{"id":134472,"date":"2025-06-14T15:00:47","date_gmt":"2025-06-14T13:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134472"},"modified":"2025-06-13T15:59:10","modified_gmt":"2025-06-13T13:59:10","slug":"leserbriefe-zu-kriegstuechtig-deutsche-eltern-sollen-eventuell-soehne-und-toechter-opfern-historiker-oeffnet-auf-3sat-die-mottenkiste-der-weltkriege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134472","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201e\u201eKriegst\u00fcchtig: Deutsche Eltern sollen \u201eeventuell\u201c S\u00f6hne und T\u00f6chter opfern \u2013 Historiker \u00f6ffnet auf 3sat die Mottenkiste der Weltkriege\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134070\">kommentiert hier<\/a> die Forderung des Historikers Egon Flaig in einem Beitrag von 3sat &bdquo;Kulturzeit&ldquo;. Gesagt habe er insbesondere, dass deutsche Eltern unter Umst&auml;nden bereit sein m&uuml;ssten, ihre S&ouml;hne und T&ouml;chter in den Krieg zu schicken und zu opfern. Abschlie&szlig;end wird festgestellt, wir das nicht noch einmal br&auml;uchten &ndash; &bdquo;auch nicht unter intellektuellen Verrenkungen aus dem Munde eines Historikers, der vom gem&uuml;tlichen Arbeitszimmer aus von der Opferung unserer Kinder spricht&ldquo;. Wir haben dazu zahlreiche und interessante Zuschriften erhalten und danken daf&uuml;r. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten,<\/p><p>Sehr guter Artikel von Marcus Kl&ouml;ckner!<\/p><p>Es ist erfreulich, dass der Schlu&szlig; nicht die &uuml;bliche kategorische aber blau&auml;ugige Forderung enth&auml;lt, etwa in dem Sinn, das und dies darf nicht mehr passieren, eine Friedensbewegung mu&szlig; her! Um solchen Leuten wie Herrn (Dr.?) Flaig das Handwerk zu legen braucht es nicht nur ein Umdenken, sondern das ganze neoliberale System einschlie&szlig;lich sogenannter Demokratie mu&szlig; auf den Kopf gestellt werden.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e, und weiter so, Wolfgang Blendinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Kl&ouml;ckner, liebe Redaktion,<\/p><p>auch f&uuml;r diesen ausgezeichneten Beitrag herzlichen Dank. Wer ist dieser Herr Flaig? Hat er &uuml;berhaupt gedient (Sartire)? Wo und wie war sein Einsatz f&uuml;r unseren Staat?<\/p><p>Welch erschreckende, emp&ouml;rende Gedankenwelt. Man fragt sich ob dieser Mann und andere geisteskrank sind. Meine Kinder und Enkel sollen also f&uuml;r irgendwelche verbl&ouml;deten, irregeleiteten Politiker den Kopf hinhalten, ihr Leben opfern (Kiesewetter forderte deutsche Leben f&uuml;r Israel)? Vorstellungen wie von einem Insektenstaat, das ist es. Und immer die selben Phrasen von Vaterland, Demokratie und &Auml;hnliches. Und wenn der Sohn von einer Granate zerfetzt wurde gibt&rsquo;s einen Orden und Ehrenbegr&auml;bnis, danke. W&auml;hrenddessen bringen die Anstifter ihr Sch&auml;fchen ins Trockene.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e, Joachim Seffrin<\/p><p>Nachtrag zu meiner Mail heute morgen:<\/p><p>Hier hat der Historiker offensichtlich nichts aus der Geschichte gelernt. Setzen, 6, Herr Professor!<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e, Joachim Seffrin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>ich habe Teile des TV Beitrags und die Aussagen des merkw&uuml;rdig, nein irre erscheinenden Herren gesehen.<\/p><p>Der Mann k&ouml;nnte dem Wahnsinn verfallen sein  und sollte sich umgehend zu einer Therapie anmelden.<\/p><p>Das diese Aussagen, wieder einmal der breiten &Ouml;ffentlichkeit im &Ouml;RR serviert wurden, spricht f&uuml;r sich.<\/p><p>Ebenso kam im dem Beitrag noch eine Soldatin, Soldatin zu Wort, die meinte, die Jugend w&auml;re zu verweichlicht, da m&uuml;sse etwas getan werden und ewig w&uuml;rde man eh nicht Leben.<\/p><p>Wen solch ein Beitrag nicht zum kritischen Nachdenken  und hinterfragen anregt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas St&ouml;be<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diesen Artikel! Sie haben mir damit ganz aus der Seele gesprochen &ndash; es ist ein Skandal, dass so ein &hellip; (ich spare mir vorsichtshalber eine Bezeichnung, die mir grad einf&auml;llt) auf einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender ungeniert Kriegspropaganda betreiben darf, und das auch noch auf so primitivem Niveau.<\/p><p>Einen Satz m&ouml;chte ich herauspicken, weil er mir besonders aufgefallen ist:<\/p><p>&ldquo;&hellip;Worte wie &hellip; &bdquo;Nation&ldquo; werden dann reaktiviert, wenn sie im Sinne eines Feindbildes der vorherrschenden Politik dienlich sind.