{"id":13222,"date":"2012-05-14T09:12:12","date_gmt":"2012-05-14T07:12:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13222"},"modified":"2015-02-15T15:36:27","modified_gmt":"2015-02-15T14:36:27","slug":"im-westen-nicht-viel-neues","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13222","title":{"rendered":"Im Westen nicht viel Neues"},"content":{"rendered":"<p>Das Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen ist nicht &uuml;berraschend, gemessen an den <a href=\"http:\/\/www.wahlrecht.de\/umfragen\/landtage\/nrw.htm\">Umfragen vor der Wahl<\/a> &uuml;berrascht nur der Absturz der CDU. Die Wahl in NRW war vor allem eine Pers&ouml;nlichkeitswahl, Inhalte der Politik spielten im Wahlkampf eher eine nachgeordnete Rolle. Das erkl&auml;rt am ehesten den Anstieg der SPD mit einem Plus von 4,7%  auf &uuml;ber 39 Prozent der Stimmenanteile und das historisch schlechteste Ergebnis f&uuml;r die CDU mit einem Minus von 8,3% auf 26,2 Prozent. Das macht auch den Wiedereinzug der FDP mit einem leichten Plus von 1,9%   auf 8,6% plausibel. Die Partei DIE LINKE konnte mit einem Verlust von 3,1 Prozentpunkten und nur noch 3,1% &ndash; zumal ihr Spitzenkandidat Wolfgang Zimmermann schwer erkrankt ist &ndash; mit Katharina Schwabedissen, obwohl sie im Wahlkampf sympathisch her&uuml;ber kam, da nichts entgegensetzen. Und die Piratenpartei zehrte mit 7,8% zum vierten Mal in einer Landtagswahl hintereinander, von der Unzufriedenheit mit den anderen Parteien (88% der Befragten sind dieser Meinung). Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nHannelore Kraft lag in den Popularit&auml;tswerten (59%) haushoch vor Norbert R&ouml;ttgen (29%). 75% meinten, Kraft mache ihre Sache gut, sie galt mit weitem Abstand als glaubw&uuml;rdiger, b&uuml;rgern&auml;her und sympathischer und ihr trauten die Menschen mehr  zu als ihrem Herausforderer. Kraft lag in der Bewertung vor ihrer Partei und R&ouml;ttgen noch unter seiner CDU. Kraft hat sich in ihrem Wahlkampf an die schon beim ehemaligen und langj&auml;hrigen Ministerpr&auml;sidenten Johannes Rau erfolgreiche Strategie, den &bdquo;Menschen in den Mittelpunkt&ldquo; zu stellen, angelehnt und sich als eine volksnahe &bdquo;K&uuml;mmererin&ldquo; pr&auml;sentiert.<br>\nDie bisherige Situation einer Minderheitenregierung hat der NRW-SPD in der letzten Zeit Fl&uuml;gelk&auml;mpfe erspart, so dass die Partei den Eindruck der Geschlossenheit bieten konnte.<\/p><p>Am deutlichsten war der Unterschied im Ansehen von Person und Partei bei der FDP, Linder erreichte positive Werte, w&auml;hrend die FDP deutlich im Minus lag. Lindner hat neben einer geradezu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13188\">kampagnenartigen medialen Werbung <\/a>dar&uuml;ber hinaus im schwarz-gelben Lager vom schlechten Image des CDU Kandidaten profitiert. R&ouml;ttgen galt beim harten (energie- und industriefreundlichen) Kern seiner Partei mit seiner Umweltpolitik (trotz all seiner Zaghaftigkeit) als ein unsicherer Kantonist, angeblich wanderten 13% ehemaliger CDU-W&auml;hler zur FDP ab. Die NRW-CDU unterl&auml;ge jedoch einer Selbstt&auml;uschung, wenn sie ihr schlechtes Abschneiden ausschlie&szlig;lich auf R&ouml;ttgen als S&uuml;ndenbock abschieben w&uuml;rde. Der Landesverband hat sich von der Wahlniederlage von J&uuml;rgen R&uuml;ttgers vor zwei Jahren &ndash; wo sie ja auch schon um &uuml;ber 10 Prozentpunkte abgest&uuml;rzt war &ndash; noch l&auml;ngst nicht erholt und ist in sich nach wie vor v&ouml;llig zerstritten. <\/p><p>Obwohl stellvertretende Ministerpr&auml;sidentin und bei denjenigen, bei