{"id":13452,"date":"2012-06-08T09:01:15","date_gmt":"2012-06-08T07:01:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452"},"modified":"2012-06-08T09:01:15","modified_gmt":"2012-06-08T07:01:15","slug":"hinweise-des-tages-1649","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h01\">Union einigt sich mit Opposition auf Finanzsteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h02\">Zur Lage in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h03\">Ist die Linke in Griechenland eine Gefahr f&uuml;r Europa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h04\">Spanien, das n&auml;chste Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h05\">Europ&auml;ische Austerit&auml;tspolitik aus der Sicht von drau&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h06\">Die Absahner &ndash; Who&rsquo;s who in Hochfinanz und Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h07\">Vom Schwarzgeld zum Weisgeld: L&uuml;cken im Steuerabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h08\">Die Macht der Versicherungskonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h09\">Arbeitnehmerschutz: Abbau im Windschatten der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h10\">Schlecker-Frauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h11\">Datenklau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h12\">Die Gr&uuml;nen: Sparen am sozialen Gewissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h13\">NRW-Finanzminister Walter-Borjans: &ldquo;Eine Verm&ouml;gensteuer nutzt am Ende allen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h14\">Hollandes Wende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h15\">Der Kampf ums Wasser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h16\">Die Aufgabe der Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h17\">Lockerung des Kooperationsverbots reicht nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452#h18\">Das Letzte:  Niebel nutzt Geheim- als Paketdienst<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13452&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Union einigt sich mit Opposition auf Finanzsteuer<\/strong><br>\nDie schwarz-gelbe Regierung und die Opposition haben sich auf eine Steuer auf Finanztransaktionen geeinigt. Deutschland will sich daf&uuml;r einsetzen &ndash; auch wenn nicht alle Euro-Staaten mitmachen.<br>\nDie schwarz-gelbe Koalition hat mit der Opposition eine Einigung &uuml;ber die angestrebte Finanztransaktionssteuer erzielt. Grundlage solle das von der EU-Kommission vorgelegte Modell sein, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel. Es zeichne sich eine 180-Grad-Wende von Schwarz-Gelb ab.<br>\nDie Bundesregierung werde sich &ldquo;mit Nachdruck&rdquo; auf europ&auml;ischer Ebene f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer einsetzen, auch wenn nicht alle Staaten der Euro-Zone mitmachen, sagten die Finanzexperten von SPD und Gr&uuml;nen im Bundestag, Joachim Po&szlig; und Lisa Paus, nach einem Treffen mit Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) in Berlin. Eine endg&uuml;ltige Einigung wird am 13. Juni bei einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Spitzen von Opposition und Koalition angestrebt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article106433291\/Union-einigt-sich-mit-Opposition-auf-Finanzsteuer.html\">Welt Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man wird abwarten m&uuml;ssen, was im Kleingedruckten steht. Wenn es sich nur um eine Variante der britischen Stempelsteuer geht, wie sie in einem Papier des Bundesfinanzministeriums als kurzfristige L&ouml;sung <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:finanztransaktionssteuer-schaeuble-schlaegt-mini-boersensteuer-vor\/70047272.html\">vorgeschlagen<\/a> wird, oder wenn die Zahl der &bdquo;Willigen&ldquo;, die mindestens mitmachen sollen, so hoch gesetzt wird, dass ein Scheitern vorherzusehen ist, dann schmiert die Regierung nur den Leim auf den die Opposition kriechen soll. Man wird &ndash; wenn Konkretes auf dem Tisch liegt &ndash; auch erst beurteilen k&ouml;nnen, ob die Regierungskoalition nur das anbietet, was sie auf europ&auml;ischer Ebene schon l&auml;ngst angeboten hat.<br>\nWenn aber nur angeboten wird, dass sich die Bundesregierung &bdquo;mit Nachdruck&ldquo; auf europ&auml;ischer Ebene f&uuml;r die Einf&uuml;hrung der Finanztransaktionssteuer einsetzen wird, dann ist das &uuml;berhaupt nichts Neues. Denn Merkel und Sch&auml;uble k&ouml;nnen sich dann darauf verlassen, dass diese Steuer niemals kommen wird. Das w&auml;ren dann Lippenbekenntnisse, die nichts kosten.<br>\nDie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12701\">Nagelprobe f&uuml;r SPD und Gr&uuml;ne<\/a> bleibt also bestehen. Siehe auch Axel Troost <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/6181.fiskalvertrag-richtungsentscheidung-fuer-europa-nicht-durch-faule-kompromisse-abkaufen-lassen.html\">&bdquo;Fiskalvertrag: Richtungsentscheidung f&uuml;r Europa nicht durch faule Kompromisse abkaufen lassen&ldquo;<\/a>.<br>\nWenn man jetzt schon &uuml;berall lesen kann, es habe einen <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/einigung-im-bundestag-durchbruch-fuer-transaktionssteuer,1472596,16320078.html\">&bdquo;Durchbruch&ldquo;<\/a> gegeben, dann kann man mit den H&auml;nden greifen, dass es hier nur darum geht, dass es nur um Gesichtswahrung aber nicht mehr um die Sache geht. Man gibt der SPD und den Gr&uuml;nen ein Z&uuml;ckerchen, damit sie dem Fiskalpakt zustimmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zur Lage in Europa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Ahnungslos in die Euro-D&auml;mmerung<\/strong><br>\nDie meisten B&uuml;rger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die W&auml;hrungsgemeinschaft zerbricht. Egal, f&uuml;r welchen Weg sie sich entscheiden &ndash; f&uuml;r eine billige L&ouml;sung ist es wahrscheinlich l&auml;ngst zu sp&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wolfgang-muenchau-die-euro-zone-steht-vor-dem-zusammenbruch-a-837214.