{"id":13398,"date":"2012-05-31T08:59:15","date_gmt":"2012-05-31T06:59:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398"},"modified":"2012-05-31T08:59:15","modified_gmt":"2012-05-31T06:59:15","slug":"hinweise-des-tages-1644","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL) Mehr<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h01\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h02\">Der ESM hat mit Europa angeblich nichts zu tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h03\">Die Tyrannei der Arithmetik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h04\">Globaler Automatischer Informationsaustausch &ndash; Instrument f&uuml;r nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h05\">Lucas Zeise: Die Herrschaft des Finanzkapitals: &Uuml;ber Monopolprofite, Staat und Bankenmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h06\">Reiche L&auml;nder &ndash; arme Kinder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h07\">DGB gegen Billigl&ouml;sungen in der fr&uuml;hkindlichen Bildung &ndash; nein zum Betreuungsgeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h08\">Zeitarbeitsfirmen m&uuml;ssen L&ouml;hne nachzahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h09\">Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r das gute Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h10\">Von der Leyens Rentenwunder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h11\">Neonazis: Weiterhin blind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h12\">Herkunft spielt f&uuml;r sozialen Aufstieg st&auml;rkere Rolle als vor 30 bis 40 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h13\">Hochschulzugang f&uuml;r Berufst&auml;tige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h14\">Schlanker Staat auf Kosten der Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h15\">Gesellschaftliche Widerstandsf&auml;higkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h16\">Kooperationsverbot &ndash; Bundeskabinett beschlie&szlig;t Exzellenzinitiative 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h17\">Oskar Lafontaine im stern-Interview: Zu ersch&ouml;pft f&uuml;r den Parteivorsitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398#h18\">Die Talkshows der ARD<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13398&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Schade Deinem Nachbarn<\/strong><br>\nDie Atempause im Kampf gegen die Auswirkungen der Eurokrise w&auml;hrte nur kurz. Nach Griechenland steht als n&auml;chstes Spanien im Fokus der Finanzm&auml;rkte, die Notlage des hochverschuldeten und vor einer Rezession stehenden Krisenlandes spitzt sich weiter zu. Der Streit &uuml;ber die unterschiedlichen L&ouml;sungen zur Beilegung der Krise droht dabei nicht nur antieurop&auml;ische Stimmungen in den Einzelstaaten zu bef&ouml;rdern. Zunehmend verteidigen jene L&auml;nder, die bisher wenig unter der Krise zu leiden haben, ihre nationalen Interessen &ndash; und belasten damit auch den europ&auml;ischen Zusammenhalt. Die Eurokrise ist l&auml;ngst zu einer Bew&auml;hrungsprobe der gesamten Europ&auml;ischen Union geworden, genau zehn Jahre nach Einf&uuml;hrung der Gemeinschaftsw&auml;hrung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/mai\/schade-deinem-nachbarn%20\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><strong>W&auml;hrungsunion: Pures Versagen der Eurokrisenpolitik<\/strong><br>\nWie riskant der gegenw&auml;rtige Kurs der Bundeskanzlerin in der Eurokrise ist, macht die Schweiz deutlich: Sie arbeitet inzwischen ( durch Kapitalverkehrskontrollen ) an Notfallvorbereitungen f&uuml;r den Zusammenbruch der W&auml;hrungsunion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/waehrungsunion-pures-versagen,1472780,16136650.html%20\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der ESM hat mit Europa angeblich nichts zu tun<\/strong><br>\nLaut Bundesregierung ist der ESM ein v&ouml;lkerrechtlicher Vertrag, &ldquo;der bewusst au&szlig;erhalb der EU konzipiert wurde&rdquo;. Deshalb lehnt sie die vom Bundesrat geforderten demokratischen Mitbestimmungsrechte ab.<br>\nIn der Bewertung der europ&auml;ischen Finanzkrise und den Milliarden schweren Hilfszahlungen f&uuml;r &uuml;berschuldete Staaten gibt es tief greifende Meinungsverschiedenheiten zwischen der Bundesregierung und den Bundesl&auml;ndern. Das geht aus einer noch unver&ouml;ffentlichten Stellungnahme der Bundesregierung auf die Beschl&uuml;sse des Bundesrates vom 11. Mai 2012 hervor.<br>\nIn der &ldquo;elektronischen Vorabfassung&rdquo; vom 16. Mai 2012 erteilt die Regierung den Forderungen der L&auml;nder nach weitgehenden Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsrechten im Sinne des Grundgesetzes beim Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM) eine schroffe Absage.<br>\nDamit entbrennt zwischen den L&auml;ndern und dem Bund ein Konflikt &uuml;ber die Aufgabe demokratischer Rechte des Nationalstaates zugunsten einer mit weitgehenden Befugnissen ausgestatteten neuen europ&auml;ischen Finanzbeh&ouml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article106390892\/Der-ESM-hat-mit-Europa-angeblich-nichts-zu-tun.html#disqus_thread\">welt.