{"id":134300,"date":"2025-06-11T08:45:32","date_gmt":"2025-06-11T06:45:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300"},"modified":"2025-06-11T08:45:32","modified_gmt":"2025-06-11T06:45:32","slug":"hinweise-des-tages-4866","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h01\">Heikles &ldquo;Manifest&rdquo;: Prominente SPD-Politiker fordern Gespr&auml;che mit Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h02\">Ukraine: Debatte &uuml;ber versch&auml;rfte Mobilisierung &ndash; m&uuml;ssen Frauen bald an die Front?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h03\">Der automatisierte Seeluftkrieg&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h04\">M&uuml;tter unter Beschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h05\">Gaza-Hilfsschiff &bdquo;Madleen&ldquo;: Der eigentliche Skandal <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h06\">Bundesrechnungshof: Spahn verpulvert Milliarden <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h07\">Bundesregierung senkt Unternehmenssteuern: Was k&uuml;mmert uns das Wissen, wenn wir klare und primitive Vorurteile haben <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h08\">Der rum&auml;nische Schatten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h09\">&bdquo;Schuften bis ans Limit&ldquo;: Die Gewerkschaft NGG Dortmund warnt vor XXL-Arbeitstagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h10\">Zweckentfremdete Beitragsgelder in Milliardenh&ouml;he: Drohen uns jetzt noch h&ouml;here Krankenkassenbeitr&auml;ge?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h11\">Trotz Drosten-Eingest&auml;ndnis: Verb&auml;nde &auml;u&szlig;ern sich nicht zu einrichtungsbezogener Impfpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h12\">PwC-Bericht: Studie: Hohe Kosten f&uuml;r Einf&uuml;hrung des digitalen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h13\">Wichtige &Auml;nderung beim Bargeld-Abheben! Sie betrifft alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134300#h14\">Angst und Mut der Hoffnungslosen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Heikles &ldquo;Manifest&rdquo;: Prominente SPD-Politiker fordern Gespr&auml;che mit Russland<\/strong><br>\n&Uuml;berraschender Aufschlag: Etliche prominente Genossen fordern in einem &ldquo;Manifest&rdquo; Gespr&auml;che mit Russland und stellen sich frontal gegen die Pl&auml;ne von Regierung und SPD-Spitze.<br>\nMit einem als &ldquo;Manifest&rdquo; bezeichneten Grundsatzpapier unter dem Titel &ldquo;Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsf&auml;higkeit, R&uuml;stungskontrolle und Verst&auml;ndigung&rdquo; fordern etliche prominente Sozialdemokraten eine sofortige Kehrtwende in der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik. So fordern die Verfasser Gespr&auml;che mit Russland als Alternative zur Aufr&uuml;stung der Bundeswehr, wie sie Verteidigungsminister Boris Pistorius plant. Zudem dr&auml;ngen sie darauf, die Stationierung neuer amerikanischer Mittelstreckenraketen zu stoppen und erkl&auml;ren das 5-Prozent-Ziel der Nato f&uuml;r &ldquo;irrational&rdquo;. [&hellip;]<br>\nDer Text kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Die SPD steht Ende Juni vor einem Bundesparteitag, auf dem &uuml;ber eine neue Programmatik nach der schweren Wahlniederlage diskutiert werden soll. Fast zeitgleich findet der Nato-Gipfel statt, auf dem sich Deutschland dazu verpflichten will, die Verteidigungsausgaben massiv hochzuschrauben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/-manifest---prominente-spd-politiker-fordern-gespraeche-mit-russland-35797944.html\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Dazu erscheint im Laufe des Tages ein Kommentar auf den NachDenkSeiten.