{"id":133876,"date":"2025-06-02T08:16:27","date_gmt":"2025-06-02T06:16:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876"},"modified":"2025-06-02T08:16:27","modified_gmt":"2025-06-02T06:16:27","slug":"hinweise-des-tages-4860","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h01\">Putins &raquo;Pearl Harbor&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h02\">Ukraine to set out roadmap for peace at Istanbul talks, document shows<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h03\">Panzer f&uuml;llen keine Brotdosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h04\">Das Imperium hat immer recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h05\">Gaza: Ein unertr&auml;gliches Mahnmal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h06\">Preisregen f&uuml;r Ursula von der Leyen &ndash; doch wof&uuml;r eigentlich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h07\">Bundesfinanzminister Klingbeil plant umfassende Steuererleichterungen f&uuml;r Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h08\">EU will Brot verteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h09\">&bdquo;Skandal&ouml;se Umst&auml;nde&ldquo;: Deshalb fordert ein pensionierter Polizeibeamter eine Rentenform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h10\">Lahnsteiner Arzt warnt vor sensiblen Daten in der elektronischen Patientenakte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h11\">25 Milliarden Euro f&uuml;r die Sozialstaatsverwaltung? Keine irre Summe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h12\">Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h13\">Acht Jahre nach Trumps Test der Horrorbombe in Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h14\">Gegen China einschw&ouml;ren &ndash; Hegseths Hunnenrede in Singapur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h15\">Christian Schertz kritisiert Vorverurteilung durch Haltungsjournalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133876#h16\">&raquo;Ich bin noch im Impfzentrum mit Schwindel zusammengebrochen&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Putins &raquo;Pearl Harbor&laquo;<\/strong><br>\nMit einer spektakul&auml;ren Drohnenattacke hat die Ukraine Dutzende strategische Bomber der Russen ausgeschaltet. &Auml;ndert der Geheimangriff den Kriegsverlauf? [&hellip;]<br>\nMit der &raquo;Operation Spinnennetz&laquo; gelang den Ukrainern an diesem Sonntag wohl einer der spektakul&auml;rsten Milit&auml;rschl&auml;ge der vergangenen Jahre. Sie trafen gleich vier strategisch wichtige Luftwaffenst&uuml;tzpunkte und schalteten damit nicht nur eine Reihe von Langstreckenbombern aus, mit denen Russland regelm&auml;&szlig;ig Zivilisten terrorisiert &ndash; sondern dezimierten damit auch Moskaus Nukleararsenal.<br>\nEine Quelle im Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU) sagte dem SPIEGEL, dass bei dem Angriff etwa 40 Flugzeuge der Russen zerst&ouml;rt oder besch&auml;digt wurden. Dabei soll es sich vor allem um strategische Bomber wie den Tu-95, Tu-160 oder Tu-22 handeln. Auch Fr&uuml;hwarnflugzeuge vom Typ A-50 haben die Ukrainer augenscheinlich getroffen. Neben Olenja zielten sie dabei auf die St&uuml;tzpunkte Belaja, Djagilewo und Iwanowo. [&hellip;]<br>\nDabei wurden Drohnen heimlich nach Russland geschafft. Sie wurden in Holzcontainern auf Lastwagen versteckt, welche diesen Sonntag dann offenbar per Fernsteuerung ge&ouml;ffnet wurden. Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj soll die Operation selbst beaufsichtigt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukrainischer-ueberraschungsangriff-auf-russische-luftwaffe-wladimir-putins-pearl-harbour-a-58672f22-d576-4120-824a-d8b05cc3859b\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dieser &bdquo;Erfolg&ldquo; der ukrainischen Operation war &uuml;brigens nur m&ouml;glich, da Russland und die USA sich im Rahmen des &bdquo;New START&ldquo;-Abkommens verpflichtet haben, ihre strategischen Atombombern nicht in sichereren Hangars zu verstecken, sondern transparent und offen so zu stationieren, dass sie gegenseitig von Satelliten &uuml;berwachbar sind. Zwar haben sowohl die USA als auch Russland Teile dieses Abkommens mittlerweile ausgesetzt, der Kern des Abkommens wird jedoch bis jetzt von beiden Seiten eingehalten, um die Gefahr eines unbeabsichtigten Atomkriegs durch einen Fehlalarm zu senken. <\/em><br>\n<em>Die Ukraine spielt abermals mit dem Feuer und die Folge dieser Operation wird die Erh&ouml;hung eines Atomkriegsrisiko sein. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Operation durchgezogen wurde, ohne die westlichen Partner zumindest zu informieren. Dies geschieht nur wenige Tage nachdem Deutschland die Reichweitenbeschr&auml;nkung f&uuml;r gelieferte Raketen aufgehoben hat. Die westeurop&auml;ischen Verb&uuml;ndeten der Ukraine sind wieder einmal ein weiteres St&uuml;ck tiefer in diesen Krieg gezogen wurden und dies auf dem brandgef&auml;hrlichen nuklearen Schlachtfeld.<\/em><br>\n<em>Bemerkenswert ist auch das Timing. Heute beginnt in Istanbul die n&auml;chste Runde der direkten Friedensgespr&auml;che zwischen Russland und der Ukraine. Es f&auml;llt schwer, diese Operation als etwas anderes zu verstehen, als eine Torpedieren dieser Gespr&auml;che.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine to set out roadmap for peace at Istanbul talks, document shows<\/strong><br>\n[&hellip;] Der vorgeschlagene Fahrplan sieht zun&auml;chst eine vollst&auml;ndige Waffenruhe von mindestens 30 Tagen vor, gefolgt von der R&uuml;ckf&uuml;hrung aller Gefangenen, die von beiden Seiten festgehalten werden, sowie der aus russisch kontrollierten Gebiete entf&uuml;hrten ukrainischen Kinder und schlie&szlig;lich einem Treffen zwischen dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin. [&hellip;]<br>\nDie Rahmenbedingungen f&uuml;r ein Friedensabkommen, wie sie in dem Reuters vorliegenden Dokument dargelegt sind, entsprechen weitgehend den zuvor von Kiew vorgelegten Bedingungen.<br>\nDazu geh&ouml;ren keine Beschr&auml;nkungen der milit&auml;rischen St&auml;rke der Ukraine nach Abschluss eines Friedensabkommens, keine internationale Anerkennung der Souver&auml;nit&auml;t Russlands &uuml;ber die von Moskauer Truppen eingenommenen Teile der Ukraine und Reparationszahlungen an die Ukraine.<br>\nIn dem Dokument hei&szlig;t es au&szlig;erdem, dass die derzeitige Lage der Frontlinie Ausgangspunkt f&uuml;r Verhandlungen &uuml;ber das Territorium sein wird.<br>\nDiese Bedingungen weichen erheblich von den Forderungen ab, die Russland in den letzten Wochen &ouml;ffentlich gestellt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/ukraine-set-out-roadmap-peace-istanbul-talks-document-shows-2025-06-01\/\">Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Insbesondere die Forderung nach Reparationen durch Russland und die Ablehnung von Obergrenzen bei Waffensystemen der ukrainischen Armee wirken anl&auml;sslich des Kriegsverlaufs eher wie Wunschgedanken abseits der Realit&auml;t.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Panzer f&uuml;llen keine Brotdosen<\/strong><br>\nBerlin r&uuml;stet auf, Washington gibt die Richtung vor &ndash; aber wer zahlt die Zeche? [&hellip;]<br>\nHeute ist klar, dass diese Strategie gescheitert ist. Nun verhandelt Trump unilateral direkt mit Putin. Doch anstatt aus diesem Desaster zu lernen, halten Teile des europ&auml;ischen Establishments an der gescheiterten Strategie fest und sind weiterhin entschlossen, den Krieg um jeden Preis zu verl&auml;ngern. Dabei h&auml;ufen sich die Widerspr&uuml;che. Dieselben Leute, die gestern noch erkl&auml;rten, der Sieg &uuml;ber ein schwaches Russland stehe unmittelbar bevor, warnen heute, Moskaus Truppen k&ouml;nnten &raquo;morgen schon auf dem Br&uuml;sseler Grand Place stehen&laquo;, wenn Europa nicht rasch aufr&uuml;stet. Beide Aussagen waren und sind unwahr. Das Ziel der Letzteren ist es, der europ&auml;ischen Gesellschaft die massiven Aufr&uuml;stungspl&auml;ne zu verkaufen.<br>\nWenn der deutsche Militarismus gen Osten blickt, muss Europa die Scherben auflesen. So lassen sich die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts zusammenfassen. Im Ersten Weltkrieg wurden deutsche Jugendliche gegen den &raquo;russischen Despotismus&laquo; mobilisiert. Im Zweiten wurden S&ouml;hne deutscher Arbeiterinnen und Arbeiter an die Front geschickt, um die &raquo;bolschewistische Bedrohung&laquo; zu bek&auml;mpfen. Die Parolen &auml;nderten sich, aber das Ziel der Expansion nach Osten blieb.