{"id":133940,"date":"2025-06-03T08:42:22","date_gmt":"2025-06-03T06:42:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940"},"modified":"2025-06-03T08:52:26","modified_gmt":"2025-06-03T06:52:26","slug":"hinweise-des-tages-4861","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h01\">Russland stellt Maximalforderungen an die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h02\">&ldquo;Russland hat den Krieg gewonnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h03\">Friedensgutachten 2025 &ndash; Friedensforscher sehen USA als &ldquo;Unsicherheitsfaktor&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h04\">Baerbock bei den UN: Was hat sie in New York wirklich verloren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h05\">&raquo;Pal&auml;stinenser in Israel sind die einzigen, die eine Br&uuml;cke schlagen k&ouml;nnen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h06\">Trump will Big Tech die Macht &uuml;ber den Dollar geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h07\">Mit dem E-Auto das Wachstum ankurbeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h08\">EU-Richtlinie gef&auml;hrdet Medikamentenversorgung in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h09\">Jens S&uuml;dekum &ndash; &ldquo;Bei steigender Lebenserwartung muss die Lebensarbeitszeit steigen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h10\">Gr&uuml;ne warnen vor hohen Kosten schwarz-roter Entlastungspl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h11\">How the US became the biggest military emitter and stopped everyone finding out<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h12\">S&auml;ubern und bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h13\">An den Rand gedr&auml;ngt: Die mediale Marginalisierung Afrikas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h14\">Wenn Journalisten zu Regierungssprechern werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=133940#h15\">Jean Zieglers ziemlich verzweifeltes Verm&auml;chtnis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Russland stellt Maximalforderungen an die Ukraine<\/strong><br>\nBei den Friedensgespr&auml;chen in Istanbul hat Russland der Ukraine ein Memorandum f&uuml;r eine Waffenruhe und eine Beendigung des Krieges &uuml;bergeben. Es enth&auml;lt ausschlie&szlig;lich Moskaus Maximalforderungen &ndash; und d&uuml;rfte f&uuml;r Kiew nicht akzeptabel sein.<br>\nRussland hat als Bedingung f&uuml;r eine umfassende Waffenruhe den Abzug der ukrainischen Truppen aus den von Moskau beanspruchten Gebieten gefordert. Das geht aus einem bei den Verhandlungen im t&uuml;rkischen Istanbul an die Ukraine &uuml;bermittelten Memorandum hervor, das von den staatlichen russischen Nachrichtenagenturen Tass und Ria Nowosti ver&ouml;ffentlicht wurde.Damit eine &ldquo;30-t&auml;gige Waffenruhe&rdquo; in Kraft treten k&ouml;nne, sei ein &ldquo;vollst&auml;ndiger R&uuml;ckzug&rdquo; der ukrainischen Streitkr&auml;fte aus den von Moskau teilweise besetzten Regionen Doneszk, Luhansk, Saporischschja und Cherson notwendig, hei&szlig;t es in dem Papier.<br>\nDer Forderungskatalog umfasst au&szlig;erdem wesentliche Bedingungen Moskaus als Voraussetzung f&uuml;r ein Ende Krieges, der im Februar 2022 mit der russischen Invasion des Nachbarlandes begonnen hatte. Zun&auml;chst m&uuml;ssten die von Russland besetzten Regionen sowie die im Jahr 2014 annektierte Krim international bindend als russische Territorien anerkannt werden. Alle Wirtschaftssanktionen gegen Russland sollten demnach aufgehoben werden, die Ukraine m&uuml;sse &ldquo;neutral&rdquo; sein und etwa auf einen NATO-Beitritt verzichten.Westliche Waffenlieferungen und das Teilen von Geheimdienstinformationen m&uuml;ssten gestoppt werden, die Gr&ouml;&szlig;e der ukrainischen Armee solle begrenzt werden. Kiew m&uuml;sse sich verpflichten, auf jegliche Reparationsforderungen an Russland zu verzichten. Zudem m&uuml;sse die Ukraine alle russischen &ldquo;politischen Gefangenen&rdquo; freilassen. In Anlehnung an Moskaus erkl&auml;rtes Ziel der &ldquo;Entnazifizierung&rdquo; des verfeindeten Nachbarlandes sieht das Dokument zudem die Aufl&ouml;sung &ldquo;ukrainisch-nationalistischer Formationen&rdquo; innerhalb der ukrainischen Streitkr&auml;fte vor. Die Ukraine soll zudem einen Stopp von Sabotageakten in Russland garantieren. Nach der Aufhebung des geltenden Kriegsrechts sollen nicht sp&auml;ter als 100 Tage danach Wahlen abgehalten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-russland-verhandlungen-124.