{"id":132798,"date":"2025-05-12T09:00:01","date_gmt":"2025-05-12T07:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132798"},"modified":"2025-05-14T08:17:57","modified_gmt":"2025-05-14T06:17:57","slug":"aus-der-zeit-gefallen-deutsche-machtansprueche-im-licht-der-siegesparade-zum-9-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132798","title":{"rendered":"Aus der Zeit gefallen: Deutsche Machtanspr\u00fcche im Licht der Siegesparade zum 9. Mai"},"content":{"rendered":"<p>Die diesj&auml;hrige Milit&auml;rparade anl&auml;sslich der Feiern zum Tag des Sieges &uuml;ber Nazi-Deutschland in Moskau zeigte vor allem eins: eine neue geopolitische Realit&auml;t. Diese will man in Westeuropa und Deutschland nicht wahrhaben. Man sieht sich weiterhin in der Position, Bedingungen diktieren und Forderungen erheben zu k&ouml;nnen. Angesichts der tats&auml;chlichen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse wirken die deutschen und die Machtanspr&uuml;che der EU zunehmend l&auml;cherlich. Von <strong>Gert-Ewen Ungar<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4291\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-132798-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250513_Aus_der_Zeit_gefallen_Deutsche_Machtansprueche_im_Licht_der_Siegesparade_zum_9_Mai_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250513_Aus_der_Zeit_gefallen_Deutsche_Machtansprueche_im_Licht_der_Siegesparade_zum_9_Mai_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250513_Aus_der_Zeit_gefallen_Deutsche_Machtansprueche_im_Licht_der_Siegesparade_zum_9_Mai_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250513_Aus_der_Zeit_gefallen_Deutsche_Machtansprueche_im_Licht_der_Siegesparade_zum_9_Mai_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=132798-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250513_Aus_der_Zeit_gefallen_Deutsche_Machtansprueche_im_Licht_der_Siegesparade_zum_9_Mai_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250513_Aus_der_Zeit_gefallen_Deutsche_Machtansprueche_im_Licht_der_Siegesparade_zum_9_Mai_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Am 9. Mai fand in Moskau die gro&szlig;e Milit&auml;rparade statt, mit der allj&auml;hrlich an das Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert wird. Dieses Jahr j&auml;hrte sich der Sieg &uuml;ber Nazi-Deutschland zum 80. Mal. Angesichts des Jubil&auml;ums gelang es Russland, die Parade aus dem Rahmen einer reinen Gedenkveranstaltung herauszul&ouml;sen, denn neben Milit&auml;r und Milit&auml;rtechnik zeigten sich auf ihr vor allem auch die neuen geopolitischen Verh&auml;ltnisse.<\/p><p>Die Liste der internationalen G&auml;ste war lang, allerdings fand sich ein offizieller Vertreter Deutschlands nicht unter den Namen. Deutschlands Botschafter in Russland, Alexander Lambsdorff, hat bereits im Januar mitteilen lassen, dass von deutscher Seite niemand an der Parade teilnehmen wird. Die Bewertung dieser Absage ist einen eigenen Beitrag wert.<\/p><p>Unmittelbar neben Putin nahm Chinas Pr&auml;sident Xi Platz. Angereist waren unter anderem noch Pr&auml;sident Lula da Silva aus Brasilien, Nicolas Maduro aus Venezuela, der Pr&auml;sident Vietnams Luong Cuong, der Pr&auml;sident Pal&auml;stinas Mahmud Abbas, Burkina Fasos &Uuml;bergangspr&auml;sident Ibrahim Traor&eacute;. Mit Ausnahme der Ukraine waren zudem die Staatschefs der ehemaligen Sowjetrepubliken vertreten. Die Liste der G&auml;ste lie&szlig;e sich fortsetzen. Damit wurde die Zuschauertrib&uuml;ne zum eigentlichen Ereignis der Parade. Dort visualisierte sich der Gegenentwurf zur westlichen Hegemonie und ihrer &bdquo;regelbasierten Ordnung&rdquo;, die von der Mehrzahl der L&auml;nder als ungerecht empfunden wird, da sie von der Gestaltung der Regeln ausgeschlossen sind, die zudem nicht f&uuml;r alle in gleicher Weise gelten. Unterstrichen wurde dies noch dadurch, dass einige L&auml;nder in der Parade mit ihren Garde-Einheiten Pr&auml;senz zeigten. Chinesische Soldaten marschierten ebenso wie Soldaten aus &Auml;gypten, Vietnam, Laos und Myanmar &uuml;ber den Roten Platz. Im Anschluss an die Parade dankte Putin Offizieren aus Nordkorea f&uuml;r ihre Unterst&uuml;tzung bei der Befreiung der russischen Grenzregion Kursk.