<br>\nDie meisten Menschen, die im 20. Jahrhundert aufgewachsen sind, haben gelernt, dass die Kombination aus Deutschland, Chauvinismus und Militarismus nichts Gutes bedeutet. Mit der R&uuml;stungsindustrie im Ruhrgebiet wurden zwei der verheerendsten Kriege der Geschichte angeheizt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sich Europa einig: &raquo;Nie wieder&laquo;. Vor allem: Nie wieder deutscher Militarismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/frieden-aufruestung-europa-nato-krieg-russland-militaer-ptb-pdva-sozialstaat-meuterei\">Peter Mertens auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Imperium hat immer recht<\/strong><br>\n&Uuml;ber russische Schuld und westliche Unschuld [&hellip;]<br>\nAber gemeinhin gilt: Wer der Nato eine Mitschuld am Krieg in der Ukraine gibt, behauptet, er w&auml;re vermeidbar gewesen, wurde gar provoziert oder h&auml;tte bereits im Fr&uuml;hling 2022 beendet werden k&ouml;nnen, ist entweder ein russischer Desinformant oder ein Wassertr&auml;ger des Kremls.<br>\nDie westliche Sichtweise f&uuml;hrt dazu, dass alle Ereignisse so portraitiert werden, als seien sie aus der Zeit gefallen. Sie passieren anscheinend ganz pl&ouml;tzlich, ganz wie ein Hagelsturm, ohne Vorwarnung und ohne jeden menschlichen Einfluss auf das Geschehen: Ein Krieg bricht aus, ein Konflikt vertieft sich, die russische Aggression gegen die Nato wird kommen. Die Ukraine wird siegen (von der Leyen, 24.02. 2022). [&hellip;]<br>\nSehr viel grunds&auml;tzlicher aber liegt einer solchen Sichtweise eine besch&auml;digte Eigenwahrnehmung des Westens zugrunde. Diese reicht weit in die Geschichte zur&uuml;ck. Die &bdquo;Entdecker&ldquo; der Welt kamen, um zu morden, um zu pl&uuml;ndern und um zu unterjochen. Sie empfanden sich als Vollstrecker g&ouml;ttlichen Willens. In einer zunehmend s&auml;kularer werdenden westlichen Welt, ist es die Monstranz der sogenannten &bdquo;liberalen Demokratie&ldquo;.<br>\nNicht die erfolgreichen nationalen Befreiungsbewegungen, sondern der demokratische Umbruch in Mittel- und Osteuropa wurde umgehend in ein Selbstverst&auml;ndnis des Westens als geschichtlicher Sieger, der das historisch &Uuml;berlegene auf der Welt repr&auml;sentiert, umgem&uuml;nzt. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/das-imperium-hat-immer-recht?utm_source=post-email-title&amp;publication_id=580267&amp;post_id=164926692&amp;utm_campaign=email-post-title&amp;isFreemail=true&amp;r=cvb38&amp;triedRedirect=true&amp;utm_medium=email\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gaza: Ein unertr&auml;gliches Mahnmal<\/strong><br>\nDer 7. Oktober war ohne Zweifel ein traumatisches Ereignis f&uuml;r die israelische Gesellschaft. Ein Pogrom unvorstellbaren Ausma&szlig;es hatte stattgefunden. Als schlimmsten Gewaltakt gegen Juden seit der Shoah ist er sehr bald apostrophiert worden. Das Trauma resultierte jedoch nicht nur von den an diesem Tag von der Hamas begangenen Gr&auml;ueltaten, sondern auch davon, dass sich die israelischen Sicherheitskr&auml;fte und Geheimdienste, zumindest einen historischen Moment lang, als Popanz erwiesen haben. Sie haben, als es darauf ankam, nicht fungiert. Auch die Regierung erlahmte im Schockstarre &ndash; ihre jahrelang gepflegten politischen Einsch&auml;tzungen erwiesen sich als systematischer Selbstbetrug: Sie selbst hatte die Hamas &uuml;ber lange Zeit mit Katar-Geldern gef&uuml;ttert und mitaufgebaut, und zwar in der Absicht, die verhandlungsbereite PLO mit der St&auml;rkung ihres verhandlungsunwilligen innerpal&auml;stinensischen Rivalen zu schw&auml;chen.<br>\nEs galt nun das nationale Desaster zu kompensieren. Was dann folgte, stellt den 7. Oktober in den Schatten: Israel brach einen Krieg vom Zaun, der sich bald als ultimative Rache suchenden Vergeltungskrieg erwies, der nur noch Zerst&ouml;rung, Verw&uuml;stung und Vernichtung kannte. Israel hat sich stets ger&uuml;hmt, die &ldquo;moralischste Armee der Welt&rdquo; zu haben. Das war schon immer eine perfide Floskel und leere Worth&uuml;lse, zumal die IDF sich zwischen den periodisch aufflackernden Gewalteskalationen (mit Hamas oder der Hisbollah) vor allem als polizeilicher Verwalter des okkupierten Westjordanlands bet&auml;tigte; von Moral konnte da schon keine Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/gaza-ein-unertraegliches-mahnmal\/\">Moshe Zuckermann auf Overton<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Preisregen f&uuml;r Ursula von der Leyen &ndash; doch wof&uuml;r eigentlich?