{"id":13294,"date":"2012-05-21T08:56:42","date_gmt":"2012-05-21T06:56:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13294"},"modified":"2015-03-05T13:48:28","modified_gmt":"2015-03-05T12:48:28","slug":"sarrazin-und-steinbruck-bei-jauch-muss-so-eine-diskussion-wirklich-moglich-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13294","title":{"rendered":"Sarrazin und Steinbr\u00fcck bei Jauch: Muss so eine Diskussion wirklich m\u00f6glich sein?"},"content":{"rendered":"<p>Man steht beim Thema Sarrazin immer vor der Frage, sollte man auf diesen Demagogen eingehen oder ihn lieber verschweigen. Doch wenn der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13270#h18\">stern<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thilo-sarrazin-europa-koennte-auch-ganz-gut-ohne-den-euro-leben-11758110.html\">FAZ<\/a> oder auch die <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/thilo-sarrazin-bei-guenther-jauch--das-wird-man-doch-wohl-noch-sagen-duerfen--,1472780,16068824.html\">Frankfurter Rundschau<\/a> und nun auch noch G&uuml;nther Jauch Thilo Sarrazin in seiner Sendung einem Millionenpublikum pr&auml;sentiert, dann k&ouml;nnen und d&uuml;rfen die NachDenkSeiten nicht mehr schweigen.<br>\nGerade rechtzeitig vor der Vorstellung seiner Polemik gegen den Euro am Dienstag dieser Woche bietet die ARD Sarrazin ein Forum, sein Buch &bdquo;Europa braucht den Euro nicht&ldquo; zu bewerben; damit sich die geplante Startauflage von 200.000 Exemplaren auch blo&szlig; schnell verkaufen l&auml;sst. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong><br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;Das wird man ja wohl noch sagen d&uuml;rfen&ldquo;, mit diesem vordergr&uuml;ndigen Pl&auml;doyer f&uuml;r die Meinungsfreiheit wurde Sarrazins Buch &bdquo;Deutschland schafft sich ab&ldquo;, eines der meistverkauften B&uuml;cher der Nachkriegszeit, salonf&auml;hig gemacht. Ein Buch das mit <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/rezension-sarrazin-im-faktencheck,1472602,16069754.html\">wissenschaftlich l&auml;ngst &uuml;berholten eugenischen Thesen<\/a> Wasser auf die M&uuml;hlen der Fremdenfeindlichkeit lenkte.  Menschen mit &bdquo;schlechten&ldquo; genetischen Eigenschaften vermehrten sich st&auml;rker als die mit &bdquo;guten&ldquo; und deshalb schafften sich die &bdquo;guten&ldquo; Deutschen durch die Zuwanderung vor allem von angeblich minderwertigen t&uuml;rkischen und arabischen Muslimen in &uuml;berschaubarer Zukunft selbst ab. Das war  Sarrazins Botschaft. Der Erfolg dieses Buches lag daran, dass damit das offen oder latent vorhandene, weitverbreitete rassistische und fremdenfeindliche Denken einen (dazu noch) sozialdemokratischen Wortf&uuml;hrer aus der Pseudo-Elite (ehemaliger Bundesbankvorstand und Berliner Finanzsenator) fand, mit dem sich in rechtspopulistischer Manier gegen die herrschende politische und mediale Elite &ndash; also gegen die angebliche &bdquo;politische Korrektheit&ldquo; und die sog. &bdquo;Gutmenschen&ldquo; &ndash; Stimmung machen lie&szlig;.<\/p><p>Mit dem Satz &bdquo;So eine Diskussion muss m&ouml;glich&ldquo; sein, rechtfertigte nun G&uuml;nther Jauch das angebliche Streitgespr&auml;ch zwischen Thilo Sarrazin und Peer Steinbr&uuml;ck in seiner Talk-Show im &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender der ARD und &ouml;ffnete ein weiteres Mal die Schleuse zur Entfachung weit verbreiteter chauvinistischer Ressentiments in Deutschland gegen&uuml;ber anderen angeblich weniger leistungsf&auml;higen (will sagen, minderwertigen und faulen) europ&auml;ischer Nachbarn. Ein &Uuml;berlegenheitsdenken, dass im &Uuml;brigen auch von der Bundesregierung gespeist wird, indem st&auml;ndig wiederholt wird, wie gut wir Deutschen doch sind und wie gut es uns doch gegen&uuml;ber allen anderen gehe. Nach einer eigens f&uuml;r die Sendung in Auftrag gegebenen Umfrage sind 67% der Befragten der Meinung, Griechenland sollte die Eurozone verlassen, und 49% meinen, dass es falsch war den Euro einzuf&uuml;hren. <\/p><p>Ja, so eine Diskussion muss m&ouml;glich sein, dann aber nicht &ndash; wie bei Jauch &ndash; zwischen einem rechtspopulistischen Sarrazin und einem rechten Sozialdemokraten wie Peer Steinbr&uuml;ck.