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&raquo;Wir sind grunds&auml;tzlich dagegen Br&uuml;cken zu verbrennen&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber russische Vertreter wird viel gesprochen. Mit ihnen spricht man jedoch selten. Wie sehen russischen Offizielle die angespannte Situation zwischen Deutschland und Russland heute?<br>\nRoberto De Lapuente und Valeri Schiller haben mit Sergei Netschajew, dem russischen Botschafter in Berlin, gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/wir-sind-grundsaetzlich-dagegen-bruecken-zu-verbrennen\/\">Overton Magazin<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&bdquo;Die Kriegsgefahr nimmt t&auml;glich zu&ldquo;<\/strong><br>\nEs ist f&uuml;r Europa zu einer &Uuml;berlebensfrage geworden, nicht auf die Kriegspropaganda hereinzufallen, mahnt Sevim Dagdelen im Interview mit der spanischen Zeitung El Com&uacute;n am 4. Juni 2025.<br>\nFrau Dagdelen, sowohl in Ihrem Buch als auch in Ihren &ouml;ffentlichen Erkl&auml;rungen betonen Sie, dass die NATO eine lange Geschichte der Vertuschung von Kriegsverbrechen hat. Dennoch erleben wir heute die Normalisierung von Waffenlieferungen aus Europa an die Ukraine sowie die Unt&auml;tigkeit gegen&uuml;ber den Verbrechen Israels in Pal&auml;stina. Historische Forderungen der europ&auml;ischen Linken scheinen vergessen oder durch identit&auml;tspolitische oder umweltpolitische Parolen ersetzt worden zu sein. Die Medien werden zensiert, sowjetische Symbole werden in Deutschland am Tag der Befreiung verboten und es kommt zu auff&auml;lligen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei Wahlen, in denen Kriegsgegner erfolgreich abschneiden. Kann man heute sagen, dass die europ&auml;ische Politik zur reinen Kriegspropaganda verkommen ist und &ndash; wie Karl Liebknecht sagte &ndash; der Hauptfeind im eigenen Land steht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sevimdagdelen.de\/die-kriegsgefahr-nimmt-taeglich-zu\/\">Sevim Dagdelen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine: Debatte &uuml;ber versch&auml;rfte Mobilisierung &ndash; m&uuml;ssen Frauen bald an die Front?<\/strong><br>\nDer akute Soldatenmangel zwingt Kiew, &uuml;ber eine Frauenmobilisierung nachzudenken. Drohnenpilotin Maria Berlinska fordert: &bdquo;Alle m&uuml;ssen sich vorbereiten.&ldquo;<br>\nDie Debatte um eine m&ouml;gliche Mobilisierung von Frauen in der Ukraine gewinnt an Fahrt. Angesichts personeller Engp&auml;sse an der &uuml;ber 1200 Kilometer breiten Front und struktureller Probleme in den ukrainischen Streitkr&auml;ften mehren sich Kiewer Stimmen, die eine Ausweitung der Wehrpflicht fordern &ndash; auch auf wehrf&auml;hige Frauen. Doch wie realistisch ist ein solcher Schritt, und wie reagiert die kriegsgebeutelte Gesellschaft?