{"id":13233,"date":"2012-05-15T08:47:33","date_gmt":"2012-05-15T06:47:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233"},"modified":"2012-05-15T08:47:33","modified_gmt":"2012-05-15T06:47:33","slug":"hinweise-des-tages-1634","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h01\">BILD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h02\">Roman Herzog will F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde reformieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h03\">Robert Misik &ndash; Die gef&auml;hrliche Sekte der &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h04\">NRW-Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h05\">Geldw&auml;sche in der Schweiz auf Rekordwert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h06\">Alarm in Deutschland &ndash; oder: Wie ich versehentlich den Euro erledigte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h07\">Fiskalpakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h08\">Jens Weidmanns erste Pr&uuml;fung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h09\">Attac-Kinospot &ldquo;Du zahlst &ndash; Steueroasen schlie&szlig;en!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h10\">ATO hat laut NGO in Libyen 72 Zivilisten get&ouml;tet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h11\">Deutschland baut Venezuelas Opposition auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h12\">Der Schlag des Boxers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h13\">Demokratie lernen mit Liquid Feedback?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h14\">Wilhelm Heitmeyer : Rechtsextremismus und gesellschaftliche Selbstentlastung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h15\">Schr&ouml;der empfiehlt Steinbr&uuml;ck als Kanzlerkandidat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h16\">Rezension; Kathrin Hartmann: &ldquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13233#h17\">Rezension: Star-&Ouml;konom pl&auml;diert f&uuml;r ein Ende der Spar-Politik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"www.nachdenkseiten.de\/?p=13233&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>BILD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Journalismus hat seinen Preis<\/strong><br>\nDer Henri-Nannen-Preis f&uuml;r &ldquo;Investigative Recherche&rdquo; sollte an Journalisten der &ldquo;Bild&rdquo; und der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; gehen, letztere lehnten ab. Sieben sachdienliche Hinweise zum halbierten &bdquo;Henri&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/carta.info\/43693\/journalismus-hat-seinen-preis\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/li>\n<li><strong>Alles halb so wild mit &bdquo;Bild&ldquo;?<\/strong><br>\nGegen die Entideologisierung: Von einem Chefredakteur, der auszog, anderen das F&uuml;rchten zu nehmen. Und wie ihm dieses Unterfangen bei der Mehrheit gelang. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r diese historische Umdeutung einen Preis verdient h&auml;tte Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, der in seinen elf Jahren an der Spitze die Politikberichterstattung gest&auml;rkt hat, unter dessen &Auml;gide die scheinheilige Werbekampagne entstand, f&uuml;r die Promis ihre &bdquo;ehrliche und unentgeltliche Meinung&ldquo; zu Bild aufschreiben und der in seinem 100-Tage-Intermezzo als Blogger 2009 lustiger war als seine Kritiker. All dies diente einzig dem Zweck, Bild den Schrecken zu nehmen. Ziel erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/ber-die-Verharmlosung-des-Springer-Blatts\/!93366\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Roman Herzog will F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde reformieren<\/strong><br>\nAltbundespr&auml;sident Roman Herzog h&auml;lt die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde &bdquo;f&uuml;r nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;&ldquo;. Er empfiehlt deshalb im FOCUS, das geltende Wahlrecht zu reformieren. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Im Prinzip ist die F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;. Eigentlich m&uuml;ssten wir die H&uuml;rde nach oben setzen&ldquo;, sagte Herzog zu FOCUS. Angesichts immer mehr kleinerer Parteien werde der Bundeskanzler ansonsten &bdquo;nicht mehr von einer gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung getragen&ldquo;. Diese Entwicklung gef&auml;hrde die parlamentarische Demokratie, so Herzog, der vor seiner Zeit als Bundespr&auml;sident das Bundesverfassungsgericht leitete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/der-altbundespraesident-im-focus-interview-roman-herzog-will-fuenf-prozent-huerde-reformieren_aid_751665.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Herzogs Begr&uuml;ndung sollte man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Der Kanzler wird also nicht mehr von der gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung getragen, weil immer mehr kleine Parteien in den Bundestag einziehen? Herzog z&auml;umt das Pferd hier von hinten auf. Weil die Volksparteien von immer weniger B&uuml;rgern gew&auml;hlt werden, die sich von ihnen schlicht nicht mehr repr&auml;sentiert f&uuml;hlen, bekommen die &bdquo;kleinen&ldquo; Parteien immer mehr Stimmen. Diesen Parteien den Einzug in die Parlamente zu verweigern, w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass die parlamentarische Demokratie nicht mehr von der gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung getragen w&uuml;rde. Und das kann ein ehemaliger Verfassungsrichter doch nicht wirklich wollen. Oder?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Robert Misik &ndash; Die gef&auml;hrliche Sekte der &Ouml;konomen<\/strong><br>\nDie vergifteten falschen Ratschl&auml;ge der &ldquo;hochseri&ouml;sen Experten&rdquo;<br>\nJahrelang haben uns die Vertreter des akademischen &ouml;konomischen Establishments mit ihren Ratschl&auml;gen versorgt. Die &ldquo;hochseri&ouml;sen Experten&rdquo; haben uns Deregulierung der M&auml;rkte empfohlen und &ldquo;Strukturreformen&rdquo;, um die Kr&auml;fte der M&auml;rkte zu entfesseln. Das Ergebnis war der Kollaps der globalen Finanzm&auml;rkte. Die &ldquo;hochseri&ouml;sen Experten&rdquo; haben die Effizienz freier M&auml;rkte &ldquo;bewiesen&rdquo;, das Ergebnis war ein steiler Anstieg der Ungleichheiten. Und dann haben uns die &ldquo;hochseri&ouml;sen Experten&rdquo; gesagt, nur mit Austeri&auml;tspolitik k&ouml;nne die Krise bek&auml;mpft und das &ldquo;Vertrauen der M&auml;rkte&rdquo; wiedergewonnen werden. Das Resultat ist eine Existenzkrise der Eurozone. Wann immer man also Ratschl&auml;ge der &ldquo;hochseri&ouml;sen Experten&rdquo; befolgt, fliegen einem hinterher mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit die Tr&uuml;mmer um die Ohren.<br>\nWoher nehmen eigentlich diese &ldquo;hochseri&ouml;sen Experten&rdquo; das Selbstbewusstsein, uns angesichts dieser katastrophalen Bilanz immer noch mit dem Gestus professoraler Aufgeblasenheit mit ihren fatalen Ratschl&auml;gen zu behelligen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1336696728683\/Videocast-von-Robert-Misik---Folge-233-Die-gefaehrliche-Sekte-der-Oekonomen\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>NRW-Wahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>CDU-Debakel: Verursacher profitieren<\/strong><br>\nDie Wahlniederlage hat die NRW-CDU geschockt. W&auml;hrend Mitglieder und Sympathisanten immer noch um ihre Fassung ringen, sind die Parteispitzen dabei, sich aus den Tr&uuml;mmern herauszuarbeiten, die ihr Wahlkampf hinterlassen hat. Dabei zeichnet sich ab: Die Verursacher des Desasters k&ouml;nnten die Profiteure des Wiederaufbaus werden.