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Colin Crouch: Der Neoliberalismus ist noch immer sehr m&auml;chtig, aber schon lange nicht mehr erfolgreich.<\/strong><br>\nDoch gerade die von den m&auml;chtigen Eurol&auml;ndern geforderte Austerit&auml;tspolitik in den Krisenl&auml;ndern zeigt: In schlechten Zeiten greift die Politik auf einf&auml;ltige, plumpe neoliberale Denkmuster zur&uuml;ck. Es zeigt sich also mal wieder, dass der Neoliberalismus das Ergebnis einer Ideenlosigkeit ist&hellip;<br>\nAber der Neoliberalismus ist m&auml;chtig, das schon. Zwei Eigenschaften haben ihm geholfen, so popul&auml;r zu werden: erstens stellt er, &auml;hnlich wie der Marxismus, eine Art Gebrauchsanleitung dar, die nicht nur einfach zu lesen ist, sondern auch anwendbar erscheint. Es gibt nur einige, wenige Grundannahmen, und von denen ausgehend, kann man sich die Wirklichkeit so zusammenbasteln, wie es einem beliebt. Der Neoliberalismus ist einf&auml;ltig und keinesfalls modern. Viel entscheidender aber ist: dass die neoliberale Politik zweitens die Interessen der Reichen, also M&auml;chtigen, abbildet; der Neoliberalismus sagt schlicht, was sie zu h&ouml;ren w&uuml;nschen. Und sie wollen h&ouml;ren, dass ihre Steuern niedrig bleiben, dass man keinen Arbeitnehmerschutz oder gerechte L&ouml;hne braucht. Sie wollen h&ouml;ren, dass der Abbau des Sozialstaats Wachstum generiert. Ich bin davon &uuml;berzeugt: W&uuml;rde der Neoliberalismus nicht genau das sagen, was die M&auml;chtigen guthei&szlig;en, wir w&uuml;rden die Ansichten dieser &Ouml;konomen &uuml;berhaupt nicht beachten. Es geht um Macht, um Interessen, aber nicht um Erfolg&hellip;<br>\nDas wirkliche Problem liegt nicht darin, dass es einen Mangel an Ideen gibt, sondern dass wir die Machtverh&auml;ltnisse in einer globalisierten Welt mit deregulierten Finanzm&auml;rkten durchbrechen m&uuml;ssen. Die globale Finanzelite, dieser kleine Kreis von Menschen in abgeschotteten B&uuml;rot&uuml;rmen, nimmt Einfluss auf andere Wirtschaftsbereiche und auf die Politik. Das muss zum Kernthema werden&hellip;<br>\nBedauerlicherweise wurde meine These, dass der Neoliberalismus gest&auml;rkt aus der Krise hervor&shy;gegangen ist, auch durch die politischen Ma&szlig;nahmen und Reaktionen in der Eurokrise best&auml;tigt. Ich hoffe sehr, ich werde da noch eines Besseren belehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1223-vielleicht-hat-occupy-schon-heute-mehr-erreicht-als-die-68er\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Loyalit&auml;t senkt die Kosten<\/strong><br>\nWilliam White war der erste &Ouml;konom weltweit, der den Kollaps des US-Hypotheken-Marktes kommen sah und den damaligen Zentralbankpr&auml;sidenten Alan Greenspan &ouml;ffentlich zum Gegensteuern aufforderte. Heute sorgt er sich nicht um Blasen, sondern um Gerechtigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.brandeins.de\/magazin\/loyalitaet\/loyalitaet-senkt-die-kosten.html\">brand eins<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung S.M.A.:<\/strong> brand eins ist nicht wirklich ein linkes Kampfblatt und vertritt eher die Jeder-ist-seines-Gl&uuml;ckes-eigener-Schmied-Meinung. Doch auch zu dieser Schmiede-Arbeit, meint der interviewte &Ouml;konom, geh&ouml;rt Solidarit&auml;t.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Laura Tyson &ndash; Der Austerit&auml;tskurs ist ein Fehler<\/strong><br>\nDie staatliche Schuldenkrise, die Europa derzeit zu verschlingen droht, wurde weder durch die Verschwendung staatlicher Gelder verursacht, noch ist sie durch fiskalische Austerit&auml;t zu bew&auml;ltigen. Im Gegenteil: Die Austerit&auml;t hat die Krise versch&auml;rft und droht nun, den Euro zum Absturz und die Weltwirtschaft erneut ins Trudeln zu bringen. [&hellip;]<br>\nVon Griechenland einmal abgesehen, ist die Verschlechterung der &ouml;ffentlichen Finanzen ein Symptom der Krise und nicht ihre Ursache. Zudem war diese Verschlechterung vorhersehbar: Die Geschichte lehrt uns, die staatliche Realverschuldung im Gefolge von durch Finanzkrisen verursachten Rezessionen explodiert.<br>\nDie politischen F&uuml;hrungen Europas, allen voran die deutsche, diagnostizierten das Problem f&auml;lschlich als Folge verschwenderischer Haushaltsf&uuml;hrung &ndash; wof&uuml;r ein schmerzhafter Sparkurs die einzige L&ouml;sung sei. Gem&auml;&szlig; dieser Sichtweise sind ein deutlicher und schneller Abbau von Haushaltsdefiziten und Staatsverschuldung Voraussetzung, um die Glaubw&uuml;rdigkeit der Regierungen und das Vertrauen der Anleger wiederherzustellen, Ansteckungseffekte zu verhindern, die Zinsen zu senken und das Wirtschaftswachstum wiederzubeleben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/the-wrong-austerity-cure\/german\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><strong>Vom Euro-Krisenmanagement zu einer neuen politischen Architektur der EU?<br>\nOptionen einer sozialen und demokratischen Vertiefung des Integrationsprojekts<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Krise (in) der Eurozone und das bisherige Krisenmanagement haben innerhalb der Gesellschaften wie zwischen den Staaten der Europ&auml;ischen Union integrationsgeschichtlich beispiellose Spannungen und Konflikte hervorgebracht. Das Integrationsprojekt verlangt nach neuen Antworten auf Fragen des demokratischen und legitimen Regierens und der effektiven und nachhaltigen Probleml&ouml;sung.<\/li>\n<li>Jeglicher Reformdiskurs ist mit mehreren Dilemmata konfrontiert. Denn w&auml;hrend der Reformbedarf in Richtung &raquo;mehr Europa&laquo; w&auml;chst, schwinden gleichzeitig die daf&uuml;r erforderlichen Voraussetzungen einer breiten b&uuml;rgergesellschaftlichen Unterst&uuml;tzung und einer pro-integrativen Haltung zahlreicher EU-L&auml;nder. Die EU weist nach den j&uuml;ngsten Erweiterungsrunden ein nie gekanntes Ma&szlig; an Wohlstandsunterschieden zwischen den Mitgliedstaaten und eine deutlich gewachsene Heterogenit&auml;t nationaler Produktions- und Verteilungsregime auf. Gemeinschaftliche Probleml&ouml;sungen, die eines Interessenausgleichs entlang einer ordnungspolitischen, einer integrationspolitischen und einer verteilungspolitischen Konfliktachse bed&uuml;rfen, werden schwieriger.