraine darum nicht verteidigen &ndash; ich trage aber auch nicht die Verantwortung f&uuml;r die langfristige strategische Sicherheit Russlands. Meine Meinung ist hier au&szlig;erdem irrelevant &ndash; denn wie auch immer das pers&ouml;nliche moralische Urteil &uuml;ber die russischen Handlungen der letzten Jahre ausf&auml;llt: Die russischen Reaktionen auf die oben aufgez&auml;hlten harten westlichen Provokationen waren nun mal absolut voraussehbar, auch wenn man die Reaktionen selbst nicht guthei&szlig;t. <\/p><p>Der Verzicht auf solche Provokationen zugunsten einer dringend anzustrebenden gesamteurop&auml;ischen und Russland einschlie&szlig;enden Sicherheitsarchitektur bedeutet selbstverst&auml;ndlich nicht die Forderung nach einer Unterwerfung unter ein &bdquo;russisches System&ldquo;.<\/p><p><strong>&bdquo;Ich habe selten eine solche Wolke aus L&uuml;gen erlebt&ldquo;<\/strong><\/p><p>Sogar noch in den Tagen vor dem russischen Einmarsch im Februar 2022 h&auml;tte diese Invasion abgewendet werden k&ouml;nnen, wenn die Ukraine sich einen neutralen Status gegeben h&auml;tte und auf eine NATO-Mitgliedschaft verzichtet h&auml;tte. Damals wurde diese aus Sicht russischer Sicherheitsinteressen nachvollziehbare Forderung hierzulande verlacht und eine NATO-Mitgliedschaft geradezu in den Rang eines Menschenrechts erhoben, dessen Erf&uuml;llung wichtiger als die Verhinderung eines Krieges sei. Selbst kurz nach dem russischen Einmarsch hatte es w&auml;hrend den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=121031\">Verhandlungen in Istanbul noch die M&ouml;glichkeit zum Waffenstillstand gegeben &ndash; verhindert wurde auch dies von westlicher Seite<\/a>. Die seither get&ouml;teten Menschen haben auch westliche Kriegsverl&auml;ngerer in Medien und Politik auf dem Gewissen, auch in Deutschland.<\/p><p>Wie gesagt: Die von vielen europ&auml;ischen Mainstream-Medien &uuml;ber Jahre vertretenen Positionen zur Ukraine und das Verschweigen der Vorgeschichte des Krieges sind inzwischen auch mit gr&ouml;&szlig;tem Propaganda-Aufwand nicht mehr zu halten. Eine regelrechte Flucht nach vorn tritt jetzt die britische <em>Daily Mail<\/em> an, in einem Artikel, den Thomas R&ouml;per <a href=\"https:\/\/anti-spiegel.ru\/2025\/britische-daily-mail-berichtet-ueber-propaganda-unsinn-ueber-die-ukraine-und-luegen-der-medien\/\">hier &uuml;bersetzt<\/a> hat. Dort hei&szlig;t es etwa:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>In meinem Beruf bin ich l&auml;ngst daran gew&ouml;hnt, wie Regierungen l&uuml;gen und andere dazu bringen, f&uuml;r sie zu l&uuml;gen. So ist es nun einmal. Aber ich habe selten eine solche Wolke aus L&uuml;gen erlebt wie jetzt. Kaum jemand in diesem Land kennt die Wahrheit &uuml;ber die Ukraine. So etwas gab es nicht mehr, seit wir alle mit dem Geschw&auml;tz &uuml;ber fiktive &sbquo;Massenvernichtungswaffen&lsquo; &uuml;ber die Irak-Invasion belogen wurden. Die L&uuml;gner wurden ertappt. Und sie haben daraus gelernt. Sie haben gelernt, geschickter zu l&uuml;gen. (&hellip;) Wir haben nie eine Debatte &uuml;ber die Ukraine-Krise gef&uuml;hrt, die am Anfang begann. Hat Ihnen jemals jemand, der an der Macht ist, wahrheitsgem&auml;&szlig; gesagt, wie, wann oder warum dieser Krieg begann? Nein.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><em>*Aktualisierung 29. April 2025, 14:30 Uhr: In diesem Satz wurde ein Link erg&auml;nzt.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Symbolbild, erstellt mit K&uuml;nstlicher Intelligenz\/Grok<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130541\">Ukraine-Krieg: Wer ist f&uuml;r diese Katastrophe verantwortlich?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94529\">2014: Die Vorhersage des heutigen Ukrainekriegs<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132046\">Absurde Kritik an Trumps Friedensplan f&uuml;r die Ukraine<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mainstream-Medien in Deutschland m&uuml;ssen sich jetzt umstellen &ndash; ihre Positionen zum Ukrainekrieg sind fast alle der Realit&auml;t zum Opfer gefallen. Bei dieser Umstellung von emotionaler Meinungsmache auf die Anerkennung der bitteren Fakten sind bei Journalisten nun verschiedene Wege zu beobachten: Die einen schlagen umso wilder um sich, die anderen f&uuml;gen sich langsam den Tatsachen. 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