{"id":133920,"date":"2025-06-02T17:29:09","date_gmt":"2025-06-02T15:29:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133920"},"modified":"2025-06-04T12:47:27","modified_gmt":"2025-06-04T10:47:27","slug":"exklusiv-interview-ein-hoechst-riskantes-spiel-general-a-d-kujat-zu-den-drohnenangriffen-auf-strategische-bomber-russlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133920","title":{"rendered":"Exklusivinterview \u201eEin h\u00f6chst riskantes Spiel\u201c \u2013 General a. D. Kujat zu den Drohnenangriffen auf strategische Bomber Russlands"},"content":{"rendered":"<p>General a. D. <strong>Harald Kujat<\/strong> warnt vor den weitreichenden Folgen der Drohnenangriffe auf russische Bomber am Sonntag. Er bezeichnet die Attacke als &bdquo;h&ouml;chst riskantes Spiel&ldquo;, das den Krieg ausweiten k&ouml;nnte. Kujat beleuchtet im Interview die milit&auml;rische Bedeutung, m&ouml;gliche westliche Beteiligung und die Eskalationsgefahr, die trotz laufender Verhandlungen weiter besteht. Das Interview mit Harald Kujat f&uuml;hrte <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4526\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-133920-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250603_Exklusivinterview_Ein_hoechst_riskantes_Spiel_General_a_D_Kujat_zu_den_Drohnenangriffen_auf_strategische_Bomber_Russlands_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250603_Exklusivinterview_Ein_hoechst_riskantes_Spiel_General_a_D_Kujat_zu_den_Drohnenangriffen_auf_strategische_Bomber_Russlands_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250603_Exklusivinterview_Ein_hoechst_riskantes_Spiel_General_a_D_Kujat_zu_den_Drohnenangriffen_auf_strategische_Bomber_Russlands_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250603_Exklusivinterview_Ein_hoechst_riskantes_Spiel_General_a_D_Kujat_zu_den_Drohnenangriffen_auf_strategische_Bomber_Russlands_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=133920-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250603_Exklusivinterview_Ein_hoechst_riskantes_Spiel_General_a_D_Kujat_zu_den_Drohnenangriffen_auf_strategische_Bomber_Russlands_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250603_Exklusivinterview_Ein_hoechst_riskantes_Spiel_General_a_D_Kujat_zu_den_Drohnenangriffen_auf_strategische_Bomber_Russlands_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Dieser Artikel liegt auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/flyer\/250603_Exklusivinterview_Ein_hoechst_riskantes_Spiel_General_a_D_Kujat_zu_den_Drohnenangriffen_auf_strategische_Bomber_Russlands_NDS.pdf\">als gestaltetes PDF vor<\/a>. Wenn Sie ihn ausdrucken oder weitergeben wollen, nutzen Sie bitte diese M&ouml;glichkeit. Weitere Artikel in dieser Form <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=54\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><strong>&Eacute;va P&eacute;li: Herr General Kujat, wie sch&auml;tzen Sie den Angriff der ukrainischen Drohnen auf die russische strategische Bomberflotte ein?<\/strong><\/p><p><strong>General a. D. Harald Kujat<\/strong>: Der ukrainische Angriff unterscheidet sich von den Drohnenangriffen der letzten Zeit. Es ist zweifellos ein gelungener &bdquo;Coup&ldquo; der Ukraine. Trotz der offensichtlichen Erfolge hat dieser Angriff keine nennenswerten Auswirkungen auf die Lage an der Front oder die Verteidigung der Ukraine gegen russische Luftangriffe, auch wenn der Eindruck erweckt werden soll, dies sei der Fall. Tats&auml;chlich spitzt sich die milit&auml;rische Lage der Ukraine zunehmend zu.