{"id":13319,"date":"2012-05-23T08:52:41","date_gmt":"2012-05-23T06:52:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319"},"modified":"2019-03-18T11:52:30","modified_gmt":"2019-03-18T10:52:30","slug":"hinweise-des-tages-1639","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h01\">Lafontaine-R&uuml;ckzug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h02\">Radioretter: 2. Offener  Brief an die Intendantin des Westdeutschen Rundfunks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h03\">Robert von Heusinger &ndash; Keinen Euro-Cent f&uuml;r dieses Buch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h04\">Neuer Staatskredit &ndash; Die Bundesregierung will null Prozent Zinsen zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h05\">OECD warnt vor Teufelskreis in der Euro-Zone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h06\">Geh&auml;lter 2012 &ndash; L&ouml;hne steigen nur f&uuml;r Ausgew&auml;hlte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h07\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h08\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h09\">Winfried Schm&auml;hl: Von der Rente als Zuschuss zum Lebensunterhalt zur &ldquo;Zuschuss-Rente&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h10\">Das Eigenleben der US-Spendensammler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h11\">Afghanistan: Der Abzug wird teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h12\">B&uuml;rgerdialog im Trend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h13\">Ihr wollt nicht h&ouml;ren, sondern f&uuml;hlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h14\">Die Agroindustrie wird Afrikas Hunger nicht besiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319#h15\">Zu guter Letzt: Was sollen denn die Jugendlichen den ganzen Tag &uuml;ber machen: Sparen, sparen, sparen!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13319&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lafontaine-R&uuml;ckzug<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bartsch hin und weg?<\/strong><br>\nSpringer, Spiegel und die SPD und mit diesen Dietmar Bartsch &amp; Co. k&ouml;nnen sich freuen &ndash; Oskar Lafontaine wird nicht wieder Linke-Chef. Am sp&auml;ten Dienstag nachmittag erkl&auml;rte der Saarl&auml;nder nach einer massiven, von Linke-Spitzenpolitikern bef&ouml;rderten einw&ouml;chigen Kampagne, nicht f&uuml;r den Vorsitz seiner Partei kandidieren zu wollen. (&hellip;) Die parteiinternen Widersacher um den als &raquo;Realo&laquo; bezeichneten Dietmar Bartsch, der an seiner Kandidatur f&uuml;r den Parteivorsitz weiter festh&auml;lt, hatten auch gestern wieder massiv Stimmung gemacht. Allen voran der Berliner Linke-Vorsitzende Klaus Lederer, verantwortlich f&uuml;r die Halbierung der W&auml;hlerstimmen f&uuml;r seine Partei in der Bundeshauptstadt, der vor einem &raquo;Heilsbringer&laquo; Lafontaine warnte und diesem &raquo;Erpressungsversuche&laquo; vorwarf. (&hellip;) Die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping, von Springer-Medien ebenfalls als Parteivorsitzende hofiert, erkl&auml;rte in der Mitteldeutschen Zeitung: &raquo;Ich habe eine sechs Monate alte Tochter und k&ouml;nnte den Parteivorsitz deshalb nur in Teilzeit wahrnehmen. Deshalb werbe ich f&uuml;r eine L&ouml;sung ohne mich.&laquo; Es gebe &raquo;Frauen, die sich sehr konkret dar&uuml;ber beraten, wann und wie es Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine weibliche Doppelspitze gibt&laquo;. Zu den Frauen, die auch als Linke-Vorsitzende gehandelt werden, geh&ouml;rt die derzeitige Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Caren Lay. Die verdiente sich ihre politischen Meriten als Redenschreiberin f&uuml;r die Gr&uuml;ne Renate K&uuml;nast und geh&ouml;rt zu Bartschs Vertrauten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/05-23\/055.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Nicht nur die Springer-Presse und der Spiegel werden &uuml;ber den Verzicht Oskar Lafontaines frohlocken, sondern auch z.B. die &ldquo;linksliberale&rdquo; Frankfurter Rundschau. Die Linkspartei befindet sich nun allem Anschein nach auf politischem Rechtskurs. Im &ldquo;linken&rdquo; politischen Spektrum gibt es jedoch mit der SPD und den Gr&uuml;nen bereits heute gen&uuml;gend Parteien, die vor allem in den F&uuml;hrungsgremien zu einem nicht unwesentlichen Teil konservativ und neoliberal ausgerichtet sind. Die Partei DIE LINKE l&auml;uft Gefahr, sich politisch &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen und damit zugleich der rechtskonservativen und neoliberalen Hegemonie in Deutschland Vorschub zu leisten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Lafontaine verzichtet auf Spitzenkandidatur &ndash; Die Linke &ndash; ein Tr&uuml;mmerhaufen<\/strong><br>\nEs ist ein typischer Lafontaine: Erst wollte er noch mal Linken-Chef werden, jetzt hat er abgesagt &ndash; weil ein Teil der Partei seine Kandidatur ablehnte. Wird auch Rivale Bartsch seine Bewerbung zur&uuml;ckziehen? Ein Frauen-Duo an der Spitze der d&uuml;pierten Partei wird immer realistischer. [&hellip;]<br>\nEin echter Lafontaine eben. Nat&uuml;rlich denkt man sofort an seinen R&uuml;ckzug 1999 als SPD-Chef und Bundesfinanzminister im Kabinett von Kanzler Gerhard Schr&ouml;der. Auch damals