{"id":13491,"date":"2012-06-12T09:01:24","date_gmt":"2012-06-12T07:01:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491"},"modified":"2012-06-12T09:01:24","modified_gmt":"2012-06-12T07:01:24","slug":"hinweise-des-tages-1651","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h01\">Halbe-halbe mit dem Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h02\">Studie zu privaten Krankenversicherern &ndash; Die Legende von den billigen Kassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h03\">Heiner Flassbeck &ndash; Reden wir nicht mehr &uuml;ber Rettungsschirme!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h04\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h05\">Oskar Lafontaine &ndash; &laquo;Ich bin ein strikter Gegner des Schuldensozialismus&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h06\">Der Fiskalpakt oder die Dr. Eisenbart-Kur als Verfassungsauftrag?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h07\">Joseph Stiglitz &ndash; Amerikas hoher Preis der Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h08\">Wir leiden unter der Welt &ndash; was scheren uns da die Details?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h09\">OECD h&auml;lt Rente mit 67 f&uuml;r zu fr&uuml;h<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h10\">Bei Europas Versicherern br&ouml;ckelt das Kapital<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h11\">Neue Erkenntnisse zu Get&ouml;teten von Hula<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491#h12\">Kurzsichtige SPD<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13491&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Halbe-halbe mit dem Staat<\/strong><br>\nGro&szlig;verdiener sollen teilen: &Ouml;konomen fordern h&ouml;here Steuern auf Einkommen, Verm&ouml;gen und Erbschaften der extrem Reichen. Das soll die &ouml;ffentlichen Haushalte sanieren. Internationale &Ouml;konomen schlagen vor, die Steuern f&uuml;r reiche B&uuml;rger sp&uuml;rbar zu erh&ouml;hen.<br>\n&bdquo;In Deutschland sollte der Spitzensteuersatz in Richtung 49 Prozent steigen&ldquo;, sagte &Ouml;konom Stefan Bach vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Beim Kongress des Instituts &uuml;ber &bdquo;H&ouml;here Reichensteuern&ldquo; am Montag in Berlin nannte Bach auch eine Zahl f&uuml;r die zu erwartenden Mehreinnahmen: 15 Milliarden Euro pro Jahr st&uuml;nden den deutschen Finanzministern dann zus&auml;tzlich zur Verf&uuml;gung.<br>\nExperten des DIW, aus &Ouml;sterreich, Gro&szlig;britannien und anderen L&auml;ndern wollen gleich mehrere Steuerarten anheben: Die Abgabe auf sehr hohe Einkommen soll ebenso steigen wie die Belastung gro&szlig;er Verm&ouml;gen, umfangreichen Grundbesitzes und millionenschwerer Erbschaften. Als reich definieren die Forscher B&uuml;rger, die pro Person das Zehnfache des j&auml;hrlichen Durchschnitts einnehmen &ndash; also 350.000 Euro pro Jahr und mehr. [&hellip;]<br>\nDie Debatte &uuml;ber h&ouml;here Reichensteuern liegt international durchaus im Trend. So haben seit 2007 bereits mehrere Staaten ihre Spitzensteuers&auml;tze erh&ouml;ht, darunter Frankreich, Luxemburg, Italien, Spanien und Gro&szlig;britannien. Sie reagieren damit nicht nur auf die Finanz- und Schuldenkrise, sondern auch auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Seit den 1970er Jahren senkten die Regierungen vieler westlicher Industriestaaten die Belastung der wohlhabenden und reichen Bev&ouml;lkerungsgruppen fl&auml;chendeckend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!95141\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Diese Diskussion ist sehr wichtig! Bemerkenswert ist jedoch, dass laut Google-News lediglich vier(!) Nachrichtenseiten &uuml;ber den DIW-Kongress berichtet haben. In der deutschen &Ouml;ffentlichkeit und in den deutschen Medien findet die Debatte &uuml;ber eine h&ouml;here Besteuerung von Spitzeneinkommen und -verm&ouml;gen schlichtweg nicht statt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Ist Rot-Gr&uuml;n zu feige?<\/strong><br>\nRot-Gr&uuml;ne Politik w&uuml;rde an der Ungleichheit in Deutschland kaum etwas &auml;ndern, hat der Gr&uuml;ne Max L&ouml;ffler ausgerechnet. Er fordert einen Spitzensteuersatz von 65 Prozent.