{"id":134429,"date":"2025-06-13T15:00:21","date_gmt":"2025-06-13T13:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134429"},"modified":"2025-06-17T08:39:55","modified_gmt":"2025-06-17T06:39:55","slug":"leserbriefe-zu-hat-es-nicht-gegeben-desinformation-von-aussenminister-wadephul-gegenueber-dem-bundestag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134429","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201e\u201eHat es nicht gegeben \u2026\u201c \u2013 Desinformation von Au\u00dfenminister Wadephul gegen\u00fcber dem Bundestag\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134374\">In diesem Beitrag<\/a> wird die Aussage von Bundesau&szlig;enminister Wadephul hinterfragt, es habe im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung keine entsprechende Zusage gegeben, die NATO nicht nach Osten auszudehnen. <strong>Florian Warweg <\/strong>hat z.B. gefragt, &bdquo;ob dem amtierenden Au&szlig;enminister unter anderem die protokollierte Erkl&auml;rung des damaligen Politischen Direktors des Ausw&auml;rtigen Amtes, J&uuml;rgen Chrobog, vom 6. M&auml;rz 1991 bekannt ist&ldquo;. Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat f&uuml;r Sie die nun folgende Auswahl zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>erg&auml;nzend zum Artikel von Florian Warweg schicke ich Ihnen einen Link zum amerikanischen Nationalen Sicherheitsarchiv: <a href=\"https:\/\/nsarchive.gwu.edu\/document\/16116-document-05-memorandum-conversation-between\">nsarchive.gwu.edu\/document\/16116-document-05-memorandum-conversation-between<\/a><\/p><p>Hier findet sich das Gespr&auml;chsprotokoll zwischen dem damaligen US-Au&szlig;enminister James Baker und Pr&auml;sident Michail Gorbatschow sowie Eduard Schewardnadse.<\/p><p>Die entscheidenen S&auml;tze zur Nichtausweitung der NATO nach Osten finden sich auf Seite 6 zu Beginn des 2. Absatzes.<\/p><p>Dieses Dokument wurde offensichtlich aufgrund einer Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz ver&ouml;ffentlicht und ist sicher f&uuml;r alle Leser interessant.<\/p><p>Es kann auch als PDF heruntergeladen werden.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nvon Ihrem treuen Leser Michael Gerke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg,<\/p><p>Sie schreiben:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir haben in den Zwei-plus-vier Verhandlungen deutlich gemacht, dass wir die Nato nicht &uuml;ber die Elbe (sic! gemeint ist wohl die Oder) hinaus ausdehnen. Wir k&ouml;nnen daher Polen und den anderen keine Nato-Mitgliedschaft anbieten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Laut dem Zwei-plus-Vier-Vertrag d&uuml;rfen auf das Gebiet der ehemaligen DDR weder ausl&auml;ndische Soldaten verlegt noch dort stationiert werden (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123250\">V&ouml;lkerrechtswidrige NATO-Kommandozentrale in Rostock? Die fragw&uuml;rdigen Ausreden der Bundesregierung<\/a>). Insofern ist die &ldquo;Elbe&rdquo; durchaus eine plausible Grenze.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHajo Zeller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir haben in den Zwei-plus-vier Verhandlungen deutlich gemacht, dass wir die Nato nicht &uuml;ber die Elbe (sic! gemeint ist wohl die Oder) hinaus ausdehnen. Wir k&ouml;nnen daher Polen und den anderen keine Nato-Mitgliedschaft anbieten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Einspruch! Chrobog meinte mit ziemlicher Sicherheit tats&auml;chlich die Elbe. Hintergrund ist eine in der alten Bundesrepublik vielbenutzte Metapher, mit der die DDR als &ldquo;Gebiet &ouml;stlich der Elbe&rdquo; umschrieben wurde. Geografisch war das nat&uuml;rlich immer schon Unsinn, da die Elbe diagonal durch die DDR verlief, und diese in zwei H&auml;lften teilte, nicht Deutschland. Aber das hat sich in den K&ouml;pfen etwa westlicher Journalisten derart festgesetzt, da&szlig; sie sogar &uuml;ber einen &ldquo;R&uuml;ckzug der US-Truppen aus den Gebieten &ouml;stlich der Elbe&rdquo; im Jahr 1945 schreiben (so gelesen im Spiegel), ohne etwas zu merken. Denn tats&auml;chlich waren die US-Truppen nie &ouml;stlich der Elbe. Vielmehr trafen sich dort sowjetische und US-Truppen mit Ende des Krieges.