{"id":132482,"date":"2025-05-05T11:00:06","date_gmt":"2025-05-05T09:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132482"},"modified":"2025-05-08T16:46:32","modified_gmt":"2025-05-08T14:46:32","slug":"die-verbindungen-der-elektronischen-patientenakte-zum-wirecard-skandal-und-marsalek-netzwerk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132482","title":{"rendered":"Die Verbindungen der elektronischen Patientenakte zum Wirecard-Skandal und Marsalek-Netzwerk"},"content":{"rendered":"<p>Mit der digitalen Umsetzung der am 29. April bundesweit gestarteten elektronischen Patientenakte (ePA) wurde die &ouml;sterreichische Firma RISE beauftragt. Hinter dieser Firma steht der Wiener Gesch&auml;ftsmann und IT-Professor Thomas Grechenig. Dieser wiederum war langj&auml;hriger Projektpartner des von der deutschen Justiz gesuchten Ex-Wirecard-Managers Jan Marsalek. Der &ouml;sterreichische Inlandsgeheimdienst DSN hat laut eigener Darstellung wegen der Einbindung dieser Firma in das Marsalek-Netzwerk die Zusammenarbeit mit RISE eingestellt. Vor diesem Hintergrund wollten die <em>NachDenkSeiten<\/em> wissen, wieso das Bundesgesundheitsministerium und auch das Verteidigungsministerium nicht dem &ouml;sterreichischen Beispiel gefolgt sind, gerade in so hochsensiblen Bereichen wie Gesundheits- und Verteidigungsdaten. Von <strong>Florian Warweg<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9453\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-132482-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250505_Die_Verbindungen_der_elektronischen_Patientenakte_zum_Wirecard_Skandal_und_Marsalek_Netzwerk_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250505_Die_Verbindungen_der_elektronischen_Patientenakte_zum_Wirecard_Skandal_und_Marsalek_Netzwerk_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250505_Die_Verbindungen_der_elektronischen_Patientenakte_zum_Wirecard_Skandal_und_Marsalek_Netzwerk_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250505_Die_Verbindungen_der_elektronischen_Patientenakte_zum_Wirecard_Skandal_und_Marsalek_Netzwerk_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=132482-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250505_Die_Verbindungen_der_elektronischen_Patientenakte_zum_Wirecard_Skandal_und_Marsalek_Netzwerk_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250505_Die_Verbindungen_der_elektronischen_Patientenakte_zum_Wirecard_Skandal_und_Marsalek_Netzwerk_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/_ESj7CulLcg\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p><p>Am 18. Juli 2019 gab die <em>&Auml;rzte Zeitung<\/em> mit Verweis auf eine Pressemitteilung von Bitmarck <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Wirtschaft\/Oesterreicher-RISE-entwickelt-deutsche-ePA-129574.html\">bekannt<\/a>, dass die &ouml;sterreichische Firma RISE den Zuschlag f&uuml;r die Entwicklung einer standardisierten elektronischen Patientenakte in Deutschland erhalte habe: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Im Ringen um den Auftrag zur Entwicklung einer standardisierten elektronischen Patientenakte (ePA) f&uuml;r das deutsche Gesundheitswesen hat das &ouml;sterreichische Unternehmen RISE (Research Industrial Systems Engineering) den Zuschlag des Auftraggebers Bitmarck erhalten.