{"id":13471,"date":"2012-06-08T16:16:56","date_gmt":"2012-06-08T14:16:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471"},"modified":"2012-06-08T16:16:56","modified_gmt":"2012-06-08T14:16:56","slug":"hinweise-des-tages-ii-63","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h01\">Rezession bremst deutsche Exporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h02\">Fiskalvertrag: Richtungsentscheidung f&uuml;r Europa nicht durch faule Kompromisse abkaufen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h03\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h04\">B&ouml;rsensteuer ist das Papier nicht wert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h05\">Bankenrettung ohne Steuergeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h06\">Immer mehr junge Menschen gehen pleite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h07\">Zahl der Freiberufler erreicht Rekordstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h08\">Verspekuliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h09\">Salafisten &ndash; Friedrich will Gewaltpredigern Sozialleistungen k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h10\">Israelische Siedlungspolitik: Legalisierter Rechtsbruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h11\">Schengen-Staaten d&uuml;rfen ihre Grenzen schlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h12\">Die Menschenrechtslage in Polen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471#h13\">Facebook-Projekt der Schufa ist geplatzt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13471&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Rezession bremst deutsche Exporte<\/strong><br>\nDie Ausfuhren sind bislang St&uuml;tze der deutschen Wirtschaft. Weil die Konjunktur in vielen europ&auml;ischen Staaten deutlich abflaut, sind sie im April erstmals seit Jahresbeginn zur&uuml;ckgegangen. Die j&uuml;ngste Zuspitzung der Euro-Krise ist in den Zahlen noch gar nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:schuldenkrise-rezession-bremst-deutsche-exporte\/70047638.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die ftd zitiert den Bank-&ldquo;Experten&rdquo; von der HSBC Trinkhaus-Bank, Stefan Schilbe: &ldquo;Die Binnenwirtschaft bleibt aber angesichts der sinkenden Arbeitslosigkeit und guter Lohnabschl&uuml;sse robust.&rdquo; Ja, ja: Das &ldquo;Jobwunder&rdquo; und die &ldquo;hohen Tarifabschl&uuml;sse&rdquo;. Das Handelsblatt hingegen sprach k&uuml;rzlich mit Blick auf die offiziellen Mai-Arbeitslosendaten von &ldquo;ersten Bremsspuren&rdquo; auf dem Arbeitsmarkt. Auch dem HSBC-Trinkhaus-&ldquo;Experten&rdquo; Stefan Schilbe sollte irgendwann einmal untergekommen sein, da&szlig; die offiziellen Arbeitslosendaten lediglich eine gesch&ouml;nte Abbild der Realit&auml;t widerspiegeln. Dar&uuml;ber hinaus ist es erstaunlich, da&szlig; hierzulande Tarifabschl&uuml;sse, die im Durchschnitt &uuml;ber alle Wirtschaftsbranchen trotz eines angeblichen &ldquo;Wirtschaftsbooms&rdquo; nicht deutlicher oberhalb der Inflationsrate liegen, bereits als &ldquo;hohe Tarifabschl&uuml;sse&rdquo; verbal hochgejubelt werden. Zudem ist die seit vielen Jahren r&uuml;ckl&auml;ufige Tarifbindung der deutschen Wirtschaft in Rechnung zu stellen, was erhebliche Zweifel daran weckt, da&szlig; die in den Tarifvertr&auml;gen ausgehandelten Lohnsteigerungen auch den nicht tariflich abgesicherten Arbeitnehmern und den in sog. &ldquo;atypischen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen&rdquo; besch&auml;ftigten Arbeitnehmern <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13429#h05\">in voller H&ouml;he zu Gute kommen<\/a>.