{"id":13408,"date":"2012-06-01T08:44:03","date_gmt":"2012-06-01T06:44:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408"},"modified":"2012-06-01T08:44:03","modified_gmt":"2012-06-01T06:44:03","slug":"hinweise-des-tages-1645","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h01\">Altkanzler Schr&ouml;der warnt Sozialdemokraten vor Hollande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h02\">Fiskalpakt trifft auch St&auml;dte und Gemeinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h03\">Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze mit -3,8%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h04\">Mindestlohn ade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h05\">Niedriglohnbranchen und Hochlohnbranchen: Enorme Lohnunterschiede<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h06\">Arbeitszeiten von Frauen und M&auml;nnern deutlich auseinandergedriftet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h07\">Paul Krugman: Langfristig sind wir alle tot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h08\">&bdquo;Es gibt eine enorme Anti-Merkel-Stimmung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h09\">Gesch&auml;fte im Schatten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h10\">Ausplaudern erw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h11\">Wir brauchen eine m&ouml;glichst breite Einbeziehung der Partei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h12\">Ich habe gezeigt, dass ich integrieren kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h13\">Summa cum gaudi?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h14\">Am Medienpranger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h15\">Links auf Youtube-Videos k&ouml;nnen 1000 Euro kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h16\">Die Radioretter: Ohne R&uuml;cksicht auf Verluste: Programmausschuss und Rundfunkrat unterst&uuml;tzen Programmabbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408#h17\">Rezension: Dilettantismus oder Komplizenschaft? und &ldquo;Das kleine Lexikon der &ouml;konomischen Spracht&auml;uschung&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13408&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Altkanzler Schr&ouml;der warnt Sozialdemokraten vor Hollande<\/strong><br>\nDer ehemalige Kanzler Schr&ouml;der sieht das Programm des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Hollande mit gro&szlig;er Skepsis. Er r&auml;t der SPD, die Ideen des Franzosen nicht aufzugreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2012-05\/schroeder-hollande-kritik\/komplettansicht?print=true\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Da formieren sich ja genau die Richtigen und es ist bezeichnend, was die Herren am meisten st&ouml;rt: die Absicht Herrn Hollandes, Einkommen &uuml;ber 1 Mio. Euro mit einem Spitzensteuersatz von 75% zu belegen. Armseliger geht es nicht&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Irgendwie klingt dies wie ein Adelsschlag f&uuml;r Hollande. Wenn er diese Art von Feinden hat, kann er nicht viel falsch gemacht haben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> R&uuml;ckblickend muss es ja besonders die Agenda-Politik Schr&ouml;ders gewesen sein, welche die SPD so erfolgreich machte &ndash; zum Verlust der Kanzlerschaft, Verlust der Regierungsbeteiligung und mit Gl&uuml;ck zum Juniorpartner der Bundeskanzlerin Merkel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fiskalpakt trifft auch St&auml;dte und Gemeinden<\/strong><br>\nAb 2014 darf das gesamtstaatliche Defizit nur noch rund 13 Milliarden Euro betragen. Kommunen w&auml;ren ebenso betroffen wie Bund und L&auml;nder, denn der Fiskalpakt unterscheidet nicht zwischen den staatlichen Ebenen. Der deutsche St&auml;dte- und Gemeindebund f&uuml;rchtet um die Handlungsf&auml;higkeit der &ouml;ffentlichen Hand.