&rdquo;<\/p><p>Sehr richtig, aber wenn sie die AfD gebraucht, sind sie ein Beweis f&uuml;r rechtsextreme Gesinnung!<\/p><p>Frdl. Gru&szlig;<br>\nHeinz Kreuzhuber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<\/p><p>zu Ihrem Artikel m&ouml;chte ich noch folgendes erg&auml;nzen:<\/p><p>Anl&auml;sslich der Emeritierung von Herrn Flaig gab es ein studentisches Kolloquium: &ldquo;Emanzipatorischer Protest muss auch fragen, wie es &uuml;berhaupt sein kann, dass einer wie Flaig jahrelang ungest&ouml;rt seine rassistischen Thesen im pseudowissenschaftlichen Gewand unter die Leute bringen konnte.&rdquo;<\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20141223061127\/http:\/kritischeunihro.blogsport.de\/2014\/07\/06\/studentisches-kolloquium-anlaesslich-der-emeritierung-egon-flaigs\/\" target=\"_top\">web.archive.org\/web\/20141223061127\/http:\/\/kritischeunihro.blogsport.de\/2014\/07\/06\/studentisches-kolloquium-anlaesslich-der-emeritierung-egon-flaigs\/<\/a><\/p><p>Herr Flaig war mehrmals als Sachverst&auml;ndiger der AFD t&auml;tig. Nach eigenen Angaben hat er wegen Herrn H&ouml;ckes Positionen jedoch nach 2019 Einladungen der AfD abgelehnt<\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/afd-fraktion-bw.de\/pressemitteilung\/2021-04-14-bernd-grimmer-flaig\/\" target=\"_top\">afd-fraktion-bw.de\/pressemitteilung\/2021-04-14-bernd-grimmer-flaig\/<\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/afdbundestag.de\/jongen-die-gedaechtnispolitik-muss-auch-positive-aspekte-der-deutschen-geschichte-umfassen\/\" target=\"_top\">afdbundestag.de\/jongen-die-gedaechtnispolitik-muss-auch-positive-aspekte-der-deutschen-geschichte-umfassen\/<\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/fsigeschichtefu.de\/1246\/stellungsnahme-zum-vortrag-von-egon-flaig\/\" target=\"_top\">fsigeschichtefu.de\/1246\/stellungsnahme-zum-vortrag-von-egon-flaig\/<\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1\" target=\"_top\">rosalux.de\/news?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1<\/a><\/p><p>Aber endlich wird er, der die These vertritt:  &ldquo;dass die Gr&ouml;&szlig;e einer Epoche sich an ihrer Opferbereitschaft bemisst&rdquo;, und doch offenbar wegen seiner N&auml;he zur AfD hier und da &ldquo;umstritten&rdquo; ist,  hier &ouml;ffentlich von 3sat gew&uuml;rdigt.<\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/egon-flaig-die-niederlage-der-politischen-vernunft-braucht-100.html\" target=\"_top\">deutschlandfunkkultur.de\/egon-flaig-die-niederlage-der-politischen-vernunft-braucht-100.html<\/a><\/p><p>Wenn es der epochalen Kriegsert&uuml;chtigung dient, hat auch 3sat pl&ouml;tzlich keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste mit Personen, die der AFD mit ihrer wissenschaftliche Expertise n&uuml;tzlich sind. <\/p><p>Die AfD wird es freuen, wenn einer ihrer Sachverst&auml;ndigen gro&szlig; beim &Ouml;RR pr&auml;sentiert wird.<\/p><p>&Ouml;RR: &Ouml;ffentlich Rechtlicher Ramsch<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSusanne Nitze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner!<\/p><p>In den 70er und 80er Jahren standen wir auch kurz vor einem Atomkrieg. Ich vermisse eine Debatte wie damals.<\/p><p>Heute geht es nur darum, eine vermeintliche Kriegsgefahr durch Aufr&uuml;stung abzuwenden. Damals waren die Atombomben-Abw&uuml;rfe &uuml;ber Japan noch nicht vergessen und die Sch&auml;digungen von Mensch und Natur! <\/p><p>Was hei&szlig;t S&ouml;hne und T&ouml;chter opfern? Befinden wir uns noch in alttestamentarischen Zeiten???<\/p><p>Aber wir opfern nicht nur unsere Kinder, wozu wir gar nicht das Recht haben, wir zerst&ouml;ren die Zukunft ganzer Generationen! <\/p><p>Ich sah damals auch keine andere M&ouml;glichkeit als sich durch Krieg gegen den Kommunismus zu wehren. Als ich weiter nachdachte und mir vorstellte, was ein Atomkrieg bedeutet, kam ich zu dem Schlu&szlig;, da&szlig; der Kommunismus dagegen das WEIT KLEINERE &Uuml;BEL ist. Sollen sie doch kommen! <\/p><p>Anscheinend dachten auch viele andere so, denn damals kam der Slogan auf &ldquo;Lieber rot als tot!&rdquo; Fragt man Leute aus der ehemaligen DDR, werden viele der Ansicht sein, da&szlig; das Leben damals sch&ouml;ner war als im heutigen Deutschland.<\/p><p>Der Krieg ist doch das Schlimmste! Ru&szlig;land hat gar nicht die Absicht uns zu &uuml;berfallen. Wenn wir aber mit vielen Milliarden aufr&uuml;sten, wird der Russe nicht warten, bis wir 2030 das Ziel erreicht haben! Wir k&ouml;nnen dann froh sein, wenn er nur einmarschiert und nicht die atomare Keule benutzt.