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das Dokument wurde mittlerweile von einigen russischen und ukrainischen Telegramkan&auml;len (z.B. <a href=\"https:\/\/t.me\/tass_agency\/318004\">hier<\/a>) ver&ouml;ffentlicht. Erstaunlich ist, dass dessen Inhalt in deutschen Medien nicht korrekt wiedergegeben wird. So klingt es bei Tagesschau und Co. so, als seien alle 31 genannten Punkte als Voraussetzung f&uuml;r einen Waffenstillstand formuliert. Das Dokument zeichnet jedoch zwei Optionen auf, bei der die erste den Weg zu einem Waffenstillstand und die zweite Bedingungen f&uuml;r einen Friedensschluss aufzeigt. <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/europe\/russia-ukraine-talk-about-peace-are-still-far-apart-2025-06-02\/\">Reuters berichtet dazu &uuml;brigens korrekt<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em>Die ukrainische Plattform <a href=\"https:\/\/newsukraine.rbc.ua\/news\/renunciation-of-territories-and-neutrality-1748889923.html\">RBC-Ukraine schreibt dazu<\/a>:<\/em><\/p>\n<p>Die erste Option f&uuml;r einen Waffenstillstand: vollst&auml;ndiger R&uuml;ckzug der ukrainischen Streitkr&auml;fte aus Russland sowie aus dem gesamten Gebiet der Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja. Dies soll innerhalb von 30 Tagen nach Inkrafttreten des Waffenstillstands erfolgen.<br>\nDie zweite Option f&uuml;r einen Waffenstillstand: ein Verbot der Verlegung der ukrainischen Streitkr&auml;fte sowie ein Mobilisierungsverbot in der Ukraine, die Ank&uuml;ndigung der Demobilisierung und die Aufhebung des Kriegsrechts. Dazu geh&ouml;ren auch die Einstellung der Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine durch Verb&uuml;ndete und der Ausschluss der Pr&auml;senz von Streitkr&auml;ften aus Drittl&auml;ndern auf ukrainischem Territorium.<br>\nIm Rahmen der zweiten Option muss die Ukraine versprechen, keine Sabotageakte gegen Russland zu ver&uuml;ben. Au&szlig;erdem sieht sie die Einrichtung eines gemeinsamen Zentrums zur &Uuml;berwachung des Waffenstillstands und eine gegenseitige Amnestie f&uuml;r politische Gefangene und inhaftierte Zivilisten vor.<br>\nDar&uuml;ber hinaus muss die Ukraine Pr&auml;sidentschafts- und Parlamentswahlen ank&uuml;ndigen, die sp&auml;testens 100 Tage nach Aufhebung des Kriegsrechts stattfinden sollen. Und der letzte Punkt ist die Unterzeichnung eines Friedensabkommens.<br>\nNach der russischen Version sollte dieses Friedensabkommen Folgendes beinhalten:<\/p>\n<ul>\n<li>die internationale Anerkennung der Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja sowie der Krim als russische Gebiete, verbunden mit dem Abzug der ukrainischen Streitkr&auml;fte aus dem gesamten Gebiet dieser Regionen<\/li>\n<li>die Neutralit&auml;t der Ukraine, was den Verzicht auf den Beitritt zu Milit&auml;rb&uuml;ndnissen und -koalitionen bedeutet<\/li>\n<li>Ein Verbot jeglicher milit&auml;rischer Aktivit&auml;ten von Drittl&auml;ndern auf ukrainischem Territorium und das Verbot ausl&auml;ndischer bewaffneter Formationen, Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte und milit&auml;rischer Infrastruktur auf seinem Territorium.<\/li>\n<li>Die Beendigung und Ablehnung k&uuml;nftiger internationaler Vertr&auml;ge und Abkommen, die mit den Neutralit&auml;tsbestimmungen unvereinbar sind.<\/li>\n<li>Die Best&auml;tigung des atomwaffenfreien Status der Ukraine mit einem direkten Verbot der Stationierung, Durchfuhr oder des Einsatzes von Atomwaffen.<\/li>\n<li>Festlegung einer H&ouml;chstzahl f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte und andere milit&auml;rische Formationen sowie Aufl&ouml;sung der ukrainischen &bdquo;nationalistischen Formationen&ldquo; innerhalb der Streitkr&auml;fte und der Nationalgarde.<\/li>\n<li>Gew&auml;hrleistung der vollen Rechte, Freiheiten und Interessen der russischen und russischsprachigen Bev&ouml;lkerung und Gew&auml;hrung des offiziellen Status f&uuml;r die russische Sprache.<\/li>\n<li>Gesetzliches Verbot der Verherrlichung und Propaganda von Nationalsozialismus und Neonazismus sowie Aufl&ouml;sung nationalistischer Organisationen und Parteien.<\/li>\n<li>Aufhebung aller derzeitigen Wirtschaftssanktionen und Verzicht auf neue Sanktionen, einschlie&szlig;lich Verbote und restriktive Ma&szlig;nahmen zwischen Russland und der Ukraine.<\/li>\n<li>L&ouml;sung von Fragen im Zusammenhang mit der Familienzusammenf&uuml;hrung und Vertriebenen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das russische Memorandum legt auch die Reihenfolge f&uuml;r seine Umsetzung fest. So sollen zun&auml;chst die Arbeiten am Text beginnen, gefolgt von einer geplanten 2-3-t&auml;gigen Waffenruhe, um die Leichen der Verstorbenen zu bergen. Als n&auml;chstes folgt die Unterzeichnung des Memorandums mit konkreten Terminen, aber der 30-t&auml;gige Waffenstillstand beginnt erst nach Beginn des Abzugs der ukrainischen Streitkr&auml;fte.<br>\nDer n&auml;chste Schritt des Plans sieht laut den Russen die Abhaltung von Wahlen vor, nach denen sie das Friedensabkommen unterzeichnen wollen. Dieses Abkommen soll dann vom UN-Sicherheitsrat gebilligt werden. Erst danach wird es laut der russischen Version ratifiziert und tritt in Kraft.<\/p>\n<p><em>Es ist nach wie vor nicht klar, warum diese Forderungen von deutscher Seite als nicht erf&uuml;llbare &bdquo;Maximalforderungen&ldquo; bezeichnet werden. Problematisch sind wohl auch weniger die Punkte, die die Ukraine selbst betreffen. Die territorialen Forderungen betreffen die Krim und die vier Regionen, die Russland seit den ersten Tagen der Invasion als russisches Staatsgebiet definiert und die &ndash; mit kleinen Ausnahmen &ndash; ohnehin bereits milit&auml;risch von Russland kontrolliert werden. Die politischen Forderungen entsprechen einer Demilitarisierung und einer Neutralit&auml;t &ndash; von einem Verzicht auf eine EU-Mitgliedschaft ist im Papier &uuml;brigens nicht die Rede. Der Rest (Neuwahlen, Verbot von Nazi-Symbolen usw.) ist sicher nicht unerf&uuml;llbar.