{"id":133406,"date":"2025-05-24T14:00:48","date_gmt":"2025-05-24T12:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133406"},"modified":"2025-05-24T16:59:33","modified_gmt":"2025-05-24T14:59:33","slug":"politshow-fuer-schoene-bilder-vom-schloss-ins-hotel-bundespraesident-steinmeier-verlegt-seinen-amtssitz-in-die-provinz-nach-delitzsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133406","title":{"rendered":"Politshow f\u00fcr sch\u00f6ne Bilder: Vom Schloss ins Hotel \u2013 Bundespr\u00e4sident Steinmeier verlegt seinen Amtssitz in die Provinz nach Delitzsch"},"content":{"rendered":"<p>Sie wissen nicht, wo Delitzsch liegt? Die als Gro&szlig;e Kreisstadt bezeichnete Kommune liegt n&ouml;rdlich von Leipzig, in Sachsen, Ostdeutschland. Dahin hat Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier diese Woche seinen Amtssitz &bdquo;verlegt&ldquo;: vom Schloss Bellevue in Berlin ins Hotel &bdquo;Wei&szlig;es Ross&ldquo; in Delitzsch. Keine Angst, das ist nicht f&uuml;r st&auml;ndig, lediglich f&uuml;r drei Tage. Wer danach fragt, warum die Show sein muss, kann den Grund beim Staatsfernsehen <em>MDR<\/em> erfahren. Dort sagt Steinmeier worth&uuml;lsenreich, wie man das von ihm kennt: &bdquo;Wer etwas wissen will &uuml;ber unser Land, der muss das Ohr bei den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern haben.&ldquo; Ein Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Sch&ouml;ne Marketing-Aktion &ndash; f&uuml;r Steinmeier, der sich treu bleibt<\/strong><\/p><p>Die Marketing-Profis des Bundespr&auml;sidenten sind wirklich gut. Sie wissen, was ihrem Chef gef&auml;llt: vor allem wenig Stress, angenehme Umgebungen, ein fein sortierter Tagesplan; und das alles in sch&ouml;nen Bildern und Zitaten verewigt, auf dass es keinem wehtut und man so tun kann, als sei doch trotz &ndash; zugegeben &ndash; einiger Probleme im Land alles fein, alles schick.<\/p><p>Die Leute von der Marketing-Abteilung haben sich also wieder etwas Sch&ouml;nes ausgedacht: den Frank-Walter Steinmeier einfach in die Provinz fahren lassen (noch dazu mit der Regionalbahn) und die Order f&uuml;r das Volk ausgeben: Steinmeier verlegt seinen Amtssitz. Die s&auml;chsische Stadt Delitzsch wurde ausgew&auml;hlt, kein Wunder. Anhand von Ablauf und Vorstellung, Geschichte, Gegenwart und Zukunftsaussichten erweist sich die s&auml;chsische Kommune n&ouml;rdlich von Leipzig (tats&auml;chlich scheint es in Sachsen noch gute Geschichten zu geben) in der Tat daf&uuml;r geeignet, dass Steinmeier nicht allzu viel Stress bekommt, was etwaige konfrontative Begegnungen und Lebensrealit&auml;ten im Deutschland des Jahres 2025, wahlweise Ostdeutschland 2025 betrifft. Und ja, dem Bundespr&auml;sidenten steht es an sich immer gut an, sich umzuh&ouml;ren und umzuschauen im Land. Der MDR schreibt dazu:<\/p><blockquote><p>\n<em>Der Besuch ist Teil der Reihe &ldquo;Ortszeit Deutschland&rdquo;, bei der Deutschlands Staatsoberhaupt regelm&auml;&szlig;ig in Regionen reist, um mit B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern zu sprechen und die Entwicklung ihrer Orte kennenzulernen. Delitzsch ist der 15. Ortstermin dieser Reihe. Zum Auftakt sprach er mit Ladeninhabern, Handwerkern sowie Imbissbetreibern auf dem Marktplatz.<\/em><br>\n<em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/delitzsch-eilenburg-torgau\/bundespraesident-steinmeier-kaffeetafel-politik-wehrpflicht-ehrenamt-100.html\">MDR<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Sp&auml;testens bei der Themenwahl f&uuml;r die B&uuml;rgergespr&auml;che im Ort bleibt sich Bellizist Frank-Walter Steinmeier dann aber treu: Denn ganz oben auf seiner Liste steht das Werben f&uuml;r die Wehrpflicht, selbstredend elegant eingebettet in die Kaffeestunde mit B&uuml;rgern wird gefragt: <a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Berichte\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/2025\/05\/250520-22-Ortszeit-Delitzsch.html\">&bdquo;Brauchen wir eine Wehrpflicht und soziale Pflichtzeit?