{"id":13442,"date":"2012-06-06T09:06:49","date_gmt":"2012-06-06T07:06:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442"},"modified":"2012-06-06T16:10:39","modified_gmt":"2012-06-06T14:10:39","slug":"hinweise-des-tages-1648","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h01\">Fachkr&auml;ftemangel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h02\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h03\">Warum die Steuern steigen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h04\">Robert von Heusinger &ndash; Runter mit den Zinsen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h05\">Austerity has never worked<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h06\">Jomo Kwame Sundaram &ndash; Ein globaler Pakt muss her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h07\">Ulrich van Suntum &ndash; Die kurze Geschichte einer W&auml;hrungsunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h08\">Die Jagd nach der Flasche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h09\">Zum Wohle der Versicherungswirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h10\">Eine Milliarde &Uuml;berstunden sind unbezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h11\">Rente f&auml;llt in Zukunft kleiner aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h12\">Berlin muss Wasserpreise senken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h13\">Gauck warnt vor Planwirtschaft bei Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h14\">Petra Roth r&uuml;ckt in den Axa-Aufsichtsrat auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h15\">Ukraine &ndash; Kann der Fu&szlig;ball die Nation einen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h16\">Trittin und sein Bilderberg-Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h17\">Netzwerk Recherche l&auml;sst Rechtspopulisten Rede halten &ndash; An der rechten Seitenlinie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442#h18\">Realit&auml;tsverlust &ndash; AG DOK zu den gescheiterten Gespr&auml;chen mit ARD und ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13442&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel?<\/strong><br>\nDie Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales, Dr. Ursula von der Leyen, der Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp R&ouml;sler sowie der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Frank-J&uuml;rgen Weise gaben heute in Berlin den Startschuss f&uuml;r eine gemeinsame nationale und internationale Kampagne, die auf Dauer angelegt ist. Die Fachkr&auml;fteoffensive richtet sich an potenzielle Fachkr&auml;fte und Unternehmen, aber auch an die breite &Ouml;ffentlichkeit&hellip;<br>\nZiel der Kampagne im Inland ist, die Dringlichkeit des Themas Fachkr&auml;ftesicherung noch st&auml;rker im &ouml;ffentlichen Bewusstsein zu verankern und konkrete L&ouml;sungswege aufzuzeigen, wie Unternehmen und potenzielle Fachkr&auml;fte von der Entwicklung profitieren k&ouml;nnen. Im Ausland will die Kampagne junge, gut qualifizierte Menschen f&uuml;r eine berufliche Zukunft in Deutschland interessieren.<br>\nBundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen:<br>\n&ldquo;Deutschland ist eine leistungsstarke Industrienation, aber wie kaum ein anderes Land vom demografischen Wandel betroffen. Der deutschen Wirtschaft werden im Jahr 2025 rein demografisch bis zu sechs Millionen Menschen im erwerbsf&auml;higen Alter fehlen. Wir haben es in der Hand, die Fachkr&auml;ftesicherung als nationale und gesellschaftliche Daueraufgabe zu etablieren, um unseren Wohlstand und unsere sozialen Standards zu halten&hellip;.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?pfach=1&amp;n_firmanr_=109211&amp;sektor=pm&amp;detail=1&amp;r=497080&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0%20\">Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In einem Interview in WDR5 im Mittagsecho erkl&auml;rte Karl Brenke vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) die von der Bundesarbeitsministerin genannte Zahl von sechs Millionen fehlenden Arbeitskr&auml;ften f&uuml;r baren Unsinn. &ldquo;Wir sind von einem Fachkr&auml;ftemangel weit entfernt&rdquo;, stellt  Karl Brenke vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) fest. Nach seiner Sch&auml;tzung scheiden jedes Jahr 20.000 Ingenieure aus Altersgr&uuml;nden aus dem Beruf aus. Zudem steige der Ingenieursbedarf, so dass jedes Jahr etwa 30.000 neue Ingenieure ben&ouml;tigt w&uuml;rden. Mit Blick auf die Studienabsolventen b&uuml;rstet Brenke gegen die landl&auml;ufige Meinung: &ldquo;Wir produzieren hier eher einen &Uuml;berschuss an den Hochschulen.