{"id":134,"date":"2004-03-06T11:21:59","date_gmt":"2004-03-06T10:21:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=134"},"modified":"2016-04-02T11:27:21","modified_gmt":"2016-04-02T09:27:21","slug":"demokratie-ein-standortnachteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134","title":{"rendered":"Demokratie \u2013 ein Standortnachteil?"},"content":{"rendered":"<p>Johano Strasser: Demokratie &ndash; ein Standortnachteil?<br>\n<!--more--><br>\nDie demokratischen Staaten des Westens sind zugleich die wohlhabendsten Staaten der Welt. Ein Zufall ist das sicher nicht. Was da was bedingt, ob der Wohlstand von den demokratischen Verh&auml;ltnissen oder umgekehrt die Demokratie vom Wohlstand gef&ouml;rdert wurde, ist schwer zu entscheiden. Wahrscheinlich ist es ein wechselseitiges Bedingungsverh&auml;ltnis: Wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand schaffen die Reichtumsvoraussetzungen f&uuml;r eine Kultur der Freiheit, und im Klima der Freiheit k&ouml;nnen sich alle Talente besser entfalten, setzt sich in Versuch und Irrtum zumeist das Bessere durch, so dass der Wohlstand weiter w&auml;chst.<\/p><p>So in etwa w&uuml;rden es auch heute noch die Festredner aller Parteien und Professionen darstellen, wenn aus feierlichem Anlass Grunds&auml;tzliches angesagt ist. Vor allem wenn es darum geht, die Vorbildhaftigkeit des Westens gegen&uuml;ber anderen Weltgegenden herauszustreichen. <\/p><p>Freilich scheinen immer mehr Politiker und Verbandsvertreter, Journalisten und Publizisten, Medienvertreter und Medienverbraucher nicht mehr so recht an das zu glauben, was bei festlichen Gelegenheiten unserer Demokratie nachger&uuml;hmt wird: dass sie n&auml;mlich der angemessene Rahmen f&uuml;r eine gedeihliche Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft sei. Immer h&auml;ufiger h&ouml;ren wir heute, dass gehandelt werden solle, statt zu diskutieren, dass das Partizipationsbegehren der B&uuml;rger sachgerechte Probleml&ouml;sungen erschwere, dass Laien den Experten nicht dreinzureden h&auml;tten, dass Entschlossenheit und Geschlossenheit wichtiger seien als demokratische Verfahren und Legitimit&auml;t. <\/p><p>Unter dem Ansturm neoliberaler Propaganda sind nicht nur die Westerwelle-Liberalen, sondern auch die meisten der fr&uuml;her so staatsfrommen Konservativen, sogar manche Sozialdemokraten heute zu veritablen &sbquo;Staatsfeinden&rsquo; geworden, und immer h&auml;ufiger wird aus der modischen Staatsfeindschaft eine mehr oder weniger offene Ablehnung der Demokratie. Dann werden Parlamente wieder, wie in der Endphase der Weimarer Demokratie, als &bdquo;Quasselbuden&ldquo; bezeichnet, Politiker, die R&uuml;cksicht auf die Meinung, die Sorgen, W&uuml;nsche und Bedenken ihrer W&auml;hler nehmen, gelten als Schw&auml;chlinge, Andersdenkende und protestierende B&uuml;rger als inkompetente N&ouml;rgler. Und immer h&auml;ufiger ert&ouml;nt der Ruf nach dem starken Mann, der ohne viel R&uuml;cksicht auf das Parlament, seine Partei und seine W&auml;hler, das Notwendige tut.<\/p><p>Der Hintergrund f&uuml;r diesen Bewusstseinswandel ist fast immer die sogenannte &sbquo;Standortkonkurrenz&rsquo;, genauer: die Angst, dass Deutschland gegen&uuml;ber anderen L&auml;ndern ins Hintertreffen geraten k&ouml;nne, wenn es sich nicht schnell genug auf die neuen Bedingungen in der &sbquo;globalisierten&rsquo; Welt einstelle. Schnell, immer schneller m&uuml;sse dieser Anpassungsproze&szlig; erfolgen, sagen uns die Globalisierungspropheten. <\/p><p>In einer solchen Situation erscheint es ratsam, keine Zeit mit den Umst&auml;ndlichkeiten der