{"id":13347,"date":"2012-05-25T08:57:55","date_gmt":"2012-05-25T06:57:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347"},"modified":"2012-05-25T09:16:34","modified_gmt":"2012-05-25T07:16:34","slug":"hinweise-des-tages-1641","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h01\">Sahra Wagenknecht &ndash; Deutschland braucht Die Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h02\">Franz Walter &ndash; Abgang des linken Mephisto<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h03\">Occupy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h04\">Sarrazin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h05\">Deutsche horten fast f&uuml;nf Billionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h06\">EU-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h07\">Peter Bofinger &ndash; Geuro, mir graut vor dir!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h08\">BUBA: Bilanz des Wahnsinns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h09\">EU-Parlament will st&auml;rkere Finanztransaktionssteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h10\">Germany has all but turned Japanese<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h11\">Prost Armut!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h12\">Deutsche Banken buhlen um Schweizer Schwarzgeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h13\">Studie zur Riester-Rente: Hohe Rendite in der Ansparphase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h14\">DGB-Index Gute Arbeit: Junge Besch&auml;ftigte unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h15\">Gen-Lobby eng mit deutschen Beh&ouml;rden verbunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h16\">Desaster Bologna<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347#h17\">Kein Verkl&auml;rer als Erkl&auml;rer &ndash; oder: ein verfr&uuml;hter Aufruf, Steffen Seibert kein &ouml;ffentlich-rechtliches Engagement mehr zu gew&auml;hren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13347&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht &ndash; Deutschland braucht Die Linke<\/strong><br>\nDie Partei durchlebt ihre schwerste Krise. Schuld daran sind die innerparteilichen K&auml;mpfe. Dabei ist sie als Gegenkraft zum neoliberalen Einheitsprogramm unverzichtbar. [&hellip;]<br>\nWer sonst wehrt sich gegen das fortgesetzte milliardenschwere Freikaufen von Banken, Hedge-Fonds und Spekulanten zulasten der Steuerzahler auf nationaler wie europ&auml;ischer Ebene?<br>\nWo sonst formiert sich ernsthafte Opposition gegen Angela Merkels Kurs, die Folgen dieser Politik jetzt auf Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslose abzuw&auml;lzen?<br>\nWelche Partei au&szlig;er der Linken skandalisiert den Irrsinn der EZB-Strategie, die privaten Banken mit billigem Geld vollzupumpen, aber die Staaten am langen Arm verhungern zu lassen?<br>\nWer spricht aus, dass eine derartige Abh&auml;ngigkeit gew&auml;hlter Regierungen von der Willk&uuml;r der Finanzm&auml;rkte mit Demokratie ebenso unvereinbar ist wie die mit dem Fiskalpakt geplante Aushebelung der Budgethoheit nationaler Parlamente?<br>\nWer fordert, die f&uuml;r die Staatsschulden haften zu lassen, die von ihrer Entstehung am meisten profitiert haben? Immerhin waren es Konzerne, Spitzenverdiener und Verm&ouml;gende, die in Deutschland seit 1999 erheblich entlastet wurden.<br>\nUnd wer verlangt, die politischen Weichenstellungen, die die miserable Entwicklung der L&ouml;hne in Deutschland verursacht haben &ndash; von Hartz IV bis zur Liberalisierung der Leiharbeit -, zur&uuml;ckzunehmen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:sahra-wagenknecht-deutschland-braucht-die-linke\/70041462.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a>\n<p><strong>Wie als Beweis zu Wagenknechts Aufsatz: Auch SPD und Gr&uuml;ne gehen auf Distanz zu Hollande<\/strong><br>\nSPD und Gr&uuml;ne sprechen sich gegen Eurobonds aus, wie sie der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande fordert. Der SPD-Vorsitzende Gabriel bezeichnet die Debatte als &bdquo;skurril&ldquo;. Die Gr&uuml;nen erw&auml;gen einen Sonderparteitag zum Fiskalpakt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/eurobonds-auch-spd-und-gruene-gehen-auf-distanz-zu-hollande-11762018.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> SPD und Gr&uuml;ne &uuml;bertreffen sich gegenseitig im Wettbewerb, wer 2013 Juniorpartner unter Merkels Regentschaft zu werden. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig die LINKE als einzige inhaltlich &uuml;berzeugende Oppositionspartei ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Franz Walter &ndash; Abgang des linken Mephisto<\/strong><br>\nOskar Lafontaine ist eine Reizfigur, er ist herrisch, populistisch, laut. Sein Auftreten hat ihn zu einem der meistgehassten Politiker der Republik gemacht. Doch er hat mehr bewirkt als die meisten seiner Gegner &ndash; vor allem in der Sozialdemokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/oskar-lafontaines-karriere-in-spd-und-linke-a-834806.