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Hinter RISE steht der Wiener Gesch&auml;ftsmann und IT-Professor Thomas Grechenig, welcher an zahlreichen Projekten mit dem von der deutschen Justiz gesuchten ehemaligen Wirecard-Manager Jan Marsalek beteiligt war. Marsalek empfahl RISE unter anderem der letzten &Ouml;VP-FP&Ouml;-Regierung f&uuml;r die Entwicklung eines &ouml;sterreichischen Staatstrojaners. Die Firma RISE war auch als Auftragnehmer f&uuml;r den Aufbau und den Betrieb von Hochsicherheitsnetzen beim &ouml;sterreichischen Pendant zum deutschen Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV), der Direktion Staatsschutz und Nachrichten (DSN), vorgesehen. Doch wie die Wirtschaftszeitschrift <em>Capital<\/em> bereits im Mai 2024 <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/bundeswehr-haelt-an-auftragnehmer-aus-marsalek-umfeld-fest-34682602.html\">berichtete<\/a>, hatte der Chef des DSN im April 2024 erkl&auml;rt, dass man bei Beschaffungen generell pr&uuml;fe, ob es Risiken gebe. In diesem Fall habe man &bdquo;durch Aufkl&auml;rungen&ldquo; dann &bdquo;entsprechende Netzwerke gesehen&ldquo; &ndash; damit waren Verbindungen ins Marsalek-Netzwerk gemeint. Daher sei in Folge der Einsatz von Hard- und Software der Firma RISE bei der DSN und anderen &ouml;sterreichischen Beh&ouml;rden &bdquo;ausgeschlossen&ldquo; worden.<\/p><p>Der &ouml;sterreichische Inlandsgeheimdienst hat also die Nutzung von RISE-Produkten grunds&auml;tzlich vor mehr als einem Jahr wegen Sicherheitsbedenken untersagt &ndash; dieselbe Firma, welche sich in Deutschland weiterhin f&uuml;r die digitale Umsetzung der ePA verantwortlich zeigt und auch &uuml;ber die Tochterfirma 4strat mit Sitz in Berlin ein millionenschweres IT-Projekt der Bundeswehr betreibt: das sogennante &bdquo;Future Analysis Cooperation System&ldquo;, kurz FACT &ndash; eine IT-Plattform f&uuml;r die Analyse k&uuml;nftiger Bedrohungsszenarien. Das Budget f&uuml;r das Projekt umfasst bis 2032 rund 10 Millionen Euro. <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250505-bpk-wirecard-Screen1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/250505-bpk-wirecard-Screen1.jpg\" alt=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Quelle:<a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/bundeswehr-vergibt-millionen-auftrag-an-marsalek-geschaeftspartner-33007560.html\"> Screenshot von Capital, 12. Dezember 2022<\/a><\/small><\/p><p><strong>&bdquo;Der Wirecard Untersuchungsausschuss des Bundestages wurde belogen!&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der Wirecard-Aufkl&auml;rer und EU-Abgeordnete des BSW, Fabio De Masi, hatte bereits Anfang 2022 als Erster und noch vor dem Zuschlag der Bundeswehr &ouml;ffentlich auf die Auff&auml;lligkeiten bei RISE und der Unterfirma 4strat <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/bundeswehr-vergibt-millionen-auftrag-an-marsalek-geschaeftspartner-33007560.html\">hingewiesen<\/a>. Ebenso hatte er im Zuge der bundesweiten Einf&uuml;hrung der ePA am 29. April auf die Rolle der Firma und deren Verbindungen zum Wirecard-Skandal und Marsalek aufmerksam gemacht: <\/p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Kein Witz: Mit der elektronischen Patientenakte wurde &uuml;brigens eine Firma beauftragt (Rise), die ua mit Wiener IT Professor Thomas Grechnig in Verbindung steht. <a href=\"https:\/\/t.co\/WeNJlE1Uaq\">https:\/\/t.co\/WeNJlE1Uaq<\/a> Dieser war an Projekten mit dem fl&uuml;chten Wirecard Manager Jan Marsalek ua Libyen, und Russland&hellip; <a href=\"https:\/\/t.co\/9HgaxD5Ire\">pic.twitter.com\/9HgaxD5Ire<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Fabio De Masi &#129449; (@FabioDeMasi) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FabioDeMasi\/status\/1912912373028892826?ref_src=twsrc%5Etfw\">April 17, 2025<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><p> <\/p><p>Gegen&uuml;ber den <em>NachDenkSeiten<\/em> erkl&auml;rte de Masi, angesprochen auf die Zusammenarbeit des Bundesgesundheits- und des Bundesverteidigungsministeriums mit RISE und die entsprechenden Antworten auf der BPK Folgendes: <\/p><blockquote><p>\n    &bdquo;In Sonntagsreden wird vor hybriden Gefahren und Cyberspionage aus Russland oder China gewarnt. Aber das enge gesch&auml;ftliche Umfeld von Jan Marsalek, mit dem der &ouml;sterreichische Staatsschutz aus Sicherheitsgr&uuml;nden die Zusammenarbeit beendet hat, erh&auml;lt Auftr&auml;ge f&uuml;r die elektronische Patientenakte und der Bundeswehr. Das riecht 200 Meter gegen den Wind. Marsalek hatte den Wiener IT-Professor, der mit RISE verbunden ist, sogar f&uuml;r die Entwicklung eines Staatstrojaners vorgesehen als die FP&Ouml; in &Ouml;sterreich das Au&szlig;en- und das Innenministerium f&uuml;hrte.