{"id":134638,"date":"2025-06-18T08:39:29","date_gmt":"2025-06-18T06:39:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638"},"modified":"2025-06-18T08:39:29","modified_gmt":"2025-06-18T06:39:29","slug":"hinweise-des-tages-4871","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h01\">Das Land, das alles darf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h02\">Israel-Iran conflict could last only as long as their missiles hold out<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h03\">G7-Gipfel in Kanada: Und dann war Donald Trump einfach mal weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h04\">Russlands Rolle im Nahost-Krieg: Putins &ldquo;Joker aus der Hand geschlagen&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h05\">&bdquo;Manifest&ldquo; und die SPD: Medien zwischen Neutralit&auml;t und Meinung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h06\">Kriegst&uuml;chtige Kasernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h07\">Sanktionen: EU-Kommission will russische Gasimporte komplett verbieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h08\">Hohe Fehlquote in Jobcentern: Bas will schw&auml;nzende B&uuml;rgergeldempf&auml;nger h&auml;rter bestrafen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h09\">Standort Deutschland: Woche der Wahrheit f&uuml;r den Wachstumsbooster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h10\">Positionspapier: Wirtschaftsrat der CDU wirbt f&uuml;r Deregulierung in der Pflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h11\">Ein Luftschloss aus Buzzwords<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h12\">EU-Verordnung gegen Elektroschrott: Wenn reparieren nur g&uuml;nstiger w&auml;re und schneller ginge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h13\">&Auml;ltere Menschen sind deutlich st&auml;rker verschuldet als j&uuml;ngere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h14\">Wenn Minister ihre Chatverl&auml;ufe l&ouml;schen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134638#h15\">Medienkolumne: &Ouml;RR: 48.000 Programmbeschwerden &ndash; und keine Konsequenzen?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Land, das alles darf<\/strong><br>\nIsrael st&uuml;rzt sich unter fadenscheinigen Gr&uuml;nden in einen Krieg mit dem Iran, und seine westlichen Verb&uuml;ndeten machen sich der Komplizenschaft schuldig.<br>\n&bdquo;Den unterschiedslosen iranischen Angriff auf israelisches Staatsgebiet verurteilen wir auf das Sch&auml;rfste.&ldquo; So &auml;u&szlig;erte sich Au&szlig;enminister Johann Wadephul wenige Stunden, nachdem Israel mit seiner gro&szlig; angelegten Luftoffensive gegen den Iran begonnen hatte. Wie absurd eine solche Verdrehung ist, scheint offensichtlich, kommt aber nicht bei den Staatschefs westlicher L&auml;nder an, die tats&auml;chlich weiterhin ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israel beteuern und damit klarmachen: Die Regierung dieses Landes kann sich praktisch alles erlauben. Der offizielle Grund f&uuml;r den Angriff ist das iranische Atomprogramm, was die Frage aufwirft, ob Israel dahingehend nicht im Glashaus sitzt. Am Ende leiden wie immer die Bev&ouml;lkerungen beider Konfliktparteien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/das-land-das-alles-darf\">Wolf Wetzel auf Manova<\/a>\n<p>dazu: <strong>Merz und Klingbeil unterst&uuml;tzen israelischen Angriffskrieg<\/strong><br>\nDie deutsche Regierung hat Israel nach dem &Uuml;berfall auf den Iran ihre uneingeschr&auml;nkte Solidarit&auml;t versichert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) und Au&szlig;enminister Johann Wadephul (CDU) haben den unprovozierten Angriff auf das 90-Millionen-Einwohner-Land mit Israels &bdquo;Recht auf Selbstverteidigung&ldquo; gerechtfertigt.