<\/strong><br>\nEU-Kommissionschefin wurde als &bdquo;Politikerin des Jahres&ldquo; geehrt &ndash; die Elite feiert sich selbst. Kritische Selbstreflexion? Fehlanzeige. Was f&uuml;r eine Woche f&uuml;r Ursula von der Leyen! Am Donnerstag erhielt die EU-Kommissionspr&auml;sidentin in Aachen den Karlspreis &ndash; f&uuml;r ihren Einsatz als &bdquo;starke Stimme Europas&ldquo;. Und schon am Montag folgt die n&auml;chste Ehrung in Berlin. Die Regale in ihrer Br&uuml;sseler Wohnung d&uuml;rften bald &uuml;berquellen: Wohin nur mit all den Troph&auml;en?<br>\nW&auml;hrend die Preise sich h&auml;ufen, dr&auml;ngt sich eine einfache Frage auf: Was genau hat Frau von der Leyen getan, um all diese Auszeichnungen zu verdienen? Und was verraten diese Ehrungen wirklich &uuml;ber ihre politische Leistung &ndash; oder vielmehr &uuml;ber diejenigen, die sie vergeben? [&hellip;]<br>\nDiese Ehrungen verlieren immer mehr den Bezug zu konkreten politischen Erfolgen und dienen zunehmend der Reproduktion eines bestimmten Weltbilds: pro EU, pro Nato, festes transatlantisches Weltbild. Wer das verk&ouml;rpert, wird ausgezeichnet. Wer es infrage stellt, wird ausgegrenzt. Zu den Preistr&auml;gern der vergangenen Jahre z&auml;hlen Annalena Baerbock, Robert Habeck, Lars Klingbeil und Jean-Claude Juncker. Kritische Stimmen zur EU? Fehlanzeige. Sie gelten offenbar als Gefahr f&uuml;r &bdquo;Demokratie&ldquo; und &bdquo;Freiheit&ldquo;.<br>\nDie Preise wirken deshalb weniger wie ein Ergebnis n&uuml;chterner Analyse, sondern wie ein j&auml;hrliches Ritual der Selbstvergewisserung &ndash; unter Gleichgesinnten. Es geht nicht um eine ergebnisoffene Debatte, sondern um die Best&auml;tigung einer verfestigten politischen Linie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/kommentar-preisregen-fuer-ursula-von-der-leyen-doch-wofuer-eigentlich-li.2329340\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundesfinanzminister Klingbeil plant umfassende Steuererleichterungen f&uuml;r Unternehmen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die Wirtschaft st&auml;rken. Ein Gesetzentwurf sieht unter anderem eine Senkung der K&ouml;rperschaftsteuer und neue Abschreibungsm&ouml;glichkeiten vor.<br>\nBundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant Medienberichten zufolge umfassende Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen. Das berichten die Nachrichtenagentur dpa, die ARD und das Handelsblatt unter Berufung auf einen entsprechenden Gesetzentwurf. Geplant sind demnach ein &ldquo;Investitionsbooster&rdquo;, eine Senkung der K&ouml;rperschaftsteuer und neue Abschreibungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Elektroautos. Mit dem Gesetzentwurf sollen Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD umgesetzt werden. Die Pl&auml;ne ben&ouml;tigen die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat.<br>\nDer von Klingbeil bereits angek&uuml;ndigte &ldquo;Investitionsbooster&rdquo; sieht Sonderabschreibungen auf G&uuml;ter wie Maschinen von bis zu 30 Prozent vor. Dies soll f&uuml;r die Jahre 2025, 2026 und 2027 gelten. Anschlie&szlig;end soll die K&ouml;rperschaftsteuer schrittweise von derzeit 15 Prozent auf zehn Prozent im Jahr 2032 gesenkt werden. Die Bundesregierung will damit den Unternehmen langfristige Planungssicherheit geben und Anreize f&uuml;r Investitionen schaffen.<br>\nAuch seien Verg&uuml;nstigungen f&uuml;r Firmen geplant, die E-Autos kaufen, berichteten mehrere Medien &uuml;bereinstimmend. Im Jahr des Kaufs soll eine Abschreibung von 75 Prozent m&ouml;glich sein. Im folgenden Jahr lie&szlig;en sich dann noch zehn Prozent absetzen, im zweiten und dritten Folgejahr jeweils f&uuml;nf Prozent, im vierten Folgejahr drei Prozent und im f&uuml;nften Folgejahr zwei Prozent. Die Sonderregelung soll f&uuml;r K&auml;ufe zwischen Juli 2025 und Dezember 2027 gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-06\/klingbeil-plant-umfassende-steuererleichterungen-fuer-unternehmen\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar unseres Lesers J.A.:<\/strong> Als ausgewiesener Seeheimer und ohne jede Fachkompetenz in Finanzen und Volkswirtschaft arbeitet Klingbeil das neoliberale Manifest ab: das Geld wird beschleunigt nach oben verteilt. Dass diese Steuersenkungen keinerlei positive Effekte haben werden, insbesondere nicht zu mehr Investitionen f&uuml;hren werden, ficht ihn offenbar nicht an. <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/klingbeil-haushalt-sparen-stellen-streichen-ministerien-100.html\">Gleichzeitig fordert er alle Ressorts zum Sparen<\/a>, w&auml;hrend die von den Steuersenkungen mit betroffenen L&auml;nder und Kommunen seit Jahren aus dem letzten Loch pfeifen, inzwischen sogar die nicht ganz so armen bayerischen Kommunen (<a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/berliner-steuersenkungen-bayerns-kommunen-fuerchten-finanzloecher,Umh4ooQ\">&ldquo;Gemeinden vor &ldquo;gro&szlig;en&rdquo; Finanzproblemen, Schwimmb&auml;der schlie&szlig;en&rdquo;<\/a>). Klingbeils Politik ist verachtenswert, aber nur konsequent f&uuml;r SPD seit Schr&ouml;der, und wird die Partei unter die 10-Prozent-Marke f&uuml;hren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU will Brot verteuern<\/strong><br>\nStufenweise Strafz&ouml;lle: Br&uuml;ssel will russischen Kunstd&uuml;nger vom EU-Markt verbannen. Rechnung bezahlen Verbraucher<br>\nDie EU will Kunstd&uuml;nger aus Russland und Belarus aus ihrem Binnenmarkt verdr&auml;ngen. Ende Mai beschloss das EU-Parlament mit gro&szlig;er Mehrheit, einem Vorschlag der Kommission f&uuml;r stufenweise steigende Strafz&ouml;lle auf diese Produkte zu folgen. Bisher sind Agrarexporte aus Russland von den Sanktionen ausgenommen und k&ouml;nnen sogar zollfrei importiert werden. Das hat ihnen einen Marktanteil von 24 Prozent 2024 und einen Absatz von 6,2 Millionen Tonnen verschafft. Jetzt sollen die D&uuml;ngerz&ouml;lle ab dem 1. Juli greifen und in mehreren Stufen von 6,50 Euro pro Tonne auf fast 400 Euro im Jahre 2028 steigen. Das stufenweise Vorgehen soll den Marktakteuren die Anpassung erleichtern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/501120.wirtschaftskrieg-eu-will-brot-verteuern.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Skandal&ouml;se Umst&auml;nde&ldquo;: Deshalb fordert ein pensionierter Polizeibeamter eine Rentenform<\/strong><br>\nUnser Autor erl&auml;utert, wie er von den Ungerechtigkeiten des Rentensystems profitiert. Und warum der Vorsto&szlig; von Arbeitsministerin Bas keine Wirkung zeigen wird.<br>\nNach 44 Dienstjahren als Polizeibeamter bin ich seit April dieses Jahres im regul&auml;ren Ruhestand, mit 63 Jahren. Ich erhalte sehr ausk&ouml;mmliche Versorgungsbez&uuml;ge, was mich freut. Gleichzeitig besch&auml;mt mich der Blick auf die Renten von Menschen, die zum Beispiel bis zur Altersgrenze in einem Pflegeberuf gearbeitet haben.<br>\nDas Rentensystem und die parallele Altersversorgung von Beamten sind eine schwere Verletzung des Gerechtigkeitsgef&uuml;hls der allermeisten Menschen &ndash; jedenfalls wenn ihnen die &bdquo;Besonderheiten&ldquo; gerade bei gut versorgten Empf&auml;ngern von &ouml;ffentlicher Altersalimentation &uuml;berhaupt klar und bekannt w&auml;ren.<br>\nNun sind das alles keine Staatsgeheimnisse und beispielsweise bei Regierungswechseln kann man sich kurz die Augen reiben, wenn man von den &Uuml;bergangszahlungen und Pensionsanwartschaften h&ouml;rt. Dieses Thema wird aber dann wieder (wunschgem&auml;&szlig;) von anderen Schlagzeilen verdr&auml;ngt, sodass hier seit Jahrzehnten keine Bewegung erkennbar ist. Im Gegenteil hat die Selbstbedienung von Parteien, Amtstr&auml;gern und den vielen Interessierten im &ouml;ffentlichen Dienst immer weiter um sich gegriffen, wie es zum Beispiel Hans Herbert von Arnim seit Jahrzehnten beobachtet und &ouml;ffentlich beklagt. Fraglich ist, ob es neben den sachlichen Gr&uuml;nden auch politisch aussichtsreiche Kr&auml;fte gibt, daran etwas zu &auml;ndern.<br>\nNun haben wir von einem ersten politischen Anlauf zur Reform und insbesondere zur Einbeziehung von Beamten, Selbstst&auml;ndigen (und auch Abgeordneten etc.) erfahren. B&auml;rbel Bas, die neue Arbeitsministerin, hat das Thema aufgemacht. Es dauerte nicht lange, bis dieser Vorsto&szlig; mit den &uuml;blichen Methoden entwertet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/skandaloese-umstaende-deshalb-fordert-ein-verrenteter-polizeibeamter-eine-rentenform-li.2326363\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lahnsteiner Arzt warnt vor sensiblen Daten in der elektronischen Patientenakte<\/strong><br>\nEnde April wurde die elektronische Patientenakte eingef&uuml;hrt und immer mehr Patienten und Praxen nutzen sie. Ein Arzt aus Lahnstein warnt vor den teils sensiblen Daten, die darin stehen.