{"id":133220,"date":"2025-05-21T09:00:32","date_gmt":"2025-05-21T07:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133220"},"modified":"2025-05-25T15:42:33","modified_gmt":"2025-05-25T13:42:33","slug":"die-bedingungen-fuer-einen-dauerhaften-und-gerechten-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133220","title":{"rendered":"Die Bedingungen f\u00fcr einen dauerhaften und gerechten Frieden"},"content":{"rendered":"<p>In der Debatte um kommende Friedensverhandlungen im Ukrainekrieg wird die russische Position meist verk&uuml;rzt dargestellt oder gleich ganz als &bdquo;Verweigerung&ldquo; diskreditiert. Selbst wenn doch einmal russische Quellen zitiert werden, hei&szlig;t es nur, man strebe in Moskau eine Friedensordnung an, die &bdquo;die Ursachen des Ukraine-Konflikts&ldquo; dauerhaft beseitigt. Was damit konkret gemeint ist, wird jedoch nicht ausgef&uuml;hrt. Der in Moskau lebende deutsche Journalist <strong>Gert-Ewen Ungar<\/strong> ist diesen Fragen f&uuml;r die NachDenkSeiten nachgegangen und skizziert f&uuml;r unsere Leser die russische Position.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2161\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-133220-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250521_Die_Bedingungen_fuer_einen_dauerhaften_und_gerechten_Frieden_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250521_Die_Bedingungen_fuer_einen_dauerhaften_und_gerechten_Frieden_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250521_Die_Bedingungen_fuer_einen_dauerhaften_und_gerechten_Frieden_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250521_Die_Bedingungen_fuer_einen_dauerhaften_und_gerechten_Frieden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=133220-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250521_Die_Bedingungen_fuer_einen_dauerhaften_und_gerechten_Frieden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250521_Die_Bedingungen_fuer_einen_dauerhaften_und_gerechten_Frieden_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Russische Politik verweist regelm&auml;&szlig;ig darauf, dass mit einem Friedensschluss die Ursachen f&uuml;r den Ukraine-Konflikt dauerhaft ausger&auml;umt werden m&uuml;ssen. Was eigentlich eine Binsenweisheit ist, weigert man sich, in Westeuropa zu verstehen. Dabei sind die Kriegsgr&uuml;nde von Russland immer wieder klar benannt worden. Es ist der Wille zur Aufnahme der Ukraine in die NATO und der ethnische Konflikt im Innern. Ist beides gel&ouml;st, ist der Krieg vorbei und die Grundlage f&uuml;r dauerhaften Frieden geschaffen. <\/p><p>Am Montag telefonierten US-Pr&auml;sident Trump und Russlands Pr&auml;sident Putin miteinander. Zuvor hatten sich bereits russische und ukrainische Unterh&auml;ndler in Istanbul zu direkten Gespr&auml;chen getroffen. Eine Verhandlungsl&ouml;sung ist wieder in den Bereich des M&ouml;glichen ger&uuml;ckt.<\/p><p>Es ist bereits das zweite Mal, dass sich russische und ukrainische Diplomaten getroffen haben, seit Russland am 24. Februar 2022 in den Krieg eingetreten ist, der im Jahr 2014 unmittelbar nach dem Maidan-Putsch als B&uuml;rgerkrieg begann und seitdem eskaliert.<\/p><p>Russland dr&auml;ngt darauf, dass f&uuml;r eine dauerhafte Friedensl&ouml;sung die Ursachen f&uuml;r den Krieg ausger&auml;umt werden m&uuml;ssen. In Deutschland bleibt unklar, was damit gemeint ist, denn es wird nur unvollst&auml;ndig berichtet.<\/p><p>Dabei hat Wladimir Putin wiederholt deutlich gemacht, dass die russische Seite an einem Einfrieren des Konflikts kein Interesse hat. Russland strebt einen &bdquo;gerechten, dauerhaften Frieden&ldquo; an. Dauerhaften Frieden gibt es dann, wenn die Ausl&ouml;ser des Konflikts dauerhaft verschwunden sind &ndash; eigentlich ganz logisch und unmittelbar zu verstehen. F&uuml;r Russland sind diese Gr&uuml;nde klar, deutsche Politik stellt sich dagegen dumm.