<br>\nSie verh&ouml;hnen damit nicht nur die Tatsachen, sondern auch das V&ouml;lkerrecht. Ihre Unterst&uuml;tzung der israelischen Aggression zeigt, dass sie bei der Verfolgung ihrer geopolitischen Interessen vor keinem Verbrechen zur&uuml;ckschrecken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2025\/06\/16\/wade-j16.html\">WSWS<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kanzler beim G7-Gipfel: Merz: Israel macht in Iran Drecksarbeit f&uuml;r uns<\/strong><br>\nKanzler Merz bezeichnete das Vorgehen Israels gegen den Iran im ZDF als &ldquo;Drecksarbeit f&uuml;r uns alle&rdquo;. Auch Deutschland sei vom Mullah-Regime betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/g7-gipfel-merz-100.html%20\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unertr&auml;glich. Das ist nicht nur die Billigung, sondern sogar die ausdr&uuml;ckliche Bef&uuml;rwortung eines eindeutig v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriegs durch Friedrich Merz. Ein Bundeskanzler als bigotter Kriegshetzer &ndash; unglaublich.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>&ldquo;Von der Leyen sollte die EU nicht repr&auml;sentieren&rdquo;<\/strong><br>\nDie EU-Kommissionspr&auml;sidentin hat Partei f&uuml;r Israel ergriffen und die Schuld am Krieg allein Iran gegeben. Mit dieser Haltung fuhr sie auch zur G-7 &ndash; nun kommt Gegenwind aus dem Europaparlament.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/von-der-leyen-sollte-die-eu-nicht-repraesentieren\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Israel-Iran conflict could last only as long as their missiles hold out<\/strong><br>\nIsraelische Geheimdienstmitarbeiter sch&auml;tzten, dass der Iran &uuml;ber etwa 2.000 Raketen verf&uuml;gte, die eine Reichweite von 1.200 Meilen hatten und Israel erreichen konnten, aber ein erheblicher Teil davon wurde zerst&ouml;rt, als israelische Geheimagenten im Iran und israelische Kampfflugzeuge am fr&uuml;hen Freitagmorgen einen &Uuml;berraschungsangriff starteten und damit den Konflikt ausl&ouml;sten.<br>\nSeitdem hat der Iran laut israelischen Milit&auml;rangaben etwa 400 Raketen aus seinen verbleibenden Best&auml;nden abgefeuert, und israelische Angriffe haben 120 oder ein Drittel der iranischen Raketenwerfer zerst&ouml;rt. [&hellip;]<br>\nUnd obwohl Israel die Angriffsf&auml;higkeiten des Iran erheblich eingeschr&auml;nkt hat, ist die Verteidigung f&uuml;r Israel mit hohen Kosten verbunden. Die f&uuml;hrende israelische Finanzzeitung &bdquo;The Marker&ldquo; berichtete, dass die Raketenabwehr Israel pro Nacht bis zu 1 Milliarde Schekel (rund 285 Millionen US-Dollar) kostet.<br>\nBeobachter gehen daher davon aus, dass ein langer Zerm&uuml;rbungskrieg zwischen Israel und dem Iran &ndash; zumindest in der derzeitigen Intensit&auml;t &ndash; nicht m&ouml;glich ist.<br>\nOhne Nachschub aus den Vereinigten Staaten oder ein st&auml;rkeres Engagement der US-Streitkr&auml;fte kann Israel seine Raketenabwehr nach einigen Einsch&auml;tzungen noch 10 bis 12 Tage aufrechterhalten, wenn der Iran sein Angriffstempo beibeh&auml;lt, sagte eine Person, die &uuml;ber die Einsch&auml;tzungen der US- und israelischen Geheimdienste informiert ist. Sie f&uuml;gte hinzu, dass Israels Systeme bereits Ende dieser Woche nur noch einen geringeren Teil der Raketen abfangen k&ouml;nnen, da die Verteidigungsmunition rationiert werden muss. &bdquo;Sie werden ausw&auml;hlen m&uuml;ssen, was sie abfangen wollen&ldquo;, sagte die Person, die unter der Bedingung der Anonymit&auml;t &uuml;ber eine heikle Angelegenheit sprach. &bdquo;Das System ist bereits &uuml;berlastet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2025\/06\/17\/israel-iran-missile-conflict\/\">Washington Post (hinter Paywall, aus dem Englischen &uuml;bersetzt)<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Israels gr&ouml;&szlig;te Bedrohung ist nicht der Iran oder die Hamas, sondern seine eigene Hybris<\/strong><br>\nEin Volk, dessen gesamte Existenz allein von milit&auml;rischer Macht abh&auml;ngt, ist dazu bestimmt, in den dunkelsten Winkeln der Zerst&ouml;rung und letztlich in der Niederlage zu enden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2025_06_15_israelsgroesstebedrohung.