<br>\nKaum hatte Spitzenkandidat R&ouml;ttgen den Landesvorsitz niedergelegt und das Tr&uuml;mmerfeld in NRW Richtung Berlin verlassen, machte sich die Parteispitze daran, den Neuanfang zu planen. Dass R&ouml;ttgen vermied, die Verantwortung f&uuml;r das Desaster der gesamten F&uuml;hrungsmannschaft zuzuschieben, nahm die F&uuml;hrungsspitze gerne auf. Sie f&uuml;hlt sich durch R&ouml;ttgens R&uuml;cktritt von jeder Mitverantwortung entlastet und schiebt sie von sich weg. Niemand im F&uuml;hrungsteam sah sich veranlasst, Mitschuld einzugestehen oder gar ebenfalls zur&uuml;ckzutreten.<br>\nDie F&uuml;hrungskr&auml;fte der NRW-CDU hatten anderes zu tun. Sobald R&ouml;ttgen den Weg frei gemacht hatte, starteten sie den Kampf um seine Nachfolge. Dabei zeichnet sich ein Machtkampf zwischen dem Reformer Laschet und dem Sozialpolitiker Laumann ab. Er wird von CDU-Generalsekret&auml;r Wittke unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2012\/05\/14\/cdu-debakel-verursacher-profitieren\/\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<li><strong>Analyse: Superstar Lindner rettet die FDP<\/strong><br>\nWiederauferstehung Teil II: Vor einer Woche gl&auml;nzte Kubicki in Kiel, jetzt hat Lindner in NRW sein Meisterst&uuml;ck gemacht. Die FDP liegt ihm zu F&uuml;&szlig;en &ndash; wohl oder &uuml;bel auch Parteichef R&ouml;sler. (&hellip;) Die gef&uuml;hlte Nummer eins der FDP ist jetzt aber &laquo;CL&raquo;. Messias, Lichtgestalt, Wunderkind &ndash; er kann sich vor Ehrentiteln kaum retten. Christian Lindner hat geliefert. Nach Hochrechnung hat er die FDP mit etwa 8,4 Prozent in den D&uuml;sseldorfer Landtag gebracht. Das w&auml;re das zweitbeste Ergebnis der Liberalen in NRW seit 1954. (&hellip;) Mit dem Erfolg bei der kleinen Bundestagswahl h&auml;lt die FDP ihre Existenzkrise vorerst f&uuml;r beendet. Generalsekret&auml;r Patrick D&ouml;ring ist anzusehen, wie stolz er auf den zweiten Sieg innerhalb von acht Tagen ist. &laquo;Diese Ermutigung tut jedem Liberalen gut, in ganz Deutschland&raquo;, ruft er den rund 200 Parteifreunden zu, die bei Pils und Wei&szlig;wein feiern. Lindners Aufholjagd war sensationell. Im M&auml;rz lag die NRW-FDP in Umfragen bei nur zwei Prozent. Lindner machte einen Power-Wahlkampf &ndash; und hat den Grundstein f&uuml;r eine neue FDP gelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2012-05\/13\/wahlen-analyse-superstar-lindner-rettet-die-fdp-13193412\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten es in den vergangenen Wochen mehrmals dokumentiert: Beim von der Wochenzeitung &ldquo;Die Zeit&rdquo; behaupteten &ldquo;Powerwahlkampf&rdquo; Lindners handelte es sich viel eher um einen &ldquo;Powerwahlkampf&rdquo; zahlreicher Medien zu Gunsten von Lindner und Kubicki und damit zu Gunsten der FDP. In den Medien wird gerne darauf verwiesen, der &ldquo;neue&rdquo; Spitzenmann der NRW-FDP habe es geschafft, das Ruder zu Gunsten der dortigen FDP herumzurei&szlig;en. Diese &ldquo;Analyse&rdquo; unterschl&auml;gt jedoch, da&szlig; auch der &ldquo;alte&rdquo; schleswig-holsteinische FDP-Spitzenmann Kubicki aus einer vor wenigen Wochen noch beinahe ausslichtslosen Situation heraus ein Wahlergebnis von ebenfalls mehr als acht Prozent f&uuml;r die dortige FDP eingefahren hatte. Entscheident f&uuml;r beide Wahlergebnisse war nicht der angebliche &ldquo;Powerwahlkampf&rdquo; der &ldquo;neuen&rdquo; und &ldquo;alten&rdquo; Spitzenm&auml;nner Lindner und Kubicki, sondern das massive Pushen der FDP-Wahlk&auml;mpfe durch zahlreiche Medien (in NRW wurde das FDP-Ergebnis zus&auml;zlich durch den schlechten Wahlkampf des CDU-Spitzenmannes R&ouml;ttgen beg&uuml;nstigt).