<br>\nDer Fiskalpakt trifft Deutschland h&auml;rter als gedacht! Bisher lie&szlig; die Bundesregierung es so aussehen, als sei Deutschland von dem neuen Spar-Pakt nicht betroffen. Schlie&szlig;lich schreibe der Fiskalpakt vor allem die Einf&uuml;hrung einer Schuldenbremse vor, die ja in Deutschland schon im Grundgesetz verankert sei. Wenn nur andere Staaten unter den Folgen des neuen Spardiktats leiden &ndash; so das Kalk&uuml;l der Bundesregierung &ndash; dann muss es auch den Oppositionsparteien leichter fallen, dem Pakt im Bundestag zuzustimmen. Jetzt stellt sich raus: Alles Irref&uuml;hrung! Tats&auml;chlich wird der Fiskalpakt auch deutsche St&auml;dte und Gemeinden angreifen.<br>\nDer Hintergrund: Die deutsche Schuldenbremse schreibt zwar dem Bund und den Bundesl&auml;ndern vor, die &ouml;ffentlichen Haushalte zu konsolidieren, nicht aber den Kommunen. Der Fiskalpakt differenziert hingegen nicht zwischen den staatlichen Ebenen. Er schreibt lediglich vor, dass der &bdquo;gesamtstaatliche Haushalt&ldquo; &ndash; also Bund, L&auml;nder, Gemeinden und Sozialversicherungen zusammengerechnet &ndash; ein maximales Defizit von 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aufweisen darf. Das hei&szlig;t: Wenn die Bundesregierung neue Schulden in H&ouml;he von 0,35 Prozent des BIP aufnehmen will, wie es ihr die deutsche Schuldenbremse auch k&uuml;nftig erlaubt, dann bleiben nur noch 0,15 Prozent des BIP an m&ouml;glicher Neuverschuldung f&uuml;r L&auml;nder, Kommunen und Sozialversicherungen &uuml;brig.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120601_01.jpg\" alt=\"\"><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120601_02.jpg\" alt=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++7b0629fe-ab13-11e1-47ad-00188b4dc422\">DGB klartext<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze mit -3,8%<\/strong><br>\nWie heute Morgen das Statistische Bundesamtes (Destatis) berichtete sind die deutschen Einzelhandelsums&auml;tze f&uuml;r den Monat April 2012 schwach ausgefallen, von einem XXL-Konsumboom ist weiter nichts in Sicht. Die nominalen Einzelhandelsums&auml;tze sanken um -2,0% und die realen Ums&auml;tze um -3,8% zum Vorjahresmonat. Allerdings hatte der April 2012 mit 23 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Vorjahresmonat. Ber&uuml;cksichtigt man also auch die Saison- und Kalendereffekte (Census X-12-ARIMA Verfahren) ging es im Vergleich zum Vormonat nominal um +0,7% aufw&auml;rts und real um +0,6% zum Vormonat. Weiterhin dokumentieren aber diese Daten f&uuml;r Deutschland eindeutig die langanhaltende Konsumschw&auml;che der privaten Haushalte, denn immer noch liegen die saisonbereinigten und realen Einzelhandelsums&auml;tze um -1,0% unter dem Niveau von 2000 und um -1,2% unter dem Jahr 1994, dem Beginn der langen Datenreihe!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-reale-einzelhandelsumsatze-mit-38\/\">Quersch&uuml;sse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Im Zeitraum Januar bis April 2012 ist der reale Einzelhandelsumsatz gegen&uuml;ber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gerade einmal um 0,8 Prozent angestiegen. Auch hier die Anmerkung: Ein &bdquo;XXL-Konsumboom&ldquo; sieht anders aus! Die Frankfurter Rundschau titelt wegen des realen Anstiegs des Einzelhandelsumsatzes zum Vormonat um 0,6 Prozent