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Jenseits der &uuml;blichen Klischees, die bei einem Artikel &uuml;ber Lafontaine wohl nicht fehlen d&uuml;rfen, finden sich in diesem Artikel auch einige interessante Thesen zum Aufstieg und Niedergang der Linken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Franz Walter greift den Popanz, den die Mainstreampresse aufgebaut hat, auf und legitimiert ihn durch sein pseudo-soziologisches Geschwafel. Nicht Lafontaines Auftreten hat ihn zum angeblich meistgehassten Politiker der Republik gemacht, sondern die Kampagnen der Mainstreampresse aber auch die Berichterstattung der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender. Man erinnere sich an das uns&auml;gliche Sommerinterview 2009 mit Peter Frey ihm im ZDF. Ich hatte schon die Gelegenheit Lanfontaine live als Redner zu sehen und konnte ihn nicht als den br&uuml;llenden Demagogen erleben, als den ihn Walter darstellt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Da zwischen den Zeilen des pseudo-soziologischen Geschwafels Reste einer gewissen Wertsch&auml;tzung von Lafontaines Leistungen und F&auml;higkeiten nicht unwidersprochen stehen bleiben d&uuml;rfen, leistete die Spiegel-Redaktion bei der Auswahl eines besonders abgehoben-napoleonesquen Fotos zwecks D&auml;monisierung und Diffamierung wieder mal ganze Arbeit.<\/em><\/p>\n<p><strong>Zur Medienkampagne gegen Lafontaine hier noch einmal eine kleine Momentaufnahme (ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit), die JK zusammengestellt hat:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><em>Im heute-journal eine h&auml;mische Anmoderation von Claus Kleber zu Lafontaines Verzicht auf die Kandidatur zum Parteivorsitz der Linken: &ldquo;Lafontaine hat heute wieder, na, den Lafontaine gemacht und hingeschmissen.&rdquo;<\/em><\/li>\n<li><em>Auch die Mainstreampresse &uuml;berschl&auml;gt sich mit h&auml;mischen und hasserf&uuml;llten Kommentaren. <\/em><\/li>\n<li><em>Besonders &uuml;bel der Kommentar aus der SZ, der auch wirklich alle Schmutzk&uuml;bel der Mainstreamjournaille ausgiest und die &auml;ltesten Kamelen wie etwa Klaus Ernst&rsquo;s Porsche wieder aufw&auml;rmt. Wenn dieselben Ma&szlig;st&auml;be an die Politiker der FDP angelegt w&uuml;rden:<\/em><\/li>\n<li><em>SZ: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/linke-im-chaos-lafontaines-letzte-schlacht-1.1358919\">Lafontaines letzte Schlacht<\/a><\/em><br>\n<em>Damit w&auml;re sein Plan aufgegangen, die gegenw&auml;rtigen Parteivorderen der Linken die Karre erst mal geh&ouml;rig vor die Wand fahren zu lassen &ndash; um dann wie Ph&ouml;nix aus der Asche zu steigen und sich auf dem Parteitag im Juni vom jubelnden Parteivolk als Heilsbringer erneut in das Amt des Parteivorsitzenden tragen zu lassen.<\/em><br>\n<em>Aber: Lafontaine hat sich verrechnet.<\/em><br>\n<em>Es gibt keine Einigung, stattdessen kracht es weiter gewaltig in der Partei. Die ostdeutschen Reformer um Fraktionsvize Dietmar Bartsch proben den Aufstand. Sie wollen nicht l&auml;nger zusehen, wie ihre Partei an der Rolle der Beton-Opposition zerbricht, die Lafontaine der Partei aufgedr&uuml;ckt hat.<\/em><br>\n<em>Vor allem die Reformer aber k&ouml;nnen sich kaum vorstellen, dass Lafontaine und Wagenknecht zur gleichen Zeit wichtige Rollen in der Partei &uuml;bernehmen. Das w&uuml;rde den Eindruck noch verst&auml;rken, die Partei w&auml;re so etwas wie Lafontaines privater Hobbykeller, in dem er schalten und walten kann, wie er will.<\/em><\/li>\n<li><em>FAZ: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/oskar-lafontaine-ende-einer-aera-11760464.html\">Ende einer &Auml;ra<\/a><\/em><br>\n<em>Mit seiner selbstherrlichen Bewerbung f&uuml;r den Parteivorsitz hatte Oskar Lafontaine die Linkspartei vollends ins Chaos gest&uuml;rzt.<\/em><br>\n<em>Die &Auml;ra Lafontaine in der Linkspartei h&auml;tte ein w&uuml;rdigeres Ende verdient gehabt. Aber Oskar Lafontaine bleibt Oskar Lafontaine. Mit seiner selbstherrlichen Bewerbung f&uuml;r den Parteivorsitz &ndash; alle anderen mussten gef&auml;lligst verzichten, sonst macht er es nicht &ndash; hatte er die ohnehin zerzauste Linkspartei vollends ins Chaos gest&uuml;rzt. Alte Gr&auml;ben ideologischer und geographischer Art brachen wieder auf. Das ging so weit, dass Orthodoxe und Reformer sich w&uuml;st beschimpften und schon vom Scheitern der Ost-West-Fusion die Rede war.<\/em><\/li>\n<li><em>WAZ: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/lafontaine-ist-weg-aber-das-stoerpotential-bleibt-id6685033.html\">Lafontaine ist weg, aber das St&ouml;rpotential bleibt<\/a><\/em><br>\n<em>Der Abgang von Oskar Lafontaine hilft der Linken. Denn der ehemalige Vorsitzende war Teil des Problems, nicht der L&ouml;sung. Sein Abgang erm&ouml;glicht der Linken einen Neuanfang, wie sie ihn braucht. Doch Vorsicht: Ein Lafontaine ist immer noch gef&auml;hrlich. Ein Kommentar.<\/em><br>\n<em>So kann man sich t&auml;uschen. So hat sich Oskar Lafontaine get&auml;uscht: Er war nicht Teil der L&ouml;sung. Er war Teil des Problems. Mit seiner Bewerbung f&uuml;r den Vorsitz der Linken hat er die Linkspartei gespalten, in Ossis und Wessis, hier die Reformer und dort die Radikallinke. Also zog er am Dienstag seine Kandidatur zur&uuml;ck, aus Einsicht und mutma&szlig;lich auch aus einem Gef&uuml;hl der Kr&auml;nkung heraus. Lafontaine meinte, dass ihm eine Kampfkandidatur gegen Dietmar Bartsch nicht zumutbar sei . Es w&auml;re nicht der &ldquo;kr&ouml;nende Abschluss&rdquo; seiner Karriere gewesen. Doch, doch, das hat er so gesagt, wortw&ouml;rtlich, pers&ouml;nlich nachvollziehbar, aber als demokratisches Lehrst&uuml;ck: ein Witz.