{"id":13332,"date":"2012-05-24T09:27:59","date_gmt":"2012-05-24T07:27:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13332"},"modified":"2019-07-30T12:54:18","modified_gmt":"2019-07-30T10:54:18","slug":"konnen-sich-volkswirtschaften-aus-der-krise-sparen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13332","title":{"rendered":"K\u00f6nnen sich Volkswirtschaften aus der Krise sparen?"},"content":{"rendered":"<p>Wir kennen alle die Propaganda von Gesundsparen in Politik und Medien, die allerdings meist wenig konkret ist. Seitens der Wissenschaft wird allgemein einger&auml;umt, dass Austerit&auml;tsprogramme negative Folgen f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung haben &ndash; allerdings nur in der sehr kurzen Frist. Angesto&szlig;en durch einen Beitrag in der Neuen Z&uuml;richer Zeitung &ldquo;Wie Schweden sich aus der Krise sparte&rdquo; untersucht <strong>Orlando Pascheit<\/strong> die Argumentation von prominenten Vertretern die f&uuml;r ein &bdquo;Heraussparen aus der Krise&ldquo; pl&auml;dieren.<br>\n<!--more--><br>\nWir kennen alle die Propaganda von Gesundsparen in Politik und Medien, die allerdings meist wenig konkret ist. Seitens der Wissenschaft wird allgemein einger&auml;umt, dass Austerit&auml;tsprogramme negative Folgen f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung haben &ndash; allerdings nur in der sehr kurzen Frist. In einem Artikel der WirtschaftsWoche mit dem Titel &bdquo;Die M&auml;r vom Kaputtsparen&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/konjunktur\/denkfabrik-die-maer-vom-kaputtsparen\/5238536.html\">res&uuml;miert OECD-&Ouml;konom Eckhard Wurzel<\/a>: &bdquo;Alles in allem mangelt es also nicht an Sparstrategien, die Wachstum und Besch&auml;ftigung nicht behindern oder gar f&ouml;rdern &ndash; wenn dies auch nicht gleich im ersten Jahr sichtbar sein mag.&ldquo;<\/p><p>Auf den zentralen Mechanismus dabei verwies der sp&auml;tere EZB-Chef&ouml;konom J&uuml;rgen Stark 2003 in der Welt: &bdquo;Spart der Staat bei den Ausgaben, um den Haushalt zu konsolidieren, sind durch den Gewinn an Glaubw&uuml;rdigkeit schon nach kurzer Zeit positive Wachstumseffekte zu erwarten&rdquo;. Auch  Harvard-&Ouml;konom Alberto Alesina kommt in seinen Untersuchungen zum Ergebnis, dass sich Volkswirtschaften manchmal, tats&auml;chlich sogar oft, gut entwickeln w&uuml;rden, selbst wenn das staatliche Defizit rigoros reduziert w&uuml;rde. Das Sparprogramm k&ouml;nne das Vertrauen auf eine Weise steigern, dass dadurch eine Konjunkturerholung ausgel&ouml;st w&uuml;rde. Ein nachhaltiger Sparkurs w&uuml;rde angesichts der hohen Schuldenlast die Furcht vor Steuererh&ouml;hungen nehmen und die Privaten w&uuml;rden wieder zu investieren beginnen. Hierzu ist auch ein Vortrag von Alesina beim BMF (!) <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/nn_54\/nsc_true\/DE\/BMF__Startseite\/Ministerium\/Veranstaltungen-und-Ausstellungen\/Alesina\/BMF-im-Dialog-Alesina.html?__nnn=true\">anzuschauen bzw. anzuh&ouml;ren<\/a>.<\/p><p>Interessant ist, dass Alesina Mitte 2011 in Unkenntnis der sp&auml;teren Entwicklung von Erfolgen beim griechischen Defizitabbau spricht. Fast witzig ist, dass in Alesinas Vortrag die These einen breiten Raum einnahm, dass Regierungen trotz Konsolidierungskurs keine Abwahl zu f&uuml;rchten h&auml;tten. Unter den L&auml;ndern, welche sich durch Sparprogramme erfolgreich entwickelten, nennt der Wissenschaftler auch Schweden. Es stand fast zu erwarten, dass auch die ausgesprochen wirtschaftsliberale NZZ irgendwann ein Beispiel f&uuml;r das Heraussparen aus Krise hervorholen w&uuml;rde. Bei Schweden wurde sie dankenswerterweise f&uuml;ndig. Unter dem Titel &bdquo;Wie Schweden sich aus der Krise sparte&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/wie-schweden-sich-aus-der-krise-sparte_1.16847329.htm\">schreibt die NZZ<\/a>: &bdquo;1993 stand Schweden vor dem Kollaps. Die Genesung des nordischen Landes f&uuml;hrte unter anderem &uuml;ber ein grosses Sparprogramm und die Einf&uuml;hrung strenger Budgetregeln, deren S&auml;ulen ein Ausgabenlimit sowie ein &Uuml;berschussziel sind.