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass die L&auml;nder im Haftungsfalle finanziell jedenfalls mitbetroffen w&auml;ren, scheint f&uuml;r die Bundesregierung keine Rolle zu spielen. Man erkennt an allen Ecken  und Enden, dass eine verfassungsrechtlich vorgesehene demokratische Beteiligung unerw&uuml;nscht ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Tyrannei der Arithmetik<\/strong><br>\nDirk Elsner hat auf dem Blick Log einen Beitrag verfasst, warum ihn die Austerit&auml;ts-Debatte nervt. Die Debatte ist tats&auml;chlich nervend, aber aus v&ouml;llig anderen Gr&uuml;nden. Nat&uuml;rlich w&uuml;rden wir uns alle viel lieber Sorgen dar&uuml;ber machen, ob die Facebook-Aktie unter- oder &uuml;berbewertet ist. Aber leider haben wegen der Austerit&auml;ts-Politik andere Menschen andere Sorgen und l&ouml;sen ihre Probleme, indem sie vom Dach ihres Hauses springen. Dieses ganze Austerit&auml;ts-Elend ist absolut unn&ouml;tig und deshalb ist eine Austerit&auml;ts-Debatte n&ouml;tig, auch wenn sie Dirk nervt. Meine Kritik an seinem Beitrag habe ich auf Twitter zusammenfasst mit: Dirk ist jemand, der mit seiner Mikrobrille in der Makrowelt im Dunkeln tappt.<br>\nWie Paul McCulley sch&ouml;n argumentiert, nutzen die Austerit&auml;ts-Bef&uuml;rworter eine Inverse Ricardian Equivalence Logik. Wenn der Staatssektor spart und sein Defizit reduziert, dann verschwindet die Angst des Privatsektors vor zuk&uuml;nftigen h&ouml;heren Steuern. Das Vertrauen kehrt zur&uuml;ck. Konsumenten konsumieren wieder. Unternehmen investieren wieder. Kredit werden wieder nachgefragt. Die aggregierte Nachfrage des Privatsektors explodiert. In Europa ist vor allem Jean-Claude Trichet als fast religi&ouml;ser Anh&auml;nger dieser Theorie aufgefallen. In jedem Luxus-Resort hat er &uuml;ber die Segnungen durch das neu gewonnene Vertrauen des Privatsektors gepredigt. Und auch in Dirks Beitrag findet sich das &ldquo;Vertrauen&rdquo; verd&auml;chtig h&auml;ufig.<br>\nDas einzige Problem: die Realit&auml;t will nicht so wie die Theorie. Wenn die Haushalte sowieso &uuml;berschuldet sind und wegen steigender Arbeitslosigkeit auch noch Angst haben, warum sollen sie dann mehr konsumieren? Und wer gibt ihnen &ndash; wenn gew&uuml;nscht &ndash; Kredit? Die Haushalte sind eher damit besch&auml;ftigt, ihre Finanzen in Ordnung zu bringen. Und die Unternehmen? Warum sollen die pl&ouml;tzlich ihre Animal Spirits entdecken, wenn die Haushalte nicht viel ausgeben und der Staatssektor auch nicht? Ausgaben sind Einnahmen. Unternehmen differenzieren nicht, ob das Geld vom Privat- oder Staatssektor kommt. Tats&auml;chliche und antizipierte Einnahmen schaffen Vertrauen und wecken die Animal Spirits. Dann wird investiert und Arbeitspl&auml;tze geschaffen. Das letzte Wort dazu hat Paul McCulley:<br>\n&bdquo;Thus, front-loaded fiscal austerity makes absolutely no sense, unless you believe Ricardo was right and that the private sector in the developed world has no balance sheet problem, only fears of future taxes. And that the moon is made of green cheese.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2012\/05\/25\/die-tyrannei-der-arithmetik\/\">wiesaussieht<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Paul McCulley bringt die Absurdit&auml;t der Austerit&auml;tsbef&uuml;rw&ouml;rter auf den Punkt, sinngem&auml;&szlig; &uuml;bertragen, &bdquo;Austerit&auml;t in der Krise ergibt absolut keinen Sinn, es sei denn, Sie glauben, der private Sektor hat kein Haushaltsproblem, sondern nur Angst vor zuk&uuml;nftigen Steuern. Und dass der Mond aus gr&uuml;ner K&auml;se besteht.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Globaler Automatischer Informationsaustausch &ndash; Instrument f&uuml;r nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz<\/strong><br>\nManchen d&uuml;rfte der wiederholte Ruf nach automatischen Informationsaustausch zwischen Steuerbeh&ouml;rden Spanisch vorkommen: droht da nicht der &Uuml;berwachungsstaat? Die gro&szlig;e Steuerkeule? Die Diskussion um diese Fragen wird nicht einfacher dadurch, dass eine m&auml;chtige Finanzlobby im In- und Ausland alles daran setzt, Falschinformation und Vorurteile in dieser Hinsicht zu sch&uuml;ren, um ihre Pfr&uuml;nde zu sichern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2012\/05\/globaler-automatischer.html\">tax justice network<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Der Blog &bdquo;Tax Justice Network&ldquo; ist empfehlenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lucas Zeise: Die Herrschaft des Finanzkapitals: &Uuml;ber Monopolprofite, Staat und Bankenmacht&thinsp;<\/strong><br>\nDie Herrschaft des Finanzkapitals d&uuml;rfte mittlerweile ein Teil des Alltagsbewusstseins geworden sein. Irritierend daran ist, dass auch viele, die an der Herstellung der aktuellen Zust&auml;nde wesentlich beteiligt waren, also Politiker der staatstragenden und