<\/em><br>\n<em>Zur Zeit scheint es jedoch unwahrscheinlich, dass die westlichen Verb&uuml;ndeten der Ukraine ihren Teil der Bedingungen f&uuml;r verhandelbar halten. So sieht das Memorandum im zweiten Teil der Roadmap den Stopp von Waffenlieferungen und generell den Stopp der milit&auml;rischen Kooperation mit der Ukraine vor. Zudem m&uuml;sste der Westen die territorialen Abtretungen anerkennen und die Sanktionen beenden. All diese Forderungen hat der Westen bislang kategorisch ausgeschlossen.<\/em><br>\n<em>Der eigentliche Adressat des Memorandums scheint also nicht die Ukraine, sondern die &bdquo;Koalition der Willigen&ldquo;, angef&uuml;hrt von Deutschland, Frankreich und Gro&szlig;britannien zu sein. Die sitzt aber in Istanbul nicht am Tisch. Der Weg zu einem Waffenstillstand und zu einem Friedensschluss d&uuml;rfte also nicht in Istanbul geebnet werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Russland hat den Krieg gewonnen&rdquo;<\/strong><br>\n&hellip; aber warum macht es dann trotzdem weiter? Der franz&ouml;sische Historiker Emmanuel Todd, gerade aus Moskau zur&uuml;ck, erkl&auml;rt die Strategie. [&hellip;]<br>\nJetzt ist Friedrich Merz neuer Kanzler. In seiner Regierungserkl&auml;rung hat er angek&uuml;ndigt, Deutschland werde die st&auml;rkste Armee Europas aufbauen.<br>\nDamit ist eine neue Dimension der historischen Verantwortungslosigkeit erreicht. Im Gegensatz zu Gro&szlig;britannien und Frankreich verf&uuml;gt Deutschland &uuml;ber ein gewaltiges industrielles Potenzial, das es Merz erlaubt, dieses Ziel zu erreichen. Zu diesem Potenzial z&auml;hle ich auch die Schweiz und die fr&uuml;heren Volksrepubliken, die man Satelliten der Sowjetunion nannte: Polen, die Tschechische Republik. Wenn diese Industrie in den Dienst der Aufr&uuml;stung gestellt wird, kann das zur Bedrohung f&uuml;r die Russen werden, die gegenw&auml;rtig mehr Waffen produzieren als Amerika.<br>\nKrieg oder Frieden &ndash; dar&uuml;ber entscheidet das Verhalten Deutschlands?<br>\nJedenfalls sehr viel mehr als Gro&szlig;britannien und Frankreich. Die britischen Premiers werden immer l&auml;cherlicher, aber das hat keinerlei Bedeutung. Macron ist schon lange l&auml;cherlich, das spielt keine Rolle. Trumps Wahl aber ist f&uuml;r den Westen eine Revolution. Der &Uuml;bergang von Scholz zu Merz ver&auml;ndert vieles &ndash; in psychologischer und geopolitischer Hinsicht. Merz ist ein russenfeindlicher Bellizist. Noch als Kandidat hat er sich daf&uuml;r ausgesprochen, der Ukraine Taurus-Raketen zu liefern. Mit ihnen soll die Br&uuml;cke zwischen Russland und der Krim zerst&ouml;rt werden. Die Zeitgenossen scheinen die historische und moralische Bedeutung solcher &Uuml;berlegungen nicht zu begreifen.<br>\nJetzt reden auch Sie von Moral.<br>\nIch bin f&uuml;r das Verzeihen historischer Verbrechen, aber nicht f&uuml;r das Vergessen. Deutschland ist f&uuml;r den Tod von 25 Millionen Russen im Zweiten Weltkrieg verantwortlich. Und jetzt will es erneut gegen Russland milit&auml;risch aktiv werden. Das ist unvorstellbar. Was ist mit den Deutschen los?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/russland-hat-gewonnen-341777\">Emma<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Friedensgutachten 2025 &ndash; Friedensforscher sehen USA als &ldquo;Unsicherheitsfaktor&rdquo;<\/strong><br>\nIn ihrem j&auml;hrlichen Gutachten pl&auml;dieren deutsche Friedensforschungsinstitute f&uuml;r mehr Unabh&auml;ngigkeit in der europ&auml;ischen Verteidigung von den USA. Von Deutschland fordern sie ein Ende der Waffenlieferungen an Israel.Vier deutsche Friedensforschungsinstitute pl&auml;dieren angesichts der ver&auml;nderten Sicherheitslage f&uuml;r mehr eigenst&auml;ndige Verteidigung in Europa. &ldquo;Die Europ&auml;ische Union muss Strategien entwickeln, um ihre Verteidigung &ndash; vor allem gegen die Bedrohung durch Russland &ndash; auf lange Sicht unabh&auml;ngig von den USA sicherzustellen&rdquo;, forderten die Wissenschaftler in Berlin bei der Vorstellung ihres Friedensgutachtens 2025.Es gelte, L&uuml;cken in den milit&auml;rischen F&auml;higkeiten zu schlie&szlig;en, die R&uuml;stungsbeschaffung zu europ&auml;isieren und gemeinsame Verteidigungsstrukturen auszubauen, hie&szlig; es. Parallel m&uuml;ssten R&uuml;stungskontrolle und diplomatische Initiativen daf&uuml;r sorgen, dass Konflikte nicht eskalieren. &rdquo; [&hellip;]<br>\nHinsichtlich des russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine fordert das Gutachten einen Ausbau der westlichen Unterst&uuml;tzung. Nicole Deitelhoff, Direktorin des am Gutachten beteiligten Leibniz-Instituts f&uuml;r Friedens- und Konfliktforschung (PRIF), schlug dazu im Interview mit tagesschau24 eine Doppelstrategie vor: Es gelte einerseits, die USA so weit wie m&ouml;glich &ldquo;an Bord zu