{"id":133023,"date":"2025-05-16T13:00:08","date_gmt":"2025-05-16T11:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133023"},"modified":"2025-05-16T16:16:34","modified_gmt":"2025-05-16T14:16:34","slug":"wem-gehoert-syrien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133023","title":{"rendered":"Wem geh\u00f6rt Syrien?"},"content":{"rendered":"<p>In Syrien werden wieder Fahnen geschwenkt. Freudensch&uuml;sse hallen durch die St&auml;dte &ndash; tanzende Menschen <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/video\/newsfeed\/2025\/5\/14\/syrians-celebrate-us-presidents-decision-to-remove-sanction\">lachen in die Kameras<\/a> internationaler Medien, schwenken Fahnen und klatschen in die H&auml;nde. Mehr als zehn Jahre haben die Syrer darauf gewartet, dass die Sanktionen gegen ihr Land aufgehoben werden, und nun ist es endlich so weit. Von <strong>Karin Leukefeld<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Au&szlig;enpolitik &agrave; la Trump<\/strong><\/p><p>US-Pr&auml;sident Donald Trump hat bei einem Besuch in Saudi-Arabien <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ausland\/trump-syrien-sanktionen-aufhebung-saudi-arabien-100.html\">zugesagt<\/a>, dass das sogenannte &bdquo;Caesar-Gesetz&ldquo; aufgehoben werde soll, das &ndash; zusammen mit den einseitigen wirtschaftlichen Strafma&szlig;nahmen der Europ&auml;ischen Union &ndash; Syrien und seiner &Ouml;konomie die Luft abgeschn&uuml;rt hat. Der saudische Kronprinz Mohamed Bin Salman und auch der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyib Erdogan h&auml;tten ihn darum gebeten, erkl&auml;rte Trump in der saudischen Hauptstadt Riad am 13. Mai. Syrien habe eine Chance verdient, die US-Sanktionen &ndash; &uuml;ber das &bdquo;Caesar-Gesetz&ldquo; hinaus seit 49 Jahren in Kraft &ndash; w&uuml;rden aufgehoben. <\/p><p>Kurz vor seiner Abreise aus Riad (in das Golfemirat Katar) traf sich der US-Pr&auml;sident im Beisein des saudischen Kronprinzen Mohamed Bin Salman und einem Dolmetscher mit Ahmed al-Sharaa, dem Interims-&bdquo;Pr&auml;sidenten&ldquo;, der nach dem Sturz von Bashar al-Assad Anfang Dezember 2024 die Macht &uuml;bernahm. Bei einem Treffen mit Unternehmern in Katar am n&auml;chsten Tag zeigte Trump sich von dem Mann beeindruckt, wie der US-Nachrichtensender <a href=\"https:\/\/sana.sy\/en\/?p=355722\"><em>CNN<\/em> berichtete<\/a>:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Ich habe den neuen F&uuml;hrer von Syrien getroffen. Er hat eine starke Vergangenheit. Ich denke, er wird gro&szlig;artig sein, und wir werden sehen. Er ist ein starker Mann und ich denke, er ist gut, warten wir ab, was passiert. Wir werden ihm eine Chance geben, indem wir die Sanktionen aufheben.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Am Rande des NATO-Au&szlig;enministertreffens in Antalya traf US-Au&szlig;enminister Marco Rubio am Donnerstag mit dem syrischen Interims-&bdquo;Au&szlig;enminister&ldquo; Asaad al Shaibani zusammen, und beide stellten sich mit dem t&uuml;rkischen Au&szlig;enminister Hakan Fidan vor den internationalen Kameras auf. Rubio und Al Shaibani h&auml;tten dar&uuml;ber gesprochen, wie die US-Sanktionen im Detail aufgehoben werden sollten, <a href=\"https:\/\/sana.sy\/en\/?p=355756\">berichteten Medien<\/a>. <\/p><p>Beide stimmten &uuml;berein, dass Damaskus und Washington die Beziehung st&auml;rken und eine strategische Partnerschaft aufbauen sollten.<\/p><p>F&uuml;r alle Beteiligten schien <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2025\/05\/14\/middleeast\/syria-trump-meeting-analysis-intl\">vergessen<\/a>, dass sowohl Al Sharaa als auch Al Shaibani eine dschihadistische Vergangenheit in Syrien in der Nusra-Front, der Al-Qaida-Vertretung in Syrien, haben. Sie und ihre Organisationen, einschlie&szlig;lich Hay&rsquo;at Tahrir al-Sham &ndash; die Allianz zur Befreiung der Levante &ndash;, stehen auf internationalen Terrorlisten und unter Sanktionen. Das Gleiche gilt f&uuml;r andere Mitglieder der Interims-&bdquo;Regierung&ldquo;. Weder Al Sharaa noch ein anderes Mitglied der Interims-&bdquo;Regierung&ldquo; wurde in einem demokratischen Wahlprozess gew&auml;hlt.