<br>\nDes Weiteren steht zu bef&uuml;rchten, da&szlig; mit der erneuten Zuspitzung der &ouml;konomischen Krise Einmalzahlungen an die Arbeitnehmer (z.B. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld) gek&uuml;rzt oder komplett gestrichen werden. Auch das Aussetzen von Tarifvertr&auml;gen f&uuml;r in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratende Unternehmen k&ouml;nnte in absehbarer Zukunft wieder verst&auml;rkt auf der Tagesordnung stehen. Ob der deutsche Binnenmarkt bei einer erneuten Zuspitzung der Wirtschafts-, Finanz- und Eurokrise, einer drohenden Verschlechterung der Arbeitsmarktlage und m&ouml;glichen Einschnitten bei den L&ouml;hnen und Geh&auml;ltern in den kommenden Quartalen tats&auml;chlich &ldquo;robust&rdquo; sein wird, steht somit v&ouml;llig in den Sternen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Deutschland: Au&szlig;enhandelsdaten f&uuml;r April<\/strong><br>\nDas deutsche Au&szlig;enhandelsvolumen schw&auml;chte sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April 2012 wieder ab. So sank das deutsche unbereinigte Exportvolumen bei Waren und G&uuml;tern auf 87,1 Mrd. Euro, nach dem Rekordvolumen von 98,8 Mrd. Euro im M&auml;rz. Einzig die Wachstumsrate zum Vorjahresmonat stieg wieder etwas, auf +3,4%.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/1a75-450x343.jpg\" alt=\"Deutschland: Au&szlig;enhandelsdaten f&uuml;r April\" title=\"Deutschland: Au&szlig;enhandelsdaten f&uuml;r April\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-ausenhandelsdaten-fur-april\/\">Querschuesse<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fiskalvertrag: Richtungsentscheidung f&uuml;r Europa nicht durch faule Kompromisse abkaufen lassen<\/strong>\n<p><strong>&Uuml;ber das Junktim der SPD und Gr&uuml;nen zum Fiskalvertrag<\/strong>  <\/p>\n<p>DIE LINKE lehnt den Fiskalvertrag grunds&auml;tzlich ab. Mangels Verhandlungsmasse k&ouml;nnen wir das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Koalition und Opposition wenig beeinflussen. Wir sind unseren W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern, aber auch den anderen Parteien, jedoch eine Antwort schuldig, wie wir uns zu den gemeinsamen Vorschl&auml;gen von SPD und Gr&uuml;nen verhalten.<\/p>\n<p><strong>Warum wir dem Fiskalvertrag nicht zustimmen k&ouml;nnen<\/strong><\/p>\n<p>Der Fiskalvertrag sieht insbesondere vor, dass alle teilnehmenden Staaten eine Schuldenbremse einf&uuml;hren, m&ouml;glichst mit Verfassungsrang. Dies lehnen wir aus folgenden Gr&uuml;nden ab:<\/p>\n<ul>\n<li>Zum ersten sprechen &ouml;konomische Argumente gegen den Fiskalvertrag: Eine aktive Konjunkturpolitik wird k&uuml;nftig ebenso schwer m&ouml;glich sein, wie eine gestaltende Finanzpolitik, etwa zur Einleitung der sozial-&ouml;kologischen Wende.<\/li>\n<li>Zum zweiten ist der Fiskalvertrag ein Angriff auf die Demokratie, weil die nationalen Parlamente ihr Haushaltsrecht abtreten m&uuml;ssen, sofern sie gegen die &ouml;konomisch ungerechtfertigten Vorgaben des Fiskalpakts versto&szlig;en.<\/li>\n<li>Zum dritten lehnen wir den Fiskalvertrag aus sozialpolitischen Gr&uuml;nden ab: Das Prinzip der Staatenkonkurrenz wird dazu f&uuml;hren, dass Haushaltskonsolidierung nicht etwa &uuml;ber h&ouml;here Steuern auf Verm&ouml;gen oder Unternehmensgewinne erfolgen wird, sondern prim&auml;r &uuml;ber Ausgabenk&uuml;rzungen zu Lasten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;ngern staatlicher Leistungen.