{"id":134738,"date":"2025-06-20T11:00:42","date_gmt":"2025-06-20T09:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134738"},"modified":"2025-06-20T15:12:16","modified_gmt":"2025-06-20T13:12:16","slug":"drohnen-lohnen-wie-deutsche-start-ups-beim-ferngesteuerten-morden-absahnen-und-dabei-von-ethik-faseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134738","title":{"rendered":"Drohnen lohnen: Wie deutsche Start-ups beim ferngesteuerten Morden absahnen und dabei von Ethik faseln"},"content":{"rendered":"<p>Kampf- und &Uuml;berwachungsdrohnen sind der Verkaufsschlager der &bdquo;Zeitenwende&ldquo;. Beim Gesch&auml;ft mit dem Tod aus heiterem Himmel ist Deutschland mit drei Empork&ouml;mmlingen ganz vorne dabei. Sie sammeln Unsummen bei Investoren ein, die auf Mensch und Natur pfeifen, und verkaufen sich als Schutzpatron der guten Sache. Ihre Maxime: Leben, ja, aber nicht leben lassen. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7460\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-134738-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250620-Drohnen-lohnen-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250620-Drohnen-lohnen-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250620-Drohnen-lohnen-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250620-Drohnen-lohnen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=134738-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250620-Drohnen-lohnen-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250620-Drohnen-lohnen-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die Chefs von Helsing haben ihre Lektion in Orwell&lsquo;schem Neusprech gelernt. Sie verdienen sich eine goldene Nase am Krieg &ndash; dem aktuellen in der Ukraine und denen, die noch kommen werden. Auf der <a href=\"https:\/\/helsing.ai\/de\/company\">Webseite<\/a> des M&uuml;nchner Unternehmens sucht man Begriffe wie &bdquo;Waffen&ldquo;, &bdquo;Tod&ldquo; oder &bdquo;Zerst&ouml;rung&ldquo; gleichwohl vergebens. Stattdessen finden sich dort S&auml;tze wie dieser: &bdquo;Unser Ziel ist es, technologisch f&uuml;hrend zu sein, damit demokratische Gesellschaften souver&auml;ne Entscheidungen treffen und ihre ethischen Standards kontrollieren k&ouml;nnen.&ldquo; &Uuml;berhaupt ist von &bdquo;Ethik&ldquo; viel die Rede, von &bdquo;Ethikfokus&ldquo;, von &bdquo;Ethik-Workshops&ldquo; und davon, &bdquo;ethische &Uuml;berzeugungen in den Mittelpunkt der Entwicklung von Verteidigungstechnologie&ldquo; zu stellen. Und das alles &bdquo;zum Schutze unserer Demokratien&ldquo;.<\/p><p>Das ist Augenwischerei gr&ouml;&szlig;ten Kalibers. Helsing baut unter anderem die Kamikazedrohne HX-2, die inzwischen in gro&szlig;er Zahl auf dem ukrainischen Schlachtfeld zum Einsatz kommt und neuerdings bei der Bundeswehr erprobt wird. Beworben wird sie als &bdquo;Einwegdrohne&ldquo;, die &bdquo;Artillerie, gepanzerte und andere milit&auml;rische Ziele auf bis zu 100 Kilometer Reichweite&ldquo; bek&auml;mpfen k&ouml;nne. Dass sie auch verst&uuml;mmeln und t&ouml;ten kann, beh&auml;lt die PR-Abteilung lieber f&uuml;r sich. Versteht sich ja irgendwie von selbst. Zur Erf&uuml;llung ihrer &bdquo;Mission&ldquo; brauchen die M&uuml;nchner &bdquo;Menschen, die ihr Herz am rechten Fleck haben&ldquo;. Iwan, Michail, Dmitri und Sergei kommen nicht in Frage. Ihr Herz hat es beim Einschlag der HX-2 zerfetzt.