&ldquo;<\/a><\/p><p><strong>Brave mediale Begleitung rollt den roten Teppich aus<\/strong><\/p><p>Die mediale Begleitung des <em>MDR<\/em> erweist sich f&uuml;r mich als brave Sonnenschein-Berichterstattung, die Steinmeier sicher gefallen d&uuml;rfte, nachdem er in den vergangenen Wochen bei anderen Auftritten und Reisen weniger sch&ouml;ne Bilder und Kommentare f&uuml;r das Geschichtsalbum einsammelte. Die Bilder aus Delitzsch dagegen sind sch&ouml;n: Bratwurstessen auf dem Marktplatz, Schallplatteneinkauf in der Altstadt, ein Schw&auml;tzchen mit einer Stadtf&uuml;hrerin. Steinmeier kann das, mit Leuten, l&auml;cheln, unverbindlich, ihm sei es geg&ouml;nnt. Und Orden verteilen. Wo? Na, in einem Barockschloss.<\/p><p><strong>D&ouml;beln oder Bad Blankenburg w&auml;ren h&auml;rtere Jobs gewesen<\/strong><\/p><p>Der Bundespr&auml;sident kann, nebenbei gesagt, froh sein, dieser Tage im Delitzscher Hotel &bdquo;Wei&szlig;es Ross&ldquo; zu residieren statt in D&ouml;beln (Sachsen) oder in Bad Blankenburg (Th&uuml;ringen). Dann w&auml;re es wohl nix mit guter Laune gewesen. Die Marketing-Profis des Bundespr&auml;sidenten h&auml;tten ihrem Chef damit h&auml;rtere Jobs beschert.<\/p><p>In D&ouml;beln h&auml;tte Steinmeier, der durch Ohrenaufsperren viel &uuml;ber die Geschehnisse im Land h&ouml;rt, Geschichten harter bundesdeutscher Gegenwart erfahren. Der <em>MDR<\/em> berichtet, dass viele kleine Unternehmer, H&auml;ndler, Macher, B&uuml;rger, Menschen, denen Steinmeier also gern zuh&ouml;rt, um ihre blanke wirtschaftliche Existenz f&uuml;rchten:<\/p><blockquote><p>\n<em>Schnell und unb&uuml;rokratisch sollten die Corona-Soforthilfen ausgezahlt werden. Dass viele Unternehmen sie nun zur&uuml;ckzahlen sollen, ist f&uuml;r die meisten eine b&ouml;se &Uuml;berraschung. In D&ouml;beln haben H&auml;ndler dagegen protestiert. Sie f&uuml;hlen sich von der damaligen Bundesregierung betrogen, weil damals von einem Zuschuss und nicht von einem Kredit die Rede war.<\/em><br>\n<em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/chemnitz\/doebeln-rochlitz\/corona-hilfe-rueckzahlung-102.html\">MDR<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Was wohl Steinmeier dar&uuml;ber sagen w&uuml;rde, w&auml;re er vor Ort? Helfen etwa, die Politik auffordern, b&uuml;rgernah und fair zu handeln, anstatt daf&uuml;r zu sorgen, dass die Menschen sich betrogen f&uuml;hlen, schlimmer, sie wohl in der Tat hintergangen wurden? Steinmeier hatte im Fr&uuml;hjahr zum Thema <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130373\">Corona-Aufarbeitung<\/a> in sein Schloss gebeten &ndash; und bewiesen, dass er ein Meister des Redens um den hei&szlig;en Brei ist.<\/p><blockquote><p>\n<em>H&auml;ndler gehen in D&ouml;beln auf die Stra&szlig;e<\/em><\/p>\n<p><em>Die Gewerbetreibenden in D&ouml;beln, die nun ihre Corona-Soforthilfen zur&uuml;ckzahlen sollen, f&uuml;hlen sich betrogen, denn die Hilfen wurden ihrer Ansicht nach damals nicht als zur&uuml;ckzuzahlendes Darlehen in Aussicht gestellt. Letzte Woche Montag machten sie ihrem Unmut Luft und versammelten sich zum Protest in der s&auml;chsischen Kleinstadt, weil sie um ihre Existenz f&uuml;rchten. W&auml;hrend der Corona Pandemie waren sie gezwungen, &uuml;ber Wochen ihre L&auml;den zu schlie&szlig;en. Ihre Einnahmen waren von heute auf morgen weggebrochen.<\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt f&uuml;nf Jahre nach dem ersten Lockdown sollen sie, wie viele andere bundesweit auch, die sogenannten Corona-Soforthilfen aber doch wieder zur&uuml;ckzahlen. Sie werfen der Politik Wortbruch vor. &bdquo;Der O-Ton vom damaligen Finanzminister war: Das sind Zusch&uuml;sse, sie m&uuml;ssen nicht zur&uuml;ckgezahlt werden. Das ist f&uuml;r uns der O-Ton, denn es sollten Hilfen sein. Es sind am Ende Schulden und die w&uuml;rden die kleinen mittelst&auml;ndischen Unternehmen in den Konkurs f&uuml;hren&ldquo;, erkl&auml;rt Friseurmeisterin Grit Neumann am Rande der Demo dem MDR Magazin Umschau &bdquo;Die R&uuml;ckforderung ist der Todessto&szlig; f&uuml;r viele kleine Gesch&auml;fte. Das ist wirklich so&ldquo;, f&uuml;gt Jens Jung hinzu. Er ist Inhaber eines Schuhgesch&auml;ftes.