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>G7-Gipfel in Kanada: Und dann war Donald Trump einfach mal weg<\/strong><br>\nDie G7 schrumpfen zu G6 und k&ouml;nnen als solche nicht mehr viel Staat machen. Die f&uuml;hrenden westlichen Industriel&auml;nder sind ohne F&uuml;hrungsmacht USA nicht einmal die H&auml;lfte wert. H&ouml;chste Zeit, daraus die Konsequenzen zu ziehen [&hellip;]<br>\nDonald Trump kehrt nach Washington zur&uuml;ck, um seine Entscheidungen zu treffen, bei denen Sekundanten wie Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien und Italien oder Japan und Kanada nicht gefragt sind.<br>\nF&uuml;r die Europ&auml;er r&auml;cht sich einmal mehr, wie devot und defensiv sie sich nach dem Mai 2018 verhalten haben, als Trump w&auml;hrend seiner ersten Pr&auml;sidentschaft das Nuklearabkommen mit dem Iran k&uuml;ndigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/und-dann-war-donald-trump-einfach-mal-weg\/8e66df35-f8b1-4b2d-a5ca-b8d23e09db92\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russlands Rolle im Nahost-Krieg: Putins &ldquo;Joker aus der Hand geschlagen&rdquo;<\/strong><br>\nIsraels Schlag gegen Iran bringt auch Moskau in Bedr&auml;ngnis. Ein Experte erkl&auml;rt, warum Putin den Mullahs wohl nicht zu Hilfe eilen wird &ndash; und welche Folgen das f&uuml;r Russland hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/politik\/ausland\/israel-iran-russland-putin-folgen-krieg-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> So geht Verschw&ouml;rungstheorie auf &ldquo;wissenschaftlicher Basis&rdquo;. Man muss sich diese Aussage auf der Zunge zergehen lassen: &ldquo;Der Einsatz milit&auml;rischer Gewalt bedeute nicht immer nur Eskalation&rdquo;, so ein &ldquo;Experte&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Manifest&ldquo; und die SPD: Medien zwischen Neutralit&auml;t und Meinung<\/strong><br>\nDas Manifest mit dem Titel &bdquo;Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsf&auml;higkeit, R&uuml;stungskontrolle und Verst&auml;ndigung&ldquo; sorgt nicht nur in Partei und Bundesregierung f&uuml;r aufgeregte Debatten &uuml;ber verantwortungsvolle Friedenspolitik, sondern auch in den Medien. W&auml;hrend der Inhalt je nach Medium in Bruchst&uuml;cken vermittelt wird, findet sowohl durch die Auswahl der beteiligten Genannten als auch der Aspekte aus den vielf&auml;ltigen Themen bereits Framing &ndash; also Perspektivgebung &ndash; statt. Interessant sind die Meldungen und die Berichterstattung, um zu pr&uuml;fen, inwiefern dort Nahelegungen angeboten werden, obwohl man neutral informieren will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/gastbeitraege\/das-spd-manifest-im-fokus-medien-und-die-grenzen-journalistischer-objektivitaet-93787605.html\">Sabine Schiffer auf FR Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Peter Brandt: &raquo;Die Zustimmung f&uuml;r das Manifest an der Parteibasis ist in meiner Wahrnehmung betr&auml;chtlich&laquo;<\/strong><br>\nInnerhalb der SPD regt sich Widerstand gegen den au&szlig;enpolitischen Kurs der letzten Jahre. Ein Manifest, das 100 bekannte Sozialdemokraten unterschrieben, sorgt nun f&uuml;r Wirbel. Warum regt sich erst jetzt Opposition?