<br>\nDas war eigentlich gar keine Diskussion, zumindest kein Streitgespr&auml;ch. Denn beide waren sich in ihren w&auml;hrungs-, finanz- und wirtschaftspolitischen Glaubenslehren einig.<br>\nSarrazin und Steinbr&uuml;ck sind beide der Meinung, dass die Europ&auml;ische Zentralbank eigentlich nur f&uuml;r die Geldwertstabilit&auml;t zust&auml;ndig sein m&uuml;sse, dass die Schuldenregelungen des Maastricht-Vertrages eingehalten werden m&uuml;ssten, dass gegen das Verbot, f&uuml;r die Schulden des anderen einstehen zu m&uuml;ssen, versto&szlig;en worden sei  und dass es wirtschaftspolitisch vor allem um die Exportsteigerung der deutschen Wirtschaft gehe. Da  Steinbr&uuml;ck auf diese ideologischen Pr&auml;missen teilt und deshalb auch nicht auf die Ursachen f&uuml;r die wirtschaftlichen Ungleichgewichte und die unterschiedlichen Inflationsraten innerhalb der W&auml;hrungsunion eingehen konnte, musste er Sarrazin, der st&auml;ndig mit den in seinem Buch ausgew&auml;hlten Zahlen und Daten hantierte, was die &ouml;konomische Entwicklung in der Vergangenheit angeht, weitgehend zustimmen. Steinbr&uuml;ck konnte nur hilflos darauf hinweisen, dass der Verweis auf die Fehler der Vergangenheit nichts zur L&ouml;sung der bestehenden Probleme beitrage und dass das neue Buch Sarrazins keine Handlungsempfehlungen enthalte. <\/p><p>Wieder einmal wurde deutlich, was f&uuml;r ein schlechter &Ouml;konom Steinbr&uuml;ck tats&auml;chlich ist. Den Thesen Sarrazins, dass der deutsche Aufschwung auch ohne den Euro stattgefunden h&auml;tte, ja sogar besser gelaufen w&auml;re, dass der Euro &ndash; wie man beobachten k&ouml;nne &ndash; Europa eher desintegriere als die Einigung vorantreibe, dass die Wirtschaft etwa in Schweden st&auml;rker gewachsen sei, dass der Euro gegen&uuml;ber dem Dollar um 30% aufgewertet worden sei und damit die au&szlig;enwirtschaftliche Position auch der deutschen Wirtschaft eher verschlechtert worden sei, kurz: dass Deutschland durch den Euro keine Vorteile und f&uuml;r die europ&auml;ischen &bdquo;S&uuml;d- und Westl&auml;nder&ldquo; nur Nachteile gebracht h&auml;tten, hat Steinbr&uuml;ck kaum etwas an Fakten entgegengestellt. Steinbr&uuml;ck fiel noch nicht einmal ein, dass das schwache Wachstum der &bdquo;exportgetriebenen&ldquo; deutschen Wirtschaft vor allem an der vergleichsweise schwachen Binnennachfrage (verursacht durch die reale Lohnstagnation der letzten zwei Jahrzehnte) lag, dass die restriktiven Zinspolitik der EZB die Konjunktur mehrfach abw&uuml;rgte oder dass die r&uuml;ckl&auml;ufigen &ouml;ffentlichen Investitionen (verursacht durch den Steuersenkungswahn) die Besch&auml;ftigung hemmten. Steinbr&uuml;ck widersprach noch nicht einmal der Behauptung Sarrazins, dass die deutschen Kreditgarantien von 80 Milliarden Euro gegen&uuml;ber Griechenland l&auml;ngst &bdquo;futsch&ldquo; seien &ndash; und das, obwohl der deutsche Fiskus durch die Zinseinnahmen aus den Krediten und dadurch, dass deutsche Staatsanleihen derzeit sogar mit einem negativen Zinssatz vergeben werden, bisher nur profitiert hat.  <\/p><p>Man h&auml;tte Sarrazin mit seinen angeblichen Fakten auskontern k&ouml;nnen und m&uuml;ssen. So etwa mit der Gegenfrage, ob die D-Mark allein angesichts der deutschen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse gegen&uuml;ber dem Dollar nicht noch viel mehr aufgewertet worden w&auml;re als der Euro. Man h&auml;tte erkl&auml;ren m&uuml;ssen, warum durch die Exportlastigkeit der deutschen Wirtschaft  die anderen L&auml;nder der Euro-Zone Wirtschaftswachstum und Arbeitspl&auml;tze verloren haben. Usw. usf. <\/p><p>Immerhin war es interessant zu h&ouml;ren, dass Steinbr&uuml;ck inzwischen zugibt, dass die Zuspitzung der Euro-Krise auf die Bankenkrise zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist und dass sich aus der Finanzkrise die Verschuldungseskalation erkl&auml;re. Aber statt die eigene Mitverantwortung an der Finanzkrise einzugestehen, schob Steinbr&uuml;ck die Euro-Krise auf die politischen Fehler ab, die in den letzten zwei Jahren gemacht worden seien. Aber selbst dabei ging er nicht darauf ein, dass es ein Fehler war, dass die EZB nicht von Anfang an &ndash; sei es &uuml;ber Eurobonds, sei es &uuml;ber den Direktankauf von Staatsanleihen der gef&auml;hrdeten Staaten &ndash; der Spekulation auf den Anleihem&auml;rkten ein Ende gesetzt hat. <\/p><p>Man muss zur Entschuldigung von Steinbr&uuml;ck sagen, dass ihm Jauch kaum Gelegenheit gab, auf den &bdquo;Bullshit&ldquo; (Steinbr&uuml;ck), den Sarrazin lang und breit in dieser Sendung absondern durfte, vern&uuml;nftig einzugehen. Die Moderation, ja die gesamte &bdquo;Show&ldquo; war darauf angelegt, Sarrazin und sein Buch zu promoten. <\/p><p>Da Steinbr&uuml;ck sich in der (falschen) &ouml;konomischen Fehleranalyse mit Sarrazin weitgehend einig war, konnte er mit der sympathieheischenden Floskel, er sei &bdquo;ins Gelingen verliebt&ldquo; seinem Kontrahenten st&auml;ndig nur vorhalten, er habe keine L&ouml;sungen f&uuml;r die &bdquo;akuten&ldquo; und &bdquo;konkret&ldquo; anstehenden Fragen anzubieten. Sarrazin k&ouml;nne noch nicht einmal beantworten, ob er f&uuml;r oder gegen ein Scheitern des Euro sei. Er schreibe in seinem Buch nichts dar&uuml;ber, welche &bdquo;Laufmascheneffekte&ldquo; ein Ausschluss Griechenlands aus dem Euro h&auml;tte. Er k&ouml;nne auf die konkreten Fragen, etwa wie man die Arbeitslosigkeit in den krisengebeutelten Staaten verringern k&ouml;nne, keinerlei Antworten bieten. <\/p><p>Wie immer, wenn Sarrazin mit seinen populistischen und v&ouml;lkischen Thesen in die Enge getrieben wird, spielte er auch bei Jauch die Unschuld. Sein neues Buch sei nur die Gegenthese zu Angela Merkels Behauptung &bdquo;scheitert der Euro, dann scheitert Europa&ldquo;. Er sei &uuml;berzeugter Europ&auml;er und glaube an die europ&auml;ische Integration &bdquo;in Frieden, Freiheit und Wohlstand&ldquo; (als ausk&ouml;mmliche Arbeit). Er behaupte nur, dass der Euro daf&uuml;r nicht notwendig sei. Die Gegenargumente der Euro-Bef&uuml;rworter seien nur &bdquo;taktisch&ldquo;. <\/p><p>Die Falschheit (in doppeltem Sinne) dieser Rechtfertigung f&uuml;r sein Buch konnte Steinbr&uuml;ck recht gut aufdecken. Er hielt Sarrazin zurecht &bdquo;Geschichtsblindheit&ldquo; und &bdquo;Geschichtsvergessenheit&ldquo; vor, wenn dieser etwa &ndash; unter dem Deckmantel eines Zitats von Helmut Schmidt &ndash; die Einf&uuml;hrung des Euro als solchen und die Bereitschaft der deutschen Regierung den Euro mit Krediten und Garantien retten zu wollen, mit der im rechtsextremen Milieu kursierenden These begr&uuml;ndet, das sei nur eine &bdquo;Bu&szlig;e f&uuml;r den Holocaust&ldquo;. &bdquo;Sollen wir wegen der deutschen Schuld aus der Vergangenheit, aus der Nazi-Diktatur ein Argument f&uuml;r den Euro ziehen?&ldquo;, fragte Sarrazin provozierend in der Sendung.  