<\/p><p>Dass es mit der westlichen Hegemonie zu Ende geht, hat man auch in der EU und Westeuropa erkannt, will aber den Anspruch, &uuml;ber das Schicksal Europas allein bestimmen zu k&ouml;nnen, nicht aufgeben. Der Anspruch, Russland und anderen L&auml;ndern die Br&uuml;sseler Regeln diktieren zu k&ouml;nnen, wirkt angesichts der tats&auml;chlichen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse inzwischen allerdings sehr realit&auml;tsfremd.<\/p><p>Das wurde auch daran deutlich, dass sich sowohl Serbiens Pr&auml;sident Aleksandar Vucic als auch der Ministerpr&auml;sident der Slowakei Robert Fico trotz angedrohter Konsequenzen und ganz offener Schikanen vom Besuch in Moskau nicht abhalten lie&szlig;en. L&auml;nder der EU haben Vucic und Fico den &Uuml;berflug in Richtung Russland untersagt.<\/p><p>Ziel der bizarren Aktion war wohl, die in Westeuropa verbreitete und vielfach geglaubte Desinformation von einer Isolation Russlands aufrechtzuerhalten. Kein westlicher Vertreter sollte bei der Gedenkfeier auf dem Roten Platz anwesend sein. Wie so oft bei den Unternehmungen der EU ging der Schuss nach hinten los. Die offenen Angriffe und Drohungen der EU-Au&szlig;enbeauftragten Kaja Kallas gegen Vucic und Fico verschafften deren Pl&auml;nen, Moskau besuchen zu wollen, &uuml;berhaupt erst internationale Aufmerksamkeit. Damit war auch der Blick auf die Ank&uuml;ndigung von Konsequenzen gerichtet. Dass einem Staatschef eines Landes des Schengen-Raums die &Uuml;berflugrechte &uuml;ber andere L&auml;nder des Schengen-Raums aus rein politischen Gr&uuml;nden verweigert werden, hat den Eindruck noch einmal verst&auml;rkt, die EU kippe immer weiter in die Tyrannei. Die Entscheidung der baltischen Staaten, den &Uuml;berflug zu verbieten, ist ohne Zustimmung aus Br&uuml;ssel nicht denkbar. Dass es sich bei der EU um ein B&uuml;ndnis gleichberechtigter Staaten auf der Grundlage von rechtsverbindlichen Vertr&auml;gen und demokratischen Prinzipien handelt, braucht man inzwischen daher niemandem mehr zu erz&auml;hlen. Die Realit&auml;t spricht eine g&auml;nzlich andere Sprache &ndash; die der Willk&uuml;r und Despotie.<\/p><p>Der ganze Vorgang zeigt auch deutlich, dass man in Br&uuml;ssel nicht in der Lage ist, m&ouml;gliche Gegenreaktionen und Effekte der eigenen Brachialma&szlig;nahmen zu antizipieren. Bei einem Gespr&auml;ch zwischen Putin und Fico im Anschluss an die Milit&auml;rparade nahm Putin auf die verl&auml;ngerte Reiseroute Ficos Bezug.<\/p><p>&bdquo;Ich wei&szlig; von den Schwierigkeiten Ihrer Reise nach Moskau und den &lsquo;logistischen Hindernissen&rsquo;. Aber nun sind Sie hier, und ich denke, jene, die versuchten, sie an der Umsetzung ihres Plans zu hindern, h&auml;tten das besser nicht getan. Ihre Ziele haben sie jedenfalls nicht erreicht.&rdquo; Fico grinste verschmitzt. Der Welt wurde der desolate innere Zustand der EU eindrucksvoll vorgef&uuml;hrt.<\/p><p>Eindrucksvoll vorgef&uuml;hrt haben auch Macron, Merz, Starmer und Tusk mit ihrem Besuch in Kiew am Samstag, dass sie weiterhin an Frieden kein Interesse haben. Sie formulierten erneut f&uuml;r Moskau unannehmbare Bedingungen. Einen bedingungslosen 30-t&auml;gigen Waffenstillstand wollen die willigen Koalition&auml;re Russland diktieren und versuchen, der Forderung mit Drohungen Nachdruck zu verleihen. Sollte Russland die Anweisung aus Westeuropa nicht befolgen, werden sie neue Sanktionen verh&auml;ngen. Das hat schlicht den Charakter von Realsatire.