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Siehe dazu auch nochmals die DIW-Studie <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.363686.de\/10-46-1.pdf\">&bdquo;Fachkr&auml;ftemangel kurzfristig noch nicht in Sicht&ldquo; [PDF &ndash; 352 KB]<\/a> :<\/em><br>\n<em>&bdquo;F&uuml;r einen aktuell erheblichen Fachkr&auml;ftemangel sind in Deutschland kaum Anzeichen zu erkennen. Dies ergibt sowohl hinsichtlich der aktuellen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt als auch hinsichtlich der Situation bei der akademischen und betrieblichen beruflichen Ausbildung.<\/em><br>\n<em>Zudem sind die L&ouml;hne &ndash; ein Indikator f&uuml;r Knappheiten auf dem Markt &ndash; bei den Fachkr&auml;ften in den letzten Jahren kaum gestiegen. Auch in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren ist angesichts stark gestiegener Studentenzahlen noch nicht damit zu rechnen, dass in technisch-naturwissenschaftlichen Berufsfeldern ein starker Engpass beim Arbeitskr&auml;fteangebot eintritt.<\/em><br>\n<em>Bei der betrieblichen Berufsausbildung sind die Ausbildungskapazit&auml;ten in der j&uuml;ngsten Krise stark reduziert worden; dies gilt vor allem f&uuml;r die von der Industrie nachgefragten Fertigungsberufe. Hier m&uuml;ssen die Kapazit&auml;ten rasch wieder aufgestockt werden. Trotz einer demografisch bedingt sinkenden Nachfrage nach Ausbildungsstellen wird es in den n&auml;chsten Jahren nicht zwangsl&auml;ufig zu einem Mangel an Fachkr&auml;ften mit einem Lehrberuf kommen. Dies setzt allerdings voraus, dass das Interesse der Jugendlichen hin zu zukunftstr&auml;chtigen Qualifikationen und weg von Modeberufen gelenkt wird, in denen auch heute noch deutlich &uuml;ber den Bedarf hinaus ausgebildet wird. Tritt ein solcher Interessenswandel nicht ein, ist in der mittleren Frist mit einem Fachkr&auml;ftemangel teilweise zu rechnen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Die Meinung unseres Lesers J.R.:<\/strong> Als Diplom Ingenieur Maschinenbau mit nunmehr 25 Jahren Berufserfahrung als RAMS Spezialist, kann ich diesen Schwachsinn wirklich nicht mehr h&ouml;ren. Zumindest im Ingenieurbereich gibt es keinen Fachkr&auml;ftemangel, andernfalls lie&szlig;e es sich nicht erkl&auml;ren, dass Arbeitgeber Geh&auml;lter bis zu 25% unter Tariflohn bieten, tausende Ingenieure von Sklaventreibern (=Leiharbeitsfirmen) zu Dumpingl&ouml;hnen bei deutschen Unternehmen eingesetzt werden und sehr viele Absolventen keinen oder allenfalls schlecht bezahlten Job finden. Der einzige Grund f&uuml;r diese j&auml;hrlich wiederkehrende Propaganda ist der, die Geh&auml;lter in diesem Bereich noch weiter zu dr&uuml;cken. In meinen Augen ist es besch&auml;mend, wie sich mittlerweile die gesamte deutsche Journalistenriege hier gleichschalten l&auml;sst und ohne selbst zu recherchieren, kritiklos f&uuml;r die Interessen der Industrie eintritt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eurozone: schwache Einzelhandelsums&auml;tze<\/strong><br>\nIm Mainstream wird heute berichte: &ldquo;die Einzelhandelsums&auml;tze in der Eurozone sind &uuml;berraschend gefallen&rdquo;, nur genaugenommen fallen sie bereits seit Monaten in der S&uuml;dperipherie und sind vor allem schn&ouml;des Ergebnis der verfolgten Agenda, wo Einkommen und Konsum beispiellos schrumpfen und sich die davon ausgehenden negativen Effekte schleichend ausbreiten. Eurostat berichtete heute die Daten zu den realen Einzelhandelsums&auml;tzen in der Eurozone f&uuml;r den April 2012, wo es saisonbereinigt und real um -1,0% zum Vormonat abw&auml;rts ging und bei den nur arbeitst&auml;glich bereinigten Daten um -2,5% zum Vorjahresmonat. Darunter sind auch die Daten zu den realen Einzelhandelsums&auml;tzen aus Deutschland, Frankreich und der S&uuml;dperipherie der Eurozone (Portugal, Italien, Griechenland und Spanien), wobei Griechenland und Italien mit den berichteten Daten immer um einen Monat hinterherhinken und diese Daten dokumentieren die &ldquo;erfolgreiche&rdquo; Anpassung der PIGS-L&auml;nder sogar unter die schwache deutsche Wachstumsrate bei den realen Einzelhandelsums&auml;tzen. &ldquo;Auf Linie des Verzichtes&rdquo; der breiten Masse beim Konsum wird wohl auch Frankreich folgen:\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120606_grafik1.