<\/p><p>Damals waren auch Politiker in der Friedensbewegung u.a. der SPD-Politiker Erhard Eppler, eine Leitfigur der Friedensbewegung. Hier seine Rede bei der gro&szlig;en Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten am 10. Oktober 1981. Sie hat auch heute noch ihre G&uuml;ltigkeit.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swrkultur\/wissen\/archivradio\/1981-erhard-eppler-leitfigur-der-friedensbewegung-104.html\" target=\"_top\">swr.de\/swrkultur\/wissen\/archivradio\/1981-erhard-eppler-leitfigur-der-friedensbewegung-104.html<\/a><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en Doris Manner<\/p><p>Hallo Nachdenkseiten,<\/p><p>Es ist unglaublich, was heute geschieht. Man hat das Gef&uuml;hl, da&szlig; die Deutschen angesichts der lautstarken Kriegspropaganda ver&auml;ngstigt, gel&auml;hmt und ratlos sind. Ich wei&szlig; nicht, ob Sie meine Mail zu dem Artikel an Herrn Kl&ouml;ckner ver&ouml;ffentlichen. Es ist so wichtig, da&szlig; Ihre Leser, die die Friedensbewegung der 70er und 80er Jahre nicht erlebt haben, mehr dar&uuml;ber erfahren. Warum hat diese Bewegung damals zum Erfolg gef&uuml;hrt?<\/p><p>Unten noch einmal der Link zu der Rede von Erhard Eppler, die er bei der gro&szlig;en Demo am 10.10.81 im Bonner Hofgarten gehalten hat. Erhard Eppler, die Leitfigur in der Friedensbewegung, war Landesvorsitzender der SPD von Baden-W&uuml;rttemberg! Die Rede wurde im &Ouml;R gesendet! Da sieht man den Unterschied zu heute. Damals haben sich auch Politgr&ouml;&szlig;en zu Wort gemeldet, wie schon 1955 bei der Debatte um die Wiederaufr&uuml;stung, als Gustav Heinemann die CDU verlie&szlig;. Wenn wir etwas erreichen wollen, m&uuml;ssen wir Parteien anschreiben, Landesverb&auml;nde, Politiker!!! <\/p><p>Jeder, der das Geschehen seit dem Maidan 2014 verfolgt, wei&szlig; wo die Kriegstreiber sitzen! Man kennt die Worte von Nuland, die USA habe den Aufstand mit Millionen unterst&uuml;tzt. &Ouml;ffentlich ist auch die Hinterh&auml;ltigkeit von Merkel und Co., Ru&szlig;land mit einem Scheinvertrag ruhig zu halten, damit man Zeit hat, die Ukraine aufzur&uuml;sten. Das alleine gen&uuml;gt, um die Scheinheiligkeit unserer Politiker zu entlarven! <\/p><p>Es m&uuml;&szlig;ten sich partei&uuml;bergreifend Gruppen bilden, die mit stichhaltigen Argumenten das ganze L&uuml;gengebilde zum Einsturz bringen. Ich bin sicher, da&szlig; viele Bundestagsabgeordnete angesichts der augenblicklichen Politik ein gro&szlig;es Unbehagen haben. Da m&uuml;ssen wir ansetzen! Schreiben wir ihnen! Muntern wir sie auf, ihrem Gewissen zu folgen. Die wunderbare Rede von Erhard Eppler, die auch heute noch ihre G&uuml;ltigkeit hat kann vielen Mut dazu machen!<\/p><p>Hier noch einmal der Link. Wenn er nicht funktioniert, findet man die Rede auch unter SWR-Kultur 10.10.81 Eppler.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swrkultur\/wissen\/archivradio\/1981-erhard-eppler-leitfigur-der-friedensbewegung-104.html\" target=\"_top\">swr.de\/swrkultur\/wissen\/archivradio\/1981-erhard-eppler-leitfigur-der-friedensbewegung-104.html<\/a><\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDoris Manner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner, vielen Dank f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Berichterstattung &uuml;ber die Entwicklungen des Militarismus in Deutschland und Europa. Ich bewundere Ihr Durchhalteverm&ouml;gen. Mir f&auml;llt es von Tag zu Tag schwerer, mich ernsthaft und ruhig mit der Absurdit&auml;t der &ouml;ffentlichen Einlassungen und Handlungen &uuml;ber unsere &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; zu besch&auml;ftigen. Sind denn hier alle &bdquo;bekloppt&ldquo; (Oskar Lafontaine und Walter Sobchak) geworden? Ein Universit&auml;tsprofessor, Historiker, der ernsthaft vorschl&auml;gt, unsere Kinder und Enkel so zu erziehen, da&szlig; sie sich in einem aussichtslosen Krieg gegen eine Atommacht opfern wollen; ein Bundeskanzler, der bei seinem Antrittsbesuch in Washington als einzigen Redebeitrag aus seinem verzagten Mund Trump auffordert, Druck auf Putin auszu&uuml;ben, da&szlig; dieser sich geschlagen gibt und der Krieg dadurch beendet wird. Sind die wirklich so bl&ouml;d, da&szlig; sie die m&ouml;glichen Folgen ihrer uns&auml;glichen Einlassungen &uuml;berhaupt nicht bedenken? Kann es sein, da&szlig; sie wirklich glauben, da&szlig; dieser miese