&nbsp;<\/p><p>Und &uuml;brigens gehen die Vereinbarungen des 2+4-Vertrages &uuml;ber die (nicht schriftlich fixierten) Zusicherungen, die NATO nicht nach Osten zu erweitern, noch hinaus, indem sie zwar die Bundeswehr als Teil der NATO im Gebiet der ehemaligen DDR zulie&szlig;en, nicht jedoch explizite NATO-Truppen oder solche aus anderen (NATO-) Staaten! Das spielte ja neulich eine Rolle, als in Rostock das neue NATO-Kommando CTF Baltic er&ouml;ffnet wurde, das kurz danach pl&ouml;tzlich nicht mehr so genannt werden durfte, da im 2+4-Vertrag klar steht: &ldquo;Ausl&auml;ndische Streitkr&auml;fte und Atomwaffen oder deren Tr&auml;ger werden in diesem Teil Deutschlands weder stationiert noch dorthin verlegt.&rdquo;<\/p><p>&ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=123122\">Bruch des Zwei-plus-Vier-Vertrags? Pistorius er&ouml;ffnet NATO-Hauptquartier in Rostock<\/a>&rdquo;<\/p><p>Und da w&auml;ren wir ja wieder &ldquo;&ouml;stlich der Elbe&rdquo;! ;-)<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e, und weiter so!&nbsp;<br>\nOle<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag NDS und Herr Warweg<\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg ich bewundere ja ihr Durchhalteverm&ouml;gen in der BPK.<\/p><p>Die BPK betrachte ich nur noch als Satire Veranstaltung.<\/p><p>Ernst kann man das nicht mehr nehmen.<\/p><p>Irgendwann wird einer in der BPK behaupten die Erde ist eine Scheibe und K&uuml;he k&ouml;nnen fliegen.<\/p><p>Dann werden sie Herr Warweg antworten.<\/p><p>Das ist von tausenden Wissenschaftlern weltweit belegt das die Erde eine Kugel ist<\/p><p>Dann sollten Sie weiter antworten.<\/p><p>Vorsicht am Rand gibt es kein Gel&auml;nder oder Zaum.<\/p><p>Dumme k&ouml;nnten runterfallen und dann im Universum verschwinden und mit den fliegenden K&uuml;hen Zusammensto&szlig;en.<\/p><p>Das ist mein Sarkasmus.<\/p><p>Nur so ist das zu ertragen.<\/p><p>MfG Dieter Klaucke&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg,<\/p><p>die Zusage, dass der Westen die NATO nicht in Richtung Osten erweitern wird, gab es nie! Diese These ist ein Legende. Sie ist vielfach widerlegt worden (Stefan Creuzberger: Die Legende vom Wortbruch. Russland, der Westen und die NATO-Osterweiterung, in: Osteuropa, 3\/2015, S. 95&ndash;108.). Auch die Zusicherungen des damaligen US-Au&szlig;enministers James Baker waren mit Washington nicht abgesprochen, das angebliche &bdquo;Versprechen&ldquo; wurde nirgendwo verbindlich fixiert und Michail Gorba&#269;ev (sic!) versicherte 1990, dass die Staaten Ostmitteleuropas das Recht h&auml;tten, sich um Aufnahme in die NATO zu bem&uuml;hen (Mary Sarotte: Not One Inch. America, Russia, and the Making of Post-Cold War Stalemate. New Haven 2021.). Die k&uuml;rzlich erschienene umfassende Studie der Historikerin Mary Sarotte zeigt, wie kompliziert das Ringen um eine europ&auml;ische Sicherheitsordnung Ende der 1980er Jahre und in den 1990er Jahren war. Weder in Washington noch in Moskau bestand in dieser Frage zu Beginn der 1990er Jahre Einigkeit. W&auml;hrend Gorba&#269;ev 1990 das Recht auf freie B&uuml;ndniswahl auch eines wiedervereinigten Deutschlands betonte, waren seine Berater dar&uuml;ber entsetzt (Sarotte, Not One Inch [Fn. 45], S. 87.). &nbsp;In ihrem Fazit weist Sarotte zwar darauf hin, dass in den 1990er Jahren eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur unter Einschluss Russlands scheiterte. Doch sie erinnert daran, dass es Entscheidungen in Moskau in dieser Zeit waren &ndash; die Beschie&szlig;ung des Parlaments 1993 und der erste Tschetschenienkrieg &ndash; die eine sicherheitspolitische Kooperation mit dem Westen erschwerten.<\/p><p>Kurze Frage an Sie: in welchen v&ouml;lkerrechtlich verbindlichen Vertrag steht der Verzicht auf die NATO-Osterweiterung? Selbst Putin hat 2001 noch gesagt, dass die L&auml;nder der ehemaligen Sowjetunion ihren B&uuml;ndnispartner frei w&auml;hlen k&ouml;nnen!