{"id":132959,"date":"2025-05-15T09:00:00","date_gmt":"2025-05-15T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132959"},"modified":"2025-05-16T08:02:03","modified_gmt":"2025-05-16T06:02:03","slug":"armee-der-armen-ohne-ausbeutung-waere-ki-kein-bisschen-smart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=132959","title":{"rendered":"Armee der Armen: Ohne Ausbeutung w\u00e4re KI kein bisschen smart"},"content":{"rendered":"<p>Hinter der Glitzerfassade von Meta, Google und TikTok malocht ein Heer an Datenarbeitern unter sch&auml;bigen Bedingungen f&uuml;r k&uuml;mmerliches Geld bei null sozialer Sicherheit. Die Auslagerung ganzer Gesch&auml;ftsbereiche hat eine riesige unsichtbare Belegschaft geschaffen &ndash; billig, machtlos und gefangen im Homeoffice. Wer sich nicht ausliefert, wird abserviert und vom n&auml;chsten Opfer ersetzt. So geht Kapitalismus nach Kolonialherrenart. Je gr&ouml;&szlig;er das Elend, desto gr&ouml;&szlig;er die Profite. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3584\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-132959-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250515_Armee_der_Armen_Ohne_Ausbeutung_waere_KI_kein_bisschen_smart_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250515_Armee_der_Armen_Ohne_Ausbeutung_waere_KI_kein_bisschen_smart_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250515_Armee_der_Armen_Ohne_Ausbeutung_waere_KI_kein_bisschen_smart_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250515_Armee_der_Armen_Ohne_Ausbeutung_waere_KI_kein_bisschen_smart_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=132959-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250515_Armee_der_Armen_Ohne_Ausbeutung_waere_KI_kein_bisschen_smart_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250515_Armee_der_Armen_Ohne_Ausbeutung_waere_KI_kein_bisschen_smart_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) kann alles, wei&szlig; alles, schafft alles &ndash; k&ouml;nnte man meinen. Von wegen! KI kann nichts, wei&szlig; nichts und tut nichts, was ihm Mensch nicht zuvor beigebracht, vorgemacht oder eingetrichtert hat. Das gilt f&uuml;r praktisch alles, was zum Feld der Informationstechnik (IT) geh&ouml;rt: Computer, Chips, Apps &ndash; samt und sonders von Hause aus dumm. Sie wirken nur so, als h&auml;tten sie die Weisheit mit L&ouml;ffeln gefressen. Und sie sind nur deshalb so beherrschend und bescheren ihren Machern f&uuml;rstliche Gewinne, weil sich eine unsichtbare Armee an armen Handlangern f&uuml;r sie den Buckel krumm macht. Und das buchst&auml;blich. Zu Millionen kauern sie rund um die Uhr vor ihren Bildschirmen, damit der Chatbot schnallt, dass die Banane krumm ist &ndash; wie der R&uuml;cken ihrer &bdquo;Pauker&ldquo;.<\/p><p>Click-, Crowd- und Dataworker, zu deutsch Klick-, Schwarm und Datenarbeiter, sind der menschliche Treibstoff der Informationsrevolution. In Massen f&uuml;ttern sie weltweit technische Systeme mit Inhalten (Content) aller Art: Sie benennen Gegenst&auml;nde auf Fotos, klassifizieren Texte, transkribieren Tonaufnahmen oder sorgen f&uuml;rs Gro&szlig;reinemachen bei den sogenannten Sozialen Medien. Was &uuml;ber die Grenzen des Erlaubten hinausgeht, amoralisch, anst&ouml;&szlig;ig, verst&ouml;rend oder politisch unkorrekt ist, ziehen sie aus dem Datenverkehr. Mit einem Klick ist alles weg! Zynischer geht es kaum: Zum Zweck kommunikativer Hygiene (Netiquette, keine Fake News, keine Hassbotschaften) wird die menschliche W&uuml;rde andernorts mit F&uuml;&szlig;en getreten.