{"id":134614,"date":"2025-06-17T14:01:21","date_gmt":"2025-06-17T12:01:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134614"},"modified":"2025-06-18T13:41:20","modified_gmt":"2025-06-18T11:41:20","slug":"verzeihung-bitte-ich-muss-noch-karriere-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134614","title":{"rendered":"Verzeihung, bitte! Ich muss noch Karriere machen!"},"content":{"rendered":"<p>Corona-Aufarbeitung? Ach was! Dabei liefert die Maskenaff&auml;re um Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn genug Stoff, um das Narrativ der Pandemie im gro&szlig;en Stil blo&szlig;zulegen. Aber nicht mit diesen Leitmedien. Statt das Gesamtsystem zu knacken, arbeitet man sich lieber an einem &bdquo;Einzelt&auml;ter&ldquo; ab. Und vergibt ihm. Wetten, dass! Ein Einwurf von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5899\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-134614-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250617-Spahn-muss-noch-Karriere-machen-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250617-Spahn-muss-noch-Karriere-machen-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250617-Spahn-muss-noch-Karriere-machen-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250617-Spahn-muss-noch-Karriere-machen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=134614-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250617-Spahn-muss-noch-Karriere-machen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250617-Spahn-muss-noch-Karriere-machen-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Er habe <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jens-spahn-fuer-veroeffentlichung-des-berichts-zur-maskenaffaere-nichts-zu-verbergen-a-3b138081-5b59-48ba-a5ef-a07b5ac396bf\">&bdquo;nichts zu verbergen&ldquo;<\/a>, stellt Jens Spahn klar. Am wenigsten sein Gesicht, das er zu Corona-Zeiten gerne demonstrativ hinter einer Maske verborgen hatte und heute, Jahre sp&auml;ter, so gerne wahren m&ouml;chte. Diese vermaledeiten Masken n&auml;mlich sind es, die ihn dieser Tage wieder besch&auml;ftigen und ihm, l&auml;uft es schlecht f&uuml;r ihn, die Tour, sprich die Karriere vermasseln k&ouml;nnten. Aber das wird schon nicht passieren, eben weil der CDU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag auf &bdquo;maximale Transparenz&ldquo; setzt. Damit ist praktisch noch jeder bedr&auml;ngte Politiker davongekommen.<\/p><p>Also will Spahn, dass die &Ouml;ffentlichkeit den ganzen sogenannten Sudhof-Bericht zu Augen und nicht nur h&auml;ppchenweise davon Kenntnis bekommt. Mit der Arbeit hatte Karl Lauterbach (SPD) im Sommer 2024 als damals noch amtierender Bundesgesundheitsminister seine Parteifreundin und fr&uuml;here Staatssekret&auml;rin im Bundesjustiz-, sp&auml;ter im Bundesverteidigungsministerium, Margaretha Sudhof, beauftragt, um damit die Aff&auml;re um die Beschaffung von Abermillionen &uuml;berteuerten, vielfach minderwertigen medizinischen Schutzmasken in der Fr&uuml;hphase der Pandemie &bdquo;aufzuarbeiten&ldquo;. Das Papier der Sonderermittlerin liegt seit Januar vor, blieb aber unter Verschluss, weil er es &bdquo;wegen des begonnenen Wahlkampfs nicht mehr ver&ouml;ffentlicht&ldquo; habe, so Lauterbach. Jetzt nennt er das ein <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/sudhof-bericht-zu-masken-deals-karl-lauterbach-will-geheimes-papier-veroeffentlichen-li.2333094\">&bdquo;Vers&auml;umnis&ldquo;<\/a>.