<br>\nVon SWR<br>\nAndreas Jepsen-F&ouml;ge ist Frauenarzt mit eigener Praxis in Lahnstein. Seit gut zwei Wochen setzt er die elektronische Patientenakte (ePA) ein. Und es erschreckt ihn, was er dort alles an Informationen &uuml;ber seine Patientinnen finden kann, die er f&uuml;r seine Behandlung nicht wissen muss &ndash; und auch nicht wissen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/rheinlandpfalz\/swr-lahnsteiner-arzt-warnt-vor-sensiblen-daten-in-der-elektronischen-patientenakte-100.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>25 Milliarden Euro f&uuml;r die Sozialstaatsverwaltung? Keine irre Summe<\/strong><br>\nDer Arbeitgeberpr&auml;sident beklagt hohe Verwaltungskosten bei den Sozialversicherungen. Das ist populistisch &ndash; und offenbart ein gef&auml;hrliches Staatsverst&auml;ndnis.<br>\nWenn Arbeitgeberpr&auml;sident Rainer Dulger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beklagt, dass die gesetzlichen Sozialversicherungen j&auml;hrlich rund 25 Milliarden Euro f&uuml;r Verwaltungskosten ausgeben, klingt das zun&auml;chst nach einem Skandal. Elf Milliarden Euro in der Krankenversicherung, je f&uuml;nf Milliarden in der Renten- und Arbeitslosenversicherung &ndash; das sei, sagt Dulger, mehr als f&uuml;r Elterngeld, Wohngeld und BAf&ouml;G zusammen. Seine Forderung: straffere Strukturen, mehr Digitalisierung, weniger Kosten.<br>\nHat der Arbeitgeberpr&auml;sident recht? Leistet sich Deutschland einen aufgebl&auml;hten Sozialstaat mit einer sehr teuren Verwaltung?<br>\nWer sich intensiver mit den Sozialversicherungen und dem Wesen des Sozialstaats besch&auml;ftigt, stellt schnell fest: Hinter dieser scheinbar n&uuml;chternen Zahlenschau verbirgt sich eine gef&auml;hrliche Verk&uuml;rzung. Dulger blendet aus, was Verwaltung in einem Sozialstaat eigentlich bedeutet &ndash; und warum ihre Reduktion auf eine betriebswirtschaftliche Kennzahl nicht nur sachlich falsch, sondern politisch kurzsichtig ist.<br>\nVerwaltungskosten sind nicht einfach ein l&auml;stiger Posten im Haushaltsplan. Sie sind das R&uuml;ckgrat eines Systems, das Millionen Menschen Sicherheit, Stabilit&auml;t und Teilhabe erm&ouml;glicht. Wer einen Rentenantrag stellt, Krankengeld beantragt oder arbeitslos wird, ist auf eine funktionierende, erreichbare und gerechte Verwaltung angewiesen. Diese Prozesse sind komplex, weil sie es mit Menschen zu tun haben &ndash; mit ihren Biografien, Br&uuml;chen, Krankheiten, Hoffnungen. Eine effiziente Verwaltung ist wichtig, da hat der Arbeitgeberpr&auml;sident recht. Aber sie darf nicht auf Kosten von Qualit&auml;t, Gerechtigkeit und Menschlichkeit gehen. Doch dieses Risiko droht, will man die Ausgaben drastisch reduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-05\/verwaltungskosten-sozialstaat-krankenkassen-rentenversicherung-arbeitslosenversicherung\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ganz vorz&uuml;glich argumentiert. Und nat&uuml;rlich geht es Dulger nicht ums Sparen, sondern ums &ldquo;Sparen&rdquo; &agrave; la Milei oder Musk, also um die Zerst&ouml;rung der Idee eines f&uuml;rsorgenden Staats und darauf aufbauend (&ldquo;wof&uuml;r zahle ich denn die ganzen Steuern und Abgaben?&rdquo;) die weitergehende Zerst&ouml;rung des Sozialstaats und der Sozialversicherungen an sich. Es ist irre, das Arbeitgeberlobbyistengeschw&auml;tz &uuml;berhaupt ernst zu nehmen, wenn im selben Atemzug Lars Klingbeil <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-06\/klingbeil-plant-umfassende-steuererleichterungen-fuer-unternehmen\">mal eben 17 Milliarden Euro, also fast die Kosten der Sozialverwaltung, an die Unternehmen verschenken will<\/a> &ndash; nachdem der Staat in den letzten Jahrzehnten schon die Unternehmensteuern um insgesamt 80 Milliarden Euro j&auml;hrlich gesenkt hat.