kleine Diktator Selenskyj unsere Freiheit gegen eine Atommacht verteidigt, die nie irgendein Anzeichen einer imperialistischen Motivation zeigte? Ein Land, das bereit war seine S&ouml;hne und T&ouml;chter zu opfern, weil die Bedrohung durch die selbsterkl&auml;rten Feinde nach jahrzehntelangen, geduldigen aber erfolglosen Versuchen einer friedlichen Beilegung zu existentiell wurde? Wei&szlig; Merz nicht, da&szlig; Ru&szlig;land &uuml;ber eine Atomdoktrin verf&uuml;gt, in der die notwendigen Schritte einer Reaktion auf einen Angriff auf ihre atomare Triade im Mutterland klar definiert sind und an die sich jeder in Ru&szlig;land halten mu&szlig;, auch Putin? Trump scheint das verstanden zu haben, wenn er in seinem Tweet auf Truth Social davon spricht, da&szlig; Putin auf die Angriffe der Ukrainer auf die Atombomber tief in Ru&szlig;land reagieren mu&szlig; und wird und Merz im Gespr&auml;ch im Oval Office mitteilt, da&szlig; man jetzt erst mal abwarten mu&szlig;, bevor man weiteren Druck auf Putin aus&uuml;be. Die Gefahr, die mittlerweile durch Einlassungen, wie die des Historikers Egon Flaig, und durch Handlungen wie die von Merz auf das Weiterbestehen unserer Zivilisation ausgeht, ist enorm gro&szlig; geworden und l&auml;&szlig;t mich &uuml;berlegen, ob nicht auch die Friedensbewegung zu drastischeren Ma&szlig;nahmen bereit sein sollte. Ich jedenfalls werde nicht, mit einer Friedensfahne schwenkend, zusehen, wie meine Enkel f&uuml;r diese Kriegstreiber geopfert werden.<\/p><p>Entschuldigen Sie bitte meinen Ton. Ich bin so emp&ouml;rt, da&szlig; ich alles spontan in die &bdquo;Schreibmaschine&ldquo; gehackt habe.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDr. Christoph Gottschalk<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner und NDS Redaktion,<\/p><p>solche Menschen sollte man erst einmal fragen, welche Opfer diese Menschen pers&ouml;nlich bringen w&uuml;rden und damit meine ich nicht mal die eigenen Kinder, denn &uuml;ber die hat man ja keine Verf&uuml;gungsgewalt, die haben auch einen freien Willen.<\/p><p>Es ist traurig, dass man solchen Apogeleten &uuml;berhaupt eine B&uuml;hne bietet. &ldquo;Opfer&rdquo; von anderen abzuverlangen ist immer einfach, aber sobald es daran geht, wirklich selbst &ldquo;Opfer&rdquo; zu bringen, dann sind solche Menschen immer ganz klein mit Hut.<\/p><p>Und wie Sie auch richtig aufzeigen ist es recht zynisch von jungen Menschen zu verlangen sich selbst zu Opfern, die noch ihr ganzes Leben vor sich haben, wenn dann sollte man doch eher Menschen wie Herrn Flaig opfern, die den Gro&szlig;teil Ihres Lebens bereits hinter sich haben.<\/p><p>Spende sogar einen Klappstuhl f&uuml;r den Sch&uuml;tzengraben, damit er nicht die ganze Zeit stehen muss in seinem Alter ;)<\/p><p>Am schlimmsten finde ich aber, dass ich diese ganze Kriegspropaganda finanzieren muss mit der GEZ und es nicht mal im Ansatz Gegenstimmen gibt im &Ouml;RR obwohl der doch Ausgewogenheit im Sendeauftrag hat.<\/p><p>Man hat immer mehr das Gef&uuml;hl, dass wir weiter und weiter Richtung Krieg gegen Russland konditioniert werden, aller guten Dinge sind ja auch 3.<\/p><p>Auch finde ich es allgemein erschreckend, wie wir als Menschheit einfach nicht lernen wollen. Auf beiden Seiten (Russland\/Deutschland) &uuml;berl&auml;sst man wieder den Hardlinern die B&uuml;hne und schaukelt sich gegenseitig hoch, bis es zu sp&auml;t ist, wie in fast jedem Krieg der Menschheitsgeschichte. Andere hassen ist ja auch einfach, w&auml;hrend seinen Feind zu &ldquo;lieben&rdquo; und entsprechend zu begegnen f&uuml;r Viele ein Ding der Unm&ouml;glichkeit zu sein scheint.<\/p><p>mfg<br>\nRonny Dietzsch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten, lieber Marcus Kl&ouml;ckner,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den Kommentar &uuml;ber die uns&auml;glichen &Auml;u&szlig;erungen des emeritierten Geschichtsprofessors Egon Flaig. Ich bin gestern auf RTDE auf diese &Auml;u&szlig;erungen gesto&szlig;en und habe sie zum Anlass genommen, Herrn Professor Flaig folgende Email zu schicken:<\/p><p>&ldquo;Sehr geehrter Herr Professor Flaig,<\/p><p>in einer Videoszene im Internet habe ich gesehen, wie Sie f&uuml;r die &ldquo;sofortige Einf&uuml;hrung der Wehrpflicht in Deutschland pl&auml;dieren, wie sie den Schie&szlig;unterricht in polnischen Schulen als vorbildlich beschreiben und wie Sie kritisieren, dass deutsche Eltern ihre Kinder nicht als Kanonenfutter in die Armee schicken wollen. Ich lese, Sie sind Historiker. Hat