Demokratie, mit der &Uuml;berzeugung der Menschen, der Gewinnung von Mehrheiten zu vergeuden. Welche Reform auch immer angepackt wird, immer hei&szlig;t es: Es gibt keine Alternative. Sogar ein veritabler ehemaliger Bundespr&auml;sident fordert von den Plakatw&auml;nden herab, dass ein Ruck durch Deutschland gehen m&uuml;sse. Sogenannte B&uuml;rgerinitiativen, mit vielen Millionen Euro von der Industrie gesponsert, rufen in ganzseitigen Anzeigen in unseren Tageszeitungen zu Taten statt Worten, zu harten Einschnitten ins soziale Netz und einem drastischen Kurswechsel auf. <\/p><p>Aber was da gefordert wird, der Ruck, der drastische Kurswechsel, das sind Bewegungsarten, die die Demokratie nicht kennt. Die Demokratie ist unvermeidlich umwegig, Entscheidungen fallen erst nach umst&auml;ndlichen Diskussionen und Aushandlungsprozessen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Entscheidungen als legitim angesehen werden und f&uuml;r die B&uuml;rger bindend sind. Und nur wenn die B&uuml;rger sich an die Entscheidungen gebunden f&uuml;hlen, werden sie sie auch mittragen.<\/p><p>Dass in aller Regel die umst&auml;ndliche und langsame Demokratie zu besseren Ergebnissen f&uuml;hrt als jede Form autorit&auml;rer Elitenherrschaft, diese historische Erfahrung wird heute von vielen wieder systematisch verdr&auml;ngt. Immer h&auml;ufiger werden wieder schneidige Abk&uuml;rzungswege empfohlen, von denen wir eigentlich wissen sollten, dass sie allzu leicht dazu f&uuml;hren, dass wichtige Problemaspekte &uuml;bersehen, legitime Interessen unterschlagen und die Folgewirkungen unseres Tuns falsch eingesch&auml;tzt werden. Als h&auml;tten wir nicht oft genug ausbaden m&uuml;ssen, was angeblich unfehlbare Experten mit ihren Prognosen und Empfehlungen und schneidige Macher mit ihren schneidigen Parforceritten uns einbrockten!<\/p><p>Aber im neoliberalen Klima der Zeit glauben viele, dass die meisten, wenn nicht alle Dinge durch den Markt ohnehin besser geregelt werden als durch die Demokratie. Politiker, die dieser Ideologie anh&auml;ngen, betreiben seit Jahren mehr oder weniger offen eine kontinuierliche Selbstentmachtung der Politik, genauer: der Demokratie, wohl auch in der irrigen Hoffnung, sich so ihrer Verantwortung zum Teil entziehen zu k&ouml;nnen. Immer mehr Entscheidungen werden der Diskussion und Beschlussfassung demokratischer Gremien entzogen und den Gesetzen des Marktes, in Wahrheit nat&uuml;rlich den selbsternannten und durchaus nicht interesselosen W&auml;chtern dieser Gesetze, &uuml;berlassen. Unter Umgehung der Parlamente werden internationale Vertr&auml;ge geschlossen, Kompetenzen an demo-kroatisch kaum legitimierte Institutionen wie WTO, Weltbank und Internationalen W&auml;hrungsfonds &uuml;bertragen. Die f&uuml;r die Politik auf allen Ebenen eminent bedeutsamen finanzpolitischen Entscheidungen fallen zumeist in Gremien, die sich fast ganz der demokratischen Kontrolle entziehen. Das Urrecht des Parlamentarismus, die demokratische Beschlussfassung &uuml;ber die Besteuerung der B&uuml;rger, ist de facto l&auml;ngst kassiert.