<\/em><br>\n<em>Im &uuml;brigen ist es bezeichnend f&uuml;r den Kampagnenjournalismus zahlreicher Medien, wie unterschiedich diese die R&uuml;cktritte von Politikern unters Volk bringen: Nachdem Oskar Lafontaine als Folge massiven poltischen Mobbings durch den neoliberalen Schr&ouml;der-Fl&uuml;gel in der SPD sowie durch gro&szlig;e Teile unserer Medien von seinen politischen &Auml;mtern zur&uuml;ckgetreten war, wurde ihm von diesen Medien in penetranter Art und Weise untergeschoben, er habe &ldquo;hingeschmissen&rdquo; und sei daher &ldquo;verantwortungslos&rdquo; und &ldquo;unzuverl&auml;ssig&rdquo;. Diese Medienkampgangen gegen die Linkspartei und gegen Lafontaine wurden bereits im Jahre 2009 (zum damaligen Zeitpunkt lag die Linkspartei bundesweit noch bei mehr als 10 Prozent) in folgenden Beitr&auml;gen treffend nachgezeichnet:<\/em> <\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cdXvDs_vgwE&amp;feature=related\">&ldquo;Die Linke vs. Medien-Konzerne&rdquo; ( Arte)<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pLhEUhyUhPQ\">&ldquo;Mit dem Zweiten propagiert man besser &ndash; Oskar Lafontaine im Sommerinterview&rdquo;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Sollte Oskar Lafontaine erneut f&uuml;r den Bundesvorsitz der Partei DIE LINKE kandidieren, dann ist eines so sicher wie das Amen in der Kirche: Die mediale Begleitung dieser Kandidatur mittels massivem Kampagnenjournalismus gegen Lafontaine und die Partei DIE LINKE.<\/em><br>\n<em>Ganz anders die Medienberichterstattung im Falle Lindner: Dieser &ldquo;schmiss&rdquo; im Dezember 2011 das Amt des FDP-Generalsekret&auml;rs von heute auf morgen hin, ohne da&szlig; gegen ihn im Vorfeld von Seiten der FDP oder der Medien Kampagnen geritten wurden. Im Gegensatz zur Medienberichterstattung im Falle Lafontaine wird dieses &ldquo;Hinschmei&szlig;en&rdquo; Lindners in den Medien jedoch keineswegs als &ldquo;verantwortungslos&rdquo; oder &ldquo;unzuverl&auml;ssig&rdquo; gebrandmarkt. Ganz im Gegenteil: Lindner wurde und wird von zahlreichen Medien als &ldquo;Retter&rdquo; der FDP hochstilisiert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Geldw&auml;sche in der Schweiz auf Rekordwert<\/strong><br>\nDie Zahl der F&auml;lle stieg im vergangenen Jahr um satte 40 Prozent auf 1.625 &ndash; das sind so viele wie noch nie zuvor<br>\nIn der Schweiz sind 2011 viel mehr F&auml;lle mutma&szlig;licher Geldw&auml;scherei gemeldet worden als im Vorjahr. Die Verdachtsf&auml;lle stiegen um 40 Prozent auf 1.625. Die Gesamtsumme der davon betroffenen Verm&ouml;genswerte belief sich auf 3,3 Mrd. Franken (2,75 Mrd. Euro). Das ist so viel wie noch nie. Im Vorjahr waren bei 1.159 Verdachtsmeldungen Verm&ouml;genswerte im Umfang von rund 850 Mio. Franken betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1336696807417\/Schwarzgeld-Geldwaesche-in-der-Schweiz-auf-Rekordwert\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Alarm in Deutschland &ndash; oder: Wie ich versehentlich den Euro erledigte<\/strong><br>\nIn den Erz&auml;hlungen wird es vermutlich einmal hei&szlig;en: zu Beginn dieser Woche, in deren Folge die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion &auml;hnlich wie einst die Mauer nach einer Falschmeldung zerfiel, deutete eigentlich alles auf ein paar ganz gew&ouml;hnliche Krisentage. Also: Angefangen hat es so&hellip;. und das ist nicht erfunden: Vergangenen Dienstag wurde ich zu einem sehr gew&ouml;hnlich klingenden Gespr&auml;ch mit der Delegation des Internationalen W&auml;hrungsfonds zur Berliner Zweigstelle der Bundesbank eingeladen. Es ging um die routinem&auml;&szlig;igen Artikel-IV-Konsultationen, bei denen der IWF halt mal so hinguckt, was im Land gut und nicht so gut l&auml;uft. Da ist dann von Wachstumspotenzialen die Rede, von einer Konjunktur, die im zweiten Halbjahr an Fahrt aufnehmen solle oder von den Fortschritten, die Banken zu regulieren.