{"id":134128,"date":"2025-06-08T15:00:43","date_gmt":"2025-06-08T13:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134128"},"modified":"2026-01-27T11:52:53","modified_gmt":"2026-01-27T10:52:53","slug":"die-moralelite-viele-verwechseln-haltung-mit-konformitaet-und-gesinnungsstolz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134128","title":{"rendered":"Die Moralelite: \u201eViele verwechseln Haltung mit Konformit\u00e4t und Gesinnungsstolz\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Gibt es in Deutschland eine &bdquo;Moralelite&ldquo;? Und wenn ja: Wer soll das sein, und was zeichnet sie aus? <strong>Hans-Dieter Rieveler<\/strong> hat sich in einem aktuellen Buch mit dem Selbstverst&auml;ndnis des &bdquo;linksliberalen&ldquo; Milieus auseinandergesetzt. Dort sieht er eine &bdquo;Moralelite&ldquo; verwurzelt. Rieveler spricht von Akteuren, &bdquo;die sich auf ihre &uuml;berlegene Moral m&auml;chtig etwas einbilden und keine Gelegenheit auslassen, vermeintliche Misset&auml;ter abzukanzeln, um selbst in umso hellerem Licht zu erstrahlen.&ldquo; Im Interview mit den NachDenkSeiten sagt der Soziologe, dieses Verhalten resultiere in einer weiteren Polarisierung der Gesellschaft. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2071\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-134128-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250609_Die_Moralelite_Viele_verwechseln_Haltung_mit_Konformitaet_und_Gesinnungsstolz_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250609_Die_Moralelite_Viele_verwechseln_Haltung_mit_Konformitaet_und_Gesinnungsstolz_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250609_Die_Moralelite_Viele_verwechseln_Haltung_mit_Konformitaet_und_Gesinnungsstolz_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250609_Die_Moralelite_Viele_verwechseln_Haltung_mit_Konformitaet_und_Gesinnungsstolz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=134128-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250609_Die_Moralelite_Viele_verwechseln_Haltung_mit_Konformitaet_und_Gesinnungsstolz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250609_Die_Moralelite_Viele_verwechseln_Haltung_mit_Konformitaet_und_Gesinnungsstolz_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Marcus Kl&ouml;ckner: Herr Rieveler, wer bestimmten Medien oder Politikern von bestimmten Parteien zuh&ouml;rt, hat den Eindruck: Hauptsache Haltung! &bdquo;Hauptsache Haltung&ldquo; &ndash; so lautet auch der Titel Ihres Buches. Gew&auml;hren Sie uns bitte einen Einblick. Warum dieser Titel? Worum geht es?<\/strong><\/p><p><strong>Hans-Dieter Rieveler<\/strong>: Den Titel hat der Verlag festgelegt. In meinem Buch geht es um die Ideologie und das Selbstverst&auml;ndnis des &bdquo;linksliberalen&ldquo; Milieus als moralische Elite. Gegen Haltung habe ich grunds&auml;tzlich nichts einzuwenden. Wer etwa die Haltung vertritt, dass Menschenrechte universell gelten, wird nicht Krokodilstr&auml;nen &uuml;ber die ach so furchtbaren Lebensumst&auml;nde von Frauen in Deutschland vergie&szlig;en und zugleich die reale Unterdr&uuml;ckung von Frauen in L&auml;ndern wie Iran oder Saudi-Arabien damit verharmlosen, dass &bdquo;die da unten&ldquo; eben andere Sitten haben. Eine Haltung zu haben bedeutet in meinen Augen, f&uuml;r eine Sache einzutreten statt nur f&uuml;r eine Ideologie oder die eigenen Interessen. Viele verwechseln leider Haltung mit Konformit&auml;t und Gesinnungsstolz. Daher ist Haltung in Verruf gekommen. Keine Haltung zu haben, ist aber auch keine L&ouml;sung.