<br>\nWenn ab 2013 Rot-Gr&uuml;n regiert, geht es im Land viel gerechter zu, weil Reiche mehr Lasten tragen m&uuml;ssen. Das versprechen jedenfalls Spitzenleute von SPD und Gr&uuml;nen. Beide Parteien wollen nach der Wahl den Spitzensteuersatz auf 49 Prozent erh&ouml;hen, sie propagieren den Mindestlohn und wollen die Kranken- in eine B&uuml;rgerversicherung umbauen.<br>\nDoch bei genauerem Hinsehen tut all dies den Reichen kaum weh. Der Gr&uuml;ne Max L&ouml;ffler geh&ouml;rt dem linken Fl&uuml;gel an und sitzt im Parteirat, einem wichtigen F&uuml;hrungsgremium der Gr&uuml;nen. Er hat die Ank&uuml;ndigungen von Rot-Gr&uuml;n analysiert. Und sagt: &bdquo;Unsere Vorschl&auml;ge bedienen nur das linke Bauchgef&uuml;hl. Sie &auml;ndern aber in der Realit&auml;t so gut wie nichts an der Verteilungssituation in Deutschland.&ldquo; In einer Analyse legt er den Gini-Koeffizienten an Lieblingsthemen der Linken an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!95149\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Studie zu privaten Krankenversicherern &ndash; Die Legende von den billigen Kassen<\/strong><br>\nWer meint, ein Schn&auml;ppchen machen zu m&uuml;ssen, ist selbst schuld: Denn die private Krankenversicherung deckt h&auml;ufig weniger Leistungen ab als gedacht. Doch einer Studie zufolge k&ouml;nnen oft selbst die teuren Privaten mit den gesetzlichen Kassen nicht mithalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/studie-zu-privaten-krankenversicherern-die-legende-von-den-billigen-kassen-1.1379754\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Ein hochinteressanter Kommentar zu einem brisanten Thema. Die Chefs in den Glaspal&auml;sten der privaten Krankenversicherungen werden vermutlich nicht begeistert auf die Ergebnisse der Studie reagieren, wird hier doch das neoliberale Dogma &ldquo;Privat ist immer besser als der Staat&rdquo; deutlich in Frage gestellt. Allerdings darf bezweifelt werden, ob diese Studie auch zu einem Umdenken bei unseren Politikern f&uuml;hrt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck &ndash; Reden wir nicht mehr &uuml;ber Rettungsschirme!<\/strong><br>\nIn diesen Tagen kann man in Euroland wieder beobachten, dass Politiker selbst in Zeiten h&ouml;chster Gefahr die seltsame Neigung haben, scharf am eigentlichen Thema vorbeizureden. In der Debatte um den Euro ist das allerdings extrem gef&auml;hrlich, weil der Patient, die europ&auml;&shy;ische W&auml;hrung, mittlerweile ein kritisches Stadium erreicht hat und dringend der richtigen Therapie bedarf, um wieder gesunden zu k&ouml;nnen.<br>\nRedeten die Politiker aber vor dem Auftauchen des neuen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten vor allem &uuml;ber Rettungsschirme und Sparmassnahmen, haben sie nun das Thema gewechselt und debattieren mit aller Heftigkeit die von Fran&ccedil;ois Hollande ins Spiel gebrachten Eurobonds und Wachstum. Sie tun das aber immer noch mit dem gleichen falschen Fokus wie vorher. Weil sich die Diagnose der Krankheit in den Augen der meisten EU-Politiker nicht ge&auml;ndert hat, f&uuml;hren sie mit tatkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung vieler Medien &uuml;ber Eurobonds und Wachstum eine ebenso sinnlose Diskussion wie bei den Rettungsschirmen und der Austerit&auml;t vorher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tageswoche.ch\/+aygsj\">Tageswoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stiglitz kritisiert Spanien-Hilfen als Voodoo-&Ouml;konomie<\/strong><br>\nEuropas B&ouml;rsen reagieren mit Kursspr&uuml;ngen auf die Hilfsgelder f&uuml;r Spaniens Bankensektor. Nur einer hat was zu meckern: Nobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz. Statt mit Milliarden um sich zu werfen, solle Europa endlich das zugrundeliegende Problem angehen. [&hellip;]<br>\nDer &Ouml;konom kritisiert das europ&auml;ische Hilfsprogramm f&uuml;r Spaniens Banken als &ldquo;Voodoo-&Ouml;konomie&rdquo;. &ldquo;Das System ist: Die spanische Regierung rettet die spanischen Banken, und die spanischen Banken retten die spanische Regierung&rdquo;, sagte Stiglitz der Nachrichtenagentur Reuters. Das k&ouml;nne nicht funktionieren. Stattdessen m&uuml;sse Europa die Schaffung eines gemeinsamen Bankensystems und einer Fiskalunion vorantreiben.