sch&ouml;nf&auml;rberisch: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/konsum--die-deutschen-kaufen-wieder-mehr-ein,1472780,16150434.html\">Die Deutschen kaufen wieder mehr ein<\/a>&ldquo;. Die FR verweist auf die &bdquo;zur&uuml;ckgehende Arbeitslosigkeit&ldquo; und auf die &bdquo;h&ouml;heren Tarifabschl&uuml;sse&ldquo; als St&uuml;tzen des Einzelhandelsumsatzes. Fragen zum Wahrheitsgehalt der offiziellen Arbeitslosendaten und zur Qualit&auml;t der Arbeitspl&auml;tze bleiben au&szlig;en vor, ebenso der Hinweis aus dem heutigen Handelsblatt, da&szlig; der &bdquo;deutsche Jobmotor zu stottern beginnt&ldquo;. Der permanente Verweis unserer Medien auf die &bdquo;hohen Tarifabschl&uuml;sse&ldquo; kann nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, da&szlig; die durchschnittlichen L&ouml;hne und Geh&auml;lter der Arbeitnehmer im laufenden Jahr nur knapp obehalb der Inflationsrate liegen werden (so die Financial Times Deutschland in einem k&uuml;rzlich erschienenen Beitrag). Nach dem bereits seit Monaten r&uuml;ckl&auml;ufigen deutschen Einkaufsmanagerindex ist im Mai nun auch der ifo-Index stark eingebrochen. Diese Art von Information passt jedoch nicht in das von der Politik und zahlreichen Mainstreammedien verbreitete Stimmungsbild und wird daher eher kleingeschrieben. Zahlreiche Medien m&ouml;chten durch das Instrumentalisieren der &bdquo;boomenden&ldquo; deutschen Wirtchaft und durch den st&auml;ndigen Verweis auf das angebliche &bdquo;Jobwunder&ldquo; die neoliberalen deutschen &bdquo;Strukturreformen&ldquo; gegen&uuml;ber der deutschen und europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerung als &bdquo;alternativlos&ldquo; erscheinen lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mindestlohn ade<\/strong><br>\nGeringverdiener im Einzelhandel m&uuml;ssen ihre Hoffnung aufgeben, bald besser bezahlt zu werden: Die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns in der Branche ist vorerst gescheitert. Nach wie m&uuml;ssen viele Arbeitnehmer im Einzelhandel mit einem Stundenlohn unter sieben Euro auskommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/einzelhandel-mindestlohn-ade,1472780,16146920.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Niedriglohnbranchen und Hochlohnbranchen: Enorme Lohnunterschiede<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120601_02.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Kurz gefasst:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Analyse von Niedrigl&ouml;hnen in Deutschland, ihrer Struktur und Entwicklung, macht deutlich, dass sich niedrige Stundenentgelte auf bestimmte Branchen konzentrieren: Niedrigl&ouml;hne finden sich vor allem in Niedriglohnbranchen. In diesen Niedriglohnbranchen befindet sich das gesamte Entgeltgef&uuml;ge auf einem unteren Niveau. Insgesamt wird nur sehr wenig verdient, dies gilt nicht nur f&uuml;r Besch&auml;ftigte mit fehlender oder niedriger Qualifikation, sondern auch f&uuml;r Besch&auml;ftigte mit einem beruflichen Abschluss und einer anspruchsvollen T&auml;tigkeit.<\/li>\n<li>Das Gastgewerbe und der Handel z&auml;hlen eindeutig zu den Niedriglohnbranchen. Im Gastgewerbe wird &uuml;ber alle T&auml;tigkeiten und Qualifikationen hinweg im Schnitt gerade einmal ein Stundenlohn von 10,91&euro; erzielt, im Handel sind es 17,25&euro;.<\/li>\n<li>Demgegen&uuml;ber fallen die h&ouml;chsten durchschnittlichen Bruttostundenl&ouml;hne mit 20,11&euro; im (stark exportorientierten) produzierenden Gewerbe an. Die Werte variieren hier zwischen 16,39&euro; im Baugewerbe und 25,98&euro; in der Energieversorgung. Damit liegt das Entgeltniveau in der Energieversorgung um fast 140 % h&ouml;her als im Gastgewerbe.