<\/p><p><strong>In Ihrem Buch kommt auch der Begriff &bdquo;Moral&ldquo; vor, genauer gesagt 72 Mal. Moral und Haltung: Was hat es mit &bdquo;Moral&ldquo; und &bdquo;Haltung&ldquo; auf sich, wenn wir &ouml;ffentliche Diskussionen beobachten?<\/strong><\/p><p>In &ouml;ffentlichen Debatten geht es nach meinem Eindruck immer weniger darum, mit Sachargumenten zu &uuml;berzeugen. Stattdessen setzen vor allem Anh&auml;nger der Gr&uuml;nen und andere &bdquo;Progressive&ldquo; darauf, ihre Kontrahenten als unmoralisch hinzustellen. So wurde sich beispielsweise wochenlang dar&uuml;ber emp&ouml;rt, dass Friedrich Merz &bdquo;kleine Paschas&ldquo; gesagt hatte. Ginge es denen, die sich da emp&ouml;rten, wirklich um die Sache, dann w&uuml;rden sie sich einer offenen Debatte dar&uuml;ber, warum Jungen aus muslimischen Familien viel h&auml;ufiger als die M&auml;dchen Schulprobleme haben, gerade nicht verweigern. Denn eventuell k&ouml;nnte das ja etwas mit antiquierten Rollenbildern und herkunftsbedingten Erziehungsmethoden zu tun haben. Da k&ouml;nnte man ansetzen, nicht zuletzt zum Wohle der kleinen Paschas. Wer in solchen und &auml;hnlichen F&auml;llen vorgeblich Haltung zeigt, indem er sich &uuml;ber eine angeblich rassistische Wortwahl ereifert, der hilft damit niemandem, au&szlig;er sich selbst.<\/p><p><strong>Sie sprechen ja auch von einer &bdquo;Moralelite&ldquo;.<\/strong><\/p><p>Damit meine ich genau solche Menschen, die sich auf ihre &uuml;berlegene Moral m&auml;chtig etwas einbilden und keine Gelegenheit auslassen, vermeintliche Misset&auml;ter abzukanzeln, um selbst in umso hellerem Licht zu erstrahlen. Dass sie damit die gesellschaftliche Polarisierung vorantreiben, merken sie nicht, oder es ist ihnen egal. Im engeren Sinne z&auml;hle ich zur Moralelite vorgeblich progressive Politiker, Journalisten und Kulturschaffende &ndash; Menschen, die in der &Ouml;ffentlichkeit Geh&ouml;r finden, dies aber nur selten dazu nutzen, f&uuml;r reale Verbesserungen zu werben, sondern vor allem damit besch&auml;ftigt sind, reale Probleme, die sie nicht l&ouml;sen wollen oder k&ouml;nnen, mit pseudomoralischer Emp&ouml;rung zu tabuisieren. Au&szlig;erhalb ihres Milieus machen sie sich damit l&auml;cherlich, zum Beispiel, wenn sie behaupten, Zuwanderung habe keinen Einfluss auf den Wohnungsmarkt.<\/p><p><strong>Spiegelt sich diese Grundhaltung auch in der Sprache wider? Zu welchem Befund kommen Sie?<\/strong><\/p><p>Ja, in mehrfacher Hinsicht: Zum einen versuchen sogenannte Linksliberale, W&ouml;rter zu tilgen, zum anderen erfinden sie neue W&ouml;rter. Beides dient dem Zweck, die Realit&auml;t zu verbiegen. Wenn beispielsweise Fl&uuml;chtlinge pauschal als Schutzsuchende bezeichnet werden und der Begriff der Armutsmigration als rassistisch gewertet wird, wozu dann &uuml;berhaupt noch Asylverfahren? Kritik an Fehlentwicklungen im eigenen Milieu wird beiseitegewischt, indem &bdquo;Cancel Culture&ldquo; oder &bdquo;woke&ldquo; als rechte Kampfbegriffe bezeichnet werden, die nur dazu dienten, Linke zu diskreditieren. Mit politisch korrekter Wortwahl, Denglisch-Einsprengseln und beflissentlichem Gendern stellt der Progressive seine vermeintliche Weltl&auml;ufigkeit zur Schau. Gegner der Gendersprache, die er &bdquo;geschlechtergerechte Sprache&ldquo; nennt, h&auml;lt er f&uuml;r zur&uuml;ckgebliebene Sexisten. Dabei lehnen auch Frauen und junge Leute mit gro&szlig;er Mehrheit das Gendern ab, und l&auml;ngst nicht nur Rechte kritisieren Political Correctness und Cancel Culture.