<\/em><br>\n<em>Bartsch ist der richtige Mann. Er ist 14 Jahre j&uuml;nger als Lafontaine, der mit seinen 68 Jahren bestenfalls ein &Uuml;bergangsvorsitzender geworden w&auml;re. Und er kommt aus der Mitte der Partei. Das ist immer noch der Osten. Au&szlig;erdem steht er f&uuml;r einen Kurs der Ann&auml;herung an Rot-Gr&uuml;n, w&auml;hrend sich Lafontaine an der SPD abgearbeitet hat.<\/em><\/li>\n<li><em>Berliner Zeitung: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/meinung\/kommentar-linke-oskar-geht--die-frauen-kommen,10808020,16094402.html\">Oskar geht, die Frauen kommen<\/a><\/em><br>\n<em>Ex-Parteichef Oskar Lafontaine hat zurecht seinen Verzicht erkl&auml;rt. Der eitle Saarl&auml;nder ist nicht an den renitenten Ostdeutschen gescheitert, sondern an sich selbst und seinem F&uuml;rsprecher, dem Parteivorsitzenden Klaus Ernst. Sie glaubten ernsthaft, die Linke mit Drohungen unter Druck setzen zu k&ouml;nnen und haben dabei nur jene Grube ausgehoben, in die Lafontaine dann gefallen ist. F&uuml;r Fraktionsvize Dietmar Bartsch ist das keine gute Nachricht.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> H&auml;tte JK auch noch die taz (z.B. &bdquo;<a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Lafontaines-Rueckzug\/!93879\/\">Opfer einer sagenhaften Eitelkeit<\/a>&ldquo; oder &bdquo;<a href=\"http:\/\/taz.de\/Der-Abgang-Oskar-Lafontaines\/!93930\/\">Der linke Rechthaber<\/a>&ldquo; in seinen &bdquo;Mini-Pressespiegel&ldquo; aufgenommen, w&auml;re das Bild der Kampagne noch schmieriger.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Occupy<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Friede, Freude, Pflastersteine<\/strong><br>\n&Uuml;ber das Versagen der b&uuml;rgerlichen Medien nach den Blockupy-Protesten.<br>\nVielen Aktiven, die am vorigen Samstag und Sonntag von den Blockupy-Protesten aus der Frankfurter Innenstadt in ihre Heimatst&auml;dte zur&uuml;ckkehrten, musste der Montag wie eine Art Aschermittwoch erscheinen &ndash; zumindest was die Tagespresse anging. Ihr Protest, der im Vorverkauf als Geisterbahn durch die Medien dampfte, zwischendurch mangels Interesse kurz abgesetzt wurde, gipfelte schlie&szlig;lich in der massenmedialen Premierenshow am 19. Mai irgendwo zwischen Halloween und Karneval. Die Polizei habe sich blamiert &ndash; die Aktionen dagegen seien bunt, kreativ, fr&ouml;hlich und vor allem eines gewesen: friedlich. Daher landeten sie dann konsequent am Montag danach auch nicht mehr auf den Titelseiten.<br>\nEine der gr&ouml;&szlig;ten Kundgebungen, die die Stadt Frankfurt in diesem Jahrtausend gesehen hat, durchgesetzt gegen eine Orgie von Verboten und einen martialischen Polizeieinsatz, 25.000 Teilnehmerinnen aus ganz Europa, der gr&ouml;&szlig;te Protest gegen Merkels Krisenregime, den Deutschland bisher gesehen hat &ndash; und selbst die heimische Frankfurter Rundschau hatte daf&uuml;r nur einige Spalten im Lokalteil &uuml;ber. Lediglich einige linke, von vornherein interessierte Medien berichteten auch am Montag noch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dasdossier.de\/magazin\/gesellschaft\/soziale-bewegungen\/friede-freude-pflastersteine\">Das Dossier<\/a><\/li>\n<li><strong>Wir gehen nicht mehr weg<\/strong><br>\nOccupy ist zur&uuml;ck &ndash; und breiter aufgestellt als je &shy;zuvor. Gut so. Denn die au&szlig;erparlamentarische Opposition wird dringend gebraucht<br>\nDer Grund der Festnahme, so steht es im Kurzbericht der Polizei: Antikapitalismus. Ende vergangener Woche wurden hunderte Menschen nicht aufgrund einer Straftat, sondern wegen ihrer politischen Haltung in Gewahrsam genommen. Sie befanden sich auf dem Weg nach Frankfurt am Main, zu den &bdquo;Blockupy&ldquo;-Protesten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1221-wir-gehen-nicht-mehr-weg\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sarrazin<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Robert von Heusinger  &ndash; So trickst Sarrazin<\/strong><br>\nDas neue Buch von Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin hat &uuml;berraschend h&auml;ufig attestiert bekommen, es argumentiere wirtschaftlich korrekt (etwa Micha Brumlik in der taz oder auch David Hugendick auf zeit.de). Aber ist das wirklich so, oder haben es nur Feuilletonisten rezensiert, die bei einer Tabelle mit ein paar Prozentzahlen schon von der Ehrfurcht gepackt werden? In Wirklichkeit hat Sarrazin bei &ldquo;Europa braucht den Euro nicht&rdquo; dieselben Tricks angewendet wie bei seinem Bestseller &ldquo;Deutschland schafft sich ab&rdquo;. Das Buch ist keine rationale Abw&auml;gung der wirtschaftlichen Vor- und Nachteile des Euro, sondern ein ganz klar auf die These: Zur&uuml;ck zur D-Mark hingeschriebenes Pamphlet. Daf&uuml;r ist Sarrazin alles recht: Auslassen, weglassen, umdeuten, bewusst falsch interpretieren. Vor allem das bewusste falsche Interpretieren von Statistiken werden wir uns gleich genauer anschauen. (Was ich vom Buch halte, mein Verriss steht hier.) Zwei Tabellen in dem Buch sind zentral, um seine These, der