<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMartin Boremann<\/p><p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg: <\/strong><\/em><\/p><p><em>Es ist korrekt, dass es keinen v&ouml;lkerrechtlich verbindlichen unterzeichneten und ratifizierten Vertrag gibt, in dem eine Nichtausdehnung der NATO versprochen wurde. Das &auml;ndert aber nichts an der Tatsache, dass, und dies ist umfassend dokumentiert und auch protokolliert worden, alle (!) relevanten westlichen Staatsf&uuml;hrer (Reagan, Kohl, Mitterand und Thatcher) sowie deren jeweiligen Au&szlig;enminister Gorbatschow m&uuml;ndlich sowie in Briefform zugesichert haben, dass es keine Ostausdehnung der NATO geben wird. Die umfassendste Dokumentation, die dies belegt, <a href=\"https:\/\/nsarchive.gwu.edu\/briefing-book\/russia-programs\/2017-12-12\/nato-expansion-what-gorbachev-heard-western-leaders-early\">ist die im National Security Archiv an der George Washington University<\/a>.<\/em><\/p><p><em>Und auch offizielle Protokolle und Briefe von Staatsoberh&auml;uptern und Au&szlig;enministern haben, wenn auch nicht im Umfang von ratifizierten Vertr&auml;gen, eine v&ouml;lkerrechtlich verbindliche Wirkung. <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tztes Nachdenkseiten-Team!<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu n&ouml;tigt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Niccol&ograve; di Bernardo dei Machiavelli (1469 &ndash; 1527), italienischer Diplomat, Historiker und Philosoph der Renaissance.<\/p><p>Helmut Schmidt, 1993 im August:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wenn ich ein sowjetischer Marschall w&auml;re oder ein Oberst, w&uuml;rde ich die Ausdehnung der NATO-Grenze, erst von der Elbe bis an die Oder und dann &uuml;ber die Weichsel hinaus bis an die polnische Ostgrenze, f&uuml;r eine Provokation und eine Bedrohung des Heiligen Russland halten. Und dagegen w&uuml;rde ich mich wehren. Und wenn ich mich heute dagegen nicht wehren kann, werde ich mir vornehmen, diese morgen zu Fall zu bringen&ldquo;<\/em>&nbsp;\n<\/p><\/blockquote><p>Genscher wies am 6. Februar des gleichen Jahres bei einem Treffen mit dem britischen Au&szlig;enminister Douglas Hurd darauf hin:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Wir m&uuml;ssen den Russen zusichern, dass wir Polen nicht in die NATO aufnehmen, falls seine Regierung eines Tages den Warschauer Pakt verl&auml;sst.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>James Baker, damals US-Au&szlig;enminister, versuchte Gorbatschows Bedenken einer NATO-Expansion nach Osteuropa aus dem Wege zu r&auml;umen. In dessen Beisein erkl&auml;rte er am 9. Februar 1990 unmissverst&auml;ndlich:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Wir verstehen, dass es nicht nur f&uuml;r die Sowjetunion, sondern auch f&uuml;r andere europ&auml;ische L&auml;nder wichtig ist, Garantien zu haben, dass, wenn die Vereinigten Staaten ihre Pr&auml;senz in Deutschland im Rahmen der NATO beibehalten, sich der derzeitige milit&auml;rische Hoheitsbereich keinen Zoll in Richtung Osten ausweiten wird.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Einen Tag sp&auml;ter versicherte der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl dem russischen Staatschef Michail Gorbatschow:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Wir sind der Meinung, dass die NATO ihren Geltungsbereich nicht ausweiten sollte. Wir m&uuml;ssen eine vern&uuml;nftige L&ouml;sung finden. Ich verstehe die Sicherheitsinteressen der Sowjetunion v&ouml;llig, und mir ist klar, da&szlig; Sie, Herr Generalsekret&auml;r, und die sowjetische F&uuml;hrung dem sowjetischen Volk klar erkl&auml;ren m&uuml;ssen, was geschieht.&ldquo;<\/em>&nbsp;\n<\/p><\/blockquote><p>NATO-Generalsekret&auml;r Manfred W&ouml;rner betonte in einer Rede am 17. Mai 1990:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Allein die Tatsache, dass wir bereit sind, keine NATO-Truppen &uuml;ber das Gebiet der Bundesrepublik hinaus zu stationieren, gibt der Sowjetunion feste Sicherheitsgarantien.&ldquo;<\/em>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dazu noch ein Auszug aus der Diskussion des sowjetischen Staatschefs Gorbatschow mit US-Au&szlig;enminister Baker am 9. Februar 1990 bei der Baker es Gorbatschow freistellte, die Beantwortung der Frage aufzuschieben oder diese sofort zu beantworten<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Angenommen, die Wiedervereinigung findet statt, was w&uuml;rden Sie vorziehen: ein vereinigtes Deutschland au&szlig;erhalb der NATO, absolut unabh&auml;ngig und ohne amerikanische Truppen; oder<\/em>&nbsp;<strong>ein vereinigtes Deutschland, das seine Verbindungen zur NATO beibeh&auml;lt, aber mit der Garantie, dass sich die Rechtsprechung oder die Truppen der NATO nicht &ouml;stlich der gegenw&auml;rtigen Grenze ausbreiten werden?