<\/li>\n<li>Im Bereich der nicht-marktbestimmten Dienstleistungen liegen die Branchenstundenl&ouml;hne mit 17,89&euro; im Gesundheits- und Sozialwesen sowie 21,67&euro; im Bereich von Erziehung und Unterricht deutlich enger bei einander.<\/li>\n<li>Diese enorme Spannweite der Verdienste l&auml;sst sich nicht allein durch unterschiedliche Anforderungen der T&auml;tigkeiten und das Qualifikationsniveau der Besch&auml;ftigten erkl&auml;ren. Hinzu kommt, dass in den Niedriglohnbranchen &uuml;berwiegend Frauen besch&auml;ftigt sind (geschlechtertypische Bewertung der Arbeit) und Teilzeitarbeit sowie geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung eine hohe Bedeutung haben.<\/li>\n<li>Einen weiteren Teil zur Erkl&auml;rung der Diskrepanzen tragen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und institutionellen Gegebenheiten der einzelnen Branchen bei. In diesen Branchen herrschen kleinbetriebliche Strukturen vor und die gewerkschaftlichen und betrieblichen Interessenvertretungen (Betriebsr&auml;te) sind nur schwach entwickelt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Einkommen-Armut\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbIII22.pdf%20\">Sozialpolitik aktuell in Deutschland [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auf <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">Sozialpolitik aktuell<\/a> finden Sie viele neue interessante Dokumente, Grafiken und Statistiken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitszeiten von Frauen und M&auml;nnern deutlich auseinandergedriftet<\/strong><br>\nDie Arbeitszeiten in Deutschland haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich polarisiert. Einerseits haben im Vergleich zum Anfang der 1990er Jahre lange Arbeitszeiten jenseits von 41 Wochenstunden zugenommen, andererseits sind sehr kurze Arbeitszeiten unter 15 Stunden weiter verbreitet. Da von sehr langen Arbeitszeiten vor allem M&auml;nner, von sehr kurzen ganz &uuml;berwiegend Frauen betroffen sind, hat diese Entwicklung dazu beigetragen, dass die Arbeitszeit-Schere zwischen den Geschlechtern weiter aufgegangen ist: 2010, so die aktuellsten vorliegenden Daten, arbeiteten weibliche Erwerbst&auml;tige im Durchschnitt 30,6 Stunden pro Woche &ndash; 9,5 Stunden weniger als m&auml;nnliche Erwerbst&auml;tige. 1991 hatte der Unterschied noch weniger als sieben Stunden betragen. Im gleichen Zeitraum stieg die Quote der Frauen mit sehr kurzen Teilzeitjobs von 5,8 auf 13,9 Prozent (M&auml;nner: 0,7 auf 3,8 Prozent). Das zeigt eine Auswertung im neuen WSI GenderDatenPortal des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (siehe auch Links unten).<br>\n&ldquo;Heute sind deutlich mehr Frauen erwerbst&auml;tig als vor 20 Jahren. Viele arbeiten aber Teilzeit, und davon haben etliche nur Jobs, die schon wegen der kurzen Arbeitszeiten nicht f&uuml;r eine eigenst&auml;ndige Existenzsicherung ausreichen&rdquo;, erkl&auml;rt Dr. Christina Klenner, Genderforscherin am WSI. Zwar h&auml;tten sich die Arbeitszeiten zwischen M&auml;nnern und Frauen in den vergangenen Jahren wieder geringf&uuml;gig angen&auml;hert. &ldquo;Aber die Differenz ist nach wie vor sehr gro&szlig;. Die l&auml;ngerfristigen Trends unterstreichen, dass Deutschland sowohl bei der Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt als auch bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch gro&szlig;en Nachholbedarf hat&rdquo;, sagt Klenner.