<br>\n&ldquo;Man muss sich dem zugrundeliegenden Problem stellen, und das ist: das Wachstum zu f&ouml;rdern&rdquo;, sagte der fr&uuml;here Wirtschaftsberater des damaligen US-Pr&auml;sidenten Bill Clinton, der als scharfer Kritiker von Sparprogrammen gilt. &ldquo;Deutschland h&auml;lt daran fest, dass die St&auml;rkung durch Haushaltsdisziplin kommt, aber das ist ein komplett falsche Diagnose&rdquo;, warnte Stiglitz. Der Preis, den Deutschland f&uuml;r einen Zerfall des Euro zahlen m&uuml;sse, sei h&ouml;her als der Preis f&uuml;r die Rettung der Gemeinschaftsw&auml;hrung. Das Interview mit Stiglitz wurde bereits am Freitag gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-stiglitz-kritisiert-spanien-hilfen-als-voodoo-oekonomie\/70048859.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Estlands Pr&auml;sident schimpft auf Twitter &uuml;ber Nobelpreistr&auml;ger Krugman<\/strong><br>\nMit einem Wutausbruch im Internet-Kurznachrichtendienst Twitter hat der estnische Pr&auml;sident Toomas Hendrik Ilves f&uuml;r Befremden gesorgt. Ilves hatte sich in Kommentaren &uuml;ber einen in der &ldquo;New York Times&rdquo; erschienenen Wirtschaftsartikel erregt, den der Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman verfasst hatte. [&hellip;]<br>\nDie estnische Zeitung &ldquo;Ohtuleht&rdquo; argw&ouml;hnte in ihrer Freitagsausgabe, ob der Staatschef beim Verfassen der Nachrichten wom&ouml;glich betrunken gewesen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1338559009277\/Keine-Hacker-am-Werk-Estlands-Praesident-schimpft-auf-Twitter-ueber-Nobelpreistraeger-Krugman\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leseres J.O.:<\/strong> Hintergrund der Tiraden von Ilves ist ein kurzer Blog- Beitrag von Krugman unter dem Titel &ldquo;<a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2012\/06\/06\/estonian-rhapsdoy\/\">Estonian Rhapsody<\/a>&ldquo;. Darin stellt Krugman in einer Grafik lediglich Estlands reale BIP Zahlen im Zeitverlauf dar und vergleicht diese Fakten mit der in Estland von Regierungsseite &uuml;blichen Aufschwungs-Rhetorik, die dort normalerweise mit einer massiven Propaganda f&uuml;r die von Regierungsseite betriebene drastische Sparpolitik einher geht. Offenbar sind die Nerven von Estland neoliberaler Regierung z. Z. ziemlich angespannt, anders ist die drastische Reaktion auf nur wenige kurze S&auml;tze Krugmans kaum zu erkl&auml;ren. Ein deutscher Blogger, der seit Jahren kritisch aus Estland berichtet fasst das ganze mit den Worten &ldquo;Fakten schlagen Ideologie&rdquo; zusammen. Sein <a href=\"http:\/\/kloty.blogspot.de\/2012\/06\/toomas-vs-paul.html\">Blogpost zu dem Thema<\/a> enth&auml;lt auch die w&ouml;rtlichen &Auml;u&szlig;erungen von Ilves gegen&uuml;ber Krugman. <\/em><br>\n<em>Mich selbst erinnert dass ganze ein bischen an den wundervollen Rede &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12373\">Unsere sch&ouml;nen neuen Kleider<\/a>&rdquo; von Ingo Schulze, &uuml;ber die in den &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo; vor einiger Zeit berichtet wurde. Darin hatte Schulze Bezug auf Andersons M&auml;rchen vom nackten Kaiser und seinen neuen Kleidern genommen. Krugman zeigt mit seinem Blogbeitrag Estlands neoliberale Regierung nackt &ndash; und die reagiert drastisch und w&uuml;tend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Paul Krugman &ndash; Another Bank Bailout<\/strong><br>\nOh, wow &mdash; another bank bailout, this time in Spain. Who could have predicted that?<br>\nThe answer, of course, is everybody. In fact, the whole story is starting to feel like a comedy routine: yet again the economy slides, unemployment soars, banks get into trouble, governments rush to the rescue &mdash; but somehow it&rsquo;s only the banks that get rescued, not the unemployed. [&hellip;]<br>\nConsider, for example, what J&ouml;rg Asmussen, the German representative on the European Central Bank&rsquo;s executive board, just said in Latvia, which has become the poster child for supposedly successful austerity. (It used to be Ireland, but the Irish economy keeps refusing to recover). &ldquo;The key difference between, say, Latvia and Greece,&rdquo; Mr. Asmussen said, &ldquo;lies in the degree of national ownership of the adjustment program &mdash; not only by national policy-makers but also by the population itself.