&ldquo;<\/p><p>Nur liegen die Dinge nicht so einfach, wie dann schon der Untertitel mit dem Ausdruck &ldquo;unter anderem&rdquo; zwar angedeutet, aber von Ingrid Meissl &Aring;rebo nicht konsequent zu Ende gedacht wird. Niemand leugnet, dass in Schweden ein beachtliches Sparprogramm umgesetzt wurde, allerdings sind einige gravierende Vorbehalte anzumelden, was die Wachstumsursachen und die &Uuml;bertragbarkeit des schwedischen Modells betrifft. Wenn man den Artikel aufmerksam liest, wird man zun&auml;chst feststellen, dass die Schweden intelligent gespart haben. Von vornherein war klar, dass lineare K&uuml;rzungen suboptimal gewesen w&auml;ren (sozusagen ein umgekehrtes Gie&szlig;kannenprinzip), d.h. einzelne Ausgabenkategorien wurden sehr unterschiedlich behandelt, vor allem aber wurde auch die Einnahmeseite des Staates gest&auml;rkt. Lohnsenkungen, wie sie die Troika Staaten wie Griechenland, Portugal, Spanien und Italien aufzwingen m&ouml;chte, w&auml;ren f&uuml;r Schweden undenkbar gewesen. Selbst ein wirtschaftsliberaler &Ouml;konom wie <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-05\/euro-krise-meltzer\">Allan Meltzer beweist hier mehr Realit&auml;tssinn<\/a> als Europa: &ldquo;Wir reden hier von Lohnk&uuml;rzungen von 20 bis 30 Prozent. Das entspricht etwa dem, was w&auml;hrend der Gro&szlig;en Depression geschehen ist &ndash; und das zus&auml;tzlich zur Wachstumsschw&auml;che der letzten Jahre. &hellip; Manche Beobachter hier in den USA glauben, dass es zu sozialen Unruhen kommen kann, dass Regierungen st&uuml;rzen, ja dass es an manchen Orten Revolutionen geben wird.&rdquo;<\/p><p>Es soll nicht verschwiegen werden, dass die Ziele der schwedischen Finanzpolitik z.T. weit &uuml;ber Maastricht hinausgehen, wenn z.B. ein Haushalts&uuml;berschusses von einem Prozent vom BIP angestrebt wird. Aber auch hier setzt Schweden Zeichen einer intelligenten Fiskalpolitik, indem dieses Ziel nicht f&uuml;r ein einzelnes Jahr, sondern f&uuml;r den Zeitraum eines Konjunkturzyklus gilt. Defizite sind also m&ouml;glich. Die Kommunen sollen einen ausgeglichenen Haushalt pr&auml;sentieren. Nur was passiert, wenn eine Gemeinde ein entstandenes Defizit nicht innerhalb von den vorgeschlagenen drei Jahren nicht korrigieren kann? Es erfolgt keine Sanktion. Es gibt keine formale M&ouml;glichkeit diese Politik mit automatischen Sanktionen durchzusetzen &ndash; ganz im Gegensatz zur deutschen Schuldenbremse und zu dem, was im europ&auml;ischen Fiskalpakt vorgesehen ist. Dennoch wurden diese neuen Regeln im Gro&szlig;en und Ganzen eingehalten. Der bedeutenden Schwedische &Ouml;konom Lars Calmfors schrieb dazu: &ldquo;Schwedens fiskalische Entwicklung legt nahe, dass Transparenz und eine auf hohem Niveau gef&uuml;hrte Debatte &uuml;ber die Wirtschaftspolitik f&uuml;r die Haushaltsdisziplin m&ouml;glicherweise bedeutender sind als formal bindende Vorschriften.&rdquo; Bereits hier werden aber auch die Grenzen des schwedischen Modells deutlich. Die breite Akzeptanz solcher Regeln ist einem Europa mit ganz disparaten Traditionen allein im Steuerwesen nicht vorstellbar. Zu unterschiedlich ist aber auch die jeweilige Ausgangslage von Einkommen, sozialer Absicherung oder Ausbildung. Wenn z.B. im Artikel der NZZ auf den Umbau des Rentensystems hingewiesen wird, so muss man wissen, dass im heutigen Schweden den Rentnern immer noch ein gr&ouml;&szlig;erer Anteil des Bruttoinlandsprodukts zugutekommt als in jedem anderen Land der Welt.