<\/p><p><strong>Gro&szlig;e Erwartungen<\/strong><\/p><p>Das syrische Pfund (SYP) machte einen enormen Sprung und stieg gegen&uuml;ber dem US-Dollar um 27 Prozent von 12.500 auf 8.000 SYP an. Vor der syrischen Zentralbank bildeten sich lange Schlangen von Menschen, die Geld abheben wollten.<\/p><p>Die Erwartungen sind gro&szlig;, obwohl die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung vermutlich nur wenig dar&uuml;ber wei&szlig;, dass der Prozess zur Aufhebung der Sanktionen eine lange Zeit in Anspruch nehmen wird. Die &bdquo;Caesar-Sanktionen&ldquo; sind ein US-Gesetz, das aufgehoben werden muss. Bis es dazu kommt, durchl&auml;uft ein entsprechender Antrag eine Reihe b&uuml;rokratischer Debatten und Entscheidungen. Schlie&szlig;lich muss die Entscheidung an internationale Banken und Finanzeinrichtungen &uuml;bermittelt werden, die wiederum Klauseln, die Gesch&auml;fte und Investitionen mit Syrien verbieten, aufheben m&uuml;ssen. <\/p><p>&bdquo;Die Menschen denken, wenn Donald Trump sagt, die Sanktionen werden aufgehoben, leben wir am n&auml;chsten Tag im Schlaraffenland. Sie denken, Geldscheine h&auml;ngen an den B&auml;umen und jeder wird sofort wieder Arbeit finden und kann Geld verdienen&ldquo;, seufzt JB in einem Telefongespr&auml;ch mit der Autorin. Sein Neffe sei 21 und habe ihn gefragt, was denn die Aufhebung der US-Sanktionen nun bedeute. &bdquo;Ich habe ihm gesagt, dass uns fr&uuml;her alles genommen wurde, ohne dass wir zugestimmt haben. Zuk&uuml;nftig wird man uns alles abnehmen mit unserer Erlaubnis.&ldquo; Er hoffe nur, dass wenigstens etwas f&uuml;r sie, f&uuml;r die einfachen Leute, &uuml;brig gelassen werde: &bdquo;Wenn Assad uns fr&uuml;her zehn Prozent gelassen hat, w&auml;re ich schon zufrieden, die neuen Machthaber werden uns 15 Prozent lassen.&ldquo;<\/p><p><strong>Arabische Golfstaaten<\/strong><\/p><p>In den arabischen Golfstaaten wurde die Ank&uuml;ndigung des US-Pr&auml;sidenten, die Sanktionen aufzuheben, mit Genugtuung aufgenommen. Anwesende des US-amerikanisch-saudischen Investment-Forums in Riad, wo Trump sprach, quittierten die Ansage mit Freudenrufen, wie <a href=\"https:\/\/today.lorientlejour.com\/article\/1460267\/what-will-the-lifting-.html?utm_source=olj&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=alertot\">Beobachter berichteten<\/a>.<\/p><p>Der katarische Ministerpr&auml;sident Sheikh Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al-Thani sagte <a href=\"https:\/\/thepeninsulaqatar.com\/article\/15\/05\/2025\/prime-minister-to-cnn-us-sanctions-lift-on-syria-is-right-step\">gegen&uuml;ber <em>CNN<\/em><\/a>, die Sanktionen gegen Syrien aufzuheben sei &bdquo;ein Schritt in die richtige Richtung&ldquo;. <\/p><p>Das Au&szlig;enministerium der Vereinigten Arabischen Emirate <a href=\"https:\/\/www.arabnews.com\/node\/2600696\/middle-east\">teilte mit<\/a>, man unterst&uuml;tze Saudi-Arabien und Syrien und hoffe, dass die Ank&uuml;ndigung der US-Administration zu einer &bdquo;Erholung der Wirtschaft&ldquo; beitragen, Entwicklung f&ouml;rdern und Syrien &bdquo;Stabilit&auml;t bringen&ldquo; werde. Die Vereinigten Arabischen Emirate bekr&auml;ftigten ihre Entschlossenheit, &bdquo;Sicherheit und Wachstum f&uuml;r Syrien&ldquo; zu unterst&uuml;tzen.