die Geschichte uns nicht gelehrt, dass Kriege keine Krisen l&ouml;sen? Ich lese, Sie sind 76 Jahre alt. Halten Sie es nicht f&uuml;r anma&szlig;end, wenn Sie als 76 j&auml;hriger Greis von 18 bis 40j&auml;hrigen jungen M&auml;nnern fordern, sich in einem sinnlosen Krieg Arme, Beine und K&ouml;pfe wegschie&szlig;en zu lassen? &ndash; Ich selbst habe mit 18 Jahren den Kriegsdienst verweigert und bin heute noch stolz darauf. Damals hat noch eine staatliche Kommission mein &ldquo;Gewissen &uuml;berpr&uuml;ft&rdquo;. Heute bin ich 66 Jahre alt aber ich erinnere mich noch mit Grauen an diese bizarre und entw&uuml;rdigende Veranstaltung. Meine Sympathie gilt allen, die sich dem Sterben und T&ouml;ten verweigern, ob in der Ukraine, in Russland, in Deutschland oder sonst einem Land der Welt. Jeder Staat hat das Recht, von seinen B&uuml;rgern zu verlangen, dass sie gewisse Regeln einhalten. Kein Staat hat das Recht, von seinen B&uuml;rgern zu verlangen, dass sie ihre Gesundheit oder ihr Leben f&uuml;r diesen Staat opfern. Und ich hoffe inst&auml;ndig, dass der Pazifismus in Deutschland seit dem Ende des 2. Weltkriegs dazu beigetragen hat, dass Deutschland niemals wieder kriegst&uuml;chtig sein wird, egal wieviel Milliarden die Politiker f&uuml;r die Mordwerkzeuge der R&uuml;stungsindustrie ausgeben. Und wenn &ldquo;Putin Deutschland &uuml;berfallen sollte&rdquo;? &ndash; Dann werde ich an meinem Haus eine wei&szlig;e Fahne hissen.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nThomas Arnold&rdquo;<\/p><p>Ich kann mich noch gut an die Reaktionen von Politik und Medien erinnern, als Heiner Gei&szlig;ler als CDU Generalsekret&auml;r sagte, der Pazifismus der Weimarer Republik habe erst die Machtergreifung der Nazis in Deutschland m&ouml;glich gemacht. Linke Politiker und liberale Medien (die gab es damals noch) emp&ouml;rten sich zu Recht. Diese Emp&ouml;rung ging so weit, dass Gei&szlig;ler, einem der integersten CDU Politiker, eine N&auml;he zu den Nazis vorgeworfen wurde. Heute sind die Zeiten finsterer geworden. Heute darf ein greiser Geschichtsprofessor unverhohlen in einem &ouml;ffentlich rechtlichen Sender fordern, dass Kinder in Schulen an Waffen ausgebildet, und dass junge M&auml;nner von ihren Eltern in den Krieg geschickt werden. Wo bleibt der Aufschrei der Emp&ouml;rung bei den Kommentatoren der &ouml;ffentlich rechtlichen Medien und der &ldquo;liberalen&rdquo; Zeitungen wie TAZ, Zeit, S&uuml;ddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau etc.? &ndash; Fehlanzeige! Wo bleibt der Aufschrei des Vorsitzenden der SPD und der Vorsitzenden der Gr&uuml;nen? &ndash; Fehlanzeige! Man gewinnt den Eindruck, dass Politiker und Medienvertreter und ihre Expertenschar gar kein Interesse mehr am Frieden haben. Sie wollen Krieg gegen Russland, so total und bedingungslos wie einst Josef Goebbels. Vielleicht wollen das nicht alle, aber viel zu viele.<\/p><p>Umso wichtiger sind alternative Medien wie die Nachdenkseiten, die der Kriegshysterie die Vernunft entgegensetzen.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nThomas Arnold <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Professor Flaig verf&uuml;gt erwartungsgem&auml;&szlig; &uuml;ber einen sehr hohen formalen Bildungsgrad (vgl. Wikipedia), der aber leider gepaart ist mit h&ouml;chst zweifelhaften moralischen Ma&szlig;st&auml;ben.<\/p><p>Mit seinen Forderungen und deren Begr&uuml;ndung bewegt er sich in der N&auml;he sehr vieler deutscher Professoren, die sich anno 1914 als wahre Kriegshetzer bet&auml;tigten.<\/p><p>Allerdings ist er noch naiver als diese, denn er hat nicht begriffen, dass k&uuml;nftige Kriege, f&uuml;r die er die genannten Opfer fordert, sich fundamental von den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts unterscheiden werden.<\/p><p>Da wird die &bdquo;Aufrechterhaltung unseres Lebens, so wie wir es weiter pflegen wollen&ldquo; (Zitat aus seinem Video-Statement) auch mit der gr&ouml;&szlig;ten Opferbereitschaft nicht zu bewahren sein! Das ist v&ouml;llig illusorisch und fern jeder Realit&auml;t.<\/p><p>H.B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Kl&ouml;ckner,<br>\nliebe Nachdenkseiten-Macher!<\/p><p>Mir wird richtiggehend schlecht, wenn ich solche Spr&uuml;che wie von diesem Historiker Flaig lesen muss. Gehts noch?