<br>\nAls es irgendwann keine Fragen mehr von den Kollegen gab, die ganzen sch&ouml;nen H&auml;ppchen aber noch vor uns lagen, habe ich mir gedacht, dann doch noch eine Frage zu stellen &ndash; allein um zu sehen, wie die anwesenden Vertreter der Bundesbank da wohl reagieren w&uuml;rden. Im Text des IWF-Teams stand ziemlich weit hinten ein bisschen unscheinbar ein Satz, der besagte, dass es, selbst wenn die EZB ihren Job voll und ganz erf&uuml;llt, in n&auml;chster Zeit durchaus mal sein k&ouml;nne, dass die Inflation in Deutschland &rdquo;ein bisschen h&ouml;her&rdquo; ausfalle als in der Euro-Zone. Was im Grunde ziemlich banale Logik und Arithmetik ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/05\/14\/alarm-in-deutschland-oder-wie-ich-versehentlich-den-euro-torpedierte\/\">FTD WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fiskalpakt<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das gro&szlig;e Missverst&auml;ndnis hei&szlig;t: Erst sparen, dann investieren. Umgekehrt funktioniert es: Investieren geht dem Sparen voraus<\/strong><br>\nWenn jetzt h&auml;ufiger Stimmen laut werden, dass der drakonische Sparkurs, der L&auml;ndern wie Griechenland, Portugal und Spanien verordnet wurde, von Investitionen begleitet werden m&uuml;sse, ist das zwar ein Fortschritt, ein grundlegendes Missverst&auml;ndnis bleibt aber bestehen, und das hei&szlig;t: Nur wer spart, kann auch investieren. Es verh&auml;lt sich jedoch umgekehrt: Nur wer investiert, kann auch sparen. Damit steht auch eine Erholung der Volkswirtschaften und eine &Uuml;berwindung der sozialen Not, die die bisherigen Sparprogramme mit sich gebracht haben, weiterhin in Frage.<br>\nIn der Gesamtwirtschaft dreht sich alles um Einnahmen und Ausgaben. Anders als der einzelne Haushalt gehorcht der Staatshaushalt und mit ihm die Gesamtwirtschaft komplizierteren Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten. Zwar zwingt auch die schw&auml;bische Hausfrau, wenn sie sich entschlie&szlig;t, 50 Euro weniger im Monat auszugeben, zum Beispiel um ihr im Vormonat aufgrund einer &uuml;berh&ouml;hten Telefonrechnung ins Minus gedrehte Girokonto auszugleichen, den &ldquo;Rest der Welt&rdquo; entsprechend 50 Euro weniger einzunehmen. Denn die Ausgaben des einen sind immer die Einnahmen der anderen. Dennoch kann die einzelne schw&auml;bische Hausfrau, selbst wenn verm&ouml;gend und mit h&ouml;heren Betr&auml;gen haushaltend, die Gesamtwirtschaft schwerlich in die Knie zwingen oder diese, indem sie mehr ausgibt als einnimmt, zum Aufschwung f&uuml;hren. Der Staat schon. In einer koordinierten Aktion aller Hausfrauen gel&auml;nge dies freilich auch, was aber hier nur dazu dienen soll, den Zusammenhang zu verdeutlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=3921\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>attac: Angriff auf demokratische und soziale Errungenschaften abwehren &ndash; jetzt den Fiskalpakt stoppen!<\/strong><br>\nEnde Mai soll der Bundestag den europ&auml;ischen Fiskalvertrag beschlie&szlig;en. Dieser Vertrag ist ein Angriff auf die Demokratie! Er entmachtet die Parlamente und zwingt Staaten eine unsoziale Sparpolitik auf. Das m&uuml;ssen wir verhindern &ndash; helfen Sie uns dabei!<br>\n&ndash; 10 Fragen &ndash; 10 Antworten zum Fiskalvertrag<br>\nMit diesem Formular k&ouml;nnen Sie die\/den Bundestagsabgeordnete\/n Ihres Wahlkreises &uuml;ber den Fiskalvertrag informieren und dazu auffordern, ihn abzulehnen. Es kommt dabei auf jede Stimme an!