{"id":132318,"date":"2025-05-01T14:00:47","date_gmt":"2025-05-01T12:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132318"},"modified":"2025-04-30T15:14:14","modified_gmt":"2025-04-30T13:14:14","slug":"leserbriefe-zu-kapiert-es-endlich-frieden-ist-jetzt-krieg-und-links-ist-jetzt-rechts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132318","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eKapiert es endlich: Frieden ist jetzt Krieg! Und links ist jetzt rechts!\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131949\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert <strong>Tobias Riegel<\/strong> die fragw&uuml;rdige mediale Berichterstattung zu den Osterm&auml;rschen. Militaristen aus Medien, Politik und staatlich alimentierten &bdquo;NGOs&ldquo; w&uuml;rden Begriffe umdeuten und politische Gegner skrupellos als rechtsradikal hinstellen. Ganz im Sinne George Orwell w&uuml;rden sie formulieren, ein &bdquo;echter&ldquo; Frieden und die zugeh&ouml;rige &bdquo;Freiheit&ldquo; bed&uuml;rfen heutzutage des Kriegs. Au&szlig;erdem sei links jetzt rechts. So einfach sei das. Wer das nicht endlich kapiere, sei rechtsextrem und au&szlig;erdem ein n&uuml;tzlicher Idiot der Russen. Dieser spaltende Unsinn solle k&uuml;nftig ignoriert werden. Dazu haben wir interessante Zuschriften erhalten. Danke daf&uuml;r. Die nun folgende Auswahl der Leserbriefe hat <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Da haben wir es wieder, die christliche Scheinheiligkeit l&auml;&szlig;t sich p&uuml;nktlich zu Ostern genauso wie zu Weihnachten beobachten. Man feiert sich selbst als die Guten unter den Guten und vergisst dabei geflissentlich, auf die heutigen Zust&auml;nde der legend&auml;ren St&auml;tten aus Jesus&lsquo; Wirken aufmerksam zu machen &ndash; und selbstverst&auml;ndlich vermeidet man es tunlichst, die T&auml;ter samt ihren Helfershelfern klar zu benennen. Von Gaza &uuml;ber das Westjordanland bis nach Syrien: Massaker und Menschenrechtsverletzungen wohin man blickt, alles &bdquo;Live und in Farbe&ldquo;.<\/p><p>Inzwischen haben wir Osterm&auml;rsche, bei denen bestimmte Menschengruppen ausgeschlossenen werden (z. B. Grundrechte-Verteidiger aus der Zeit der pandemiepolitischen Verwerfungen und scheinbare oder offenkundige AfD-Anh&auml;nger), dabei l&auml;uft die Partei Die Linke mit gro&szlig;er Klappe voraus, nachdem sie gerade den Kriegskrediten &ndash; sorry &ndash; Verteidigungshaushalt zugestimmt haben, der zwangsl&auml;ufig zu einem weiteren Sozialabbau mit all seinen gesellschaftlichen Verwerfungen f&uuml;hren wird.<\/p><p>Um ein bekanntes Zitat aus der Hetze gegen Montagsspazierg&auml;nger w&auml;hrend der Pandemiema&szlig;nahmen umzuformulieren: &bdquo;Der Ostermarsch hat seine Unschuld verloren&ldquo;.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nElke Zetl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel!&nbsp;<\/p><p>Wenn Scholz vor Ostern die frohe Botschaft &bdquo;einer friedlichen Welt&ldquo; verk&uuml;ndete, wo waren dann die SPD, aber auch die anderen Blockparteien (CDU, FDP, Linke, Gr&uuml;ne etc.) am Karfreitag zur Friedensprozession (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=i8dvlfesrVc\">B&uuml;hnenlivestream: Friedensprozession Dresden (18.04.2025 um 13 Uhr)<\/a>) in Dresden? Wir, &uuml;ber 6000 B&uuml;rger aus allen Teilen des Landes haben den Worten von Pfarrer Fliege, Didi Hallervorden, Uwe Steimles, Frau Guerot, Dieter Dehm, Yann Son King u.v.a.m. (<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo?fbid=674298164988258&amp;set=a.276432471441498\">(1) Facebook<\/a>) zum Frieden gelauscht und nahmen an der Friedens-Prozession durch die wieder aufgebaute, aber im 2. Weltkrieg total zerst&ouml;rte Innenstadt teil. Es waren bewegende Stunden f&uuml;r unser Anliegen, den Frieden. Ein H&ouml;hepunkt war der Start von vielen Friedenstauben von der B&uuml;hne der Veranstalter. Trotz des vielen Regens, es hat sich gelohnt, wir haben etwas getan und haben niemanden ausgegrenzt (<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo?fbid=679187881165953&amp;set=a.276432471441498\">(1) Facebook<\/a>). <\/p><p>Als v&ouml;llig deplaziert und anma&szlig;end fanden wir die obsz&ouml;nen Aktionen der Antifa gegen die Friedensprozession. Fr&uuml;her habe ich Links immer mit Frieden verbunden. Aber heute? Vermeintliche Linke und Linksliberale (CDU, SPD, Gr&uuml;ne, FDP, Linke) sind jetzt f&uuml;r mich ganz pers&ouml;nlich Kriegstreiber, Hetzer, Unterdr&uuml;cker und sie gefallen sich im Verh&ouml;hnen und Verfolgen normaler B&uuml;rger welche ihren Hass gegen &ldquo;Andersdenkende&rdquo; nicht teilen. Wenn die Linken mich jetzt als Rechten bezeichnen, dann juckt es mich nicht mehr. So ein Linker wie sie es wollen m&ouml;chte ich niemals sein, unter gar keinen Umst&auml;nden.<\/p><p>So das w&auml;ren meine Gedanken zum Artikel.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r die Aufmerksamkeit. Und denken Sie vielleicht mal dar&uuml;ber nach.<\/p><p>Shalom Aleichem! Sal&#257;m! &#1018;&#1080;&#1088;! Frieden!