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/eurozone-schwache-einzelhandelsumsatze\/\">Querschuesse<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;uble: &bdquo;F&uuml;r Europa gibt es keinen bequemen Weg&ldquo;<\/strong><br>\nKann es nicht sein, dass &ouml;konomisch beides richtig ist? Sparsamkeit und Wachstum, Strukturreformen und eine St&auml;rkung der Kaufkraft?<br>\nSch&auml;uble: Richtig. Sparen und Wachstum sind kein Widerspruch. Deshalb entziehen die Programme den L&auml;ndern auch keine Kaufkraft, wie vielfach behauptet wird.<br>\nRentenk&uuml;rzungen? Sinkende L&ouml;hne? Sie entziehen den Volkswirtschaften doch Kaufkraft, und zwar nicht zu knapp. Deshalb sind &uuml;berall in Europas S&uuml;den schrumpfende Sozialprodukte zu besichtigen.<br>\nSch&auml;uble: Wir haben es dort mit Anpassungskrisen zu tun. Wegen einer verfehlten Finanzpolitik und unterlassener Strukturreformen schrumpfen dort jetzt die Sozialprodukte. Aber schauen Sie auch mal beispielsweise ins Baltikum, da wurden noch tiefere Einschnitte vorgenommen. Sie m&uuml;ssen mal bei einer Euro-Gruppen-Sitzung dabei sein, wenn die Balten sagen: Na h&ouml;rt mal! Was soll die Kritik eigentlich? Wir haben ebenfalls schwierige Reformen gemacht, und es hat funktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/schaeuble-im-gespraech-fuer-europa-gibt-es-keinen-bequemen-weg\/6711698.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auf dieses Interview weisen wir nur deshalb hin, damit Sie authentisch nachlesen k&ouml;nnen, wogegen wir auf den NachDenkSeiten t&auml;glich Argumente liefern. Sch&auml;uble verteidigt den Austerit&auml;tskurs knochenhart und er glaubt immer noch daran, dass man durch Schrumpfen sparen kann. Die Frage, ob man damit Schulden zur&uuml;ckzahlen kann, spart er wohlweislich aus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r Spanien ist die T&uuml;r zum Finanzmarkt zu<\/strong><br>\nSpanien hat offen Probleme bei der Refinanzierung &uuml;ber die Finanzm&auml;rkte einger&auml;umt und so die Spekulation &uuml;ber eine weitere Eskalation der Krise angeheizt. Die M&auml;rkte seien zu den derzeitigen Zinsen de facto f&uuml;r Spanien nicht mehr zug&auml;nglich, sagte Finanzminister Cristobal Montoro am Dienstag dem Radiosender Onda Cero. [&hellip;]<br>\nDer n&auml;chste H&auml;rtetest steht f&uuml;r Spanien voraussichtlich am Donnerstag an: Das Land will durch den Verkauf von neuen Anleihen bis zu 2 Milliarden Euro aufnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1338558694412\/Euro-unter-Druck-Fuer-Spanien-ist-die-Tuer-zum-Finanzmarkt-zu\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>The meaning of &lsquo;solidarity&rsquo; in the eurozone<\/strong><br>\nSupporters of European integration have always been keen on the idea of &ldquo;solidarity&rdquo; between nations. It&rsquo;s not a word heard so much in the Anglo-Saxon world &ndash; but at this time of crisis, perhaps examples from American history hold useful lessons?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/magazine-18281576\">BBC<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warum die Steuern steigen werden<\/strong><br>\nDie Politik sollte den B&uuml;rgern endlich die Wahrheit sagen: Wer die Schulden langfristig senken will, wird die Steuern erh&ouml;hen m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nDeutschland und die anderen Unterzeichnerstaaten werden durch den Fiskalpakt nicht explizit dazu aufgefordert, ihre Schulden abzubauen. Der Vertrag wird an dieser Stelle oft falsch interpretiert. Die Staaten m&uuml;ssen lediglich ein Verh&auml;ltnis von gesamtstaatlichem Schuldenstand und Bruttoinlandsprodukt von weniger als 60 Prozent einhalten. Das ist deshalb ein Unterschied, weil sich eine solche Quote auch dann erreichen l&auml;sst, wenn die Schulden wachsen. Daf&uuml;r braucht es nur ausreichend Wachstum, das nominale Bruttoinlandsprodukt muss daf&uuml;r st&auml;rker zunehmen als der Schuldenstand. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Deutschland bietet sich zur schnellen R&uuml;ckf&uuml;hrung der Schuldenquote auch eine Anhebung der Steuern an. Der Spitzensteuersatz der Einkommensteuer ist keineswegs abenteuerlich hoch, und mit einer effektiveren Erbschaftsteuer und einer verfassungskonformen Verm&ouml;gensteuer, vielleicht sogar einer einmaligen Verm&ouml;gensabgabe k&ouml;nnte &uuml;ber Jahre hinweg ein zweistelliger Milliardenbetrag aufgebracht werden. Mit den neuen Einnahmen k&ouml;nnte die Neuverschuldung und der Schuldenstand gesenkt werden. Verteilungspolitisch gerecht ist eine st&auml;rkere Steuerprogression allemal. Vor allem die Spitzenverm&ouml;gen haben von der Wirtschafts- und Steuerpolitik der vergangenen 15 Jahre enorm profitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-06\/schulden-tilgung-steuern\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Warum soll es so schwer sein, &ldquo;den B&uuml;rgern die Wahrheit [zu] sagen&rdquo;? Von der im Artikel geforderten Verm&ouml;gensteuer w&auml;ren vielleicht 2% betroffen, von einer h&ouml;heren Erbschaftsteuer 5%, von einem h&ouml;heren Spitzensteuersatz 10%. 90% der B&uuml;rger k&ouml;nnen die Steuererh&ouml;hungen (besser: R&uuml;cknahme von Steuergeschenken) freudig begr&uuml;&szlig;en, weil sie sie &uuml;berhaupt nicht ber&uuml;hren. Im Artikel fehlt aber die Forderung nach einer Wiedererh&ouml;hung der abenteuerlichen niedrigen K&ouml;rperschaftsteuers&auml;tze &ndash; als w&auml;ren Kapitalgesellschaften nicht die gr&ouml;&szlig;ten Profiteure der Schr&ouml;der-\/Merkel-Politik gewesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Robert von Heusinger &ndash; Runter mit den Zinsen!<\/strong><br>\n[&hellip;] Der Problemb&auml;r ist Deutschland, beziehungsweise seine &Ouml;konomen, die die hiesige Politik beraten und nur auf die Angebotsseite der Wirtschaft schauen und  die Nachfrageseite komplett ausblenden. Ein Land kann sich auf Kosten der anderen aber nur dann durch Strukturreformen und Sparprogramme sanieren, wenn es klein ist und sehr stark mit der Weltwirtschaft verflochten. [&hellip;]<br>\nUmdenken tut not: Her mit der  Zinssenkung der Europ&auml;ischen Zentralbank, her mit Konjunkturprogrammen f&uuml;r S&uuml;deuropa!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/kommentar-senkt-endlich-die-zinsen-,1471908,16301210.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Da stellt sich freilich die Frage, wer mitten in einer Rezession die Kredite nachfragen soll? Die japanische Notenbank hat den Leitzins seit 1996 durchg&auml;ngig auf unter 1% gesenkt, den gr&ouml;&szlig;ten Teil dieser Periode lag er sogar bei 0,0% Dennoch wurden viel zu wenig Kredite nachgefragt, da die Konjunktur sich ebenfalls in einem &bdquo;Nullwachstum&ldquo; befand. Noch heute spricht man von einem verlorenen Jahrzehnt, das Japan durchlebt hat. Sinnvoller ist es da, an der (Kredit)Nachfrageseite anzusetzen. Erst wenn die Wirtschaft wieder investiert und das konjunkturelle Umfeld zumindest stabil ist, werden auch vermehrt Kredite nachgefragt. Und dann macht es auch keinen nennenswerten Unterschied, ob die Banken sich ihre Kredite zu 0,0%, 1,0%, 2,0% oder auch 4,0% von der EZB refinanzieren lassen, zumal der niedrige Leitzins ohnehin meist nicht an den Endkunden weitergegeben wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Austerity has never worked<\/strong><br>\nIt&rsquo;s not just about the current economic environment. History shows that slashing budgets always leads to recession [&hellip;]<br>\nAs for the need to cut social spending to revive growth, there is no historical evidence to support it either. From 1945 to 1990, per capita income in Europe grew considerably faster than in the US, despite its countries having welfare states on average a third larger than that of the US. Even after 1990, when European growth slowed down, countries like Sweden and Finland, with much larger welfare spending, grew faster than the US.