<\/li>\n<li>Der Fiskalvertrag ist eine Gefahr f&uuml;r den europ&auml;ischen Integrationsprozess. Er wird in vielen Staaten dazu f&uuml;hren, dass die EU nur noch mit Sozialabbau und Entdemokratisierung in Verbindung gebracht wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Angesichts dessen halten wir einen Kompromiss mit der Koalition nicht f&uuml;r vertretbar. Zudem haben die Forderungen von SPD und Gr&uuml;nen einige erhebliche Schw&auml;chen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/im-wortlaut\/fiskalvertrag-richtungsentscheidung-europa-nicht-faule-kompromisse-abkaufen-lassen\/\">Axel Troost<\/a><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Kemal Dervi&#351; &ndash; Sparsames Wachstum?<\/strong><br>\nAuf den Aufruf des neu gew&auml;hlten franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande nach einer st&auml;rker wachstumsorientierten Politik reagierte die deutsche Regierung mit der Aussage, es d&uuml;rfe keine &Auml;nderung an den Sparprogrammen der Eurozone geben. Vielmehr sollten wachstumsf&ouml;rdernde Ma&szlig;nahmen wie h&ouml;here Kreditvergabe durch die Europ&auml;ische Investitionsbank oder die Ausgabe gemeinsam garantierter Projektanleihen f&uuml;r bestimmte Investitionen zu diesen Programmen &ldquo;hinzugef&uuml;gt&rdquo; werden. [&hellip;]<br>\nOhne st&auml;rkere kurzfristige Unterst&uuml;tzung der effektiven Nachfrage k&ouml;nnten viele Krisenl&auml;nder in eine Abw&auml;rtsspirale von Ausgabenk&uuml;rzungen, Produktionsr&uuml;ckgang, h&ouml;herer Arbeitslosigkeit und noch gr&ouml;&szlig;erer Defizite geraten, was zu h&ouml;heren Ausgaben f&uuml;r Sicherheitsma&szlig;nahmen und weniger Steuereinnahmen f&uuml;hren w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nManche grunds&auml;tzlich zahlungsf&auml;hige und starke Volkswirtschaften wie Spanien aber wurden durch mangelhafte und manchmal kontraproduktive Ma&szlig;nahmen sowie Panik und &Uuml;berreaktion an den Finanzm&auml;rkten an den Rand des Abgrunds gebracht, und mit ihnen die gesamte Eurozone. Wenn die Regierung sich zur Finanzierung Geld zu mehr als 6% Zinsen leihen muss, machen auch hervorragende &ouml;ffentliche Investitionsprojekte oder die Refinanzierung von Banken keinen Sinn. [&hellip;]<br>\nDie Produktionskapazit&auml;t S&uuml;deuropas wurde nicht durch ein katastrophales Erdbeben oder einen Tsunami zerst&ouml;rt. Das Ungl&uuml;ck, dessen Zeuge wir sind und das jetzt die ganze Welt betrifft, ist von Menschen verursacht und kann durch koordinierte politische Aktionen gestoppt und abgewendet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/austere-growth-\/german\">Project Syndicate<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eurozone: Spanien am Ende &ndash; Merkels Therapie auch<\/strong><br>\nDie Nerven liegen blank. Europa steuert unaufhaltsam auf eine politische, &ouml;konomische und soziale Trag&ouml;die zu. Nach zwei Jahren Krisentherapie &agrave; la Merkozy steht die Eurozone vor dem Kollaps. St&uuml;rzt Spanien in den Abgrund, droht sich eine Lawine zu l&ouml;sen, die &uuml;ber Italien die ganze Eurozone begraben k&ouml;nnte. Noch kann die Politik einlenken. Doch von Einsicht keine Spur.<br>\nZum Kern des Problems: Immer mehr Eurol&auml;nder bekommen am Markt entweder kein Geld oder k&ouml;nnen sich nicht zu volkswirtschaftlich hinnehmbaren Zinss&auml;tzen refinanzieren. Die Zinslast dr&uuml;ckt (siehe Abbildung), zudem droht eine Rezession, die den L&auml;n-dern die Basis f&uuml;r Steuereinnahmen entzieht. Zu Recht w&auml;chst das Misstrauen in die Handlungsf&auml;higkeit der Politik. Immer mehr Sparer l&ouml;sen ihre Einlagen bei den angeschlagenen Banken auf und versuchen, ihr letztes Hab und Gut zu retten. Da keine Bank der Welt mit eigenem Geld, sondern mit den Ersparnissen ihrer Kunden arbeitet, droht ihnen deshalb die Pleite. Denn weder die Kredite ihrer Schuldner noch ihre Anlagen lassen sich schnell fl&uuml;ssig machen. Auf solche pl&ouml;tzlichen Krisen ist keine Bank der Welt vorbereitet. Das ist leider das Schicksal der spanischen und griechischen Banken. Es kann sich in Italien oder Portugal wiederholen. Darum muss schnell gehandelt werden.