<br>\nAllen voran Maria Berlinska, Frauenrechtlerin und freiwillige Drohnenpilotin der ukrainischen Armee, bringt die Diskussion ins Rollen. In einem Interview auf dem ukrainischen YouTube-Kanals LB Live erkl&auml;rt sie: &bdquo;Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem Frauen und Menschen ab 18 Jahren sich vorbereiten m&uuml;ssen. Eigentlich die gesamte erwachsene Bev&ouml;lkerung. Ohne Ausnahmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/ukraine-debatte-ueber-verschaerfte-mobilisierung-muessen-frauen-an-die-front-li.2331977\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Jugendgef&auml;hrdende Regierungen <\/strong><br>\nIn zwei Weltkriegen blieben Zehntausende von jungen M&auml;nnern auf den Schlachtfeldern liegen. Eine Trag&ouml;die, die nie vergessen werden darf. Hier meldet sich ein Gro&szlig;vater und erinnert die Menschen daran, dass die Gefahr, dass es zu einem dritten Weltkrieg kommt, nie gr&ouml;&szlig;er war &ndash; und dass es Zeit ist, den Frieden zu suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/jugendgefaehrdende-regierungen\/\">Globalbridge<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ukraine: Organisierte Korruption bei den Rekrutierungszentren und der Jagd auf Wehrpflichtige<\/strong><br>\nDie Szenen sind bekannt, wie die Mitarbeiter der Rekrutierungszentren in der Ukraine (TCC oder Territorial Center of Recruitment) M&auml;nner im wehrf&auml;higen Alter jagen, seitdem zunehmende Knappheit an Soldaten herrscht. Viele M&auml;nner sind ins Ausland geflohen, auch Sch&uuml;ler, die 18 werden, gehen auf Rat ihrer Eltern ins Ausland, um nicht eingezogen zu werden. Erst ab 25 Jahre besteht die Wehrpflicht, obgleich der Druck der Unterst&uuml;tzerl&auml;nder hoch ist, das Alter auf 18 Jahre herabzusetzen, damit die Ukraine ihren Anteil an der milit&auml;rischen Arbeitsteilung im Stellvertreterkrieg leisten kann: W&auml;hrend der Westen, wahrscheinlich k&uuml;nftig ohne die USA, Waffen und Geld liefert, muss Kiew eine ausreichende Zahl von Soldaten bereitstellen und opfern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/ukraine-organisierte-korruption-bei-den-rekrutierungszentren-und-der-jagd-auf-wehrpflichtige\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der automatisierte Seeluftkrieg&ldquo;<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund von ihr selbst eskalierter Spannungen f&uuml;hrt die NATO in der Ostsee seit der vergangenen Woche ihr j&auml;hrliches Marinegro&szlig;man&ouml;ver BALTOPS zur Vorbereitung auf einen Krieg gegen Russland durch. Geprobt werden neben der Abwehr feindlicher Luft- und Unterwasserangriffe etwa Drohnenoperationen, das Anlanden an fremden K&uuml;sten und die Bew&auml;ltigung sogenannter gro&szlig;er Verletztenlagen. An dem Man&ouml;ver sind &uuml;ber 9.000 Soldaten mit mehr als 50 Kriegsschiffen sowie 25 Flugzeugen aus 17 NATO-Staaten beteiligt. Zentrum ist Rostock mit seinem Marinekommando, in dem Milit&auml;rs aus mehreren weiteren NATO-L&auml;ndern stationiert sind; Letzteres untersagt der Zwei-plus-Vier-Vertrag. Das Man&ouml;ver sieht Szenarien vor, wie sie etwa auch dem Strategiepapier &bdquo;Kurs Marine&ldquo; zugrunde liegen. Es ist k&uuml;rzlich von den deutschen Seestreitkr&auml;ften publiziert worden und skizziert neben Operationsschaupl&auml;tzen &ndash; von der Ostsee &uuml;ber den Nordatlantik bis zum Pazifik &ndash; auch Aufr&uuml;stungspl&auml;ne, etwa die Beschaffung von &bdquo;Drohnenflotten in allen Dimensionen&ldquo; sowie von weitreichenden Waffen zum Beschuss von Zielen im Feindstaat. Zugleich warnt das Papier vor feindlichem Beschuss von Zielen im eigenen Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10009\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Piraterie in der Ostsee (II)<\/strong><br>\nRechtswidrige Operationen der Bundesrepublik und weiterer NATO-Ostseeanrainer gegen missliebige russische Erd&ouml;ltanker (&bdquo;Schattenflotte&ldquo;) drohen zu einer