Euro hat Deutschland keine Vorteile gebracht, zu st&uuml;tzen. Das BIP pro Kopf in Kaufkraftparit&auml;ten sowie die Entwicklung des Au&szlig;enhandels Deutschlands mit der Eurozone, der Rest-EU und dem Rest der Welt. Aber der Reihe nach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/05\/23\/so-trickst-sarrazin_4821\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><strong>Sarrazins Entt&auml;uschung<\/strong><br>\nThilo Sarrazin langweilt die deutsche Presse. Das ist nicht erstaunlich. Wo man doch wie ein Pawlowscher Hund auf den Skandal konditioniert ist. Dabei ist Sarrazin nur aus einem Grund interessant: In ihm dokumentiert sich der Wandel in der Sichtweise auf den Euro. Der kommt im Vergleich seiner heutigen Positionen mit seinem Buch von 1996 &ldquo;Der Euro: Chance oder Abenteuer?&rdquo; zum Ausdruck. Sarrazin bem&uuml;hte sich heute darum, die Kontinuit&auml;t in seiner Argumentation deutlich zu machen. In seinem neuen Buch hat er das ebenfalls formuliert. Er zitiert daf&uuml;r vor allem die Passagen, wo er damals auf die &ldquo;No bail&rdquo; Klauseln hingewiesen hatte. Ansonsten hofft er offenkundig darauf, dass niemand sein Buch von 1996 gelesen hat. Diese Annahme ist sicherlich gut begr&uuml;ndet. Allerdings versteht man dann auch nicht, worum es bei Sarrazin eigentlich geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2012\/05\/22\/sarrazins-enttauschung\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=sarrazins-enttauschung\">Wiesaussieht<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutsche horten fast f&uuml;nf Billionen Euro<\/strong><br>\nDie stabile Konjunktur macht es m&ouml;glich: Die Bundesb&uuml;rger haben im vergangenen Jahr so viel Geld angeh&auml;uft wie nie zuvor. Fast f&uuml;nf Billionen Euro sind es insgesamt. Fraglich ist allerdings, wie lange der Boom noch anh&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutsche-sind-so-reich-wie-nie-a-834978.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dies ist wieder einaml Artikel, bei dem man einfach nur noch den Kopf sch&uuml;tteln kann. Alleine schon die &Uuml;berschrift ist ein schlechter Witz. Wer Geld &bdquo;hortet&ldquo;, entzieht es dem Wirtschaftskreislauf. Die Bestandteile des Geldverm&ouml;gens sind jedoch Bestandteil des Wirtschaftskreislauf, werden also explizit nicht &bdquo;gehortet&ldquo;. Auch in den anderen Punkten, f&auml;llt der Artikel komplett durchs Qualit&auml;tsraster. Bruttogeldverm&ouml;gen werden nicht vom Nettogeldverm&ouml;gen unterschieden, es wird nicht darauf hingewiesen, dass es bei den Geldverm&ouml;gen ganz massive Ungleichgewichte zwischen den reichsten 10% und den unteren 90% gibt und nat&uuml;rlich wird auch &bdquo;vergessen&ldquo;, dass gro&szlig;e Teile des (Netto-)Geldverm&ouml;gens Unternehmensanteile (z.B. Aktien) und Anleihen (z.B. Staatsanleihen) sind. In einer geschlo&szlig;enen Volkswirtschaft ist &uuml;brigens das Geldverm&ouml;gen &uuml;ber alle Sektoren immer Null, da sich Forderungen und Verbindlichkeiten ausgleichen. Ein steigendes (Netto-)Geldverm&ouml;gen des Privatsektors ist also bei einer steigenden Verschuldung des Staates unumg&auml;nglich . W&uuml;rde der Statt &ndash; so wie die FDP es will &ndash; seine Schulden auf Null zur&uuml;ckfahren, w&uuml;rde auch das (Netto-)Geldverm&ouml;gen des Privatsektors <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1323916683867\/Staatsschulden-Der-Rechenfehler-der-Schuldenbremser\">sinken<\/a>. Was w&uuml;rde SPON dann wohl titeln?<\/em><\/p>\n<p><em>Hintergrundinformationen liefert der Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12782\">H&auml;ufig gestellte Fragen: Was hat es mit der Spreizung der Verm&ouml;gensschere und der Steigerung der Kapitaleinkommen auf sich?<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das Ende der deutschen Hegemonie<\/strong><br>\nParis hat einen neuen Kurs eingeschlagen, der das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis in der Europ&auml;ischen Union verschiebt und Deutschland und seinem Sparkurs die F&uuml;hrungsrolle streitig macht. In diesem Kontext sehen die Griechen erstmals wieder ein kleines Licht am Ende des Tunnels und sch&ouml;pfen neue Hoffnung, freut sich Athen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/article\/2051021-das-ende-der-deutschen-hegemonie\">To Vima via Presseurop<\/a><\/li>\n<li><strong>Fiscal Waterboarding versus Eurobonds: Misrepresenting the latter to effect the former<\/strong><br>\nThey came. They talked eurobonds. They left in a miff. Why? [&hellip;]<br>\nSo, why do they not opt for this simple solution? For two reasons that they do not dare say out loud.<br>\nFirst, because Germany does not really want interest rate relief for the struggling Periphery. For some reason,  which I shall not elaborate on here, Mrs Merkel feels that fiscal waterboarding is what the Periphery needs more of these days.<br>\nSecondly, because such a scheme would mean that Germany would lose its capacity to leave the eurozone as a common debt external to the European System of Central Banks will be born by the ECB, thus making it impossible for any member-state to up stumps and leave the euro. Such a loss of its &lsquo;exit card&rsquo; (that only Germany truly owns) will reduce the German chancellor&rsquo;s bargaining power, within the eurozone, inordinately.