<\/p><p><strong>Krieg macht die Musik<\/strong><\/p><p>Helsing ist Deutschlands Himmelsst&uuml;rmer auf dem Gebiet moderner Waffentechnologie. Wie es am Dienstag bekannt gab, hat das auf K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) spezialisierte Unternehmen weitere <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/tech\/daniel-ek-spotify-gruender-investiert-in-deutsches-ruestungs-start-up-helsing-a-7f9636e6-9a70-4e2e-a8b1-c391c21fecae\">600 Millionen Euro<\/a> bei einer Reihe potenter Geldgeber eingesammelt, angef&uuml;hrt von der Investmentgesellschaft Prima Materia des Spotify-Gr&uuml;nders Daniel Ek. Von Haus aus ist Spotify ein Streamingdienst f&uuml;r Musik. Heute gibt der Krieg den Ton an &ndash; und l&auml;sst die Herzen von Investoren h&ouml;herschlagen. Neben Prima Materia setzen unter anderem Lightspeed Ventures, Accel, Plural, General Catalyst und die schwedische SAAB AB auf das deutsche Start-up. SAAB, fr&uuml;her einmal ein Autobauer, ist heute einer der weltweit f&uuml;hrenden R&uuml;stungskonzerne und produziert den Kampfjet Gripen. Der soll demn&auml;chst mit einer KI-Anwendung aus M&uuml;nchen aufgepeppt werden.<\/p><p>Drohnen und KI sind der Renner auf den aktuellen und kommenden Kampfpl&auml;tzen der Welt. Sie verhei&szlig;en chirurgische Pr&auml;zision beim T&ouml;ten und Zerst&ouml;ren und null menschliche Verluste auf Seiten der Bediener der Waffensysteme. Damit sind sie bestens geeignet, Krieg als Mittel der Politik noch salonf&auml;higer zu machen. Dabei produzieren sie Leid im &Uuml;berfluss. Wie es hei&szlig;t, gehen 70 Prozent der Opfer des Ukraine-Kriegs auf das Konto von Drohnen. In einzelnen Schlachten seien es 80 Prozent. Und sie sind, anders als Panzer, eine Art Wegwerfartikel. Vergleichsweise g&uuml;nstig in der Produktion, d&uuml;rfen sie gerne kaputtgehen, zumal in der Version einer Kamikazedrohne. Das macht st&auml;ndigen Nachschub unabdingbar und speist den Fluss an Profiten. Und auf keinem anderen Gebiet der Milit&auml;rtechnik ist der Innovationsdruck so gro&szlig;. Das n&ouml;tigt die Besteller, in immer k&uuml;rzeren Abst&auml;nden den neuesten Schrei zu ordern.<\/p><p><strong>&bdquo;Wir sch&auml;tzen das Leben&ldquo;<\/strong><\/p><p>Mit der j&uuml;ngsten Geldspritze hat Helsing mittlerweile 1,34 Milliarden Euro an Fremdkapital aufgetrieben und wird mit einem Marktwert von knapp zw&ouml;lf Milliarden Euro bewertet. Zum Produktportfolio geh&ouml;rt neben der HX-2 die &bdquo;Recce\/Strike-Plattform&ldquo; Altra, ein softwarebasiertes Verbundsystem zur Zielidentifikation und -bek&auml;mpfung. Noch nicht ganz marktreif sind die KI Cirra zur elektronischen Kampff&uuml;hrung von Jagdfliegern sowie das System SG-1 + Lura, bei dem ein ganzer Drohnenschwarm zur Unterwasseraufkl&auml;rung von der Leine gelassen wird. Noch viel Gr&ouml;&szlig;eres schwebt Firmenmitbegr&uuml;nder Gundbert Scherf mit Blick auf die NATO-Ostflanke vor, n&auml;mlich ein m&auml;chtiger &bdquo;Drohnenwall&ldquo;, bestehend aus Zehntausenden Flugobjekten, unterst&uuml;tzt durch Satelliten und andere Aufkl&auml;rungssysteme.