<\/p><p>Die Angriffe richteten sich gegen die interkontinental-strategische Bomberflotte Russlands. Es ist noch unklar, wie viele Flugzeuge zerst&ouml;rt wurden und um welche Typen es sich genau handelt. Zwar werden &ndash; abh&auml;ngig von der Zahl der tats&auml;chlich zerst&ouml;rten Flugzeuge &ndash; die M&ouml;glichkeiten Russlands, Marschflugk&ouml;rper gegen die Ukraine einzusetzen, etwas einschr&auml;nkt, aber dieser Effekt hat keine strategischen Auswirkungen.<\/p><p><strong>Warum macht die Ukraine das? <\/strong><\/p><p>Dies ist nicht der erste Angriff auf die strategische Bomberflotte von Russland. Bereits zuvor gab es Angriffe auf die Basis in Engels bei Saratow. Zudem wurden zwei Angriffe auf das russische Fr&uuml;hwarnsystem ver&uuml;bt, was eine destabilisierende Wirkung auf das strategische Verh&auml;ltnis der beiden Superm&auml;chte ausl&ouml;sen k&ouml;nnte.<\/p><p>Da diese Angriffe die milit&auml;rische Lage in der Ukraine nicht beeinflussen, muss man sich fragen, was ihr eigentlicher Zweck ist. Ich kenne nicht die Ziele der ukrainischen F&uuml;hrung, aber es liegt nahe, dass man versucht, den Krieg auszuweiten, indem eine scharfe russische Reaktion provoziert wird, die ein Eingreifen des Westens zur Folge hat. Das w&auml;re eine sehr gef&auml;hrliche Entwicklung.<\/p><p>Bei der Bewertung dieser Angriffe wird oft &uuml;bersehen, dass sich in unmittelbarer N&auml;he der Flugpl&auml;tze der strategischen Bomberflotte auch Nuklearwaffenlager befinden. Obwohl diese stark gesch&uuml;tzt sind, besteht immer das Risiko, dass eine Drohne fehlgeleitet wird und ein solches Lager trifft. Jeder kann sich ausrechnen, welche Folgen dies h&auml;tte. Insofern ist dies ein h&ouml;chst riskantes Spiel, das hier betrieben wird.<\/p><p>Ein letzter, entscheidender Punkt: Dieser Angriff erfolgte in unmittelbarer zeitlicher N&auml;he zur zweiten Verhandlungsrunde und steht offenbar im Zusammenhang mit den gleichzeitigen Anschl&auml;gen auf die russische Eisenbahn. Es k&ouml;nnte sich hierbei um eine koordinierte Aktion handeln. Die Frage stellt sich, warum dies einen Tag vor der zweiten Verhandlungsrunde geschah. <\/p><p>Die Erkl&auml;rung liegt auf der Hand: Es wird immer wieder behauptet, Moskau w&uuml;rde lediglich eine Verz&ouml;gerungstaktik anwenden und sei nicht an echten Verhandlungen interessiert. Dies, obwohl Russland selbst die Verhandlungen vorgeschlagen hat und beide Seiten ihre Positionen schriftlich niedergelegt haben, um sie als Grundlage f&uuml;r die heutigen Verhandlungen in Istanbul zu nutzen. Somit kann es eigentlich nur bedeuten, dass man m&ouml;glicherweise damit gerechnet hat, die russische Seite w&uuml;rde als Reaktion auf diese Angriffe die Verhandlungen absagen.<\/p><p><strong>Doch das ist nicht geschehen &hellip;<\/strong><\/p><p>Nein, die Verhandlungen gehen weiter. Wir haben inzwischen sogar erfahren, dass vor Beginn dieser Gespr&auml;che der US-amerikanische und der russische Au&szlig;enminister erneut miteinander telefoniert haben. F&uuml;r mich ist das ein klares Indiz daf&uuml;r, dass die USA diese Verhandlungen zumindest weiterhin begleiten und sich nicht vollst&auml;ndig zur&uuml;ckgezogen haben &ndash; was ich f&uuml;r sehr wichtig halte.<\/p><p><strong>Wie ist aus Ihrer Sicht und aufgrund Ihrer milit&auml;rischen Erfahrungen solch ein Angriff &uuml;berhaupt m&ouml;glich? Nach ukrainischen Angaben wurde er anderthalb Jahre lang geplant und dann, wie erz&auml;hlt wird, mit Trucks von russischem Territorium aus durchgef&uuml;hrt.