<\/p><p>Einer dieser Konfliktgr&uuml;nde geht auf das Jahr 2008 zur&uuml;ck. Auf dem damals stattfindenden NATO-Gipfel in Bukarest wurde der Ukraine eine Beitrittsperspektive er&ouml;ffnet. Russland hat damals deutlich gemacht, dass nach all den Osterweiterungsrunden der NATO die Aufnahme der Ukraine in das Milit&auml;rb&uuml;ndnis f&uuml;r Russland eine rote Linie darstellt. Das hat auch historische Gr&uuml;nde. Napoleon und die deutsche Wehrmacht marschierten durch die ukrainische Ebene in Richtung Russland, denn es gibt dort kaum nat&uuml;rliche Hindernisse.<\/p><p>Sowohl der Ukraine als auch der NATO und den L&auml;ndern des Westens waren die russischen Sorgen allerdings gleichg&uuml;ltig. Die Ukraine nahm im Jahr 2019 den NATO-Beitritt sogar als Staatsziel in ihre Verfassung auf.<\/p><p>F&uuml;r einen dauerhaften und gerechten Frieden muss diese Konfliktursache verschwinden, ist die Logik der russischen Argumentation. Geben die Ukraine und der Westen das Ziel auf, die Ukraine in die NATO aufzunehmen, ist der Konflikt gel&ouml;st. Es k&ouml;nnte also ganz einfach sein, wenn man denn wollte, allerdings will man nicht. Man will vor allem in Westeuropa nicht, macht der bisherige Verlauf deutlich.<\/p><p>Bereits im Fr&uuml;hjahr 2022 lag nach mehrw&ouml;chigen Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ein konkretes Verhandlungsergebnis vor. Die Verhandlungen begannen bereits wenige Tage nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine am 28. Februar 2022. Sie fanden zun&auml;chst in der wei&szlig;russischen Grenzregion Gomel statt und wurden dann in der T&uuml;rkei fortgesetzt. Auf das substanzielle Ergebnis der damaligen Verhandlungen wird in Russland regelm&auml;&szlig;ig verwiesen.<\/p><p>Die Ukraine erkl&auml;rte sich bereit, auf einen NATO-Beitritt zu verzichten, stimmte Obergrenzen f&uuml;r ihr Milit&auml;r zu, verzichtete auf atomare Bewaffnung, bekommt daf&uuml;r Sicherheitsgarantien einer breit aufgestellten Staatenallianz, zu der auch Russland und China geh&ouml;ren. Der Krieg k&ouml;nnte schon l&auml;ngst wieder zu Ende sein, wenn man gewollt h&auml;tte. Aber man wollte nicht, denn man h&auml;lt an seinem Grund fest.<\/p><p>Angeblich auf Bitten des deutschen Kanzlers Olaf Scholz hat sich Russland als Zeichen des guten Willens im Fr&uuml;hjahr 2022 aus der Region um Kiew zur&uuml;ckgezogen. Kurze Zeit sp&auml;ter machten die Bilder von Butscha die Runde. Damit war der m&ouml;gliche Friedensschluss vom Tisch. In Russland h&auml;lt man Butscha schon aus diesem Grund f&uuml;r eine Inszenierung, die das Ziel hatte, die Einigung zu hintertreiben. Gro&szlig;britanniens Premier Boris Johnson soll bei seinem Besuch in Kiew Wolodymyr Selenskyj dazu gedr&auml;ngt haben, den Krieg weiterzuf&uuml;hren. Der Westen sei noch nicht zum Frieden bereit. Daf&uuml;r versicherte Johnson der Ukraine die volle westliche Unterst&uuml;tzung. Seitdem hat sich die Situation der Ukraine allerdings drastisch verschlechtert.<\/p><p>Der Plan Russlands ging nicht auf. Dieser bestand meiner Meinung nach darin, durch den Einmarsch einen Schock auszul&ouml;sen, sodass die Ukraine Verhandlungen zustimmt, denen sie sich zuvor verweigert hatte. An eine Einnahme der Ukraine war nicht gedacht. Die Truppenst&auml;rke von rund 100.000 Mann zu Beginn der milit&auml;rischen Spezialoperation war viel zu niedrig ausgelegt, um die Ukraine komplett zu besetzen. Es handelte sich um eine Demonstration der St&auml;rke.