<\/p>\n<p>    Deutsche Sicherheitsbeh&ouml;rden behaupten bis heute sie h&auml;tten nicht gewusst wer Jan Marsalek war obwohl Kontakte zu deutschen Geheimdienstkoordinatoren belegt sind. Der &ouml;sterreichische Agent und Fluchthelfer von Marsalek, Martin Weiss, gegen den ein Haftbefehl &Ouml;sterreichs vorlag, hat von einer deutschen Staatsanwaltschaft gar freies Geleit nach Dubai erhalten. Ein Cybersecurity Investor, der die E-Mails der Bundesregierung verschl&uuml;sselte, unterhielt Kontakte mit Marsalek und dessen Fluchthelfern. Mir scheint die Kooperation zwischen deutschen Beh&ouml;rden und Jan Marsalek war enger als zugegeben wird! Der Wirecard Untersuchungsausschuss des Bundestages wurde belogen!&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Auszug aus dem Wortprotokoll der Regierungspressekonferenz vom 30. April 2025<\/strong><\/p><p><strong>Frage Warweg<\/strong><br>\nMit der digitalen Umsetzung der am 29. April bundesweit gestarteten elektronischen Patientenakte wurde die &ouml;sterreichische Firma RISE beauftragt. Hinter dieser Firma steht der Wiener Gesch&auml;ftsmann und IT-Professor Thomas Grechenig. Dieser wiederum war langj&auml;hriger Projektpartner des von der deutschen Justiz gesuchten Ex-Wirecard-Managers Jan Marsalek. Der &ouml;sterreichische Inlandsgeheimdienst DSN hat laut eigener Darstellung wegen der Einbindung dieser Firma in das Marsalek-Netzwerk die Zusammenarbeit mit RISE eingestellt. Da w&uuml;rden mich die Gr&uuml;nde interessieren, wieso das BMG nicht dem &ouml;sterreichischen Beispiel gefolgt ist, dies gerade auch in einem so hochsensiblen Bereich wie der ePA.<\/p><p><strong>Gr&uuml;neberg (BMG)<\/strong><br>\nDazu kann ich Ihnen momentan nichts sagen. Das m&uuml;sste ich Ihnen nachreichen.<\/p><p><strong>Zusatzfrage Warweg<\/strong><br>\nHerr M&uuml;ller, dieselbe Frage stellt sich ja auch im Fall des Verteidigungsministeriums. Dieses hat einen seit 2022 laufenden millionenschweren Vertrag mit einer 100-prozentigen Tochterfirma von RISE, dem IT-Startup 4strat mit Sitz hier in Berlin, welches das Softwareprojekt &bdquo;Future Analysis Cooperation System&ldquo;, kurz FACT, f&uuml;r die Bundeswehr erstellt hat, welches bis mindestens 2032 l&auml;uft. Auch da w&uuml;rde mich interessieren: Wieso vertraut die Bundeswehr bis heute im Gegensatz zum &ouml;sterreichischen Inlandsgeheimdienst einer Firma aus dem Netzwerk des von Interpol gesuchten Marsalek, gerade auch ebenfalls in einem so sensiblen Bereich wie der Bundeswehr-IT?<\/p><p><strong>M&uuml;ller (BMVg)<\/strong><br>\nNach meiner Kenntnis handelt es sich bei FACT um eine Analysesoftware von offenen Quellen. Hier sind also, Punkt eins, keine sensiblen Daten betroffen. Punkt zwei ist, dass alle Firmen, mit denen bei Digitalisierung und Softwareprojekten zusammengearbeitet wird, &uuml;berpr&uuml;ft werden. Sie werden durchleuchtet. Nach dem, was ich wei&szlig; &ndash; ich glaube, es liegen auch Bundesdrucksachen zu dem Thema vor; darauf k&ouml;nnte ich Sie gerne verweisen -, gibt es in keiner Weise Anhaltspunkte, dass eine Sicherheitsgef&auml;hrdung vorliegt, sondern eher daf&uuml;r, dass die Partnerfirma f&uuml;r dieses FACT-Projekt vertrauensvoll ist. In dem Fall gibt es keine Gr&uuml;nde, etwas an diesen Vertr&auml;gen zu &auml;ndern.