{"id":13310,"date":"2012-05-22T16:28:08","date_gmt":"2012-05-22T14:28:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13310"},"modified":"2015-03-05T13:53:39","modified_gmt":"2015-03-05T12:53:39","slug":"grexit-und-geuro-die-planspiele-der-finanzlobby","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13310","title":{"rendered":"Grexit und Geuro \u2013 die Planspiele der Finanzlobby"},"content":{"rendered":"<p>Vor wenigen Wochen war ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone lediglich f&uuml;r Stammtisch&ouml;konomen ein Thema. Die erdrutschartigen Verluste der &bdquo;Systemparteien&ldquo; bei den griechischen Parlamentswahlen haben nun das Undenkbare denkbar gemacht. Deutsche Regierungsvertreter spielen in der &Ouml;ffentlichkeit ganz ungeniert mit dem Gedanken an einen Austritt Griechenlands aus der Gemeinschaftsw&auml;hrung und bekommen dabei von Vertretern der Finanzwirtschaft bestm&ouml;gliche Sch&uuml;tzenhilfe. Gestern pr&auml;sentierte die Deutsche Bank ihren &bdquo;Plan B&ldquo; f&uuml;r Griechenland. Selbstverst&auml;ndlich geht es der Finanzwirtschaft dabei nicht um Griechenland oder gar Europa, sondern darum, die eigenen Verluste einmal mehr dem Steuerzahler aufzub&uuml;rden. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nZum Thema siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13245\">Europa spielt mit dem Feuer<\/a>.<\/p><p>In den Finanzzentren Frankfurts, Londons und New Yorks ist in diesen Tagen der Begriff &bdquo;Grexit&ldquo; in aller Munde. Diese Wortsch&ouml;pfung, die eine Kombination der W&ouml;rter &bdquo;Greece&ldquo; (Griechenland) und &bdquo;Exit&ldquo; (Ausgang\/Ausstieg\/Austritt) darstellt, geht auf Analysten der Citigroup zur&uuml;ck. Die &bdquo;Experten&ldquo; von JP Morgan beziffern mittlerweile die Wahrscheinlichkeit eines &bdquo;Grexit&ldquo; auf 50 Prozent. Damit sind sie nicht allein. In Finanzkreisen wird zu einem potentiellen Austritt Griechenlands aus der Eurozone nicht mehr nach dem ob, sondern nur noch nach dem wann und dem wie gefragt. F&uuml;r Regierungen, die ihre Politik als &bdquo;marktkonform&ldquo; charakterisieren, hat dies zweifelsohne eine Signalwirkung. Anstatt den Spekulationen der Finanzinstitute durch ein klares Bekenntnis zum Zusammenhalt der Eurozone Einhalt zu gebieten, schaffen es vor allem deutsche Regierungsmitglieder nicht, an einem Mikrophon vor&uuml;berzugehen, ohne die Spekulationen mit unbedachten &Auml;u&szlig;erungen weiter anzuheizen.<\/p><p><strong>Grexit &ndash; das Spiel mit dem Feuer<\/strong><\/p><p>Als erstes &uuml;berschritt Finanzminister Sch&auml;uble den Rubikon, als er <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-05\/eurozone-griechenland-austritt-schaeuble\">&ouml;ffentlich kundtat<\/a>, dass er einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone f&uuml;r &bdquo;verkraftbar&ldquo; h&auml;lt. Wenige Tage sp&auml;ter sekundierte ihm FDP-Fraktionschef Br&uuml;derle mit <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/griechenland-bruederle-haelt-euro-austritt-fuer-beherrschbar\/6644802.html\">der Aussage<\/a>, dass er einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone f&uuml;r &bdquo;beherrschbar&ldquo; h&auml;lt. Mit Stolz verweisen Sch&auml;uble und Br&uuml;derle auf die &bdquo;Brandmauern&ldquo;, die von der europ&auml;ischen Politik errichtet wurden, um einen drohenden Fl&auml;chenbrand zu verhindern. Mit nahezu exakt den gleichen Worten begr&uuml;ndeten auch vor nunmehr dreieinhalb Jahren der damalige US-Finanzminister Paulson und sein Amtsnachfolger und damaliger FED-Repr&auml;sentant, <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2008\/09\/13\/business\/13rescue.html?