<\/p><p>Scherf war bis Ende 2016 Beauftragter f&uuml;r die strategische Steuerung nationaler und internationaler R&uuml;stungsaktivit&auml;ten der Bundeswehr im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) und davor sowie danach f&uuml;r die Unternehmensberatung McKinsey t&auml;tig. Ende M&auml;rz lie&szlig; er seinen Gedanken gegen&uuml;ber dem <em>Handelsblatt<\/em> (hinter Bezahlschranke) freien Lauf: Es sei ein &bdquo;bisschen paradox, aber gerade autonome Systeme sind f&uuml;r Demokratien gemacht&ldquo;, befand er. &bdquo;Wir sch&auml;tzen das Leben, wir leben auch alle gerne ein gutes Leben. Ich glaube nicht, dass unsere Demokratien einen Abnutzungskrieg, der viele Menschenleben kostet, f&uuml;hren k&ouml;nnen oder wollen.&ldquo; Deshalb: &bdquo;Asymmetrische Technologie gewinnt!&ldquo; &ndash; und vernichtet die Leben derer, die nicht ganz so daran h&auml;ngen? Das hat er nicht gesagt, daf&uuml;r das: Wie der Fall Ukraine zeige, m&uuml;ssten &bdquo;mit Masse neue Dilemmata&ldquo; erzeugt werden.<\/p><p><strong>Mordsspa&szlig; in der &bdquo;Resilienzfabrik&ldquo;<\/strong><\/p><p>F&uuml;r Masse sorgt nat&uuml;rlich Helsing. Am Rande der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz teilte das Unternehmen mit, f&uuml;r Kiew weitere 6.000 Kampfdrohnen zu bauen, zuz&uuml;glich der laufenden Lieferung von 4.000. Gefertigt werden die an einem geheimen Ort in S&uuml;ddeutschland, in einer sogenannten Resilienzfabrik (RF-1) mit einer Kapazit&auml;t von monatlich &bdquo;mehr als 1.000 HX-2&ldquo;. Resilienzfabriken seien &bdquo;neue hocheffiziente Produktionsanlagen, die eine souver&auml;ne Produktion in demokratischen Nationalstaaten sicherstellen&ldquo;, erf&auml;hrt man auf der Firmenseite. Man plane, derlei Standorte &bdquo;auf dem gesamten europ&auml;ischen Kontinent zu errichten, (&hellip;) unter Nutzung lokaler Lieferketten und Arbeitskr&auml;fte&ldquo;.<\/p><p>Solche Arbeitskr&auml;fte werden h&auml;nderingend gesucht. &bdquo;Schon jetzt herrscht erheblicher Personalmangel&ldquo;, zitierte das <em>Handelsblatt<\/em> eine &bdquo;R&uuml;stungsheadhunterin&ldquo;. Die Techniker Ben, Alina und Michi haben sich schnappen lassen, nicht durch Helsing, sondern die Konkurrenz von Quantum Systems. Das Start-up aus dem oberbayerischen Gilching gilt als <a href=\"https:\/\/www.startbase.de\/news\/quantum-systems-erhoeht-series-b-finanzierungsvolumen-auf-ueber-100-millionen-euro\/\">&bdquo;Europas Innovator in der Drohnenbranche&ldquo;<\/a> und produziert inzwischen eigens auf ukrainischem Boden. Sein Verkaufsschlager ist die &Uuml;berwachungsdrohne Vector zum St&uuml;ckpreis von gesch&auml;tzt 100.000 Euro. Die <em>WirtschaftsWoche (WiWo)<\/em> hat der boomenden Branche vor vier Wochen eine ganze Titelstory gewidmet. Im Jubelbeitrag &bdquo;Aufstieg der Drohnen&ldquo; (hinter Bezahlschranke) tauchen auch Ben, Alina und Michel auf, die als l&auml;ssige Drei&szlig;iger mit &bdquo;Sportkappen, Kopfh&ouml;rer&ldquo; und &bdquo;stets eine Flasche Paulaner-Spezi in Griffweite&ldquo; eine Vector zusammenschrauben.