<br>\nDoch die Krisentherapie Merkels kennt f&uuml;r alle Probleme nur eine L&ouml;sung: Sparen, Privatisieren sowie L&ouml;hne, Renten und Sozial-leistungen k&uuml;rzen. Zudem sollen sich Pleite-Staaten verschulden, um ihre Banken zu ret-ten. Und wenn es nicht klappt, m&uuml;ssen sie eben unter den Rettungsschirm.<br>\nDoch mit Spanien und m&ouml;glicherweise Italien wird der Rettungsfonds nicht nur an seine finanziellen Grenzen sto&szlig;en. Denn das Kri-senmanagement verfehlt &uuml;berall sein Ziel: die Verschuldung steigt trotz rigoroser Ausgabenk&uuml;rzungen. Die Rezession ver-ursacht Arbeitslosigkeit, der soziale Zusammenhalt schwindet. \n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120608_dgb.jpg\" alt=\"Eurozone: Spanien am Ende &ndash; Merkels Therapie auch\" title=\"Eurozone: Spanien am Ende &ndash; Merkels Therapie auch\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/21_2012_klartext_Spanien_am_Ende.pdf\">DGB klartext [PDF &ndash; 95 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Unber&uuml;hrbare Eliten&rdquo;<\/strong><br>\nDer Leiter der griechischen Steuerfahndungsbeh&ouml;rde schlie&szlig;t sich der umstrittenen Kritik der IWF-Chefin Lagarde &uuml;ber die Steuermoral seiner Landleute an. [&hellip;]<br>\nSteuerfahndungschef Lekkas r&uuml;gte, viele Ermittlungen scheiterten an mangelnder Kooperation griechischer Banken. Seine Beh&ouml;rde habe mehr als 5.000 F&auml;lle Antrag auf Konteneinsicht gestellt habe, doch nur in 214 F&auml;llen sei diese bisher gew&auml;hrt worden. In 500 F&auml;llen, die Politiker betr&auml;fen, warte die Steuerfahndung seit f&uuml;nf Monaten auf Auskunft.<br>\nDer Chef der Steuerfahndungsbeh&ouml;rde warnte zudem vor einer &bdquo;sozialen Explosion&ldquo;, wenn es nicht gelinge, die Spaltung der Gesellschaft in &bdquo;unber&uuml;hrbare Eliten und B&uuml;rger, die geschr&ouml;pft werden&ldquo; zu &uuml;berwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!94909\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke &ndash; T&ouml;richte Krisenmanager<\/strong><br>\nDie Kanzlerin hat alles drangesetzt, die Lasten der Euro-Rettung f&uuml;r ihr Volk niedrig zu halten &ndash; und ist in Gefahr, gerade damit am Ende das Gegenteil zu erreichen. Wahre Tragik.<br>\n&ldquo;Von Torheit kann man erst dort sprechen, wo uneinsichtig an einer Politik festgehalten wird, die nachweislich unwirksam ist oder direkt gegen die eigenen Ziele arbeitet. Es er&uuml;brigt sich fast, festzustellen, dass wir diesem Problem heutzutage auf Schritt und Tritt begegnen.&rdquo; Barbara Tuchman*<br>\nEuro-Drama, n&auml;chster Akt. An den Finanzm&auml;rkten wird nicht mehr nur &uuml;ber Staatspleiten spekuliert, sondern &uuml;ber den Bestand der W&auml;hrung &ndash; und die Frage ist, ob selbst Deutschland jetzt mitgerissen wird.<br>\nNur die Schuld der L&auml;nder, die nach zwei Jahren Austerit&auml;t und Depression verzweifeln? Oder doch der deutschen Kanzlerin, deren gut gemeinter Versuch, die Kosten f&uuml;r hiesige Steuerzahler klein zu halten, die Krise erst eskalieren lie&szlig;, wie Kritiker sagen? Dann droht sie jetzt das Gegenteil zu erreichen: dass es f&uuml;r die Deutschen am Ende umso teurer wird &ndash; ein Ph&auml;nomen, das die Historikerin Barbara Tuchman mal als Torheit der Regierenden beschrieb: dem eigenen Volk wider besseres Wissen und etliche Warnungen Schaden zuzuf&uuml;gen, so wie einst die US-Regierung im Vietnamkrieg. Dann w&auml;re es h&ouml;chste Zeit, dem Volk Bescheid zu sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-thomas-fricke-toerichte-krisenmanager\/70047582.