<\/p><p>Der eigentliche Krieg begann erst, nachdem sich die Ukraine auf Anraten des Westens aus der ausverhandelten Vereinbarung wieder zur&uuml;ckgezogen hatte. Dann wurden die russischen Truppen aufgestockt, Russland stellte auf Kriegswirtschaft um und machte sich f&uuml;r einen dauerhaften Krieg bereit.<\/p><p>Auch jetzt ist die Bedingung, an der Russland f&uuml;r einen m&ouml;glichen Friedensschluss festh&auml;lt, dass die Ukraine auf einen NATO-Beitritt dauerhaft verzichtet. Der Ausl&ouml;ser des Konflikts muss verschwinden, dann l&ouml;st er sich von selbst.<\/p><p>Einer, der diesen Zusammenhang verstanden hat, ist Donald Trump. Er treibt eine Verhandlungsl&ouml;sung voran, die russische Sicherheitsinteressen ber&uuml;cksichtigt. Trump hat unter anderem einem NATO-Beitritt der Ukraine eine Absage erteilt. Allerdings halten die westeurop&auml;ischen Staaten weiterhin daran fest, die Ukraine ins B&uuml;ndnis aufzunehmen. Auch sie reden zwar von einem &bdquo;gerechten Frieden&rdquo;, meinen damit aber das Gegenteil von dem, was Russland im Sinn hat. Der Vorschlag, in die Ukraine &bdquo;Friedenstruppen&rdquo; entsenden zu wollen und die USA dabei einzubinden, wie er von den willigen Koalition&auml;ren Starmer, Merz und Macron ins Spiel gebracht wurde, ist nichts anderes als eine NATO-Pr&auml;senz in der Ukraine, die nur nicht so genannt wird.<\/p><p>Die Europ&auml;er wollen weiterhin keinen Frieden, wenn das bedeutet, dass Interessen Russlands ber&uuml;cksichtigt werden. Das wirft auch ein Licht auf die Frage, wer in diesem Konflikt eine imperialistische Agenda vertritt. Russland ist es nicht, Westeuropa will dagegen die Unterwerfung Russlands erzwingen.<\/p><p>Ausger&auml;umt werden muss auch der ethnische Konflikt in der Ukraine. Im Vorfeld des Maidan wurde durch westliche Einflussnahme ein ukrainischer Nationalismus aktiv gef&ouml;rdert. In der Folge entstanden tiefe gesellschaftliche Verwerfungen zwischen der Westukraine und den Menschen im Osten, die sich mehrheitlich als Teil der russischen Welt sehen. Dieser vom Westen schon im Vorfeld des Maidan befeuerte Nationalismus und vors&auml;tzlich gesch&uuml;rte Hass f&uuml;hrte zum B&uuml;rgerkrieg.<\/p><p>Vertreter der ukrainischen Regierung bekannten sich wiederholt &ouml;ffentlich zum Ziel der &bdquo;Vernichtung alles Russischen&rdquo;. Die zielgerichteten Angriffe auf Zivilisten im Donbass und das extrem grausame Vorgehen der Ukraine in Kursk verdeutlichen, dass es sich bei der ge&auml;u&szlig;erten Genozidabsicht nicht nur um Rhetorik, sondern um gelebte Praxis handelt. Die deutschen Medienkonsumenten werden von diesen br&uuml;sken Tatsachen allerdings gut abgeschirmt. Die massenweisen Hinrichtungen von Zivilisten in Kursk beispielsweise finden in den Medien des deutschen Mainstreams faktisch keine Erw&auml;hnung.<\/p><p>Der Versuch, den innerukrainischen ethnischen Konflikt zu befrieden, wurde vom Westen, allen voran von Deutschland sabotiert. Der Versuch hie&szlig; Minsk 2. Minsk 2 war ein v&ouml;lkerrechtlich bindendes Abkommen, das in 13 Schritten den Weg zum Frieden und zum Erhalt der territorialen Integrit&auml;t unter Ausklammerung der Krim sicherstellen sollte. Eine Verfassungsreform sollte dem Donbass Autonomie garantieren. Minsk 2 war der Versuch, eine zentrale Konfliktursache zu befrieden.<\/p><p>Angela Merkel hat in einem Interview in der Wochenzeitung <em>Die Zeit<\/em> sp&auml;ter zugegeben, dass es ihr sowie den Verhandlungspartnern aus der Ukraine und Frankreich nie um die Herstellung von Frieden, sondern um die Aufr&uuml;stung der Ukraine gegangen sei. Sie verfolgte das Ziel, der Ukraine Zeit zu verschaffen, sagte Merkel im Dezember 2022.