<\/strong><\/p><p>Wenn in einem Land Fahrzeuge nicht fl&auml;chendeckend kontrolliert werden und eine derartige Operation sorgf&auml;ltig vorbereitet wird, dann kann so etwas passieren. Damit stellt sich jedoch die Frage: Ist es ein gro&szlig;er milit&auml;rischer Erfolg? Nein, es handelt sich um Anschl&auml;ge, nicht um eine milit&auml;rische Aktion im eigentlichen Sinne. Solche Anschl&auml;ge sind in jedem Land m&ouml;glich. <\/p><p>Hinzu kommt, dass der New-START-Vertrag zwischen den USA und Russland dazu verpflichtet, strategische Bomber auf bestimmten Flugpl&auml;tzen so zu positionieren, dass sie f&uuml;r die vereinbarten Inspektionen sichtbar sind. In der Praxis hei&szlig;t das, in offenen Hangars oder auf dem Rollfeld, nicht verdeckt in geschlossenen Geb&auml;uden. Diese Regelung dient der &Uuml;berpr&uuml;fbarkeit, ob der Vertrag eingehalten wird, und ist Teil der gegenseitigen Vertrauensbildung. Die Flugzeuge sind damit jedoch gut zu bek&auml;mpfende Ziele.<\/p><p><strong>Nun gibt es Vermutungen oder auch Hinweise, dass westliche Dienste mit Hilfe von Satellitenbildern geholfen haben k&ouml;nnten. Die Briten haben sich schon dazu ge&auml;u&szlig;ert und auch den Ukrainern gratuliert. Wie sch&auml;tzen Sie das ein? Gab es da westliche Hilfe? <\/strong><\/p><p>Ich spekuliere grunds&auml;tzlich nicht. Eines ist jedoch klar: Wenn Daten f&uuml;r bewegliche Ziele praktisch zeitverzugslos bereitgestellt werden, k&ouml;nnen sie nicht von den Ukrainern stammen, sondern m&uuml;ssen von anderer Seite kommen. Handelt es sich aber um eine langfristig geplante Aktion, ist es durchaus m&ouml;glich, die Position eines russischen Flugplatzes eigenst&auml;ndig zu ermitteln &ndash; selbst mit einfachen Mitteln. In diesem speziellen Fall halte ich eine solche externe Aufkl&auml;rung deshalb nicht f&uuml;r erforderlich; die Ukrainer k&ouml;nnen dies selbst leisten. Aber nat&uuml;rlich ist es m&ouml;glich, dass der Ukraine Lagepl&auml;ne der Flugpl&auml;tze aus westlicher Satellitenaufkl&auml;rung zur Verf&uuml;gung gestellt wurden.<\/p><p><strong>Sie haben mit Blick auf die vorherigen Angriffe auf den Flugplatz bei Engels bereits 2022 und auf das russische Fr&uuml;hwarnradar 2024 vor m&ouml;glichen Folgen bis hin zu einem Atomschlag gewarnt. Mit welchen russischen Reaktionen rechnen Sie als Milit&auml;r auf den Angriff, den es jetzt gegeben hat? Pr&auml;sident Putin soll gesagt haben, jetzt gebe es keine roten Linien mehr und Kiew werde das bereuen. <\/strong><\/p><p>Zun&auml;chst einmal gab es keine sofortige Reaktion, und das ist eine positive Entwicklung: Die f&uuml;r heute angesetzten Verhandlungen finden tats&auml;chlich statt, was man als positiv verbuchen sollte. Zweitens, wie immer in solchen F&auml;llen: Wenn eine Seite mit einer bestimmten Ma&szlig;nahme vorprescht, reagiert die andere. Wir vergessen oft Clausewitz&rsquo; Lehre, dass Krieg ein Akt der Gewalt ist. Jede Seite gibt der anderen das Gesetz vor, die andere folgt, und daraufhin erfolgt wiederum eine Reaktion &ndash; bis zum &Auml;u&szlig;ersten. Das wird im modernen Sprachgebrauch als Eskalation bezeichnet. Wir k&ouml;nnen also sicher sein, dass Russland zur&uuml;ckschlagen wird.<\/p><p>Allerdings gehe ich davon aus, dass Russland wohl nicht in gleicher Weise reagieren wird. Stattdessen wird es wahrscheinlich die Kampfhandlungen auf dem Gefechtsfeld intensivieren und die Luftangriffe zur Schw&auml;chung der ukrainischen Verteidigung verst&auml;rken. Da die Lage der Ukraine ohnehin &auml;u&szlig;erst kritisch ist und wenn Russland zus&auml;tzliche Anstrengungen unternimmt, wird sich die milit&auml;rische Lage erheblich zulasten der Ukraine ver&auml;ndern. Dies ist zwar eine naheliegende Annahme, doch wissen wir nat&uuml;rlich nicht, wie Russland tats&auml;chlich reagieren wird.