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nManfred Sonntag<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>der Volksmund wei&szlig;, &ldquo;ein Bild sagt mehr als tausend Worte&rdquo;, und das meinte wohl auch mein alter Mathelehrer &ndash; immer, wenn es komplex wurde &ndash; mit&nbsp; &ldquo;na, dann veranschaulichen wir uns das mal grafisch!&rdquo;. In dem Sinne m&ouml;chte ich die Worte von Tobias Riegel unterst&uuml;tzen: <\/p><p>In der Anlage* findet der Betrachter (m\/w\/d) bildhafte Bez&uuml;ge zu den &ldquo;gr&uuml;n-pseudo-linken Militaristen&rdquo;, welche auf dem &ldquo;naiven und von emotionalen Phrasen getriebenen Niveau &hellip;, das man oft nur als kindisch bezeichnen kann &hellip;, .formulieren ganz im Sinne George Orwells: Ein &bdquo;echter&ldquo; Frieden und die zugeh&ouml;rige &bdquo;Freiheit&ldquo; bed&uuml;rfen heutzutage des Kriegs &hellip;&rdquo;. <\/p><p>Ansonsten sind die Bilder mit ihren kurzen Texten m.E. selbsterkl&auml;rend, und vielleicht k&ouml;nnten sie auch jenen Zeit- und Volksgenoss*innen einen kleinen Denkansto&szlig; liefern, welche mehr Buchstaben auf einem Haufen, als in eine SMS passen, grunds&auml;tzlich verabscheuen &hellip;<\/p><p>In diesem Sinne: Es m&ouml;ge n&uuml;tzen!<\/p><p>&Uuml;brigens, meinen Slogan &ldquo;RheinMETALL zu RheinGOLD!&rdquo; nahm schon im 18. Jh. Friedrich v. Schiller vorweg:<br>\n&ldquo;Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold.&rdquo;<\/p><p>Wenzel Ruckstein<\/p><p>*) In der Anlage habe ich aus meinem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/250429-lbs-2nds250423.pdf\">&ldquo;Kriegst&uuml;chtigkeits&rdquo;-Zyklus die drei j&uuml;ngsten Poster<\/a> (entstanden und bereits einzeln breitgemailt im Januar\/Februar d.J.) recycelt und im A4-Format zusammengefasst. Diese Bilder (und weitere aus der Serie) sind auch einzeln und in h&ouml;herer Aufl&ouml;sung frei verf&uuml;gbar.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Jeden Tag sich &ldquo;Die Farm der Tiere&rdquo; vor Augen halten und zu Geh&ouml;r bringen:<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/fXGN8j6vgYg?si=fVJgW8BY6HJofCYV\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Ute Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel, liebes NDS-Team,<\/p><p>vorab ein herzliches Dankesch&ouml;n f&uuml;r eure so ungeheuer wichtige Arbeit. Die Anzahl der M&ouml;glichkeiten sich einigerma&szlig;en zutreffend &uuml;ber die Ereignisse zu informieren h&auml;ngt auch vom Enthusiasmus und den pekuni&auml;ren Ressourcen der Anbieter ab.<\/p><p>Die Bestrebungen der &bdquo;Herren des Geldes&ldquo; mittels der Parteien und der Mainstream-Medien Meinungseinfalt herzustellen sind z.B. im Falle der ARD oder des Spiegel bis zur Kenntlichkeit verkleidet.<\/p><p>Klar zum Ausdruck gebracht hat das vor knapp 100 Jahren ein promovierter Germanist im Ministeramt:<\/p><p>Wenn man eine gro&szlig;e L&uuml;ge erz&auml;hlt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung f&uuml;r den Staat, seine gesamte Macht f&uuml;r die Unterdr&uuml;ckung abweichender Meinungen einzusetzen&hellip; die Wahrheit ist der gr&ouml;&szlig;te Feind des Staates.<\/p><p>Da kann man nur mit leicht variiertem Filbinger sagen: Was damals richtig war kann heute nicht unrichtig sein. Die Kontinuit&auml;t der Juristen auch &uuml;ber zwei Weltkriege hinweg wird daf&uuml;r Sorge tragen, da&szlig; alles nach Recht und Gesetz vor sich geht.<\/p><p>Die Affinit&auml;t der nachwachsenden Generationen zu stark verk&uuml;rzter Kommunikation wird wie Wolfgang Neu&szlig; vor ca. 50 Jahren sagte zur Gehirnpygm&auml;enzucht f&uuml;hren. Quem deus perdere vult prius dementat.<\/p><p>Trotz alledem, die Hoffnung stirbt zuletzt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHans-Joachim K&ouml;hler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Riegel,<\/p><p>ich m&ouml;chte Ihrem Artikel &bdquo;Kapiert es endlich: Frieden ist jetzt Krieg! Und links ist jetzt rechts!&ldquo; etwas hinzuf&uuml;gen. Der diesj&auml;hrige Ostermarsch in meiner Heimatstadt Mainz fand an Karsamstag statt. Nachdem man sich vor dem Mainzer Hauptbahnhof einfand, startete der Ostermarsch erst, nachdem von der Leitung einige unliebsame Teilnehmer verwiesen wurden. Das l&ouml;ste einige Diskussionen unter den genehmen Teilnehmern aus. Das Ziel des Ostermarschs war auf der anderen Rheinseite in Mainz-Kastel, welches zur hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden geh&ouml;rt, neben einer US-Kaserne im Ortskern, die f&uuml;r die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen von Bedeutung sein wird. Dort hielten einige ihre Reden, wobei die mit Abstand beste Rede von einem Russen und einem Ukrainer gemeinsam gehalten wurde. Beide traten f&uuml;r ehrliche Verhandlungen, einen sofortigen Stopp von Waffenlieferungen ein und bezeichneten den Krieg in der Ukraine als Stellvertreterkrieg, bei dem der Westen die Waffen liefert und die Ukraine die Menschen. Der Russe und der Ukrainer bezeichneten sich als Pazifisten, die auf die brutale Rekrutierungspraxis in der Ukraine hinwiesen. Der junge Ukrainer sprach zudem von einer Bev&ouml;lkerungsmehrheit in seiner Heimat, die&nbsp; ein schnelles Kriegsende herbeisehnt. In der Presse wurde davon nicht berichtet. Die Mehrheit der Ostermarschierer 2025 von Mainz geh&ouml;rte der Generation &Uuml;60 an, sprich sie d&uuml;rfte auch schon zu Beginn der 1980er an &auml;hnlichen Demonstrationen teilgenommen haben. Auf dem Weg durch Mainz an Karsamstag waren viele junge Leute am Stra&szlig;enrand, die gleichg&uuml;ltig dem Ostermarsch zusahen. An diesem Tag empfing Mainz 05 zuhause den VfL Wolfsburg ab 15:30 Uhr. Auch gegen das &uuml;berregional bekannte Mainzer Weinfr&uuml;hst&uuml;ck war es f&uuml;r den Ostermarsch 2025 schwer, sich zu behaupten. Eindr&uuml;cklicher konnten mir die Priorit&auml;ten nicht vermittelt werden.