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/wsi_38957.htm\">WSI Gender Daten Portal<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/38986.htm\">Starker Anstieg von kurzer Teilzeit bei Frauen<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/39011.htm\">Merh Teilzeit &ndash; aber k&uuml;rzere durchschnittliche Arbeitszeiten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Paul Krugman: Langfristig sind wir alle tot<\/strong><br>\n&Ouml;konomen machen es sich zu leicht. Das Gerede &uuml;ber strukturelle Probleme am Arbeitsmarkt ist meist nur eine Ausrede, um nichts gegen die Arbeitslosigkeit zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/gastbeitrag-langfristig-sind-wir-alle-tot,1472602,16145812,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Es gibt eine enorme Anti-Merkel-Stimmung&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Wut im Bauch&ldquo;, &bdquo;krasse Erpressung&ldquo;, &bdquo;riesige L&uuml;ge&ldquo; &ndash; vor der Abstimmung der Iren &uuml;ber den Fiskalpakt findet der irische EU-Parlamentarier Paul Murphy deutliche Worte. Vor allem mit Deutschland geht er hart ins Gericht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/irischer-eu-abgeordneter-es-gibt-eine-enorme-anti-merkel-stimmung\/v_detail_tab_print\/6693100.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Wahrscheinlich wird die irische Bev&ouml;lkerung wegen der Notwendigkeit weiterer Hilfen aus dem Rettungsfond ESM trotz erheblicher Wut im Bauch dem &bdquo;Fiskalpakt&ldquo; zustimmen, wohl wissend, da&szlig; diese &bdquo;Hilfen&ldquo; nicht den irischen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern sondern dem Bankensystem zu Gute kommen. Unsere rechtskonservativen und neoliberalen Ideologen in Politik, Medien und &bdquo;Wissenschaft&ldquo; hatten &uuml;ber viele Jahre hinweg der hiesigen Bev&ouml;lkerung Irland als neoliberales &bdquo;Musterland&ldquo; mit Penetranz unter die Nase gerieben. Daran m&ouml;chten unsere arroganten, selbstgerechten und besserwissserischen Ideologen heute allerdings nicht mehr erinnert werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesch&auml;fte im Schatten<\/strong><br>\nFindige Spekulanten haben au&szlig;erhalb jeder Finanzkontrolle Billionen im sogenannten Schattenbanken-System angelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1651900\/Finanzhaie-ausser-Kontrolle#\/beitrag\/video\/1651900\/Finanzhaie-ausser-Kontrolle\">ZDF-Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ausplaudern erw&uuml;nscht<\/strong><br>\nGammelfleischskandale und M&auml;ngel in der Altenpflege: Solche Missst&auml;nde in Unternehmen haben in der Vergangenheit Arbeitnehmer aufgedeckt. Doch wie weit d&uuml;rfen sie dabei gehen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/arbeitsrecht-ausplaudern-erwuenscht-11762831.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> In einer aktuellen Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes wurde ein spektakul&auml;rer Fall von 2006 (!!!) <a href=\"http:\/\/www.kostenlose-urteile.de\/LAG-Berlin-Brandenburg_25-Sa-213811_Whistleblowing-Streit-um-ausserordentliche-Kuendigung-einer-Altenpflegerin-durch-Vergleich-beendet.news13542.htm?nl12\">endlich beendet<\/a>. Gl&uuml;ckwunsch. Die Whistleblowerin bekommt die fristlose K&uuml;ndigung revidiert und erh&auml;lt eine Abfindung im hohen f&uuml;nfstelligen Bereich, welche sie bestimmt als Verm&ouml;gen auf Entgeltersatzleistungen aller Art angerechnet bekommt. Daf&uuml;r hat sie einen Jahre langen Kampf um ihren Arbeitsplatz hinter sich, ist wahrscheinlich mit den Nerven fertig und steht vermutlich auf einer schwarzen Liste der Altenpflegebranche. Das kommt dabei heraus, wenn die Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber dem Arbeitgeber einen h&ouml;heren Stellenwert bei deutschen Arbeitsgerichten