Darin wird deutlich, dass es ihm in seinem Buch eben nicht vor allem um Finanz- und Wirtschaftspolitik geht, sondern erneut um das Sch&uuml;ren rechtsradikaler und nationalistischer Dumpfheit bei seinen Lesern. <\/p><p>Ausnahmsweise kann man Wolfgang Sch&auml;uble nur zustimmen, der in der Bild am Sonntag sagt: &bdquo;Entweder redet und schreibt Sarrazin aus &Uuml;berzeugung einen himmelschreienden Bl&ouml;dsinn, oder er macht es mit einem verachtenswerten Kalk&uuml;l.&ldquo;<\/p><p>Steinbr&uuml;ck hat v&ouml;llig Recht, wenn er den Ausschluss Griechenlands und die &bdquo;Destabilisierung ganzer europ&auml;ischen Gesellschaften&ldquo; als N&auml;hrboden f&uuml;r eine &bdquo;Re-Nationalisierung&ldquo; Europas betrachtet und dass es &ndash; weit &uuml;ber unser deutsches &ouml;konomisches Interesse hinaus &ndash; f&uuml;r die Bewahrung der Demokratie (&bdquo;Not frisst Demokratie&ldquo;) und der &bdquo;Zivilisation&ldquo; notwendig ist, auch Solidarit&auml;t mit unseren Nachbarn zu &uuml;ben. W&uuml;rde er diese Gedanken allerdings zu Ende denken, dann m&uuml;sste er erkennen und kritisieren, dass so wie er selbst und die anderen Mitglieder der SPD-F&uuml;hrungstroika die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13278\">L&ouml;sung der Eurokrise angehen wollen<\/a>, die notleidenden L&auml;nder kaum &bdquo;Wind unter die Fl&uuml;gel&ldquo; bekommen k&ouml;nnen. Er m&uuml;sste den von Deutschland dem ganzen Europa verordneten Austerit&auml;tskurs  anklagen, der doch auch dazu f&uuml;hrt, dass unter den V&ouml;lker Europas wieder l&auml;ngst versch&uuml;ttet geglaubte Ressentiments gegen Deutschland empor kommen.<\/p><p>Die Aussage Sch&auml;ubles in der Bild am Sonntag: Vielleicht glaubt Steinbr&uuml;ck, &bdquo;dass ihm solche Auftritte im Gerangel um die Kanzlerkandidatur der SPD helfen&ldquo;, wies Steinbr&uuml;ck als &bdquo;Unversch&auml;mtheit&ldquo; zur&uuml;ck. Einen Gefallen hat er sich damit jedenfalls nicht getan, dass er sich von G&uuml;nther Jauch als Lockvogel f&uuml;r eine Sarrazin-Werbe-Show einfangen lie&szlig;. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man steht beim Thema Sarrazin immer vor der Frage, sollte man auf diesen Demagogen eingehen oder ihn lieber verschweigen. Doch wenn der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13270#h18\">stern<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/thilo-sarrazin-europa-koennte-auch-ganz-gut-ohne-den-euro-leben-11758110.html\">FAZ<\/a> oder auch die <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/thilo-sarrazin-bei-guenther-jauch--das-wird-man-doch-wohl-noch-sagen-duerfen--,1472780,16068824.html\">Frankfurter Rundschau<\/a> und nun auch noch G&uuml;nther Jauch Thilo Sarrazin in seiner Sendung einem Millionenpublikum pr&auml;sentiert, dann k&ouml;nnen und d&uuml;rfen die NachDenkSeiten nicht<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13294\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[139,123],"tags":[339,939,705,253],"class_list":["post-13294","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-euro-und-eurokrise","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-chauvinismus","tag-jauch-guenther","tag-sarrazin-thilo","tag-steinbrueck-peer"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13294","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13294"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13294\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13300,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13294\/revisions\/13300"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13294"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13294"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13294"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}