<\/p><p>Ein weiteres unappetitliches Kapitel der Hetze pr&auml;sentierte meine Tageszeitung am Dienstag, den 22. April 2025, in einem etwas l&auml;nger geratenen Leitartikel, der sich dem tags zuvor verstorbenem Papst Franziskus widmete. Autor Dr. Christian Knatz, der ein linientreuer Scharfmacher vor dem Herrn ist, konnte sich nach Lust und Laune austoben. Ich m&ouml;chte nur den letzten Absatz daraus zitieren:<\/p><p>&bdquo;Ex occidente lux? Nein, dieser Papst hielt nicht das Licht in der Hand, um den Katholizismus aus westlicher Perspektive auch nur in die N&auml;he des 21. Jahrhunderts zu f&uuml;hren. Wirklich &uuml;bel waren seine Wortmeldungen zum russischen Angriffskrieg. Kurz vor seinem Tod besorgte er dem Ukraine-feindlichen US-Vizepr&auml;sidenten Vance ein paar PR-Bilder. Vor einem Jahr riet er den Ukrainern gar zum &bdquo;Mut, die Wei&szlig;e Flagge zu hissen&ldquo;. Rom hatte gesprochen, und auch diese Angelegenheit: der Papst als mahnende Instanz des Weltfriedens, war erledigt.&ldquo;<\/p><p>Wir sollten nicht &uuml;ber jedes St&ouml;ckchen springen, das uns von den Linientreuen hingehalten wird. Doch Resignation ist keine Option.<\/p><p>In diesem Sinne w&uuml;nsche ich liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJan Schulz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>warum sollen diese v&ouml;llig dummdreisten orwellschen Verdrehungen nur ignoriert werden? <\/p><p>Diese v&ouml;llig falschen Anschuldigungen d&uuml;rfen alle Friedensaktivisten nicht auf sich beruhen lassen. Sie m&uuml;ssen entschieden zur&uuml;ckgewiesen werden.<\/p><p>Alle Veranstalter und Organisatoren von Friedensdemos fordere ich daher dazu auf, endlich den politisch-medialen Komplex und seine NGOs als das zu entlarven, was sie sind. Eine Kriegstreiber*innenbande, die noch dazu bedingungslos ein faschistisches Terrorregime (Kiewer Regime) unterst&uuml;tzt und st&auml;ndig im alten Nazi-Jargon daherredet. Dieser politisch-mediale Komplex ist also rechtsextrem bis zum Anschlag. <\/p><p>Und genauso muss das diesem politisch-medialem Komplex im Grundton der Entr&uuml;stung und Emp&ouml;rung endlich unentwegt entgegengeschleudert werden. <\/p><p>Ich frage mich, warum das immer noch nicht geschieht. Die Veranstalter von Friedensdemos reden diesbez&uuml;glich immer noch nicht Tacheles. <\/p><p>Warum schreiben sie sich immer noch nicht auf die Fahne, dass sie gegen die Kriegstreiberei und den alt-neuen Faschismus der Regierung demonstrieren?<\/p><p>Dann w&auml;re der politisch-mediale Komplex n&auml;mlich mal im Zugzwang. Es d&uuml;rfte dann ziemlich schwer f&uuml;r ihn sein, den Friedensaktivisten den Stempel des Rechtsextremismus aufzudr&uuml;cken, wenn er selbst offenkundig als faschistisch, rassistisch und kriegstreiberisch entlarvt wurde. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nElian Binner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel sehr geehrtes Nachdenkseitenteam<\/p><p>Die meisten der Leitmedien, der etablierten Politiker und der staatlich finanzierten NGOs sind ja idR. inhaltlich nicht mehr ernst zu nehmen. Ihre Propaganda und ihre wortverdrehende Kriegstreiberei sind, wie Sie richtig hervorheben, uns&auml;glich und man kann nicht oft genug den Finger in diese Wunde der diesbez&uuml;glich unzul&auml;nglichen eigentlich ureigensten demokratischen Organe legen.<\/p><p>Sie bedienen sich zu ihren Zwecken unentwegt politischer Kampfbegriffe wie z:B. &ldquo;rechtsradikal&rdquo;, &ldquo;Putin-Freund&rdquo; etc. um unliebsame Zeitgenossen zu diffamieren und zu kriminalisieren, ohne auf die dahinter liegenden eigentlichen Probleme wahrhaftig n&auml;her einzugehen.<\/p><p>Dieses rechts-links Schema ist ja ohnehin schon l&auml;nger nicht mehr viel mehr als identit&auml;res Getue und\/oder nostalgische Reminiszenz.<\/p><p>Wenn jemand gegen den Krieg demonstriert, dann ist das doch eine klare Position, warum muss die dann noch rechts oder links eingeordnet werden, um richtig beurteilt zu werden?<\/p><p>Wir haben alle hoffentlich derart differenzierte und unterschiedlich politische Positionen zu unterschiedlichen Fragestellungen, dass man die ja &uuml;berhaupt nicht mehr alle in einer Partei geschweige denn in links oder rechts vertreten sieht, auch wenn man m&ouml;glicherweise im Ganzen eher einer dieser Kategorien zugeordnet werden kann.<\/p><p>Manchen mag es noch wichtig sein, sich mit dem Attribut links oder rechts identit&auml;r zu positionieren, aber das ist doch eigentlich Firlefanz. Es geht doch immer um vielf&auml;ltige politische Einzelentscheidungen.