kapitalismusfreundlichen Variante und ihre ideologischen Helfer bei den Politologen und Volkswirten, wirklich oder dem Schein nach solche Thesen vertreten. Das d&uuml;rfte auch einer der Gr&uuml;nde daf&uuml;r sein, warum manche Marxisten gerade jetzt in Zeiten der gr&ouml;&szlig;ten Akzeptanz der These von der Herrschaft des Finanzkapitals diese zur&uuml;ckweisen. Da kann man schon verstehen, dass es Marxisten gibt, die argumentativ weder mit dem klugen George Soros noch dem beschr&auml;nkten Peer Steinbr&uuml;ck im selben Boot sitzend gefunden sein wollen. Meist ziehen sie sich auf die grundlegende Erkenntnis zur&uuml;ck, dass der Kapitalismus an sich krisenhaft ist, dass sein Grundwiderspruch aus Vergesellschaftung der Arbeit einerseits und privater Aneignung andererseits in der Produktionssph&auml;re wurzelt und dass die Krisen der Finanz&ndash; und Zirkulationssph&auml;re nur Reflexe der eigentlichen kapitalistischen Krise sein m&uuml;ssen. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.meinpolitikblog.de\/die-herrschaft-des-finanzkapitals\">Mein Politikblog<\/a>\n<p>Hier der Beitrag von Guenther Sandleben, auf den sich Zeise bezieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/05-29\/025.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Reiche L&auml;nder &ndash; arme Kinder<\/strong><br>\nRund 30 Millionen Kinder wachsen in den 35 reichsten Staaten der Welt in relativer Armut auf, fast 1,2 Millionen dieser M&auml;dchen und Jungen leben in Deutschland. Ungef&auml;hr ebenso viele Kinder in Deutschland entbehren notwendige Dinge wie regelm&auml;&szlig;ige Mahlzeiten oder B&uuml;cher. Dies sind Ergebnisse der neuen UNICEF-Studie &bdquo;Kinderarmut messen &ndash; Neue Ranglisten der Kinderarmut in den reichen L&auml;ndern der Welt&ldquo;. Neben der relativen Einkommensarmut dokumentiert UNICEF darin mit Hilfe eines so genannten Deprivationsindex erstmals auch umfassend absolute Mangelsituationen von Kindern. Demnach erh&auml;lt in Deutschland zum Beispiel eines von 20 Kindern keine t&auml;gliche warme Mahlzeit. Insgesamt schneidet Deutschland bei diesem Vergleich &ndash; &auml;hnlich wie in fr&uuml;heren Studien &ndash; nur mittelm&auml;&szlig;ig ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unicef.de\/presse\/2012\/vergleichsstudie-kinderarmut\/\">unicef<\/a>\n<p><strong>Siehe auch unicef zum Betreuungsgeld:<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der Vorstellung der neuen UNICEF-Studie &bdquo;Kinderarmut messen &ndash; Neue Ranglisten der Kinderarmut in den reichen L&auml;ndern der Welt&ldquo; am 29. Mai sagte Christian Schneider, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer UNICEF Deutschland: &bdquo;Die Kluft zwischen Kindern in Deutschland darf nicht weiter wachsen. Dazu m&uuml;ssen klare Priorit&auml;ten f&uuml;r die F&ouml;rderung benachteiligter Kinder gesetzt werden. Der Ausbau der Kinderbetreuung muss quantitativ und qualitativ vorangetrieben werden. Das Betreuungsgeld dient diesem Ziel nicht. Was wir brauchen, ist eine nationale Agenda, die allen Kindern gute Chancen auf Teilhabe am Leben in der Gesellschaft erm&ouml;glicht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unicef.de\/presse\/2012\/betreuungsgeld\/\">unicef<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>DGB gegen Billigl&ouml;sungen in der fr&uuml;hkindlichen Bildung &ndash; nein zum Betreuungsgeld<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der Ver&ouml;ffentlichung des Kinderf&ouml;rderungsberichts und der Vorstellung des Zehn-Punkte-Plans zur Beschleunigung des Kita-Ausbaus durch die Bundesregierung erkl&auml;rte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am Mittwoch in Berlin:<br>\n&bdquo;Es wird h&ouml;chste Zeit, dass der Bund die Dramatik der Lage zur Kenntnis nimmt und mehr in den Krippenausbau investiert. Laut Statistischem Bundesamt fehlen noch immer 260.000 Betreuungspl&auml;tze &ndash; 30.000 mehr, als bisher erwartet. Es ist auch zu erwarten, dass weit mehr als 40 Prozent der Eltern von Kindern, die j&uuml;nger als drei Jahre sind, ab 2013 ihren Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz einfordern werden. Um diesen Rechtsanspruch gew&auml;hrleisten zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen sich Bund, L&auml;nder und Kommunen schleunigst zusammensetzen und einen gemeinsamen Finanz- und Umsetzungsplan vorlegen. Wir brauchen dringend einen Krippengipfel, der L&ouml;sungen im Interesse der Eltern und Kinder auf den Weg bringt. Sonst droht den Kommunen zu Recht eine gro&szlig;e Klagewelle.<br>\nZiel darf es jedoch nicht sein, nur in billigere Alternativen wie die Tagespflege oder Betriebskinderg&auml;rten zu investieren. Solche Angebote k&ouml;nnen staatliche Krippenpl&auml;tze nur erg&auml;nzen, nicht aber ersetzen. Bund, L&auml;nder und Kommunen m&uuml;ssen sich st&auml;rker beim Krippenausbau engagieren.