<\/li>\n<li>Die diskutierten Reformoptionen zeigen, dass innerhalb des bestehenden Vertragsrahmens einzelne &uuml;ber die bisherigen Weichenstellungen in der Euro-Krise hinausf&uuml;hrenden Probleml&ouml;sungsstrategien m&ouml;glich w&auml;ren, die EU aber letztlich einer erneuerten und erweiterten Vertragsgrundlage bedarf. Demzufolge sollte ein neuer Konvent einberufen werden, der losgel&ouml;st vom tagesaktuellen Krisenmanagement eine neue Kompetenz- und Entscheidungsarchitektur der EU vorbereitet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/09145.pdf%20\">Friedrich-Ebert-Stiftung, Internationale Politikanalyse [PDF &ndash; 615 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ist die Linke in Griechenland eine Gefahr f&uuml;r Europa?<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>With the Greek Left for a Democratic Europe!<\/strong><br>\nIt is clear that the responsibility for the chain of events that in a mere three years has plunged Greece into the abyss lies overwhelmingly with the parties that have held office since 1974. New Democracy (the Right) and PASOK (the Socialists) have not only maintained the system of corruption and privilege they have benefitted from it and enabled Greece&rsquo;s suppliers and creditors to profit considerably from this system while the institutions of the European Community looked the other way. Under such conditions, it is astonishing that the leaders of Europe and the IMF, posing as paragons of virtue and economic rigor, should seek to restore those same bankrupt and discredited parties to office by denouncing the &ldquo;red peril&rdquo; supposedly represented by SYRIZA (the radical Left coalition) and by threatening to cut off food supplies if the new round of elections to be held on June 17 confirms the rejection of the &ldquo;Memorandum&rdquo; clearly expressed in the elections of 6 May. Not only does this intervention flagrantly contradict the most elementary democratic norms but it would have terrible consequences for our common future&hellip;<br>\nYes Athens is indeed the future of democracy in Europe and it is the fate of Europe that is at stake. By a strange irony of history, the Greeks, stigmatised and impoverished, are at the front line of our struggle for a common future.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.myonlinepetition.com\/petition\/699\/With+the+Greek+Left+for+a+Democratic+Europe!\/\">Aufruf europ&auml;ischer Intellektueller ver&ouml;ffentlicht auf My Online Petition<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Stavros Panagiotidis, Nicos Poulantzas Institute (NPI) &bdquo;For Decent Wages &ndash; For a Decent Life &ndash; For A Truly European Greece<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.transform-network.net\/de\/home\/article\/transform-newsletter-72012.html\">Transform european network f&uuml;r alternative thinking and political dialogue<\/a>\n<p><em>Siehe auch noch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;The Exit From The Crisis Is On The Left&rdquo; (&bdquo;Der Ausweg aus der Krise ist links&rdquo;)<\/strong><br>\nAusz&uuml;ge aus den (akutalisierten) 10 programmatischen Vorhaben von SYRIZA.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120608_10_points_for_exiting_the_crisis.pdf\">&Uuml;bertragen von Maria Karamessini [PDF &ndash; 95 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Realistisch ist die Annahme, dass das Umsteuern (mindestens) zehn Jahre in Anspruch nehmen d&uuml;rfte und wichtig ist die Kritik an der eigenen Elite statt einer plumpen und ausschlie&szlig;lichen Anti-Br&uuml;ssel- und Anti-Berlin-Propaganda.<br>\nNiels Kadritzke wird demn&auml;chst noch kritisch auf das Syriza-Programm eingehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Syriza handelt verantwortungsvoll<\/strong><br>\nDer deutsche Steuerzahler solle sich &uuml;ber die radikale Linke in Griechenland freuen, sagt der &Ouml;konom Yanis Varoufakis im Interview. Das Land sei nicht reformunwillig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-06\/griechenland-interview-varoufakis\">ZEIT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spanien, das n&auml;chste Desaster<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Euro-Krise 2012. N&auml;chster Gegner: die stolzen Spanier<\/strong><br>\n[&hellip;] Nachdem die Griechen zu faul zum Arbeiten sind, sind die Spanier jetzt also zu stolz, um zu tun, was richtig ist. Ich nehme an, zu den Portugiesen, den Italienern und den Iren fallen uns auch noch rechtzeitig rassistische Erkl&auml;rungen daf&uuml;r ein, warum sie einfach nicht so funktionieren, wie die Welt nunmal funktionieren muss, weil wir sie hier so sehen. [&hellip;]<br>\nIch erlebe seit Jahren, wie sich ein v&ouml;llig realit&auml;tsfremdes Bild &ldquo;der Griechen&rdquo; heute bis zur gef&uuml;hlten Wahrheit durchgesetzt hat. In Deutschland halten die Menschen die Griechen inzwischen f&uuml;r zu doof zum W&auml;hlen, und das ist einem v&ouml;lligen Versagen von Medien &ndash; also Journalisten &ndash; geschuldet. Was dann noch von den L&auml;ndern &uuml;brig bleibt, k&ouml;nnte nach dem Willen der Bundesregierung dann ja zum Beispiel als &ldquo;Sonderwirtschaftszone&rdquo; genutzt werden, also als Region, in der Unternehmen ohne st&ouml;rende Arbeitnehmerrechte und Umweltauflagen zu niedrigen Steuern produzieren k&ouml;nnen. Eine eigene Dritte Welt in Europa! Das sind doch mal Programme.<br>\nIch glaube, dass Journalisten, die in dieser Situation versuchen, die Krise mit ethnischen Stereotypen zu erkl&auml;ren, nicht nur falsch liegen, sondern unendlich ahnungslos sein m&uuml;ssen oder b&ouml;se. Die Grenzen in dieser Krise verlaufen nicht zwischen V&ouml;lkern, sondern zwischen denen, die an dieser Krise verdienen, und uns anderen, die wir daf&uuml;r bezahlen. Es ist eine ekelhafte, neonationalistische Suppe, die da gerade angesetzt wird, und ich kann nur jeden Kollegen davor warnen, sich eines billigen, schlecht durchdachten Scherzes wegen daf&uuml;r herzugeben.