<\/p><p><strong>Auf Leben und Tod<\/strong><\/p><p>Klickarbeiter machen auch m&ouml;glich, dass der Verkehr auf der Stra&szlig;e bald v&ouml;llig von selbst rollt. Bevor etwa ein Tesla autonom durch Stadt und Land gondeln kann, werden die Programme mit Milliarden von Trainingsdaten auf Linie gebracht. Daf&uuml;r werden stundenlange Videos seziert, Schilder, Fahrbahnmarkierungen, Bordsteine, B&auml;ume, M&uuml;lltonen und Fu&szlig;g&auml;nger markiert und beschriftet. Manchmal passiert es, dass eines dieser Hightechvehikel im Graben landet oder gegen eine Hauswand knallt. Das sind F&auml;lle, in denen einer dieser namenlosen Jobber im Nirgendwo wom&ouml;glich ein Detail &uuml;bersehen hat.<\/p><p>Um Leben und Tod geht es mithin auch bei T&auml;tigkeiten im Dienste von Drohnenentwicklern. Damit die Flugobjekte zu unterscheiden lernen, was ein Dach, ein Fu&szlig;ballfeld oder eine <a href=\"https:\/\/taz.de\/US-Drohnenangriff-in-Afghanistan\/!5202893\/\">Trauergemeinschaft in Afghanistan<\/a> ist, m&uuml;ssen sie umfassend und minuti&ouml;s geschult werden. Der S&uuml;dwestrundfunk (SWR) beleuchtete vor zehn Monaten in einem <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swrkultur\/wissen\/clickworker-ausgebeutet-fuer-kuenstliche-intelligenz-104.html\">Radiobeitrag<\/a> das Schicksal von Fred, einem Klickarbeiter aus Nairobi. Er ist einer derjenigen, die Drohnen das Sehen lehren und wohl keine Ahnung haben, ob sie damit Rehkitze vor den Schneiden der M&auml;hdrescher bewahren oder ein Mordwerkzeug zum Morden anleiten. Jedenfalls erh&auml;lt Fred f&uuml;r seine Arbeit vor einem alten Laptop in einem engen K&auml;mmerlein 1,20 Euro pro Stunde. Die Reportage zeichnete nach, unter welch sch&auml;bigen Bedingungen die Menschen ihrem Job nachgehen. Hungerl&ouml;hne, st&auml;ndiger Druck und umfassende &Uuml;berwachung sind der Normalzustand. Zum Einsatz kommt eine spezielle Software, die die Aktivit&auml;ten der Arbeiter pausenlos kontrolliert, inklusive Screenshots und Webcamzugriff.<\/p><p><strong>Nachschub im &Uuml;berfluss<\/strong><\/p><p>Aber die Gebeutelten verdingen sich nicht nur in den globalen Armenh&auml;usern in Afrika, S&uuml;dostasien oder Lateinamerika. Vor zwei Jahren berichtete das Handelsblatt (hinter Bezahlschranke) &uuml;ber den US-Amerikaner Ed Stackhouse aus North Carolina, der sich zehn Jahre lang damit befasste, die Ergebnisse von Suchmaschinen zu bewerten. Mit dem Vormarsch der KI kam die &Uuml;berforderung. Einzelne Faktenchecks sollten in nicht einmal zwei Minuten erledigt werden. Zitat: &bdquo;Wer zu oft zu lange braucht, wird per E-Mail verwarnt.&ldquo; Und wer patzt, bleibt bei neuen Projekten au&szlig;en vor und verliert seine Existenzgrundlage. Stackhouse selbst wurde urpl&ouml;tzlich gek&uuml;ndigt, per E-Mail, aber nicht wegen Fehl- oder Minderleistung. Er hatte sich mit Kollegen zusammengetan, um f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen zu k&auml;mpfen, war der Alphabet Workers Union beigetreten, die Besch&auml;ftigte des Google-Mutterkonzerns vertritt. Die Proteste zeitigten sogar Erfolge, der Stundenlohn wurde von 13 auf 14,50 Dollar angehoben. Trotzdem gaben Stackhouse und seine Mitstreiter keine Ruhe und prangerten &ouml;ffentlich wirksam Ausbeutermethoden an. Das ging zu weit und die Chefs setzten alle vor die T&uuml;r.