<br>\nDer DGB fordert die Bundesregierung deshalb erneut auf, auf die Einf&uuml;hrung eines Betreuungsgeldes zu verzichten. Die Milliarden, die ein Betreuungsgeld verschlingen w&uuml;rde, sollten dem Ausbau der Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur zugutekommen. Ein Betreuungsgeld widerspricht den Anforderungen unserer Zeit, es ist bildungs-, gleichstellungs- und integrationspolitisch nicht vertretbar.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++1e241a4c-aa3d-11e1-73d2-00188b4dc422\/@@index.html?k:list=Bildung\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zeitarbeitsfirmen m&uuml;ssen L&ouml;hne nachzahlen<\/strong><br>\nEiner Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zufolge war die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften f&uuml;r Zeitarbeit (CGZP) seit ihrer Gr&uuml;ndung 2002 nie tariff&auml;hig. Zeitarbeitsfirmen m&uuml;ssen sich nun auf Nachforderungen in Milliardenh&ouml;he einstellen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/gerichtsurteil-zeitarbeitsfirmen-muessen-loehne-nachzahlen-11766008.html%20\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/juris.bundesarbeitsgericht.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bag&amp;Art=pm&amp;Datum=2012&amp;nr=15922&amp;pos=0&amp;anz=39&amp;titel=Tariff%E4higkeit_der_CGZP\">Beschluss des Bundesarbeitsgerichts<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r das gute Leben<\/strong><br>\nL&auml;sst sich das gute Leben mit einer Zahl beschreiben? Und wenn ja, wie wird sie errechnet? Dar&uuml;ber diskutiert die Enquetekommission des deutschen Bundestages &ldquo;Wachstum, Wohlstand, Lebensqualit&auml;t&rdquo;. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das den Wert aller innerhalb eines Jahres produzierten Waren und Dienstleistungen beziffert, reicht jedenfalls nicht mehr aus, um den Wohlstand in Deutschland zu messen. Dar&uuml;ber sind sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe 2 der Kommission einig. In der Enquetekommission, die seit Anfang 2011 arbeitet und n&auml;chstes Jahr ihren Abschlussbericht vorlegen soll, geht es um nicht weniger, als ein Leitbild f&uuml;r die politische Gestaltung der n&auml;chsten Jahrzehnte zu entwickeln. Das hei&szlig;t: Welche Zukunft w&uuml;nschen wir uns f&uuml;r das Land? Zwar sind die meisten Arbeitsgruppen inzwischen in ideologische Grabenk&auml;mpfe verwickelt. Die Abgeordneten und Fachleute, die eine alternative Wohlstandsmessung zum BIP entwickeln, sind aber guter Dinge, dass sie bis Dezember ein neues Konzept vorlegen k&ouml;nnen. Schon heute werde das BIP l&auml;ngst nicht mehr so ernst genommen wie fr&uuml;her, sagt Gert G. Wagner, Chef des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung und Mitglied der Arbeitsgruppe. Stattdessen schauten alle &ldquo;auf die Arbeitslosenzahl&rdquo;. Wirtschaftswachstum und Besch&auml;ftigung gelte es nun um das Thema Umweltvertr&auml;glichkeit zu erg&auml;nzen. Noch offen ist, ob das Indikatorenset zu einer &ldquo;Gesamtzahl&rdquo; zusammengef&uuml;hrt werden soll. Wagner, der f&uuml;r ein Indikatorenset eintritt, schl&auml;gt vor, dass &ldquo;neben dem Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein weiterer eingerichtet wird, der das neue Indikatorenset j&auml;hrlich errechnet und kommentiert&rdquo;. So werde ein &ouml;ffentlicher Diskurs &uuml;ber die verschiedenen Zahlen entstehen, und sie bek&auml;men mehr Gewicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2012%2F05%2F26%2Fa0180&amp;cHash=0f3d7fdf98\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die letzte Bemerkung von Gert G. Wagner lesend: &ldquo;Nur wenn die statistische Messung von Gl&uuml;ck und Zufriedenheit aus der direkten politischen Auseinandersetzung herausgehalten wird, bleiben die Ergebnisse aussagekr&auml;ftig&rdquo; beschleicht einen merkw&uuml;rdiges Gef&uuml;hl. Ein Indikator f&uuml;r &ldquo;gutes leben&rdquo;, f&uuml;r &ldquo;Gl&uuml;ck&rdquo; oder &ldquo;Zufriedenheit&rdquo;? Solche Indikatoren eigenen sich auch wunderbar um z.B. von Einkommensfragen abzulenken nach dem Motto: &ldquo;Der Mensch lebt nicht vom Brot allein&rdquo; oder &ldquo;Geld macht nicht immer gl&uuml;cklich&rdquo;. Und nat&uuml;rlich ist die Pr&auml;sentation von solchen Indikatoren hoch politisch. Die Regierungen behalten sich immer vor, dass ihre Beh&ouml;rden die Zahlen in den Vordergrund r&uuml;cken, die sie gut aussehen lassen. Wenn Wagner das verst&auml;rkte Interesse an Arbeitslosenzahlen verweist, so zeigt doch gerade ihre Pr&auml;sentation, wie die BA der Regierung zuarbeitet. Bei der Arbeitslosenzahl wird z.B. nie die Unterbesch&auml;ftigtenzahl in den Mittelpunkt ger&uuml;ckt, obwohl diese viel aussagekr&auml;ftiger ist, aber eben immer h&ouml;her. Und nat&uuml;rlich wird das deutsche&nbsp; &ldquo;Besch&auml;ftigungswunder&rdquo; gefeiert ohne auf den Anstieg von &ldquo;Working Poor&rdquo; hinzuweisen. Man denke einmal daran, welche Kapriolen das Statistische Bundesamt schl&auml;gt, um in der Titelung ihre Pressemitteilungen den jahrelangen R&uuml;ckgang der Reall&ouml;hne zu verschleiern. <\/em><br>\n<em>Nein, ein neuer Indikator, der das BIP ersetzt, gar noch das &ldquo;Gute Leben&rdquo; erfassen soll, ist