{"id":133231,"date":"2025-05-21T13:00:43","date_gmt":"2025-05-21T11:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133231"},"modified":"2026-01-27T11:52:16","modified_gmt":"2026-01-27T10:52:16","slug":"sprachrohr-von-eliten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133231","title":{"rendered":"\u201eSprachrohr von Eliten\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Vom Redakteur der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em> zum Regierungssprecher der neuen Bundesregierung: Stefan Kornelius hat sich eingef&uuml;gt in eine lange Reihe von Medienakteuren, die aus dem Journalismus in die Presseabteilungen der Politik gewechselt sind. Wie sind solche Wechsel zu verstehen? Der Kommunikationswissenschaftler <strong>Michael Meyen<\/strong> spricht von einer &bdquo;Dreht&uuml;r&ldquo; zwischen Journalismus und Politik und sagt: &bdquo;Diese Wechsel sind ein Punkt, an dem f&uuml;r jeden sichtbar wird, wie eng Medien und Politik verbandelt sind. Das gilt &uuml;brigens auch f&uuml;r andere Bereiche.&ldquo; Das Interview f&uuml;hrte <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8592\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-133231-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250521_Sprachrohr_von_Eliten_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250521_Sprachrohr_von_Eliten_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250521_Sprachrohr_von_Eliten_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250521_Sprachrohr_von_Eliten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=133231-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250521_Sprachrohr_von_Eliten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250521_Sprachrohr_von_Eliten_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>: <strong>Herr Meyen, die neue Bundesregierung hat auch einen neuen Pressesprecher. Es ist Stefan Kornelius. Viele Jahre war Kornelius als leitender Redakteur bei der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em>. Zuerst die Herrschenden kritisieren, dann ihr Sprecher sein. Sehen Sie da ein Problem?<\/strong><\/p><p><strong>Michael Meyen<\/strong>: Ja. Solche Dreht&uuml;ren senden ein doppeltes Signal, nach innen und nach au&szlig;en. Das Publikum denkt: Die stecken ohnehin alle unter einer Decke. Diesen Verdacht gibt es ja schon l&auml;nger. Man muss sich daf&uuml;r nur die Vorg&auml;nger von Kornelius anschauen. Die drei Ampelsprecher waren allesamt prominente Journalisten. Steffen Hebestreit war bei Dumont, Christiane Hoffmann beim <em>Spiegel<\/em> und Wolfgang B&uuml;chner Chefredakteur bei den wichtigsten Nachrichtenmedien im Land. <em>Spiegel<\/em>, <em>dpa<\/em>, <em>Redaktionsnetzwerk Deutschland<\/em>. Wenn wir noch zwei Schritte zur&uuml;ckgehen: Steffen Seibert, Merkels letzter Sprecher, war Fernsehansager und durfte aus dem Stand das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung leiten, eine Beh&ouml;rde mit &uuml;ber 500 Planstellen und einem dreistelligen Millionenetat. Ulrich Wilhelm, Seiberts Vorg&auml;nger, ist als Intendant zum <em>Bayerischen Rundfunk<\/em> gewechselt, und Seibert wurde Botschafter in Israel. Kein Wunder, wenn nicht wenige sagen: Das ist alles eine Sauce.<\/p><p><strong>Das ist das Signal nach au&szlig;en.<\/strong><\/p><p>Das Signal nach innen ist genauso fatal. Jeder Redakteur sieht die Dreht&uuml;r und wei&szlig; damit: Es gibt auch f&uuml;r unsereins Jobs mit Beamtenstatus, geregelten Arbeitszeiten und Pensionsanspruch. Also halte ich mich lieber zur&uuml;ck mit Kritik und mit Informationen, die Ministerien und Beh&ouml;rden in Schwierigkeiten bringen k&ouml;nnten. Vielleicht schaffe ich so ja eines Tages den Sprung auf die andere Seite.