&rdquo;<br>\nCall it the Darth Vader approach to economic policy; Mr. Asmussen is in effect telling the Greeks, &ldquo;I find your lack of faith disturbing.&rdquo;<br>\nOh, and that Latvian success consists of one year of pretty good growth following a Depression-level economic decline over the previous three years. True, 5.5 percent growth is a lot better than nothing. But it&rsquo;s worth noting that America&rsquo;s economy grew almost twice that fast &mdash; 10.9 percent! &mdash; in 1934, as it rebounded from the worst of the Great Depression. Yet the Depression was far from over.<br>\nPut all of this together and you get a picture of a European policy elite always ready to spring into action to defend the banks, but otherwise completely unwilling to admit that its policies are failing the people the economy is supposed to serve.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2012\/06\/11\/opinion\/krugman-another-bank-bailout.html?_r=1&amp;partner=rssnyt&amp;emc=rss\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Moral Hazard &ndash; eine deutsche Obsession<\/strong><br>\n[&hellip;] Hier ist sie wieder, die Angst vor dem Moral Hazard, die ein Grundprinzip der deutschen Wirtschaftspolitik ist. Die Auflagen f&uuml;r Griechenland waren auch deshalb so streng und die Zinsen so hoch, weil die deutsche Bundesregierung Nachahmer f&uuml;rchtete. Besonders putzig ist das Argument, wenn man bedenkt, dass ja nicht Spanien die H&auml;nde nach dem Rettungsschirm ausstreckte, sondern von den Europ&auml;ern &ndash; auch den Deutschen &ndash; unter eben diesen Schirm gezwungen wurde. Genau wie vorher schon Portugal.<br>\nW&auml;hrend sich die deutschen Medien also mit langfristigen Anreizwirkungen und Moralfragen besch&auml;ftigen, geht die internationale Presse der vielleicht nicht ganz unwichtigen Frage nach, ob das Hilfspaket in der Lage ist, die engen Bande zwischen Staaten und Banken zu kappen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2012\/06\/10\/moral-hazard-eine-deutsche-obsession_4872\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechisches Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps<\/strong><br>\nDie Lage in den griechischen Krankenh&auml;usern wird wegen der Finanzkrise immer dramatischer. Die gr&ouml;&szlig;te Klinik in der n&ouml;rdlichen Hafenstadt Thessaloniki f&uuml;hrt seit Tagen keine kardiologischen Untersuchungen und Operationen mehr durch. Die Apothekerverb&auml;nde wandten sich in einem Brief an den Chef der EU-Task-Force f&uuml;r Griechenland, den deutschen Finanzexperten Horst Reichenbach, und baten dringend um Hilfe. Das Land brauche mindestens 1,5 Milliarden Euro f&uuml;r Medikamente und medizinisches Material.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1338559235545\/Menschenleben-in-Gefahr-Griechisches-Gesundheitssystem-steht-vor-dem-Kollaps\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><strong>Spanien ist am Ende, Merkels Therapie gescheitert<\/strong><br>\nNach zwei Jahren Krisentherapie steht die Eurozone vor dem Kollaps. Denn nun spitzt sich die Lage in Spanien und Italien zu &ndash; mit diesen beiden L&auml;ndern kommt der Rettungsfonds an seine finanziellen Grenzen. Nur ein Umbau des Fonds zur Bank kann noch helfen.<br>\nDie Nerven liegen blank. Europa steuert unaufhaltsam auf eine politische, &ouml;konomische und soziale Trag&ouml;die zu. Nach zwei Jahren Krisentherapie &agrave; la Merkozy steht die Eurozone vor dem Kollaps. St&uuml;rzt Spanien in den Abgrund, droht sich eine Lawine zu l&ouml;sen, die &uuml;ber Italien die ganze Eurozone begraben k&ouml;nnte. Noch kann die Politik einlenken. Doch von Einsicht keine Spur.