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland: Das Gespenst einer Fabrik<\/strong><br>\nPiraiki-Patraiki war einmal das Flaggschiff der griechischen Textilindustrie. Doch schon fr&uuml;h wurde hier vor allem an der Geschichte des Verfalls gewebt. Heute sind die Geb&auml;ude ein Symbol der Deindustrialisierung und dienen als Notunterkunft f&uuml;r Migranten, die nach Westeuropa entkommen wollen. Nichts mehr erinnert an die Fabrik, aus der bei Schichtende einst Scharen junger Frauen mit Baumwollflocken im Haar str&ouml;mten und in den Stra&szlig;en und Gassen der umliegenden Siedlung verschwanden. Nichts mehr erinnert an die alten Zeiten, nichts au&szlig;er dem Plakat mit dem Streikaufruf, eine historische Reminiszenz an den Verfall einer Industrie. Die Ursachen f&uuml;r deren Niedergang waren dieselben, die mittlerweile auch den griechischen Staat an den Rand des Abgrunds gebracht haben. Wie dieser geriet auch die Piraiki-Patriaki nach kurzem Aufschwung in den Abw&auml;rtsstrudel einer Misswirtschaft, die in Verstaatlichung und Ausbeutung durch klientelistische Gruppen m&uuml;ndete und das unvermeidliche Ende bedeutete. Der Bankrott in Patras war der erste Dominostein in einem raschen Prozess der Deindustrialisierung, der den produktiven Sektor der griechischen Wirtschaft kastriert und zur Entstehung eines aufgebl&auml;hten Dienstleistungssektors gef&uuml;hrt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2012\/05\/11.mondeText.artikel,a0050.idx,13\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Auch wenn Misswirtschaft hier eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle gespielt haben sollte, darf nicht der Hinweis auf allgemeine Tendenzen der europ&auml;ischen Textilindustrie (inklusive Bekleidungsindustrie) fehlen. Die L&auml;nder an der europ&auml;ischen Peripherie  mit ihren traditionellen Exportprodukten stehen seit l&auml;ngeren sehr stark in Konkurrenz mit den Schwellenl&auml;ndern, vor allem mit Fernost. Mit dem Auslaufen des Welttextilabkommens und der weitgehenden Abschaffung der Einfuhrquoten f&uuml;r Textilien und Bekleidung Ende 2004 stieg der Konkurrenzdruck erheblich. Lohnsteigerungen ohne entsprechenden Produktivit&auml;tszuwachs taten ein &Uuml;briges. Die Besch&auml;ftigung in diesem Sektor war sowie so nicht zu retten, denn auch in Deutschland gingen seit 1980 rund 450.000 Arbeitspl&auml;tze verloren. Und hierzulande konnte durch verst&auml;rkten Kapitaleinsatz in der Produktion und die Spezialisierung z.B. auf technischen Textilien  sogar der  Exportanteil (Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz) erh&ouml;ht werden. So konnten die Ausfuhren von Textilien und Bekleidung nach China  sogar gesteigert werden. Dennoch  betragen die deutschen Textil- und Bekleidungsexporte im Vergleich zu den chinesischen Lieferungen nur ca. 3 % von dem, was aus China nach Deutschland importiert wird. Wenn Griechenland in diesem Sektor gelitten hat und immer noch leidet, so liegt das vor allem am mangelnden Kapitaleinsatz und der ausgeblieben Spezialisierung &ndash; also ein Beispiel f&uuml;r eine gescheiterte griechische bzw. europ&auml;ische Industriepolitik.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>B&ouml;rsensteuer ist das Papier nicht wert<\/strong><br>\nEs ist schon bemerkenswert, wie &uuml;berschw&auml;nglich Koalition und Opposition 22 d&uuml;rre Zeilen feiern. Von &ldquo;Durchbruch&rdquo; ist da etwa bei der FDP die Rede, die SPD bezeichnet es als &ldquo;wichtigen Schritt&rdquo;.