denen sie bekannt war durchaus popul&auml;r, konnte die bodenst&auml;ndige Sylvia L&ouml;hrmann die Gr&uuml;nen nicht weiter nach oben ziehen. Das lag einerseits an der gr&ouml;&szlig;eren Strahlkraft von Hannelore Kraft in der Minderheitenregierung und andererseits daran, dass die Gr&uuml;nen vor allem bei den j&uuml;ngeren W&auml;hlern wohl Stimmen an die Piratenpartei abgeben musste. Man muss allerdings ber&uuml;cksichtigen, dass die Gr&uuml;nen bei der letzten Wahl ein ausgesprochen gutes Ergebnis erzielt hatten, so dass es durchaus ein Erfolg ist, dass sie dieses Niveau halten konnten. <\/p><p>Dass in diesem Wahlkampf nicht die Themen gez&uuml;ndet haben, erkl&auml;rt wohl auch die nochmals um einen Prozentpunkt auf 58,3% gesunkene Wahlbeteiligung &ndash; und das obwohl in der letzten Wahlkampfwoche die Stimmung mit permanenten Meldungen &uuml;ber ein Kopf-an-Kopf-Rennen angeheizt worden ist. Angesichts dieser geringen Wahlbeteiligung sollte eigentlich der Jubel der Wahlgewinner deutlich ged&auml;mpfter ausfallen. <\/p><p>R&ouml;ttgen und Lindner haben nahezu ausschlie&szlig;lich auf das Schuldenthema gesetzt. Da sich aber beide eher blamierten, wenn sie danach gefragt wurden, an welcher Stelle sie denn konkret sparen w&uuml;rde, blieben sie bei diesem Thema ziemlich unglaubw&uuml;rdig. Wenn man &uuml;berhaupt ein politisches Signal aus dem Wahlergebnis ziehen m&ouml;chte, dann das, dass die Menschen eine eindimensionale Sparpolitik nicht f&uuml;r zukunftstr&auml;chtig betrachten. Kraft konnte dabei mit ihrer &bdquo;vorbeugenden Politik&ldquo;, die auch auf Investitionen in die Zukunft setzt, also vor allem staatliche Mittel in Kinder und in Bildung und in die Unterst&uuml;tzung der Kommunen lenken will, sogar eher punkten. <\/p><p>Mitentscheidend f&uuml;r die Gewinne der SPD war sicherlich auch, dass sich Hannelore Kraft, anders als der saarl&auml;ndische SPD-Chef Maas im Saarland, deutlich gegen eine Gro&szlig;e Koalition mit der CDU ausgesprochen hatte. <\/p><p>Die SPD kann zwar in der &bdquo;Herzkammer der Sozialdemokratie&ldquo; bei weitem noch nicht, an die Erfolge der 80er und 90er Jahre ankn&uuml;pfen, dazu haben zu viele Protestw&auml;hler ihren Denkzettel gegen die etablierten Parteien bei den Piraten abgeliefert, doch immerhin hat Rot-Gr&uuml;n bewiesen, dass das selbsternannte b&uuml;rgerliche Lager zu schlagen ist. Trotz des vor kurzer Zeit kaum noch f&uuml;r denkbar gehaltenen Wiedereinzugs der FDP in den D&uuml;sseldorfer Landtag und trotz ihrer leichter Zugewinne, hat Schwarz-Gelb zusammen zum elften Mal hintereinander Stimmeneinbu&szlig;en hinnehmen m&uuml;ssen und die CDU hat bis auf die Gro&szlig;en Koalitionen im Saarland und in Th&uuml;ringen nacheinander s&auml;mtliche Regierungschefs verloren. Bei einem weitaus geringeren Stimmenverlust f&uuml;r die SPD in NRW hat Gerhard Schr&ouml;der im Jahr 2005 die Nerven verloren und Neuwahlen erzwungen. Auf ein solches Hazardspiel wird sich Angela Merkel sicherlich nicht einlassen. Aber, obwohl die FDP in ihrem &Uuml;berlebenskampf die letzten Kr&auml;fte zur Eigenprofilierung mobilisiert, obwohl ihr die CSU mit einer Absage an eine Koalitionsrunde die Pistole an die Brust setzt und obwohl ihrer Sparpolitik inzwischen in ganz Europa eine Abfuhr erteilt wird, kann sich Merkel nach wie vor hoher Zustimmungswerte erfreuen und die CDU steht im Bund immer noch besser da, als in den L&auml;ndern. Nach gegenw&auml;rtiger Lage ist jedoch Schwarz-Gelb auch bundesweit eine Regierungsmehrheit im Berliner Reichstag abhandengekommen und im Bundesrat ist eine Mehrheit ohnehin