Eskalation der Spannungen in der Ostsee zu f&uuml;hren. Seit einem NATO-Ostseegipfel im Januar sind mehrere Anrainerstaaten, auch Deutschland, bestrebt, Rechtfertigungen daf&uuml;r zu finden, aus russischen H&auml;fen kommende Tankschiffe festzusetzen und sie nach M&ouml;glichkeit zu beschlagnahmen. Berlin testet einen solchen Fall zur Zeit aus: Es hat einen Tanker mit russischem &Ouml;l im Januar festgesetzt und im M&auml;rz beschlagnahmt. Weil der Eigent&uuml;mer dagegen geklagt hat, ist der Fall nun Gegenstand eines Gerichtsverfahrens. Andere NATO-Ostseeanrainer gehen gleichfalls gegen die russische &bdquo;Schattenflotte&ldquo; vor &ndash; und tun dies regelm&auml;&szlig;ig in einem Seegebiet zwischen zw&ouml;lf und 200 Seemeilen vor ihren K&uuml;sten (&bdquo;Ausschlie&szlig;liche Wirtschaftszone&ldquo;, AWZ) &ndash;, in dem Zugriffe auf fremde Schiffe nicht erlaubt sind; sie kommen einem Akt der Piraterie gleich. Russland beginnt sich zur Wehr zu setzen und droht, f&uuml;r die friedliche Durchfahrt seiner Schiffe zu k&auml;mpfen. Ein Minister eines NATO-Staats &auml;u&szlig;ert, man habe &bdquo;ein Problem mit dem Recht&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10008\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>M&uuml;tter unter Beschuss<\/strong><br>\nWer mit seinen Kindern im Gazastreifen lebt, hat kaum die M&ouml;glichkeit sie mit dem N&ouml;tigsten zu versorgen.<br>\nDar&uuml;ber, was das Beste f&uuml;r ein Kind ist, l&auml;sst sich bekanntlich streiten. Angefangen bei den zahlreichen Erziehungskonzepten, &uuml;ber Ern&auml;hrung in der Schwangerschaft bis hin zur Frage, welche Kita das beste Konzept hat, scheint es so viele Ansichten wie Eltern zu geben. All diese Fragen erscheinen einem pl&ouml;tzlich jedoch viel unwesentlicher, wenn man sich vor Augen f&uuml;hrt, dass Eltern in Kriegsgebieten oft noch nicht einmal in der Lage sind, ihren Nachwuchs mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen. Besonders die M&uuml;tter im Gazastreifen sind zurzeit mit dieser Hilflosigkeit konfrontiert. In solch einer Situation Tag f&uuml;r Tag zu leben und dennoch das zu geben, was an Liebe und F&uuml;rsorge unter diesen widrigen Umst&auml;nden m&ouml;glich ist, verdient Respekt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/mutter-unter-beschuss\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gaza-Hilfsschiff &bdquo;Madleen&ldquo;: Der eigentliche Skandal<\/strong><br>\nDas Problem sind nicht Greta und ihre Crew, die auf das Leid in Gaza aufmerksam machen wollen &ndash; sondern, dass sonst niemand etwas dagegen unternimmt.<br>\nD er Hass und die H&auml;me, die Greta Thunberg und ihren Mit&shy;strei&shy;te&shy;rn auf ihrem Hilfsschiff, der &bdquo;Freedom Flotilla&ldquo;, in den vergangenen Tagen insbesondere aus Deutschland entgegenschlugen, sind bemerkenswert. Von einer &bdquo;Inszenierung&ldquo; sprach der Spiegel, von einem &bdquo;PR-Stunt&ldquo; die Frankfurter Rundschau, der Tagesspiegel meinte einen &bdquo;Segelt&ouml;rn f&uuml;r Selbstdarsteller&ldquo; zu erkennen. Solche Kritik ist wohlfeil und kommt von Leuten, die selbst nicht mal einen Finger krumm gemacht haben, um etwas am Leid in Gaza zu &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gaza-Hilfsschiff-Madleen\/!6090159\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Israels rechte Siedler: Bibel und Boden<\/strong><br>\nIsrael will den Gazastreifen dauerhaft besetzen. Was als Verteidigung gegen den Terror der Hamas begann, ist aus Sicht radikaler j&uuml;discher Siedler die Chance, ihr Land zu vergr&ouml;&szlig;ern. Sie berufen sich auf Gott und Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/israel-siedler-gaza-geschichte-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesrechnungshof: Spahn verpulvert Milliarden<\/strong><br>\nPlanlos, unwirtschaftlich, ohne nachhaltige Wirkung: Der Bundesrechnungshof kritisiert Spahns Gesundheitspolitik massiv. Wir ver&ouml;ffentlichen den Bericht.