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fiskalpakt-stoppen.de\/aktuell\/eurokrise\/fiskalpakt\/?no_cache=1&amp;L=2%20\">attac<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jens Weidmanns erste Pr&uuml;fung<\/strong><br>\n[&hellip;] Nat&uuml;rlich muss die Inflation in Deutschland h&ouml;her sein, wenn sie im S&uuml;den niedriger ist und der Durchschnitt unver&auml;ndert bleiben soll [&hellip;]<br>\nAber es gibt Kr&auml;fte in Deutschland, die selbst das schon als Zugest&auml;ndnis empfinden und von der Bundesbank erwarten, die Inflation so niedrig wie nur m&ouml;glich zu halten. Das ist nat&uuml;rlich volkswirtschaftlich vollkommener Unsinn, aber es gibt hierzulande ja auch durchaus einflussreiche &Ouml;konomen, die die Staatsschulden auf Null zur&uuml;ckfahren wollen. [&hellip;]<br>\nMut hingegen erfordert es, sich gegen die konservativen Kr&auml;fte an den Universit&auml;ten und mehr noch in den Redaktionsstuben zu stellen, wenn es das eigene Mandat erfordert. Das w&auml;re echte Unabh&auml;ngigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/05\/12\/jens-weidmanns-erste-prufung_4792\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Attac-Kinospot &ldquo;Du zahlst &ndash; Steueroasen schlie&szlig;en!&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_embedded&amp;v=kOOKWPNz0j0\">attac via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>NATO hat laut NGO in Libyen 72 Zivilisten get&ouml;tet<\/strong><br>\nHuman Rights Watch macht die NATO f&uuml;r den Tod von mehr als 70 Zivilisten beim Milit&auml;reinsatz in Libyen im vergangenen Jahr verantwortlich. Unter den insgesamt 72 Toten seien auch 20 Frauen und 24 Kinder gewesen, erkl&auml;rte die Menschenrechtsorganisation am Montag. Sie forderte die Milit&auml;rallianz zu &ldquo;sofortigen und angemessenen&rdquo; Entsch&auml;digungszahlungen an die betroffenen Familien auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1336696810741\/Human-Rights-Watch-NATO-hat-laut-NGO-in-Libyen-72-Zivilisten-getoetet\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschland baut Venezuelas Opposition auf<\/strong><br>\nDie deutsche Bundesregierung dr&auml;ngt innerhalb der Europ&auml;ischen Union auf eine verst&auml;rkte und offenere Unterst&uuml;tzung der rechtsgerichteten Opposition gegen die Regierung von Pr&auml;sident Hugo Ch&aacute;vez in Venezuela. Bei einem Treffen der EU-Ratsarbeitsgruppe f&uuml;r Lateinamerika im April verlangten nach Informationen eines beteiligten Diplomaten vor allem die deutschen Vertreter eine Unterst&uuml;tzung der Regierungsgegner. W&auml;hrend sich Portugal, Polen und Frankreich f&uuml;r eine &ldquo;diskrete&rdquo; Zusammenarbeit ausgesprochen h&auml;tten, h&auml;tten die deutschen Gesandten die Meinung vertraten, dass eine Kooperation zwischen der EU und der Opposition in Venezuela &ldquo;nicht vor der &Ouml;ffentlichkeit verborgen werden m&uuml;sste&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/amerika21.de\/nachrichten\/2012\/05\/52119\/deutschland-oposition-venezuel\">amerika21.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Schlag des Boxers<\/strong><br>\nDie CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung treibt mit Hilfe des Boxweltmeisters Vitali Klitschko den Aufbau einer Pro-EU-Partei in der Ukraine voran. Klitschko hat im April 2010, kurz nach dem Scheitern der damaligen Pro-EU-Regierung um Staatspr&auml;sident Viktor Juschtschenko und Ministerpr&auml;sidentin Julia Timoschenko, die Partei UDAR (&ldquo;Schlag&rdquo;) ins Leben gerufen. Diese wird von der Adenauer-Stiftung nach Kr&auml;ften unterst&uuml;tzt; bei der CDU hei&szlig;t es ausdr&uuml;cklich, Klitschko sei von der Stiftung &ldquo;beauftragt&rdquo; worden, in der Ukraine eine christlich-konservative Partei &ldquo;zu etablieren&rdquo;. Die Beliebtheit des Boxers soll es UDAR erm&ouml;glichen, bereits bei den ukrainischen Parlamentswahlen im Herbst zur drittst&auml;rksten Kraft im Land zu werden. Ein Erfolg der Organisation k&ouml;nnte die Voraussetzungen f&uuml;r eine dauerhafte Pro-EU-Mehrheit in der Ukraine schaffen &ndash; sollte die ebenfalls auf Berlin und Br&uuml;ssel orientierte Partei &ldquo;Vaterland&rdquo; der zur Zeit noch inhaftierten Julia Timoschenko ihre starke Position halten. &Uuml;ber die Interessen Berlins in der Ukraine hat sich j&uuml;ngst bei einem Treffen mit Vitali Klitschko Elmar Brok (CDU), der Vorsitzende des Ausw&auml;rtigen Ausschusses im Europaparlament, ge&auml;u&szlig;ert. Man d&uuml;rfe, urteilt Brok, aus &ouml;konomischen wie aus geostrategischen Gr&uuml;nden &ldquo;diesen zentralen Staat Osteuropas&rdquo; nicht an Russland verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58327\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Demokratie lernen mit Liquid Feedback?