halten&rdquo;, andererseits unabh&auml;ngig von ihnen zu werden. Man m&uuml;sse &ldquo;die eigenen M&ouml;glichkeiten endlich erweitern, selbst in die R&uuml;stungsproduktion einsteigen und auch in F&auml;higkeiten investieren&rdquo;.Das Friedensgutachten ist eine j&auml;hrliche Publikation des PRIF, des Bonn International Centre for Conflict Studies, des Instituts f&uuml;r Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universit&auml;t Hamburg und des Instituts f&uuml;r Entwicklung und Frieden der Universit&auml;t Duisburg-Essen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/friedensforschung-friedensgutachten-100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &bdquo;Friedensforscher&ldquo; fordern mehr Waffen und eine Verl&auml;ngerung des Krieges in der Ukraine. Das ist ja mal originell. Schon George Orwell wusste: Krieg ist Frieden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Baerbock bei den UN: Was hat sie in New York wirklich verloren?<\/strong><br>\nDie ehemalige Au&szlig;enministerin will bei den UN Br&uuml;cken bauen. Doch Diplomatie war nie die St&auml;rke der Gr&uuml;nen-Politikerin. [&hellip;]<br>\nNun will sie eine Rolle &uuml;bernehmen, die sich eigentlich um Neutralit&auml;t, Ausgleich und Prozedur bem&uuml;hen sollte &ndash; und zugleich mehr daraus machen. Baerbock k&uuml;ndigte bereits an, &bdquo;Doppelstrukturen abzubauen&ldquo;, &bdquo;die Effizienz und Transparenz der UN zu verbessern&ldquo;. Sie will die protokollarische Pr&auml;sidentschaft zur Reformplattform umfunktionieren.<br>\nDie Aufgaben der Pr&auml;sidentin der UN-Generalversammlung sind klar umrissen. Sie leitet die Sitzungen, achtet auf Redezeiten, verschafft auch kleinen Staaten Geh&ouml;r &ndash; mehr nicht. Doch Baerbock strebt offenbar mehr an: ein pers&ouml;nliches Verm&auml;chtnis. [&hellip;]<br>\nKlar ist: Ihre Amtszeit als UN-Pr&auml;sidentin wird nur ein Jahr dauern. Was sie in dieser Zeit bewirken kann, ist fraglich. Ihre weltweite Beliebtheit h&auml;lt sich in Grenzen &ndash; in den USA und Israel ist sie umstritten, in Russland, Belarus und China ohnehin nicht willkommen. Und auch in Deutschland scheint sie keine gute Erinnerung hinterlassen zu haben. Der Wechsel in die USA wirkt weniger wie ein Aufstieg &ndash; sondern mehr wie ein eleganter R&uuml;ckzug aus der deutschen Politik. Tsch&uuml;ss Berlin, hallo New Yor<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/baerbock-un-was-hat-sie-in-new-york-verloren-li.2329921\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Pal&auml;stinenser in Israel sind die einzigen, die eine Br&uuml;cke schlagen k&ouml;nnen&laquo;<\/strong><br>\nPal&auml;stinenser in Israel haben eine komplexe Beziehung zu dem Staat, in dem sie leben. Seit mehr als sechzig Jahren sind sie zwar Staatsb&uuml;rger des Landes &ndash; aber keine vollwertigen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, wie der israelische Historiker Ilan Pappe in seinem Buch Die vergessenen Pal&auml;stinenser nachzeichnet. Sie navigieren eine prek&auml;re Position zwischen j&uuml;dischen Israelis und Pal&auml;stinensern in den besetzten Gebieten. Ihre Erfahrungen stehen jedoch selten im Mittelpunkt.<br>\nIm Interview mit Jacobin spricht Pappe &uuml;ber diese besondere Rolle. Er diskutiert pal&auml;stinensische Geschichte und Diskriminierung innerhalb des israelischen Staatsgebiets, was sich seit der Erstver&ouml;ffentlichung des Buches 2011 ver&auml;ndert hat &ndash; und warum gerade Pal&auml;stinenser in Israel eine zentrale Rolle bei Friedensbestrebungen einnehmen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jacobin.de\/artikel\/ilan-pappe-gaza-israel-palaestina-die-vergessenen-palaestinenser\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Trump will Big Tech die Macht &uuml;ber den Dollar geben<\/strong><br>\nDie Fr&uuml;hjahrstagungen des Internationalen W&auml;hrungsfonds und der Weltbank sind normalerweise friedliche, unspektakul&auml;re Veranstaltungen. Nicht so dieses Jahr. Mehrere Notenbanker kehrten mit einem mulmigen Gef&uuml;hl nach Hause zur&uuml;ck. Der Grund? Das Schreckgespenst des GENIUS Act &ndash; des Gesetzesentwurfs zu Stablecoins, der nach der Durchf&uuml;hrungsverordnung von Pr&auml;sident Donald Trump vom 6. M&auml;rz zur Einrichtung einer strategischen Kryptow&auml;hrungsreserve nun kurz vor der Verabschiedung durch den US-Kongress steht.<br>\nBislang betrachteten die Zentralbanker Kryptow&auml;hrungen als l&auml;stiges &Uuml;bel, das gl&uuml;cklicherweise nicht in der Lage war, die von ihnen verwalteten W&auml;hrungssysteme ernsthaft zu destabilisieren. Mittlerweile glauben sie jedoch, dass Trumps Team im Rahmen seiner Strategie zur Neugestaltung des globalen W&auml;hrungssystems (und zur Bereicherung des Chefs und seiner Familie) auf Kryptow&auml;hrungen setzt, die an den Dollar gekoppelt sind.