<\/p><p>Deshalb bin ich f&uuml;r mehr direkte Demokratie, f&uuml;r Volksabstimmungen auf allen Ebenen zu allen politischen Fragen. Mag sein, dass das Volk dem komplexen Politikgesch&auml;ft kognitiv nicht gewachsen ist, aber demokratischer als jetzt im Rahmen der repr&auml;sentativen Demokratie, wo nach den Wahlen die Wahlversprechen nichts mehr gelten, w&auml;re das allemal.<\/p><p>Und die Medien, insbesondere der &Ouml;RR, m&uuml;ssen reformiert werden, mehr in die Verantwortung genommen werden, damit sie mehr an der Wahrheit orientiert berichten. Dies ohne Zwang zu erm&ouml;glichen erfordert sicherlich unabh&auml;ngigen Journalismus im eigentlichen Sinn, was sicherlich nicht ganz einfach zu institutionalisieren ist (dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing).<\/p><p>Fritz Gerhard<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel, liebes Team der NDS,<\/p><p>der Artikel spricht mir aus der Seele! Mein Mann und ich waren am Karfreitag in Dresden und haben an der dortigen Friedensprozession teilgenommen. Da ja Sachsen oder&nbsp; der Osten generell als rechts gebrandmarkt ist und wir Menschen wie Diether Dehm, Ulrike Gerot oder Jens Fischer-Rodrian und auch Uwe Steimle sch&auml;tzen und auch Dieter Hallervorden, denen wir allen ihren ehrlichen Friedenswillen abnehmen, sowie den anderen Teilnehmern diesen auf gar keinen Fall absprechen wollen, auch wenn wir sie nicht kennen, wer sind wir, dass wir uns &uuml;ber diese Menschen stellen?, war es uns wichtig, auf eben eine solche Demonstration zu gehen, um zu zeigen, hier gehen v&ouml;llig normale Leute hin.<\/p><p>Ich war an einer der gro&szlig;en Friedensdemonstrationen im Bonner Hofgarten dabei. Tats&auml;chlich wei&szlig; ich heute nicht mehr, welche es war. Vielleicht waren es auch zwei. Ich war damals 18 Jahre alt und f&uuml;r mich war es &uuml;berw&auml;ltigend, dass so viele Menschen dabei waren! Und das ist doch wichtig: Dass die Menschen auf die Stra&szlig;e gehen und sich zusammenschlie&szlig;en gegen die&rdquo;da oben&rdquo;, die sich so eindeutig gegen die Interessen der Bev&ouml;lkerung stellen!!!! Wir m&uuml;ssen doch zusammenstehen! Zusammen!<\/p><p>In Dresden war eine kleine Gruppe der Antifa als Gegendemonstration am Rand gestanden (GEGENDEMONSTRATION von linken Menschen gegen eine FRIEDENSDEMONSTRATION &hellip;) und haben sich die Seelen aus dem Hals geschrien: NAZIS RAUS! und alles m&ouml;gliche noch! Ich h&auml;tte heulen m&ouml;gen, sie waren noch so jung, so, wie ich damals&hellip;ich h&auml;tte ihnen am liebsten zugerufen: Kinder, lasst das Schreien sein, kommt zu uns und reiht euch ein!<\/p><p>Es hat mich tagelang besch&auml;ftigt: Ihr geht Seite an Seite mit Nazis&hellip;<\/p><p>Warum k&ouml;nnen die Menschen nicht mehr miteinander sprechen? Das macht mich sehr traurig. Und es hat mich auch verunsichert, aber nach ein paar Tagen des Zweifels und auch nach Ihrem Artikel kann ich wieder sagen:<\/p><p>Es IST richtig! Wir m&uuml;ssen zusammenstehen! Gegen die &ldquo;da oben&rdquo;! Sonst tut es ja niemand! und streiten, was wir wollen, wenn wir dann Frieden haben, k&ouml;nnen wir danach, von mir aus auch w&auml;hrenddessen. Und aufpassen, wer wie was sagt, m&uuml;ssen wir ohnehin. Immer.<\/p><p>Ich habe nur diese Hoffnung, dass sich die Menschen mehr und mehr &uuml;ber diese uns&auml;glichen Spaltereien hinwegsetzen und sie endlich als das entlarven, was sie sind: Spaltereien!<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r den gro&szlig;artigen Artikel!<\/p><p>Mit der Hoffnung auf Frieden und Solidarit&auml;t<br>\nChristine Salomon <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe, unverzichtbare NachDenkSeiten!<\/p><p>Zum Thema Osterm&auml;rsche und Friedensbewegung habe auch ich gestern einen Beitrag verfasst, der sich eventuell als Antwort oder Erg&auml;nzung zum Artikel &bdquo;Kapiert es endlich: Frieden ist jetzt Krieg! Und links ist jetzt rechts!&ldquo; eignet.<\/p><p>(Text im Anhang.)<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nAndrea Zipko<\/p><p>Friedensbewegung und wie man sie kleinh&auml;lt<\/p><p>2025 ist sie nur leise und schwach. Mickrig.<\/p><p>Wo sie kr&auml;ftiger und lauter zu werden droht, wird sie erfolgreich diffamiert und zur&uuml;ckgestutzt.<\/p><p>In einer Zeit, in der sich die Kriege immer tiefer in die Welt fressen, erkl&auml;rt man nun unentwegt, die Friedensbewegung sei blo&szlig; ein antiquierter Schn&ouml;rkel aus der Vergangenheit und vollkommen unn&ouml;tig in der modernen Gegenwart.<\/p><p>Dahinter steckt Methode.<\/p><p>Soeben ist das diesj&auml;hrige Osterfest zu Ende gegangen. <\/p><p>Ostern ist in Deutschland eigentlich traditionell die Zeit der Osterm&auml;rsche.<\/p><p>Mit diesen M&auml;rschen hatte die Friedensbewegung fr&uuml;her mal kr&auml;ftige Lebenszeichen von sich gegeben. (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostermarsch\">wikipedia.org\/wiki\/Ostermarsch<\/a>)<\/p><p>In diesem Sinn marschierte auch ich vor zwei Jahren erst bei Passaus erstem Ostermarsch mit.