<br>\nDer Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist ein Meister politischer Kommunikation. Egal zu welchem Thema, Spahn hat eine knackige Forderung parat. Was w&uuml;rde er wohl fordern, wenn ein Oppositionspolitiker f&uuml;r die Verschwendung von Milliarden Euro verantwortlich ist?<br>\nDie Meldungen &uuml;ber Spahns Zeit als Gesundheitsminister rei&szlig;en derzeit nicht ab. Ob der milliardenschwere Fehlkauf von Masken in der Corona-Zeit oder eine verfehlte Krankenhaus-Politik &ndash; offenbar kosteten Spahns Fehlentscheidungen den Bundeshaushalt Milliarden Euro. Wir ver&ouml;ffentlichen jetzt einen Bericht des Bundesrechnungshofs dazu, der in ungewohnt deutlichen Worten Spahn kritisiert. Der Spiegel hatte zuerst dar&uuml;ber berichtet, das Dokument aber nicht ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/artikel\/exklusiv\/2025\/06\/spahn-brh\/\">Frag den Staat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundesregierung senkt Unternehmenssteuern: Was k&uuml;mmert uns das Wissen, wenn wir klare und primitive Vorurteile haben<\/strong><br>\nDiese Bundesregierung ignoriert nicht nur die Rechtsprechung, sie ignoriert auch das Wissen. Deutlich wird das in einer interessanten Sequenz aus der Bundespressekonferenz, bei der Thilo Jung den Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius (fr&uuml;her S&uuml;ddeutsche Zeitung), fragt, auf welche Kenntnisse oder wissenschaftlichen Belege sich die Ansicht der Bundesregierung st&uuml;tzt, dass die geplante Steuersenkung f&uuml;r die Unternehmen die Investitionst&auml;tigkeit und das Wachstum belebt.<br>\nDie Antwort k&ouml;nnte entlarvender nicht sein. &bdquo;Nat&uuml;rlich&ldquo;, sagt der Regierungssprecher, wird die Steuersenkung die Investitionst&auml;tigkeit und damit das Wirtschaftswachstum anregen. &bdquo;Das wei&szlig; doch jeder&ldquo; h&auml;tte er auch sagen k&ouml;nnen. Das sagt uns doch jeder Lobbyist, w&auml;re noch ehrlicher gewesen. Er wolle auch keine volkswirtschaftliche &bdquo;Grunddebatte&ldquo; f&uuml;hren, aber die Bundesregierung st&uuml;tze sich auf viele Expertisen, die den Zusammenhang belegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2025\/06\/07\/bundesregierung-senkt-unternehmenssteuern-was-kuemmert-uns-das-wissen-wenn-wir-klare-und-primitive-vorurteile-haben\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der rum&auml;nische Schatten<\/strong><br>\nBei der Wahl in Rum&auml;nien siegte nicht die Demokratie, sondern die EU.<br>\nDie Wahl in Rum&auml;nien ist vorbei, und der proeurop&auml;ische Kandidat hat nach starken Unregelm&auml;&szlig;igkeiten und ausl&auml;ndischer Einflussnahme die Wahl gewonnen. Dies wird als Sieg der Demokratie verkauft, ist in Wahrheit aber ein weiterer Schritt in Richtung totalit&auml;rer Verh&auml;ltnisse. Die EU bek&auml;mpft jeden Widerstand gegen eine pro-NATO- und antirussische Haltung mit allen Mitteln, um die Mitgliedsstaaten auf Linie zu bringen und dort zu halten. F&uuml;r die europ&auml;ischen B&uuml;rger hingegen wird es immer