<\/strong><br>\nLiquid Feedback (oder auch Liquid Democracy) ist ein internetbasiertes Werkzeug zur demokratischen Entscheidungsfindung, das zu mehr Beteiligung f&uuml;hren soll. Die Software ist Open Source und wurde von Mitgliedern der Piratenpartei entwickelt. Open Source hei&szlig;t, dass jeder die Software an seine Bed&uuml;rfnisse anpassen kann. So k&ouml;nnte zum Beispiel ein Verein die Software so ver&auml;ndern, dass sie mit den in der Vereinssatzung festgelegten Entscheidungsprozessen vereinbar ist. Das Entscheidungsfindungssystem basiert auf einer Internetanwendung, die &uuml;ber den eigenen Browser zu bedienen ist&hellip;<br>\nTransparenz ist aber auch der Knackpunkt, wenn es um den offenen Zugang zum Abstimmungstool geht. Der Lobbyarbeit w&auml;re sicherlich T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet, doch ob dies heute nicht sowieso schon der Fall ist, bleibt dem B&uuml;rger trotz medialer Berichterstattung meist schleierhaft. W&auml;re eine Transparenz durch das Liquid Feedback eventuell eine M&ouml;glichkeit, dieser Unsicherheit Abhilfe zu schaffen und Politik nicht nur mit der lautesten und n&auml;chsten Stimme zu gestalten, sondern mit dem Willen der Masse, geb&uuml;ndelt in Delegationen?<br>\nDiese Kurzfristigkeit von gef&auml;llten Entscheidungen, auch sichtbar in der M&ouml;glichkeit sich jederzeit f&uuml;r einen anderen Repr&auml;sentanten zu entscheiden oder selber an Abstimmungen teilzunehmen, ist ebenfalls ein Kritikpunkt. Die Konsequenz daraus sehen einige Beobachter in der Instabilit&auml;t der Partei selbst oder auch, im Weiteren, in instabilen Koalitionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/15-2012\/++co++c86a112e-9db7-11e1-49bd-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wilhelm Heitmeyer : Rechtsextremismus und gesellschaftliche Selbstentlastung<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentliche Debatte und die Auseinandersetzung in den politischen Institutionen hat sich anl&auml;sslich der Aufdeckung der Morde durch den &ldquo;Nationalsozialistischen Untergrund&rdquo; ( NSU ) der sogenannten Zwickauer Zelle aufschlussreich entwickelt. Es sollte daher auch die Frage aufgeworfen werden, ob es sich um einen selbstt&auml;uschenden Duktus handelt, der statt auf Selbstaufkl&auml;rung eher auf gesellschaftliche Selbstentlastung hinausl&auml;uft. Diese w&auml;re etwa gegeben, wenn im &ouml;ffentlichen und politischen Diskurs eine Abtrennung von der verbrecherischen Terrorzelle von einer ansonsten als &ldquo;intakt&rdquo; dargestellten Gesellschaft betrieben w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/apuz\/133380\/rechtsextremismus-und-gesellschaftliche-selbstentlastung\">Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schr&ouml;der empfiehlt Steinbr&uuml;ck als Kanzlerkandidat<\/strong><br>\nDer ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) hat in der parteiinternen Debatte um den k&uuml;nftigen SPD-Kanzlerkandidaten den fr&uuml;heren Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck unterst&uuml;tzt. &bdquo;Mich w&uuml;rde es freuen, wenn Peer Steinbr&uuml;ck Kanzlerkandidat der SPD w&uuml;rde&ldquo;, wird Schr&ouml;der in der Biografie &bdquo;Peer Steinbr&uuml;ck&ldquo; zitiert, aus der die &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo; Ausz&uuml;ge vorab ver&ouml;ffentlichen will. &bdquo;Er hat alle Aussicht auf Erfolg&ldquo;, sagt Schr&ouml;der darin dem Blatt zufolge.