<br>\nIch bin sicher, wir werden in den n&auml;chsten Tagen und Wochen eine Menge symbolischer Matador-Bilder zu sehen bekommen. Und jedem einzelnen, der nationale T&ouml;ne in diese Diskussion einzuspeisen versucht m&ouml;chte ich sagen:<br>\nWir sind alle Griechen. Wir sind alle Spanier. Wir sind alle Iren. Wir sind alle Deutsche.<br>\nUnd ihr seid alle Arschl&ouml;cher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pantelouris.de\/2012\/06\/06\/euro-krise-2012-nachster-gegner-die-stolzen-spanier\/\">Michalis Pantelouris<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sehr lesenswert!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Daten aus der Desasterzone Spanien<\/strong><br>\nUm die Dimension der Probleme der Realwirtschaft Spaniens zu erachten, muss man sich vergegenw&auml;rtigen, dass dieser Volkswirtschaft de facto zwei wichtige Gesch&auml;ftsmodelle abhandengekommen sind. In Folge der geplatzten Immobilienblase der Bau und in Folge der davon ausgehenden rezessiven Tendenzen schrumpfte auch noch die Industrieproduktion.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120608_1a67-450x323.jpg\" alt=\"Daten aus der Desasterzone Spanien\" title=\"Daten aus der Desasterzone Spanien\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/daten-aus-der-desasterzone-spanien\/\">Querschuesse<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Austerit&auml;tspolitik aus der Sicht von drau&szlig;en<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Marshall Auerback: Beware German Trojan Horses &ndash; More &ldquo;Europe&rdquo; Might Mean More Fiscal Austerity<\/strong><br>\nAs several newspapers have recently highlighted, Germany is slowly but surely moving toward a plan to combine much of Europe&rsquo;s bad debt into a single fund with the idea of paying it off over 25 years. The latter proviso is key, as the bonds are temporary, and therefore compliant with recent decisions by Germany&rsquo;s Constitutional Court, which has ruled against permanently surrendering Germany&rsquo;s budget-making power to another entity. [&hellip;]<br>\nSo you need something bigger. Unfortunately, for the most part, Germany is constitutionally incapable of thinking in &lsquo;infinite&rsquo; terms. Moreover, a banking union faces another form of resistance from German banks: they are horrified that a real EBA will discover the truth about the black holes within them, notably their Landesbanken. [&hellip;]<br>\nThis time, it&rsquo;s not the Greeks, but the Germans, who could well be introducing Trojan Horses into European economic policy. It&rsquo;s bad economics, stupid politics and unlike the original Greek Trojan horse, might well not bring &ldquo;victory&rdquo; to Berlin. So everybody should beware Germans bearing economic &ldquo;gifts&rdquo; of this sort, including Mrs. Merkel&rsquo;s own electorate.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2012\/06\/marshall-auerback-beware-german-trojan-horses-more-europe-might-mean-more-fiscal-austerity.html\">Naked Capitalism<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie &bdquo;Europ&auml;er&ldquo; in Washington zum Schimpfwort wurde<\/strong><br>\nNachdem Barack Obama das schlechte Krisenmanagement der Eurozone k&uuml;rzlich f&uuml;r die mageren Wachstumsaussichten der Vereinigten Staaten von Amerika verantwortlich machte, &bdquo;treibt die Wirtschaft die Ufer auf beiden Seiten des Atlantiks immer weiter auseinander.&ldquo;, meint La Stampa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/news-brief\/2128131-wie-europaeer-washington-zum-schimpfwort-wurde\">La Stampa via Presseurop<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Absahner &ndash; Who&rsquo;s who in Hochfinanz und Politik<\/strong><br>\nEs ist wie ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet Ex-Banker in der europ&auml;ischen Verschuldungskrise die Regierungsgesch&auml;fte &uuml;bernehmen: Bestes Beispiel ist der Italiener Mario Monti. Der ehemalige Berater von Goldman Sachs hat sich eine Regierungsmannschaft zusammengestellt, die sich wie ein Who&rsquo;s who der Hochfinanz liest. Nur zur Erinnerung: Die Bank half 2001 der Athener Regierung ihr Haushaltsdefizit zu &ldquo;verstecken&rdquo;, damit das Land die Beitrittskriterien zur Eurozone erf&uuml;llen konnte und spekulierte gleichzeitig massiv auf eine &Uuml;berschuldung Griechenlands. Das &ldquo;B&auml;umchen, wechsle dich&rdquo;-Spiel funktioniert auch umgekehrt, wie die lukrativen Karrieren von Ex-Politikern in der Wirtschaft zeigen: Tony Blair wurde Morgan Chase-Berater, Gerhard Schr&ouml;der macht&rsquo;s f&uuml;r Nord-Stream und Wim Kok ist heute Shell-Aufsichtsrat. Geoffrey Geuens, der an der Universit&auml;t L&uuml;ttich den Finanzkapitalismus seziert, stellt DIE ABSAHNER Europas vor.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/06\/08.mondeText.artikel,a0010.idx,0\">Le Monde diplomatique<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">H&ouml;ren Sie den Artikel als MP3-Audiodatei<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das vollst&auml;ndige Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe finden Sie <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vom Schwarzgeld zum Weis geld: L&uuml;cken im Steuerabkommen<\/strong><br>\nDie ZDF-Sendung Frontal 21 hat gestern abend ein Meisterst&uuml;ck an undercover-Journalismus ausgestrahlt. Das Team von Frontal 21 fungierte als deutsche Investoren, die in der Schweiz auf verschiedenen Wegen vier Millionen US$ anlegen wollten. All diese Wege hatten eine Gemeinsamkeit: die unversteuerten Gelder konnten am Deutsch-Schweizer Steuerabkommen vorbei angelegt werden. Die einfachste Weise ist die Gr&uuml;ndung einer Schweizer GmbH &ndash; auf dem Papier hat diese GmbH einen Gesch&auml;ftszweck, so dass das Abkommen gar nicht greifen kann, denn auf dem Papier werden nur &ldquo;reine Holdinggesellschaften&rdquo; erfasst. Unsere Analyse zeigt deutlich diese und andere Schlupfl&ouml;cher des Abkommens auf. In eine &auml;hnliche Richtung geht ein j&uuml;ngster Bericht des Steuerexperten Koblenzer in der Wirtschaftswoche. Die vielzitierten Milliarden aus der Schweiz sind darum reines Wunschdenken.