wurden alle kalt erwischt. Klar, dass es nun jede Menge H&auml;me von Sozialdemokraten und Gr&uuml;nen gibt, die damals zu den Gelackmeierten geh&ouml;rten. [&hellip;]<br>\nAuch diesmal kann man Lafontaines Verhalten divenhaft nennen: Weil die Partei nicht fl&uuml;gel&uuml;bergreifend in den Staub fiel, als er vergangene Woche seine m&ouml;gliche Kandidatur ank&uuml;ndigte, sondern nur seine Freunde im Lager der Westlinken, sagte der Saarl&auml;nder nun beleidigt ab. Seine Unterst&uuml;tzer sehen das nat&uuml;rlich ganz anders: Lafontaine habe eben ein Angebot gemacht, hei&szlig;t es &ndash; weil das offenbar nicht zur Befriedung der Partei beitrage, ziehe er nun die Konsequenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/lafontaine-will-doch-nicht-parteichef-der-linken-werden-a-834569.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.S.:<\/strong> Kampagnenjournalismus vom Allerfeinsten. Erst wird Lafontaine vorgeworfen, dass er durch seine Absicht, wieder in die F&uuml;hrungsriege der LINKEN zu stossen, die Querelen und das sogenannte Chaos in der Parteif&uuml;hrung mitausgel&ouml;st zu haben. Jetzt, wo er sich zur&uuml;ckzieht, wird ihm genau das mit gleicher Intensit&auml;t vorgeworfen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Da haben wir die bittere Niederlage. Die b&ouml;sere Variante im einen oder anderen Magazin d&uuml;rfte dann lauten, Lafontaine habe mal wieder hingeschmissen. H&auml;tte er die Kandidatur aufrecht erhalten und durchgezogen, w&auml;re er nat&uuml;rlich machtgeil und w&uuml;rde erneut einen Parteikollegen wegmobben wie damals Scharping.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Radioretter: 2. Offener  Brief an die Intendantin des Westdeutschen Rundfunks<\/strong><br>\nVon Geb&uuml;hren finanziert, best&uuml;nde die Aufgabe des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks darin, der Gesellschaft ein Forum zur Selbstverst&auml;ndigung zu verschaffen. Das w&uuml;rde Phantasie, Kreativit&auml;t und ein sensibles Gesp&uuml;r f&uuml;r gesellschaftliche, politische und kulturelle Entwicklungen voraussetzen. Alle Formen des Ausdrucks m&uuml;ssten dabei erhalten und vor allem weiterentwickelt werden: eine moderne Musikpublizistik ebenso wie das avantgardistische Klangexperiment, die Reportage wie das Streitgespr&auml;ch, der Essay wie der Kommentar, das Feuilleton wie der Traktat, die Lesung wie die<br>\nDokumentation. Das Politische h&auml;tte in vielen dieser Formen seinen besonderen Platz.<br>\nDie Ver&auml;nderungen, die Sie und Ihr H&ouml;rfunkdirektor bei WDR 3 vornehmen wollen, zielen jedoch auf das direkte Gegenteil. Im Wesentlichen bestehen sie aus K&uuml;rzungen, Streichungen und Wiederholungen. Aus weiterer Formatierung. Aus einer sinnlosen und gef&auml;hrlichen Festlegung auf Tagesbegleitprogramme zum Nebenbeih&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120522_Hinweise_Offener_Brief_an_die_Intendandin.pdf\">Die Radioretter [PDF &ndash; 75 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Robert von Heusinger &ndash; Keinen Euro-Cent f&uuml;r dieses Buch!<\/strong><br>\nThilo Sarrazin sch&uuml;rt mit seinem neuen Buch &bdquo;Europa braucht den Euro nicht&ldquo; wieder Ressentiments und t&auml;uscht mit Argumenten und Statistiken. Unsere Zusammenfassung: Das Buch ist widerlich, mit falschen Argumenten behaftet und irref&uuml;hrend. [&hellip;]<br>\nEs ist ein widerliches Buch, m&ouml;ge es in den Buchhandlungen vergammeln! Denn dem &ouml;konomisch unbedarften B&uuml;rger wird es mit &bdquo;Europa braucht den Euro nicht&ldquo; gehen wie mit dem Vorg&auml;ngerbuch: Er wird beeindruckt sein, von der angeblichen Detailtreue, von dem auf 380 von 417 Seiten sehr sachlichen Ton, den kleinen Anekdoten aus dem Leben des gro&szlig;en Thilo Sarrazins. [&hellip;]<br>\nWo l&uuml;gt das Buch? Gleich zu Beginn, denn die Portugiesen und Italiener wollten nie die D-Mark haben. Wenn ihre Regierungen etwas wollten, dann eine Geldpolitik f&uuml;r Europa, die sich nicht nur an den Belangen Deutschlands ausrichtet. Richtig krass wird es, wenn er sich mit dem Ph&auml;nomen der Ansteckung befasst. Sp&auml;testens seit der Lehman-Pleite 2008 geh&ouml;rt dieses Ph&auml;nomen zur Allgemeinbildung. Der Fall einer kleinen, vernetzten US-Bank hat die Wirtschaft weltweit abst&uuml;rzen lassen und Billionen Euro an Rettungsgeldern gekostet. Doch was behauptet Sarrazin? &bdquo;Diese Theorie der Ansteckung hat allerdings keinen &ouml;konomischen Gehalt, sie ist vielmehr im Kern eine politische Theorie.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/sarrazin---europa-braucht-den-euro-nicht--keinen-euro-cent-fuer-dieses-buch-,1472786,16084242.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120522_Hinweise_GK.pdf\">siehe hier [PDF &ndash; 50 KB]<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Neuer Staatskredit &ndash; Die Bundesregierung will null Prozent Zinsen zahlen<\/strong><br>\nErstmals in der Geschichte will der deutsche Staat f&uuml;r Anleihen gar keinen Zins mehr zahlen. An diesem Mittwoch versteigert die Finanzagentur zweij&auml;hrige Schatzanweisungen &uuml;ber 5 Milliarden Euro zu einem Zinskupon von 0,00 Prozent. Zwar hat sich in einer vorangegangenen Auktion eines sechsmonatigen Geldmarktpapieres schon eine negative Emissionsrendite ergeben, aber noch nie war ein Schuldtitel mit einer l&auml;ngeren Laufzeit mit null Prozent ausgeschrieben worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/anleihen-zinsen\/neuer-staatskredit-die-bundesregierung-will-null-prozent-zinsen-zahlen-11759733.