<\/p><p><strong>Gibt es Anzeichen, dass die russische Strategie stets eine besonnene, aber klare anstatt einer hitzigen Reaktion vorsieht? Im Internet wurden ja sofort Forderungen nach einem Atomschlag gem&auml;&szlig; der russischen Nukleardoktrin laut.<\/strong><\/p><p>Was man festhalten muss und im Westen h&auml;ufig untersch&auml;tzt wird, ist der gro&szlig;e Unterschied zwischen den Eskalationsstrategien des Westens (insbesondere der USA) und Russlands. Der Westen eskaliert in kleinen Schritten: Man wartet ab, wie der Gegner reagiert &ndash; oder ob er &uuml;berhaupt reagiert &ndash; und unternimmt dann den n&auml;chsten Schritt. So beh&auml;lt man die Kontrolle &uuml;ber die Eskalation. Die russische Toleranzschwelle ist hingegen wesentlich gr&ouml;&szlig;er. Russland wartet ab, schl&auml;gt dann aber an einem bestimmten Punkt hart zur&uuml;ck. Das Problem dabei ist, dass bei einer solchen Eskalationsstrategie nur sehr schwer zu kalkulieren ist, wann und wie ein solcher Gegenschlag erfolgt. Dies macht die russische Reaktion so unvorhersehbar.<\/p><p>Letztlich h&auml;ngt die russische Reaktion davon ab, welche strategischen Ziele Moskau verfolgt. Wenn das Ziel eine schnelle und totale Niederlage der Ukraine w&auml;re, fiele die Reaktion anders aus, als wenn Russland weiterhin eine Verhandlungsl&ouml;sung des Krieges als prim&auml;re Option anstrebt. Bislang sehen wir Letzteres. Wir k&ouml;nnen nur hoffen und erwarten, dass dies so bleibt und keine Reaktion erfolgt, die jede Verhandlungsm&ouml;glichkeit zunichtemacht.<\/p><p><strong>Eine allerletzte Frage, auch angesichts Ihrer vorherigen Warnung: Ist die Welt einem Atomkrieg jetzt wieder ein St&uuml;ck n&auml;her ger&uuml;ckt?<\/strong><\/p><p>Nein, das glaube ich nicht. Entscheidend ist immer, dass die beiden nuklearen Superm&auml;chte ihre Verbindung aufrechterhalten. Es ist von h&ouml;chster Wichtigkeit, dass Aktionen Dritter, wie in diesem Fall die der Ukraine, von beiden Nuklearm&auml;chten korrekt eingeordnet werden. Beide verfolgen weiterhin das &uuml;bergeordnete Interesse, einen nuklearen Schlagabtausch zu verhindern. Das ist der entscheidende Punkt: Man darf sich nicht in eine ungewollte Eskalationsspirale hineinziehen lassen.<\/p><p>Wir k&ouml;nnen sehr deutlich erkennen, dass weder die Vereinigten Staaten noch Russland das geringste Interesse an einem Konflikt zwischen diesen beiden Gro&szlig;m&auml;chten haben. Genau deshalb ist es absolut essenziell, dass diese Verbindung &ndash; fr&uuml;her als &bdquo;hei&szlig;er Draht&ldquo; bekannt &ndash; zwischen den beiden Seiten aufrechterhalten wird.<\/p><p>Am Rande bemerkt: Der Endpunkt dieser bilateralen Verbindung in Russland nennt sich &bdquo;Nuclear Risk Reduction Center&ldquo;. Dies verdeutlicht das selbstgew&auml;hlte Etikett f&uuml;r die deeskalierenden Ma&szlig;nahmen zwischen diesen beiden Superm&auml;chten.<\/p><p><strong>Herr General Kujat, ganz herzlichen Dank f&uuml;r das Interview.<\/strong><\/p><p><small>Titelbild: Harald Kujat Ende April 2025 bei einer Veranstaltung im Berliner Sprechsaal mit Patrik Baab \/ Tilo Gr&auml;ser<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/02071fca65e1488dbbe76b135a7b49c9\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>General a. D. <strong>Harald Kujat<\/strong> warnt vor den weitreichenden Folgen der Drohnenangriffe auf russische Bomber am Sonntag. Er bezeichnet die Attacke als &bdquo;h&ouml;chst riskantes Spiel&ldquo;, das den Krieg ausweiten k&ouml;nnte. Kujat beleuchtet im Interview die milit&auml;rische Bedeutung, m&ouml;gliche westliche Beteiligung und die Eskalationsgefahr, die trotz laufender Verhandlungen weiter besteht. 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