<br>\nKommen wir zu dem oben genannten &rdquo; unter anderen&rdquo;. Ganz am Ende des Artikels steht, kurz und knapp: &ldquo;Die Budgetsanierung war jedoch nur ein Pfeiler der erfolgreichen &Uuml;berwindung der schwedischen Krise. Die massive Kronenabwertung verlieh der Exportindustrie Fl&uuml;gel, die auch vom allgemeinen Aufschwung der wichtigsten Handelspartner profitierte.&rdquo; In einer <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13217#h05\">IWF-Studie<\/a> haben Guajardo, Leigh und Pescatori in Kenntnis &auml;lterer Literatur zu diesem Thema eine eindeutige Tendenz nachgewiesen, wonach Sparprogramme die Konsumausgaben verringerten und die Wirtschaft schw&auml;chten. Im Grunde w&auml;ren die Folgen geradezu katastrophal gewesen, wenn Wirtschaftseinbruch und  Konsolidierungspolitik nicht dazu gef&uuml;hrt h&auml;tten, dass die heimische W&auml;hrungen an den Finanzm&auml;rkten abgewertet wurden und dadurch die Exporte des &ldquo;sparenden&rdquo; Landes bef&ouml;rdert wurden. Dies deckt sich mit einer Untersuchung von Roberto Perotti, der 1997 noch zu dem Schluss gekommen war, dass Haushaltskonsolidierung Wirtschaftswachstum bef&ouml;rdern k&ouml;nne, aber 2011 in seiner Arbeit <a href=\"http:\/\/www.bis.org\/publ\/work362.pdf\">&ldquo;The Austerity Myth: Gain Without Pain?&rdquo; [PDF &ndash; 1 MB]<\/a> zwar Beispiele f&uuml;r L&auml;nder liefert, die nach einer Konsolidierung einen kurzfristigen Wirtschaftsaufschwung erlebt hatten, er aber auch zu der Erkenntnis kommt, dass dieser Aufschwung mit einer starken Abwertung der Landesw&auml;hrung einherging, die den Export ankurbelte. Meines Erachtens liegt hier der entscheidende Schwachpunk in der Argumentation Alesinas, auch wenn er einr&auml;umt, dass die Folgen eines Sparkurses sehr un&uuml;bersichtlich seien. Schlussendlich lassen wir den <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2012\/03\/von-schweden-lernen\/\">Schweden Calmfors sprechen<\/a>:<br>\n&ldquo;In Schweden wurde die Haushaltskonsolidierung in den 1990er Jahren von einem hohem Outputwachstum begleitet &ndash; ein Umstand, welcher als Beispiel f&uuml;r die expansive Wirkung einer kontraktiven Fiskalpolitik zitiert wurde (Giavazzi und Pagano 1996). Dies ist ein falscher R&uuml;ckschluss (Fiscal Policy Council 2011), da die schwedische Wirtschaft aufgrund einer starken Abwertung des realen Wechselkurses wuchs: Von 1991 bis 1993 fielen die relativen Lohnst&uuml;ckkosten um 20 Prozent, was gr&ouml;&szlig;tenteils einer nominalen Abwertung des Wechselkurses geschuldet war. Die Folge war ein Anstieg der Nettoexporte (siehe Abbildung 1). Die dadurch entstandenen stimulierenden Effekte, Zweitrunden-Multiplikatoreffekte eingeschlossen, erlaubten ein Wachstum der aggregierten Nachfrage zwischen 1994 und 2000 trotz der Haushaltskonsolidierung.&rdquo;<\/p><p>Dieses &ldquo;trotz der Haushaltskonsolidierung&rdquo; sagt eigentlich alles und bef&ouml;rdert alle, die da meinen, Sparpolitik bef&ouml;rdere Wirtschaftswachstum, in das Aus &ndash; erst recht innerhalb einer W&auml;hrungsunion. Da k&ouml;nnen Griechenland, Spanien oder Portugal in eine Rezession fallen und sparen ohne Ende, eine Abwertung und daraufhin steigende Exporten sind per definitionem in der Eurozone nicht m&ouml;glich, worauf auch der oben genannte Perotti hinweist.<\/p><p>Hinzukommt, dass L&auml;nder wie Griechenland oder Spanien z.B. im Verh&auml;ltnis zu Schweden kaum mit einer wettbewerbsf&auml;higen Industrie ausgestattet sind, was sich u.a. an der Exportquote (Exporte als Anteil am BIP) ablesen l&auml;sst. Die Exportquoten im Warenhandel lagen 2011 f&uuml;r Griechenland bei 11, 5 Prozent, f&uuml;r Spanien bei 20,4 Prozent und f&uuml;r Schweden bei 35,5 Prozent. Wer sich &uuml;ber die schwache industrielle Basis Griechenlands genauer informieren m&ouml;chte, kann sich bei der <a href=\"http:\/\/www.unido.org\/index.php?id=1001461\">UNIDO informieren<\/a>.