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>OECD warnt vor Teufelskreis in der Euro-Zone<\/strong><br>\nOECD sieht gef&auml;hrliche Mischung aus Schulden, Sparen und schwachen Banken.<br>\nDie OECD warnt wegen der Konjunkturschw&auml;che und dem anf&auml;lligen Finanzsystem vor einem Abw&auml;rtsstrudel in der Euro-Zone. Der k&ouml;nne Deutschland ebenso wie die gesamte Weltwirtschaft mit nach unten ziehen. Um das zu verhindern, forderte die Industriestaaten-Organisation am Dienstag eine aktivere Rolle der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) im Kampf gegen die Krise.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/economicsNews\/idDEBEE84L01V20120522\">Reuters<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.oecd-ilibrary.org\/economics\/oecd-wirtschaftsausblick_19990901\">OECD Wirtschaftsausblick<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das f&uuml;r Deutschland prognostizierte Wachstum von 1,2% im Jahr 2012 mag zwar das Schrumpfen in der W&auml;hrungsunion um 0,1% statistisch etwas aufhellen, wie man allerdings der deutschen Wirtschaft die Rolle einer &bdquo;Konjunkturlokomotive&ldquo; zuschreiben kann, hat nur noch Propagandawert. Wie soll ein Land, das nach wie vor Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse erzielt, also mehr exportiert als importiert in anderen L&auml;ndern Wachstum anreizen?<br>\nAuch die OECD fordert, &bdquo;den Weg f&uuml;r eine generelle Auflegung von Euro-Bonds zu ebnen&ldquo;, was die Bundesregierung scheut, wie der Teufel das Weihwasser.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>OECD-Wirtschaftsausblick &ndash; Eurobonds sollen Abw&auml;rtsspirale stoppen<\/strong><br>\n[&hellip;] Die OECD d&auml;mpft damit Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Krise. J&uuml;ngste Meldungen &uuml;ber eine Erholung der deutschen Wirtschaft zu Jahresbeginn hatten Spekulationen gen&auml;hrt, dass das Wachstum der deutschen Wirtschaft den Rest der Euro-Zone mitziehen k&ouml;nnte. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland hatte im ersten Quartal die Schrumpfung in vielen anderen Euro-L&auml;ndern ausgeglichen. Die Pariser &Ouml;konomen halten die Euro-Krise sogar f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r die gesamte Weltkonjunktur. [&hellip;]<br>\nDie Empfehlungen der OECD stehen in wesentlichen Teilen der einseitigen Sparpolitik entgegen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel als Mittel gegen die Krise in Euroland propagiert. Auch stemmt sich die CDU-Politikerin fortgesetzt und vehement gegen die Einf&uuml;hrung gemeinsamer Schuldtitel aller Eurol&auml;nder, da Eurobonds den Spardruck von den Krisenl&auml;ndern nehmen w&uuml;rden. [&hellip;]<br>\nDie OECD warnt davor, dass die Erholung in st&auml;rkeren L&auml;ndern nicht ausreiche, die schrumpfende Wirtschaftsleistung der Krisenstaaten wettzumachen. Insbesondere h&ouml;here L&ouml;hne und strukturelle Anpassungen in den &Uuml;berschussl&auml;ndern wie Deutschland w&uuml;rden zu mehr Wachstum und dem Abbau der Ungleichgewichte im Euro-Raum beitragen. In den Krisenl&auml;ndern sollte besonders die schw&auml;chsten Bev&ouml;lkerungsgruppen unterst&uuml;tzt werden, um der Druck der Sparprogramme abzumildern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:oecd-wirtschaftsausblick-eurobonds-sollen-abwaertsspirale-stoppen\/70040461.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Geh&auml;lter 2012 &ndash; L&ouml;hne steigen nur f&uuml;r Ausgew&auml;hlte<\/strong><br>\nDie L&ouml;hne d&uuml;rften in Deutschland 2012 im Schnitt nur um rund drei Prozent zulegen. Nach Abzug der Inflation bleibt da kaum noch etwas f&uuml;r den Kaufkraftzuwachs &uuml;brig. Nur ein Bruchteil der Arbeitnehmer kann sich auf h&ouml;here L&ouml;hne freuen. [&hellip;]<br>\nErste Sch&auml;tzungen zeigen allerdings, dass in Deutschland dieses Jahr nur ein Bruchteil der Arbeitnehmer von h&ouml;heren Tarifl&ouml;hnen und -geh&auml;ltern profitieren wird. So erfasse die Tarifrunde 2012 nur etwa ein Drittel aller abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, sagte Eckart Tuchtfeld, Volkswirt bei der Commerzbank. In vielen Branchen w&uuml;rden noch die alten Tarifvertr&auml;ge gelten, die oftmals unter dem Eindruck der Krise 2009 abgeschlossen wurden, etwa im Bau, bei den Versicherungen oder im Handel. &ldquo;F&uuml;r die Gesamtwirtschaft erwarten wir daher, dass die tariflichen Monatsentgelte 2012 um knapp drei Prozent zunehmen werden&rdquo;, sagte Tuchtfeld.<br>\nBei einer absehbaren Inflationsrate von mehr als zwei Prozent bleibt den Deutschen mit Tarifgehalt unterm Stich somit nur ein reales Lohnplus von weniger als einem Prozent &uuml;brig. Immerhin w&auml;re dies mehr als im vergangenen Jahr, als nach Berechnungen der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung die realen Tarifentgelte um 0,3 Prozent absackten. Zugleich legte jedoch die Produktivit&auml;t um 1,3 Prozent zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:gehaelter-2012-loehne-steigen-nur-fuer-ausgewaehlte\/70040342.