<br>\nAnd so, Europe&rsquo;s knickers remain in a knot, while the eurozone is disintegrating fast.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2012\/05\/24\/fiscal-waterboarding-versus-eurobonds-misrepresenting-the-latter-to-effect-the-former\/\">Yanis Varoufakis<\/a><\/li>\n<li><strong>Spar-Angie gegen Spendier-Fran&ccedil;ois &ndash; das letzte Euro-Gefecht?<\/strong><br>\nBei EU-Gipfel f&uuml;hrt der neue franz&ouml;sische Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande die Schar derjenigen an, die Angela Merkel von ihrem bisherigen Kurs abbringen wollen. Wer setzt sich in Br&uuml;ssel durch? Ist es richtig, dass die Bundesregierung die Euro-Bonds vehement ablehnt? Und ist der europ&auml;ische Einheitsgedanke ohne eine gemeinsame W&auml;hrung verloren<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/annewill\/videos\/annewill3443.html\">Anne Will<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Sendung ist wegen der beiden G&auml;ste Oskar Lafontaine und Michalis Pantelouris durchaus sehenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europas Showdown<\/strong><br>\nWie das Spardiktat der Bundesregierung den Zerfall der Eurozone beschleunigt &ndash; und wieso auch Hollandes Gegenvorschl&auml;ge keinen Ausweg aus der Krise liefern<br>\n Die Zeit der deutsch-franz&ouml;sischen Harmonie, als Angela Merkel und Nicolas Sarkozy das Merkozy getaufte europ&auml;ische F&uuml;hrungsduo bildeten, scheint f&uuml;rs Erste vorbei. Der j&uuml;ngste informelle EU-Gipfel war von einem regelrechten Schlagabtausch gepr&auml;gt, bei dem die kontr&auml;ren Forderungen der Bundeskanzlerin und des neuen franz&ouml;sischen Staatschefs Fran&ccedil;ois Hollande direkt aufeinanderprallten. Hollande forderte bei dem Treffen die Einf&uuml;hrung von Eurobonds, mit denen die Zinslast der europ&auml;ischen Krisenl&auml;nder gesenkt werden k&ouml;nnte. Merkel lehnte dies ebenso strikt ab, da diese Ma&szlig;nahme die Zinslast f&uuml;r Deutschland erh&ouml;hen w&uuml;rde.<br>\n&hellip; W&auml;hrend f&uuml;r die Mehrheit der Eurostaaten die Lage immer unertr&auml;glicher wird, k&ouml;nnen Deutschlands Exportindustrie und Staatshaushalt von der gegenw&auml;rtigen Krise profitieren. Zum einen sinkt die Zinslast f&uuml;r deutsche Staatsanleihen, da Berlin als ein &ldquo;Sicherer Hafen&rdquo; im europ&auml;ischen Chaos erscheint. Mittlerweile leiht sich Deutschland Geld f&uuml;r null Prozent Zinsen. Zudem bleibt der Euro gegen&uuml;ber anderen W&auml;hrungsr&auml;umen aufgrund der Krise in Europa stark unterbewertet, was die Ausfuhren Deutschlands jenseits der Eurozone massiv ansteigen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36994\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.J.:<\/strong> Ich denke, wenn die Mehrheit der Deutschen, dieses System durchschauen w&uuml;rde, w&uuml;rde Frau Merkel auch jeglichen R&uuml;ckhalt in Deutschland verlieren. Au&szlig;er die Deutschen bef&uuml;rworten diese Profite auf Kosten der &uuml;brigen EU-Mitgliedsstaaten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Die einer (dazu noch missverstandenen) marxistischen Interpretation der &bdquo;Systemkrise&ldquo; teilen wir allerdings nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Peter Bofinger &ndash; Geuro, mir graut vor dir!<\/strong><br>\nJetzt soll der Geuro Griechenland retten: Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank hat eine solche Parallelw&auml;hrung zum Euro ins Gespr&auml;ch gebracht. Doch in Wahrheit w&auml;re diese Alternative f&uuml;r die Griechen noch schlimmer als ein kompletter Ausstieg aus der W&auml;hrungsunion. [&hellip;]<br>\nFaktisch bedeutet das also, dass alle in Geuro vorgenommenen Zahlungen des griechischen Staates gegen&uuml;ber ihrem urspr&uuml;nglichen Euro-Betrag um 50 Prozent an Wert verlieren w&uuml;rden. Wenn der Geuro nicht nur f&uuml;r Rechnungen an Unternehmen eingesetzt wird, sondern auch f&uuml;r die Gehaltszahlungen im &ouml;ffentlichen Dienst sowie f&uuml;r Renten, kann man mit gro&szlig;er Sicherheit davon ausgehen, dass es in Griechenland zu einem Volksaufstand kommt: W&auml;hrend sich die Einkommen der von Geuro-Zahlungen Betroffenen faktisch halbieren, m&uuml;ssten sie Mieten, Pachten und Zinszahlungen weiterhin in unver&auml;nderter H&ouml;he in Euro zahlen. Da auch die privaten Verbindlichkeiten weiterhin auf den Euro lauten w&uuml;rden, w&auml;ren die Bezieher von Geuro-Einkommen &uuml;ber Nacht v&ouml;llig &uuml;berschuldet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/der-geuro-hilft-griechenland-nicht-aus-der-krise-a-834572.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dazu auch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13310\">Grexit und Geuro &ndash; die Planspiele der Finanzlobby<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>BUBA: Bilanz des Wahnsinns<\/strong><br>\nHeute ver&ouml;ffentlichte die Deutsche Bundesbank (BUBA) ihren Monatsbericht und damit auch die Daten zur Bilanz f&uuml;r den Monat April und diese Daten sind wieder ein Highlight f&uuml;r jeden kritischen Beobachter. Die Bilanzsumme der BUBA stieg im April 2012 auf 1,0313 Billionen Euro, eine seit Monaten ungeheure Bilanzausweitung, vor allem als Produkt der Ausweitung der Target2 Forderungen. Im Gegenzug ertrinkt das deutsche Bankensystem in Liquidit&auml;t und bunkert diese flei&szlig;ig in der Einlagefazilit&auml;t der BUBA. Die BUBA wird immer gr&ouml;&szlig;erer Nettoschuldner des deutschen Bankensystems, w&auml;hrend auf der anderen Seite der Bilanz der BUBA die Verm&ouml;genswerte (Aktiva) immer fragw&uuml;rdiger werden.