<\/p><p><strong>Lassen Sie uns dar&uuml;ber anhand der Personalie Kornelius sprechen. Seit Langem steht der Vorwurf im Raum, dass viele Journalisten ihrer eigentlichen Aufgabe nicht nachkommen. Der Vorwurf lautet: Zu viele Journalisten sind mit &bdquo;denen da oben&ldquo;, vor allem mit Politikern, weltanschaulich verbunden. Das f&uuml;hre dazu, so der Vorwurf, dass dort, wo Journalisten Politiker scharf kritisieren sollten, sie allenfalls mit Watte werfen. Nun haben wir also einen Journalisten wie Kornelius, der zu den, sagen wir: Spitzenjournalisten des Landes geh&ouml;rte und bei einem der angesehensten Medien der Republik gearbeitet hat. Wie ordnen Sie die journalistische Arbeit von Kornelius ein? War er ein Journalist, der den Anspr&uuml;chen eines herrschaftskritischen Journalismus gerecht geworden ist?<\/strong><\/p><p>Dazu gibt es ja zum Gl&uuml;ck Forschung. Uwe Kr&uuml;ger hat sich f&uuml;r seine Dissertation f&uuml;nf dieser Spitzenjournalisten genauer <a href=\"https:\/\/www.guenther-hartmann.de\/Artikel2\/OeP165_Krueger_Netzwerke.pdf\">angeschaut<\/a>. Kornelius war dabei. Es ging um den Themenbereich Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik, um Netzwerke und um die Frage, was das aus dem macht, was uns als objektive Berichterstattung verkauft wird. Kr&uuml;ger zeigt, dass Kornelius in den Nullerjahren Sprachrohr von Eliten war, die f&uuml;r R&uuml;stung, eine starke US-Bindung, mehr NATO-Engagement und weniger Beschr&auml;nkungen f&uuml;r die Bundeswehr waren. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ltR3FbSnkBQ\">Die ZDF-Sendung &bdquo;Die Anstalt&ldquo; hat daraus 2014 eine Tafelnummer gemacht, die viral gegangen ist<\/a>.<\/p><p><strong>Die Sendung und die Kritik an Kornelius liegen einige Jahre zur&uuml;ck. K&ouml;nnten Sie noch mal kurz skizzieren, worum es genau ging?<\/strong><\/p><p>Um den Einfluss transatlantischer Netzwerke auf die wichtigsten Leitmedienredaktionen. Auf der Tafel sieht man die f&uuml;nf K&ouml;pfe und etliche Linien zu Think Tanks und Lobbyorganisationen. Stefan Kornelius war von 1996 bis 1999 f&uuml;r die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/em> in Washington. Dieser Ort geh&ouml;rt offenbar zur Regierungssprecherkarriere wie der Senf zur Bratwurst. Wilhelm, Seibert und Hebestreit waren dort auch jeweils irgendwann. Kornelius wurde 2000 Au&szlig;enpolitikchef in M&uuml;nchen. In Kr&uuml;gers Untersuchungszeitraum 2002 bis 2009 hat er an der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz teilgenommen, war im Beirat der Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik, im Pr&auml;sidium der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und Mitglied der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik. Heute ist er unter anderem in der Atlantik-Br&uuml;cke.<\/p><p><strong>Wie hat Kornelius auf die Kritik von Kr&uuml;ger und in der &bdquo;Anstalt&ldquo; reagiert?<\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.wuv.de\/Archiv\/%22N%C3%A4he-bedeutet-nicht-Verbr%C3%BCderung%22-SZ-Replik-auf-Lobby-Studie\">Mit Unverst&auml;ndnis<\/a>. Solche Mitgliedschaften w&uuml;rden zu seinem Job geh&ouml;ren. Und was Kr&uuml;ger gemacht habe, sei keine Wissenschaft, sondern politischer Aktivismus. Dass man nicht permanent mit Leuten zu tun haben kann, &uuml;ber die man berichten soll, und dass es mindestens ein Geschm&auml;ckle hat, wenn ich in der &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r Konzepte und Sprachformeln werbe, die vorher hinter verschlossenen T&uuml;ren in meinem Beisein und vielleicht sogar unter meiner Mitwirkung entwickelt worden sind, sieht er offenbar nicht. Mit dem Wissen von heute kann man sagen: Stefan Kornelius hat sich damals als Sprecher bew&auml;hrt und ist nun ganz offiziell mit diesem Titel belohnt worden.