<br>\nWas die Zentralbanker in diesem Fr&uuml;hjahr beunruhigte, waren die m&ouml;glichen Folgen dieser Politik: n&auml;mlich die bewusste, chaotische Aufl&ouml;sung der W&auml;hrungsordnung des 20. Jahrhunderts, in der die Zentralbanken als alleinige Geldsch&ouml;pfer fungierten. W&auml;hrend der GENIUS Act private Stablecoins zul&auml;sst, w&uuml;rde ein anderer Gesetzentwurf die US-Notenbank Federal Reserve daran hindern, eine digitale Zentralbankw&auml;hrung (CBDC) auszugeben, wodurch die von Unternehmen ausgegebenen Token zu neuen H&uuml;tern der Dollar-Hegemonie avancieren w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/trump-wants-private-stablecoins-to-replace-dollar-by-yanis-varoufakis-2025-05\/german\">Yanis Varoufakis auf Project Syndicate<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mit dem E-Auto das Wachstum ankurbeln<\/strong><br>\nSPD-Finanzminister Lars Klingbeil will Unternehmen entlasten, um die Wirtschaft in Gang zu bringen. Der Bund der Steuerzahler fordert dabei mehr Mut.<br>\nMit einem neuen Gesetzentwurf m&ouml;chte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) das Wirtschaftswachstum in Deutschland ankurbeln. Laut ersten Details, die am Sonntag bekannt wurden, will Klingbeil dabei Anreize f&uuml;r Unternehmen schaffen, mehr Geld auszugeben: Demnach sollen Firmen in den Jahren 2025 bis 2027 die M&ouml;glichkeit erhalten, get&auml;tigte Investitionen in H&ouml;he von bis zu 30 Prozent abschreiben zu k&ouml;nnen. Geplant ist au&szlig;erdem ein massiver steuerlicher Anreiz f&uuml;r Unternehmen, E-Autos zu kaufen. Bis zu 75 Prozent der Kosten sollen Firmen hierbei von der Steuer absetzen k&ouml;nnen.<br>\nDer Bund der Steuerzahler sieht den Gesetzentwurf als ein Zeichen daf&uuml;r, dass die Regierung die &bdquo;richtigen Themen&ldquo; auf der Agenda habe. &bdquo;Jetzt braucht es aber noch mehr Mut, Geschwindigkeit und Konsequenz&ldquo;, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident des Vereins, Reiner Holznagel, gegen&uuml;ber der taz. Er kritisierte jedoch, dass die Regelungen zu sp&auml;t k&auml;men und auch nicht genug Wirkungskraft entfalten w&uuml;rden. &bdquo;Unternehmen brauchen schon jetzt steuerliche Entlastungen, um Investitionen anzusto&szlig;en und Arbeitspl&auml;tze zu sichern.&ldquo; [&hellip;]<br>\n Holznagel, der Pr&auml;sident des Bunds der Steuerzahler, bezeichnete die Einsparungen f&uuml;r die Unternehmen als &bdquo;recht &uuml;berschaubare&ldquo; Summen. &bdquo;Insgesamt soll das Gesetz Entlastungen von rund 2,5 Milliarden Euro (2025) bis 11,3 Milliarden Euro (2029) bringen &ndash; eine Summe, die zwar beachtlich klingt, doch auf den langen Zeitraum betrachtet recht &uuml;berschaubar ist.&ldquo; [&hellip;]<br>\nDer Gesetzentwurf, den Klingbeil vorgelegt hat, sieht hier vor, dass der Kauf eines reinen E-Autos f&uuml;r Unternehmen steuerlich attraktiver gestellt werden soll. Firmen, die ein neues betrieblich genutztes Elektroauto anschaffen, sollen demnach im Kaufjahr 75 Prozent der Kosten von der Steuer absetzen k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus sollen die Steuerregelungen f&uuml;r Elektroautos als Dienstwagen g&uuml;nstiger gestaltet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wirtschaftsfoerderung\/!6088291\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Aus einer progressiven, linken Sicht k&ouml;nnte man argumentieren, dass die vielen Milliarden, die Klingbeil den Aktion&auml;ren schenken will, doch in der seit Jahrzehnten unterfinanzierten Bildung oder im kaputtgesparten Sozialstaat besser angelegt w&auml;ren. Oder, pr&auml;gnanter, dass die milliardenteuren Unternehmensteuergeschenke &ldquo;ganz vielen Kommunen in Deutschland das Genick brechen&rdquo;  wird und <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-06\/gruene-kritisieren-klingbeils-gesetzentwurf-steuerentlastung\">&ldquo;die Daseinsvorsorge [&hellip;] kaputt macht&rdquo;<\/a>. Solche Flausen treibt einem die taz mit ihrem Artikel aus, der Aufbruch signalisiert (&ldquo;Wachstum ankurbeln&rdquo;) und zur Verst&auml;rkung der Message noch den staatszerst&ouml;renden &ldquo;Bund der Steuerzahler&rdquo; als Zeugen heranzieht, der nat&uuml;rlich noch mehr Unternehmensteuergeschenke verlangt. Wenigstens profitieren die gro&szlig;en Unternehmen &ndash; und ihre besserverdienenden Angestellten &ndash; vom hochsubventionierten Kauf von E-Autos, vermutlich m&ouml;glichst teurer und gro&szlig;er deutscher Fabrikate. Beim Jubeln will die taz nicht an der Seitenlinie stehen. Mal im Ernst: wozu braucht man die taz, wenn man denselben Mist in der FAZ lesen kann, aber auf ordentlich gedrucktem Papier?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU-Richtlinie gef&auml;hrdet Medikamentenversorgung in Deutschland<\/strong><br>\nEU-Richtlinie zur Abwasserreinigung bedroht die Arzneimittelversorgung. Generika-Hersteller k&ouml;nnten sich vom Markt zur&uuml;ckziehen. Droht bald ein fl&auml;chendeckender Medikamentenmangel?<br>\nDie deutsche Arzneimittelversorgung steht schon seit Jahren unter Druck und hat vielfach nur durch B&uuml;ndelung der Produktion auf wenige globale Standorte oder die Produktionsverlagerung in L&auml;nder mit niedrigeren Umweltstandards bis heute &uuml;berlebt. Dennoch ziehen sich immer mehr Generika-Hersteller aus dem Markt zur&uuml;ck, weil sich die Entwicklung und Produktion der Medikamente wirtschaftlich nicht mehr rechnen.