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Charles Wyplosz &ndash; Vergebliches Hoffen auf ein Ende der Sparpolitik<\/strong><br>\nDank franz&ouml;sischer und griechischer W&auml;hler wird die gegenw&auml;rtige Sparpolitik endlich ernsthaft diskutiert. Bislang beschr&auml;nkte sich die Debatte auf &Ouml;konomen, die sich wie &uuml;blich &uuml;ber theoretische und empirische keynesianische und antikeynesianische Schulmeinungen bez&uuml;glich Gr&ouml;&szlig;e und Vorzeichen von Multiplikatoren austauschen. Bekanntlich l&auml;sst sich jedes Vorurteil mit irgendwelchen Forschungen legitimieren.<br>\nJetzt zeigt sich, dass das Wachstum in Griechenland und anderswo &bdquo;entt&auml;uschend&ldquo; ausf&auml;llt und dass sich die Schuldenquoten im Verh&auml;ltnis zum BIP bei negativem Wachstum und &bdquo;&uuml;berraschend widerstandsf&auml;higen&ldquo; Defiziten nicht besonders verbessern. Das Problem dabei ist, dass selbst begeisterte Pro-Wachstums-&Ouml;konomen kaum politische Vorschl&auml;ge bereit halten, um in absehbarer Zeit das Blatt wenden zu k&ouml;nnen. Strukturreformen sind dringend erforderlich, doch deren Auswirkungen greifen zu langsam, um eine rasche Linderung hervorzurufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2012\/05\/vergebliches-hoffen-auf-ein-ende-der-sparpolitik\/?utm_source=feed&amp;utm_medium=main\">&Ouml;konomenstimme<\/a><\/li>\n<li><strong>Bofinger: Sparkurs in der Eurokrise ist gescheitert &Ouml;konom fordert europ&auml;ische Besch&auml;ftigungsinitiative f&uuml;r die Jugend<\/strong><br>\nDurch die Sparvorgaben der EU sei Griechenland in eine &ldquo;&ouml;konomische Depression&rdquo; geraten, sagt Peter Bofinger, Mitglied im Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Um eine &auml;hnliche Entwicklung in anderen EU-L&auml;ndern zu verhindern, seien Wachstumsimpulse notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1763153\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Michael Dauderst&auml;dt: Staatsschulden, Demokratie und Ungleichheit<\/strong><br>\nUngleichheit ist einer der Haupttreiber der Staatsverschuldung in demokratischen Gesellschaften. Haushalte mit niedrigem Einkommen k&ouml;nnten sich sonst notwendige &ouml;ffentliche G&uuml;ter und Dienstleistungen kaum leisten, solange Steuererh&ouml;hungen nur schwer durchsetzbar sind. Gleichzeitig brauchen reiche Sparer den Staat als Schuldner.<br>\nIn einer gleichen und freien Gesellschaft w&auml;ren dagegen Staatsschulden kein Problem, da Steuerzahler und Gl&auml;ubiger identisch w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/09093.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 270 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Tsipras will Athen in Eurozone halten<\/strong><br>\nDer Chef der griechischen Radikallinken, Alexis Tsipras, hat sich f&uuml;r den Verbleib Athens in der Euro-Zone und eine gemeinsame europ&auml;ische L&ouml;sung der Schuldenkrise ausgesprochen. Es sei ein auswegloser Weg, die Krise geografisch einzuschr&auml;nken und zu versuchen, ein Volk zu vernichten, warnte Tsipras am Dienstag in Berlin. &ldquo;Wir bitten um die Solidarit&auml;t der V&ouml;lker in Deutschland und Frankreich.&rdquo; Erpressung sei der falsche Weg, sagte er nach einem Treffen mit der Spitze der deutschen Linkspartei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1336697636959\/Griechischer-Linken-Chef-Tsipras-will-Athen-in-Eurozone-halten\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Wei&szlig; Merkel wirklich nicht, was sie tut?<\/strong><br>\nVerstehen die europ&auml;ischen Konservativen die Situation in Griechenland und vor allem die Griechen wirklich nicht oder wollen sie einfach einen Volksaufstand am Fu&szlig;e der Akropolis und den Austritt des Landes aus dem Euroraum provozieren? Letzteres anzunehmen bringt den Kommentator in gef&auml;hrliche N&auml;hen zu Verschw&ouml;rungstheorien. Aber wie sonst soll man erkl&auml;ren, dass ausgerechnet, als in Athen eine richtungsweisende Wahlentscheidung ansteht, Berliner Regierungspolitiker mit beeindruckender Regelm&auml;&szlig;igkeit dreimalkluge Ratschl&auml;ge von oben erteilen und dadurch einen Linksruck bewirken, den sie offiziell ja verhindern wollen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!93874\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>UNO-Chef-&Ouml;konom: &laquo;Griechenland-Hilfe ist falsche Therapie&raquo;<\/strong><br>\nDas Hilfspaket f&uuml;r Griechenland wird von Politikern als beispiellose Rettungsaktion gefeiert. Doch es hagelt auch harsche Kritik. Schon das erste Hilfsprogramm sei schief gelaufen, sagt Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck im Interview. Er spricht von Milchm&auml;dchenrechnung und falschen Therapie gegen die Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.sf.tv\/Nachrichten\/Archiv\/2012\/02\/21\/International\/Krise-im-Euro-Land\/UNO-Chef-Oekonom-Griechenland-Hilfe-ist-falsche-Therapie\">SF<\/a><\/li>\n<li><strong>Hinter &laquo;griechischer Katastrophe&raquo; steckt viel Kalk&uuml;l<\/strong><br>\nIm griechischen Wahlkampf gehen die pro-europ&auml;ischen Parteien mit der Parole einer &laquo;letzten Chance gegen den Euro-Austritt&raquo; auf Stimmenfang. Mit scharfer Zunge werden sie dabei von politischen Schwergewichten aus dem Ausland unterst&uuml;tzt. Die EU-Drohgeb&auml;rden sollen die griechischen W&auml;hler auf EU-Kurs bringen &ndash; auch aus Eigeninteresse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.sf.tv\/Nachrichten\/Archiv\/2012\/05\/22\/International\/Krise-im-Euro-Land\/Hinter-griechischer-Katastrophe-steckt-viel-Kalkuel?WT.zugang=ts_top\">SF<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland droht humanit&auml;re Krise<\/strong><br>\nGriechenland droht eine humanit&auml;re Krise, &auml;u&szlig;ert Alexis Tsipras in einem Interview mit dem Guardian, w&auml;hrend Bloomberg ihn als gef&auml;hrlich bezeichnet und heftig attackiert.