<br>\nAs for the belief that making life easier for the rich through tax cuts and deregulation is good for investment and growth, we need to remind ourselves that this was tried in many countries after 1980, with very poor results. Compared to the previous three decades of higher taxes and stronger regulation, investment (as a proportion of GDP) and economic growth fell in those countries. Also, the world economy in the 19th century grew much more slowly than in the high-tax, high-regulation era of 1945-80, despite the fact that taxes were much lower (most countries didn&rsquo;t even have income tax) and regulation thinner on the ground.<br>\nThe argument on hiring and firing is also not grounded in historical evidence. Unemployment rates in the major capitalist economies were between 0% (some years in Switzerland) and 4% from 1945-80, despite increasing labour market regulation. There were more jobless people during the 19th century, when there was effectively no regulation on hiring and firing.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/2012\/jun\/04\/austerity-policy-eurozone-crisis\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Jomo Kwame Sundaram &ndash; Ein globaler Pakt muss her<\/strong><br>\nStaaten machen mit ihrer Politik die Wirtschaftskrise zurzeit nur schlimmer. Ein internationaler, multilateraler Pakt unter der F&uuml;hrung der ILO muss her, an den sich die Beteiligten auch halten. Und eine mutigere UNO<br>\nDie politischen Entwicklungen der j&uuml;ngsten Vergangenheit, darunter die Wahlniederlagen der amtierenden Regierungen in Frankreich und Griechenland, haben gezeigt: Die &Ouml;ffentlichkeit duldet keine Politik, durch die Arbeitslosigkeit nicht abgebaut wird. Angesichts der alarmierenden Wirtschafts- und Besch&auml;ftigungslage in vielen L&auml;ndern sind weitere politische Turbulenzen wahrscheinlich &ndash; wenn die Politiker den Kurs nicht entsprechend &auml;ndern.<br>\nNach Jahren des schwachen Wachstums mit wenig Arbeitspl&auml;tzen und gr&ouml;&szlig;er werdender Ungleichheit in den reichen L&auml;ndern der Welt hat die Wirtschaftskrise nun auch noch mehr als 50 Millionen Arbeitspl&auml;tze vernichtet. Seit 2007 ist nur in sechs der 36 Industrienationen die Erwerbsquote gestiegen. Gleichzeitig ist in den meisten Industrie- und Schwellenl&auml;ndern die Jugendarbeitslosigkeit angeschwollen.<br>\nKurzfristig wird sich die weltweite Krise deshalb wohl verschlimmern. Der Grund hierf&uuml;r ist, dass viele Regierungen Sparprogrammen und schmerzhaften Arbeitsmarktreformen Priorit&auml;t einr&auml;umen, auch wenn den Menschen dadurch die Lebensgrundlage entzogen, viele Einkommen geschm&auml;lert und das soziale Gef&uuml;ge ausgeh&ouml;hlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:top-oekonomen-jomo-kwame-sundaram-ein-globaler-pakt-muss-her\/70044553.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ulrich van Suntum &ndash; Die kurze Geschichte einer W&auml;hrungsunion<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?feature=player_embedded&amp;v=Gxm3ukomwTo\">Science Slam via YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.L:<\/strong> Die Krise aus Sicht der INSM mit v&ouml;lligen Fehlen von Wissen um Ursache und Wirkung der Schuldenkrise. Zudem die &uuml;bliche Haudraufmanier auf die &ldquo;b&ouml;sen und faulen&rdquo; S&uuml;deurop&auml;er.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wer sich wundert, aus welcher d&uuml;steren Ecke der Beitrag des Science Slam kommt, sollte wissen, dass <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3911\">Ulrich van Suntum &bdquo;Botschafter&ldquo; der INSM<\/a> ist. Es ist schon erschreckend, zu welchen Mitteln die INSM mittlerweile greift, um ihre Volksverdummung fortzusetzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Jagd nach der Flasche<\/strong><br>\nDie T&auml;tigkeit ist anstrengend, die Konkurrenz gro&szlig;. Immer mehr Menschen versuchen, ihr &shy;geringes Einkommen mit Pfandgut aufzubessern, das andere liegenlassen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/05-26\/004.