weg. Um Angela Merkel wird es in der CDU immer einsamer. Nach der Wahlklatsche (sogar in seinem eigenen Wahlkreis) und nach der Ank&uuml;ndigung des R&uuml;cktritts vom Landesvorsitz von Norbert R&ouml;ttgen ist nun auch noch mit &bdquo;Muttis Kl&uuml;gsten&ldquo; ein weiterer &bdquo;Kronprinz&ldquo; abgest&uuml;rzt. Merkel sieht sich wohl sogar einer Diskussion ausgesetzt, ob R&ouml;ttgen als Umweltminister zu halten sein wird. <\/p><p>Es geh&ouml;rt zu den &uuml;blichen Ritualen, dass Sigmar Gabriel und Andrea Nahles aus dem Ergebnis in NRW Honig f&uuml;r eine rot-gr&uuml;ne Mehrheit im Jahre 2013 zu saugen versuchten.<br>\nDabei sollte die Bundes-SPD aber keiner Selbstt&auml;uschung unterliegen. Sie ist in allen bundesweiten Umfragen nicht im Aufwind und liegt deutlich unter 30 Prozent. Hannelore Kraft hat es bis auf die Debatte um das Betreuungsgeld klugerweise v&ouml;llig vermieden bundespolitische Themen anzusprechen. Damit konnte sie sich das Image verschaffen, dass sie an die Wurzeln der Sozialdemokratie zur&uuml;ckkehren wolle, 84% meinen das. Gleichzeitig sind allerdings 60% der Meinung, dass die SPD sozialdemokratische Prinzipien aufgegeben habe und 52% meinen, dass man gar nicht wisse, welche Politik die Partei im Bund vertrete. Und Andrea Nahles best&auml;tigte gestern Abend in der sog. Generalsekret&auml;rsrunde diesen Wackelkurs der Bundes-SPD beim Fiskalpakt. Allein &bdquo;Geschlossenheit&ldquo;, wie sie Gabriel forderte, wird der Bundes-SPD kein Profil geben k&ouml;nnen, mit dem sie erfolgreich gegen Merkel antreten und gegen den Verdacht ank&auml;mpfen k&ouml;nnte, dass es der SPD nur um die Beteiligung in einer Gro&szlig;en Koalition als Juniorpartner gehe.  <\/p><p>Ob die FDP auch im Bund wieder auf die Beine kommen wird, ist eine offene Frage. Lindners Abschneiden mit einem der besten Ergebnisse, das die FDP jemals in NRW erzielt hat, wird schon jetzt als sein gr&ouml;&szlig;ter Triumph gehandelt. Es zeigt, was Propaganda bewirken kann. Wer Ohren hatte zu h&ouml;ren, der konnte jedoch sehr gut erkennen, dass Lindner gestern Abend vor allen Mikrofonen immer nur von einen gro&szlig;en Ergebnis f&uuml;r die &bdquo;FDP in NRW&ldquo; oder von der &bdquo;NRW-FDP&ldquo; sprach. Er vertritt eben &bdquo;seine&ldquo; FDP. Er habe den &bdquo;Vertrauensverlust&ldquo; f&uuml;r die FDP gesp&uuml;rt bzw. die FDP m&uuml;sse wieder &bdquo;ankn&uuml;pfen&ldquo; an ihre guten Traditionen. Da konnten die R&ouml;slers, die Br&uuml;derles oder die D&ouml;rings in Berlin noch so sehr einen gro&szlig;artigen Abend f&uuml;r die FDP insgesamt verk&uuml;nden, Lindner und der Schleswig-Holsteiner Wolfgang Kubicki legen die Axt an ihre F&uuml;hrungsspitze in Berlin &ndash; und es ist nicht unwahrscheinlich, dass Lindner in einem Jahr nicht noch einmal als Zugpferd eingesetzt werden wird. Schon am Wahlabend tischte er noch einmal die L&uuml;ge auf, dass die FDP die Neuwahl in NRW aus &bdquo;Prinzipienfestigkeit&ldquo; und als &bdquo;Ausdruck von Tugend und Charakter&ldquo; herbeigef&uuml;hrt habe. Er konnte also schon wieder seine Show abziehen. Ob Lindner, sollte er an Einfluss in der FDP gewinnen, an der Treue zur CDU festh&auml;lt oder ob er sich f&uuml;r eine Ampel bereith&auml;lt, ist angesichts seines Opportunismus eine offene Frage. Andererseits wei&szlig; er, dass er von den sog. &bdquo;Selbst&auml;ndigen&ldquo; mit 18% die meiste Zustimmung erfahren hat. Er wird also die Rolle der FDP als Klientelpartei nicht aufgeben k&ouml;nnen. <\/p><p>Auch f&uuml;r die weitere Zukunft der Linkspartei vor allem im Westen bedeutet das erneute