strikt abzulehnen. Man denke einmal, es k&auml;me eine Auffassung, wie sie die Theoretiker der Agendapolitik Schr&ouml;ders, Rolf Heinze und Wolfgang Streeck, seinerzeit vertraten, zum Tragen. Noch heute haben wir noch daran zu knabbern, dass wohlbestallte Professoren meinten mit den Niedriglohnsektor den Stein der Weisen gefunden zu haben: Arbeit ist alles. Nur, Sklavenarbeit ist auch Arbeit. Ein Indikatorenset, einmal j&auml;hrlich pr&auml;sentiert und anschlie&szlig;ende Diskussion, ja, das w&auml;re sch&ouml;n. Nat&uuml;rlich sagt das BIP nicht alles. Jeder Erstsemestler lernt in VWL, was das BIP alles nicht erfasst. Auch das BIP- Pro- Kopf ist lediglich ein Durchschnittswert. Da ist das h&auml;ufigste Einkommen pro Kopf schon interessanter oder die Entwicklung des Abstandes zwischen den oberen und den unteren 10 Prozent der Bev&ouml;lkerung oder die Entwicklung der Mortalit&auml;t in diesen beiden Gruppen usw. Aber welche Regierung legt schon Wert darauf, pr&auml;sentiert zu bekommen, was nicht so gut gelaufen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von der Leyens Rentenwunder<\/strong><br>\nUrsula von der Leyen entpuppt sich mehr und mehr als Angela Merkels Wunderwaffe. Von den Medien f&uuml;r ihre vermeintlich gerechte Sozialpolitik hoch gelobt, gestaltet sie den deutschen Sozialstaat nach und nach um &ndash; und zwar stets nach demselben Modus: der Benachteiligung bzw. Nichtber&uuml;cksichtigung von Arbeitslosen wie Nichterwerbst&auml;tigen und der Einf&uuml;hrung einer je weiteren zus&auml;tzlichen Bedarfspr&uuml;fung.<br>\nIn der schwarz-roten Regierung f&uuml;hrte von der Leyen als Familienministerin das einkommensbezogene Elterngeld ein. Im Gegenzug k&uuml;rzte sie die Anspr&uuml;che von unmittelbar vor der Geburt der Kinder nicht erwerbst&auml;tigen Eltern, wie sie bei dem vorher bestehenden Erziehungsgeld existierten.[1] Unter Schwarz-Gelb musste von der Leyen &ndash; gezwungen durch das Bundesverfassungsgericht &ndash; die Hartz-IV-Regels&auml;tze zwar anheben. Anstatt jedoch auch die Kinderregels&auml;tze zu erh&ouml;hen, erfand sie das b&uuml;rokratische Monster des Bildungs- und Teilhabepakets und versah es wiederum mit einer zus&auml;tzlichen Bedarfspr&uuml;fung. Hinzu gesellt sich eine Arbeitsmarktpolitik, die vor allem bei den arbeitsmarktpolitischen Angeboten f&uuml;r Arbeitslosengeld-II-Beziehende gespart hat.<br>\nNun aber hat von der Leyen sich &ndash; als drittes zentrales Bet&auml;tigungsfeld &ndash; das komplexe System der Altersvorsorge und Alterssicherung vorgenommen. Dieses ist schon jetzt stark segmentiert, was erhebliche Ungerechtigkeiten hervorruft.<br>\nZusammenfassend l&auml;sst sich festhalten, dass von der Leyen sich auch bei der Rentenreform absolut treu geblieben ist: Die Arbeitslosen und diejenigen mit wenig Erfolg am Arbeitsmarkt und diskontinuierlichen Erwerbsbiographien, werden schlechter gestellt. Im Gegenzug werden Personen, denen es etwas besser erging und die vor allem privat und betrieblich vorsorgen konnten, besser gestellt. Gleichzeitig wird eine weitere Bedarfspr&uuml;fung eingef&uuml;hrt. Zudem werden Phasen der begrenzten und ausschlie&szlig;lichen Kindererziehung besser abgesichert, jedoch nur bei sonst kontinuierlicher Erwerbsbiographie. Komplettiert wird das Bild dann dadurch, dass durch die Umstellung von Steuer- auf Beitragsfinanzierung privilegierte Gruppen wie Beamte und Unternehmer aus dem Solidarausgleich f&uuml;r die Alterssicherung entlassen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/mai\/von-der-leyens-rentenwunder\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Besonders lesenswert die Kritik der geplanten Zuschussrente.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neonazis: Weiterhin blind<\/strong><br>\nDie Schreckensbilanz nennt Orte wie Delitzsch, M&uuml;geln, Neuruppin und Limbach-Oberfrohna, in denen sich gewaltt&auml;tige Neonazis nahezu ungehemmt austoben k&ouml;nnen. Seit Jahren z&auml;hlen die ostdeutschen Opferberatungsstellen doppelt so viele Taten wie die Innenministerien. &Uuml;ber das ganze Ausma&szlig; rechter Gewalt existiert derzeit kein scharfes Lagebild. Ostdeutsche Beratungsstellen fordern, endlich auch im Westen Opfer-Projekte aufzubauen. Denn bei rechter Gewalt liegen zwar die ostdeutschen L&auml;nder seit Jahren vorn, aber nur bezogen auf die Einwohnerzahl. Die meisten rechten Gewalttaten wurden etwa 2010 in Nordrhein-Westfalen ver&uuml;bt. Vielerorts sto&szlig;en die rechte Gewaltt&auml;ter mit ihren rassistischen Pr&uuml;geleien, Nazi-Schmierereien, Brandstiftungen und anderen schweren Verbrechen jedoch auf einen schwachen Staat &ndash; und eine langsame Justiz, die viel zu oft mit Laxheit statt mit H&auml;rte reagiert.