_r=2&amp;hp&amp;oref=slogin\">Timothy Geithner<\/a>, ihre Entscheidung, die Investmentbank Lehman Brothers in die Insolvenz gehen zu lassen &ndash; man habe aus dem Fall &bdquo;Bear Stearns&ldquo; gelernt und ausreichend hohe Brandmauern errichtet. Wenn der &bdquo;Grexit&ldquo; zum Fl&auml;chenbrand werden sollte, geht es alleine in Spanien um die Absicherung von fast drei Billionen Euro[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>]. Diese Summe &uuml;bersteigt die &bdquo;Brandmauern&ldquo; aus EFSF und dem noch nicht einmal ratifizierten ESM bei weitem. Sollte es hart auf hart kommen, werden sich EFSF und ESM als l&ouml;chrige Palisadenz&auml;une erweisen, mit denen die Feuerwalze nicht gestoppt werden kann. <\/p><p>Die Auswirkungen des &bdquo;Grexit&ldquo;, die sich nach Aussagen von Charles Dellara, dem Pr&auml;sidenten des internationalen Bankenverbandes IIF, &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.thejakartaglobe.com\/business\/between-catastrophe-and-armageddon-the-cost-of-a-grexit\/518957%20\">irgendwo zwischen Katastrophe und Apokalypse<\/a>&ldquo; bewegen w&uuml;rden, stellen eine existenzielle Bedrohung f&uuml;r das Bankensystem dar. Es ist jedoch nicht etwa der Austritt Griechenlands aus der Eurozone, der den Bankern schlaflose N&auml;chte bereitet, sondern die M&ouml;glichkeit, dass sich dieser Austritt unkontrolliert ereignet und seine Folgekosten vom Finanzsystem getragen werden m&uuml;ssen. Um dies zu verhindern und daf&uuml;r zu sorgen, dass die Risiken des &bdquo;Grexit&ldquo; an den Staat ausgelagert werden, versucht man seitens der Banken den Eindruck zu erwecken, man arbeite konstruktiv an einer Auffangl&ouml;sung f&uuml;r Griechenland mit. Um Griechenland geht es bei diesen Vorschl&auml;gen jedoch nur am Rande. Sinn und Zweck solcher Vorschl&auml;ge ist vielmehr eine Auffangl&ouml;sung f&uuml;r die Risiken in den Bilanzen der Banken.<\/p><p><strong>Geuro &ndash; eine Schnapsidee der Deutschen Bank<\/strong><\/p><p>Ein Musterbeispiel dieser Verschleierungstaktik ist der j&uuml;ngste Vorsto&szlig; des Chef&ouml;konomen der Deutschen Bank, Thomas Mayer. In <a href=\"http:\/\/www.dbresearch.de\/servlet\/reweb2.ReWEB;jsessionid=B6C2CB19FF2077A3847A5972595FB1CF.srv-loc-dbr-de?rwnode=DBR_INTERNET_DE-PROD$NAVIGATION&amp;rwobj=TM.alias&amp;rwsite=DBR_INTERNET_DE-PROD\">einem Papier<\/a> der hauseigenen Kreativabteilung &bdquo;DB Research&ldquo; schl&auml;gt Mayer die Einf&uuml;hrung einer griechischen Parallelw&auml;hrung vor, f&uuml;r den Fall dass eine neu gew&auml;hlte griechische Regierung sich nicht an das Austerit&auml;tsdiktat aus Br&uuml;ssel h&auml;lt. Die Troika soll dem griechischen Staat in diesem Szenario keine &bdquo;Haushaltsbeihilfen&ldquo; mehr zahlen, sondern &bdquo;nur noch&ldquo; die auslaufenden Kredite durch neue ersetzen. Als Vertreter einer Bank, die auf milliardenschweren Forderungen gegen&uuml;ber anderen Instituten sitzt, deren Liquidit&auml;t vom steten Fluss der &bdquo;Rettungsgelder&ldquo; abh&auml;ngt, muss man wohl so argumentieren. Griechenland, das griechische Haushaltsdefizit, die griechische Volkswirtschaft und das griechische Volk interessieren die Deutschbanker nur in so weit, als es darum geht, die Risiken in den eigenen Bilanzen abzusichern.