<\/p><p>Ich will hier gar nicht auf die Unverfrorenheit und Sinnhaftigkeit seiner Forderungen eingehen, sondern nur eins zu bedenken geben: Seit wann haben Eltern das Recht, ihre Kinder zu opfern? Letztlich wurde es sogar dem biblischen Abraham verboten, seinen Sohn Isaak zu opfern. Und das ist &ndash; falls es den &uuml;berhaupt gab &ndash; schon beinahe 4000 Jahre her. Hat denn die Menschheit seitdem immer noch nichts begriffen?<\/p><p>In welchen Zeiten leben wir, dass so etwas &uuml;berhaupt wieder diskutiert wird? Was sind das f&uuml;r Leute, die so etwas in die Welt setzen?<\/p><p>Da halte ich es lieber mit Reinhard Mey, der einst sang:<\/p><p>&bdquo;Und eher werde ich mit ihnen fliehen,<br>\nals dass ihr sie zu euren Knechten macht,<br>\neher mit ihnen in die Fremde ziehen<br>\nin Armut und wie Diebe in der Nacht.&ldquo;<\/p><p>Zum Teufel mit all den Kriegstreibern! Egal, was f&uuml;r Titel sie tragen, welcher Partei sie angeh&ouml;ren und wer sie bezahlt!<\/p><p>Rainer Baumg&auml;rtel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Marcus Kl&ouml;ckner,<\/p><p>&hellip;wie Untote erheben sie sich aus ihren Gr&auml;bern und erbrechen sich verbal &ndash; undemokratisch und widerlich will ich meinen!<\/p><p>Und woher will dieser Herr Egon Flaig wissen, wie ich oder andere ihr Leben weiter leben m&ouml;chten?!<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Flaig: &bdquo;Die Unwilligkeit von Eltern, ihre Kinder als Soldaten zu sehen, das hei&szlig;t: Als Mitglieder des Gemeinwesens, die eventuell geopfert werden f&uuml;r das Gemeinwesen, die geopfert werden f&uuml;r die Aufrechterhaltung unseres Lebens, so wie wir es weiter leben wollen &ndash; dieser Wille, dieses Opfer auch bringen zu wollen, ist ein schmerzliches (&hellip;).&ldquo;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Leserbriefedaktion der nds,<\/p><p>zu Egon Flaig gab es am 17. M&auml;rz 2025 schon einen Beitrag in der jungen Welt. Ich schrieb damals den hier folgenden Leserbrief an die jW:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ein Althistoriker, Egon Flaig, gibt steinalten Heroikquark im Trend der neuen &ldquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&rdquo; von sich, unglaublich. Wie alt ist dieser Althistoriker? 2000 oder 2500 Jahre? M&ouml;ge er von Marathon nach Athen rennen und dann tot umfallen! Ich fand gerade im &ldquo;Barbarossa&rdquo;-Heft der jW den Aufsatz von Hannes Heer mit einem hochaktuellen Karl-Kraus-Zitat: <strong>&ldquo;Alles, was gestern war, wird man vergessen haben, was heute ist, nicht sehen, was morgen kommt, nicht f&uuml;rchten. Man wird vergessen haben, da&szlig; man den Krieg verloren, da&szlig; man ihn begonnen, vergessen, da&szlig; man ihn gef&uuml;hrt hat. Darum wird er nicht aufh&ouml;ren.&rdquo; <\/strong>Kraus bezog sich auf den Ersten Weltkrieg, den noch verheerenderen Zweiten konnte er nicht kennen und sich vermutlich nicht vorstellen. Aber der Satz beschreibt die heutige politische &ldquo;Saubande&rdquo; exakt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nEmmo Frey<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der NachDenkSeiten,<\/p><p>von Herzen &ldquo;Danke&rdquo; sagen m&ouml;chte ich f&uuml;r eure Arbeit! Sie hilft mir enorm, den t&auml;glichen Irrsin, mit dem ich in diesem Land konfrontiert bin, etwas besser zu ertragen!<\/p><p>Als ich die geistigen Ausd&uuml;nstungen des Herrn Historikers Flaig mit einer geh&ouml;rigen Portion Widerwillen zur Kenntnis genommen hatte, f&uuml;hlte ich mich gezwungen, meine Sprachlosigkeit, ausgel&ouml;st durch eine tiefe Ersch&uuml;tterung, kombiniert mit Ekel und Abscheu, in Worte zu fassen.<\/p><p>Es ist also wieder soweit! Menschen m&uuml;ssen geopfert werden!<\/p><p>Nicht nur die Aktion&auml;re von Rheinmetall k&ouml;nnen sich die H&auml;nde reiben!<\/p><p>Das wirklich zutiefst Erschreckende an der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland ist f&uuml;r mich, in welchem Ausma&szlig; die von Politik und Medien betriebene Staatspropaganda selbst bei Menschen verf&auml;ngt, die eigentlich dagegen immun sein sollten. Weil sie in der Lage sind, tiefer nachzudenken, gr&uuml;ndlicher zu recherchieren.<\/p><p>Wie und warum Propaganda so perfekt funktioniert, sehe ich traurigerweise in meiner eigenen Familie. In der gibt es etliche evangelische Pfarrer (ich selbst habe, neben Kirchenmusik, ebenfalls Theologie und Musik f&uuml;r das Lehramt studiert). Mein Vater war als evangelischer Pfarrer Mitglied der Bekennenden Kirche. Seine Gottesdienste wurden von Spitzeln der Nazis &uuml;berwacht. Als gen&uuml;gend belastendes Material zusammengesammelt war, wurde er in Darmstadt im Gro&szlig;herzoglichen Palais, dem damaligen Sitz der Gestapo (Geheime Staatspolizei), von SS-Untersturmf&uuml;hrer Georg Albert Dengler verh&ouml;rt:<\/p><p>&ldquo;Pfarrer im Dritten Reich!