schwerer, demokratisch Einfluss zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-rumanische-schatten\">Manoval<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Schuften bis ans Limit&ldquo;: Die Gewerkschaft NGG Dortmund warnt vor XXL-Arbeitstagen<\/strong><br>\nDer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&auml;tten (NGG), Torsten Gebehart, warnt vor &bdquo;XXL-Arbeitstagen&ldquo;. Wenn die neue Bundesregierung ihre Arbeitszeit-Pl&auml;ne in die Tat umsetze, dann werde das in vielen Betrieben in Dortmund &bdquo;zu Sto&szlig;arbeitszeiten und &Uuml;berstundenbergen f&uuml;hren&ldquo;. Vom Au&szlig;endienst bis zur B&uuml;rokraft &ndash; davon w&uuml;rden weit &uuml;ber die Gastronomie hinaus &bdquo;viele Jobs in vielen Branchen&ldquo; betroffen sein, warnt die Gewerkschaft. (&hellip;)<br>\nDie Tage im Job d&uuml;rften l&auml;nger werden: &bdquo;Das wird f&uuml;r viele ein Schuften bis ans Limit. Gerade in Hotels, Restaurants und Gastst&auml;tten in Dortmund kommt auf K&ouml;che, Kellnerinnen &amp; Co. einiges zu&ldquo;, sagt Torsten Gebehart.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordstadtblogger.de\/schuften-bis-ans-limit-die-gewerkschaft-ngg-dortmund-warnt-vor-xxl-arbeitstagen\/\">Nordstadt Blogger<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zweckentfremdete Beitragsgelder in Milliardenh&ouml;he: Drohen uns jetzt noch h&ouml;here Krankenkassenbeitr&auml;ge?<\/strong><br>\nSeit 2016 sind den Krankenkassenbeitragszahlern 8,22 Milliarden weggenommen, aber nie zur&uuml;ckgespielt worden. Der Interdisziplin&auml;re Verband f&uuml;r Gesundheitsberufe ist entsetzt.<br>\nVor kurzem wurde gemeldet, dass mehrere gesetzliche Krankenkassen vor der Insolvenz stehen. Bei den in den letzten Jahren immer weiter ansteigenden Krankenkassenbeitr&auml;gen stellt sich die berechtigte Frage: Wohin geht das Geld?<br>\nW&auml;hrend der Corona-Pandemie standen die Krankenh&auml;user zum Teil leer, was bedeutete, dass die Krankenkassen weniger teure station&auml;re Behandlungen bezahlen mussten. Insofern sollte eigentlich eine finanzielle Reserve aufgebaut worden sein. Stattdessen wird immer mehr erh&ouml;ht, mehr und mehr ambulante Leistungen werden gestrichen, Pr&auml;ventionsangebote wie Reha-Behandlungen, Massagen, Lymphdrainagen, Sport und Ern&auml;hrungsberatung werden (abgesehen von teuren Impfungen) kaum noch bezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/ueber-acht-milliarden-veruntreute-beitragsgelder-drohen-uns-noch-hoehere-krankenkassenbeitraege-li.2326595\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Trotz Drosten-Eingest&auml;ndnis: Verb&auml;nde &auml;u&szlig;ern sich nicht zu einrichtungsbezogener Impfpflicht<\/strong><br>\nKritische Mediziner fordern Konsequenzen aus dem &ouml;ffentlichen Fehlereingest&auml;ndnis Christian Drostens zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht. Gr&ouml;&szlig;ere &Auml;rzte- und Pflegeverb&auml;nde weichen dem Thema hingegen aus. Drosten hatte am 16. Mai im s&auml;chsischen Corona-Untersuchungsausschuss einger&auml;umt, dass seine Bef&uuml;rwortung einer einrichtungsbezogenen und allgemeinen Impfpflicht die &bdquo;gr&ouml;&szlig;te Fehleinsch&auml;tzung&ldquo; sei, an der er beteiligt war. Er bezog sich auf eine Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina vom 27. November 2021, die von dem Virologen mitverfasst worden war. Die Autoren hatten darin eine Impfpflicht empfohlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0271\">multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>PwC-Bericht: Studie: Hohe Kosten f&uuml;r Einf&uuml;hrung des digitalen Euro<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung des digitalen Euro wird nach einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC erhebliche Kosten f&uuml;r europ&auml;ische Banken verursachen. Die Studie sch&auml;tzt die &Auml;nderungskosten f&uuml;r 19 im Detail untersuchte Banken auf &uuml;ber zwei Milliarden Euro. Hochgerechnet auf den gesamten Euroraum k&ouml;nnten die Gesamtkosten je nach Szenario zwischen 18 und 30 Milliarden Euro liegen.<br>\nDie PwC-Studie zu den Kosten eines digitalen Euro wurde von den drei Europ&auml;ischen Kreditverb&auml;nden (European Credit Sector Associations &ndash; ECSAs) in Auftrag gegeben.  (&hellip;)<br>\nSeit Jahren t&uuml;fteln die W&auml;hrungsh&uuml;ter im Euroraum an einer digitalen Variante der europ&auml;ischen Gemeinschaftsw&auml;hrung. Mit einem digitalen Euro wollen die Euro-Notenbanken privaten Anbietern vor allem aus den USA wie PayPal, Mastercard und Visa, die derzeit den Markt f&uuml;r digitale Zahlungen in Europa dominieren, ein europ&auml;isches digitales Bezahlangebot entgegensetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/pwc-bericht-studie-hohe-kosten-fur-einfuhrung-des-digitalen-euro-13805473.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wichtige &Auml;nderung beim Bargeld-Abheben! Sie betrifft alle<\/strong><br>\nF&uuml;r Millionen Deutsche bringt der 30. Juni eine einschneidende Ver&auml;nderung. Die Cash Group beendet ihre Kooperation mit Shell-Tankstellen, wodurch der beliebte Bargeldservice verschwindet. Was viele Jahre selbstverst&auml;ndlich war, gibt es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. (&hellip;)<br>\nDie Postbank bewirbt als Alternative einen neuen digitalen Service. Per App l&auml;sst sich ein &bdquo;Bargeld-Code&ldquo; generieren, mit dem Kunden bei 12.500 Einzelh&auml;ndlern Geld abheben k&ouml;nnen. Die Banken preisen diese Neuerung als moderne L&ouml;sung. F&uuml;r technisch weniger affine Menschen bringt diese Umstellung allerdings Probleme. Wer kein Smartphone besitzt oder sich mit Apps schwertut, kann diesen Service nicht nutzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/panorama\/vermischtes\/banken-aenderung-bargeld-kunden-betrifft-id301606038.html%20\">Der Westen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Digitalisierungswahn nimmt in Deutschland kein Ende. Der Bundesregierung d&uuml;rfte diese Ma&szlig;nahme gefallen &ndash; sie verfolgt weiterhin das Ziel digital only.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Angst und Mut der Hoffnungslosen<\/strong><br>\nLuisa Neubauers Buch &bdquo;Was w&auml;re, wenn wir mutig sind&ldquo; liefert Einblicke in die Psyche von Klimaaktivisten und h&auml;lt dennoch nicht, was es verspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/angst-und-mut-der-hoffnungslosen\">Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-134300","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=134300"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134300\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":134303,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134300\/revisions\/134303"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=134300"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=134300"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=134300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}