<\/p><p>So hatte beispielsweise Schwedens Wertsch&ouml;pfung in der verarbeitenden Industrie (Manufacturing Value Added) einen EU-Anteil von 3,2 Prozent im Jahre 2000, von 3,9 Prozent im Jahre 2005 und von 4,2 Prozent  im Jahre 2010, w&auml;hrend Griechenland 2000 auf 0,8 Prozent, 2005 auf 0,9 Prozent und 2010 auf 1 Prozent kam. Portugal hat sich im selben Zeitraum von 1,2 Prozent auf 1,1 Prozent verschlechtert. Das weitaus gr&ouml;&szlig;ere Spanien sank von 6,6 Prozent (2000) auf 5,9 Prozent (2010). &Auml;hnlich sieht es aus, wenn man beispielsweise die Wertsch&ouml;pfung pro Besch&auml;ftigten in den einzelnen Branchen ansieht. &Uuml;ber die UNIDO-Statistik lassen sich sogar die Lohnst&uuml;ckkosten in einzelnen Branchen berechnen. Selbst dort wo die Wertsch&ouml;pfung hoch und die Lohnst&uuml;ckkosten niedrig sind, ist zu beachten, wie gro&szlig; der Anteil der verarbeitenden Industrie (Anteil am BIP) in einem Land  ist: Griechenland: 9 Prozent, Portugal: 13 Prozent, Spanien: 12 Prozent, Schweden: 20 Prozent. &ndash; F&uuml;r L&auml;nder wie Griechenland, Portugal oder Spanien, die ihre externen Schulden &uuml;ber Exporteinnahmen bedienen sollen, bedarf es, ob nun in der W&auml;hrungsunion oder au&szlig;erhalb, einer Verbreiterung der industriellen Basis, welche allerdings nicht in der kurzen Frist herzustellen ist. Konjunkturprogramme bringen hier wenig, gefragt sind, auch vonseiten der europ&auml;ischen Union, Investitionsprogramme z.B. f&uuml;r den jeweiligen Mittelstand &ndash; das geht nicht ohne Geld, wie uns die Rede von den sogenannten &bdquo;Strukturreformen&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120427_anmerkung_op.pdf\">weismachen will [PDF &ndash; 50 KB]<\/a>.<\/p><p>D.h. aber letztlich, dass diese L&auml;nder an ein Tabu des marktgl&auml;ubigen, europ&auml;ischen Binnenmarktprojekts r&uuml;hren m&uuml;ssen, indem sie Industriepolitik betreiben, indem sie &ouml;ffentliche Mittel einsetzen, um bestimmte Wirtschaftszweige zu f&ouml;rdern oder nationale Industrien zu sch&uuml;tzen. Es gen&uuml;gt eben nicht, dass wir nun alle Feta und Oliven&ouml;l kaufen. &ndash; Nat&uuml;rlich hat das Exportkapital Kerneuropas nur wenig Interesse daran, dass die europ&auml;ische Peripherie industriell aufr&uuml;stet und sich zur Konkurrenz entwickelt. Da ist es doch viel sch&ouml;ner, wenn der europ&auml;ische Steuerzahler Transfers in diese L&auml;nder finanziert und das Kapital diese &uuml;ber seine Exporte wieder absch&ouml;pft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir kennen alle die Propaganda von Gesundsparen in Politik und Medien, die allerdings meist wenig konkret ist. Seitens der Wissenschaft wird allgemein einger&auml;umt, dass Austerit&auml;tsprogramme negative Folgen f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung haben &ndash; allerdings nur in der sehr kurzen Frist. Angesto&szlig;en durch einen Beitrag in der Neuen Z&uuml;richer Zeitung &ldquo;Wie Schweden sich aus der Krise<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13332\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[13,123,156],"tags":[423,981],"class_list":["post-13332","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-kampagnentarnworteneusprech","category-schulden-sparen","tag-austeritaetspolitik","tag-stark-juergen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13332"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13332\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53834,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13332\/revisions\/53834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}