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Schonzeit f&uuml;rs Kapital<\/strong><br>\nDas ging ja schnell: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) bringt einem Medienbericht zufolge umfassende Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen auf den Weg. Dies gehe aus einem entsprechenden Gesetzentwurf hervor, berichtete das Handelsblatt am Sonnabend. Die &raquo;Entlastungen&laquo; wachsen demnach &uuml;ber Jahre an und sollen 2029 dann 17 Milliarden Euro betragen. Mit dem geplanten Gesetz &raquo;f&uuml;r ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur St&auml;rkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland&laquo; will Klingbeil Ma&szlig;nahmen aus dem Koalitionsvertrag umsetzen.<br>\nDazu z&auml;hlt auch der &raquo;Investitionsbooster&laquo;: Unternehmen sollen demnach von 2025 bis 2027 Sonderabschreibungen f&uuml;r Investitionen geltend machen k&ouml;nnen. Wie das Handelsblatt weiter ausf&uuml;hrte, werden die Abschreibungen 30 Prozent betragen und zwischen dem 30. Juni 2025 und dem 1. Januar 2028 gelten. An die drei Jahre mit den Sonderabschreibungen soll sich eine Senkung der K&ouml;rperschaftssteuer (also der Einkommenssteuer f&uuml;r Unternehmen) anschlie&szlig;en &ndash; dies hatten die Koalition&auml;re ebenso vereinbart. Der Steuersatz soll dem Bericht zufolge ab 1. Januar 2028 bis 2032 in f&uuml;nf Schritten von 15 auf zehn Prozent reduziert werden. Zudem sehe der Gesetzentwurf vor, die steuerliche Forschungszulage gro&szlig;z&uuml;giger auszugestalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/501080.umverteilung-schonzeit-f%C3%BCrs-kapital.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht?<\/strong><br>\nViele halten eine Niederlage der Ukraine f&uuml;r unausweichlich. Es w&auml;re eine gewaltige Katastrophe. Unsere Wut und unsere Hilfsbereitschaft m&uuml;ssten viel gr&ouml;&szlig;er sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-05\/ukraine-krieg-russland-deutschland-waffenlieferungen\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin Jana Maier:<\/strong> Man glaubt es kaum wie jetzt argumentativ gearbeitet wird. Zum Beispiel: Mit der Angst vor Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men aus der Ukraine (und anderen osteurop&auml;ischen L&auml;ndern). Also ganz im Sinne: Waffen f&uuml;r die Ukraine um Fl&uuml;chtlinge zu vermeiden. Oder auch: (Deutsche) Freiwillige vor zum Ausheben von Sch&uuml;tzengr&auml;ben&hellip; &bdquo;In der Ukraine mangelt es an Kr&auml;ften, die hinter der Front Schutzbauten errichten, die Sch&uuml;tzengr&auml;ben ausheben, Unterst&auml;nde bauen, improvisierte Bunker f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung. Warum nicht eine Art soziales Jahr einf&uuml;hren, ein Schutzprogramm f&uuml;r die Ukraine, bei der eine staatlich unterst&uuml;tzte Agentur um Freiwillige wirbt, koordiniert mit der Ukraine?&ldquo;<\/em><br>\n<em>Man glaubt es kaum, reibt sich verwundert die Augen. Ein neuer Tiefpunkt deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalismus&ldquo;&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Acht Jahre nach Trumps Test der Horrorbombe in Afghanistan<\/strong><br>\nDie &laquo;Mutter aller Bomben&raquo; sollte ein Tunnelsystem der IS zerst&ouml;ren. Einfache Bauern sind oder werden noch heute krank. [&hellip;]<br>\nAls Folge der &laquo;Mutter aller Bomben&raquo; (MOAB) mit 8,5 Tonnen Sprengstoff wurden Bauernfamilien im betroffenen Mamandtal krank. Sie klagten und klagen &uuml;ber hartn&auml;ckige Haut- und Atemwegserkrankungen, Fehlbildungen bei Neugeborenen sowie Augenreizungen, Organsch&auml;den sowie &uuml;ber Ged&auml;chtnisverlust. Etliche sind noch heute traumatisiert.<br>\nBauern beklagten Ernteeinbussen.<br>\nViele litten auch noch zehn Jahre sp&auml;ter, berichtete das pakistanische &laquo;New Lines Magazine&raquo;.<br>\nWestliche Medien haben &uuml;ber die langfristigen Folgen f&uuml;r die afghanische Bev&ouml;lkerung und f&uuml;r die Umwelt kaum berichtet. Sie hatten Opfern von Gewalt in Afghanistan traditionell wenig Aufmerksamkeit geschenkt. W&auml;hrend des 20-j&auml;hrigen Nato-Krieges in Afghanistan blieben selbst massive Bombenangriffe h&auml;ufig Randnotizen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/acht-jahre-nach-trumps-test-der-horrorbombe-in-afghanistan\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gegen China einschw&ouml;ren &ndash; Hegseths Hunnenrede in Singapur<\/strong><br>\nEr klang schon stark nach &raquo;Hunnenrede&laquo;, der