hat als die Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen im Altenpflegeheim und\/oder anderen Missst&auml;nden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wir brauchen eine m&ouml;glichst breite Einbeziehung der Partei<\/strong><br>\nIm Gespr&auml;ch: Hilde Mattheis, Vorsitzende des Forums &bdquo;DL 21 &ndash; Die Linke in der SPD&ldquo;, Bundestagsabgeordnete, Mitglied im SPD-Parteivorstand, &uuml;ber den Fiskalpakt, Alternativen und die Diskussion dar&uuml;ber in der SPD<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/?p=4116\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ich habe gezeigt, dass ich integrieren kann<\/strong><br>\nDietmar Bartsch ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bundestag. Der 54-j&auml;hrige Stralsunder hatte im November vergangenen Jahres erkl&auml;rt, f&uuml;r den Parteivorsitz kandidieren zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/228188.ich-habe-gezeigt-dass-ich-integrieren-kann.html?action=print\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsere Lesers Martin Lesch (ver.di-Sekret&auml;r a.D.):<\/strong> Der BundesprecherInnenrat der PDS-AG Betrieb &amp; Gewerkschaft, dessen Mitglied ich damals war, hatte im Mai 2002 mehrfach vergeblich versucht, Bartsch zur Korrektur seines Vorpreschens i.S. Arbeitsmarktflexibilisierung zu bewegen. Er h&uuml;llte sich in vornehm-distanziertes Schweigen. Auch die damals vom BundesprecherInnenrat der PDS-AG Betrieb &amp; Gewerkschaft um Intervention gebetenen Parteigr&ouml;&szlig;en Gysi und Bisky konnten oder wollten ihn damals nicht zur Korrektur seiner neoliberalen Eskapade bewegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Summa cum gaudi?<\/strong><br>\nStudierende seien selbstbezogene Wassertrinker, &auml;rgerte sich Christiane Florin in der &bdquo;Zeit&ldquo;. Bullshit! Eine Replik<br>\n[&hellip;] Wir versuchen den Stoff f&uuml;r eine der zehn Klausuren zum Semesterabschluss zu notieren und denken dabei schon an das n&auml;chste Referat. Nebenbei arbeiten wir, um Berufserfahrungen zu sammeln und unseren Eltern finanziell nicht zu sehr zur Last zu fallen, und versuchen die Regelstudienzeit einzuhalten. Den Bachelor gibt es nicht f&uuml;r kritisches Diskutieren, sondern f&uuml;r 180 Leistungspunkte. Das waren in meinem Studium 48 Scheine. Wie viele davon hat die 68er Generation gemacht? [&hellip;]<br>\nDiese Form politischer Macht, die Frau Florin noch immer an Gewerkschaften und das Amt von Kanzlern und Ministern bindet, hat tats&auml;chlich nicht mehr viel mit unserer Lebenswirklichkeit zu tun. Im Netz dagegen kann jeder zum Gestalter werden, schneller und direkter als alle vier Jahre mit einem Kreuzchen f&uuml;r Menschen, die sich derselben Codew&ouml;rter in blau, gr&uuml;n und rot bedienen und an deren immergleichen Singsang uns langsam das Interesse verloren geht. Diese Form der Repr&auml;sentation, sie f&uuml;hlt sich nicht mehr echt an. Unsere Generation, die durch die Teilhabe im Internet gesellschaftliche und politische Autorit&auml;ten nicht mehr als gegeben hinnimmt, ist durchaus aktiv und gestaltet in m&auml;chtigen Netzwerken die Gesellschaftsformen aktiv mit. Auch ohne Politikwissenschaftlerin zu sein, scheint mir das eine gro&szlig;e Chance zu sein, Demokratie und Politik neu zu denken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/alltag\/1222-summa-cum-gaudi\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Autorin Juliane L&ouml;ffler spricht viele richtige und wichtige Argumente an, fl&uuml;chtet sich jedoch in ihrer Replik leider auch in beliebte Phrasen, die einer n&auml;heren &Uuml;berpr&uuml;fung so nicht