<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nostalghia.de\/texte10.html\" target=\"_top\">nostalghia.de\/texte10.html<\/a><\/p><p>Das ihm im Verh&ouml;r angedrohte KZ wurde dann doch gn&auml;digerweise in &ldquo;Dienst an der Front&rdquo; abgemildert. Als Sanit&auml;tssoldat hat mein Vater den 2. Weltkrieg miterleben m&uuml;ssen. Nach 3 Jahren russischer Kriegsgefangenschaft kam er lebend zur&uuml;ck. Er hatte unglaublich viel Gl&uuml;ck gehabt. Er war dem Tod mehrmals sehr nahe gewesen.<\/p><p>Von seinen schrecklichen Kriegserlebnissen hat er uns Kindern oft erz&auml;hlt. Nicht zuletzt diese Erz&auml;hlungen meines Vaters brachten mich zum Entschluss, den Kriegsdienst zu verweigern (damals noch mit Verhandlung vor einer &ldquo;Gewissenspr&uuml;fungskommision&rdquo;!).<\/p><p>Und heute?<\/p><p>Meine Geschwister haben als Kinder die furchtbaren Schrecken des Krieges miterlebt. Eines Krieges, der nur durch eine perfekt funktionierende Propagandamaschinerie der Nazis in Gang gesetzt werden konnte. Und genau dieser (noch weit perfekteren) staatlichen Propagandamaschinerie sind sie leider selbst zum Opfer gefallen. Einer Dauerpropaganda, die seit einigen Jahren die Hirne der Deutschen systematisch verseucht. An der die Politik genau so beteiligt war und ist wie die Medien und die Kirchen, die Intellektuellen, die K&uuml;nstler, Schriftsteller, Wissenschaftler, Historiker. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Aus der Reihe tanzen kann Job und Karriere kosten. Kontosperrungen eingeschlossen. Nur wenige bringen den erforderlichen Mut auf.<\/p><p>Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Verbl&ouml;dungsanstalten machen zur Zeit verst&auml;rkt Werbung, in der sie darauf hinweisen, dass nur sie zuverl&auml;ssig berichten und einordnen. Nat&uuml;rlich macht es Arbeit, herauszufinden, ob diese Behauptung zutrifft. Und nat&uuml;rlich macht es Arbeit, herauszufinden, welche Abh&auml;ngigkeiten und Querverbindungen es bei den Angestellten der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gibt, bei den gro&szlig;en Zeitungen, bei den Denkfabriken (wie beispielsweise dem &ldquo;Zentrum Liberale Moderne&rdquo;), bei den &ldquo;Faktencheckern&rdquo;, bei den Nichtregierungsorganisationen und all den anderen Trommelvereinen, die alle auff&auml;llig nach dem gleichen (Marsch-)Rhythmus trommeln. Ja, das macht Arbeit! Meinen Geschwistern hat es gen&uuml;gt, einem Klaus Kleber zuzuh&ouml;ren, die ZEIT zu lesen und den Verlautbarungen der Kirchenleitung zu vertrauen, wenn es um die Beantwortung wichtiger Fragen aus Politik und Gesellschaft ging. Irgendwann stand nat&uuml;rlich auch die Frage im Raum:<\/p><p>Ist Putin ein Teufel in Menschengestalt? Steht &ldquo;der Russe&rdquo; vor unserer T&uuml;r und bedroht uns?<\/p><p>Sie glaubten es fest. Sie fanden Menschen wie Obama und Baerbock gro&szlig;artig. So wurde es ihnen eingetrichtert. Dagegen zu argumentieren war vollkommen zwecklos.<\/p><p>Heute erinnert mich vieles an die dreckigen Methoden, die die Nazis damals angewendet haben, um ihr Ziel zu erreichen: Ein Volk kriegst&uuml;chtig zu machen und es mit einem &ldquo;Hurra&rdquo; auf den Lippen opferwillig in den Krieg zu hetzen. Vieles, was ich heute h&ouml;re aus den M&uuml;ndern der sogenannten Volksvertreter und ihrer Sprachrohre, erinnert mich an die Reden von Hitlers Propagandaministers Joseph Goebbels.<\/p><p>Was tun?<\/p><p>Es gibt drei M&ouml;glichkeiten.<\/p><p>M&ouml;glichkeit eins besteht darin, den Anweisungen von Menschen wie dem Historiker Egon Flaig (seine K&ouml;rpersprache ist interessant!) zu folgen (der ja nur ausspricht, was Politik, Medien und Kirchen &ndash; noch &ndash; nicht so deutlich sagen) und sich mit dem Gedanken anzufreunden, sich f&uuml;r das Vaterland oder die Nation (oder das Kapital, oder was auch immer) zu opfern. Sich, und, wenn welche da sind, nat&uuml;rlich auch die Kinder.<\/p><p>M&ouml;glichkeit zwei besteht darin, sich den Anweisungen passiv oder gar tatkr&auml;ftig zu widersetzen und trotzdem im Land zu bleiben. Mit allen drohenden Konsequenzen.<\/p><p>M&ouml;glichkeit drei besteht darin, auszuwandern. Russland w&auml;re beispielsweise ein lohnendes Ziel f&uuml;r mich. Sehr nette und gastfreundliche Menschen dort! Auch f&auml;hige Politiker.