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/dialog\/peter-brandt-meine-kinder-und-enkel-moegen-meine-generation-einst-nicht-so-verfluchen-wie-wir-unsere-vaeter\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kriegst&uuml;chtige Kasernen<\/strong><br>\nIm Rahmen der Um- und Aufr&uuml;stung der Bundeswehr f&uuml;r einen Krieg gegen Russland intensiviert die Bundesregierung die Bauma&szlig;nahmen an Bundeswehrkasernen. Das Bundesministerium der Verteidigung gibt an, im vergangenen Jahr rund 1,6 Milliarden Euro in Bundeswehrliegenschaften investiert zu haben. Das ist eine deutliche Steigerung innerhalb eines Jahrzehnts: 2013 waren es noch 0,6 Milliarden Euro gewesen, 2023 dann schon mit 1,3 Milliarden Euro mehr als doppelt so viel; die Steigerung von 2023 bis 2024 betrug erneut mehr als 20 Prozent. In den Kasernen l&auml;sst Berlin unter anderem neue Unterk&uuml;nfte, Ausbildungsst&auml;tten und Spezialgeb&auml;ude f&uuml;r neue Waffensystem errichten. B&uuml;rokratische H&uuml;rden f&uuml;r milit&auml;rische Bauvorhaben hat die Bundesregierung bereits deutlich reduziert und plant f&uuml;r die n&auml;chsten Monate weitere Deregulierungsschritte. Das soll nicht zuletzt ein standardisiertes Bauen durch Generalunternehmen erm&ouml;glichen. Mit dem Aufbau einer autonomen (Not-)Stromversorgung will Berlin zudem die Bundeswehrliegenschaften resilienter machen. In einem Krieg gegen die Atommacht Russland w&auml;ren die Bundeswehrkasernen ein potenzielles Angriffsziel &ndash; anders als bei den Kriegen etwa in Mali oder Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/10021\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sanktionen: EU-Kommission will russische Gasimporte komplett verbieten<\/strong><br>\nF&uuml;r Kohle und &Ouml;l hat die EU die Lieferwege wirksam unterbrochen. Auf Gas wollen einige Mitgliedsl&auml;nder jedoch immer noch nicht verzichten. Jetzt strebt die Kommission ein Machtwort an. [&hellip;]<br>\nAuf die Verbraucherpreise wird sich das nach Angaben der Kommission nur in geringem Ausma&szlig; auswirken. Die Beh&ouml;rde will daf&uuml;r sorgen, dass die Ma&szlig;nahmen so umgesetzt werden, dass keine Versorgungsengp&auml;sse entstehen. EU-Energiekommissar Dan J&oslash;rgensen sagte j&uuml;ngst, man wolle so vorgehen, dass kein Mitgliedsland Probleme mit der Versorgungssicherheit habe. Und: &raquo;Wir wollen die Preise so niedrig wie m&ouml;glich halten.&laquo;<br>\nWie genau die Kommission die Importe verbieten will, ist bislang unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/sanktionen-eu-kommission-will-russische-gasimporte-komplett-verbieten-a-79c770bd-2d3b-4950-ba0f-7819dd521bc9\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Unklar ist auch, worin jetzt das Machtwort besteht. Der Text gibt dar&uuml;ber keine Auskunft. Und was ist mit dem russischen Gas, das &uuml;ber Aserbaidschan in die EU kommt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Standort Deutschland: Woche der Wahrheit f&uuml;r den Wachstumsbooster<\/strong><br>\nSonderabschreibungen, Steuersenkungen, E-Autof&ouml;rderung, staatliche Investitionen. Der Bund will, die L&auml;nder wollen &ndash; und trotzdem fliegen die Fetzen.<br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Paradoxon der bundesdeutschen Politik betrifft derzeit den Wachstumsbooster. Bund und L&auml;nder sehnen ein Ende der wirtschaftlichen Rezession herbei. Sie preisen das Investitionspaket der Bundesregierung: Hunderte Milliarden Euro f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen, 30-prozentige Sofortabschreibungen in Verbindung mit einer perspektivischen Steuersenkung, eine sogar 75-prozentige Sonderabschreibung f&uuml;r E-Autos. Doch kein einziges Bundesland (au&szlig;er vielleicht Bayern) will sich anstandslos an den Kosten des Wachstumsboosters beteiligen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/standort-deutschland-und-steuerentlastungen-woche-der-wahrheit-fuer-den-wachstumsbooster\/100135216.