<br>\nSeit Jahren z&auml;hlen die ostdeutschen Opferberatungsstellen doppelt so viele Taten wie die Innenministerien. Was nicht nur daran liegt, dass die Vereine auch Angriffe z&auml;hlen, bei denen Betroffenen die Flucht gelingt. &Uuml;ber das ganze Ausma&szlig; rechter Gewalt existiert derzeit kein scharfes Lagebild. Ostdeutsche Beratungsstellen fordern, endlich auch im Westen Opfer-Projekte aufzubauen. Denn bei rechter Gewalt liegen zwar die ostdeutschen L&auml;nder seit Jahren vorn, aber nur bezogen auf die Einwohnerzahl. Die meisten rechten Gewalttaten wurden etwa 2010 in Nordrhein-Westfalen ver&uuml;bt. 2012 z&auml;hlten die Opferberater mit 706 rechten Angriffen in den &ouml;stlichen Bundesl&auml;ndern fast so viele wie das Bundesinnenministerium f&uuml;r ganz Deutschland.<br>\nNazi-Gewalt ist kein exklusives Ost-Ph&auml;nomen, gleichwohl ist die rechtsextreme Alltagsmacht im Osten st&auml;rker&hellip;<br>\nZeit-Rechercheure ermittelten 28 Obdachlose, die zwischen 1989 und 2010 aus rechtem Hass gegen &bdquo;Asoziale&ldquo; ermordet wurden. Offiziell anerkannt wurden aber nur sieben. Bei keiner Opfergruppe wird das politische Tatmotiv so h&auml;ufig ignoriert wie bei Obdachlosen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/debattiersalon.de\/neonazis-weiterhin-blind\/#more-2284\">debattiersalon<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Herkunft spielt f&uuml;r sozialen Aufstieg st&auml;rkere Rolle als vor 30 bis 40 Jahren<\/strong><br>\nSoziologieprofessor Neckel: Aristokratisches kommt wieder.<br>\nDas Aristokratische, das St&auml;ndische, das Vormoderne wird dadurch repr&auml;sentiert, dass die Herkunft immer wichtiger geworden ist f&uuml;r die soziale Platzierung. Wir sprechen davon, dass etwa in Deutschland in den Jahrg&auml;ngen, die nach 1960 geboren sind, die Rolle der Herkunft, wo man geboren wurde, in welcher Familie man geboren wurde, immer wichtiger wird f&uuml;r den Statuserwerb. Das hat drastisch zugenommen, bei den Frauen st&auml;rker noch als bei den M&auml;nnern und bei den Ostdeutschen noch st&auml;rker als in Westdeutschland. Und das hei&szlig;t, dass wiederum das moderne Prinzip der sozialen Mobilit&auml;t, das moderne Prinzip, dass man durch eigene Anstrengungen einen verbesserten Platz in der Gesellschaft erreichen kann, unterminiert wird durch das Prinzip der sozialen Vererbung. Wer in einer h&ouml;heren Herkunftsfamilie geboren ist, hat eine dutzendfach h&ouml;here Wahrscheinlichkeit, selbst wieder eine h&ouml;here Position zu erlangen. Und das ist durchaus schon mal anders gewesen in den Zeiten der 60er-, 70er-, bis in die 80er-Jahre. Das hat sich auch in Deutschland ver&auml;ndert. Das hei&szlig;t, die sozialen Schichten sind undurchl&auml;ssiger geworden. Und auch das erinnert eher an vormoderne Sozialstrukturen als an das moderne Prinzip des Aufstiegs durch Leistung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/1727258\/drucken\/\">dradio.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hochschulzugang f&uuml;r Berufst&auml;tige<\/strong><br>\nDie vorliegende Studie fragt danach, in welcher Weise die im M&auml;rz 2010 erfolgte Neuregelung der NRW-Berufsbildungshochschulzugangsverordnung an der Ruhr-Universit&auml;t<br>\nBochum (RUB) umgesetzt wurde. Konkret geht es um die Ermittlung der Rahmenbedingungen f&uuml;r die erfolgreiche Aufnahme eines Studiums f&uuml;r in der beruflichen<br>\nBildung qualifizierte Studierende an der RUB.<br>\nDer Vergleich zwischen geringen Anf&auml;ngerzahlen beruflich qualifizierter Studierender an der RUB, die keine allgemeine Hochschulreife besitzen, und sehr hohen Studienanf&auml;ngerzahlen der entsprechenden Gruppen an der Fernuniversit&auml;t Hagen unterstreicht die Notwendigkeit, Studienstrukturen und -formate zu konzipieren, welche<br>\ndie besonderen beruflichen Hintergr&uuml;nde der Bewerberinnen und Bewerber ber&uuml;cksichtigen.<br>\nSo kommt die Bochumer Fallstudie zu dem Ergebnis, dass zum einen die Entwicklung von flexiblen beziehungsweise berufsbegleitenden Studienformaten im Regelstudienangebot und zum anderen flankierende sozialversicherungsrechtliche, arbeits- sowie tarifvertragliche Regelungen erforderlich sind, um die Unterbrechung bzw. Reduzierung der Berufst&auml;tigkeit und die Aufnahme eines Hochschulstudiums zu f&ouml;rdern. Wie schlie&szlig;lich die Kontroverse um die Zuordnung der allgemeinen Hochschulreife im Verh&auml;ltnis zur beruflichen Erstausbildung unterstreicht, stellt die aktuelle Debatte um die &Ouml;ffnung der Hochschule f&uuml;r in der beruflichen Bildung Qualifizierte<br>\nkeine allein hochschulpolitische, sondern vielmehr eine komplexe gesellschaftspolitische Aufgabe dar, die nur in enger Kooperation zwischen den Universit&auml;ten, der Wirtschaft,<br>\nder Politik und den Verb&auml;nden der Sozialpartner zu bew&auml;ltigen ist. Zu dieser Debatte leistet die hiermit vorgelegte Fallstudie an der Ruhr-Universit&auml;t Bochum einen<br>\nempirischen gehaltvollen Beitrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_arbp_188.pdf\">b&ouml;ckler.de Arbeitspapier 188 [PDF &ndash; 3.8 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schlanker Staat auf Kosten der Bildung<\/strong><br>\nSeit der Jahrtausendwende hat sich der Lehrermangel an deutschen Schulen leicht verringert &ndash; allerdings nur wegen sinkender Sch&uuml;lerzahlen.