<\/em><\/p>\n<p><em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/chemnitz\/doebeln-rochlitz\/corona-hilfe-rueckzahlung-102.html\">MDR<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>In Bad Blankenburg in Th&uuml;ringen w&auml;re es Steinmeier &auml;hnlich wie in D&ouml;beln ergangen. Sein L&auml;cheln w&auml;re verflogen. In Bad Blankenburg gibt es ein kleines Werk des Milliarden-Konzerns Continental, 185 Mitarbeiter. Diese verlieren nun ihren Job, was ein schwerer Schlag f&uuml;r die 6.000-Einwohner-Gemeinde ist. Der Betrieb schreibt schwarze Zahlen (!), das reicht nicht. In einem Beitrag von <em>Focus<\/em> ist das Drama halbwegs zu erfassen, als w&uuml;rde Steinmeier am Werktor stehen und die Leute reden h&ouml;ren:<\/p><blockquote><p>\n<em>Sie haben zum Teil jahrzehntelang flei&szlig;ig und hart gearbeitet, haben gute Produkte gebaut, haben sich mit ihrem Arbeitgeber identifiziert, haben vom Lohn ihre Familien ern&auml;hrt und in der Stadt eingekauft &ndash; und nun werden sie eiskalt &bdquo;entsorgt&ldquo;, wie es auf einem anderen Protestbanner nahe der Firma hei&szlig;t.<\/em><br>\n<em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/auto\/autostandort-deutschland\/ausgeloescht-und-entsorgt-185-continental-arbeiter-verlieren-jobs_99a2c856-d027-4fbb-ac49-9d32b6f0cc44.html\">Focus<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Delitzsch, ein Ort der Hoffnung und des fairen Kapitalismus<\/strong><\/p><p>So tobt der Kapitalismus pur in Th&uuml;ringen, dagegen etwas Hoffnung in Sachsen. Ganz im Wortstil Steinmeiers wird beim <em>MDR<\/em> formuliert, dass Delitzsch in den vergangenen Jahrzehnten enorme Herausforderungen gemeistert und sich als Stadt und Region neu erfunden habe. Delitzsch stehe auch daf&uuml;r, dass progressive Ideen umgesetzt werden, wenn der politische Wille daf&uuml;r vorhanden ist. So hat der Politiker Hermann Schulze-Delitzsch 1849 hier die ersten gewerblichen Genossenschaften ins Leben gerufen. Steinmeier erf&auml;hrt, dass Delitzsch von der wirtschaftlichen Dynamik im Norden Leipzigs und wom&ouml;glich vom geplanten Gro&szlig;forschungszentrum &bdquo;Center for the Transformation of Chemistry&ldquo;, wie das auf Neudeutsch hei&szlig;t, profitieren soll. Falls das Projekt in Gang kommt, k&ouml;nnte dort erforscht werden, wie die chemische Industrie ohne fossile Brennstoffe auskommen kann. Bis zu 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen in dem Forschungszentrum arbeiten, hei&szlig;t es. Weitere 3.000 Arbeitspl&auml;tze k&ouml;nnten bei Zulieferern und Dienstleistern entstehen. (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/delitzsch-eilenburg-torgau\/forschung-zentrum-chemie-industrie-100.html\"><em>MDR<\/em><\/a>)<\/p><p><strong>Fazit?<\/strong><\/p><p>Steinmeiers Motivation, seinen Amtssitz zu verlegen, in die Provinz zu fahren und so weiter, begr&uuml;ndet er wie anfangs erw&auml;hnt so: &bdquo;Wer etwas wissen will &uuml;ber unser Land, der muss das Ohr bei den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern haben.&ldquo; Der Besuch des Bundespr&auml;sidenten, seine Allgemeinpl&auml;tze, seine Zugeh&ouml;rigkeit zur politischen Klasse samt des eingefahrenen, fest betonierten Status quo der Verh&auml;ltnisse erleben die B&uuml;rger vor Ort. Das &lsquo;dem Volk aufs Maul Schauen&rsquo; l&auml;sst das n&uuml;chterne Fazit zu, dass alles wie gehabt ist und bleibt.<\/p><blockquote><p>\n<em>Durch den Steinmeier-Besuch werde sich ohnehin nichts &auml;ndern, sagt Tim Brosig. &ldquo;Es ist nur ein repr&auml;sentativer Besuch. In den letzten Tagen ist Delitzsch zwar sch&ouml;ner gemacht worden. Danach wird es aber normal weitergehen, als w&auml;re er nie da gewesen&rdquo;, meint der 21-J&auml;hrige. Es sei allein eine Reise f&uuml;r den Bundespr&auml;sidenten, die letztendlich wenig f&uuml;r die B&uuml;rger bringe.<\/em><br>\n<em>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/delitzsch-eilenburg-torgau\/bundespraesident-steinmeier-besuch-buerger-kritik-100.html\">MDR<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><small>Titelbild: penofoto\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie wissen nicht, wo Delitzsch liegt? 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