<\/p><p><strong>Wenn wir von Haltung, von Moral, von Sprache im Hinblick auf den &ouml;ffentlichen Diskurs reden, dann geht es doch im Kern vor allem um eins: den Kampf um die Deutungshoheit. Wie sehen Sie das?<\/strong><\/p><p>Ja, darum geht es. Dass sich im politischen Wettstreit nicht unbedingt die besseren Argumente durchsetzen, ist keine neue Erkenntnis. Die postmodernen Linksliberalen zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass sie &ndash; anders als Konservative &ndash; offen zugeben, dass es ihnen vornehmlich um die Deutungshoheit &uuml;ber die Realit&auml;t geht. Wenn Wording, Framing und Narrative im Vordergrund stehen, bleibt die Objektivit&auml;t oft auf der Strecke. Und am Ende glaubt man die eigenen Erz&auml;hlungen selbst. So scheinen etwa gro&szlig;e Teile der Gr&uuml;nen nach wie vor davon &uuml;berzeugt zu sein, dass es zwischen ungeregelter Migration und dem Aufstieg der AfD keinerlei Zusammenhang gebe. Man m&uuml;sse der Bev&ouml;lkerung nur noch intensiver das Narrativ einh&auml;mmern, dass Migration ausschlie&szlig;lich positiv zu bewerten sei, glauben sie.<\/p><p><strong>Wie wird dieser Kampf gef&uuml;hrt? Haben Sie Beispiele?<\/strong><\/p><p>Mit den schon angesprochenen sprachlichen Mitteln und mit Moralisierung. Wer kann schon etwas gegen &bdquo;geschlechtergerechte Sprache&ldquo; oder ein &bdquo;Selbstbestimmungsgesetz&ldquo; haben? Und wer st&ouml;rt sich an Pollern und Fahrradstra&szlig;en, wenn damit doch das Klima gerettet wird? Der Kampf um die Deutungshoheit wird auch mit dem &bdquo;Kampf gegen rechts&ldquo; verkn&uuml;pft. Es stimmt ja: Rechtspopulisten und Rechtsextreme sch&uuml;ren Ressentiments, wenn sie von &bdquo;Umvolkung&ldquo;, &bdquo;Asylmissbrauch&ldquo; oder &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; raunen. Doch allzu oft versuchen Linksliberale, auch Andersdenkende aus der demokratischen Mitte mit der Nazikeule zum Schweigen zu bringen. Wer fundierte Kritik an einseitiger Medienberichterstattung &auml;u&szlig;ert, wird mit &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;-Schreih&auml;lsen auf eine Stufe gestellt. Und wer f&uuml;r eine restriktivere Migrationspolitik eintritt, dem wird leichthin AfD-N&auml;he unterstellt.<\/p><p><strong>Dann gibt es da ja noch den Begriff der Identit&auml;tspolitik. Was hat es damit auf sich?<\/strong><\/p><p>In der Theorie bedeutet Identit&auml;tspolitik, dass marginalisierte Gruppen f&uuml;r Anerkennung und gleiche Rechte streiten. Praktisch ist es ein Ersatz f&uuml;r den l&auml;ngst aufgegebenen Klassenkampf. Statt f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne und ausk&ouml;mmliche Renten setzen sich diejenigen, die sich heute links nennen, vor allem f&uuml;r angeblich benachteiligte Gruppen ein. Ich sage &bdquo;angeblich&ldquo;, da es den Verfechtern der Identit&auml;tspolitik nicht auf die reale Marginalisierung von Frauen, queeren Menschen oder Migranten ankommt. Wer einer anerkannten Opfergruppe angeh&ouml;rt, gilt ihnen per se als diskriminiert. Theoretisch wird dabei neben Geschlechtszugeh&ouml;rigkeit, sexueller Orientierung und Migrationshintergrund auch die Klassenzugeh&ouml;rigkeit einbezogen. Da es aber nur um Diskriminierung geht, geraten Ausbeutungsverh&auml;ltnisse v&ouml;llig aus dem Blick. &Uuml;berzeugte Verfechter der Identit&auml;tspolitik interessiert es nicht, ob Kellner, Paketboten oder Kassierer zu wenig verdienen, um sich eine angemessene Wohnung leisten zu k&ouml;nnen. Interessant werden sie f&uuml;r sie erst, wenn sie eine Wohnung als Migrant, Muslim oder Transperson nicht bekommen &ndash; Frauen sind auf dem Wohnungsmarkt ja im Vorteil. F&uuml;r Diskriminierungen aufgrund der Klasse, etwa im Bildungssystem, interessiert sich die Moralelite nicht wirklich. Und von den zahllosen F&ouml;rder- und Gleichstellungsprogrammen, die vorgeblich mehr soziale Gerechtigkeit schaffen sollen, profitieren gr&ouml;&szlig;tenteils eh schon privilegierte Menschen.