<br>\nAnl&auml;sslich seiner Reise nach Paris und Berlin gab Alexis Tsipras, Vorsitzender der Allianz der Radikalen Linken (SYRIZA) in Griechenland, der britischen Zeitung &ldquo;The Guardian&rdquo; ein Interview (Greece is in danger of a humanitarian crisis). Der Leiter der SYRIZA-Fraktion vertritt, Griechenland begegne der Gefahr einer humanit&auml;ren Krise und f&uuml;hrt aus, dass trotz der beiden von schmerzhaften Sparma&szlig;nahmen begleiteten Pakete zur Rettung der griechischen Wirtschaft die Rezession auf einem historischen Niveau liege, die Arbeitslosenquote in die H&ouml;he geschossen und der gesellschaftliche Zusammenhalt zusammengebrochen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.griechenland-blog.gr\/2012\/griechenland-droht-humanitaere-krise\/8152\/\">Griechenland-Blog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Winfried Schm&auml;hl: Von der Rente als Zuschuss zum Lebensunterhalt zur &ldquo;Zuschuss-Rente&rdquo;<\/strong><br>\nBei ihrer Gr&uuml;ndung 1889 dominierte in der Gesetzlichen Rentenversicherung das Ziel, Armut bei Invalidit&auml;t und im Alter zu lindern. Dies wurde erst 1957 mit der gro&szlig;en Rentenreform anders. Seitdem dienen Renten nicht mehr nur als Zuschuss zur Finanzierung des Lebensunterhalts, sondern als Lohnersatz. Seit der Jahrtausendwende haben verschiedene Reformen den Weg zur&uuml;ck zur Rente als Zuschuss vorgezeichnet&hellip;<br>\nDas Sch&uuml;ren von Zukunftsangst bereitete in der Bev&ouml;lkerung den Boden f&uuml;r die tief greifende &Auml;nderungen, die nach dem 1998 erfolgten Regierungswechsel realisiert wurden. An diesem Untergraben des Vertrauens beteiligten sich &uuml;ber die Jahre hin nicht nur Interessenvertreter und viele Wissenschaftler (in erster Linie &Ouml;konomen), sondern auch Politiker, nicht allein der amtierende Arbeits- und Sozialminister Riester, sondern auch der damalige Bundeskanzler Schr&ouml;der. Die weitgehend einseitige Berichterstattung in den Medien verschaffte die entsprechende Breitenwirkung. Dieser Vertrauensverlust in die GRV &ndash; insbesondere bei j&uuml;ngeren Menschen &ndash; geh&ouml;rt zu den Langfristwirkungen, die sich nur m&uuml;hsam werden korrigieren lassen.<br>\nViele jetzige und vor allem auch k&uuml;nftige Rentner (d.h. diejenigen, die heute noch zu den j&uuml;ngere Erwerbst&auml;tigen z&auml;hlen) werden zu den Verlierern des politisch eingeschlagenen Weges geh&ouml;ren. Wie schon erw&auml;hnt, m&uuml;ssen die Privathaushalte insgesamt &ndash; als GRV-Beitrag sowie als zum Erhalt des Absicherungsniveaus erforderliche private Vorsorge &ndash; sofort und f&uuml;r lange Zeit mehr aufwenden, als dies bei gleichem Sicherungsniveau allein durch den Beitrag zur GRV der Fall w&auml;re. Daran &auml;ndert auch die Subventionierung der Privatvorsorge und\/oder der Entgeltumwandlung nichts, zumal diese F&ouml;rderung nicht allen zugutekommt und &ndash; was h&auml;ufig vergessen wird &ndash; ja auch finanziert werden muss, sei es durch h&ouml;here Abgaben und\/oder durch Leistungsminderungen. &ldquo;Riester-Rente&rdquo; und Entgeltumwandlung dienen dazu, das Leistungsniveau der GRV zu senken, und zwar f&uuml;r alle, unabh&auml;ngig davon, ob sie von den gef&ouml;rderten Formen der privaten oder betrieblich organisierten Vorsorge profitieren. Zugleich verschiebt sich &ndash; wie auch in der Krankenversicherung &ndash; die Verteilung der Zahllasten zugunsten der Arbeitgeber und zulasten der Versicherten&hellip;<br>\nWenn f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der Versicherten selbst nach langer Versicherungsdauer der durch Beitr&auml;ge erworbene Rentenanspruch in der GRV kaum sp&uuml;rbar die Armutsgrenze &uuml;bersteigt oder gar darunter bleibt, dann verliert eine durch Beitr&auml;ge zu finanzierende Rentenversicherung ihre politische Legitimation und Akzeptanz in der Bev&ouml;lkerung, da ja die Grundsicherung ohne jede Vorleistung bezogen werden kann. Erfolgt ein Umsteuern in der deutschen Alterssicherung jedoch nicht, so tritt ein schleichender, aber nicht offen erkl&auml;rter &Uuml;bergang zu einem staatlichen Alterssicherungssystem ein, bei dem es nicht mehr um eine Verstetigung der Konsum- und Einkommensentwicklung im Lebensablauf (Einkommensersatz) geht, sondern tendenziell um Armutsvermeidung im Alter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/archiv\/jahr\/2012\/5\/2780\/\">Wirtschaftsdienst<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Mit Vielem hat dieser kritische Rentenexpere recht. Allerdings &uuml;bersieht er, dass der Verlust der politischen Legitimation und Akzeptanz der gesetzlichen Rentenversicherung in der Bev&ouml;lkerung politisch gewollt war und mutwillig