<br>\nZum Kern des Problems: Immer mehr Eurol&auml;nder bekommen am Markt entweder kein Geld oder k&ouml;nnen sich nicht zu volkswirtschaftlich hinnehmbaren Zinss&auml;tzen refinanzieren. Die Zinslast dr&uuml;ckt, zudem droht eine Rezession, die den L&auml;ndern die Basis f&uuml;r Steuereinnahmen entzieht. Zu Recht w&auml;chst das Misstrauen in die Handlungsf&auml;higkeit der Politik. Immer mehr Sparer l&ouml;sen ihre Einlagen bei den angeschlagenen Banken auf und versuchen, ihr letztes Hab und Gut zu retten. Da keine Bank der Welt mit eigenem Geld, sondern mit den Ersparnissen ihrer Kunden arbeitet, droht ihnen deshalb die Pleite. Denn weder die Kredite ihrer Schuldner noch ihre Anlagen lassen sich schnell fl&uuml;ssig machen. Auf solche pl&ouml;tzlichen Krisen ist keine Bank der Welt vorbereitet. Das ist leider das Schicksal der spanischen und griechischen Banken. Es kann sich in Italien oder Portugal wiederholen. Darum muss schnell gehandelt werden.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/120612_317.jpg\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++58f84aee-b3ca-11e1-67be-00188b4dc422\">DGB klartext<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine &ndash; &laquo;Ich bin ein strikter Gegner des Schuldensozialismus&raquo;<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Partei- und Fraktionsvorsitzende der Linken, Oskar Lafontaine, ist letzte Woche zum Swiss Economic Forum in die Schweiz gereist. Er sieht als probates Mittel gegen die Schuldenkrise die drastische Besteuerung von Verm&ouml;gen und mehr Regulierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/ich-bin-ein-strikter-gegner-des-schuldensozialismus-1.17224166\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Fiskalpakt oder die Dr. Eisenbart-Kur als Verfassungsauftrag?<\/strong><br>\nDer geplante Fiskalpakt geht von einer falschen Ursachenanalyse und w&uuml;rde in seiner Krisenl&ouml;sungstrategie im Endeffekt zu einem drastischen Abbau des Sozialstaates und zur Perpetuierung der strukturellen Krisenursachen f&uuml;hren.<br>\nEntgegen den neoliberalen Erz&auml;hlungen ist die Schuldenkrise vieler EU-Staaten im &uuml;berwiegenden Fall nicht von einer un&uuml;berlegten mutwilligen Ausgabenerh&ouml;hungspolitik verursacht, sondern von den Einnahmeausf&auml;llen aus dem schweren Abschwung 2008\/2009 als Folge der Finanzmarktkrise sowie von den notwendigen staatlichen Konjunkturprogrammen und den Ma&szlig;nahmen zur Rettung des Geld- und Bankensystems.Die Schuldenquote am BIP der EU-Staaten kletterte seit 2008 von 66 auf &uuml;ber 85 %.Vor 2008 sanken in den EU-Krisenl&auml;ndern Irland, Spanien und Italien sowohl die Schulden- wie die Staatsquote. Hinzu kommen allerdings auch die negativen fiskalischen Konsequenzen aus dem strukturellen Steuersenkungswettlauf v.a. f&uuml;r Verm&ouml;gens-,Einkommens- und Unternehmenssteuern besonders der letzten 15 Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.forum-dl21.de\/blog\/index.php#volltext1\">Blog der DL21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Joseph Stiglitz &ndash; Amerikas hoher Preis der Ungleichheit<\/strong><br>\nIn den USA &ouml;ffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter. Das kann zu wirtschaftlicher Instabilit&auml;t f&uuml;hren &ndash; und untergr&auml;bt die Werte und die Identit&auml;t des Landes.<br>\n[&hellip;] Es gibt einen klaren Trend zur Konzentration von Einkommen und Verm&ouml;gen an der Spitze der Gesellschaft bei gleichzeitiger Aush&ouml;hlung der Mitte und zunehmender Armut unten. [&hellip;] Es w&auml;re alles vielleicht nicht so schlimm, wenn an der sogenannten Trickle-down-Theorie &ndash; der Vorstellung, dass, wenn man die ganz oben reicher macht, alle profitieren &ndash; zumindest ein Qu&auml;ntchen wahr w&auml;re. Doch den meisten Amerikanern geht es heute schlechter als 1997; ihre (inflationsbereinigten) Realeinkommen sind niedriger. Alle Fr&uuml;chte des Wirtschaftswachstums gehen an die Reichen. Dies sollte niemanden &uuml;berraschen, der mit den Ursachen der Ungleichheit vertraut ist. [&hellip;] Nat&uuml;rlich spielen die Marktkr&auml;fte ebenfalls eine Rolle, aber M&auml;rkte werden durch die Politik gestaltet; und in Amerika mit seinem quasikorrupten System