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zum Wohle der Versicherungswirtschaft<\/strong><br>\nDie schwarz-gelbe Koalition stellt einen Zuschuss von f&uuml;nf Euro im Monat f&uuml;r private Zusatzpflegeversicherungen in Aussicht. Aus Sicht der B&uuml;rger ist das Unsinn [&hellip;]<br>\nDer j&uuml;ngste Geniestreich der existenzgef&auml;hrdeten Freidemokraten lautet also: F&uuml;nf Euro von unseren Steuergeldern gehen monatlich an uns zur&uuml;ck, wenn wir im Gegenzug eine private Pflegeversicherung abschlie&szlig;en. Ist das nicht mal ein echtes Geschenk des Staates an seine B&uuml;rger? Nein, ist es nicht.  Die Regierung setzt mit diesem Plan auf unsere Schn&auml;ppchenmentalit&auml;t und den oberfl&auml;chlichen Instinkt, bei einer vermeintlichen Pr&auml;mie nicht mehr so genau hinzusehen, was darunter verborgen ist. [&hellip;]<br>\nDenn zun&auml;chst sind wir es selbst als Steuerzahler, die es einer Regierung erst erm&ouml;glichen, solche &bdquo;Geschenke&ldquo; zu verteilen. Und zum anderen kostet die zus&auml;tzliche private Pflegeversicherung vornehmlich eigenes Geld &ndash; und zwar so viel, dass sich Niedrigl&ouml;hner, Arbeitslose oder Hartz IV-Empf&auml;nger dies erst gar nicht leisten k&ouml;nnen. Das Prinzip ist &auml;hnlich wie bei der Riester-Rente: Zugute kommt die staatliche F&ouml;rderung jenen, die ohnehin relativ gut abgesichert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1223-zum-wohle-der-versicherungswirtschaft\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> DIe staatliche F&ouml;rderung kommt freilich nicht nur &bdquo;jenen zugute, die ohnehin relativ gut abgesichert sind&ldquo;, sondern auch und vor allem der Versicherungswirtschaft, die &ndash; &auml;hnlich wie bei der Riester-Rente, ihre &uuml;berteuerten Produkte nur dank staatlicher Subventionen an den Mann bringen kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die FDP sponsort die Versicherungen<\/strong><br>\nBeim Kuhhandel im Kanzleramt wurde auch die F&ouml;rderung der privaten Pflegezusatzversicherung vereinbart. Was bringt sie? Nichts. Au&szlig;er einem weiteren staatlichen Ausgabenposten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/private-pflegezusatzversicherung-die-fdp-sponsort-die-versicherungen-1836695.html\">Stern<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine Milliarde &Uuml;berstunden sind unbezahlt<\/strong><br>\nMehr als die H&auml;lfte aller Arbeitnehmer bekommt f&uuml;r &Uuml;berstunden kein Geld. Immerhin jeder Dritte kann wenigstens ausgleichenden Urlaub beanspruchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/karriere-management\/karriere\/:verguetung-eine-milliarde-ueberstunden-sind-unbezahlt\/70045831.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rente f&auml;llt in Zukunft kleiner aus<\/strong><br>\nF&uuml;r Millionen Arbeitnehmer in Deutschland lohnt sich Leistung nicht. Trotz gestiegener Erwerbst&auml;tigkeit werden westdeutsche Frauen, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, sprich aus der Babyboomer-Generation stammen, im Vergleich zu fr&uuml;heren Jahrg&auml;ngen nur unwesentlich h&ouml;here Renten beziehen. Im Osten sinken die gesetzlichen Renten wegen der unterbrochenen Arbeitsbiografien besonders f&uuml;r M&auml;nner, die zwischen 1956 und 1965 geboren wurden, sogar drastisch ab. Dies geht aus einer Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) und der Deutschen Rentenversicherung hervor, die heute in Berlin vorgestellt wird und der MZ vorliegt.<br>\nDanach entwickeln sich Renten der Babyboomer-Jahrg&auml;nge in Ostdeutschland dramatisch: M&auml;nner werden durchschnittlich nun mehr &uuml;ber 32,6 Rentenpunkte verf&uuml;gen, was nach dem aktuellen Punktwert einer Monatsrente von 794,50 Euro pro Monat entspricht. Die zwischen 1936 und 1945 geborenen Ostdeutschen haben dagegen 42,8 Punkte erreicht und damit Anspruch auf durchschnittlich 1 043 Euro. Auch f&uuml;r Frauen im Osten ist ein &ndash; wenn auch geringerer &ndash; R&uuml;ckgang zu verzeichnen: Sie k&ouml;nnen im Schnitt mit 32,3 Punkten (785,50 Euro) rechnen, gegen&uuml;ber der Kriegsgeneration mit 33,8 Punkten (822 Euro). F&uuml;r Babyboomer in den alten Bundesl&auml;ndern f&auml;llt die Rentenh&ouml;he auch entt&auml;uschend aus: Westdeutsche Babyboomer-Frauen werden am Ende ihres Erwerbslebens im Durchschnitt &uuml;ber 23,9 Rentenpunkte (656,50 Euro) verf&uuml;gen und damit &uuml;ber kaum mehr als die zwischen 1936 und 1945 Geborenen, die im Schnitt auf 23,4 Punkte (642,80 