<\/p><p>Die Dreifl&uuml;ssestadt hatte 2023 angesichts der prek&auml;ren Weltlage dazu aufgerufen und erwartungsvoll bin ich dem Aufruf gefolgt. (<a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/termine\/ostermarsch-2023-in-passau\">friedenskooperative.de\/termine\/ostermarsch-2023-in-passau<\/a>) <\/p><p>Das Wetter war schlecht, aber trotz K&auml;lte und N&auml;sse hatten sich damals etwa 200 Friedenssinnige eingefunden. <\/p><p>Der Altersdurchschnitt unter den Teilnehmern war hoch. Nur vereinzelt standen junge Leute rum, die meist mit den Eltern (oder Gro&szlig;eltern) gekommen waren. F&uuml;r eine friedensgetragene Zukunft verhei&szlig;t das nichts Gutes, wenn die Jugendlichen aus sich heraus so gar kein Gesp&uuml;r f&uuml;r die Friedenssache entwickeln.<\/p><p>Beim Marsch durch die Altstadt gafften uns die Passanten staunend oder verst&auml;ndnislos an, manche filmten und fotografierten uns. &bdquo;Als w&auml;ren wir von einem anderen Stern!&ldquo; h&ouml;rte ich die Frau hinter mir ihren Nebenmann einmal zuraunen. Ja, so f&uuml;hlte ich mich auch. Wie etwas skurril Abnormes, das auf Au&szlig;enstehende eher absto&szlig;end wirkt.<\/p><p>Alles in allem war das Lebenszeichen der Friedensbewegung mau und war manchen aber dennoch zu viel.<\/p><p>In der Presse war sogleich von einem &bdquo;umstrittenen Ostermarsch&ldquo; die Rede (&bdquo;Umstrittener Ostermarsch in Passau&ldquo;, <a href=\"https:\/\/passau.niederbayerntv.de\/mediathek\/video\/umstrittener-ostermarsch-in-passau\/\">passau.niederbayerntv.de\/mediathek\/video\/umstrittener-ostermarsch-in-passau\/<\/a>). <\/p><p>Eine deutsch-ukrainische Hochschulgruppe hatte gar einen offenen Brief gegen die Veranstaltung initiiert, weil diese nach deren Auffassung nur &bdquo;eine verdeckte Form der Unterst&uuml;tzung des Aggressors Russland&ldquo; w&auml;re (<a href=\"https:\/\/www.unserradio.de\/offener-brief-gegen-ostermarsch-in-passau-26085\/\">unserradio.de\/offener-brief-gegen-ostermarsch-in-passau-26085\/<\/a>).<\/p><p>Ein Gr&uuml;nen-Politiker durfte vorab in der Passauer Neuen Presse ein langes Statement abgeben und lie&szlig; den Organisatoren des Ostermarsches auf diesem Weg ausrichten, es ginge ihnen doch gar nicht um den Frieden, sie w&uuml;rden T&auml;ter-Opfer-Umkehr betreiben und Rechtsextreme einladen. &bdquo;Selbstbezogenheit&ldquo; warf er den Ostermarschierern vor und dass sie die Ukraine opfern wollten oder nur falsche &Auml;ngste h&auml;tten. Als Pazifist m&uuml;sste man einer solchen Veranstaltung fernbleiben, gab der Mann abschlie&szlig;end einen Mahnruf heraus. (<a href=\"https:\/\/www.pnp.de\/lokales\/landkreis-passau\/ihr-fuerchtet-die-rache-putins-toni-schuberl-uebt-scharfe-kritik-an-syneks-geplantem-ostermarsch-10675129\">pnp.de\/lokales\/landkreis-passau\/ihr-fuerchtet-die-rache-putins-toni-schuberl-uebt-scharfe-kritik-an-syneks-geplantem-ostermarsch-10675129<\/a>)<\/p><p>Durchwegs schlechte Presse.<\/p><p>Passaus erster Ostermarsch sollte denn auch der bislang letzte, der einzige bleiben.<\/p><p>In den Folgejahren, auch heuer wurde in Passau zu Ostern nicht mehr f&uuml;r den Frieden marschiert.<\/p><p>Die Friedensbewegung wurde seither nochmal erheblich leiser gedreht.<\/p><p>In den 1960-er, 70-er und 80-er Jahren war die Friedensbewegung lebendig und laut.<\/p><p>Hunderttausende, vor allem junge Menschen, marschierten in vielen L&auml;ndern f&uuml;r den Frieden und gegen die obskure Waffenlogik.<\/p><p>Sie weigerten sich, sich von ihren Regierungen einlullen zu lassen, wenn diese von militaristischen Notwendigkeiten sprachen. So sprechen sie n&auml;mlich immer, die Krieg im Sinn haben, und immer sind ihre Notwendigkeiten erlogen, falsch und nur vermeintlich.<\/p><p>Auch damals schon versuchte man, die Friedensbewegung schlechtzureden und kleinzumachen &ndash; das hat zu jener Zeit aber nicht funktioniert.<\/p><p>Die friedenssinnigen Menschen fanden Mittel und Wege, um zueinander zu finden, um zu den Gesellschaften durchzudringen und zu &uuml;berzeugen.<\/p><p>Prominente, K&uuml;nstler und Denker liefen allen Unkenrufen zum Trotz bei den Veranstaltungen mit und sorgten f&uuml;r Reichweite und Aufmerksamkeit.<\/p><p>Nicht alle Medien waren der Friedensbewegung gegen&uuml;ber g&auml;nzlich ablehnend eingestellt; es gab auch wohlwollende Berichte.<\/p><p>Die Universit&auml;ten waren Keimzellen f&uuml;r den frischen Friedenswind. Besonders die jungen, hochgebildeten Menschen waren es, die in der Sache etwas voranbringen wollten. Sie waren mutig genug, sich des eigenen Verstandes zu bedienen anstatt zu allem Ja und Amen zu sagen und in einem vorgegebenen Sinn zu funktionieren.<\/p><p>So konnte die Friedensbewegung &uuml;ber die L&auml;nder hinweg kraftvoll und wirksam werden.<\/p><p>Diese Zeiten haben sich deutlich ge&auml;ndert.<\/p><p>Aber nicht so, wie ein Bob Dylan das damals gemeint hat mit The Times They Are a-Changin&lsquo;.<\/p><p>Die Zeiten sind seither sukzessive ungerechter, h&auml;rter, kriegerischer, unsicherer, unsozialer und rassistischer (statt besser) geworden.<\/p><p>Zeitgleich hat man, so steht es zu bef&uuml;rchten, gut aus den Erfahrungen mit der letzten gro&szlig;en Friedensbewegung gelernt.<\/p><p>Man wei&szlig; jetzt, wie man derlei Anwandlungen im Keim ersticken kann:<\/p><p>Vor allem braucht man die Medien relativ geschlossen hinter sich. <\/p><p>Den Studenten, K&uuml;nstlern und Denkern muss man klarmachen, dass sie sich augenblicklich ins Aus schie&szlig;en, wenn sie sich an irgendwelche Pazifisten dranh&auml;ngen. <\/p><p>Man darf keine Gelegenheit auslassen, um jede noch so kleine friedenspolitische Anstrengung ver&auml;chtlich zu machen oder als Irrl&auml;ufer zu framen.