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1a197-450x339.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/buba-bilanz-des-wahnsinns\/\">Querschuesse<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU-Parlament will st&auml;rkere Finanztransaktionssteuer<\/strong><br>\nDie vorgeschlagene Finanztransaktionssteuer sollte nachgebessert werden, um mehr H&auml;ndler zu erfassen und Steuerumgehung zu verhindern. Das fordert das Parlament in seiner Stellungnahme zur Finanztransaktionssteuer, die gestern verabschiedet wurde.<br>\nDie Abgeordneten bef&uuml;rworten die Einf&uuml;hrung der Steuer auch im Falle, dass einige Mitgliedstaaten nicht teilnehmen.<br>\nDie von der Kommission vorgeschlagenen Steuers&auml;tze von 0,1 % auf Aktien und Anleihen und 0,01 % auf Derivate erscheinen dem Parlament angemessen. Einzig Pensionsfonds sollten von der Steuer ausgenommen werden. Die legislative Resolution wurde mit 487 Ja-Stimmen gegen 152 Nein-Stimmen bei 46 Enthaltungen angenommen.<br>\nDas Parlament fordert seit &uuml;ber zwei Jahren eine Finanztransaktionssteuer (FTS). Ende 2011 legte die Kommission einen diesbez&uuml;glich Vorschlag auf den Tisch, und j&uuml;ngste Eurobarometer-Umfragen zeigen, dass zwei Drittel der Europ&auml;er eine FTS bef&uuml;rworten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.glocalist.com\/news\/kategorie\/politik\/titel\/eu-parlament-will-staerkere-finanztransaktionssteuer\/\">Glocalist<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Germany has all but turned Japanese<\/strong><br>\nHere&rsquo;s the spread between the 30 year bund and its 30 year Japanese counterpart over the past 12 months. It&rsquo;s just about ceased to exist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ftalphaville.ft.com\/blog\/2012\/05\/24\/1014511\/germany-has-all-but-turned-japanese\/\">FT Alphaville<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der Chart bei FT Alphaville stellt eine Erg&auml;nzung zum gestrigen Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13336\">Schatzbriefe zum Nulltarif &ndash; Die Spekulation mit der Angst<\/a>&ldquo; dar und zeigt auf, dass sogar bei den 30j&auml;hrigen Anleihen eine massive Spekulation gegen die Eurozone stattfindet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Prost Armut!<\/strong><br>\nDeutschland ist europ&auml;ischer Spitzenreiter bei der Ausbreitung von Armut. Im Zeitraum zwischen 2004 und 2009 sind in keinem anderen EU-Staat die existentiellen N&ouml;te bei Erwerbst&auml;tigen und Arbeitslosen rascher gewachsen als hierzulande. So lautet das Ergebnis einer Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, &uuml;ber die in der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift Impuls berichtet wird. F&uuml;r den Sozialwissenschaftler Eric Seils ist die Entwicklung urs&auml;chlich verbunden mit der Einf&uuml;hrung der Hartz-IV-Gesetzgebung, die seinerzeit im Rahmen der &raquo;Agenda 2010&laquo; von der rot-gr&uuml;nen Regierung unter Gerhard Schr&ouml;der (SPD) ins Werk gesetzt wurde. Seither hat sich vor allem die Lage der Erwerbslosen drastisch verschlechtert von ihnen lebten vor drei Jahren fast drei Viertel unterhalb der Armutsgrenze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/05-25\/054.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsche Banken buhlen um Schweizer Schwarzgeld<\/strong><br>\nDoppelmoral im Steuerstreit: Deutsche Banken bekunden keinerlei Ber&uuml;hrungs&auml;ngste, wenn es darum geht, unversteuertes Geld von Schweizer Kunden entgegenzunehmen, wie &laquo;Handelszeitung&raquo;-Recherchen ergaben.<br>\nW&auml;hrend die deutschen Beh&ouml;rden im Kampf gegen Steuerhinterziehung mittlerweile alle Register ziehen und von der Schweiz zus&auml;tzliche Konzessionen einfordern, herrscht in Deutschland selber ein geradezu leichtsinniger Umgang mit unversteuerten Geldern. Das ergab ein Test der &laquo;Handelszeitung&raquo;: Auf die Reise nach Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg begab sich ein 50-j&auml;hriger Schweizer Unternehmer, der auf Grund von Eink&uuml;nften in Deutschland ein Konto bei einer lokalen Bank er&ouml;ffnen will. Zudem m&ouml;chte er von den in Deutschland g&uuml;nstigeren Geb&uuml;hren und dar&uuml;ber hinaus rund 100&rsquo;000 Franken anlegen, die derzeit noch in einem Fonds in der Karibik liegen. Pikantes Detail: Das Geld aus &Uuml;bersee ist in der Schweiz nicht deklariert.