<br>\nDie am deutschen Markt nicht mehr verf&uuml;gbaren Arzneimittel zeigt die Liste des Bundesinstituts f&uuml;r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Sie umfasst mit dem Stand vom 29. Mai 2025 insgesamt 542 Positionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/EU-Richtlinie-gefaehrdet-Medikamentenversorgung-in-Deutschland-10420495.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jens S&uuml;dekum &ndash; &ldquo;Bei steigender Lebenserwartung muss die Lebensarbeitszeit steigen&rdquo;<\/strong><br>\nJens S&uuml;dekum ist neuer Chefberater von Finanzminister Lars Klingbeil. Hier erkl&auml;rt er erstmals, was er vorhat &ndash; und warum er den K&uuml;ndigungsschutz f&uuml;r &Auml;ltere lockern will.<br>\nEr war einer der Autoren des Konzeptpapiers, das dem Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Infrastruktur zugrunde liegt. Nun hat Finanzminister Lars Klingbeil den D&uuml;sseldorfer Wirtschaftsprofessor Jens S&uuml;dekum, 49, zum pers&ouml;nlichen Berater ernannt. S&uuml;dekum ist in seiner neuen Funktion dem Minister direkt zugeordnet. Er beh&auml;lt seinen Professorenposten.<br>\nZEIT ONLINE: Herr S&uuml;dekum, Lars Klingbeil hat Sie vergangene Woche zum pers&ouml;nlichen Berater f&uuml;r &ldquo;makro&ouml;konomische Fragen&rdquo; ernannt. Wie kam es dazu?<br>\nJens S&uuml;dekum: Ich arbeite mit Lars Klingbeil seit vielen Jahren eng und gut zusammen. Als klar war, dass er Finanzminister werden w&uuml;rde, haben wir uns auch dar&uuml;ber ausgetauscht, welche Rolle ich &uuml;bernehmen kann. Es gab auch die Idee, dass ich ins Ministerium wechseln w&uuml;rde, aber mir war schnell klar, dass ich meine Unabh&auml;ngigkeit als Wissenschaftler nicht aufgeben will.<br>\nZEIT ONLINE: Die Position des pers&ouml;nlichen Beraters hat Klingbeils Vorg&auml;nger im Amt, Christian Lindner, geschaffen. Lindner hatte sie damals mit dem Freiburger Wirtschaftsprofessor Lars Feld besetzt. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-06\/jens-suedekum-berater-klingbeil-wirtschaft-steuern-entlastung%20\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nein, die Lebensarbeitszeit muss bei steigender Lebenserwartung nicht steigen. Man kann auch die Rentenbeitr&auml;ge erh&ouml;hen und vor allem f&uuml;r Produktivit&auml;ts- und Lohnzuw&auml;chse sorgen, dann sind steigende Renten f&uuml;r mehr Empf&auml;nger absolut bezahlbar. Was den K&uuml;ndigungsschutz f&uuml;r Menschen im Rentenalter angeht, ist Konsistenz von den Neoliberalen offenbar zu viel verlangt: &uuml;berall wird (<a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/arbeitsmarkt-job-55-plus-im-alter-kaum-noch-chancen-oder-doch,UbMjxcq\">kontrafaktisch<\/a>) behauptet, die Boomer w&auml;ren unersetzbar und <a href=\"https:\/\/zvoove.de\/wissen\/blog\/rentner-kampf-gegen-fachkraftemangel\">&ldquo;Gold gegen den Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;<\/a> &ndash; dann m&uuml;ssten die Unternehmen sie mit Kusshand nehmen und um jeden Arbeitstag froh sein, statt sofort an die K&uuml;ndigung der Alten zu denken. Aber wir leben seit Jahrzehnten im Zeitalter der Propaganda und der angeblichen Alternativlosigkeit, diesmal vertreten durch Jens S&uuml;dekum. &ldquo;Ich bin in erster Linie &Ouml;konom, und die Gesetze der &Ouml;konomie gelten unabh&auml;ngig von parteitaktischen Interessen.&rdquo; &ndash; unter Bundeskanzler Gerd Schr&ouml;der hie&szlig; dieselbe Aussage in anderen Worten, f&uuml;r ihn gebe es <a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/171-172\/publikation\/linke-wirtschaftspolitik-oder-gute\/\">&ldquo;keine linke oder rechte, sondern nur eine gute oder schlechte Wirtschaftspolitik&rdquo;<\/a>, und deshalb &ldquo;muss man&rdquo; die L&ouml;hne und die Unternehmensteuern senken und den Sozialstaat schreddern. Schr&ouml;der bezog sich gerne auf seinen Lieblings&ouml;konomen <a href=\"https:\/\/www.hanswernersinn.de\/de\/medienecho_208288_ifointerview-BZ15-11-03\">Professor Hans-Werner Sinn<\/a>, weil mehr als primitivster Neoliberalismus (&ldquo;L&ouml;hne runter, Besch&auml;ftigung rauf&rdquo;) nicht in seinen Kopf ging. Lindner nahm sich als Berater den <a href=\"https:\/\/gatsby.makroskop.eu\/das-magische-viereck-in-deutschland-erfullt-aufgelesen-bei-lars-feld\/\">gleichgetakteten Dampfplauderer und Dummschw&auml;tzer<\/a> Lars Feld. S&uuml;dekum kommt viel smarter daher &ndash; immerhin ist er offen f&uuml;r schuldenfinanzierte Investitionsprogramme -, aber f&uuml;r seine wirtschaftsliberale Politik h&auml;tte Klingbeil genauso gut Feld als Berater behalten k&ouml;nnen. Auch S&uuml;dekum begr&uuml;&szlig;t ausdr&uuml;cklich <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100618902\/-deutschland-braucht-diese-milliarden-oekonom-unterstuetzt-sondervermoegen.html\">die massive Aufr&uuml;stung der Bundeswehr<\/a>. Muss man eigentlich ein konservativ-wirtschaftsliberal sein, um in oder mit der SPD Karriere zu machen, oder bringt das die Partei so mit sich?