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hohe Fehlquote in Jobcentern: Bas will schw&auml;nzende B&uuml;rgergeldempf&auml;nger h&auml;rter bestrafen<\/strong><br>\nArbeitsministerin Bas plant Reformen beim B&uuml;rgergeld. So sollen Empf&auml;nger staatlicher Hilfen, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, k&uuml;nftig h&auml;rter sanktioniert werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf werde nun &ldquo;sehr z&uuml;gig&rdquo; erarbeitet, sagt Bas.<br>\nBundesarbeitsministerin B&auml;rbel Bas will rasch Reformen im B&uuml;rgergeld angehen. Die SPD-Politikerin k&uuml;ndigte an, dass Terminvers&auml;umnisse von Beziehern der staatlichen Hilfe h&auml;rter geahndet werden sollten. Auch die sogenannte Karenzzeit bei der Anrechnung eigenen Verm&ouml;gens wolle sie &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bas-will-schwaenzende-Buergergeldempfaenger-haerter-bestrafen-article25839322.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das muss das vielger&uuml;hmte Fordern sein, diese ber&uuml;hmte und typische SPD-Politik, mit der man Arbeitslose, hier w&ouml;rtlich, &ldquo;bestrafen&rdquo; will. Passt auch gut zum F&ouml;rdern, n&auml;mlich der F&ouml;rderung privaten Reichtums in Form von Unternehmenssteuergeschenken, die einfach so gegeben werden und <a href=\"https:\/\/rsw.beck.de\/zeitschriften\/bc\/news-beitraege\/2025\/04\/10\/steuerpl%C3%A4ne-der-k%C3%BCnftigen-regierungskoalition-aus-cdu-csu-und-spd\">ganz ohne Forderungen oder Auflagen daherkommen<\/a>. Interessant ist dabei auch, dass diese Politik &ndash; die Reichen beschenken, die Armen bestrafen &ndash; seit 30 Jahren aufgef&uuml;hrt wird, und zwar immer in dieselbe Richtung und immer h&auml;rter. Weder entschuldigt sich Bas f&uuml;r ihre asoziale Politik noch Klingbeil f&uuml;r die geplanten ma&szlig;losen Steuergeschenke. Die SPD ist v&ouml;llig auf den Hund gekommen und steht mit 16 Prozent der W&auml;hlerstimmen noch viel zu gut da.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Positionspapier: Wirtschaftsrat der CDU wirbt f&uuml;r Deregulierung in der Pflege<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsrat der CDU will mehr Soziale Marktwirtschaft auch in der Pflege. In einem Positionspapier skizziert die CDU-nahe Organisation Vorschl&auml;ge f&uuml;r Reformen in der ambulanten und station&auml;ren Pflege.<br>\nDer Wirtschaftsrat, eine einflussreiche Vorfeldorganisation der CDU mit 12.000 Mitgliedern, schl&auml;gt weitreichende &Auml;nderungen in der Sozialen Pflegeversicherung vor. Flexibilisierung, Deregulierung und Eigenvorsorge sind daf&uuml;r Stichworte. Der Verband setzt sich laut Eigenbeschreibung &bdquo;gegen&uuml;ber Politik, Verwaltung und &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r einen starken, international wettbewerbsf&auml;higen Wirtschaftsstandort Deutschland ein&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Wirtschaftsrat-der-CDU-wirbt-fuer-Deregulierung-in-der-Pflege-458970.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Luftschloss aus Buzzwords<\/strong><br>\nDie Kosten im Bauwesen werden im Wesentlichen von drei Faktoren bestimmt: Grundst&uuml;ck, Baustoffe und Arbeitskraft.<br>\nBeginnen wir mit dem Bodenpreis. Vor rund 100 Jahren, als die Sozialdemokratie noch sozialdemokratisch war, ist der Kampf gegen Spekulation f&uuml;r sie ein gro&szlig;es Thema gewesen. Damals gab es in der SPD noch Menschen, die der Meinung waren, dass der Grund und Boden allen B&uuml;rgern geh&ouml;re und man damit keine Spekulationsgewinne erzielen solle. An solche Forderungen traut sich Hubertz nicht heran, wer sie heute noch vertreten will, braucht Mut: Hier kratzt man nicht nur am Lack des Kapitalismus, hier geht es um mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2025-06\/wohnungsmarkt-bauen-immobilien-verena-hubertz-wohnen\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EU-Verordnung gegen Elektroschrott: Wenn reparieren nur g&uuml;nstiger w&auml;re und schneller ginge<\/strong><br>\nDie EU will Reparaturen von Elektro-Produkten f&ouml;rdern. Gut so! Noch besser w&auml;re aber ein Reparaturbonus.