standhalten. Die zweifelsohne schlechten Studienbedingungen und die Entwicklung, sich mehr und mehr &ouml;konomischen Zw&auml;ngen zu unterwerfen, sind zwar Gr&uuml;nde aber noch lange keine Entschuldigung f&uuml;r die fortschreitende Entpolitisierung einer ganzen Generation. Die von L&ouml;ffler beobachte Transformation des politischen Diskurses von der Strasse ins Netz findet auch nur in bescheidenem Umfang statt. Mir sind zumindest nur sehr wenige Studenten bekannt, die beispielsweise politische Blogs betreiben oder sich auf Facebook Gedanken zu politischen Themen abseits der Freiheit des Netzes und der Urheberrechtsdiskussion machen. Ausnahmen best&auml;tigen die Regel. Auch wir von den NachDenkSeiten stehen diesem Problem weitestgehend ratlos gegen&uuml;ber.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Am Medienpranger<\/strong><br>\nWarum wirken die Medien in ihrem Urteil oft so konformistisch? Lassen sich Journalisten und Politiker von der Macht des Internets treiben? Sind die Piraten gut oder schlecht? Und welche Verantwortung tr&auml;gt die Generation &ldquo;Babyboomer&rdquo;, zu der auch Frank Schirrmacher und Giovanni di Lorenzo geh&ouml;ren? Ihr Gespr&auml;ch moderiert Katrin G&ouml;ring-Eckardt [&hellip;]<br>\nSchirrmacher: [&hellip;] Die Menschen haben seit den Finanzkrisen gelernt, dass es keine Kompetenz gibt, die wir noch ohne Weiteres anerkennen k&ouml;nnen. Das ist auch ein Produkt von Frau Merkel, die in einer Mediengesellschaft durch Schweigen regiert. Die Erfahrung, dass zweimal die Weltfinanzsysteme fast zusammenbrechen &ndash; von Fukushima ganz zu schweigen! &ndash; und selbst Eingeweihte sagen, sie wissen nicht, was wirklich passiert, sch&uuml;rt das Misstrauen einer Gesellschaft gegen&uuml;ber Kompetenz. [&hellip;]<br>\nSchirrmacher: Wir m&uuml;ssen erkennen, dass der sogenannte Empf&auml;nger ein Medium geworden ist, das selbst senden kann. Ein Blog kann genauso wichtig sein wie ein Leitartikel in der FAZ oder ein Spiegel-Artikel. Wir alle begreifen erst allm&auml;hlich die Wirkung dieser Technologie auf unsere Gesellschaft. Die Adaption des Menschen an diese Technologien kostet viele Opfer. Die unabh&auml;ngigen, privat finanzierten Medien, auch die Buchhandlungen und Verlage, stehen in einem darwinistischen &Uuml;berlebenskampf. Das Ph&auml;nomen der Internet&ouml;konomie ist ja dieses Matth&auml;us-Prinzip: Wer hat, dem wird gegeben. Ganz wenige werden ganz gro&szlig;, und viele Kleine, das ist meine gr&ouml;&szlig;te Sorge, werden verschwinden. Denn die Finanzierbarkeit ist ja immer noch unklar. Im schlimmsten Fall sind Blog und Zeitung nichts anderes als die Galeerensklaven gigantischer Aggregatoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/22\/DOS-Interview-Schirrmacher\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auch wenn man den Herren di Lorenzo und Schirrmacher sicher nicht in allem Punkten zustimmen muss, bietet dieses Gespr&auml;ch viele interessante Gedanken und Anhaltspunkte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Links auf Youtube-Videos k&ouml;nnen 1000 Euro kosten<\/strong><br>\nEin Urteil des Hamburger Landgerichts er&ouml;ffnet Abmahnkanzleien ganz neue M&ouml;glichkeiten. Deutsche Blogger sammeln innerhalb von 48 Stunden einen f&uuml;nfstelligen Betrag f&uuml;r das Berufungsverfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/webwelt\/article106400450\/Links-auf-Youtube-Videos-koennen-1000-Euro-kosten.html?config=print\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Die Besonderheit in diesem betreffenden Fall ist die Klage eines im Fernsehbeitrag kritisierten Arzt. Die Fernsehmacher d&uuml;rften trotz aller Kopiererei und Urheberrechtsverletzungen im Einzelfall eher nicht so viel dagegen haben, dass ihre Reportagen bei YouTube l&auml;nger zu sehen sind als auf der Internetseite des eigenen Senders.