<\/p><p><strong>Schriftliche Nachreichung des BMG am 2. Mai 2025<\/strong><\/p><p>Antwort des BMG:<\/p><p>Ihre Frage wurde bereits vor einem Jahr in einer kleinen Anfrage der Abgeordneten Christian Leye, Dr. Sahra Wagenknecht, Ali Al-Dailami, Sevim Dagdelen, Klaus Ernst, Andrej Hunko, Amira Mohamed Ali, Zaklin Nas-tic, Jessica Tatti, Alexander Ulrich und der Gruppe BSW am 3.5.2024 beantwortet. S.u.<\/p><p>Im &Uuml;brigen ist Ihre Behauptung, die &ouml;sterreichische Firma RISE habe die elektronische Patientenakte vollst&auml;ndig digital umgesetzt, falsch. Richtig ist: RISE ist an der Entwicklung der elektronischen Patientenakte nicht beteiligt gewesen. Das war Aufgabe der gematik, die daf&uuml;r die Spezifikation entwickelt hat. RISE ist aber Teil eines Konsortiums, was im Rahmen einer Ausschreibung von einigen Krankenkassen den Zuschlag zur Umsetzung der ePA gem&auml;&szlig; der Spezifikation der gematik erhalten hat. Die Bereitstellung der elektronischen Patientenakten (ePA) in Deutschland ist die Aufgabe der jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse (Vgl. &sect; 341 Absatz 4 SGB V). Als Anbieter der ePA k&ouml;nnen die Krankenkassen hierf&uuml;r Auftragsverarbeiter beauftragen. Diese Entscheidung obliegt allein der jeweiligen Krankenkasse. Falls Sie Fragen dazu haben, m&uuml;ssten Sie sich also an die jeweiligen Krankenkassen wenden.<\/p><p>Aus der kleinen Anfrage:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die Sicherheit der mit Beteiligung von Herr Prof. G. und seiner Mitarbeitenden entwickelten Softwareprodukte f&uuml;r Projekte der Telematikinfrastruktur war bzw. ist zu jeder Zeit transparent f&uuml;r die gematik und das Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik nachvollziehbar. Jede Komponente durchl&auml;uft in Abh&auml;ngigkeit ihrer Kritikalit&auml;t verschiedene Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fungen oder Sicherheitszertifizierungen und steht zum Teil quelloffen zur Verf&uuml;gung.<\/p>\n<p>Die gematik hatte bereits die ersten Medienberichte Ende 2022 zum Anlass genommen, die Gesch&auml;ftsbeziehungen des Unternehmens von Herrn Prof. G. zu hinterfragen. Dabei stellte sich heraus, dass das Unternehmen mit Wirecard in der Vergangenheit ausschlie&szlig;lich im Bereich Payment-Software zusammengearbeitet hatte. Diese Gesch&auml;ftsbeziehung endete bereits im Jahr 2017.<\/p>\n<p>Es gibt f&uuml;r die gematik somit keinen Anlass an der Sicherheit der durch die Firma von Prof. G. entwickelten Komponenten der Telematikinfrastruktur und an der Vertrauensw&uuml;rdigkeit der Firma zu zweifeln.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><small>Titelbild: Screenshot NachDenkSeiten, Bundespressekonferenz 30.04.2025<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132188\">Wieso f&uuml;hrt Lauterbach trotz belegter Sicherheitsprobleme die elektronische Patientenakte am 29. April bundesweit ein?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=125942\">Personalrat &uuml;bt harsche Kritik an Lauterbach: Angst, Frust und Resignation im Gesundheitsministerium &ndash; Was sagt der Minister?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=120014\">RKI-Files, mutma&szlig;liche L&uuml;gen des Karl Lauterbach und die hilflosen Ausreden seines Sprechers<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132391\">Regierungssprecher Hebestreit zu seiner Nachfolge, Dreht&uuml;reffekten und seiner Zukunft: &bdquo;Ich werde nicht Botschafter&ldquo;<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/2107e9eaaa4044abb76e47615114a3db\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der digitalen Umsetzung der am 29. April bundesweit gestarteten elektronischen Patientenakte (ePA) wurde die &ouml;sterreichische Firma RISE beauftragt. Hinter dieser Firma steht der Wiener Gesch&auml;ftsmann und IT-Professor Thomas Grechenig. Dieser wiederum war langj&auml;hriger Projektpartner des von der deutschen Justiz gesuchten Ex-Wirecard-Managers Jan Marsalek. 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