<br>\nDie Finanztransaktionssteuer soll nun also kommen, so weit sind sich Regierung und Opposition endlich einig. Fragt sich nur noch: wann, wie, f&uuml;r wen (und f&uuml;r wen nicht) &ndash; und wie sch&auml;dliche Nebeneffekte vermieden werden. [&hellip;]<br>\nLetztendlich ist das Eckpunktepapier daher politische Lyrik. Klingt gut, bewirkt wenig. Au&szlig;er zwei Dingen: Die SPD kann im Gegenzug nun dem Fiskalpakt zustimmen. Und die Koalition hat ein Streitthema weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:abgabe-auf-finanzgeschaefte-boersensteuer-ist-das-papier-nicht-wert\/70047592.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bankenrettung ohne Steuergeld<\/strong><br>\nEU-Kommissar stellt neues Langzeit-Konzept als Schritt zu einer Bankenunion vor<br>\n&Uuml;berschattet von den akuten Problemen spanischer Kreditinstitute hat die EU-Kommission ein Konzept vorgelegt, das im Notfall auch die Abwicklung strauchelnder Banken vorsieht. [&hellip;]<br>\nEU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier hat am Mittwoch in Br&uuml;ssel einen Plan vorgestellt, wie finanziell angeschlagenen Banken in der EU k&uuml;nftig geholfen werden soll. Die Kernbotschaft f&uuml;r den europ&auml;ischen Steuerzahler lautet dabei: Banken werden sich k&uuml;nftig selbst retten &ndash; oder untergehen. Auf das Geld der B&uuml;rger sollen sie nicht mehr z&auml;hlen k&ouml;nnen.<br>\nBarnier betonte, dass es sich dabei um die Langzeitstrategie der EU als Antwort auf die im Jahr 2008 ausgebrochene Finanzkrise handelt. Die neuen Regeln k&ouml;nnten fr&uuml;hestens ab 2014 in Kraft treten. Als Sofortma&szlig;nahme, zum Beispiel zur Hilfe der stark angeschlagenen spanischen Banken, taugten sie nichts. &raquo;Geben Sie uns die Zeit, um die Vorschl&auml;ge auf demokratischem Weg verabschieden zu k&ouml;nnen&laquo;, sagte der Franzose. Den Pl&auml;nen m&uuml;ssen das EU-Parlament und der EU-Rat als Gremium der nationalen Regierungen in einem Gesetzgebungsprozess zustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/228954.bankenrettung-ohne-steuergeld.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Immer mehr junge Menschen gehen pleite<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland insgesamt sinkt, melden vor allem junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren immer h&auml;ufiger Insolvenz an. Auch bei Menschen ab 60 nimmt die &Uuml;berschuldung zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/schulden-privatinsolvenz-immer-mehr-junge-menschen-gehen-pleite,1472780,16326658.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wen wundert es, wenn man bedenkt, dass die Banken heutzutage Ratenkredite vor allem in jugendspezifischen Medien bewerben. &bdquo;Everything goes!&ldquo; und am Ende gewinnt immer die Bank.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zahl der Freiberufler erreicht Rekordstand<\/strong><br>\nSo viele Menschen wie noch nie arbeiten in Deutschland auf freiberuflicher Basis. Vor allem Anw&auml;lte, Steuerberater, &Auml;rzte und Architekten machen sich nach Angaben des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) h&auml;ufiger selbstst&auml;ndig. Am st&auml;rksten w&auml;chst die Zahl in den freien Heilberufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/arbeit-selbststaendigkeit-zahl-der-freiberufler-auf-rekordhoch,1472780,16324772.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.J.:<\/strong> Einige meiner Bekannten, die sich als Physiotherapeuten selbstst&auml;ndig gemacht haben, haben dieses aus der Not heraus gemacht. Da sie keinen Arbeitsplatz gefunden haben, haben sie sich selbstst&auml;ndig gemacht.  Viele von denen krebsen am Rande des Existenzminimums herum.<br>\nDazu kommen Gartenpfleger, Hausmeisterservice,  Journalisten, &hellip;.