<\/p><p>Seit Jahren, sp&auml;testens aber nach dem verheerenden Erdbeben im Februar 2023, bem&uuml;hen sich die arabischen Golfstaaten um die Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien, weil sie mit Investitionen im Wiederaufbau im Wohn- und Industriebereich und bei der F&ouml;rderung (Ausbeutung) der wichtigen Rohstoffe Syriens viel Geld verdienen k&ouml;nnen. <\/p><p>Doch sowohl die Europ&auml;ische Union als auch die USA waren nicht bereit, ihre einseitigen Strafma&szlig;nahmen gegen Syrien aufzuheben, solange Bashar al Assad im Pr&auml;sidentenpalast war.  Das &auml;nderte sich nicht nach dem Erdbeben. Lockerungen, die damals versprochen wurden, machten sich im Alltag bei der Bev&ouml;lkerung und bei der Arbeit von Hilfsorganisationen nicht bemerkbar. Nun ist Bashar al-Assad fort, und der Westen ist einen Pakt mit den als Terroristen gelisteten Gr&uuml;ndern der Nusra-Front, al-Qaida in Syrien und Hay&rsquo;at Tahrir al Sham <a href=\"https:\/\/www.lrb.co.uk\/the-paper\/v36\/n08\/seymour-m.-hersh\/the-red-line-and-the-rat-lin\">eingegangen<\/a>. Die T&uuml;rkei und die arabischen Golfstaaten <a href=\"https:\/\/www.atlanticcouncil.org\/blogs\/natosource\/arms-airlift-to-syria-rebels-expands-with-cia-aid\/\">kooperieren<\/a> mit diesen seit Beginn des syrischen Krieges. <\/p><p>Nach Angaben der Weltbank (WB) ist die syrische Wirtschaft aufgrund von Krieg und Sanktionen zwischen 2011 und 2023 um 85 Prozent geschrumpft. Die Kosten des Wiederaufbaus werden auf bis zu 400 Milliarden US-Dollar gesch&auml;tzt. Nach UN-Angaben leben mehr als 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung in Armut. Vor dem Krieg, 2010, war Syrien von der Weltbank als f&uuml;nftst&auml;rkste &Ouml;konomie der arabischen Staaten eingestuft worden.<\/p><p><strong>Israel au&szlig;en vor<\/strong><\/p><p>Was f&uuml;r die arabischen Golfstaaten in Syrien ein gro&szlig;er Gewinn werden d&uuml;rfte, ist f&uuml;r Israel wie ein Schlag ins Gesicht, <a href=\"https:\/\/today.lorientlejour.com\/article\/1460267\/what-will-the-lifting-.html?utm_source=olj&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=alertot\">analysiert<\/a> man im benachbarten Libanon. <\/p><p>Trump habe die Politik im Mittleren Osten um 180 Grad gewendet und agiere direkt gegen die Forderungen Israels, die Sanktionen gegen Syrien aufrechtzuerhalten. Es gebe einen sehr pers&ouml;nlichen Konflikt zwischen Trump und Netanjahu, analysiert der langj&auml;hrige Kriegsberichterstatter Mohammad Ballout im Gespr&auml;ch mit der Autorin. Netanjahu habe direkte Kontakte zu politischen Kreisen des &bdquo;tiefen Staates&ldquo; in den USA, mit denen Israel h&auml;ufig an der offiziellen US-Administration vorbei agiert habe. Das Verh&auml;ltnis zwischen Barack Obama und Benjamin Netanjahu sei so schlecht gewesen, dass Netanjahu lange keinen Termin im Wei&szlig;en Haus erhielt. W&auml;hrend Obama ein Abkommen mit dem Iran &uuml;ber dessen Atomprogramm abschlie&szlig;en wollte, warb Netanjahu f&uuml;r Krieg gegen den Iran. Schlie&szlig;lich gelang es Netanjahu (2015), am Wei&szlig;en Haus vorbei auf Einladung des Kongresses nach Washington zu kommen. Seine Rede dort wurde mit <a href=\"https:\/\/youtu.be\/L-Is0PL7jZg\">Standing Ovations quittiert<\/a>.<\/p><p>Donald Trump wiederum musste k&uuml;rzlich feststellen, dass der von ihm mit dem Posten des Nationalen Sicherheitsberaters betraute Mike Waltz mit Benjamin Netanjahu <a href=\"https:\/\/www.jpost.com\/israel-news\/article-852460\">geheime Vereinbarungen<\/a> &uuml;ber einen Krieg gegen Iran getroffen hatte. Trump zog Waltz von dem Posten ab und schickte ihn als UN-Botschafter der USA in den UN-Sicherheitsrat. Seitdem herrscht weitgehend Funkstille zwischen Netanjahu und Trump.