<br>\nIm internationalen Vergleich habe Deutschland jedoch zu wenig Lehrer, so der Wissenschaftler. Gemessen am EU-Durchschnitt ergebe sich ein Fehlbestand von 11 Prozent; das sind 55.000 Lehrkr&auml;fte. Gerade die demografisch bedingte &ldquo;Bildungsrendite&rdquo; sollten die Bundesl&auml;nder nicht &shy; der Haushaltskonsolidierung unterwerfen, warnt Vesper. Denn inzwischen habe sich in der Wissenschaft die Einsch&auml;tzung durchgesetzt, dass Bildungsausgaben mittelbar f&uuml;r mehr Wachstum sorgen.<br>\nParallel zum deutlichen Anstieg der Studentenzahl hat sich die Zahl der hauptberuflich Besch&auml;ftigten im Zeitraum 2000 bis 2009 von 422.000 auf 467.000 erh&ouml;ht. Die Hochschulen setzten f&uuml;r die neuen Stellen vor allem Drittmittel ein &ndash; und stockten ihr wissenschaftliches Personal nach der Jahrtausendwende kr&auml;ftig auf: Im Jahr 2009 war die Zahl der Besch&auml;ftigten mit 301.000 um 37 Prozent h&ouml;her als 2000. Damit verbesserte sich die Relation zwischen Lehrenden und Lernenden: Die Zahl der Studenten je Lehrperson sank auf sieben. Hingegen ging die Zahl der nicht-wissenschaftlichen Besch&auml;ftigten kr&auml;ftig zur&uuml;ck, von 213.000 auf 166.000 &ndash; also um 22 Prozent. Die neuen Jobs seien zudem oft zeitlich befristet und vielfach Teilzeitstellen, so der Forscher&hellip;<br>\nInsgesamt, so der Forscher, sind die Tarifsteigerungen im &ouml;ffentlichen Dienst in den vergangenen zwei Jahrzehnten hinter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zur&uuml;ckgeblieben. Von 1992 bis 2010 addierten sich die nominalen Tarifsteigerungen der gesamten Wirtschaft auf 52 Prozent, w&auml;hrend der &ouml;ffentliche Dienst nur einen Zuwachs um 44 Prozent verzeichnete. Hinzu kommen K&uuml;rzungen beim Weihnachtsgeld und bei anderen Zuschl&auml;gen, aber auch Einsparungen durch niedrigere Eingruppierungen bei Ersatzeinstellungen. Einige Bundesl&auml;nder erh&ouml;hten die Stundendeputate von Lehrern, ohne im Gegenzug deren Bez&uuml;ge zu erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/39069_39086.htm\">B&ouml;ckler Impuls 04\/2012 <\/a>\n<p><strong>Deutschland bei den Bildungsausgaben gegen&uuml;ber den westeurop&auml;ischen L&auml;ndern immer noch am unteren Ende<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120531_ausgaben_bildungswesen.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120531_ausgaben_bildungswesen_small.png\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/eacea.ec.europa.eu\/education\/eurydice\/documents\/key_data_series\/134DE_HI.pdf\">Eurydice, Schl&uuml;sselzahlen zum Bildungswesen in Europa [PDF &ndash; 459 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gesellschaftliche Widerstandsf&auml;higkeit<\/strong><br>\nEinrichtungen der Universit&auml;t Freiburg beteiligen sich an der Vorbereitung der deutschen Gesellschaft auf Angriffe feindlicher Kombattanten im Inland. Erkl&auml;rtes Ziel der entsprechenden Forschungsarbeiten ist die Erh&ouml;hung der sozialen Widerstandsf&auml;higkeit (&ldquo;Resilienz&rdquo;) durch den umfassenden Einsatz modernster Repressions- und &Uuml;berwachungstechnik, f&uuml;r deren Einsatz gleichzeitig &ldquo;Akzeptanz&rdquo; in der Bev&ouml;lkerung geschaffen werden soll. Die Freiburger Hochschule kooperiert dabei eng mit dem Fraunhofer-Institut f&uuml;r Kurzzeitdynamik (EMI), das auf &ldquo;Verteidigungs- und Sicherheitsforschung&rdquo; spezialisiert ist. Zu den &ldquo;Projektpartnern&rdquo; der beiden Institutionen z&auml;hlen Bundeswehr, Geheimdienste, Polizeidienststellen und R&uuml;stungskonzerne. Der f&uuml;r die Kooperation verantwortliche Leiter des EMI geh&ouml;rt dem Beirat f&uuml;r Forschung und Technologie des Bundesverteidigungsministeriums an und fungiert au&szlig;erdem als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Programmausschusses Sicherheitsforschung im Bundesforschungsministerium. Die Universit&auml;t Freiburg erhofft sich von der Zusammenarbeit mit dem EMI sowohl &ldquo;Synergieeffekte&rdquo; als auch einen beschleunigten &ldquo;Transfer&rdquo; wissenschaftlicher Arbeitsergebnisse in die &ldquo;nationale Wirtschaft&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58339\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu: Der milit&auml;risch-universit&auml;re Komplex<\/strong><br>\nDie Mehrheit der Bundesb&uuml;rger steht Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr skeptisch gegen&uuml;ber. Dessen ungeachtet wird an deutschen Universit&auml;ten erforscht, wie Soldaten psychologischer Belastung besser standhalten oder wie eingesetzte Materialien belastbarer werden.<br>\nDiese Forschung betrifft nicht nur einige wenige Einrichtungen, etwa die beiden Universit&auml;ten der Bundeswehr in M&uuml;nchen und Hamburg. Vielmehr sind rund 40 Standorte in der Bundesrepublik mit derartigen Forschungsprojekten betraut &ndash; von der Materialfertigung &uuml;ber die Psychologie bis hin zur Rechtswissenschaft.