<\/p><p>Auf diese Weise etabliert sich immer offener eine kaum noch demokratisch kontrollierbare Technokratie. Meist sind die staatlichen Exekutiven durch hohe Ministerialbeamte an den Entscheidungen beteiligt. Nicht selten aber bestimmen die Analysten der Wall Street mit ihren Ratings und Kreditempfehlungen de facto allein dar&uuml;ber, wie die Rentenversicherung, das Gesundheitswesen oder das Bildungssystem eines Landes auszusehen haben. &Uuml;ber 70 Prozent der Gesetze, die z. B. der Bundestag verabschiedet, best&auml;tigen nur, was auf der Ebene der Europ&auml;ischen Union schon beschlossen wurde &ndash; zumeist in allenfalls halbdemokratischen Verfahren und fast immer ohne &ouml;ffentliche Diskussion. Der verbleibende demokratische Spielraum wird weiter eingeengt durch immer mehr inter-nationale Vereinbarungen, auf die die Parlamente so gut wie keinen Einfluss haben. <\/p><p>Wie der Parlamentarismus auf diese Weise ausgehebelt wird, hat Hermann Scheer in einem &auml;u&szlig;erst lesenswerten Buch im Detail beschrieben: Die Politiker. Er, der selbst seit vielen Jahren als Bundestagsabgeordneter Politik macht und nicht nur erleidet, hat den Prozess der schleichenden Auszehrung unserer Demokratie in best&uuml;rzender Klarheit dargestellt.<\/p><p>Kurzfristig mag das gut gehen, aber in mittlerer und l&auml;ngerer Frist endet die Ausschaltung demokratischer Kontrollen und die Verwandlung von Parlamenten in Akklamationsorgane, wie die Geschichte der untergegangenen Sowjetunion demonstriert hat und wie es sich bald auch am gepriesenen Boomland China wieder erweisen k&ouml;nnte, in einem Fiasko der Ineffizienz und Inkompetenz. Darum sollten sich die Europ&auml;er nicht einreden lassen, dass Demokratie in der globalisierten Welt ein Standortnachteil ist. Vielmehr sollten sie nach mehreren Runden der Erweiterung der EU nun entschlossen an ihre demokratische Vertiefung gehen. <\/p><p>Demokratische Vertiefung kann und darf nicht hei&szlig;en, aus Europa einen Zentralstaat zu machen. Vielmehr kommt es darauf an, eine wirkliche Mehrebenendemokratie zu installieren, f&uuml;r die es keine fertigen historischen Vorbilder gibt. Nur durch eine klare Kompetenzzuteilung, die den unteren Ebenen, den Gemeinden, L&auml;ndern und nationalen Staaten ihre autonomen demokratischen Handlungsm&ouml;glichkeiten l&auml;sst und die auf der Ebene der EU zu f&auml;llenden Entscheidungen einer wirksamen demokratischen Kontrolle unterwirft, kann dem wachsenden b&uuml;rokratischen Zentralismus in der EU begegnet werden.<\/p><p>Richtig ist, dass in nationaler Selbstgen&uuml;gsamkeit sich das Notwendige heute nicht mehr tun l&auml;sst. Wenn wir das Politische in die Gesellschaft zur&uuml;ckholen und die Demokratie st&auml;rken wollen, dann m&uuml;ssen wir Europa als ein wichtiges politisches Aktionsfeld ernst nehmen. Europa ist der gr&ouml;&szlig;te und attraktivste Markt der Welt. Weichenstellungen, die hier vorgenommen werden, sind zwangsl&auml;ufig folgenreich. Ein demokratisch verfasstes Europa w&auml;re nicht ein Spielball anonymer global agierender Kr&auml;fte, sondern selbst ein Mitspieler, der das betr&auml;chtliche &ouml;konomische und politische Gewicht Europas zur Gestaltung der einen Welt einsetzen kann.<\/p><p>Freilich nur, wenn dieses Europa dem heute die K&ouml;pfe vernebelnden Freihandelsabsolutismus entgegentritt. Horst Afheldt hat recht, wenn er in seinem Buch &sbquo;Wirtschaft, die arm macht&rsquo; darauf beharrt, dass ein unregulierter Weltmarkt und weltweiter Freihandel mit Demokratie nicht vereinbar sind.<\/p><p>Die Entdemokratisierung, die wir heute erleben, ist auf der Gemeindeebene am dramatischsten, weil die Gemeindedemokratie f&uuml;r die Ein&uuml;bung demokratischer Verhaltensweisen von &uuml;berragender Bedeutung ist. Die verfehlte, neoliberal inspirierte Finanz- und Steuerpolitik hat in den letzten Jahren zusammen mit der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit und den dadurch rasant gestiegenen Belastungen der Kommunen im Bereich der Sozialhilfe zu einer Verarmung und &Uuml;ber-Schuldung der meisten St&auml;dte und Gemeinden gef&uuml;hrt, die