Euro) kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mz-web.de\/servlet\/ContentServer?pagename=ksta\/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1338485272716&amp;openMenu=1013016724320&amp;calledPageId=1013016724320&amp;listid=1018881578370\">Mitteldeutsche Zeitung<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Laut K&ouml;lner Stadt-Anzeiger sagte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums, es sei nichts Neues, &bdquo;dass das Rentenniveau politisch gewollt allm&auml;hlich absinkt und der Riester- und der Nachhaltigkeitsfaktor den Anstieg der Renten zus&auml;tzliche bremsen&ldquo;. So ist es. Die Rentensenkung kommt nicht wie ein Unwetter &uuml;ber die Nachfolgegeneration, sondern sie ist durch die Renten-&bdquo;Reformen&ldquo; so gewollt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berlin muss Wasserpreise senken<\/strong><br>\nDie Berliner Wasserbetriebe m&uuml;ssen Wasser g&uuml;nstiger abgeben und auf Erl&ouml;se von 254 Millionen Euro verzichten. Das hat das Bundeskartellamt angeordnet. Das Unternehmen will klagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!94698\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gauck warnt vor Planwirtschaft bei Energiewende<\/strong><br>\nDa wird sich die FDP freuen: Joachim Gauck spricht sich gegen die Energiewende per Planwirtschaft aus. Die &Ouml;ko-Revolution werde nicht &ldquo;mit einem &Uuml;berma&szlig; an Subventionen&rdquo; gelingen. Der Bundespr&auml;sident vertraut ganz der Marktwirtschaft.<br>\n&ldquo;Es wird uns nicht gelingen, allein mit planwirtschaftlichen Verordnungen. Schon gar nicht mit einem &Uuml;berma&szlig; an Subventionen&rdquo;, sagte Gauck am Dienstag im Park von Schloss Bellevue zur Er&ouml;ffnung der Woche der Umwelt.<br>\nEs gebe keinen besseren N&auml;hrboden f&uuml;r Probleml&ouml;sungen als eine Gesellschaft mit offenen M&auml;rkten und freiem Wettbewerb. Es sei dringlich, einen verl&auml;sslichen politischen Rahmen zu setzen und zwar so, dass Sch&auml;dliches vermieden und Gew&uuml;nschtes erreicht werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/praesident-joachim-gauck-warnt-vor-planwirtschaft-bei-energiewende-a-837049.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &Uuml;ber seine Rolle als Prediger der Freiheit und als Integrationsbeauftragter (nicht der Islam, sondern nur die Muslime, die hier leben, geh&ouml;ren zu Deutschland) <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/praesident-joachim-gauck-warnt-vor-planwirtschaft-bei-energiewende-a-837049.html\">hinaus<\/a> spielt Gauck nun auch noch den Energieminister. Gauck ist und bleibt ein gl&auml;ubiger Ideologe der Marktwirtschaft, dem sein Glaubensbekenntnis den Blick vor der Wirklichkeit verstellt. Wie kann man gerade bei der Energiepolitik von Vertrauen in die Marktwirtschaft fabulieren, wo doch eine Hand voll Energiemonopolisten den Markt (und die Politik) beherrschen? Welche Energie wird eigentlich mit einem &Uuml;berma&szlig; an Subventionen gef&ouml;rdert, wenn nicht gerade die Atomenergie. Dazu muss man allein nur an die Milliardenkosten erinnern, die eine Sanierung von Asse II erfordert. Mein Gott, Herr Bundespr&auml;sident, walten Sie Ihres Amtes und treten Sie nicht in jedes Fettn&auml;pfchen, das man Ihnen vor die F&uuml;&szlig;e stellt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Petra Roth r&uuml;ckt in den Axa-Aufsichtsrat auf<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Versicherer Axa hat eine prominente deutsche Politikerin f&uuml;r sich gewonnen. Die langj&auml;hrige Oberb&uuml;rgermeisterin von Frankfurt, Petra Roth, sei Anfang Mai auf Anteilseignerseite in den Aufsichtsrat der deutschen Axa Konzern AG berufen worden, teilte der Versicherungskonzern mit. Ende Juni scheidet Roth aus dem Amt der Oberb&uuml;rgermeisterin aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/versicherungen\/versicherer-holt-frauen-petra-roth-rueckt-in-den-axa-aufsichtsrat-auf\/v_detail_tab_print\/6708092.