<\/p><p>Das ist ein Teil der Perfidie des ganzen Gesch&auml;ftsmodells: Es gibt Nachschub im &Uuml;berfluss. Wer nicht funktioniert, wird ersetzt, durch einen anderen aus Unmengen an Elenden, die &uuml;ber den Globus versprengt sind. Nach Angaben der Weltbank gibt es weltweit <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2024\/data-workers-inquiry-die-versteckten-arbeitskraefte-hinter-der-ki-erzaehlen-ihre-geschichten\/\">zwischen 154 Millionen und 435 Millionen Datenarbeiter<\/a>. Genauer geht&lsquo;s nicht, weil die Leidtragenden kein Gesicht haben beziehungsweise es mangels organisierter Interessenvertretung nicht zeigen. Man nennt sie deshalb auch: Ghost Workers, Geisterarbeiter. Als Selbstst&auml;ndige, mies bezahlt, mit Knebelvertr&auml;gen ausgestattet und ohne soziale Sicherheiten, bilden sie ein unersch&ouml;pfliches Heer an Arbeitsbienen f&uuml;r Techgiganten wie Meta, Alphabet, Apple, Microsoft oder TikTok. Die gro&szlig;e Mehrheit lebt im globalen S&uuml;den, zum Beispiel in Indien, auf den Philippinen, in den L&auml;ndern Afrikas oder in Brasilien. Da, wo Arbeit billig ist, Arbeitsrechte Fehlanzeige und Gewerkschaften schwach sind oder es gar keine gibt.<\/p><p><strong>Ein gro&szlig;es Fressen<\/strong><\/p><p>Und das Business boomt immer da, wo gerade Krise herrscht. Zum Beispiel ging es den Menschen in Venezuela vor nicht allzu langer Zeit noch ziemlich gut. Doch dann brach der &Ouml;lpreis ein und mit ihm die gesamte Wirtschaft. In nur f&uuml;nf Jahren entwickelte sich das Land zu einem Hotspot der Klickindustrie. <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/ki-clickworker-ausbeutung-1634433\/\">&bdquo;Scharen gut ausgebildeter Menschen mit Internetzugang meldeten sich bei Crowdworking-Plattformen an, um zu &uuml;berleben&ldquo;<\/a>, schrieb dazu im Vorjahr das Magazin t3n. In dem Artikel schilderte Oskarina Fuentes Anaya, wie es mit dem Land und ihr selbst abw&auml;rts ging. Sie arbeitet f&uuml;r ein Unternehmen namens Appen, zun&auml;chst tat sie es freiwillig als Studentin, sp&auml;ter aus schierer Not, auch nach ihrer Flucht nach Kolumbien. Heute lebe sie in ihrem Haus gefangen &ndash; &bdquo;durch eine chronische Krankheit und durch undurchsichtige Algorithmen, die ihr vorschreiben, wann sie zu arbeiten hat&ldquo;. Der Autor des Texts konstatierte: &bdquo;Vieles daran erinnert an die Kolonialzeit.&ldquo;<\/p><p>Appen ist nur einer von vielen Akteuren, die f&uuml;r die IT-Konzerne die Drecksarbeit hinter den knallbunten Oberfl&auml;chen ihrer digitalen Allzweckapparate erledigen. Andere hei&szlig;en Hugo, Sama, CloudFactory, StepWise, Toloka, Teleperformance oder SigmaAI. In Venezuela ist ScaleAI ein gro&szlig;er Fisch. Mit &uuml;ber sieben Milliarden Dollar bewertet, z&auml;hlen Toyota, Lyft, OpenAI und das US-Verteidigungsministerium zu seiner Klientel. Heuerte die Firma anfangs vor allem auf den Philippinen und in Kenia an, dockte sie nachher zum gro&szlig;en Fressen an das notleidende Land im Norden S&uuml;damerikas an, um so laut t3n &bdquo;einen der billigsten Arbeitsm&auml;rkte der Welt f&uuml;r die aufwendige Annotation von Laserscan-Daten selbstfahrender Autos einzuspannen&ldquo;. Schnell sei ScaleAI zur &bdquo;ersten Wahl bei Start-ups&ldquo; geworden, &bdquo;Appen bei Tech-Konzernen&ldquo; und Hive Micro, noch so eine obskure Jobb&ouml;rse im KI-Wunderland, &bdquo;bei anspruchsloseren Kunden&ldquo;.