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Dank einer spontanen Spendenaktion des <a href=\"http:\/\/blog.fefe.de\/?ts=b13a1df7\">Bloggers Fefe<\/a> hat Markus Kompa das Geld zusammen, um Berufung gegen das Urteil einzulegen und <a href=\"http:\/\/www.kanzleikompa.de\/2012\/05\/31\/dr-nikolaus-klehr-wir-sehen-uns-in-karlsruhe\/\">nach Karlsruhe zu gehen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Radioretter: Ohne R&uuml;cksicht auf Verluste: Programmausschuss und Rundfunkrat unterst&uuml;tzen Programmabbau<\/strong><br>\nDer Rundfunkrat des WDR hat gestern, am 30. Mai, beschlossen, dem weiteren Programmabbau im Kulturprogramm von WDR 3 in allen entscheidenden Punkten zuzustimmen. Er entschied sich damit gegen das Pl&auml;doyer der WDR3-Radiomacher und Autoren, gegen das Votum von ann&auml;hernd 19.000 H&ouml;rern, gegen tausende Kulturschaffende, gegen die Stimmen von ver.di, der Redakteursvertretung, des Feuilletons.<br>\nWir verweisen auf unsere Stellungnahme zu den Empfehlungen des Programmausschusses vom 25. Mai, denen der Rundfunkrat ohne Einschr&auml;nkung folgte. Dieser Stellungnahme (1) ist nichts hinzuzuf&uuml;gen. Sie gibt einen genauen &Uuml;berblick &uuml;ber die Ver&ouml;dungen des Programms, die nun bevorstehen.<br>\nHaben die &bdquo;Radioretter&ldquo;, hat die &ouml;ffentliche Opposition mit dieser Entscheidung des Rundfunkrats eine Niederlage erlitten? Zweifellos, wenn man sein Urteil von den Beschl&uuml;ssen eines solchen Gremiums abh&auml;ngig macht. Wie verlogen sie sind, stellen die Erkl&auml;rungen unter Beweis, mit denen man sie jetzt &ouml;ffentlich &bdquo;verkaufen&ldquo; will. Kein Wort enthalten sie &uuml;ber tats&auml;chliche Streichungen, K&uuml;rzungen und Einebnungen. Stattdessen br&uuml;sten sie sich mit &bdquo;Neuerungen&ldquo;, die entweder keine sind oder aber nicht ann&auml;hernd ersetzen, was zuvor zerst&ouml;rt wurde. Dies kann jeder nachvollziehen, der sich den Tatsachen stellt. Rundfunkrat und H&ouml;rfunkleitung betreiben in ihren Erkl&auml;rungen eine kalkulierte Desinformation, die an bewusste L&uuml;ge grenzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-radioretter.de\/cms\/front_content.php?client=1&amp;lang=1&amp;idcat=1&amp;idart=21\">Die Radioretter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rezension: Dilettantismus oder Komplizenschaft? und &ldquo;Das kleine Lexikon der &ouml;konomischen Spracht&auml;uschung&rdquo;<\/strong><br>\nWir befinden uns in der schwersten Krisen seit 1929. Mindestens seit der Weltfinanzkrise von 2008 stehen wir am Abgrund. Und dieser blickt &ndash; frei nach Nietzsche &ndash; in uns zur&uuml;ck. Schwer, die Zusammenh&auml;nge zu verstehen? Professor G&uuml;nther Moewes erkl&auml;rt das scheinbar Komplizierte so: Was uns als &bdquo;Eurokrise&ldquo;, &bdquo;Finanzkrise&ldquo; oder &bdquo;Schuldenkrise&ldquo; pr&auml;sentiert wird, sei in Wirklichkeit nur eine &bdquo;Verteilungskrise&ldquo;. Moewes erkl&auml;rt das in einem &uuml;berschaubarem B&uuml;chlein, welches &uuml;berdies &bdquo;Das kleine Lexikon der &ouml;konomischen Spracht&auml;uschung&ldquo; beinhaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2012\/05\/30\/dilettantismus-oder-komplizenschaft-und-das-kleine-lexikon-der-okonomischen-sprachtauschung\/\">Readers Edition<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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