<br>\nDass ein gro&szlig;er Prozentsatz dieser Menschen sp&auml;ter nicht von der Rente leben kann, ist sicher. Und privat Pflegeversichern wird sich von denen auch kaum jemand.<br>\nAu&szlig;erdem stellt sich die Frage, wieso fehlen angeblich auf der einen Seite Facharbeiter w&auml;hrend auf der anderen Seite die Zahl der Freiberufler w&auml;chst? Gibt es unter den Freiberuflern so wenig Facharbeiter?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verspekuliert<\/strong><br>\nMit Essen spekuliert man nicht! Jetzt den Aufruf an Sch&auml;uble unterschreiben!<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CJ_AHrkmOBs&amp;feature=youtu.be\">WEED<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.weed-online.org\/themen\/finanzen\/nahrungsmittelspekulation\/index.html\">Nahrungsmittel-Spekulation<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Salafisten &ndash; Friedrich will Gewaltpredigern Sozialleistungen k&uuml;rzen<\/strong><br>\nBundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat sich daf&uuml;r ausgesprochen, salafistischen Gewaltpredigern Sozialleistungen zu k&uuml;rzen. Auf die Frage &ldquo;Sollte Gewaltpredigern &lsquo;Hartz IV&rsquo; gek&uuml;rzt werden?&rdquo; sagte er: &ldquo;Man sollte &uuml;ber alle Sanktionen nachdenken, die unser Sozialstaat hergibt. Ich halte es grunds&auml;tzlich f&uuml;r richtig, wenn staatliche Zusch&uuml;sse f&uuml;r solche Extremisten &uuml;berpr&uuml;ft werden&rdquo;, sagte Friedrichs der Welt. Eine Voraussetzung daf&uuml;r w&auml;re die konsequente strafrechtliche Verfolgung aller Gesetzesverst&ouml;&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/salafisten-friedrich-will-gewaltpredigern-sozialleistungen-kuerzen-1.1376880\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nun l&auml;sst der Sozialstaate aber keine Sanktionen gegen Menschen mit der falschen Religion zu. Das verbietet bereits das Grundgesetz ausdr&uuml;cklich. Aus gutem Grund, gab es in Deutschland doch schon einmal eine dunkle Periode, in der die Politik eine &bdquo;falsche Religion&ldquo; ausgemacht hatte. Friedrich ist ein geschichtsvergessener Stammtischpopulist, der im &bdquo;Nebenjob&ldquo; auch noch Verfassungsminister ist. Was f&uuml;r ein Hohn!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Israelische Siedlungspolitik: Legalisierter Rechtsbruch<\/strong><br>\nDer Urteilsspruch des Obersten Gerichtshofs in Jerusalem und die nun tats&auml;chlich bevorstehende R&auml;umung der f&uuml;nf H&auml;user im Ulpana-Viertel von Bet El sind ohne Beispiel. Die umstrittenen H&auml;user von Ulpana stehen auf privatem pal&auml;stinensischem Grund. Zum ersten Mal k&auml;mpfen sich Pal&auml;stinenser mit ihrem Grundst&uuml;cksanspruch durch die legalen Instanzen und erreichen, dass die Bulldozer einmal nicht arabische Bauten einrei&szlig;en, sondern H&auml;user, in denen Siedler leben. Doch kaum dass hunderte andere potenzielle Petition&auml;re Wind von der Sache bekommen, die auch Ausweg aus dem am eigenen K&ouml;rper erfahrenen Unrecht sein k&ouml;nnte, will die israelische Regierung auch diesen Weg verbauen. Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu versprach einen &ldquo;Mechanismus&rdquo;, k&uuml;nftige Klagen zu verhindern. Die israelische Legislative ist aufgerufen, die Enteignung von privatem Landbesitz rechtens zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2012%2F06%2F08%2Fa0205&amp;cHash=888841c88c\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schengen-Staaten d&uuml;rfen ihre Grenzen schlie&szlig;en<\/strong><br>\nEU-Staaten k&ouml;nnen k&uuml;nftig im Alleingang ihre Grenzen abschotten, ohne dass die Kommission in Br&uuml;ssel Einspruch erheben kann. Das ist der Kern eines Grundsatzbeschlusses zur Reform des Schengen-Abkommens, auf