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Petra Roth ist\/war als OB der Banken- und Versicherungsmetropole Frankfurt eine sehr wichtige Person f&uuml;r den Axa-Konzern. In ihre Amtsperiode f&auml;llt beispielsweise die <a href=\"http:\/\/www.frankfurt.de\/sixcms\/detail.php?id=3638325&amp;_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=2607825\">Senkung des Hebesatzes der Gewerbesteuer<\/a>. Da stellt sich nun nat&uuml;rlich die Frage, ob der Axa-Konzern (oder ein anderes Banken-\/Versicherungsinstitut) auch einen OB in den lukrativen Aufsichtsrat berufen h&auml;tte, der den Banken und Versicherungen nicht jeden Wunsch erf&uuml;llt? Es ist an der Zeit, dass endlich ein Gesetz verabschiedet wird, dass dies Form der &bdquo;sanften Korruption&ldquo; verbietet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ukraine &ndash; Kann der Fu&szlig;ball die Nation einen?<\/strong><br>\nDie Vorbereitungen auf die EM 2012 waren in der Ukraine von Verz&ouml;gerungen und Skandalen gekennzeichnet. Welche &ouml;konomischen, politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen sind nun durch die EM zu erwarten? Kann das sportliche Ereignis einen Imagewandel im Ausland und einen Identit&auml;tswandel im Inneren schaffen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.eurasischesmagazin.de\/artikel\/?artikelID=20120614\">Eurasisches Magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Trittin und sein Bilderberg-Problem<\/strong><br>\nEs ist ein vertraulicher Zirkel: Einmal im Jahr treffen sich die Entscheider dieser Welt zur Bilderberg-Konferenz &ndash; diesmal war auch Gr&uuml;nen-Fraktionschef J&uuml;rgen Trittin dabei. Der muss sich jetzt f&uuml;r seine Teilnahme rechtfertigen, auch Parteifreunde sind erstaunt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gruener-juergen-trittin-rechtfertigt-teilnahme-an-bilderberg-konferenz-a-837110.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Mit einem ganz &auml;hnlichen Problem war j&uuml;ngst der neue Vorsitzende der Piratenpartei, Bernd Schl&ouml;mer, konfrontiert, der sich zu gro&szlig;en Verwunderung seiner <a href=\"http:\/\/flaschenpost.piratenpartei.de\/2012\/05\/25\/die-alte-und-die-neue-welt-bernd-schlomer-trifft-henry-kissinger\/\">Parteifreunde mit Henry Kissinger traf<\/a>. Zum Thema Bilderberg siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/2885\/das-bilderberg-phanomen\">Das Bilderberg-Ph&auml;nomen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Netzwerk Recherche l&auml;sst Rechtspopulisten Rede halten &ndash; An der rechten Seitenlinie<\/strong><br>\nDer Schweizer Rechtspopulist B&uuml;chel h&auml;lt bei der Jahrestagung von Netzwerk Recherche die wichtigste Rede und diskutiert anschlie&szlig;end mit Bayern-Pr&auml;sident Hoene&szlig;. Die Macher wussten, dass B&uuml;chel zur rechten SVP geh&ouml;rt. Doch das hielt sie nicht ab, ihm eine B&uuml;hne zu bieten &ndash; ausgerechnet auf einer Veranstaltung, die auch den Umgang der Medien mit rechtem Gedankengut zum Thema machte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/netzwerk-recherche-laesst-rechtspopulisten-rede-halten-an-der-rechten-seitenlinie-1.1374253\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Realit&auml;tsverlust &ndash; AG DOK zu den gescheiterten Gespr&auml;chen mit ARD und ZDF<\/strong><br>\nARD und ZDF haben die Kritik der AG Dokumentarfilm an der Vertrags- und Verg&uuml;tungspraxis im Dokumentarfilmbereich zur&uuml;ckgewiesen. Die Sender behaupten, bei den seitherigen Verhandlungen &laquo;sei in substanziellen Fragen Konsens erzielt&raquo; worden und versuchen, der AG DOK das Scheitern der Gespr&auml;che anzulasten. Dieser Legendenbildung treten wir entschieden entgegen. Ann&auml;herung gab es allenfalls in einigen &bdquo;weichen&ldquo; Punkten am Rande, in der Kernfrage einer wirklich sp&uuml;rbaren Besserstellung der vom Gesch&auml;ftsgebaren des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens an den Rand des Ruins getriebenen Dokumentarfilmproduktion stie&szlig;en die Verhandlungen auf Beton.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.agdok.de\/\">AG DOK<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13442","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13442"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13442\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13450,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13442\/revisions\/13450"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}