<\/p><p><strong>Bum Bum Boris<\/strong><\/p><p>&bdquo;Bis zu 500 unserer Systeme sind in der Ukraine jeden Tag aktiv&ldquo;, gibt Quantum-Co-Chef Sven Kruck zum Besten. Von 2022 auf 2024 habe sich der Umsatz auf 125 Millionen Euro verdreifacht, 2026 solle eine halbe Milliarde Euro erreicht sein. Sogar Industrieschlachtschiffe wie Airbus und Hensoldt haben angebissen und bei der j&uuml;ngsten Finanzierungsrunde im Mai Anteile erworben. Taxiert wird das Unternehmen auf &uuml;ber eine Milliarde Dollar. &bdquo;Die F&auml;higkeit, konventionelle Waffensysteme mit unbemannten Systemen zu vernetzen&ldquo;, schaffe Synergien, &bdquo;bei denen die Vorteile beider Welten (&hellip;) zur Geltung kommen&ldquo;, wird Rheinmetall-Vorstandsboss Armin Papperger zitiert. &bdquo;Und Deutschland marschiert vorneweg in diesem Wachstumsmarkt&ldquo;, freuen sich die WiWo-Schreiber. M&ouml;glich mache das alles die &bdquo;deutsche Spendierfreude&ldquo; beim Hochr&uuml;sten, wie man im Artikel liest. So erw&auml;ge auch Frankreich, seinen Milit&auml;rhaushalt auf f&uuml;nf Prozent des Bruttoinlandsprodukts hochzufahren. Dazu k&auml;men noch bis zu 800 Milliarden Euro, die Br&uuml;ssel &uuml;ber die EU-Streitkr&auml;fte und ihre Lieferanten aussch&uuml;tten wolle.<\/p><p>Es ist gar nicht lange her, da bockte die SPD noch st&ouml;rrisch, als es um die Bewaffnung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen ging. Heute kann der &bdquo;sozialdemokratische&ldquo; Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius gar nicht genug davon bekommen. In einem ersten Schritt sollen zun&auml;chst <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundeswehr-kamikaze-drohnen-kriegsfuehrung-li.3230750\">&bdquo;kleinere St&uuml;ckzahlen solcher Angriffsdrohnen von mehreren Herstellern&ldquo;<\/a> zu Testzwecken angeschafft werden, hielt Anfang April die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung (SZ)<\/em> fest. Bis Jahresende soll die Entscheidung fallen, welche &ndash; ein oder zwei &ndash; Systeme man in gro&szlig;em Stil besorgen wolle. Der Gewinner solle &bdquo;vierstellige oder h&ouml;here St&uuml;ckzahlen&ldquo; liefern.<\/p><p><strong>Allianzen zum Abgew&ouml;hnen<\/strong><\/p><p>Im Rennen sind laut <em>WiWo<\/em> Helsing und Stark Defence. Das ist das j&uuml;ngste Pferd im Stall der deutschen &bdquo;Hoffnungstr&auml;ger&ldquo; mit Filialen in Berlin, M&uuml;nchen und Kiew, von dem geraunt wird, es sei <a href=\"https:\/\/www.finanzen100.de\/finanznachrichten\/boerse\/raetselhafte-website-das-ist-deutschlands-geheimstes-ruestungs-startup-mit-schatten-investor-peter-thiel_H1739799958_260763562_6a6b0667-f910-4f3b-bd87-f1f998fa1bae\/\">&bdquo;Deutschlands geheimstes R&uuml;stungsstartup&ldquo;<\/a>. Dabei sollen auch die Macher von Quantum Systems mitmischen, weil dessen Gesellschafter wie Bayern Kapital und Projekt A nicht in Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;ter investieren d&uuml;rften, sondern lediglich in &bdquo;zivile&ldquo;, also allenfalls Aufkl&auml;rungsdrohnen. Die Stark-Drohne Virtus kann dagegen richtig ballern, ist seit April auf dem Markt und bereits &ndash; was auch sonst &ndash; &bdquo;probeweise&ldquo; in der Ukraine am Start. Sie hat eine Reichweite von 100 Kilometern und einen f&uuml;nf Kilogramm schweren Gefechtskopf. &bdquo;Wir boxen damit in der schwersten Gewichtsklasse&ldquo;, sagte Technikchef Johannes Schaback dieser Tage dem <em>Handelsblatt<\/em> (hinter Bezahlschranke).