herbeigef&uuml;hrt wurde. Dieser Verlust der gesetzlichen Rentenversicherung geh&ouml;rt zum Gesch&auml;ftsmodell der privat-kommerziellen Rentenversicherung und ohne ihn w&auml;ren zum Beispiel &uuml;ber 13 Millionen Riester-Renten nicht m&ouml;glich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Eigenleben der US-Spendensammler<\/strong><br>\nExterne Gruppen haben im US-Wahlkampf gro&szlig;en Einfluss: Je mehr Geld sie bringen, desto gr&ouml;&szlig;er das Risiko f&uuml;r den Kandidaten. [&hellip;]<br>\nDer Aufstieg der Super PACs sp&uuml;lt vor allem Geld in die Kassen republikanischer Aktivisten. Romney kann dies zun&auml;chst nur recht sein. Es hilft ihm, den R&uuml;ckstand zu Obama aufzuholen, der 2008 das Spendensammeln revolutioniert hat. Allein f&uuml;r April meldete das Team Obama Eing&auml;nge in H&ouml;he von 25,7 Mio. Dollar &ndash; im Vergleich zu 11,7 Mio. Dollar, die auf Romneys Konto flossen. Die Obama-Kampagne verf&uuml;gt &uuml;ber mehr als 115 Mio. Dollar, mehr als zw&ouml;lf Mal so viel wie die Konkurrenz.<br>\nBei den Super PACs ist das Verh&auml;ltnis umgekehrt. Die Romney nahe stehende Organisation &ldquo;Restore Our Future&rdquo; nahm im April 3,9 Mio. Dollar ein. Das war weniger als in den Vormonaten, aber immer noch deutlich mehr als &ldquo;Priorities USA&rdquo;, die Organisation, die sich f&uuml;r Obama einsetzt. Sie brachte es nach Angaben der Federal Election Commission, bei der Wahlspenden gemeldet werden m&uuml;ssen, im April auf 1,6 Mio. Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:wahlkampf-in-amerika-das-eigenleben-der-us-spendensammler\/70040377.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a>\n<p>dazu: <strong>&lsquo;Super PACs&rsquo; Let Strategists Off the Leash<\/strong><br>\nThe intensifying flood of uncapped donations to outside political groups is transforming not just campaigns but the entire business of politics&hellip;<br>\nSuper PACs offer advantages to the donors as well. Because they can give unlimited amounts to outside groups, they can have substantial influence without the hard work of raising money for a candidate, $2,500 check by $2,500 check, from other donors.<br>\nAnd super PACs allow them to spend on specific races or strategies, a development that could leave some candidates less dependent on party committees to decide whether they get the support they feel they need.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/05\/21\/us\/politics\/super-pacs-changing-how-political-operatives-operate.html?pagewanted=1&amp;_r=2&amp;hp\">NewYork Times<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Es wird noch schlimmer! Die Kandidaten verlieren den Einfluss auf ihre eigene Wahlkampagne. Interessierte Geldgeber und findige Berater treiben sie vor sich her.<br>\nErl&auml;uterung: Ein <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Political_Action_Committee\">Political Action Committee (PAC)<\/a> ist in den USA die Bezeichnung f&uuml;r eine Lobbygruppe, die sich darauf konzentriert, Abgeordnete oder Wahlbeamte der Regierung zu unterst&uuml;tzen oder zu bek&auml;mpfen. Im Jahr 2010 hat der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten in dem Verfahren Citizens United v. Federal Election Commission geurteilt, dass das Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung auch f&uuml;r Unternehmen und Verb&auml;nde gelte. Das Urteil erlaubte die Bildung von Super-PACs, denen Unternehmen und Verb&auml;nde in unbeschr&auml;nkter H&ouml;he Geld zuwenden d&uuml;rfen. Die einzige Voraussetzung ist ihre formelle Unabh&auml;ngigkeit von dem unterst&uuml;tzten Kandidaten. Die Super-PACs m&uuml;ssen ihre Spender und die Spendensumme im Normalfall erst dann nennen, wenn die Wahl bereits vorbei ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Afghanistan: Der Abzug wird teuer<\/strong><br>\nAbziehen oder bleiben ist l&auml;ngst nicht mehr die Frage: Die Nato wird Afghanistan verlassen. W&auml;hrenddessen zerbrechen sich, und das nicht erst seit gestern, die Planungsexperten in den Milit&auml;rst&auml;ben den Kopf &uuml;ber die logistischen Herausforderungen. Denn der Vorgang ist beispiellos. Sowohl was den Umfang der Aktion, die Zahl der beteiligten Truppenstellernationen und das mithin n&ouml;tige Ma&szlig; an Kooperation und Koordination wie die Masse des Materials an Fahrzeugen, Waffen und Containern anbelangt, als auch mit Blick auf Geographie und Infrastruktur: Afghanistan hat keinen Seehafen, kaum Eisenbahnwege, und viele Stra&szlig;en sind in einem schlechten Zustand. Mit anderen Worten: Tausende Lkw das Fortbewegungsmittel der Wahl sein. Denn der Lufttransport ist nach Sch&auml;tzungen des Einsatzf&uuml;hrungskommandos der Bundeswehr in Potsdam zehnmal so teuer wie der &uuml;ber Land. &hellip;<br>\nUnd wie sieht die Rolle der Bundeswehr nach 2014 aus? Wie viele Soldaten werden f&uuml;r die Ausbildung der Afghanen gebraucht, wie viele kampfbereite Soldaten zu deren Schutz? Von der Antwort h&auml;ngt ab, was auch in Zukunft an F&auml;higkeiten, Fertigkeiten und Ger&auml;t noch gebraucht wird, also im Land bleiben &ndash; oder sogar erst noch eingeflogen werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nato-strategie-afghanistan-der-abzug-wird-teuer\/6653186.