<br>\n&hellip;Zum anderen profitieren die R&uuml;stungskonzerne wie auch die Bundeswehr von der zunehmenden &Ouml;konomisierung der Hochschullandschaft. Die Universit&auml;ten sind bekanntlich chronisch unterfinanziert. Schlimmer noch: W&auml;hrend die Exzellenzinitiative im Mai dieses Jahres ihre neuen &bdquo;Elite-Unis&ldquo; k&uuml;rt, nimmt die wirtschaftliche Ungleichheit zwischen den verschiedenen Hochschulen dramatisch zu. Aus diesem Grund suchen immer mehr Wissenschaftler h&auml;nderingend nach Drittmittelprojekten, die die Finanzierung von Forschungsprojekten sichern.[8]<br>\nDie R&uuml;stungskonzerne k&ouml;nnen demnach als Geldgeber in finanziellen Notlagen der Universit&auml;ten auftreten. Welche Summen hier bereits im Spiel sind, verdeutlicht der Bundesbericht &bdquo;Forschung und Innovation 2010&ldquo;: So beliefen sich die Ausgaben des Bundesministeriums der Verteidigung f&uuml;r Wissenschaft, Forschung und Entwicklung allein im Jahr 2010 auf rund 1,2 Mrd. Euro. Trotz erheblicher K&uuml;rzungen weist der Etat f&uuml;r &bdquo;Forschung, Entwicklung und Erprobung (einschlie&szlig;lich Zuwendungen Forschungsinstitute)&ldquo; auch in diesem Jahr immer noch beachtliche 900 Mio. Euro auf&hellip;<br>\nAngesichts der zunehmend prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse und der wachsenden wissenschaftlichen Reputationsanforderungen an den deutschen Hochschulen drohen ethisch-moralische &Uuml;berlegungen in der Wissenschaft allerdings noch weiter in den Hintergrund zu geraten. Umso wichtiger ist es, dass die Folgen milit&auml;rischer Forschung in einer breiten &Ouml;ffentlichkeit diskutiert werden. Im Zentrum sollten dabei nicht nur die Zivilklausel, sondern auch Alternativen wie die R&uuml;stungskonversionsforschung stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2012\/mai\/der-militaerisch-universitaere-komplex%20\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kooperationsverbot &ndash; Bundeskabinett beschlie&szlig;t Exzellenzinitiative 2.0<\/strong><br>\nHierzu erkl&auml;rt fzs-Vorstandsmitglied Erik Marquardt:\n<blockquote><p><em>&ldquo;Es ist nicht anzunehmen, dass durch die vorgeschlagene Lockerung des Kooperationsverbots zuk&uuml;nftig insgesamt mehr Hochschulen gef&ouml;rdert werden. Diese Gesetzes&auml;nderung ist eher als Versuch der Bundesregierung zu werten, die umstrittene Exzellenzinitiative zur Bevorzugung einzelner &lsquo;Leuchtt&uuml;rme&rdquo; mit insgesamt weniger Mitteln auch &uuml;ber 2017 hinaus zu verl&auml;ngern. Doppelte Abiturjahrg&auml;nge, immer h&ouml;here Zugangsh&uuml;rden und die Schuldenbremse 2020 erfordern jedoch schnelles und umfassendes Handeln zum Wohle aller Hochschulen. Wir brauchen keine Exzellenzinitiative 2.0 &ndash; wir brauchen eine tragbare Grundfinanzierung.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Salome Adam, ebenfalls fzs-Vorstandsmitglied im fzs erg&auml;nzt:<\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Die Grundfinanzierung von Bildungseinrichtungen muss auf eine breitere Basis gestellt werden. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen Bund und L&auml;nder besser zusammenarbeiten, um tragf&auml;hige langfristige L&ouml;sungen f&uuml;r die strukturellen Probleme des Bildungs- und Wissenschaftssystems zu finden. Das Kabinett und insbesondere Frau Schavan wollen mit diesem Gesetzentwurf jedoch die Weichen gegen eine gute Bildung der zuk&uuml;nftigen Generationen stellen.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/show\/270310.html\">fzs<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine im stern-Interview: Zu ersch&ouml;pft f&uuml;r den Parteivorsitz<\/strong><br>\nOskar Lafontaine redet nicht um den hei&szlig;en Brei herum: Wortgewandt erkl&auml;rt er im stern-Interview seinen Verzicht auf den Vorsitz und warum ihn die Bezeichnung &ldquo;Parteizerst&ouml;rer&rdquo; nicht st&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/oskar-lafontaine-im-stern-interview-zu-erschoepft-fuer-den-parteivorsitz-1833825.html\">Stern.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die d&auml;mliche &Uuml;berschrift dieses Stern-Beitrages schadet nicht dessen inhaltlichem Wert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Talkshows der ARD <\/strong><br>\nDann halt wieder Euro<br>\nWenn jede Woche f&uuml;nf Redaktionen in der ARD &uuml;berlegen, welche Talkshow sie machen sollen, wieso kommt dann immer dieselbe Sendung heraus? Eine abgeh&ouml;rte Schaltkonferenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/frankfurter-allgemeine-zeitung\/feuilleton\/die-talkshows-der-ard-dann-halt-wieder-euro-11763919.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Eine sch&ouml;ne Idee.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL) Mehr<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13398","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13398"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13398\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13401,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13398\/revisions\/13401"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13398"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}