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2012\/06\/vom-schwarzgeld-zum-weigeld-lucken-im.html\">blog steuergerchtigkeit<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/web\/ZDF.de\/Frontal-21\/2942216\/22904138\/85d144\/Vom-Schwarzgeld-zum-Wei%C3%9Fgeld.html\">Frontal21 &ndash;  Text<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1657418\/Vom-Schwarzgeld-zum-Weissgeld#\/beitrag\/video\/1657418\/Vom-Schwarzgeld-zum-Weissgeld\">Frontal21 &ndash; Video<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Macht der Versicherungskonzerne<\/strong><br>\n30 Jahre lang musste Dieter Wollenweber warten. Damals, in den 70ern, hatte er einen schweren Autounfall. Seitdem ist er gehbehindert, hat Schmerzen, kann nicht mehr arbeiten. Doch fast noch schlimmer war f&uuml;r den ehemaligen Elektriker der Zerm&uuml;rbungskrieg mit der Versicherung des Unfallgegners. Immer neue Schreiben, immer neue Gutachten, immer neue Ablehnungen. Ein halbes Leben hat er gek&auml;mpft &ndash; und schlie&szlig;lich in vollem Umfang Recht bekommen. Reporter Christoph L&uuml;tgert zeigt anhand weiterer F&auml;lle, dass die Ablehnungspolitik von Versicherungen Alltag ist. Mal werden abwegige Beweise verlangt, mal wird schlichtweg auf Zeit gespielt. Sein Blick ins Innere der Versicherungskonzerne offenbart: Dieses m&auml;chtige System kann Leben zerst&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/panorama_die_reporter\/versicherungen115.html\">NDR (Video, ca. 30 Minuten)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitnehmerschutz: Abbau im Windschatten der Krise<\/strong><br>\nMit der Eurokrise wird derzeit in zahlreichen EU-L&auml;ndern die Deregulierung des Arbeitsmarkts begr&uuml;ndet. Viele Neuregelungen erh&ouml;hen die Unsicherheit f&uuml;r Arbeitnehmer, an manchen waren die nationalen Parlamente kaum beteiligt.<br>\nBei etlichen Politikern und der EU-Kommission ist die Idee popul&auml;r: Um mit den Folgen der Finanzkrise fertig zu werden, sollen Unternehmen freier agieren k&ouml;nnen. Das geschehe fl&auml;chendeckend durch Deregulierung zu Lasten der Besch&auml;ftigten, konstatieren Stefan Clauwaert und Isabelle Sch&ouml;mann vom European Trade Union Institute (ETUI), die aktuelle Arbeitsrechts-Reformen in den EU-Mitgliedstaaten untersucht haben. Dabei gebe es gar keine Hinweise, dass bislang g&uuml;ltige Arbeitnehmer-Rechte eine Ursache der Probleme seien, so die beiden Rechtswissenschaftler. Die Politik stelle dennoch das Konzept der guten Arbeit infrage und untergrabe das Europ&auml;ische Sozialmodell: &ldquo;Es gibt klare Belege f&uuml;r die &ldquo;Dekonstruktion&rdquo; des Arbeitsrechts unter dem Deckmantel der Wirtschaftskrise&rdquo;, stellen die Forscher fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/39820_39834.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schlecker-Frauen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Peter Hartz als Freund der Schlecker-Frauen?<\/strong><br>\nW&auml;hrend selbstbewusste Vorschl&auml;ge der Besch&auml;ftigten in den Medien gr&ouml;&szlig;tenteils ignoriert wurden, werden sie zu rettungsbed&uuml;rftigen Opfern erkl&auml;rt.<br>\nNun stilisiert die FAZ ausgerechnet den Hartz IV-Namensgeber Peter Hartz pauschal zum Retter der Schlecker-Frauen&hellip;&rdquo;Das Minipreneure-Zentrum in Saarbr&uuml;cken bietet den &ldquo;Schlecker-Frauen&rdquo; an, sie zu schulen und herauszufinden, wo ihre St&auml;rken liegen, mit &lsquo;Talentdiagnostik&rsquo;, &lsquo;Gesundheitscoaching&rsquo; und &lsquo;Kreativworkshop&rsquo;. Um die Arbeitslosen zu revitalisieren, wie Peter Hartz einmal sagte. Saarbr&uuml;cken bietet den &lsquo;Schlecker-Frauen&rsquo; an, sie zu schulen und herauszufinden, wo ihre St&auml;rken liegen, mit &lsquo;Talentdiagnostik&rsquo;, &lsquo;Gesundheitscoaching&rsquo; und &lsquo;Kreativworkshop&rsquo;.&rdquo;&hellip;<br>\nDabei zeigt sich gerade am Beispiel der Schlecker-Besch&auml;ftigten, wie absurd das Angebot ist. Sie sollen revitalisiert werden, obwohl sie nicht nur seit Monaten um ihre Arbeitspl&auml;tze k&auml;mpfen und auch immer wieder betonen, mit der schlechten Gesch&auml;ftspolitik, die zur Pleite f&uuml;hrte, bestimmt nichts zu tun haben. Viele von ihnen haben im Rahmen der Schlecker-Kampagne, die zum Startschuss f&uuml;r eine Gewerkschaftspolitik wurde, die mit sozialen Initiativen kooperierte, gegen schlechte L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen und das Recht, sich gewerkschaftlich zu organisieren und Betriebsr&auml;te zu w&auml;hlen, gek&auml;mpft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/print\/152138\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Schleckerfrauen zu Erzieherinnen Ringelreihen in der Schlecker-Kita<\/strong><br>\nDie Not muss gro&szlig; sein. Sonst w&uuml;rden von der Leyen und Schr&ouml;der nicht erst nach den Hartz-IV- jetzt auch die Schleckerfrauen zu Erzieherinnen umschulen wollen. Dolle Idee! Vielleicht sollten die beiden Ministerinnen mit gutem Beispiel vorangehen. Die Agentur f&uuml;r Arbeit h&auml;lt sicher ein paar interessante Angebote f&uuml;r sie parat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/schleckerfrauen-zu-erzieherinnen-ringelreihen-in-der-schlecker-kita-1.1376781\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> K&ouml;nnte man f&uuml;r Satire halten, ist aber wohl von der Leyen <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:von-der-leyens-empfehlung-schleckerfrauen-sollen-erzieherinnen-werden\/70047486.html\">todernst gemeint<\/a>. Interessant ist nur die pl&ouml;tzliche Feststellung, dass es f&uuml;r die arbeitslosen &bdquo;Schlecker-Frauen&ldquo; wohl doch nicht so einfach ist, eine passende &bdquo;Anschlu&szlig;verwendung&ldquo; zu finden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schlecker &ndash; was f&uuml;r eine Pleite!