<\/p><p>Die Aufteilung der Ukraine ist daher die notwendige Konsequenz, die den zweiten Grund f&uuml;r den Krieg beseitigt: die ethnischen Spannungen. Auch das hat man in den USA deutlich besser verstanden als in der EU und in Deutschland. Dort skandalisiert man die Forderungen nach einem Gebietsabtritt als unzumutbar.<\/p><p>Obwohl die Menschen im Donbass in gleich mehreren Referenden ihren Willen bekundet haben, sich von der Ukraine l&ouml;sen zu wollen, besteht man in Westeuropa darauf, diese Willensbekundungen zu ignorieren. &bdquo;Gerechter Frieden&rdquo; ist nach westlicher Lesart ein Frieden gegen den Willen dieser Menschen. Die westeurop&auml;ischen Ideen, die einen &bdquo;dauerhaften Frieden&rdquo; sichern sollen, sind daher schon aus rein logischen Gr&uuml;nden zum Scheitern verurteilt. Eine Ordnung, die den Willen der Menschen im Donbass dauerhaft ignoriert, wird sich nicht dauerhaft installieren lassen k&ouml;nnen. Man muss es klar sagen: Deutsche Vorstellungen von einem dauerhaften Frieden in der Ukraine f&uuml;hren notwendig zu einer Herrschaft der Gewalt.<\/p><p>Aber auch in diesem Zusammenhang hat sich die Situation der Ukraine inzwischen deutlich verschlechtert. War in der Vereinbarung vom Fr&uuml;hjahr 2022 noch die Rede davon, dass die Entscheidung &uuml;ber den Donbass sp&auml;ter getroffen werden soll, sieht es jetzt danach aus, dass dessen Status f&uuml;r Russland nicht mehr zur Debatte steht. Der Donbass ist russisch.<\/p><p>Einer der russischen Unterh&auml;ndler sagte nach dem Treffen in Istanbul, sollte sich die Ukraine nicht mit dem Verlust von vier Regionen abfinden und die Verhandlungen deshalb platzen lassen, wird es in der n&auml;chsten Runde nicht mehr um vier, sondern um acht Regionen gehen, die von der Ukraine abzutreten sind. Die Ukraine wird dann unter anderem auch Odessa und den Zugang zum Schwarzen Meer verlieren.<\/p><p>Klar ist: Wer einen Konflikt l&ouml;sen will, muss seine Ursachen beseitigen. Russland hat die Ursachen des Ukraine-Konflikts klar benannt. Die USA haben diesen Zusammenhang inzwischen verstanden. Nur in Westeuropa verweigert man sich noch der Einsicht und fabuliert sich eine Geschichte zusammen, der jede Rationalit&auml;t fehlt. Russland hat weder die Absicht, die gesamte Ukraine einzunehmen, noch will es L&auml;nder der EU &uuml;berfallen.<\/p><p>Gerade die ersten Tage des Kriegs im Februar 2022 zeigen klar, dass der Ukraine-Krieg aus russischer Sicht als Politik mit anderen Mitteln gedacht war. Es geht Russland seit 2008 und dann verst&auml;rkt ab 2014 darum, die Konfliktursachen zu eliminieren. An denen aber will Westeuropa unter allen Umst&auml;nden festhalten.<\/p><p>Einem Friedensabkommen, das die Kriegsursachen nicht beseitigt, wird Russland aber nicht zustimmen. Das ist eine gute Nachricht, denn das hei&szlig;t, dass aus russischer Sicht ein echter, gerechter und dauerhafter Frieden m&ouml;glich ist. Den Weg dorthin ist Russland bereit zu gehen. Jetzt muss das richtige Verst&auml;ndnis von Gerechtigkeit nur noch in Berlin, Br&uuml;ssel, London und Paris ankommen.<\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133422\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: vchal\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Debatte um kommende Friedensverhandlungen im Ukrainekrieg wird die russische Position meist verk&uuml;rzt dargestellt oder gleich ganz als &bdquo;Verweigerung&ldquo; diskreditiert. Selbst wenn doch einmal russische Quellen zitiert werden, hei&szlig;t es nur, man strebe in Moskau eine Friedensordnung an, die &bdquo;die Ursachen des Ukraine-Konflikts&ldquo; dauerhaft beseitigt. 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