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Allein der logistische Aufwand und seine Kosten demonstrieren noch einmal, wie &ldquo;impossible&rdquo; die &ldquo;mission&rdquo; war. Solch ein Aufwand und mehr w&auml;ren nur gerechtfertigt gewesen, wenn die Sicherheit Deutschlands bzw. des Westens tats&auml;chlich am Hindukusch zu verteidigen gewesen w&auml;ren. So hinterlassen wir ein Land, dass zun&auml;chst einmal in einem B&uuml;rgerkrieg versinken wird, das die angedachten westlichen Ausbilder und deren Schutz, wenn diese &Uuml;berlegungen &uuml;berhaupt ernst gemeint sind, zu sp&uuml;ren bekommen werden. Die Taliban werden wahrscheinlich in diesem Land, in dem jeder, der etwas auf sich h&auml;lt, eine bewaffnete Truppe aufbieten kann, eher eine untergeordnete Rolle spielen. Die Interessenlage ist in Afghanistan weitaus fragmentierter als z.B. im Irak. Das schr&auml;nkt die Strategie, mit Ausbildern, einigen tausend Soldaten und Spezialkr&auml;ften, das Land in seiner jetzigen fragilen Form zu stabilisieren, betr&auml;chtlich ein. Wie unwahrscheinlich auch nur die Ans&auml;tze eines Zentralstaates um das Regime Karsai sind, zeigt sich allein schon bei der Finanzierung der Armee. Von den 4,1 Milliarden Dollar, die die afghanischen Sicherheitskr&auml;fte j&auml;hrlich kosten, soll Afghanistan nach Beschlusslage eine halbe Million Dollar aufbringen. Wenn im Rahmen der endg&uuml;ltigen &Uuml;bergabe der Verantwortung an &ldquo;Afghanistan&rdquo; auch die externe Hilfe zur&uuml;ckgef&uuml;hrt wird, ist kaum anzunehmen, dass das Regime in Kabul diese Kosten (ab 2024) tragen kann. Wenn es dann das Afghanistan von heute &uuml;berhaupt noch gibt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>B&uuml;rgerdialog im Trend<\/strong><br>\nMitte April ging die erste Phase des sogenannten Zukunftsdialogs zu Ende, mit dem Angela Merkel laut der zugeh&ouml;rigen Webseite www.dialog-ueber-deutschland.de f&uuml;r sich reklamiert, etwas ganz Neues unter das Volk zu bringen: &bdquo;Mit dem Zukunftsdialog hat die Bundeskanzlerin eine neue Art von Beteiligung geschaffen, wie sie in Deutschland bislang noch nicht stattgefunden hat. Es geht um eine neue Kultur des Zuh&ouml;rens und eine neue Form des Dialogs.&ldquo;&hellip;<br>\nDas Schlagwort &bdquo;B&uuml;rgerbeteiligung&ldquo; hat derzeit Hochkonjunktur, auch befeuert von den Auseinandersetzungen um Stuttgart 21 etc. und die Erfolge der Piraten. So ganz neu ist das, was Merkel mit ihrem &bdquo;Dialog &uuml;ber Deutschland&ldquo; inszeniert, allerdings nicht&hellip;<br>\nAllein ein vielstimmiges Sammeln von Meinungen bringt noch keinen inhaltlichen Fortschritt in der politischen Diskussion. Das blo&szlig;e Anh&ouml;ren oder Lesbarmachen von Themen und Meinungen l&auml;sst noch keinen Dialog entstehen&hellip;<br>\nIm September soll dann auf einem &bdquo;Abschlussevent&ldquo; der Abschlussbericht an Merkel &uuml;bergeben werden. Es ist zu bef&uuml;rchten, dass diese Wortwahl nicht zuf&auml;llig ist und das ganze Unternehmen &bdquo;Zukunftsdialog&ldquo; damit beendet sein wird. Dann h&auml;tten sich die Meinungen derjenigen bewahrheitet, die den &bdquo;Dialog &uuml;ber Deutschland&ldquo; in erster Linie f&uuml;r einen PR-Coup halten. Ganz im Sinne des Moderators beim ersten B&uuml;rgerdialog in Erfurt, der zu Beginn sagte: &bdquo;Und meine Damen und Herren, was man jetzt schon sagen kann: Ihr macht&rsquo;s alle eine Superfigur. Sieht unglaublich gut aus, sehr gut, genauso muss das sein, da muss sich keiner verstecken.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/15-2012\/++co++1038639c-a0e8-11e1-54dc-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ihr wollt nicht h&ouml;ren, sondern f&uuml;hlen<\/strong><br>\nSeit zehn Jahren bringe ich euch Politikwissenschaft bei &ndash; aber was ihr politisch findet, verstehe ich erst jetzt. [&hellip;]<br>\nDoch unter der Oberfl&auml;che hat sich etwas Substanzielles verschoben. Der Wissenspegel ver&auml;nderte sich. Kulturpessimistische Dozenten behaupteten, er sei gesunken. Die Kanzler in die richtige Reihenfolge zu bringen und dabei Ludwig Erhard nicht zu vergessen, den historischen vom dialektischen Materialismus zu unterscheiden, die drei Gewalten zu benennen &ndash; Fehlanzeige.<br>\nMir erschienen auch andere Themen spannender als die Kanzler in chronologischer Reihenfolge. In der Schr&ouml;der-&Auml;ra zum Beispiel wurde es in der Politikwissenschaft modern, von einer Amerikanisierung des deutschen Regierungssystems zu sprechen. Personalisierung, Inszenierung, Emotionalisierung &ndash; das waren die Politologen-Modew&ouml;rter. Ich habe dar&uuml;ber gesprochen, ihr habt mitgeschrieben. Emotionslos. &Uuml;ber Misstrauensvoten, R&uuml;cktritte, Skandale und Untersuchungsaussch&uuml;sse habt ihr mit einer Leidenschaft referiert, als ginge es um den 32. &Auml;nderungsantrag der Abwasserverordnung f&uuml;r die l&auml;ndlichen Gebiete Sachsen-Anhalts. [&hellip;]<br>\nWarum studiert ihr eigentlich dieses Fach, wenn ihr euch gar nicht f&uuml;r Politik interessiert? Wenn euer Politikbegriff nicht &uuml;ber das hinausreicht, was Spiegel Online zur Politik erkl&auml;rt? Das fragte ich vor einigen Jahren zuerst mich, dann euch. Da habt ihr Flasche und Notebook kurz zur Seite gelegt. War mein Referat nicht gut?, haben einige gefragt. Kriege ich keinen Schein?, wollten andere wissen. Doch, doch, die