<\/p><p>In Syrien will Trump die US-Truppen reduzieren, w&auml;hrend Netanjahu die immensen Waffenlieferungen der USA (und Deutschlands) f&uuml;r die Er&ouml;ffnung immer neuer Fronten in der Region einsetzt. Unmittelbar nach dem Umbruch in Syrien Anfang Dezember 2023 bombardierte Israel Hunderte Mal milit&auml;rische Anlagen und Stellungen in Syrien und zerst&ouml;rte die gesamte syrische Verteidigungsstruktur. Israelische Truppen &uuml;berquerten die von einer UN-Mission kontrollierte Pufferzone auf den syrischen Golanh&ouml;hen und nahm Stellung entlang der Grenze vom Hermon Gebirge im Norden bis zum Fluss Yarmuk im S&uuml;den. Israel errichtete Milit&auml;rbasen, besetzte Ortschaften und bot sich den Kurden im Nordosten und den Drusen im S&uuml;den Syriens als milit&auml;rische Schutzmacht an. Netanjahu forderte, den gesamten S&uuml;den des Landes zu entmilitarisieren.<\/p><p>Dabei bringt sich Israel in direkte Konkurrenz zur T&uuml;rkei, die ihren Einfluss in Syrien ebenfalls ausdehnen will. Die Stadt Aleppo hat die T&uuml;rkei weitgehend unter eigene Kontrolle gebracht. Der Versuch, Milit&auml;rbasen im Zentrum des Landes in der Provinz Homs zu errichten, wurde von Israel mit Luftangriffen verhindert. Die USA vermittelte zwei Gespr&auml;chsrunden zwischen der T&uuml;rkei und Israel &ndash; beides enge Partner der USA &ndash; in der aserbeidschanischen Hauptstadt Baku am Kaspischen Meer. Ein Ergebnis gab es nicht.<\/p><p>Bei seiner Reise durch die reichen arabischen Golfstaaten ist ein Abstecher von Trump nach Israel (derzeit) nicht eingeplant. Mit der Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien kommt Trump den arabischen Golfstaaten und deren geopolitischen Zielen weit entgegen. Mit den immensen finanziellen Investitions- und Kaufvereinbarungen (von US-R&uuml;stung) haben die arabischen Golfstaaten sich ihren Einfluss in Syrien geradezu erkauft. Trump seinerseits &uuml;berl&auml;&szlig;t ihnen im Gegenzug die Kontrolle &uuml;ber Syrien.<\/p><p><strong>Al Sharaa in Bedr&auml;ngnis<\/strong><\/p><p>Ob Interims-&bdquo;Pr&auml;sident&ldquo; Al Sharaa die Chance nutzen kann, bleibt fraglich. <a href=\"https:\/\/sana.sy\/en\/?p=355650\">In einer Rede<\/a> an das &bdquo;gro&szlig;artige syrische Volk&ldquo; lobte er den Mut der US-Administration. Die &bdquo;historische Entscheidung&ldquo; werde das Leid des Volkes lindern, dem Land zu Fortschritt verhelfen und Sicherheit f&uuml;r die Region bringen, berichtete die syrische Nachrichtenagentur <em>SANA<\/em>.<\/p><p>Zwar hat Al Sharaa &ndash; mit Hilfe der arabischen Golfstaaten und der T&uuml;rkei &ndash; die Aufhebung der US-Sanktionen erreicht, doch innenpolitisch bleibt seine Position weiter schwach. Er konnte weder den Konflikt mit den Alawiten noch mit den Drusen entspannen, die extremen dschihadistischen und salafistischen Kr&auml;fte in der Allianz zur Befreiung Syriens (HTS) waren sowohl an den Massakern im K&uuml;stengebiet an den Alawiten als auch an den Morden von Drusen in Sweida, Jaramana und Sehnaya beteiligt. Videoaufnahmen zeigen K&auml;mpfer der Allgemeinen Sicherheit (HTS) mit Abzeichen des IS an ihren Uniformen, die mit dem Schlachtruf &bdquo;Sunniten, Sunniten, nieder mit den Alawiten&ldquo; durch Sehnaya ziehen. <\/p><p>Wirtschaftliche Erholung k&ouml;nnte die K&auml;mpfer m&ouml;glicherweise auf andere Gedanken bringen, doch wird ein sp&uuml;rbarer Fortschritt noch lange auf sich warten lassen. Die anhaltend schlechte Versorgungslage tr&auml;gt nicht zu einer Vers&ouml;hnung bei. Diese wird ohnehin nicht aktiv betrieben. Eine funktionierende Regierung und effektive Regierungsinstitutionen gibt es nicht. Die anhaltende Weigerung des neuen &bdquo;Regimes&ldquo;, mit allen Teilen der Gesellschaft zu kooperieren, versch&auml;rft gesellschaftliche Spannungen.<\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ max.ku<\/small> <\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong> <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=131050\">Nacht &uuml;ber Syrien: Warum die Syrer Anspruch auf unsere Hilfe haben<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130295\">Wie weiter in Syrien? 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