<\/p><p><strong>&bdquo;Marktgerecht&ldquo; zum Mondpreis<\/strong><\/p><p>Teile der Sudhof-Befunde wurden inzwischen an die Medien durchgestochen. Die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung (SZ)<\/em>, der <em>Westdeutsche Rundfunk (WDR)<\/em> und der <em>Norddeutsche Rundfunk (NDR)<\/em> haben <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/spahn-corona-masken-100.html\">allerhand heikle Passagen<\/a> ver&ouml;ffentlicht. Das Bild, das Ex-Ex-Gesundheitsminister Spahn dabei abgibt, ist desastr&ouml;s. Er orderte seinerzeit auf Teufel komm raus Masken und scherte sich einen feuchten Kehricht um Kosten und Konsequenzen. Im Zentrum der Vorw&uuml;rfe steht das sogenannte Open-House-Verfahren (OHV): Jedes Unternehmen, das wollte und konnte, durfte liefern, egal wie viel und zum festgesetzten Mondpreis von 4,50 Euro pro St&uuml;ck, &bdquo;marktgerecht&ldquo;, wie Spahn erkl&auml;rte. Der Schweizer H&auml;ndler Emix sicherte sich mit <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/corona-maskenaffaere-jens-spahn-cdu-csu-emix-schweiz-firma-ffp2-coronavirus-maskendeal-fabio-de-masi-90753491.html\">&bdquo;goldenem Handschlag&ldquo;<\/a> gar einen Abnahmepreis von 5,40 Euro f&uuml;r insgesamt 67 Millionen FFP2-Masken. Der Minister zog das alles im Egotrip durch, &uuml;berging das eigentlich zust&auml;ndige Beschaffungsamt im Innenministerium und schlug auch die Warnungen aus dem eigenen Haus in den Wind.<\/p><p>&bdquo;Fehlendes &ouml;konomisches Verst&auml;ndnis&ldquo; und &bdquo;politischer Ehrgeiz&ldquo; h&auml;tten dazu gef&uuml;hrt, dass in der Pandemie nicht als &bdquo;Team Staat&ldquo;, sondern als &bdquo;Team Ich&ldquo; gehandelt wurde, hielt Sudhof fest. Spahn habe immer wieder &bdquo;pers&ouml;nlich interveniert&ldquo;, h&auml;ufig &uuml;ber seinen Bundestags-E-Mail-Account und nicht den Ministeriums-Account kommuniziert, mithin sogar &bdquo;per WhatsApp&ldquo;. Ganz hemds&auml;rmelig schrieb er zum Beispiel im M&auml;rz 2020 an eine Firma: &bdquo;Ja. Transport kl&auml;ren wir dann. Jetzt will ich erst mal rechtlich verbindlich das Zeug ;-) So, bin jetzt vorerst raus hier, praktischen Rest mit meinen Leuten kl&auml;ren. Danke!&ldquo; Danke sagte insbesondere das CDU-nahe Unternehmen Fiege aus Spahns Heimat, dem M&uuml;nsterland. Der Minister hatte dieses, wieder gegen den Rat von Experten, auf dem kurzen Dienstweg, also ohne Ausschreibung, mit der logistischen Mammutaufgabe betraut, die Masken aus aller Welt heranzuschaffen, zu lagern und weiterzuverteilen.<\/p><p><strong>Abnormale Zeiten<\/strong><\/p><p>Das konnte nicht gutgehen und f&uuml;hrte wie programmiert in die Katastrophe. Die Republik wurde von Masken &uuml;berschwemmt, viele davon waren wegen Qualit&auml;tsm&auml;ngeln nicht zu gebrauchen, noch viel mehr wurden aus medizinischer Sicht gar nicht gebraucht. Rund zwei Drittel der Warenbest&auml;nde im Anschaffungswert von sechs Milliarden Euro blieben ungenutzt und mussten teuer vernichtet werden. Dazu kommen Hunderte an Klagen vor deutschen Gerichten durch H&auml;ndler, die auf ihrer Ware sitzengeblieben sind. Denn irgendwann verf&uuml;gte das Spahn-Ministerium einen Annahmestopp, indem es sich entgegen vertraglicher Vereinbarung auf den Standpunkt stellte, dass bei Lieferungen nach dem 30. April 2020 kein Anspruch auf Bezahlung bestehe. Allein diese juristischen Nachwehen k&ouml;nnten einen zus&auml;tzlichen Schaden f&uuml;r den Steuerzahler von bis zu 3,5 Milliarden Euro verursachen.<\/p><p>Die Vorg&auml;nge stellen einen monstr&ouml;sen Skandal dar, und unter normalen Bedingungen h&auml;tte Spahn daf&uuml;r dreimal zur&uuml;cktreten m&uuml;ssen. Aber was ist heute noch normal? Und warum schl&auml;gt die Aff&auml;re erst heute so hohe Wellen? Tats&auml;chlich ist das, was Sudhof zusammengetragen hat, bereits seit bald f&uuml;nf Jahren bekannt. Die <em>NachDenkSeiten<\/em> hatten die Geschehnisse bereits im Oktober 2020 thematisiert. Im Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66209\">&bdquo;Demaskiert. Warum Jens Spahns Hatz auf medizinische Schutzausr&uuml;stung eine Flut an Papier, Stoff und Geld kostet.