<\/p><p>Dieser Kerngedanke setzt sich auch in Mayers Papier fort, wenn er fordert, dass die Troika eine &bdquo;europ&auml;ische Bad Bank&ldquo; finanzieren solle, die s&auml;mtliche Forderungen gegen&uuml;ber dem griechischen Bankensektor abdeckt. Die Deutsche Bank kassiert f&uuml;rstliche Risikopr&auml;mien f&uuml;r die Vergabe von Krediten und der Steuerzahler soll nun das Risiko f&uuml;r diese Kredite &uuml;bernehmen? Ohne, dass die Deutsche Bank daf&uuml;r einen einzigen Cent zahlt? Das ist schon ziemlich dreist. Noch dreister ist Mayers Forderung, die EFSF solle auch die Gl&auml;ubiger Griechenlands refinanzieren. Um die volle Bedeutung dieser Forderung zu verstehen, muss man wissen, dass die EFSF sich mit Anleihen am Finanzmarkt finanziert. Die Eurostaaten garantieren lediglich die R&uuml;ckzahlung dieser Anleihen. Mayers Forderung l&auml;uft also darauf hinaus, dass beispielsweise die Deutsche Bank sich eine Milliarde Euro zu einem Zinssatz von 1,0% bei der EZB leiht, f&uuml;r dieses Geld EFSF-Anleihen mit einer Verzinsung von mehr als 4,0% kauft und die EFSF dieses Geld an griechische Banken mit Liquidit&auml;tsproblemen weiterverleiht, sodass diese Finanzinstitute ihre vollen Schulden bei der Deutschen Bank bedienen k&ouml;nnen. Egal, wie man es dreht und wendet, bei diesem Deal gibt es viele Verlierer  &ndash; und nur einen Gewinner, die Deutsche Bank.<\/p><p>Schon beinahe nebens&auml;chlich, aber als Aufh&auml;nger unerl&auml;sslich, ist Mayers Vorschlag, eine Parallelw&auml;hrung namens &bdquo;Geuro&ldquo; (warum nicht gleich &bdquo;Gyros&ldquo;, das klingt im Englischen &auml;hnlich) einzuf&uuml;hren. Als Parallelw&auml;hrung soll der &bdquo;Geuro&ldquo; den Euro im inl&auml;ndischen Zahlungsverkehr ersetzen. L&ouml;hne, Renten und Pensionen w&uuml;rden demnach fortan nicht mehr in Euro, sondern in &bdquo;Geuro&ldquo; ausgezahlt. Der &bdquo;Geuro&ldquo; soll keine echte W&auml;hrung sein, sondern ein handelbarer Schuldschein des griechischen Staates &ndash; alleine dieser Umstand gen&uuml;gt schon, um vorherzusagen, dass au&szlig;erhalb Griechenlands kein Mensch diese Papiere akzeptieren wird. Dies kalkuliert Mayer mit ein, prognostiziert er doch eine rund f&uuml;nfzigprozentige &bdquo;Abwertung&ldquo; des &bdquo;Geuro&ldquo; gegen&uuml;ber dem Euro. <\/p><p>De facto schl&auml;gt er also einen Abschlag von 50% auf die externe Kaufkraft der griechischen Bev&ouml;lkerung vor. Das alles funktioniert folgenderma&szlig;en: Wenn VW beispielsweise einen Polo nach Athen verkauft, kassiert das Unternehmen 20.000 &bdquo;Geuro&ldquo;, die es zum Tageskurs in 10.000 Euro umtauscht. Sinkt der &bdquo;Geuro&ldquo;-Kurs, steigt der Preis in &bdquo;Geuro&ldquo;, die Parallelw&auml;hrung spielt bei der Preisbemessung keine Rolle. Da der griechische Arbeiter, der zuvor ein Nettoeinkommen von 1.000 Euro hatte, nun 1.000 &bdquo;Geuro&ldquo; bekommt, verdoppelt sich der Preis f&uuml;r ihn[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">**<\/a>]. Dies betrifft