der Wahlkampffinanzierung und seinen fliegenden Wechseln zwischen Regierung und Industrie wird die Politik durch das Geld bestimmt. [&hellip;]<br>\nAmerika zahlt einen hohen Preis daf&uuml;r, dass es sich weiter in die gegenteilige Richtung entwickelt. Ungleichheit f&uuml;hrt zu weniger Wachstum und Effizienz. Der Mangel an Chancen hat zur Folge, dass sein wertvollster Verm&ouml;genswert &ndash; die Menschen &ndash; nicht optimal genutzt wird. Viele am unteren Ende und in der Mittelschicht sch&ouml;pfen ihr Potenzial nicht aus, weil die Reichen, die kaum &ouml;ffentlicher Dienstleistungen bed&uuml;rfen, ihren politischen Einfluss nutzen, um die Steuern zu senken und die Staatsausgaben zur&uuml;ckzufahren. Die Folge sind zu geringe Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Technologie, was die Wachstumsmotoren hemmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:top-oekonomen-joseph-stiglitz-amerikas-hoher-preis-der-ungleichheit\/70048716.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wir leiden unter der Welt &ndash; was scheren uns da die Details?<\/strong><br>\nUnsere gesch&auml;tzten Kollegen vom Handelsblatt respektive ihr sendungsbewu&szlig;ter Chefredakteur fanden das sch&ouml;ne Cover vom Economist offenbar nicht so nett &ndash; und legen heute die n&auml;chste Ausgabe aus der Reihe &rdquo;Wir verteidigen unsere lieben deutschen Politiker und W&auml;hrungsh&uuml;ter&rdquo; nach. Das spiegelt per se schon ein merkw&uuml;rdiges Verst&auml;ndnis von kritischem Journalismus. Es verf&uuml;hrt im aktuellen deutschen Ambiente &ndash; Leitmotiv: alles Welt will uns b&ouml;ses &ndash; aber auch zu ziemlichem Unfug.Da wird unser Bundesbankpr&auml;sident mittlerweile standardweise mit dem Adjektiv &ldquo;standhaft&rdquo; gef&uuml;hrt &ndash; was ebenso vorauseilend wertend ist wie das ebenso m&ouml;gliche Adjektiv &ldquo;stur&rdquo;.  Da wird mal eben ein &ldquo;Sparen wie Merkel&rdquo; postuliert &ndash; obwohl unsere werte Kanzlerin in ihrer Amtszeit kein einziges gro&szlig;es Sparpaket gemacht hat, sondern im Gegenteil Konjunkturpakete, als Deutschland ebenfalls in der Rezession war. Und da wird mal schnell als &ldquo;Wahrheit&rdquo; deklariert, dass die Euro-Krisenl&auml;nder &ldquo;den Nachfrageeinbruch infolge der Finanzkrise 2008\/09 noch mit keynesianischen Konjunkturprogrammen bek&auml;mpft&rdquo; haben &ndash; was f&uuml;r ein groteskes Geplapper: von den Krisenl&auml;ndern hat kein einziges damals ein gro&szlig;es Konjunkturprogramm gemacht, das waren die Deutschen, siehe oben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/06\/11\/wir-leiden-unter-der-welt-was-scheren-und-da-fakten\/\">FTD Wirtschaftswunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>OECD h&auml;lt Rente mit 67 f&uuml;r zu fr&uuml;h<\/strong><br>\nMit 67 in die H&auml;ngematte? Besser noch nicht, urteilt die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das ist nicht der einzige unpopul&auml;re Rat an die Regierungen der Industriel&auml;nder<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/arbeit---soziales\/renten-bericht-oecd-haelt-rente-mit-67-fuer-zu-frueh,1473632,16347744.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Auch die neoliberal ausgerichtete OECD beteiligt sich an der schrittweisen Zerst&ouml;rung der gesetzlichen Altersvorsorge und stellt sich zudem in den Dienst der privaten Versicherungskonzerne: Private Zusatzversicherungen sollen nach Wunsch der OECD &ldquo;obligatorisch&rdquo; werden. Die NachDenkSeiten haben in den vergangenen Jahren in zahlreichen Beitr&auml;gen darauf hingewiesen, da&szlig; im Zusammenhang mit der sog. Demografiedebatte die Verteilungsthematik von neoliberaler Seite zu einer Demografiethematik (&ldquo;Generationengerechtigkeit&rdquo;) umdgedeutet wurde. Gerd Bosbach (Professor f&uuml;r Statistik, Mathematik und Empirik) schreibt in dem bereits im Jahre 2004 ver&ouml;ffentlichten Beitrag &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/gbosbach_demogr.pdf\">Demografische Entwicklung &ndash; kein Anlass zur Dramatik [PDF &ndash; 183 KB]<\/a>&ldquo;:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Soll mit