<\/strong><br>\nDie Schlecker-Besch&auml;ftigten haben schon &ouml;fter f&uuml;r Schlagzeilen gesorgt. Zum Beispiel als sie vor mehr als zehn Jahren den Kaufmann Anton Schlecker in die Knie und zu einem Tarifvertrag zwangen. Filiale f&uuml;r Filiale haben sie seitdem organisiert, Betriebsr&auml;te gegr&uuml;ndet und zuletzt im vergangenen Jahr die hauseigene Leiharbeitsfirma ausgehebelt. Nur wenige Monate konnte Anton Schlecker die L&ouml;hne seiner Besch&auml;ftigten &uuml;ber Leiharbeitsvertr&auml;ge dr&uuml;cken, teils um bis zu 50 Prozent. Jahrelang hat sich der einstige Drogeriek&ouml;nig zuletzt allein durch Missmanagement und fehlende Investitionen ausgezeichnet. Nun stehen die Schlecker-Frauen wieder bereit: Sie k&auml;mpfen um ihre Arbeitspl&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/themen\/arbeit\/schlecker\/\">ver.di<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Datenklau<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Lauschangriff auf neue Kreditkarten: Einfacher Datenklau per Funk<\/strong><br>\nKleine Betr&auml;ge sollen in Zukunft mit der Kreditkarte nur noch im Vorbeigehen gezahlt werden, mit funkenden Karten. In vielen L&auml;ndern ist die neue Technik schon Standard. Auch in Deutschland gibt es sie bereits. Doch report M&Uuml;NCHEN zeigt: Hacker haben leichtes Spiel &ndash; mit einem Handy k&ouml;nnen die Daten einfach ausspioniert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/das-erste\/sendungen\/report-muenchen\/videos-und-manuskripte\/lauschangriff-auf-neue-kreditkarten100.html\">Report M&uuml;nchen (Video, ca. 7 Minuten)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Sogar beim Bezahlen kann es nicht schnell genug gehen. Und da Leute, die bei jeder Gelegenheit, beim Gehen und beim Stehen in ihr Mobiltelefon glotzen, d&uuml;rften die meisten Leute nicht einmal Verdacht sch&ouml;pfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schufa will Facebook-Daten sammeln<\/strong><br>\nAnfang dieser Woche hatten die Schufa und das Hasso-Plattner-Institut f&uuml;r Softwaresystemtechnik der Universit&auml;t Potsdam (HPI) Recherchen von NDR Info best&auml;tigt, wonach sie ein &ldquo;gemeinsames Web-Forschungsprojekt&rdquo; unter dem Namen &ldquo;SchufaLab@HPI&rdquo; gestartet haben. Von &ldquo;Analyse und Erforschung von Daten aus dem Web&rdquo; ist in einer Pressemitteilung die Rede. Was sich genau hinter dem Vorhaben verbirgt, wird nicht verraten.<br>\nDoch NDR Info vorliegende vertrauliche Dokumente zeigen, was Schufa-Manager und HPI-Wissenschaftler tats&auml;chlich planen. Man spricht von &ldquo;Projektm&ouml;glichkeiten und Denkrichtungen&rdquo;, die jedoch vor allem in eine Richtung gehen: aus unz&auml;hligen Quellen im Internet sollen gezielt Daten &uuml;ber Verbraucher gesammelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/ratgeber\/netzwelt\/schufa115.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Und wieder kann man nur raten: Raus bei Facebook bzw. gar nicht erst rein. Vorratsdatenspeicherung und &auml;hnliche Methoden sind gar nicht notwendig, wenn die Leute ihre Daten freiwillig liefern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schufa und Datenkraken &ndash; Transformieren sie Daten bis zur Demokratiegef&auml;hrdung?<\/strong><br>\nWenn Datenkraken wie die Schufa, Schober, Arvato oder andere Data Mining in sozialen Netzwerken beginnen, dann werden die Schwellen zur Akzeptanz hin zu geheimdienstlicher Arbeit &uuml;berschritten, dann emp&ouml;re ich mich und suche mir Gleichgesinnte um Widerstand gegen solche Ansinnen zu organisieren!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wissenschafftgesellschaft.blogspot.de\/2012\/06\/michael-gleich-schufa-und-datenkraken.html\">Wissen schafft Gesellschaft<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung von Steffen Roski:<\/strong> Die hundertprozentige Bertelsmann-Tochter arvato mischt bei der Datenhuberei kr&auml;ftig mit. Es gibt (staatliche) Geheimdienste, den Verfassungsschutz und es gibt Informationskonzerne wie Bertelsmann, die in der BRD und anderswo so etwas wie einen &ldquo;tiefen Staat&rdquo; oder einen Parastaat darstellen und im Hintergrund die Kontrollf&auml;den halten.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Lauter Bekenntnisse<\/strong><br>\nW&auml;re Rousseau nicht vor dreihundert, sondern vor drei&szlig;ig Jahren auf die Welt gekommen, h&auml;tte er vermutlich eine st&auml;ndig aktualisierte Facebook-Seite, w&uuml;rde mailen wie verr&uuml;ckt und ununterbrochen Kurzbotschaften verschicken. Dieser Schriftsteller, der sich von allen verfolgt und verraten f&uuml;hlte, w&uuml;rde allen seinen Freunden (und Feinden) twittern, dass alles, was seine Feinde (und Freunde) &uuml;ber ihn twittern, verkehrt, verdreht, verf&auml;lscht ist. Wie bringt man den anderen die Wahrheit &uuml;ber sich selbst bei? Was kann man dagegen tun, wenn die anderen es darauf abgesehen haben, die eine, unteilbare Wahrheit des Selbst aufzusplittern in viele &ouml;ffentlich kursierende Halb- und Teilwahrheiten?<br>\nDie Kommunikationsmedien haben sich ge&auml;ndert, die Kommunikationspanik ist geblieben. Das Netz, das auff&auml;ngt, verstrickt zugleich. Das Ich hat sich nicht in der Hand, selbst wenn der Daumen sich noch so viel M&uuml;he gibt, allen zu signalisieren, dass man mehr ist als das, wof&uuml;r man gehalten wird. Das letzte Wort haben doch die anderen. Diese Vorstellung war f&uuml;r Rousseau unertr&auml;glich. Wahrscheinlich w&uuml;rde er noch mehr twittern als Lady Gaga, die Queen des Genres mit 20 Millionen Followers und 1 200 Bekenntnissen im 140-Zeichen-Format. Und im Unterschied zu Lady Gaga w&uuml;rde er das nicht von einem Marketingteam erledigen lassen, sondern seine Tweets h&ouml;chstpers&ouml;nlich und krass authentisch mit eigenem Daumen absetzen&hellip;<br>\nSelbstbehauptung durch Entbl&ouml;&szlig;ung des Ichs: Rousseau zeigt allen den einzigartigen Jean-Jacques, damit jeder erkennen kann, was der Mensch im Allgemeinen ist. Aber Selbstpreisgabe ist noch keine Selbsterkenntnis. Rousseau fand nie heraus, wer Jean-Jacques eigentlich war, den rhetorischen Adlerfl&uuml;gen seiner Schriften zum Trotz. Es ging ihm wie uns twitternden Spatzen, die Ich-Ich-Ich von den D&auml;chern pfeifen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/06\/08.mondeText.artikel,a0032.idx,3\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nen: Sparen am sozialen Gewissen<\/strong><br>\nEin internes Papier der Gr&uuml;nen hat die Priorit&auml;ten f&uuml;r eine m&ouml;gliche Regierungszeit festgelegt. Ganz oben steht die Energiewende &ndash; Hartz IV rangiert weit unten.