<\/p><p>Wo Ver&auml;chtlichmachung nicht ausreicht, muss man die Diffamierung (&bdquo;Rechts&ldquo;!) auspacken oder Paragraphen und das Gegen&uuml;ber kriminalisieren. Wo die gegebenen Paragraphen nicht ausreichen, muss man eventuell neue erfinden. <\/p><p>So geht das jetzt.<\/p><p>Die Kriegsseite hingegen wird ehrenhaft, alternativlos, gut dargestellt.<\/p><p>Heute haben wir Medien, die sich meist im Besitz einiger weniger Personen befinden, welche vom Frieden weitaus weniger profitieren als vom Krieg. Krieg macht die verkaufbaren Schlagzeilen und Profite, Frieden nicht.<\/p><p>Medien, Politik und wirtschaftliche Schwergewichte arbeiten Hand in Hand.<\/p><p>Wie man mit jenen verf&auml;hrt, die aus einem vorgegebenen Kurs ausscheren wollen, hat man nicht zuletzt in der Corona-Zeit eindrucksvoll bewiesen. In der Kriegs- und Friedensfrage geht das jetzt genau so weiter.<\/p><p>Friedensdemos werden schneller verunglimpft als die Friedenssinnigen zusammenfinden k&ouml;nnen.<\/p><p>An den Universit&auml;ten wehen anstelle von Friedensfahnen meist blaugelbe Nationalflaggen, um sich im Ukraine-Krieg vor allem auf eine Seite zu stellen. <\/p><p>Universit&auml;ten sollen nun vor allem Hand in Hand mit der R&uuml;stungsindustrie arbeiten, wie es im Zuge der neuen Kriegsert&uuml;chtigung gefordert wird. &bdquo;Forschung und Erfindergeist f&uuml;r T&ouml;tungsger&auml;te&ldquo; lautet h&ouml;rbar die Aufgabe. <\/p><p>F&uuml;r Friedenssinnigkeit gibt es kaum noch Platz auf dem Campus.<\/p><p>Wir haben gesehen, wie letztes Jahr die ersten zaghaft errichteten Protestcamps gegen den Gaza-Krieg auf den Universit&auml;tsgel&auml;nden niedergeschlagen und verboten wurden, in den USA, den Niederlanden, in Deutschland, &Ouml;sterreich&hellip; (Polizei r&auml;umt Uni in New York, <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3356028\/\">orf.at\/stories\/3356028\/<\/a>; Polizei in Los Angeles r&auml;umt Pro-Pal&auml;stina-Protestcamp an Universit&auml;t, <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000218515\/polizei-in-los-angeles-r228umt-pro-pal228stina-protestcamp-an-universit228t\">derstandard.at\/story\/3000000218515\/polizei-in-los-angeles-r228umt-pro-pal228stina-protestcamp-an-universit228t<\/a>; Pro-Pal&auml;stina-Protestcamp in Wien ger&auml;umt, <a href=\"https:\/\/wien.orf.at\/stories\/3256331\/\">wien.orf.at\/stories\/3256331\/<\/a>; Goethe-Universit&auml;t Frankfurt: Pro-Pal&auml;stina-Protestcamp soll verhindert werden, <a href=\"https:\/\/www.msn.com\/de-de\/finanzen\/top-stories\/goethe-universit%C3%A4t-frankfurt-pro-pal%C3%A4stina-protestcamp-soll-verhindert-werden\/ar-BB1mzlyB\">msn.com\/de-de\/finanzen\/top-stories\/goethe-universit%C3%A4t-frankfurt-pro-pal%C3%A4stina-protestcamp-soll-verhindert-werden\/ar-BB1mzlyB<\/a>; Proteste an Hochschulen:125 Festnahmen bei R&auml;umung von Protestcamp an Amsterdamer Universit&auml;t, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2024-05\/universitaet-proteste-amsterdam-camp-gaza-krieg\">zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2024-05\/universitaet-proteste-amsterdam-camp-gaza-krieg<\/a> usw.).<\/p><p>Studenten, die gegen die Bombardierung eines Landstrichs protestiert haben, werden nun sogar des Landes verwiesen, sofern der betreffende Landstrich &bdquo;Gaza&ldquo; hei&szlig;t. (&bdquo;So wurde zuletzt Studenten ihr Visum entzogen, weil sie gegen Bombardements im Gazastreifen durch Israel protestiert hatten&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000266068\/wer-in-die-usa-einreist-muss-sich-einer-gefuehlserkennung-durch-ki-stellen\">derstandard.at\/story\/3000000266068\/wer-in-die-usa-einreist-muss-sich-einer-gefuehlserkennung-durch-ki-stellen<\/a>). <\/p><p>In meiner Heimatstadt Linz (offiziell immer noch eine &sbquo;Friedensstadt&lsquo;) hat die Johannes Kepler Universit&auml;t letzthin ein Betretungsverbot f&uuml;r einen Mann ausgesprochen, weil der mit einem Fahrrad auf dem Uni-Gel&auml;nde unterwegs war, auf welchem Protestplakate gegen den Krieg in Gaza befestigt waren (<a href=\"https:\/\/www.solidarwerkstatt.at\/frieden-neutralitaet\/universitaet-linz-betretungsverbot-fuer-kritik-an-gaza-krieg\">solidarwerkstatt.at\/frieden-neutralitaet\/universitaet-linz-betretungsverbot-fuer-kritik-an-gaza-krieg<\/a>).<\/p><p>Gastredner, die dem Frieden f&uuml;rsprechen, werden nun immer &ouml;fter ausgeladen, w&auml;hrend vorlaute Kriegsdenker hofiert, hervorgehoben und mit Preisen &uuml;berh&auml;uft werden. So hat etwa die Freie Universit&auml;t Berlin einen Vortrag der UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese abgesagt (<a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/statement-zur-ausladung-von-albanese-wo-wenn-nicht-an-einer-universitaet\">freitag.de\/autoren\/der-freitag\/statement-zur-ausladung-von-albanese-wo-wenn-nicht-an-einer-universitaet<\/a>) oder der ehemalige Labor-Chef Jeremy Corbyn wurde aufgrund seiner friedenspolitischen Positionen in Nahost&ndash;Konflikt von der Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung explizit wieder ausgeladen (<a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1177558.eu-wahlen-luxemburg-konferenz-will-europa-radikal-neu-denken.html\">nd-aktuell.de\/artikel\/1177558.eu-wahlen-luxemburg-konferenz-will-europa-radikal-neu-denken.html<\/a>), w&auml;hrend der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an die Waffenenthusiastin Anne Applebaum oder an den bellizistischen, nationalistischen Ukrainer Serhij Schadan ging (<a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/18986359\/friedenspreis-fuer-anne-applebaum-die-deutschen-muessen-nicht-pazifisten-sein\">diepresse.com\/18986359\/friedenspreis-fuer-anne-applebaum-die-deutschen-muessen-nicht-pazifisten-sein<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Bekannter-ukrainischer-Autor-schliesst-sich-Armee-an-article24993705.html\">n-tv.de\/panorama\/Bekannter-ukrainischer-Autor-schliesst-sich-Armee-an-article24993705.html<\/a>) &ndash; um nur ein paar Beispiele von vielen zu nennen.<\/p><p>Bereits in den Schulen sollen unsere Kinder auf Krieg vorbereitet werden. Sch&uuml;ler werden schon direkt in den Schulen an der Waffe trainiert wie etwa in Lettland (&bdquo;Verteidigungsunterricht als Schulfach: Seit diesem Schuljahr verpflichtend&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/lettland-russland-verteidigung-100.html\">tagesschau.de\/ausland\/europa\/lettland-russland-verteidigung-100.html<\/a>) oder in Polen (&bdquo;,In Polen steht jetzt Krieg auf dem Stundenplan!, <a href=\"https:\/\/www.krone.at\/3763465\">krone.at\/3763465<\/a>), es kommen die Waffentr&auml;ger an die Kinderbildungsst&auml;tten, um den J&uuml;ngsten den T&ouml;tungsberuf schmackhaft zu machen (&bdquo;Die Bundeswehr wirbt um Kinder&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.tdh.de\/was-wir-tun\/themen-a-z\/bundeswehr-an-schulen\/\">tdh.de\/was-wir-tun\/themen-a-z\/bundeswehr-an-schulen\/<\/a>) oder Soldaten sollen in den Klassen gleich den Regelunterricht &uuml;bernehmen <\/p><p>(&bdquo;Soldaten in die Klassen: L&ouml;sung f&uuml;r Lehrermangel&ldquo; <a href=\"https:\/\/kurier.at\/politik\/inland\/soldaten-in-die-klassen-oevp-sucht-loesung-fuer-lehrermangel\/402547544\">kurier.at\/politik\/inland\/soldaten-in-die-klassen-oevp-sucht-loesung-fuer-lehrermangel\/402547544<\/a>).<\/p><p>Im TV laufen Werbeformate f&uuml;rs Heer, welche sich als &sbquo;Dokumentation&lsquo; tarnen. <\/p><p>Auf Plakaten oder &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln wird verst&auml;rkt f&uuml;r die Tarnfarbenen geworben. <\/p><p>In den diversen Medien wird Waffenmaterial wieder offen angestaunt und wie selbstverst&auml;ndlich wird &uuml;ber die todbringenden Wirkungskr&auml;fte fabuliert als ginge es blo&szlig; um das neueste Feature am I-Phone.<\/p><p>R&uuml;stungsfabriken werden feierlich und unter Applaus er&ouml;ffnet.<\/p><p>Alles, wirklich alles spricht pl&ouml;tzlich dem Milit&auml;rischen zu. Das Kriegerische und die Kriege werden gro&szlig; und gr&ouml;&szlig;er.<\/p><p>Hingegen: <\/p><p>Wo sich in dieser vernetzten Welt jemand zu weit hervortut mit einem Friedensengagement wird dieser Jemand verlacht, bek&auml;mpft, zensiert. Kleingemacht.<\/p><p>Entsprechende Beitr&auml;ge werden gern mithilfe eines kryptischen Algorithmus versteckt, sodass sie ein Suchender in Suchmaschinen wie Google gar nicht erst findet. Wo derartige Beitr&auml;ge trotzdem eine gewisse Reichweite schaffen, etwa bei YouTube, werden sie oft gel&ouml;scht. Oder sie d&uuml;rfen, wie meine antimilitaristischen Beitr&auml;ge, gar nicht erst erscheinen.<\/p><p>Es soll halt nicht sein.<\/p><p>Weder dort, wo der Krieg schon erbarmungslos w&uuml;tet, noch dort, wo er vorerst nur grimmig droht, regt sich breiter gesellschaftlicher Widerstand.<\/p><p>Die Menschen schauen zu, wie die Bomben im Irak, in Syrien, Afghanistan, in der Ukraine, in Gaza oder im Sudan (&hellip;) fallen und lassen sich einreden, anders w&auml;ren die Weltkonflikte eben nicht zu l&ouml;sen. <\/p><p>Noch so sehr k&ouml;nnen Bev&ouml;lkerungen leiden und kriegszerfetzt werden, sie scheinen nicht in eine Friedensbewegung hineinzufinden.<\/p><p>Die Friedensbewegung hat kaum noch eine Chance. <\/p><p>Man l&auml;sst es nicht zu, dass sie noch einmal ihren Charme und Kraft entwickelt. <\/p><p>Die professionelle Kriegsbewegung hat alle Tr&uuml;mpfe in ihrer Hand.<\/p><p>Sie hat gut gelernt. Dass ihr eine Friedensbewegung den Weg verstellt, soll ihr nicht wieder passieren.<\/p><p>Es ist ihr ein Leichtes, ein authentisches, von unten gewachsenes Friedensbegehren, welches nur selten &uuml;ber das entsprechende Marketing verf&uuml;gt und f&uuml;r das sich nur schlecht Sponsoren finden, st&uuml;mperhaft und l&auml;cherlich aussehen zu lassen. Im Kontrast dazu inszeniert man souver&auml;ne Sympathietr&auml;ger, die man gekonnt f&uuml;r die Kriegsseite in die Kameras l&auml;cheln l&auml;sst.<\/p><p>Wer sich dann immer noch friedenspolitisch regt, muss schlie&szlig;lich mit roher Sprachgewalt vernichtet und als &bdquo;Feind&ldquo; oder &bdquo;Verr&auml;ter&ldquo; bezeichnet werden.<\/p><p>Die Menschen werden eingelullt mit einer militaristischen Propaganda auf allen Kan&auml;len und wer sich nicht einlullen l&auml;sst, wird beschuldigt, einer feindlichen Propaganda das Wort zu reden.<\/p><p>Die Waffengewalt wird wieder zu einer Notwendigkeit verkl&auml;rt.