<\/p><p>Nachdem gegen Russland inzwischen &uuml;ber 20.000 Einzelsanktionen verh&auml;ngt wurden, soll die Drohung mit einem weiteren Sanktionspaket Moskau zu etwas bewegen, zu dem es die vorausgegangenen 16 Sanktionspakete nicht bewegen konnten. Als am 25. Februar 2022, nur einen Tag nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, die EU das erste, l&auml;ngst vorbereitete Sanktionspaket aus der Schublade zog, war das Ziel klar. &bdquo;Das wird Russland ruinieren&rdquo;, sprach die damalige deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock nicht frei von H&auml;me und Hass in die vorgehaltenen Mikrofone.<\/p><p>Vom Ruin ist Russland inzwischen allerdings weiter entfernt als Deutschland und die EU. Schon bei Sanktionspaket 2 bis 16 handelte es sich nur noch um Akte der Verzweiflung, weil Plan A nicht funktionierte und ein Plan B niemals ausgearbeitet worden war. Man verfolgte den eingeschlagenen Kurs trotz Ausbleiben von Erfolgen einfach weiter.<\/p><p>Um einen Akt der Verzweiflung handelt es sich auch bei der Idee des reisefreudigen Quartetts, die USA als Sicherheitsgaranten aktiv im Konflikt halten zu wollen. Der Entsendung von &bdquo;Friedenstruppen&rdquo;, ausgestattet mit einem robusten Mandat und unter Einbeziehung der USA, wird Russland niemals zustimmen. Die USA haben zudem klar erkennbar gezeigt, dass sie sich aus dem Konflikt zur&uuml;ckziehen wollen. Die westeurop&auml;ischen Vorschl&auml;ge sind daher nichts anderes als vollkommen unrealistisch &ndash; gemacht f&uuml;rs heimische Publikum, dem damit eine St&auml;rke und machtpolitische Potenz vorgegaukelt werden soll, der in der realen Welt nichts entspricht.<\/p><p>&Auml;hnlich unrealistisch ist auch das gro&szlig;spurig angek&uuml;ndigte Tribunal zur Aburteilung Vertreter Russlands. Bei seinem Besuch in Lwiw am Freitag hat Au&szlig;enminister Wadephul gemeinsam mit seinen westeurop&auml;ischen Kollegen den Startschuss zur Einrichtung des Tribunals gegeben. Das wiederum zeigt, dass auch die neue Bundesregierung weiter auf Eskalation setzt und Diplomatie eine Absage erteilt. Baerbock hei&szlig;t jetzt Wadephul und kann m&auml;nnlich gelesen werden. Sonst bleibt alles, wie es war.<\/p><p>Dass Russland die Urteile eines derartigen Tribunals anerkennt, ist nur auf der Grundlage der Kapitulation Russlands vorstellbar. Aus Deutschland kommt weiterhin kein Beitrag zur Beilegung des Konflikts. Deutsche Politik will im Gegenteil den milit&auml;rischen Sieg. Deutschland bleibt eben auch immer Deutschland.<\/p><p>Dementsprechend wird der in der Nacht zum Sonntag gemachte Vorschlag Putins, am 15. Mai in Istanbul die Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland wieder aufzunehmen, in Deutschland rundheraus abgelehnt. Man besteht auf einen bedingungslosen 30-t&auml;gigen Waffenstillstand. Forderungen, in dieser Zeit die Ukraine nicht mit Waffen zu beliefern, lehnte Macron einem Bericht zufolge bereits ab.<\/p><p>Nachdem der von Russland angebotene dreit&auml;gige Waffenstillstand vom 8. bis zum 10. Mai von der Ukraine nicht nur tausendfach gebrochen, sondern auch f&uuml;r mehrere Offensivoperationen genutzt worden war, ist die Forderung nach einem Waffenstillstand ohne Vorbedingungen schlicht vermessen, wenn nicht zynisch. Er signalisiert, dass man in Westeuropa an Frieden nicht interessiert ist. Man ist lediglich daran interessiert, Russland Bedingungen zu diktieren. Damit bleibt Westeuropa einer Ordnung verpflichtet, die l&auml;ngst abgel&ouml;st wurde. Ein Blick auf die Zuschauertrib&uuml;ne zur Siegesparade in Moskau hat gezeigt, wie sehr Westeuropa inzwischen aus der Zeit gefallen ist.<\/p><p><small>Titelbild: Kremlin.ru<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die diesj&auml;hrige Milit&auml;rparade anl&auml;sslich der Feiern zum Tag des Sieges &uuml;ber Nazi-Deutschland in Moskau zeigte vor allem eins: eine neue geopolitische Realit&auml;t. Diese will man in Westeuropa und Deutschland nicht wahrhaben. Man sieht sich weiterhin in der Position, Bedingungen diktieren und Forderungen erheben zu k&ouml;nnen. 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