ihren politischen Entscheidungsspielraum drastisch einschr&auml;nken. Hinzu kommt, dass auch hier der vorherrschende Marktradikalismus zu einem Privatisierungsdogmatismus gef&uuml;hrt hat, der die Gemeindedemokratie und damit den Citoyen zunehmend der Gegenst&auml;nde beraubt, &uuml;ber die er politisch entscheiden kann. <\/p><p>Wenn heute ein Mitglied eines Stadtrats auf die Idee kommt, dar&uuml;ber zu diskutieren, ob die Stadtwerke nicht einen gr&ouml;&szlig;eren Anteil an erneuerbarer Energie zur Stromerzeugung nutzten sollten, so trifft er in aller Regel auf einen Chef eben dieser Stadtwerke, der dieses Ansinnen mit dem Argument zur&uuml;ckweist, sachfremde politische Gesichtspunkte h&auml;tten bei der F&uuml;hrung seines Unternehmens nichts zu suchen; er leite es ausschlie&szlig;lich nach &ouml;konomischen Gesichtspunkten. Wer aber wird sich noch in einen Gemeinderat w&auml;hlen lassen, wenn es dort schlie&szlig;lich so gut wie nichts mehr zu entscheiden gibt? Wenn die Gemeindedemokratie auf diese Weise zu einer von allem Politischen weitgehend entleerten Betriebsamkeit verkommt, darf man sich nicht wundern, wenn immer mehr Menschen sich von der Demokratie abwenden. Die erschreckend niedrige Wahlbeteiligung, besonders bei den Kommunalwahlen, ist ein kaum zu &uuml;bersehendes Menetekel.<\/p><p>Habe ich &uuml;bertrieben, die Gefahren &uuml;berzeichnet? Ich w&auml;re froh, wenn ich die Frage bejahen k&ouml;nnte. Es liegt mir nichts daran, die Kassandra zu spielen und am Ende Recht zu bekommen. Aus Erfahrung wei&szlig; ich zudem, dass Menschen, wenn sie die Gefahr erkennen, oft zu &uuml;berraschender Gegenwehr f&auml;hig sind. Die Gegenwehr freilich f&auml;ngt schon bei der Sprache an, die wir t&auml;glich verwenden. Wer sich einreden l&auml;sst, Deutschland sei nur ein Standort, dem wird es vielleicht bald auch einleuchten, dass man die Entscheidungen &uuml;ber diesen Standort am besten einem Standortkommandanten &uuml;berl&auml;sst. Wer von der Deutschland AG redet und damit sein Land meint, dem k&ouml;nnte eines Tages die Differenz zwischen einem Unternehmen und einem demokratischen Gemeinwesen nicht mehr einleuchten. Wer selbstdenkende Abgeordnete zu Abweichlern erkl&auml;rt, der sollte bedenken, dass dies ein Begriff aus dem Wortschatz stalinistischer Diktatoren ist.<\/p><p>Letztlich sind es nicht anonyme M&auml;chte, die transnationalen Unternehmen, das global operierende Finanzkapital, historische Tendenzen oder die da oben, die die Demokratie zerst&ouml;ren. Die B&uuml;rger selbst tragen die Verantwortung f&uuml;r die Zukunft der Demokratie. Freiheit ist eine Chance, eine Chance zur kooperativen Selbstbestimmung. Wer die Chance nicht wahrnimmt, sondern darauf wartet, dass ihm von oben gew&auml;hrt wird, was nur von unten erstritten werden kann, der sollte sich nicht als Opfer f&uuml;hlen, wenn ihm die Freiheit St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck genommen wird. Auch wenn er es nicht wahrhaben will: er geh&ouml;rt selbst zu den T&auml;tern.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johano Strasser: Demokratie &ndash; ein Standortnachteil? <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,37,161],"tags":[443],"class_list":["post-134","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-globalisierung","category-wertedebatte","tag-standortwettbewerb"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=134"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32662,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134\/revisions\/32662"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}