<\/p><p><strong>Welche Rolle spielen die Medien, wenn es um Identit&auml;tspolitik geht?<\/strong><\/p><p>Die meisten Journalisten, vor allem diejenigen in einflussreichen Positionen, geh&ouml;ren demselben Milieu an wie typische Gr&uuml;nen-W&auml;hler. Fast alle, die eine Journalistenschule besucht haben &ndash; die Eintrittskarte f&uuml;r Top-Positionen in den Medien &ndash; entstammen der oberen Mittelschicht oder der Oberschicht. Entsprechend vertreten sie auch &auml;hnliche Haltungen und sie haben &auml;hnliche Interessen. Reale oder gef&uuml;hlte Diskriminierung emp&ouml;rt sie vor allem, wenn sie das eigene Milieu betreffen. Das zeigt sich nicht nur an der Art der Berichterstattung, sondern auch an der Themenauswahl. Dass weibliche Fu&szlig;baller weniger verdienen als m&auml;nnliche, halten manche f&uuml;r eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Dass Sch&uuml;ler aus den unteren Gesellschaftsschichten bei der Notenvergabe und bei Schullaufbahnempfehlungen massiv benachteiligt werden, ist dagegen kein gro&szlig;es Thema &ndash; zumal die eigenen Kinder ja davon profitieren.<\/p><p><strong>Was hei&szlig;t all das f&uuml;r eine Gesellschaft?<\/strong><\/p><p>Wenn ehemals linke Parteien statt klassischer Umverteilungs- und Sozialpolitik auf Identit&auml;tspolitik setzen, dann driftet die Gesellschaft auseinander. Selbst die tats&auml;chlich Benachteiligten aus den anerkannten Opfergruppen profitieren nur wenig davon. Ungez&uuml;gelte Migration, f&uuml;r die neben den Gr&uuml;nen auch die Linke und Teile der SPD eintreten, n&uuml;tzt neben Arbeitgebern und Vermietern vor allem den Rechten. Die Art, wie der &bdquo;Kampf gegen rechts&ldquo; gef&uuml;hrt wird, tr&auml;gt zus&auml;tzlich dazu bei, die Rechten zu st&auml;rken. So mancher sagt sich: &bdquo;Wenn ich sowieso schon als Nazi abgestempelt werde, weil ich die Gendersprache ablehne und daran festhalte, dass es in der Biologie nur zwei Geschlechter gibt, dann kann ich mein Kreuz ja auch gleich bei der AfD machen.&ldquo; Es ist schlimm genug, dass gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung den Eindruck haben, dass niemand mehr ihre Interessen vertritt. Viele haben inzwischen aber auch verstanden, dass besonders die Gr&uuml;nen dazu neigen, ihre eigenen Interessen als Gemeinwohl auszugeben, w&auml;hrend sie die negativen Begleiterscheinungen ihrer Migrations- und Klimapolitik, die vor allem die unteren Schichten treffen, leugnen oder kleinreden.<\/p><p><em>Lesetipp<\/em><\/p><p><em>Hans-Dieter Rieveler: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/hauptsache-haltung.html?force_sid=4e65b9d7f65a7856d840b3350ef23a9e\">Hauptsache Haltung &ndash; Von kleinkarierten Besserwissern im Strebergarten<\/a>. Frankfurt am Main 2025, Fifty Fifty, <\/em><em>224 Seiten, <\/em><em>978-3946778578<\/em><em>, 24 Euro<\/em><em>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: &copy; privat<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/08fbb727b4d44136bf7b743f42d700c1\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gibt es in Deutschland eine &bdquo;Moralelite&ldquo;? 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