<br>\nIm Falle einer Regierungsbeteiligung tritt die Partei nur noch daf&uuml;r ein, die Hartz-IV-S&auml;tze 2014 auf 391 Euro im Monat anzuheben&hellip;<br>\nAuff&auml;llig ist, dass auch andere sozialpolitische Gro&szlig;projekte in der Dringlichkeit nach unten gerutscht sind. Zum Beispiel die Kindergrundsicherung&hellip;<br>\nEbenso vage bleibt die Gr&uuml;nen-AG bei der Garantierente, welche Geringverdiener und Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien im Alter sch&uuml;tzen sollte&hellip;<br>\nViel Geld sieht die Priorit&auml;tenliste etwa f&uuml;r die Energiewende (3,5 Milliarden Euro), f&uuml;r weltweiten Klimaschutz (500 Millionen Euro), f&uuml;r Kinderbetreuung (1 Milliarde Euro) oder Hochschulen (1 Milliarde Euro) vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Internes-Prioritaeten-Programm-der-Gruenen\/!94724\/\">taz<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>&bdquo;Ist es nicht eine echte Sauerei, dass in einer Demokratie Interessen verfolgt werden?&ldquo; J&uuml;rgen Trittin zur Bilderberg-Konferenz<\/strong><br>\nMit reichlich Ironie und wenig Inhalt antwortet der Gr&uuml;nen-Politiker auf Fragen zu seiner Teilnahme am Elite-Treffen in den USA. J&uuml;rgen Trittin nahm am vergangenen Wochenende am diskreten Treffen internationaler Machteliten Bilderberg in den USA nicht als Privatmann und nicht als Bundestagsabgeordneter teil, sondern als: Gr&uuml;ner. Das sagt der Fraktionsvorsitzende von B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen gegen&uuml;ber Telepolis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/37\/37059\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wer wieder Minister in einer Bundesregierung werden m&ouml;chte, muss sich eben rechtzeitig an die Eliten heranschleimen.<br>\nTrittin&acute;s Reaktionen kann man als Ironie oder Humor bezeichnen, allerdings auch als Arroganz. Wer es auf die humorvolle Art betrachtet wird die Differenzierung Trittins besonders lustig finden, dass er nicht als Bundestagsabgeordneter und nicht als Privatperson dabei war sondern als Gr&uuml;ner, die Kosten aber privat zahlte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NRW-Finanzminister Walter-Borjans: &ldquo;Eine Verm&ouml;gensteuer nutzt am Ende allen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Wahl in Nordrhein-Westfalen hat ein eindeutiges Ergebnis hervorgebracht: SPD und Gr&uuml;ne haben eine klare Mehrheit und k&ouml;nnen f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre gemeinsam regieren. Doch was hei&szlig;t das f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Verm&ouml;gensteuer? Wir haben mit NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) gesprochen. Im Interview erkl&auml;rt er, welche Rolle die Verm&ouml;gensteuer in den Koalitionsverhandlungen spielt, wie NRW eine Bundesratsinitiative voran bringen will und warum die Besteuerung hoher Verm&ouml;gen auch im Bundestagswahlkampf ein Thema sein wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.campact.de\/2012\/05\/eine-vermogensteuer-nutzt-am-ende-allen\/\">Campact-Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hollandes Wende<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Frankreich f&uuml;hrt teilweise Rente mit 60 ein<\/strong><br>\nW&auml;hrend &uuml;berall in Europa &uuml;ber ein sp&auml;teres Renteneintrittsalter diskutiert wird, geht Frankreich den entgegengesetzten Weg und erm&ouml;glicht Teilen der Bev&ouml;lkerung die Rente mit 60. In die Beitragsjahre sollen zudem Auszeiten f&uuml;r eine Mutterschaft oder Arbeitslosigkeit angerechnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/soziales-arbeit-rente-frankreich-fuehrt-teilweise-rente-mit-60-ein,1472596,16312906,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Frankreich will Stellenabbau unrentabel machen<\/strong><br>\nFirmen in Frankreich m&uuml;ssen nach einem Plan der Regierung bald viel Geld bezahlen, wenn sie Stellen abbauen. &ldquo;Die Konzept sieht vor, Entlassungen f&uuml;r die Unternehmen so teuer zu machen, dass sie sich nicht lohnen&rdquo;, sagte Arbeitsminister Michel Sapin dem Radiosender France Info&hellip;<br>\nDie Regierung werde nicht unt&auml;tig bleiben, wenn Unternehmen Jobs streichen, um ihre Profitabilit&auml;t zu steigern und die Dividende f&uuml;r ihre Anteilseigner zu erh&ouml;hen, sagte Sapin. Frankreich geht damit einen anderen Weg als Italien und Spanien, die unter dem Druck der Wirtschafts- und Schuldenkrise den Arbeitsmarkt liberalisierten.<br>\nDie sozialistische Regierung und Gewerkschaften bef&uuml;rchten eine Entlassungswelle nach den Parlamentswahlen am 10. und 17. Juni. Sie vermuten, dass Unternehmen geplante Stellenstreichungen bis nach den beiden Wahlg&auml;ngen verschieben, um das konservative Lager nicht weiter zu schw&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2012-06\/frankreich-arbeitslosigkeit\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die b&uuml;rgerliche Zeit versucht nat&uuml;rlich solche &Uuml;berlegungen der Regierungsmannschaft des neuen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten mit Bemerkungen wie diesen abzumeiern: &bdquo;Zu Jahresbeginn stagnierte das Bruttoinlandsprodukt, w&auml;hrend es im benachbarten Deutschland um kr&auml;ftige 0,5 Prozent stieg.&ldquo; Wachstum von 0 Prozent ist also schrecklich, Wachstum von 0,5 ist &bdquo;kr&auml;ftig&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Altkanzler Schr&ouml;der warnt Sozialdemokraten vor Hollande<\/strong><br>\nDie Sozialdemokraten h&auml;tten nur eine Chance auf einen Wahlsieg im n&auml;chsten Jahr, wenn sie das Programm des Sozialisten Hollande nicht kopierten, sagte Schr&ouml;der der neuesten Ausgabe des franz&ouml;sischen Magazins Le Point. Insbesondere die Steuer von 75 Prozent auf Einkommen &uuml;ber eine Million Euro, die Hollande einf&uuml;hren will, bereite Probleme. &ldquo;Wenn diese Ma&szlig;nahme angenommen wird, wird sie eine starke Kapitalflucht nach sich ziehen&rdquo;, sagte der SPD-Politiker.