den sich die Innenminister der 27 EU-Staaten am Donnerstag bei ihrem Treffen in Luxemburg verst&auml;ndigten. Die EU-L&auml;nder beschlossen einen neuen Notfallmechanismus, nach dem sie f&uuml;r insgesamt bis zu zwei Jahre ihre Grenzen schlie&szlig;en k&ouml;nnen, wenn &bdquo;au&szlig;ergew&ouml;hnliche Umst&auml;nde das Funktionieren des (Schengen-)Raums insgesamt ohne interne Grenzkontrollen gef&auml;hrden&ldquo;. Normalerweise gibt es an den Grenzen der 26 Schengen-Staaten keine Passkontrollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/eu-schengen-staaten-duerfen-ihre-grenzen-schliessen\/6723506.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie sch&ouml;n, dass niemand wei&szlig;, dass ich Fremdenfeindlichkeit hei&szlig;. Denn der &ldquo;gef&uuml;hlte Ansturm entspricht jedoch nicht den Realit&auml;ten. 2011 sind nur 140.000 Menschen illegal in das Schengen-Gebiet eingereist, 147.000 wurden gleichzeitig ab- oder zur&uuml;ckgeschoben. Frontex funktioniert also schon jetzt, die t&ouml;dlichen Folgen inklusive&rdquo; schreibt Christian Jacob in der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2012%2F06%2F07%2Fa0080&amp;cHash=23c5c6fc59\">taz<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Menschenrechtslage in Polen<\/strong><br>\nIn Polen haben rassistische und fremdenfeindliche &Uuml;bergriffe zugenommen. Nur selten werden diese Vergehen strafrechtlich verfolgt. Amnesty International kritisiert au&szlig;erdem, dass die Untersuchungen zur Beteiligung Polens am CIA-Programm f&uuml;r au&szlig;erordentliche &Uuml;berstellungen und Geheimgef&auml;ngnisse noch immer sehr intransparent ablaufen und Opfer nicht ausreichend beteiligt werden. Amnesty International ist zudem besorgt dar&uuml;ber, dass Frauen in vielen F&auml;llen der Zugang zu legalen M&ouml;glichkeiten des Schwangerschaftsabbruchs verwehrt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.amnesty.de\/2012\/5\/23\/die-menschenrechtslage-polen?destination=startseite\">Amnesty International<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Menschenrechtslage in der Ukraine<\/strong><br>\nTrotz gro&szlig;er Fortschritte im Rechtssystem und beim Schutz der Menschenrechte sind in der Ukraine weiterhin systematische Menschenrechtsverletzungen weit verbreitet. Folter und andere Misshandlungen in Gef&auml;ngnissen und in Polizeigewahrsam sind an der Tagesordnung, ethnische Minderheiten und Fl&uuml;chtlinge sowie Asylsuchende werden h&auml;ufig diskriminiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.amnesty.de\/2012\/5\/23\/die-menschenrechtslage-der-ukraine?destination=startseite\">Amnesty International<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Facebook-Projekt der Schufa ist geplatzt<\/strong><br>\nStopp f&uuml;r das umstrittene Facebook-Projekt der Schufa: Das zust&auml;ndige Forschungsinstitut k&uuml;ndigte den Vertrag. Die Pl&auml;ne der Auskunftei, Internet-Daten zu nutzen, hatten gro&szlig;e Emp&ouml;rung ausgel&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article106445640\/Facebook-Projekt-der-Schufa-ist-geplatzt.html\">WELT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13471","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13471","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13471"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13471\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13473,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13471\/revisions\/13473"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13471"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13471"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13471"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}