<\/p><p><strong>Not macht reich<\/strong><\/p><p>Erhellend sind neue Rechercheergebnisse der Initiative Data4Mods, die in der Vorwoche <em><a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2025\/interaktive-karte-das-globale-outsourcing-hinter-sozialen-medien-und-ki\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/em> aufbereitete. Die Aktivisten haben anhand einer <a href=\"https:\/\/personaldata.io\/en\/bpo-map\/\">interaktiven Karte<\/a> ein Netzwerk sogenannter BPO-Firmen (Business Process Outsourcing) visualisiert, wodurch ein Eindruck entsteht, in welcher Gr&ouml;&szlig;enordnung der Social-Media- und KI-Markt inzwischen von Outsourcing-Strategien bestimmt wird. Die Analyse beruht auf der Befragung Dutzender Datenarbeiter und wirft ein Schlaglicht auf die ausbeuterischen Wertsch&ouml;pfungsketten der Techwelt.<\/p><p>Untersucht hat Data4Mods elf Unternehmen, die im Auftrag gro&szlig;er Technologiekonzerne im globalen Ma&szlig;stab Arbeitskr&auml;fte rekrutieren. Operiert wird dabei im Speziellen auf dem afrikanischen Kontinent in Gestalt von insgesamt 78 Outsourcing-Zentren. Beispiele: Telus International aus Kanada z&auml;hlt zu seinen Kunden Branchenriesen wie Google, AirBnB oder Epic Games und setzte 2023 knapp 15 Milliarden US-Dollar um. Hugo mit Sitz in Michigan\/USA hat Vertr&auml;ge mit Meta und Google und unterh&auml;lt Standorte in S&uuml;dafrika, Nigeria und Kenia. Europas Marktf&uuml;hrer Teleperformance aus Frankreich wiederum l&auml;sst f&uuml;r sich in &Auml;gypten, Madagaskar, Marokko, Nigeria, S&uuml;dafrika und Tunesien malochen. Wie Data4Mods nachweist, existieren mittlerweile in mindestens 39 der 54 der afrikanischen Staaten derlei &bdquo;Sklavenlager&ldquo;. Wobei die Dokumentation keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit erhebt. BPO-Firmen gibt es noch viele mehr, und ihre Finger reichen in alle Ecken der Erde &ndash; &uuml;berall dahin, wo sich aus menschlicher Not Profite machen lassen.<\/p><p><strong>In Gefangenschaft<\/strong><\/p><p>Zur&uuml;ck zu Oskarina Fuentes Anaya, die sich als Geflohene aus Venezuela nahe der kolumbianischen Millionenstadt Medell&iacute;n als Datenarbeiterin durchschl&auml;gt. Sie wache &bdquo;&auml;ngstlich an ihrem Computer, um jederzeit einen Auftrag annehmen zu k&ouml;nnen&ldquo;, schrieb t3n. In manchen Wochen verdiene sie &bdquo;gar nichts, in anderen nur sechs bis acht Dollar&ldquo;. Wenn doch einmal ein guter Job auftauche, habe sie nur wenige Sekunden Zeit, ihn anzunehmen. Einmal habe sie bei einem Spaziergang einen 100-Dollar-Auftrag verpasst, &bdquo;jetzt geht sie nur noch am Wochenende spazieren&ldquo;. Eine Sprecherin ihres Arbeitgebers Appen lie&szlig; verlauten: &bdquo;Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter und arbeiten hart daran, es f&uuml;r sie besser zu machen. Wir m&ouml;chten, dass sie wissen, dass wir sie sch&auml;tzen und mit ihnen mitf&uuml;hlen.&ldquo; Daf&uuml;r ein &bdquo;Like&ldquo; &ndash; mit Herzchen.<\/p><p><small>Titelbild: PitukTV \/ shutterstock.com<\/small><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/a14023256ea24bfb830bfa6d52908d4d\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinter der Glitzerfassade von Meta, Google und TikTok malocht ein Heer an Datenarbeitern unter sch&auml;bigen Bedingungen f&uuml;r k&uuml;mmerliches Geld bei null sozialer Sicherheit. 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