&ldquo;<\/a> waren nahezu alle der heute erhobenen Vorw&uuml;rfe aufgef&uuml;hrt, einschlie&szlig;lich des Verdachts der Kumpanei. Aber der CDU-Mann will darin nichts Falsches erkennen. &bdquo;Ja klar habe ich in der Notlage zuerst mit Leuten geredet, die ich kannte, um zu fragen, wer helfen kann&ldquo;, sagte er in einem Interview mit <a href=\"https:\/\/table.media\/berlin\/professional-briefing\/bruno-kahl-und-putin-jens-spahn-und-die-masken-juergen-hardt-und-china\"><em>Table-Media<\/em><\/a>.<\/p><p><strong>Mea Culpa &ndash; im Hardcover f&uuml;r 22 Euro<\/strong><\/p><p>So leicht geht das mit &bdquo;voller Transparenz&ldquo; und &bdquo;nichts zu verbergen&ldquo;. Spahn r&auml;umt einfach alles ein, was man ihm zur Last legt, wobei freilich nicht ihn die Schuld trifft, sondern Corona. &bdquo;In der Not ist Haben wichtiger als Brauchen. Das war eine Jahrhundertkrise und eine Ausnahmesituation. Es fehlte an allem. Alles war knapp&ldquo;, gab er zu Protokoll. Und alle h&auml;tten gesagt: &bdquo;Besorgt es, koste es, was es wolle. Nat&uuml;rlich sind wir finanzielle Risiken eingegangen.&ldquo; Diese Verteidigungsstrategie ist so plump wie erfolgversprechend, weil sie in einem Kontext kollektiver Unwissenheit, sprich fortgesetzter Antiaufkl&auml;rung erfolgt. Solange das Narrativ vom schlimmen Killervirus Bestand hat, dessen Gefahren vor allem anfangs nicht kalkulierbar gewesen w&auml;ren, kann man sich r&uuml;ckblickend zu jedem Fehler bekennen, nach dem Motto: Wir sind ja alle nur Menschen, und bei Gefahr im Verzug ist jedes Mittel recht und billig, beziehungsweise teuer.<\/p><p>Spahn wusste diese Taktik fr&uuml;her als jeder andere f&uuml;r sich zu nutzen. &bdquo;Wir werden einander viel verzeihen m&uuml;ssen&ldquo;, hatte er schon in den Wochen des ersten Lockdowns beschieden und aus dem Spruch eine Tugend, sp&auml;ter sogar ein <a href=\"https:\/\/www.thalia.de\/shop\/home\/artikeldetails\/A1063979785\">Buch<\/a> und damit bares Geld gemacht. Frei &uuml;bersetzt: Sperren wir die B&uuml;rger weg, machen die Schulen dicht, setzen die Verfassung au&szlig;er Kraft, zwingen die Menschen zur Impfung &ndash; ganz egal, am Ende wird das alles zu verzeihen sein. &bdquo;Mit dem Vergeben hat er offenbar zuallererst bei sich selbst angefangen&ldquo;, bemerkte die <em>tageszeitung (taz)<\/em> treffend. <a href=\"https:\/\/taz.de\/Jens-Spahn-verzeiht-sich-selbst\/!6091912\/\">&bdquo;Jetzt will er, dass wir das auch tun.&ldquo;<\/a> Und &bdquo;bezahlen sollen wir auch&ldquo;.<\/p><p><strong>Evidenzlose Maskerade<\/strong><\/p><p>Wenn sich heute sogenannte Investigativjournalisten pl&ouml;tzlich auf einen Fall st&uuml;rzen, der sie vor Jahren bei praktisch identischer Faktenlage kaum interessiert hat, spricht das B&auml;nde. Damals war noch viel mehr bekannt, wovon die gro&szlig;en Leitmedien nichts wissen wollten. Beispiele: Schon fr&uuml;h war ersichtlich, dass Corona eine &bdquo;Epidemie der Alten&ldquo; und f&uuml;r j&uuml;ngere, gesunde Menschen weitgehend ungef&auml;hrlich war. &bdquo;Bedrohlich&ldquo; f&uuml;r die Gesamtbev&ouml;lkerung wurde die Sache erst mit dem massenhaften Einsatz von PCR-Tests. Sp&auml;testens seit Ver&ouml;ffentlichung der sogenannten <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/meldungen\/0076\">RKI-Protokolle<\/a> ist belegt, dass die Ausrufung des Gesundheitsnotstands ein politischer Willk&uuml;rakt war, dem die Wissenschaft nur unwillig folgte. Als &bdquo;aus fachlicher Sicht nicht korrekt&ldquo; stufte das RKI so auch die Erz&auml;hlung von der &bdquo;Pandemie der Ungeimpften&ldquo; ein. Solche Hintergr&uuml;nde blenden die &bdquo;Rechercheure&ldquo; von <em>WDR<\/em>, <em>NDR<\/em> und <em>SZ<\/em> bei ihrer Attacke auf Spahn aber aus. Warum blo&szlig;?<\/p><p>Dabei stand noch vieles mehr, was seinerzeit regierungsamtlich exerziert, medial brav und wohlwollend rapportiert wurde, wissenschaftlich auf t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;en &ndash; darunter eben auch die N&ouml;tigung zur kollektiven Maskerade. Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte wiederholt, zuletzt noch am 28. Februar, vom Gebrauch von Masken in der &Ouml;ffentlichkeit abgeraten. RKI-Vizepr&auml;sident Lars Schaade im O-Ton: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/rki-protokolle-8\">&bdquo;Es gibt einfach keine wissenschaftliche Evidenz, dass das irgendeinen Sinn h&auml;tte.&ldquo;<\/a> Kurz darauf knickte die Bundesbeh&ouml;rde gegen&uuml;ber der Macht der Faktenleugner ein und schaltete um auf Virusabwehr nach Voodoo-Art. Und Spahn sorgte im Alleingang daf&uuml;r, dass sich ein Haufen windiger Gesch&auml;ftsleute, darunter ein paar <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/auch-der-letzte-beschuldigte-geht-straffrei-aus-bleibt-die-masken-affare-ohne-folgen-8679571.html\">&bdquo;ehrenhafte&ldquo; und schlussendlich straffrei gebliebene Volksvertreter<\/a>, mit dem Handel von Stofffetzen eine goldene Nase haben verdienen k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Aufkl&auml;rung unerw&uuml;nscht<\/strong><\/p><p>Nun also will Spahns Nach-Nachfolgerin Nina Warken (CDU) als neue Bundesgesundheitsministerin den Sudhof-Bericht nicht herausr&uuml;cken &ndash; wegen Datenschutzgr&uuml;nden und Prozessrisiken, wie es hei&szlig;t. Sie stellt sich also sch&uuml;tzend vor die Steuerzahler und sch&uuml;tzt gewiss nur ganz nebenbei ihren Parteifreund, dem Ambitionen mit Zielrichtung Bundeskanzleramt nachgesagt werden. Eine umfassende Aufarbeitung der Corona-Jahre k&auml;me ihm da gewiss ungelegen, etwa mit Blick auf sein Maskendebakel oder darauf, dass er mit einem irren Fehlanreizsystem die Krankenh&auml;user animiert hatte, auf dem H&ouml;hepunkt der Krise im gro&szlig;en Stil Intensivbetten abzubauen, Stichwort <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81883\">DIVI-Gate<\/a>.<\/p><p>Aber Spahn sitzt beim Vertuschen im gro&szlig;en Boot fast der gesamten Politklasse. Als Lauterbach vor elf Monaten seine Masken-Sonderberichterstatterin inthronisierte, hatte er noch get&ouml;nt: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/masken-lauterbach-sonderbeauftragte-100.html\">&bdquo;Die mistet jetzt aus, dabei geht sie in jeden Winkel.&ldquo;<\/a> Dann lie&szlig; er Sudhof wursteln, wollte ihre Erkenntnisse aber doch lieber nicht publizieren. Er habe selbst mit ihr den Inhalt des Gutachtens bis heute nicht ein einziges Mal besprochen, weder schriftlich noch m&uuml;ndlich, lie&szlig; er dieser Tage durchblicken. W&auml;re ja auch zu fies gewesen, das brisante Material im Wahlkampf als Munition gegen die Union zu &bdquo;missbrauchen&ldquo;, mit der man alsbald wieder in die n&auml;chste Regierung einsteigen will &ndash; wie es dann ja auch geschah. Nicht minder unsch&ouml;n w&auml;re es gewesen, h&auml;tten CDU\/CSU Karl Lauterbachs L&uuml;ge mit der &bdquo;nebenwirkungsfreien Impfung&ldquo; ausgeschlachtet.<\/p><p>Aber nicht doch. Solche Schlammschlachten schlagen Gleichgesinnte nicht. Daf&uuml;r haben sie einfach alle viel zu viel zu verbergen. Deshalb: Mund halten, Deckel drauf auf die Pandemie, die B&uuml;chse der Pandora bleibt verrammelt. Und lasst uns gef&auml;lligst in Ruhe an unserer Karriere basteln!<\/p><p><small>Titelbild: Ryan Nash Photography\/shutterstock.com<\/small><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/97ea21d5af274d11a2afc305cc56b240\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" widht=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Corona-Aufarbeitung? Ach was! Dabei liefert die Maskenaff&auml;re um Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn genug Stoff, um das Narrativ der Pandemie im gro&szlig;en Stil blo&szlig;zulegen. Aber nicht mit diesen Leitmedien. Statt das Gesamtsystem zu knacken, arbeitet man sich lieber an einem &bdquo;Einzelt&auml;ter&ldquo; ab. Und vergibt ihm. Wetten, dass! 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