dem &bdquo;Hammer&ldquo; Demografie von einem ganz anderen Schauplatz gesellschaftlicher Auseinandersetzungen abgelenkt werden? Will man die L&ouml;hne und Geh&auml;lter der Arbeitnehmer von der Teilhabe am Produktivit&auml;tsfortschritt langfristig abkoppeln? Dann w&auml;ren die Arbeitnehmer tats&auml;chlich nicht so leicht in der Lage, die Versorgung der Jungen und &Auml;lteren zu &uuml;bernehmen. Das h&auml;tte allerdings weniger mit den &bdquo;unausweichlichen&ldquo; Folgen des Alterungsprozesses zu tun, sondern w&auml;re eine bewu&szlig;te, politische Entscheidung in Fragen der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums!&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die OECD verf&uuml;gt auch hierzulande &uuml;ber eifrige Propagandisten zu Gunsten einer Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit. So fordert z.B. der Sachverst&auml;ndigenrat in dem von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Sondergutachten &ldquo;Herausforderungen des demografischen Wandels&rdquo; eine weitere Verl&auml;ngerung der <a href=\"http:\/\/de.finance.yahoo.com\/nachrichten\/Merkel-dankt-ddpnews-2977728867.html\">Lebensarbeitszeit in zwei Stufen auf 68 und 69 Jahre<\/a>.<\/em> <\/p>\n<p><em>Trotz der seit Jahren anhaltenden weltweiten Finanzmarktturbulenzen und dem weltweiten Zusammenbruch zahlreicher Pensionsfonds ist die OECD offenbar v&ouml;llig lernresistent und fordert, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Abschlu&szlig; privater Altersvorsorgevetr&auml;ge zu zwingen. Dies zeigt, da&szlig; das von Neoliberalen so gerne im Munde gef&uuml;hrte Gerede von der &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo; hohles Geschw&auml;tz ist. Zum Begriff &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo; hei&szlig;t es bei Wikipedia: &ldquo;Das Prinzip der Eigenverantwortung basiert auf dem liberalen Ideal eines m&uuml;ndigen, selbstbestimmten Menschen, wie er z. B. von John Stuart Mill als &bdquo;aktiver Staatsb&uuml;rger&ldquo; beschrieben wurde.&rdquo; Es bleibt das Geheimnis der OECD und all jener Neoliberalen, die einen Zwang zum Abschlu&szlig; von Altersvorsorgevertr&auml;gen bei den privatwirtschaftlichen Versicherungskonzernen fordern, wie dies mit den der &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo; angeblich innewohnenden Prinzipien &ldquo;M&uuml;ndigkeit&rdquo; und &ldquo;Selbstbestimmung&rdquo; vereinbar ist. Die eigentlichen Motive f&uuml;r diesen von Neoliberalen geforderten Versicherungszwang d&uuml;rften sowohl die finanzielle Entlastung der Unternehmen von gesetzlichen &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; (die Versicherungspr&auml;mien h&auml;tten die Arbeitnehmer alleine zu tragen) als auch die Profitsteigerungen bei den Versicherungskonzernen sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bei Europas Versicherern br&ouml;ckelt das Kapital<\/strong><br>\nDie anhaltenden Niedrigzinsen beginnen nach Erkenntnissen der Regulierer an den R&uuml;cklagen von Europas Versicherern zu nagen. Der positive Trend der vergangenen Jahre habe sich zuletzt in sein Gegenteil verkehrt, und das schlage sich sowohl in den Eigenmittelquoten als auch in den Gewinnen und teilweise sogar in den Pr&auml;mieneinnahmen nieder, schlug die Versicherungsaufsicht EIOPA am Montag in ihrem halbj&auml;hrlichen Finanzstabilit&auml;tsbericht Alarm. [&hellip;]<br>\nDie historisch niedrigen Zinsen auf sichere Anlagen machen der Frankfurter EU-Aufsicht Sorgen. &ldquo;Obwohl der Sektor mit diesen Herausforderungen noch f&uuml;r geraume Zeit zurechtzukommen scheint, wird die EIOPA die Lage weiterhin genau beobachten&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Wenn die Regierungen in Europa daran scheiterten, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen und dies die Konjunktur stark belaste, litten darunter kleinere, nationale Versicherer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1338559271301\/Aufsicht-Bei-Europas-Versicherern-broeckelt-das-Kapital\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Argumentation der EIOPA h&ouml;rt sich reichlich schr&auml;g an. Die Niedrigzinsen der AAA-Staaten