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne warnen vor hohen Kosten schwarz-roter Entlastungspl&auml;ne<\/strong><br>\nEin Entwurf von SPD-Finanzminister Klingbeil sieht umfassende Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen vor. Das k&ouml;nnte Kommunen finanziell &ldquo;das Genick brechen&rdquo;, warnen die Gr&uuml;nen.<br>\nDie Gr&uuml;nen warnen vor hohen Kosten durch die von der schwarz-roten Koalition geplanten massiven Steuerentlastungen f&uuml;r Unternehmen. &ldquo;Das wird ganz vielen Kommunen in Deutschland das Genick brechen&rdquo;, sagte Gr&uuml;nenfraktionsvize Andreas Audretsch in der Sendung Fr&uuml;hstart von RTL und ntv. Durch die Mindereinnahmen in Milliardenh&ouml;he m&uuml;ssten Schwimmb&auml;der, Jugend- und Kultureinrichtungen schlie&szlig;en, Busse w&uuml;rden weniger fahren.<br>\n&ldquo;Wenn ein SPD-Finanzminister die Daseinsvorsorge derartig kaputt macht vor Ort, dann macht das Schaden&rdquo;, sagte Audretsch. Auch f&uuml;r die Wirtschaft selbst k&ouml;nne es Probleme geben, sei sie doch auf funktionierende Strukturen angewiesen. [&hellip;]<br>\nBis 2029 sollen sich die Entlastungen mit insgesamt knapp 46 Milliarden Euro auf den Bundeshaushalt auswirken.<br>\nGr&uuml;nenpolitiker Audretsch bef&uuml;rchtet aber, dass die Unternehmen die zus&auml;tzlichen Spielr&auml;ume nicht f&uuml;r Investitionen nutzen. &ldquo;Ein ganz gro&szlig;er Teil des Geldes wird nicht ankommen in Investitionen, sondern &uuml;ber die Dividendenaussch&uuml;ttungen dann an Aktion&auml;re wieder rausgehen&rdquo;, sagte er RTL und ntv. Grunds&auml;tzlich sei ein Investitionsbooster aber etwas Gutes, stellte Audretsch klar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-06\/gruene-kritisieren-klingbeils-gesetzentwurf-steuerentlastung\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Audretsch hat einfach nur Recht: die Unternehmen, die heute schon ihr Geld f&uuml;r Dividenden und Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe verschwenden, werden zus&auml;tzliches Geld nat&uuml;rlich nicht f&uuml;r Investitionen nutzen, sondern ebenfalls 1:1 an die Aktion&auml;re auskehren. Ein paar Mitnahmeeffekte, ein paar vorgezogene Investitionen mag es geben, aber der Gro&szlig;teil der Unternehmensteuersenkungen ist aus staatlicher Sicht zum Fenster rausgeschmissen &ndash; bzw. noch schlimmer, die kommunalen Finanzen werden endg&uuml;ltig ruiniert sein und die Daseinsvorsorge noch weiter zuschanden gefahren. Ein kleines bisschen glaubw&uuml;rdiger w&auml;ren allerdings die Gr&uuml;nen, wenn sie ihre Kritik an wirtschaftssch&auml;dlichen Steuergeschenken z. B. vor einem Jahr ge&auml;u&szlig;ert h&auml;tten, als die eine Regierungspartei, Moment, Robert Habeck von den Gr&uuml;nen, genau dasselbe gefordert hat: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/unternehmenssteuern-habeck-lindner-100.html\">&ldquo;Steuererleichterungen, Steueranreize f&uuml;r Investitionen in der Perspektive finanzieren, um die Kr&auml;fte wirklich zu entfesseln&rdquo;<\/a>. Noch glaubw&uuml;rdiger w&auml;ren die Gr&uuml;nen, wenn sie das gr&ouml;&szlig;te Unternehmensteuergeschenk der bundesdeutschen Geschichte, die K&ouml;rperschaftsteuersenkung von 42% auf nur noch 25%, 2000\/2001 unter der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung, das ebenfalls nur die Aktion&auml;re reich gemacht und nicht zu mehr Investitionen gef&uuml;hrt hat, in Grund und Boden kritisieren w&uuml;rden. Aber ich schweife ab: Gr&uuml;ne und Glaubw&uuml;rdigkeit, das geht nicht zusammen. &ldquo;Glaubw&uuml;rdig&rdquo; sind die Gr&uuml;nen immer nur in der Opposition.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>How the US became the biggest military emitter and stopped everyone finding out<\/strong><br>\nNeta Crawford warnt, dass Trumps geopolitische Pl&auml;ne die Klimakrise versch&auml;rfen k&ouml;nnten. Das Pentagon, gr&ouml;&szlig;ter institutioneller CO&#8322;-Emittent, k&ouml;nnte durch Trumps Kriegdrohungen und 1 Billion US-Dollar Milit&auml;rbudget 2026 mehr aussto&szlig;en. Er lehnt Klimaforschung ab, f&ouml;rdert fossile Brennstoffe und zieht die USA aus dem Pariser Abkommen zur&uuml;ck. Crawford bef&uuml;rchtet, dass milit&auml;rischen Emissionen-Daten nicht mehr ver&ouml;ffentlicht werden, was Transparenz und Reduktion erschwert. Historisch steigen Emissionen bei US-Kriegen. Ein globaler milit&auml;rischer Aufbau bedroht das Klima, w&auml;hrend die Zeit f&uuml;r Ma&szlig;nahmen gegen Temperaturanstiege schwindet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2025\/may\/30\/donald-trump-geopolitics-could-deepen-planetary-catastrophe-expert-warns\">Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>S&auml;ubern und bleiben<\/strong><br>\nEine Talkshow bei Markus Lanz enth&uuml;llte, wie schwer sich etablierte Politiker damit tun, das Gro&szlig;massaker der israelischen Armee als Kriegsverbrechen zu bezeichnen.