<br>\nSchr&ouml;der lobte die Wachstumsinitiative Hollandes, kritisierte aber die mangelnde Bereitschaft, Strukturreformen beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt oder in der Verwaltung umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2012-05\/schroeder-hollande-kritik\/komplettansicht\">Die Zeit<\/a>\n<p><strong>Dazu ein Kommentar:<\/strong> <em>Nun hat sich der Altkanzler wieder einmal zu einem aktuellen Thema, der Politik des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Francois Hollande, ge&auml;u&szlig;ert, und wieder zeigt er, wie die Rechte in der SPD denkt. &ldquo;Altkanzler Schr&ouml;der warnt SPD vor Hollandes Ideen&rdquo; so lautet der Titel eines Artikels in der ZEIT. Das Schr&ouml;der kein Freund von der Besteuerung der Reichen ist, wird deutlich, wenn man sich seinen neuen Arbeitgeber anschaut. (&hellip;) &ldquo;Insbesondere die Steuer von 75 Prozent auf Einkommen &uuml;ber eine Million Euro, die Hollande einf&uuml;hren will, bereite Probleme.&rdquo; (&hellip;) Die Zeit zeigt deutlich, wenn auch unkritisch: &ldquo;Schr&ouml;der lobte die Wachstumsinitiative Hollandes, kritisierte aber die mangelnde Bereitschaft, Strukturreformen beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt oder in der Verwaltung umzusetzen.&rdquo; Was Schr&ouml;der unter Strukturreform versteht, das d&uuml;rften die meisten Menschen, die in Deutschland in Armut leben wissen. Strukturreformen hie&szlig;en unter Schr&ouml;der die Einf&uuml;hrung der neoliberalen und antisozialen Hartz-IV Gesetze. (&hellip;) Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt bei der Wachstumsf&ouml;rderung auf Strukturreformen. (&hellip;) Auch der m&ouml;gliche Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck zeigte wieder einmal, welches Denken im rechten Fl&uuml;gel der SPD verhaftet ist. &ldquo;Nat&uuml;rlich werden Investoren und Ratingagenturen genau hinsehen, welche Weichenstellungen in Frankreich getroffen werden&rdquo;, sagte Steinbr&uuml;ck. Steinbr&uuml;ck zeigte damit deutlich, dass es ihm wichtiger ist, wie die Ratingagenturen und die Banken die Politik des Landes bewerten, als die Wirkungen der Politik auf die B&uuml;rgerInnen.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/wirtschaft\/schroder-zeigt-der-spd-den-neoliberalen-weg\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Kampf ums Wasser<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/225\">Kontext TV (Video, ca. 1 Stunde)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Aufgabe der Wissenschaft<\/strong><br>\nEin Geldschein ist nicht mehr als ein buntes St&uuml;ck Papier, sobald wir das Vertrauen in seinen Wert verloren haben. Auch eine Doktorarbeit ist nichts mehr wert, wenn sie nicht von der aufrichtigen wissenschaftlichen Suche nach neuen Wahrheiten zeugt. Wie das Geld, so ist auch der &uuml;berwiegende Teil unseres Wissens Vertrauenssache.<br>\nGeld und Wissen haben somit etwas gemeinsam. Beide sind gesellschaftliche Medien, die unseren Alltag leichter machen k&ouml;nnen. Das Geld bringt zeitliche und &ouml;rtliche Unabh&auml;ngigkeit f&uuml;r unsere Gesch&auml;fte und Transaktionen und verr&auml;t uns durch den Preis einer Ware oder Dienstleistung etwas &uuml;ber deren Verf&uuml;gbarkeit am Markt. Der jeweilige Stand der Wissenschaft hilft uns bei komplexen Problemen Entscheidungen zu treffen. Voraussetzung hierf&uuml;r ist, dass das prim&auml;re Interesse der Wissenschaftler &ndash; die Wahrheitssuche, die Pflege des Mediums Wissen &ndash; nicht durch sekund&auml;re Interessen wie das Streben nach Gewinn, Karriere, Einfluss oder sonstigen pers&ouml;nliche Vorteilen korrumpiert oder wesentlich beeintr&auml;chtigt wird.<br>\nWie Finanzsysteme durch Hedgefonds und Risikokapitalgesellschaften ins Wanken kommen k&ouml;nnen, kann auch eine Wissensblase verheerende Folgen haben. Davon zeugen die von industrieh&ouml;rigen Forschern mitverantworteten globalen Probleme in der Energie- und Nahrungsmittelversorgung oder die Gesundheitssch&auml;den durch kriminelles Pharmamarketing.<br>\nDas Wirtschaftssystem, das sich als Motor der gesellschaftlichen Entwicklung durchgesetzt hat, wirkt in seinen &Uuml;bergriffen auf fast alle anderen wichtigen Subsysteme zunehmend invasiv und deregulierend. Durch sein grenzenloses Wachstum zerst&ouml;rt oder gef&auml;hrdet es Mensch und Natur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/06\/08.mondeText.artikel,a0033.idx,5\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Lockerung des Kooperationsverbots reicht nicht<\/strong><br>\nDer DGB kritisiert den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Lockerung des Kooperationsverbots von Bund und L&auml;ndern bei der Hochschulfinanzierung als nicht ausreichend. Das Kooperationsverbot muss f&uuml;r das gesamte Bildungssystem, nicht nur f&uuml;r die Wissenschaft fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++258d7a70-aa5c-11e1-4b46-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: Niebel nutzt Geheim- als Paketdienst<\/strong><br>\nEin afghanischer Teppich bringt Dirk Niebel (FDP) in Erkl&auml;rungsnot. Der Entwicklungshilfeminister lie&szlig; sich das Mitbringsel als Gefallen vom BND nach Berlin fliegen. Dabei vergass er aber den Zoll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/news\/newsitem_7982018.html\">N24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man nimmt eben mit, was man kriegen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/JB\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13452","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13452","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13452"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13452\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13457,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13452\/revisions\/13457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13452"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13452"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13452"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}