<br>\nSchr&ouml;der lobt Steinbr&uuml;ck in dem Buch als unabh&auml;ngigen Geist, der authentisch bleiben wolle. &bdquo;Daher habe ich hohen Respekt f&uuml;r ihn.&ldquo; In der Finanzkrise sei Steinbr&uuml;ck w&auml;hrend der gro&szlig;en Koalition &bdquo;die eigentlich f&uuml;hrende Figur&ldquo; gewesen, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich klug stets vor und neben Steinbr&uuml;ck gestellt&hellip;<br>\nSchr&ouml;der w&uuml;rdigte, dass sich Steinbr&uuml;ck stets zur Reform-Agenda 2010 bekannt habe.<br>\nDie Steinbr&uuml;ck-Biographie des Welt-Korrespondenten Daniel Friedrich Sturm soll am kommenden Dienstag in Berlin vorgestellt werden. Bei der SPD sind neben Steinbr&uuml;ck auch SPD-Chef Sigmar Gabriel und Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier als m&ouml;gliche Kanzlerkandidaten f&uuml;r die Bundestagswahl 2013 im Gespr&auml;ch. Steinbr&uuml;ck, der dem rechten SPD-Fl&uuml;gel zugerechnet wird, wird immer wieder von Parteilinken vorgeworfen, sich von politischen Positionen der SPD abzugrenzen, beispielsweise bei der Rente mit 67.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/bundeskanzler-schroeder-empfiehlt-steinbrueck-als-kanzlerkandidat,1472596,15222724.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Damit alle wissen was der SPD und uns bl&uuml;ht, wenn Steinbr&uuml;ck Kanzlerkandidat werden sollte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rezension; Kathrin Hartmann: &ldquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben&rdquo; &ndash; Von der Politik &uuml;ber den Tisch gezogen<\/strong><br>\nDie Politik der letzten zwanzig Jahre hat Spuren hinterlassen. Kathrin Hartmann hat sich auf Spurensuche begeben. Was sie entdeckt hat, ist in gro&szlig;en Teilen Verw&uuml;stung. In ihrem Buch &bdquo;Wir m&uuml;ssen leider drau&szlig;en bleiben &ndash; Die neue Armut in der Konsumgesellschaft&ldquo;leuchtet Hartmann in die Ecken der Gesellschaft, die Politik und Medien h&auml;ufig im Dunkeln lassen oder in ein falsches Licht r&uuml;cken. Die Autorin fordert ein Ende der politischen &bdquo;Schamlosigkeiten&ldquo;.<br>\nHartmann hat eine &bdquo;Liste der Schamlosigkeiten&ldquo; verfasst, zusammenfassend argumentiert sie: &bdquo;Fast alle politischen Entscheidungen der vergangenen 20 Jahre sind zugunsten der Wirtschaftselite gefallen. Angefangen vom Abbau des Sozialstaates &uuml;ber die Senkung der Lohnnebenkosten f&uuml;r Arbeitgeber bis hin zu gro&szlig;z&uuml;gigen Steuersenkungen &ndash; von der Rettung der Banken auf Kosten der Allgemeinheit einmal ganz zu schweigen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/Kultur\/Buchtipp\/72190\/rezension_hartmann.html\">Vorw&auml;rts<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rezension: Star-&Ouml;konom pl&auml;diert f&uuml;r ein Ende der Spar-Politik<\/strong><br>\nPaul Krugman: &ldquo;Vergesst die Krise! Warum wir jetzt Geld ausgeben m&uuml;ssen&rdquo;, Campus Verlag<br>\nDer &Ouml;konom und Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugmann ist vor allem durch seine harte Kritik an der Wirtschaftspolitik George W. Bushs bekannt geworden. In seinem neuen Buch fordert der streitbare Wissenschaftler von den Regierungen, die Sparprogramme zu entsorgen &ndash; und endlich wieder Geld auszugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/1757232\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13233","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13233"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13233\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13237,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13233\/revisions\/13237"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}