<br>\nD er Staubsauger tut&rsquo;s nicht mehr, die Waschmaschine stottert so komisch, und der Akku vom Smartphone ist quasi schon dann leergesaugt, wenn das Ger&auml;t 5 Minuten weg ist vom Ladekabel. Was tun? Reparieren oder gleich wegwerfen und neu kaufen? Erstaunlich viele Menschen erw&auml;gen eine Reparatur. In einer Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes vom Ende vergangenen Jahres gab mehr als die H&auml;lfte der Befragten an, dass sie schon mal ein Ger&auml;t gerne h&auml;tten reparieren lassen &ndash; es dann aber doch nicht getan haben.<br>\nDenn zwischen Wollen und Handeln liegt leider die Realit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Verordnung-gegen-Elektroschrott\/!6091366\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Auml;ltere Menschen sind deutlich st&auml;rker verschuldet als j&uuml;ngere<\/strong><br>\nSenioren in Deutschland haben im Schnitt deutlich h&ouml;here Schulden als j&uuml;ngere Menschen. Um sie abzubezahlen, m&uuml;ssten sie einen Gro&szlig;teil ihres Nettoeinkommens aufwenden.<br>\n&Auml;ltere Gl&auml;ubiger in Deutschland haben im Durchschnitt deutlich h&ouml;here Schulden als j&uuml;ngere. Personen unter 25 Jahren haben oft rund 11.269 Euro Schulden, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dagegen sind Menschen ab 65 Jahren im Schnitt mit rund 46.847 Euro verschuldet. &Uuml;ber alle Altersgruppen hinweg sind es im Schnitt knapp 33.000 Euro.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-06\/schulden-statistik-aeltere-menschen\">Zeit Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/06\/PD25_213_63511.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wenn Minister ihre Chatverl&auml;ufe l&ouml;schen<\/strong><br>\nMinister mehrerer Parteien weigerten sich bereits, Chats offenzulegen. Fluchtministerin Paul will nach dem Solingen-Attentat nicht kommuniziert haben. Das kann strafbar sein, erl&auml;utern Konstantin Dicke und Dr. Leon Lohrmann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/pua-minister-loeschen-chatverlauf-messenger-whatapp-beweis-strafbar\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Medienkolumne: &Ouml;RR: 48.000 Programmbeschwerden &ndash; und keine Konsequenzen?<\/strong><br>\nLaut ARD und ZDF sind im letzten Jahr 48.000 Beschwerden bei ihnen eingegangen. Hat das Konsequenzen f&uuml;r die Berichterstattung? Eine Medienkolumne.<br>\nWas war das denn wieder f&uuml;r ein undifferenzierter Bericht in der &bdquo;Tagesschau&ldquo;? Die B&ouml;hmermann-Sendung st&ouml;&szlig;t mir auch noch auf. Und im KiKA wird Geschlechtsumwandlung bei Kindern beworben.<br>\nGr&uuml;nde, sich &uuml;ber das geb&uuml;hrenfinanzierte TV-Programm zu beschweren, gibt es reichlich. Der einfachste Weg daf&uuml;r war lange Zeit die Kommentarfunktion auf den Profilseiten der Sender in den sozialen Medien. Ex-Tagesschau-Chef Kai Gniffke stand Zuschauern auch auf dem Blog der &bdquo;Tagesschau&ldquo; Rede und Antwort. Doch direkte, transparente Feedbackkan&auml;le, die im Internetneuland der 2010er-Jahre entstanden sind, werden zunehmend geschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/tv-medien\/oerr-unsere-taegliche-programmbeschwerde-gib-uns-heute-li.2333597\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Mediennutzung: Mehr als zwei Drittel der Menschen meiden Nachrichten<\/strong><br>\nEine Folge der vielen Krisen und Kriege auf der Welt? Eine Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass immer mehr Menschen in Deutschland bewusst ihren Nachrichtenkonsum einschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/studie-zur-mediennutzung-mehr-als-zwei-drittel-meiden-nachrichten-a-86e33042-2193-4abc-9fac-32c856da8712\">DER SPIEGEL<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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