Scheitern an der F&uuml;nf-Prozent-Grenze eine herbe Niederlage. In einem inhaltlich weitgehend unpolitischen und auf die Personen zugespitzten Wahlkampf konnte sie mit ihren sozialen Themen kein Geh&ouml;r finden. Ihre Hilfestellungen f&uuml;r die Minderheitenregierungen gingen unter. Das Protestpotential unter den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern landete weitgehend bei der Piratenpartei. Nach dem Wagnis einer Minderheitenregierung konnten selbst CDU und FDP nicht mehr das Schreckbild einer rot-rot-gr&uuml;nen Regierung an die Wand malen und damit die Linkspartei im Gespr&auml;ch halten. Die SPD und die Gr&uuml;nen haben die Linke einfach nur ignoriert. In der &ouml;ffentlichen (medialen) Debatte war von der Linkspartei keine Rede mehr. Immer mehr Menschen, denen es schlecht geht, gehen wohl &uuml;berhaupt nicht mehr w&auml;hlen (siehe die schlechte Wahlbeteiligung). Sahra Wagenknecht, die in D&uuml;sseldorf ihren Wahlkreis hat, und Caren Ley, die Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin ihrer Partei, haben einmal mehr die Streitereien um die F&uuml;hrung f&uuml;r das schlechte Abschneiden mit verantwortlich gemacht.<br>\nWill die Partei zumindest im Westen wieder Fu&szlig; fassen, sollte sie mindestens die F&uuml;hrungsdebatte und die Fl&uuml;gelk&auml;mpfe beenden, wenn sie ihre Rolle als Bezugspol f&uuml;r eine alternative linke Politik behalten m&ouml;chte. Erst dann wird DIE LINKE wieder eine Anlaufstelle f&uuml;r ein durchaus vorhandenes W&auml;hlerpotential und erst dann wird sie auch wieder Protestw&auml;hler binden, die in der Piratenpartei Zuflucht gesucht haben. <\/p><p>Der Wunschtraum der Piraten, n&auml;mlich dass es erneut zu einer Minderheitenregierung k&auml;me, bei der sie dann Z&uuml;nglein an der Waage spielen h&auml;tten k&ouml;nnen, ist nicht in Erf&uuml;llung gegangen. Sie m&uuml;ssen nun nach Worten ihres Spitzenkandidaten Joachim Paul rasch lernen und man wird dann sehen k&ouml;nnen, was sie lernen. <\/p><p>Die wirklichen Probleme f&uuml;r eine erneute rot-gr&uuml;ne Regierung werden sich nun, da SPD und Gr&uuml;ne eine klare Mehrheit haben erst richtig stellen. Konnten Kraft und L&ouml;hrmann bislang viele wichtige Entscheidungen mit dem Verweis auf fehlende parlamentarische Mehrheiten vor sich her schieben, m&uuml;ssen sie nun Farbe bekennen. Und da gibt es zwischen diesen Regierungsparteien etwa in der Energie- und Wirtschaftspolitik viel Konfliktpotential. <\/p><p><em>(Anmerkung: Die Umfrageergebnisse und die Statistiken habe ich tagesschau.de und heute.de entnommen.)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen ist nicht &uuml;berraschend, gemessen an den <a href=\"http:\/\/www.wahlrecht.de\/umfragen\/landtage\/nrw.htm\">Umfragen vor der Wahl<\/a> &uuml;berrascht nur der Absturz der CDU. Die Wahl in NRW war vor allem eine Pers&ouml;nlichkeitswahl, Inhalte der Politik spielten im Wahlkampf eher eine nachgeordnete Rolle. Das erkl&auml;rt am ehesten den Anstieg der SPD mit einem Plus von 4,7% auf &uuml;ber<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13222\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[190],"tags":[838,675,754,726],"class_list":["post-13222","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wahlen","tag-kraft-hannelore","tag-lindner-christian","tag-nrw","tag-roettgen-norbert"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13222"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25043,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13222\/revisions\/25043"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}