<\/strong><em>&rdquo;<\/em>&nbsp;(5i)\n<\/p><\/blockquote><p>Gorbatschow antwortete sofort und unmissverst&auml;ndlich die Sicherheitsinteressen seines Landes zum Ausdruck bringend:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;[&hellip;] Wir beabsichtigen, alle diese Fragen auf der Ebene der F&uuml;hrung eingehend zu er&ouml;rtern. Es versteht sich von selbst, dass eine Ausweitung der NATO-Zone nicht akzeptabel ist.&ldquo;<\/em>&nbsp;\n<\/p><\/blockquote><p>Worauf Baker erwiderte:&nbsp;<em>&bdquo;Wir sind damit einverstanden.&ldquo;<\/em><\/p><p><em>Zum Schlu&szlig;: &bdquo;<\/em>Wenn man einen strategischen Gegner besiegen kann und das ohne den Einsatz von US-Truppen, ist das der Gipfel der Professionalit&auml;t. Denn so k&ouml;nnen wir uns auf das konzentrieren, was wir gegen unseren Hauptgegner tun sollten, der momentan China ist. -Wenn wir dabei scheitern, m&uuml;ssen wir vielleicht einen weiteren europ&auml;ischen Krieg f&uuml;hren, das w&auml;re dann das dritte Mal.&ldquo;<\/p><p>US-Generalleutnant a.D. Keith Kellogg, ehemaliger Berater von Vizepr&auml;sident Mike Pence, vor dem Streitkr&auml;fteausschuss des US-Senats am 20.3.2023<\/p><p>Siehe und h&ouml;re dazu auch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SM7xXixtZk4\">diese Anh&ouml;rung im US-Senat im Original<\/a>;<\/p><p>Zum Schluss lassen wir aber Albert Einstein zu Wort kommen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Frieden kann nicht mit Gewalt aufrechterhalten werden, er kann nur durch Verst&auml;ndnis erreicht werden!&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Am 31. Januar 1990 erkl&auml;rte&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans-Dietrich_Genscher\">Hans-Dietrich Genscher<\/a>, als Teilnehmer eines zweit&auml;gigen Treffens von bedeutenden Pers&ouml;nlichkeiten aus Politik und Kirchen, Kultur und Wirtschaft zur Frage der Zukunft der beiden deutschen Staaten, in einer langen Rede in der&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Akademie_f%C3%BCr_Politische_Bildung\">Akademie Tutzing<\/a>&nbsp;u.&nbsp;a.:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Sache der NATO ist es, eindeutig zu erkl&auml;ren: Was immer im Warschauer Pakt geschieht, eine Ausdehnung des Nato-Territoriums nach Osten, das hei&szlig;t, n&auml;her an die Grenzen der Sowjetunion heran, wird es nicht geben. [&hellip;] Der Westen muss auch der Einsicht Rechnung tragen, dass der Wandel in Osteuropa und der deutsche Vereinigungs-prozess nicht zu einer Beeintr&auml;chtigung der sowjetischen Sicherheitsinteressen f&uuml;hren d&uuml;rfen.\n<\/p><\/blockquote><p>Beste Gr&uuml;sse!<br>\nHorst Unger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134374\">In diesem Beitrag<\/a> wird die Aussage von Bundesau&szlig;enminister Wadephul hinterfragt, es habe im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung keine entsprechende Zusage gegeben, die NATO nicht nach Osten auszudehnen. <strong>Florian Warweg <\/strong>hat z.B. gefragt, &bdquo;ob dem amtierenden Au&szlig;enminister unter anderem die protokollierte Erkl&auml;rung des damaligen Politischen Direktors des Ausw&auml;rtigen Amtes, J&uuml;rgen Chrobog, vom 6. M&auml;rz 1991<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134429\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-134429","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134429","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=134429"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134429\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":134591,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134429\/revisions\/134591"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=134429"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=134429"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=134429"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}