<\/p><p><strong>Kornelius verantwortete erst das au&szlig;enpolitische Ressort der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em> und ab 2021 dann das gesamte Politikressort. Sie kennen sicherlich die <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/journalisten-und-die-bilderberg-konferenz\">Bilderberg-Konferenzen<\/a>. Soweit ich das wei&szlig;, hat die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/em> nie &uuml;ber diese Zusammenkunft der Machteliten berichtet &ndash; schon gar nicht wahrlich kritisch. Angenommen werden darf Folgendes: Ein Journalist, der so gut transatlantisch vernetzt ist wie Kornelius und der sich dazu auch noch mit der gro&szlig;en Politik beruflich besch&auml;ftigt, d&uuml;rfte von der Existenz des semi-geheimen Elitezirkels gewusst haben. Halten wir uns vor Augen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98040\">Bei Bilderberg kommen etwa 140 der f&uuml;hrenden Pers&ouml;nlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Milit&auml;r, Geheimdiensten, Forschung, Bildung und Adel zusammen<\/a>. Dieser Personenkreis mietet sich f&uuml;r drei bis vier Tage ein komplettes Hotel, schottet sich nach au&szlig;en hin ab und auf der Agenda stehen gro&szlig;e, weltpolitische Themen. Sie sind nicht nur Kommunikationswissenschaftler und Journalismusforscher, sondern haben selbst eine Ausbildung zum Journalisten durchlaufen. Bitte ordnen Sie das <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=bilderberger\">Thema Bilderberg<\/a> f&uuml;r uns aus journalistischer Sicht ein! Ist es nachzuvollziehen, dass die <em>S&uuml;ddeutsche<\/em> das Thema ausgeblendet hat?<\/strong><\/p><p>Ja, wenn man an der Erz&auml;hlung festhalten will, dass alle Macht vom Volke ausgeht und dieses Volk alle paar Jahre die M&ouml;glichkeit hat, seine Vertreter auszutauschen, wenn es unzufrieden ist. Jeder Bericht &uuml;ber die Bilderberger und andere Elitenzirkel, die ganz &auml;hnlich funktionieren, w&uuml;rde am Lack der Demokratie-Erz&auml;hlung kratzen. Selbst wenn die Leitmedien berichten wollten, w&auml;re das nicht so einfach, da die Teilnehmer ja in aller Regel Stillschweigen versprechen m&uuml;ssen. Die Bilderberg-Konferenzen sichern Herrschaft &uuml;ber den Wahltag hinaus. Bis auf Adenauer war jeder Bundeskanzler mindestens einmal dort. Das gilt auch f&uuml;r viele andere Spitzenpolitiker, die anschlie&szlig;end gar nicht so selten richtig durchstarten konnten. An Orten wie Bilderberg klopft man die gro&szlig;en Linien fest und castet das Personal, das in der Lage ist, diese Linien umzusetzen.<\/p><p><strong>Sagt uns die Ignoranz der <em>S&uuml;ddeutschen<\/em> gegen&uuml;ber dem Thema Bilderberg etwas &uuml;ber den Journalisten Kornelius?<\/strong><\/p><p>Ich w&uuml;rde das gar nicht an seiner Person festmachen. Es sagt eher etwas &uuml;ber die Leitmedien insgesamt. Die gro&szlig;en Redaktionen sind so fest eingebunden in den Machtkomplex, dass ein Einzelner da kaum ausscheren kann.<\/p><p><strong>Kornelius ist, wie gesagt, nun Sprecher der Regierung. Er ist aber nicht der Einzige, der aus dem journalistischen Feld als Sprecher ins politische Feld gewechselt ist. K&ouml;nnen Sie weitere Beispiele anf&uuml;hren?<\/strong><\/p><p>Wenn wir das ersch&ouml;pfend machen wollten, w&uuml;rden wir heute nicht mehr fertig werden. Frank-Walter Steinmeier hat seine aktuelle Sprecherin 2022 auch von der <em>SZ<\/em> geholt &ndash; Cerstin Gammelin. Sie war vorher im Parlamentsb&uuml;ro der <em>S&uuml;ddeutschen<\/em> in Berlin. Gammelins Vorg&auml;ngerin Anna Engelke kam 2017 aus dem ARD-Hauptstadtb&uuml;ro. Jetzt leitet Engelke dort die Gemeinschaftsredaktion Radio. Es geht also hin und her. Das gilt auch eine Ebene tiefer. Im September 2021 sind auf einen Schlag drei der vier Landtagskorrespondenten in Rheinland-Pfalz Sprecher in Ministerien geworden.