<\/p><p>Ich bin &uuml;brigens vor Jahren aus der Evangelischen Kirche ausgetreten. Die Gr&uuml;nde sind sicher leicht nachvollziehbar. Einem Verein Geld spenden, der Kriegst&uuml;chtigkeit predigt? Gott bewahre! Ich m&ouml;chte mir ja nicht von meinem Spiegelbild allmorgendlich den Stinkefinger zeigen lassen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nEkkehard May<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team!<\/p><p>1.) Eines der besten Antikriegslieder stammt ausgerechnet vom &ldquo;Duke of Darkness&rdquo;, dem S&auml;nger &ldquo;Ozzy&rdquo; Osborne.<\/p><p>F&uuml;r Leseratten: &lsquo;War Pigs&rsquo; &ndash; von der Band &lsquo;Black Sabbath&rsquo;<\/p><p>Generals gathered in their masses \/\/ Gener&auml;le versammelten sich in ihren Massen<br>\nJust like witches at black masses \/\/ Genau wie Hexen bei schwarzen Massen<br>\nEvil minds that plot destruction \/\/ B&ouml;se K&ouml;pfe, die Zerst&ouml;rung planen<br>\nSorcerer of death&rsquo;s construction \/\/ Zauberer des Todesaufbaus<br>\nIn the fields, the bodies burning \/\/ Auf den Feldern brennen die K&ouml;rper<br>\nAs the war machine keeps turning \/\/ Da dreht sich die Kriegsmaschine weiter<br>\nDeath and hatred to mankind \/\/ Tod und Hass auf die Menschheit<br>\nPoisoning their brainwashed minds \/\/ vergiften ihre gehirnwaschen Geister<\/p><p>Oh Lord, yeah! \/\/ Oh Herr, ja!<\/p><p>Politicians hide themselves away \/\/ Politiker verstecken sich<br>\nThey only started the war \/\/ Sie haben nur den Krieg begonnen<br>\nWhy should they go out to fight? \/\/ Warum sollten sie ausgehen, um zu k&auml;mpfen?<br>\nThey leave that role to the poor, yeah \/\/ Sie &uuml;berlassen diese Rolle den Armen, ja<\/p><p>Time will tell on their power minds \/\/ Die Zeit wird es ihren Machtk&ouml;pfen zeigen<br>\nMaking war just for fun \/\/ Krieg nur zum Spa&szlig; f&uuml;hren<br>\nTreating people just like pawns in chess \/\/ Menschen wie Bauern im Schach behandeln<br>\nWait till their judgement day comes, yeah! \/\/ Warten Sie, bis ihr Gerichtstag kommt, ja!<\/p><p>Now in darkness, world stops turning \/\/ Jetzt in der Dunkelheit h&ouml;rt die Welt auf, sich zu drehen<br>\nAshes where their bodies burning \/\/ Aschen, wo ihre K&ouml;rper brennen<br>\nNo more war pigs have the power \/\/ Keine Kriegsschweine mehr haben die Macht<br>\nHand of God has strucked the hour \/\/ Hand Gottes hat die Stunde geschlagen<br>\nDay of judgement, God is calling \/\/ Tag des Gerichts, Gott ruft<br>\nOn their knees, the war pigs crawling \/\/ Auf ihren Knien kriechen die Kriegsschweine<br>\nBegging mercy for their sins \/\/ Betteln um Gnade f&uuml;r ihre S&uuml;nden<br>\nSatan laughing, spreads his wings \/\/ Satan lacht, spreizt seine Fl&uuml;gel<\/p><p>Oh Lord, yeah! \/\/ Oh Herr, ja!<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LQUXuQ6Zd9w\">F&uuml;r Audophile (zum hineinh&ouml;ren)<\/a>.<\/p><p>Besser kann 1 Lied den Wahnsinn von Tastatur-, Hobby- u. Sofakriegern sowie allen &lsquo;intellektuellen&rsquo; und &lsquo;publizistischen&rsquo; Beitragst&auml;tern nicht beschreiben.<\/p><p>2.) Gedichtsstrophe v. Erich Fried<br>\n&ldquo;Der Krieg,<br>\nder stellt die Weichen,<br>\nlinks die Leichen,<br>\nrechts die Reichen&rdquo;<\/p><p>3.) Von meiner bereits verstorbenen Mutter (Baujahr 1935): &ldquo;Frieden n&auml;hrt, Krieg zehrt!&rdquo;<\/p><p>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nIng. Robert Nassan<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134070\">kommentiert hier<\/a> die Forderung des Historikers Egon Flaig in einem Beitrag von 3sat &bdquo;Kulturzeit&ldquo;. Gesagt habe er insbesondere, dass deutsche Eltern unter Umst&auml;nden bereit sein m&uuml;ssten, ihre S&ouml;hne und T&ouml;chter in den Krieg zu schicken und zu opfern. Abschlie&szlig;end wird festgestellt, wir das nicht noch einmal br&auml;uchten &ndash; &bdquo;auch nicht unter intellektuellen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134472\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-134472","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134472","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=134472"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134472\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":134493,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134472\/revisions\/134493"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=134472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=134472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=134472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}