Agitationsschwall, den US-Kriegsminister Pete Hegseth am Sonnabend auf dem diesj&auml;hrigen Shangri-La-Dialog in Singapur absonderte. Und nein, &raquo;Kriegsminister&laquo; ist kein polemischer Ausdruck. Den US-Streitkr&auml;ften wieder ein &raquo;Kriegerethos&laquo; einzuimpfen &ndash; wieder? &ndash;, das ist Hegseths erkl&auml;rtes Ziel Nummer eins. Das hat er jetzt in Singapur wiederholt. Im Fokus stehen m&uuml;sse in Zukunft die blanke milit&auml;rische Leistung: &raquo;hartes Training&laquo;, das &raquo;Kriegf&uuml;hren&laquo;, die &raquo;T&ouml;dlichkeit&laquo;. Damit m&uuml;ssten sich die US-Streitkr&auml;fte von nun an auf den Kampf gegen das &raquo;kommunistische China&laquo; konzentrieren, das, zeterte Hegseth, &raquo;b&ouml;sartigen Einfluss&laquo; aus&uuml;be, &uuml;brigens auch &raquo;in unserem Hinterhof&laquo;, am Panamakanal. Die Schwerpunktverlagerung der US-Krieger nach Asien sei m&ouml;glich, fuhr er fort, weil die US-Verb&uuml;ndeten in Europa dankenswerterweise ihre Milit&auml;retats auf f&uuml;nf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung aufstockten. So habe Washington den R&uuml;cken frei.<br>\nWer Hegseth auf die Funktion eines &raquo;Verteidigungs&laquo;-Ministers reduziert, verzwergt den Mann mit dem &raquo;Kriegerethos&laquo;, der so stolz ist auf sein Tattoo mit der Kreuzritterparole &raquo;Deus Vult&laquo;. Sein verehrter Chef Donald Trump sei zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt worden, teilte Hegseth in Singapur mit, um &raquo;America first auf der Weltb&uuml;hne&laquo; durchzusetzen. Dazu fordere er nun auch von den Staaten Asiens Gefolgschaft, Pardon, Milit&auml;rkooperation gegen Beijing ein. &raquo;In euren L&auml;ndern stiehlt China&laquo; mit seinen Cyberf&auml;higkeiten wichtige Technologie, insinuierte Hegseth; &raquo;in euren eigenen Gew&auml;ssern sucht es euch einzusch&uuml;chtern&laquo;. Die Volksrepublik sei bestrebt, &raquo;zu viele Teile&laquo; Asiens zu &raquo;dominieren und zu kontrollieren&laquo;; sie r&uuml;ste ihre Streitkr&auml;fte allzu &raquo;massiv&laquo; auf. Und auch wenn die in Singapur anwesenden Repr&auml;sentanten s&uuml;dostasiatischer Staaten &ndash; Ausnahme: die Philippinen &ndash; dies ausdr&uuml;cklich zur&uuml;ckwiesen, verk&uuml;ndete Hegseth: &raquo;Wir arbeiten mit euch an der Abwehr chinesischer Aggression.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/501117.gegen-china-einschw%C3%B6ren.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Christian Schertz kritisiert Vorverurteilung durch Haltungsjournalismus<\/strong><br>\nMedienanwalt Christian Schertz beklagt bei &ldquo;Suite&rdquo; mit Serdar Somuncu &ldquo;eine neue Generation von Journalistinnen und Journalisten&rdquo;, die das Verhalten anderer beurteilen, bewerten und Folgen einfordern. Diese &ldquo;Missionarische&rdquo; f&uuml;hre zu einer problematischen medialen Vorverurteilung. Fr&uuml;her seien es im Pers&ouml;nlichkeitsrecht meist um Prominente gegangen, heute habe sich das durch Social Media &ldquo;epochal ver&auml;ndert&rdquo;. Lob gibt es f&uuml;r den &Ouml;RR: Dort habe er &ldquo;sehr oft&rdquo; Programm-Verantwortliche erlebt, &ldquo;die sich hinter ihre Leute gestellt haben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.turi2.de\/aktuell\/video-tipp-christian-schertz-kritisiert-vorverurteilung-durch-haltungsjournalismus\/\">Turi2<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&raquo;Ich bin noch im Impfzentrum mit Schwindel zusammengebrochen&laquo;<\/strong><br>\nNoch immer finden Menschen, die einen mRNA-Impfschaden erlitten haben, wenig Geh&ouml;r. Dabei hat sich deren Leben teils drastisch ver&auml;ndert. Zwei von ihnen treten sogar mit einem B&uuml;hnenprogramm auf, um das Thema nicht einschlafen zu lassen.<br>\nRoberto De Lapuente hat bei Christine Prayon und Felicia Binger nachgefragt. Die beiden K&uuml;nstlerinnen haben Impfsch&auml;den erlitten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/ich-bin-noch-im-impfzentrum-mit-schwindel-zusammengebrochen\/\">Overton<\/a>\n<p><em>Felicia Binder und Christine Prayon sind auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=130400\">am 14. Juni zu Gast beim Pleisweiler Gespr&auml;ch<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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