<\/p><p>Statt einer kraftvollen Friedensbewegung gewinnen andere Inhalte an Gr&ouml;&szlig;e.<\/p><p>Die Gesellschaft bewegt sich vom Frieden weg, immer weiter in die andere Richtung; dorthin wird sie gezogen.<\/p><p>Das sieht, h&ouml;rt und sp&uuml;rt man allenthalben, selbst zur an sich friedenssinnigen Osterzeit.<\/p><p>Zu Ostern hat es nun schlie&szlig;lich ein B&auml;cker aus T&uuml;bingen in die mediale Berichterstattung geschafft.*<\/p><p>Dieser fertigte aktuell f&uuml;r das deutsche Osterfest Zuckerhasen. Zuckerhasen, welche &ndash; was f&uuml;r ein Irrsinn &ndash; auf Panzern thronen oder sich keck hinter Kanonen verschanzen. Daf&uuml;r hat der pfiffige Gesch&auml;ftsmann alte B&auml;ckerf&ouml;rmchen hervorgekramt, die tats&auml;chlich noch aus Weltkriegszeiten stammen. <\/p><p>&bdquo;&Uuml;ber Jahrzehnte lie&szlig; die B&auml;ckerei ihre Kriegsmotive im Schrank, doch dieses Jahr entschied sie sich, sie zu den beiden Aktionstagen anzubieten&ldquo;, informierte der SWR seine Zuschauer am 15. 04. 2025. <\/p><p>Rechtzeitig vor dem heurigen Ostersonntag, auf dass sich interessierte Zeitgenossen vielleicht noch nach T&uuml;bingen aufmachen k&ouml;nnen, um das kriegsgef&auml;rbte Zuckerzeug zu erwerben.<\/p><p>Es f&auml;llt auf: Die Berichterstattung ist hier weit weniger kritisch als dort, wo sie letzthin von Osterm&auml;rschen und der Friedensbewegung sprach. <\/p><p>F&uuml;r den B&auml;cker und seine Produkte ist die mediale Aufmerksamkeit gewiss eine willkommene Reklame. Man pr&auml;sentiert ihn als einen Mann, der sich was traut und die Zeichen der Zeit gut erkannt hat. Ein Zuckerb&auml;cker, der s&uuml;&szlig;e Friedenst&auml;ubchen und Peace-Zeichen feilbieten w&uuml;rde, w&uuml;rde demgegen&uuml;ber als naiver Null-Checker dargestellt &ndash; oder gar nicht erst erw&auml;hnt. <\/p><p>Die Nachfrage nach den Panzer- und Kanonenh&auml;schen scheint gro&szlig;.<\/p><p>&bdquo;Wir k&ouml;nnten eigentlich fast nur noch Panzer gie&szlig;en&ldquo;, frohlockt der T&uuml;binger Kriegsb&auml;cker im &ouml;ffentlich-rechtlichen SWR und f&uuml;llt die hei&szlig;e Zuckermasse vor laufender Kamera in die Panzerf&ouml;rmchen, w&auml;hrend im Land ohnehin auch wieder im Akkord die richtigen Panzer aus Metall gegossen werden. Das Gesch&auml;ft l&auml;uft da wie dort.<\/p><p>&ldquo;Die alten Leute sagen, das kennen sie noch aus ihrer Kindheit. Und viele &auml;ltere Leute wollen das einfach nochmal kaufen als Erinnerung&rdquo; darf der Zuckerb&auml;cker au&szlig;erdem noch von seltsam nostalgischen Omas und Opas berichten; also von betagten Leutchen, die offenbar nichts aus ihrer Geschichte gelernt haben und sich nach einer Kriegszeit zur&uuml;cksehnen.<\/p><p>Kritik an der Sache kommt h&ouml;chstens von einem friedenspolitischen Verein und von etwaigen Passanten, die sich von den militaristischen Osterh&auml;schen irritiert zeigen.<\/p><p>&bdquo;Das gef&auml;llt nicht allen&ldquo;, lautet dementsprechend das mediale Fazit zu den zuckrigen Panzern und Kanonen, die heuer wieder in Kinderh&auml;nde gegeben werden. <\/p><p>&bdquo;Gef&auml;llt nicht allen&ldquo; hei&szlig;t dann ja wohl so viel wie: Aber den meisten gef&auml;llt das. <\/p><p>Frohe friedliche Ostern von der journalistischen Schreibfront, die stets eifrig mithilft, den Militarismus gro&szlig; und alles andere kleinzuhalten.<\/p><p>Wie man dagegen noch ankommen kann, wei&szlig; ich auch nicht mit Sicherheit zu sagen.<\/p><p>Vielleicht mit Texten wie diesem, der das sch&auml;ndliche Treiben und den grassierenden Zeitgeist hinterfragt?<\/p><p>Die letzte Hoffnung ist immerhin, dass sich das Streben nach Frieden und Menschlichkeit nicht auf ewig kleinhalten l&auml;sst.<\/p><p>* <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/tuebingen\/ostern-zuckerhasen-mit-kriegsmotiven-tuebingen-100.html\">swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/tuebingen\/ostern-zuckerhasen-mit-kriegsmotiven-tuebingen-100.html<\/a> <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131949\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert <strong>Tobias Riegel<\/strong> die fragw&uuml;rdige mediale Berichterstattung zu den Osterm&auml;rschen. Militaristen aus Medien, Politik und staatlich alimentierten &bdquo;NGOs&ldquo; w&uuml;rden Begriffe umdeuten und politische Gegner skrupellos als rechtsradikal hinstellen. Ganz im Sinne George Orwell w&uuml;rden sie formulieren, ein &bdquo;echter&ldquo; Frieden und die zugeh&ouml;rige &bdquo;Freiheit&ldquo; bed&uuml;rfen heutzutage des Kriegs. Au&szlig;erdem sei links jetzt<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132318\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-132318","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/132318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=132318"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/132318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":132321,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/132318\/revisions\/132321"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=132318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=132318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=132318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}