alle Importe, egal ob es sich dabei um Autos, &Ouml;l, Nahrungsmittel oder Medikamente handelt. Hat der Arbeitnehmer auch noch einen laufenden Kredit, ist er doppelt benachteiligt, da der Kredit selbstverst&auml;ndlich weiterhin in Euro notiert ist und auch in Euro getilgt werden muss. Im Verh&auml;ltnis zum Einkommen verdoppelt sich somit die monatliche Kreditbelastung der Privathaushalte. Dies gilt auch f&uuml;r Unternehmen, sofern diese keinen Au&szlig;enhandel betreiben und harte Devisen erwirtschaften.<\/p><p><strong>Willkommen in Absurdistan<\/strong><\/p><p>Was sich f&uuml;r die meisten Leser als himmelschreiende Ungerechtigkeit anh&ouml;ren d&uuml;rfte, ist der realwirtschaftliche Kern von Mayers Vorschlag. Die L&ouml;hne der Arbeitnehmer sind die Kosten der Arbeitgeber. Bei einem Kurs von 1:2 k&ouml;nnten die griechischen Unternehmen ihre Personalkosten halbieren und h&auml;tten damit selbstverst&auml;ndlich Kostenvorteile gegen&uuml;ber der internationalen Konkurrenz. Nun ist Griechenland aber weder ein Rohstoffexporteur noch die Werkbank Europas, sondern ein Land mit hohen Leistungsbilanzdefiziten. Selbst wenn die griechischen Unternehmen von heute auf morgen gar keine L&ouml;hne mehr zahlen m&uuml;ssten, w&uuml;rde es Jahrzehnte dauern, bis das Land eine industrielle Basis aufbauen k&ouml;nnte, die Grundlage f&uuml;r einen lohnkostenbedingten Exportboom sein k&ouml;nnte. Und selbst dann m&uuml;ssten andere europ&auml;ische L&auml;nder ihre &Uuml;bersch&uuml;sse abbauen, da im internationalen Handel die Summe der &Uuml;bersch&uuml;sse der Einen immer gleich der Summe der Defizite der Anderen ist. <\/p><p>Die vielzitierten Kostenvorteile bei einer massiven Abwertung einer k&uuml;nftigen griechischen W&auml;hrung sind ohnehin &uuml;bersch&auml;tzt. Selbst nach einer Umstellung der W&auml;hrung w&auml;re Griechenland immer noch ein hochentwickeltes Industrieland, in dem Waren produziert werden, bei denen der Lohnkostenanteil &uuml;berschaubar ist. Da die Unternehmen Rohstoffe und Vorprodukte nur gegen harte Devisen bekommen, w&uuml;rde sich der Kostenvorteil eher in Grenzen halten. Eine Volkswirtschaft, die vor allem von der Binnenwirtschaft abh&auml;ngt, hat durch eine Abwertung der eigenen W&auml;hrung keine Vor-, sondern vor allem Nachteile. <\/p><p>Mayers &bdquo;Geuro&ldquo; fehlt somit jegliche ernstzunehmende volkswirtschaftliche Basis. Ihm geht es vor allem darum, dass der Euro weiterhin die offizielle Erstw&auml;hrung bleibt und Griechenland dadurch weiterhin Zugriff auf die Kapitalzufl&uuml;sse der EZB hat und damit seine Auslandsforderungen zumindest theoretisch bezahlen kann. Seine These, Griechenland k&ouml;nne nach der Transformation zum Exportwunderland und der damit verbundenen Angleichung von &bdquo;Geuro&ldquo;- und Eurokurs wieder zum Euro zur&uuml;ckkehren, ist noch nicht einmal ein Wunschgedanke, sondern vielmehr ein zynisches &bdquo;Best-Case-Szenario&ldquo;, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit noch nicht einmal zu beziffern ist.<\/p><p>Die Lage der Griechen ist d&uuml;ster. Eine Fortf&uuml;hrung der Austerit&auml;tspolitik f&uuml;hrt mittel- bis langfristig zum endg&uuml;ltigen Zusammenbruch der Volkswirtschaft und damit zum Staatsbankrott und wahrscheinlich auch zum erzwungenen Austritt aus dem Euro. Ein sofortiger Austritt\/Rauswurf aus dem Euro w&uuml;rde ebenfalls zu einem Zusammenbruch der Volkswirtschaft und einem Staatsbankrott f&uuml;hren. Nicht gro&szlig;artig anders verh&auml;lt es sich mit dem &bdquo;Geuro-Plan&ldquo; der Deutschen Bank. Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei diesem Plan private Gl&auml;ubiger auf Kosten der Allgemeinheit gerettet werden. Dies mag marktkonform sein, darf jedoch nicht zum obersten Ziel politischen Handelns werden. Dieses Ziel sollte vielmehr in der bestm&ouml;glichen Abwehr der Krisenfolgen f&uuml;r die Menschen liegen. Noch w&auml;re dieses Ziel f&uuml;r Griechenland sogar zu erreichen &ndash; dann, wenn sich die Gl&auml;ubiger (also vor allem die Troika) dazu durchringen k&ouml;nnten, die ausstehenden Kredite entweder zu stunden oder gar zu erlassen und die milliardenschweren &bdquo;Rettungsgelder&ldquo; nicht den Banken, sondern der Realwirtschaft und den Menschen zur Verf&uuml;gung zu stellen. Leider hat die Politik dieses Ziel jedoch aus den Augen verloren und spielt stattdessen bereits ein Horrorszenario nach dem anderen durch. Wer wei&szlig;, vielleicht blufft Europa nur, um das griechische Volk zu &bdquo;disziplinieren&ldquo;? Vielleicht blufft Europa jedoch auch nicht. Auch 2008 dachte alle Welt, Paulson und Geithner w&uuml;rden nur bluffen und Lehman Brothers am Ende doch vor dem drohenden Zusammenbruch bewahren. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass der Glaube an die Vernunft von Politikern oftmals ein sehr schlechter Ratgeber ist.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/7302b579eeb347b688febbe1a31a98bd\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Mehr als die H&auml;lfte dieser Summe machen die Bankeinlagen aus, die im Falle einer Kapitalflucht binnen k&uuml;rzester Zeit wegschmelzen w&uuml;rden.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;**<\/a>] Dies ist vereinfacht dargestellt, da einige Preisbestandteile (z.B. Steuern, Teile der Vertriebskosten etc.) ebenfalls in &bdquo;Geuro&ldquo; notieren werden w&uuml;rden. <\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor wenigen Wochen war ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone lediglich f&uuml;r Stammtisch&ouml;konomen ein Thema. Die erdrutschartigen Verluste der &bdquo;Systemparteien&ldquo; bei den griechischen Parlamentswahlen haben nun das Undenkbare denkbar gemacht. Deutsche Regierungsvertreter spielen in der &Ouml;ffentlichkeit ganz ungeniert mit dem Gedanken an einen Austritt Griechenlands aus der Gemeinschaftsw&auml;hrung und bekommen dabei von Vertretern der Finanzwirtschaft<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13310\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[139,22,123],"tags":[266,672,1045,1555,564],"class_list":["post-13310","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-euro-und-eurokrise","category-europaische-union","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-deutsche-bank","tag-esmefsf","tag-grexit","tag-griechenland","tag-spanien"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13310"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13310\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13315,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13310\/revisions\/13315"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}