<br>\nDas Ergebnis: Egal ob Commerzbank, Hypovereinsbank, Sparkasse oder Volksbank, in allen besuchten Filialen war das Schwarzgeld der Testperson hochwillkommen. Selbst die BW Bank, eine Tochter der staatlichen Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg, &auml;usserte keinerlei Vorbehalte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/unternehmen\/deutsche-banken-buhlen-um-schweizer-schwarzgeld\">Handelszeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Studie zur Riester-Rente: Hohe Rendite in der Ansparphase<\/strong><br>\nEine neue Studie des Instituts f&uuml;r Transparenz in der Altersvorsorge (ITA) untersuchte gezielt die Rendite der Riester-Rente w&auml;hrend der Ansparphase. An der Untersuchung nahmen 6 von 43 Riester-Anbietern teil. Als ein wichtiges Ergebnis ist festzuhalten, dass sich Riestern mit einer Rendite von bis zu 7,3 Prozent durchaus lohnen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanzcheck.de\/portal\/news-detail\/921\">Finanzcheck<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Na ja. Immerhin erfahren wir im <a href=\"http:\/\/www.finanzcheck.de\/portal\/info\/impressum\/29\">Impressum<\/a>, dass keine Versicherungsunternehmen an Finanzcheck beteiligt sind &ndash; ungekehrt auch nicht.<\/em><br>\n<em>Ein Blick hinter die Kulissen des Instituts f&uuml;r Transparenz in der <a href=\"http:\/\/www.ita-online.info\/Beirat\/115\">Altersvorsorge GmbH (ITA)<\/a> sollte noch gestattet sein. &bdquo;&hellip; einheitliche interne und externe Kommunikation. Auftraggeber sind insbesondere Versicherungs- und Kapitalanlagegesellschaften.&ldquo; &hellip; &bdquo;Gesch&auml;ftleitung der UBS Global Asset Management &hellip; Vorstand der Kapitalwerk AG  &hellip; Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung der BVT Holding GmbH &hellip; Sales Director und Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung bei Standard Life Deutschland &hellip; selbstst&auml;ndiger Unternehmensberater&ldquo; &hellip;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Das ITA erbringt haupts&auml;chlich Dienstleistungen f&uuml;r Unternehmen im Versicherungs- und Vermittlerbereich sowie f&uuml;r Privatpersonen. Beratungsleistungen, die Erstellung von Gutachten und Transparenzrating sowie <a href=\"http:\/\/www.ita-online.info\/Das-ITA\/69\">Verbraucherinformation stehen hierbei im Vordergrund<\/a>.&ldquo;<\/em><br>\n<em>6 von &uuml;ber 43 Versicherungsunternehmen, die Riestereien anbieten, ist ja wirklich nicht viel. Und es kann sich lohnen, muss aber nicht. Besondere Risiken und Nebenwirkungen und wer bei den Riestereien wirklich gewinnt, lesen wir hier nicht.<\/em><br>\n<em>Das Manager-Magazin ist sicher kein linksradikales Kampfblatt und hier lesen wir &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/versicherungen\/0,2828,druck-834837,00.html\">Experten zerrei&szlig;en neue Riester-Studie<\/a>&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Besuchen Sie mal unsere Rubrik <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=40\">Riester-R&uuml;rup-T&auml;uschung<\/a>. Da finden Sie viele interessante Beitr&auml;ge.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Was da unter dem Namen eines &bdquo;Instituts f&uuml;r Transparenz der Alberstvorsorge&ldquo; (ITA) ver&ouml;ffentlicht wurde ist keine wissenschaftliche Studie, sondern die Ver&ouml;ffentlichung eines Finanzberaters und Finanzmaklers, der &ndash; wohl als werbliches Aush&auml;ngeschild &ndash; ein Institut gegr&uuml;ndet hat, als Anh&auml;ngsel zu einer anderen Beratungsfirma namens &bdquo;infinas&ldquo;. Diese Studie kann man getrost als Marketing-Ma&szlig;nahme f&uuml;r die Beratungst&auml;tigkeit der Firma abtun. Und Walter Riester der der Studie &Ouml;ffentlichkeit verleihen sollte, ist wieder einmal auf eine Werbema&szlig;nahme hereingefallen oder hat sich als Werber missbrauchen lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>DGB-Index Gute Arbeit: Junge Besch&auml;ftigte unter Druck<\/strong><br>\nViele &Uuml;berstunden, schlechte Bezahlung, unsichere Besch&auml;ftigung, steigender Arbeitsdruck &ndash; viele junge Besch&auml;ftigte unter 35 leiden unter den Belastungen der heutigen Arbeitswelt. Zu diesem Ergebnis kommt die repr&auml;sentative Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit zur Situation der jungen Besch&auml;ftigten.<br>\n&bdquo;Wenn man es wirklich ernst meint mit der Fachkr&auml;ftesicherung, von der immer die Rede ist, dann darf man die jungen Besch&auml;ftigten nicht verheizen&ldquo;, forderte  Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, bei der Vorstellung der Sonderauswertung am Donnerstag in Berlin. Viele junge Besch&auml;ftigte seien einem erheblichen Druck ausgesetzt mit den entsprechenden Folgen f&uuml;r ihre Gesundheit. Gefragt wurde in der Studie unter anderem nach der Einkommenssituation und den Arbeitszeiten, der Arbeitsintensit&auml;t und den psychischen wie physischen Belastungen&hellip;<br>\nViele junge Besch&auml;ftigte sind mit ihrer Einkommenssituation unzufrieden. 47 Prozent, also fast die H&auml;lfte, beurteilt sie als negativ, das gilt vor allem f&uuml;r die prek&auml;r Besch&auml;ftigten. Fast jede bzw. jeder Vierte bezieht ein niedriges Einkommen unter 1.500 Euro im Monat, jeder Sechste gar unter 800 Euro. Lediglich die H&auml;lfte der Befragten ist unbefristet besch&auml;ftigt und verdient mehr als 1.500 Euro im Monat, etwa ein Drittel (37 Prozent) mehr als 2.000 Euro. Ingrid Sehrbrock forderte deshalb Tarifl&ouml;hne und den gesetzlichen Mindestlohn. &bdquo;Tarifl&ouml;hne sind auch f&uuml;r junge Besch&auml;ftigte immer noch die beste L&ouml;sung. Sie bleiben das wirkungsvollste Instrument, um Dumpingl&ouml;hne und Ausbeutung zu verhindern. Dar&uuml;ber hinaus brauchen wir endlich den gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro.&ldquo;<br>\nVon Planungssicherheit kann bei vielen der Befragten keine Rede sein. Etwa ein F&uuml;nftel (21 Prozent) ist befristet besch&auml;ftigt, jede bzw. jeder Zehnte arbeitet in der Leiharbeit (4 Prozent) oder als Minijobberin (7 Prozent). Die Ausbreitung der Minijobs ist vor allem ein Problem f&uuml;r junge Frauen: jede Zehnte (10 Prozent) hat einen Minijob, bei den M&auml;nnern sind es vier Prozent.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++36cb158a-a58a-11e1-79a7-00188b4dc422\">DGB Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++74cdfd24-a4e6-11e1-758b-00188b4dc422\">Studie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gen-Lobby eng mit deutschen Beh&ouml;rden verbunden<\/strong><br>\nEin neuer Bericht der Organisation Testbiotech zeigt eine systematische und teilweise verdeckte Einflussnahme der Industrie in deutschen Beh&ouml;rden und Forschungseinrichtungen, die mit gentechnisch ver&auml;nderten Pflanzen befasst sind. Betroffen sind das Bundesinstitut f&uuml;r Risikoforschung (BfR), die Bundesforschungsinstitute des Verbraucherministeriums (BMELV) sowie eine Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Bericht benennt 17 Experten, die gleichzeitig an zentralen Schaltstellen staatlicher Einrichtungen und industrienaher Organisationen sitzen. Die meisten der Experten haben falsche oder zumindest unvollst&auml;ndige Angaben &uuml;ber ihre pers&ouml;nlichen Interessen gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2012\/05\/gen-lobby-eng-mit-deutschen-behorden-verbunden\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Desaster Bologna<\/strong><br>\nMehr Mobilit&auml;t, k&uuml;rzere Studienzeiten: Die Ziele der Bologna-Reform klangen vor zehn Jahren fast wie im M&auml;rchen. In Wirklichkeit hat das Projekt blo&szlig; Milliarden gekostet, der deutschen Wirtschaft geschadet und hunderttausende Studierende frustriert, meint Christian Scholz:<br>\n&ldquo;Als erstes haben die Professoren aus gutem Grund die ihnen gegen ihren Willen aufoktroyierte Verschulung nicht akzeptiert. Sie haben zwar &ndash; und da spricht auch nichts dagegen &ndash; eine ganze Reihe von spezialisierten Bachelor- und Masterprogrammen initiiert, ansonsten aber blieben sie in der Welt der konsekutiven Einstufigkeit.<br>\nDann haben die Studierenden die Bologna-Reform nicht nur nicht angenommen, sie haben sie boykottiert und sind dabei, sie vollkommen au&szlig;er Kraft zu setzen. So wollen fast alle Bachelorstudenten wie im alten System sofort den Master machen &ndash; und zwar im Regelfall ohne Fachwechsel und ohne Hochschulwechsel. Also: nichts mit Mobilit&auml;t, nichts mit Zweistufigkeit, nichts mit Studienzeitverk&uuml;rzung.<br>\nDrittens die Unternehmen: Trotz medienwirksamer Aktionen vom Typ &ldquo;Bachelor Welcome&rdquo; bleiben Bachelor weitgehend ungeliebt, weil sie eben nicht die Qualifikationen mitbringen, die fr&uuml;her Diplom-Absolventen hatten. Nat&uuml;rlich stellen Unternehmen Bachelor ein. Von spezifischen Angeboten f&uuml;r Bachelor ist aber nicht mehr die Rede. F&uuml;r Unternehmen gibt es ganz einfach Akademiker &ndash; und im Zweifelsfall nimmt man die mit den besten Qualifikationen, also solche mit einem Diplom oder zumindest einem Master.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/1747464\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2012\/05\/07\/drk_20120507_0721_f81facc8.mp3\">Deutschlandradio <\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kein Verkl&auml;rer als Erkl&auml;rer &ndash; oder: ein verfr&uuml;hter Aufruf, Steffen Seibert kein &ouml;ffentlich-rechtliches Engagement mehr zu gew&auml;hren<\/strong><br>\nDer Mann hat sich diskreditiert. Bereits mit seiner Entscheidung, Regierungssprecher zu werden. Nicht explizit jetzt, nicht ausdr&uuml;cklich in den letzten Tagen oder Wochen. Seine Diskreditierung geschah schon vormals. Aber nun k&ouml;nnte es sein, dass die &Auml;ra Merkel ins Endstadium geht &ndash; und damit gehen auch jene ins finale Stadium, die durch ihre Regierung zu Posten kamen. Erfahrungsgem&auml;&szlig;! Hoffentlich! Steffen Seibert ist so einer, dessen Tage gez&auml;hlt sein d&uuml;rften &ndash; dessen Zeit als Regierungssprecher dann pass&eacute; sein wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2012\/05\/kein-verklarer-als-erklarer.html\">Ad Sinistram<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Diese Einsch&auml;tzung &uuml;ber den Regierungssprecher und die daraus geforderten Konsequenzen sind sicher absolut richtig. Allerdings besteht zur Zeit keine akute Gefahr f&uuml;r einen Regierungswechsel. Und selbst 2013 wird es aus heutiger Sicht nicht zwangsl&auml;ufig sein, dass einer aus dem Agenda-Trio der SPD Bundeskanzler wird &ndash; eher Vizekanzler. Und selbst wenn &ndash; Steffen Seibert wird bestimmt nicht zum Sozialfall werden sondern zur Not bei der BILD oder einer PR-Agentur unterkommen und dabei sicher nicht weniger verdienen als in der Bundespressekonferenz oder beim ZDF.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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