<\/p><p>Das betrifft wohl auch die Hinterm&auml;nner. Zu den G&ouml;nnern von Stark Defence geh&ouml;rt einem Bericht des <em>Manager Magazins<\/em> (hinter Bezahlschranke) zufolge Schatteninvestor Peter Thiel, ein bekennender Antidemokrat und Libert&auml;rer vom Schlage Elon Musk. Er ist Mitbegr&uuml;nder von Paypal, Geldgeber von Facebook sowie Palantir, einer gro&szlig;en Nummer im Gesch&auml;ft mit &Uuml;berwachungssoftware. Er gilt au&szlig;erdem als einer der einflussreichsten Einfl&uuml;sterer von US-Pr&auml;sident Donald Trump und z&auml;hlt wahrscheinlich zu den Sponsoren der pomp&ouml;sen Milit&auml;rparade am vergangenen Samstag in Washington. Sein Investment bei Stark Defence soll er &uuml;ber Moritz D&ouml;pfner angebahnt haben, seinen fr&uuml;heren Chief of Staff und Sohn des Springer-Chefs Matthias D&ouml;pfner.<\/p><p>Das alles deutet auf ziemlich unappetitliche Allianzen hin. Aber ganz egal, denn die &bdquo;Mission&ldquo; ist und bleibt edel. Ein Blick auf die Firmenwebseite verr&auml;t: &bdquo;Stark wurde mit dem Ziel gegr&uuml;ndet, unsere demokratischen Werte zu verteidigen.&ldquo; So, wie &uuml;berhaupt alle Profiteure der &bdquo;Zeitenwende&ldquo; nur das Beste im Schilde f&uuml;hren. Helsings Hauptprodukt ist dabei laut Technikchef Niklas K&ouml;hler &bdquo;die Intelligenz, die auf der Drohne sitzt&ldquo;. Dabei bleibe allerdings nach dem Konzept &bdquo;human in the loop&ldquo; stets ein Mensch eingebunden. So viel Humanismus muss sein &ndash; beim T&ouml;ten.<\/p><p><small>Titelbild: Titelbild: Fanta Media\/shutterstock<\/small><br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/4677083860e241cfacfafd678b61583b\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kampf- und &Uuml;berwachungsdrohnen sind der Verkaufsschlager der &bdquo;Zeitenwende&ldquo;. Beim Gesch&auml;ft mit dem Tod aus heiterem Himmel ist Deutschland mit drei Empork&ouml;mmlingen ganz vorne dabei. Sie sammeln Unsummen bei Investoren ein, die auf Mensch und Natur pfeifen, und verkaufen sich als Schutzpatron der guten Sache. Ihre Maxime: Leben, ja, aber nicht leben lassen. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser<\/em><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134738\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":134739,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,172,123],"tags":[813,2052,1805,3378,2104,1554,1367,906],"class_list":["post-134738","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-aufruestung","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-drohnen","tag-investitionen","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-konventionelle-waffen","tag-kriegsopfer","tag-orwell-2-0","tag-ruestungsausgaben","tag-ruestungsindustrie"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/250620_rw.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134738","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=134738"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134738\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":134805,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/134738\/revisions\/134805"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/134739"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=134738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=134738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=134738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}