sind ja gerade eben nicht durch deren unsolide Haushalte entstanden, sondern &ndash; ganz im Gegenteil &ndash; durch ihre relative Solidit&auml;t. Die Versicherer k&auml;men &uuml;brigens sehr schnell eine bedrohliche Bredouille, wenn die Staate tats&auml;chlich ihre Verschuldung radikal zur&uuml;ckfahren w&uuml;rden. Ohne Staatsschulden gibt es n&auml;mlich auch keine sicheren Anlagem&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Kundengelder. Auf die Idee, die Altersvorsorge ihrer Kunden vom Kurs der Facebook-Aktie abh&auml;ngig zu machen, kommen n&auml;mlich noch nicht einmal die marktfreundlichsten Vertreter der Branche.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neue Erkenntnisse zu Get&ouml;teten von Hula<\/strong><br>\nIn Syrien sind bei einem abermaligen Massaker nahe Hama mindestens 55 Menschen get&ouml;tet worden. UN-Beobachter, die den Tatort aufsuchen wollten, wurden beschossen. [&hellip;]<br>\nDas Massaker &auml;hnelt auf den ersten Blick dem von Hula, bei dem am 25. Mai 108 Menschen get&ouml;tet worden waren. Syrische Oppositionelle, die aus der Region kommen, konnten in den vergangenen Tagen aufgrund glaubw&uuml;rdiger Zeugenaussagen den wahrscheinlichen Tathergang in Hula rekonstruieren. Ihr Ergebnis widerspricht den Behauptungen der Rebellen, die die regimenahen Milizen Schabiha der Tat beschuldigt hatten. Sie sollen unter dem Schutz der syrischen Armee gehandelt haben. Da zuletzt Oppositionelle, die den Einsatz von Gewalt ablehnen, ermordet oder zumindest bedroht worden sind, wollen die Oppositionellen ihre Namen nicht genannt sehen. [&hellip;]<br>\nGet&ouml;tet worden seien nahezu ausschlie&szlig;lich Familien der alawitischen und schiitischen Minderheit Hulas, dessen Bev&ouml;lkerung zu mehr als neunzig Prozent Sunniten sind. So wurden mehrere Dutzend Mitglieder einer Familie abgeschlachtet, die in den vergangenen Jahren vom sunnitischen zum schiitischen Islam &uuml;bergetreten sei. Get&ouml;tet wurden ferner Mitglieder der alawitischen Familie Shomaliya und die Familie eines sunnitischen Parlamentsabgeordneten, weil dieser als Kollaborateur galt. Unmittelbar nach dem Massaker h&auml;tten die T&auml;ter ihre Opfer gefilmt, sie als sunnitische Opfer ausgegeben und die Videos &uuml;ber Internet verbreitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/neue-erkenntnisse-zu-getoeteten-von-hula-abermals-massaker-in-syrien-11776496.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kurzsichtige SPD<\/strong><br>\nDie SPD ist die &auml;lteste, seit dem 19. Jahrhundert durchgehend existierende politische Partei in Deutschland &ndash; historisch bezieht sie sich auf den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein, der durch Ferdinand Lassalle 1863 gegr&uuml;ndet wurde, und die von August Bebel und Wilhelm Liebknecht 1869 begr&uuml;ndete Sozialdemokratische Arbeiterpartei, die sich 1875 in Gotha vereinigten. Ihr Konzept war, als breite Partei der Einheit der Arbeiterklasse auf dem Wege von Wahlen zum Parlament und mit der Unterst&uuml;tzung der Gewerkschaften und vielerlei Organisationen und Vereine der Arbeiter immer st&auml;rker zu werden, um schlie&szlig;lich die Regierung zu &uuml;bernehmen, Politik im Interesse der Arbeiter zu machen und die Gesellschaft in Richtung Sozialismus zu ver&auml;ndern. Daran ist noch einmal zu erinnern, weil all die j&uuml;ngsten Invektiven von SPD-Politikern gegen die Linkspartei erst historisch gesehen verst&auml;ndlich sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2012\/06\/kurzsichtige-spd-12674.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13491","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13491","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13491"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13491\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13497,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13491\/revisions\/13497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13491"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13491"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13491"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}