<br>\nKatastrophen kommen und gehen, ohne dass ein Mensch daran beteiligt w&auml;re &mdash; wie Dauerregen oder ein Erdbeben. Kann man also den V&ouml;lkermord Israels an den Bewohnern des Gazastreifens eine Katastrophe nennen? Ein CDU-Politiker wandte diese Verschleierungstaktik im Fernsehen an und lie&szlig; sich nicht einmal durch einen hartn&auml;ckig nachbohrenden Markus Lanz dazu bewegen, Klartext zu reden. Wie perfide dieses andauernde Verharmlosen und Abwiegeln ist, kann man ermessen, wenn man sich vorstellt, es w&auml;re andersherum: Israel w&uuml;rde seit eineinhalb Jahren in Tr&uuml;mmer geschossen, die Bev&ouml;lkerung massakriert und ausgehungert. Der Autor versucht in seiner Analyse einer Talkshow das gro&szlig;e Ganze anhand der genauen Betrachtung eines kleinen Ausschnitts der Wirklichkeit darzustellen. Und er benennt klar, worum es bei dem Krieg gegen ein ganzes Volk tats&auml;chlich geht: um S&auml;uberung, mit dem Ziel, sich auf dem ges&auml;uberten Landstrich dann selbst festzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/saubern-und-bleiben\">Wolf Wetzel auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>An den Rand gedr&auml;ngt: Die mediale Marginalisierung Afrikas<\/strong><br>\nDie mediale Marginalisierung Afrikas in sogenannten Leitmedien ist erdr&uuml;ckend und konsequent. Nur ein minimaler Anteil der zur Verf&uuml;gung stehenden Sendezeit bzw. Druckseiten wird f&uuml;r afrikanische Themen verwendet. Selbst fundamentale Ereignisse in Afrika wie &bdquo;der t&ouml;dlichste Krieg des 21. Jahrhunderts&ldquo; (Tigray) und die aktuell &bdquo;gr&ouml;&szlig;te und verheerendste humanit&auml;re Krise der Welt&ldquo; (im Sudan), werden weitgehend an den Rand gedr&auml;ngt oder teilweise sogar ganz ignoriert. Die Berichterstattung &uuml;ber Afrika ist nicht nur marginal, sondern erscheint immer noch &uuml;berwiegend von sogenannten K-Themen (Kriege, Krisen, Katastrophen) gepr&auml;gt. Wenn &uuml;ber Afrika berichtet wird, was selten erfolgt, wird in der Regel negativ berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.ejo-online.eu\/top\/an-den-rand-gedraengt-die-mediale-marginalisierung-afrikas\">EJO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wenn Journalisten zu Regierungssprechern werden<\/strong><br>\nWenn prominente Journalisten wie Kornelius und Fr&uuml;hauf in die Politik wechseln, geraten Medien und Macht gef&auml;hrlich nah zusammen. Ein Ex-&bdquo;Tagesschau&ldquo;-Planer erkl&auml;rt, warum das Vertrauen leidet. [&hellip;]<br>\nUnd mehr Gehalt ist ein guter Grund f&uuml;r den Seitenwechsel, wie Benno Viererbl von der Uni Mainz schreibt, der die Motive in seiner Doktorarbeit untersucht hat. Bessere Arbeitsbedingungen und mehr Ansehen sind weitere. [&hellip;]<br>\nDoch ist ein Seitenwechsel tats&auml;chlich verwerflich? Gilt nicht die freie Berufswahl? Ist es nicht sinnvoll, wenn Medienexperten die Regierung vertreten? Stimmt. Nur ist es f&uuml;r den Au&szlig;eneindruck, den Menschen von den Medien haben, verheerend. Es herrscht das Vorurteil vor: Die stecken alle unter einer Decke. [&hellip;]<br>\nDies ist der sogenannte Dreht&uuml;r-Effekt. Der Journalist wechselt gleich mehrfach hin und her und f&auml;llt dabei die Karriereleiter immer weiter hinauf. [&hellip;]<br>\nM&ouml;glich werden sie durch das sogenannte R&uuml;ckkehrrecht. Der Redakteur k&uuml;ndigt seine Stelle nicht, sondern sein Vertrag ruht. F&uuml;r die Zeit seines Wechsels wird ihm der Platz im Sender warm gehalten &ndash; bis zu f&uuml;nf Jahre lang. Dieses R&uuml;ckkehrrecht geh&ouml;rt abgeschafft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/tv-medien\/alexander-teske-hin-und-her-bringt-immer-mehr-li.2329800\">Alexander Teske in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Jean Zieglers ziemlich verzweifeltes Verm&auml;chtnis<\/strong><br>\nDas j&uuml;ngste, vielleicht letzte Buch des nun 91-J&auml;hrigen wurde als &laquo;k&auml;mpferisches Verm&auml;chtnis&raquo; angezeigt. Es klingt verzweifelt.<br>\nZuerst entfernte ich den widerw&auml;rtigen Kleber auf dem Umschlag: F&uuml;r mich ist Jean Ziegler kein &laquo;&lsaquo;Spiegel&rsaquo;-Bestseller-Autor&raquo;, sondern ein radikal engagierter Genosse, der schreibend abzuwenden versucht, was er kommen sieht. Auf dem Buchumschlag wird er gross, rot, undifferenziert als &laquo;unerm&uuml;dlicher Globalisierungskritiker&raquo; pr&auml;sentiert. Was eigentlich falsch ist. Er fordert weltweite Solidarit&auml;t. Allerdings will er einen grundlegenden Wandel; &laquo;der Kapitalismus ist nicht reformierbar&raquo;, als System nicht zu zivilisieren. Und seine &Uuml;berwindung wurde lange mit wenig &uuml;berzeugenden Erfolgen postuliert.<br>\n&laquo;O&ugrave; est l&rsquo;espoir?&raquo; Mit seinem Fragezeichen war der Titel der im vergangenen Herbst erschienenen Originalausgabe treffender als der verzweifelt trotzige Ausruf der Mitte Mai ausgelieferten deutschsprachigen Fassung. Als sich auch zum Katholizismus bekennender Sozialist glaubt Ziegler wohl durchaus im religi&ouml;sen Sinn, ein Sturz der &laquo;kannibalischen Weltordnung&raquo; sei m&ouml;glich, stehe gar absehbar bevor. Ob sein &laquo;Trotz alledem!&raquo; dazu beitr&auml;gt? Vielleicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/jean-zieglers-ziemlich-verzweifeltes-vermaechtnis\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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