Referate sind okay, habe ich euch getr&ouml;stet. Das ist ja gerade das Problem. Die meisten haben geschwiegen. Das ist das noch viel gr&ouml;&szlig;ere Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/21\/P-Politikwissenschaft\/komplettansicht\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Agroindustrie wird Afrikas Hunger nicht besiegen<\/strong><br>\nDie gute Nachricht ist: Seit einigen Jahren investieren multinationale Unternehmen und Regierungsfonds aus den Golfstaaten und aus den asiatischen Schwellenl&auml;ndern massiv in die afrikanische Landwirtschaft. Es geht nicht mehr um Plantagen f&uuml;r Kakao und Kaffee wie zu Kolonialzeiten, sondern um Grundnahrungsmittel. In gro&szlig;em Stil werden Fl&auml;chen gepachtet f&uuml;r den Anbau von Weizen und Reis, Zuckerrohr und Soja. Die schlechte Nachricht ist: Es nutzt der &ouml;rtlichen Bev&ouml;lkerung kaum. Des R&auml;tsels L&ouml;sung: Die Nahrungsmittel werden meist nicht f&uuml;r die lokalen M&auml;rkte produziert, sondern f&uuml;r die Superm&auml;rkte der Hauptst&auml;dte und vor allem f&uuml;r den Export &ndash; f&uuml;r die menschliche Ern&auml;hrung, als Viehfutter oder zur Verarbeitung zu Treibstoff.<br>\nDie Vorteile dieses Gesch&auml;ftes f&uuml;r die Entwicklungsl&auml;nder lassen sich nicht so einfach darlegen. Sicherlich: Die Regierungen erzielen Pachteinnahmen. Die ausl&auml;ndischen Unternehmen bauen Stra&szlig;en und erschlie&szlig;en das Land mit der erforderlichen Infrastruktur. Es entstehen Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r landwirtschaftliche Tagel&ouml;hner und m&ouml;glicherweise gibt es auch mehr Jobs beim Transport. Sch&ouml;n und gut; das alles sind m&ouml;gliche wirtschaftliche Impulse. Dem stehen aber gravierende Nachteile gegen&uuml;ber. F&uuml;r die Nahrungsmittelproduktion der lokalen Bev&ouml;lkerung wird also im Endeffekt oft tats&auml;chlich weniger Fl&auml;che zur Verf&uuml;gung stehen. Die Wassernutzung ist ein weiteres Problem, denn bew&auml;sserte Fl&auml;chen f&uuml;r den Landbau im gro&szlig;en Stil k&ouml;nnen umliegende Regionen trocken fallen lassen. Auch wird die Artenvielfalt gegen&uuml;ber dem kleinb&auml;uerlichen Anbau reduziert. Monokulturen haben jedoch negative Auswirkungen auf das Kleinklima. Schlie&szlig;lich sind die sozialen Auswirkungen zu ber&uuml;cksichtigen: Ist f&uuml;r eine Kleinbauernfamilie ein bezahlter Tagel&ouml;hnerjob in der Agroindustrie wirklich ein Fortschritt? Historisch Interessierte wissen, dass die Industrialisierung der europ&auml;ischen Landwirtschaft vor zweihundert Jahren mit ganz &auml;hnlichen Prozessen verbunden war: entsch&auml;digungslose Enteignung von Gemeindeland, produktivit&auml;tssteigernde Investitionen in Gro&szlig;betrieben, Freisetzung von Arbeitskr&auml;ften. Die Unterschiede zu damals: In Afrika gibt es keine Industrie in hinreichendem Ma&szlig;e, die die auf dem Lande Entwurzelten absorbieren kann. Sie werden in die Fl&uuml;chtlingslager oder in die Slums der gro&szlig;en St&auml;dte ziehen. Aus demselben Grund fehlt es an zahlungskr&auml;ftiger Nachfrage. Die Produktivit&auml;tssteigerung durch die industrielle Landwirtschaft f&uuml;hrt daher nicht zur Besserversorgung der Einheimischen sondern zur Sicherung preiswerter Nahrung in anderen L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2012\/04\/die-agroindustrie-wird-afrikas-hunger-nicht-besiegen\/\">&Ouml;konomenstimme<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Artikel wirft einige Fragen auf. Die L&auml;nder Afrika lassen sich nicht &uuml;ber einen Kamm scheren. Selbst die L&auml;nder, die sich f&uuml;r gro&szlig;fl&auml;chige Landnahmen eignen, unterscheiden sich betr&auml;chtlich. Von wem wird in was investiert? Da w&auml;ren Schwellenl&auml;nder wie China und Indien oder reiche Erd&ouml;lstaaten zu nennen, aber auch &ldquo;Finanzinvestoren&rdquo; wie Pensionsfonds oder Investmentbanken bis hin zu individuellen Bodenspekulanten. Investiert wird in Grundnahrungsmittel, Agrartreibstoffe, Rinderhaltung oder Bergbau. Die Interessen der beteiligten Akteure bzw. die realen Vertr&auml;ge im Gegensatz zu den medial ausgestellten sind kaum bekannt. Aber ohne Transparenz k&ouml;nnen sowohl die einheimische Bev&ouml;lkerung oder Gro&szlig;organisation die Weltbank oder die FAO kaum zu konkreten Einsch&auml;tzungen der Entwicklung bzw. Fehlentwicklung von Land Grabbing kommen und entsprechen reagieren. Ist die agroindustrielle Entwicklung tats&auml;chlich eine falsche Ausrichtung der landwirtschaftlichen Produktion? K&ouml;nnen sich die Kleinbauern Afrikas ohne Protektionismus den Weltm&auml;rkten stellen? Wie im Aufsatz beschrieben hat historisch auch in Europa der Kleinbauer der Industrialisierung der europ&auml;ischen Landwirtschaft weichen m&uuml;ssen. Ja, der freigesetzte Kleinbauer kann in Afrika nicht in die kaum vorhandenen Industrie ausweichen, aber verweist dieser Umstand nicht eher auf eine endlich zu verwirklichende Industrialisierung Afrikas &ndash; damit Afrika auch endlich aus seiner Rohstoffabh&auml;ngigkeit herauskommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Was sollen denn die Jugendlichen den ganzen Tag &uuml;ber machen: Sparen, sparen, sparen!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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