<\/p><p><strong>Wahrscheinlich m&uuml;ssen wir jetzt spekulieren: Aber was ist Ihre Ansicht? Wie l&auml;uft so ein Wechsel ab? Der gesunde Menschenverstand spricht dagegen, dass hier jemand ist, der maximal herrschaftskritisch agiert und dann aus dem Nichts aus der Politik bekommt, bei dem es hei&szlig;t: Wir finden Ihre Arbeit so gro&szlig;artig. Wollen Sie f&uuml;r uns arbeiten? Wie sehen Sie das?<\/strong><\/p><p>Sch&ouml;n zu beobachten war das ja bei Michael Stempfle, der Anfang 2023 Sprecher im Verteidigungsministerium wurde. Ein paar Tage vorher hatte er Boris Pistorius auf <em>tagesschau.de<\/em> noch &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee gelobt. Also ja: Da gibt es Beziehungen, Absprachen und Bewerbungsartikel.<\/p><p><strong>Sie wissen es selbst: Wir leben in einer Zeit, in der Medien und Politik wohl von vielen B&uuml;rgern so kritisch betrachtet werden wie noch nie. Die Vorw&uuml;rfe der Komplizenschaft, ja, der Inzucht zwischen Journalismus und Politik finden sich &uuml;berall. Lassen sich diese Vorw&uuml;rfe an den Wechseln von Journalisten in den Dienst von Politikern festmachen?<\/strong><\/p><p>Diese Wechsel sind ein Punkt, an dem f&uuml;r jeden sichtbar wird, wie eng Medien und Politik verbandelt sind. Das gilt &uuml;brigens auch f&uuml;r andere Bereiche &ndash; f&uuml;r die Wirtschaft, f&uuml;r die Kultur, f&uuml;r den Sport, mittlerweile sogar f&uuml;r die Wissenschaft. Heute geht nichts mehr ohne &ouml;ffentliche Zustimmung. F&uuml;r alles, was Sie anpacken, ben&ouml;tigen Sie entweder R&uuml;ckenwind aus den Leitmedien oder wenigstens keine negativen Berichte. W&auml;hrend vor 30, 40 Jahren oft Leute zum Pressesprecher gemacht wurden, die man woanders nicht mehr gebrauchen konnte, holt man sich heute Profis aus den Redaktionen und hofft auf ihr Know-how und ihre Kontakte. Wenn jemand wie Stefan Kornelius bei den Kollegen von einst anruft und um dieses oder jenes bittet, wird er eher Geh&ouml;r finden als ein Laufbahnbeamter. Au&szlig;erdem setzen die Apparate auf einen Imagetransfer. Wenn da ein Journalist sitzt mit der Aura des unabh&auml;ngigen Berichterstatters, wirkt das immer noch glaubw&uuml;rdiger als bei jedem Politiker, der ja per Definition Vertreter partikularer Interessen ist.<\/p><p><strong>Auf der Plattform <em>X<\/em> <a href=\"https:\/\/x.com\/FHackenbruch\/status\/1919671727027576918\">gibt es ein Video<\/a> (0:15), das Kornelius am Tag der Wahl von Merz zum Kanzler im Bundestag zeigt. Und dann gibt es das Titelblatt der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em>. &Uuml;berschrift: <a href=\"https:\/\/x.com\/IMVErlangen\/status\/1919707546039832786\">&bdquo;Bahn frei f&uuml;r einen Kanzler Merz&ldquo;<\/a>. Ich bitte um Einordnung.<\/strong><\/p><p>Besser kann man unser Gespr&auml;ch nicht auf den Punkt bringen.<\/p><p><small>Titelbild: Screenshot Bundesregierung via YouTube<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/01e93f5ddf774a99a5ce9c49ed00dd3e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Redakteur der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em> zum Regierungssprecher der neuen Bundesregierung: Stefan Kornelius hat sich eingef&uuml;gt in eine lange Reihe von Medienakteuren, die aus dem Journalismus in die Presseabteilungen der Politik gewechselt sind. Wie sind solche Wechsel zu verstehen? 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