{"id":135170,"date":"2025-06-28T14:00:48","date_gmt":"2025-06-28T12:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135170"},"modified":"2025-06-27T15:38:38","modified_gmt":"2025-06-27T13:38:38","slug":"multinationale-konzerne-wie-bayer-und-basf-gegen-ernaehrungssouveraenitaet-selbst-das-saatgut-stehlen-sie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135170","title":{"rendered":"Multinationale Konzerne wie Bayer und BASF gegen Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t: Selbst das Saatgut stehlen sie"},"content":{"rendered":"<p>Bei der Kontrolle des Saatguts wird eine der wichtigsten Schlachten f&uuml;r die Zukunft der Menschheit geschlagen: W&auml;hrend ein Viertel der Menschheit unter Ern&auml;hrungsunsicherheit leidet, spielt eine kleine Gruppe multinationaler Unternehmen eine nahezu hegemoniale Rolle in der Lebensmittelindustrie. Die transnationalen Unternehmen Syngenta Group aus der Schweiz, Bayer, BASF und KWS aus Deutschland, Corteva aus den USA und Limagrain aus Frankreich kontrollieren zwei Drittel des kommerziellen Saatguts weltweit und beschleunigen den Konzentrationsprozess weiter. Von <strong>Sergio Ferrari<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nIn weniger als drei Jahrzehnten ging dieses Monopol in der Saatgutindustrie Hand in Hand mit dem der gr&ouml;&szlig;ten Pestizidhersteller, die Tausende kleiner und mittlerer Saatgutunternehmen aufgekauft oder vom Markt verdr&auml;ngt haben. Parallel dazu sind seit Beginn dieses Jahrhunderts 75 Prozent der genetischen Vielfalt der Nutzpflanzen verschwunden.<\/p><p>Diese aussagekr&auml;ftigen Daten und &Uuml;berlegungen wurden k&uuml;rzlich von einer Reihe von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Netzwerken, die sich auf Ern&auml;hrungsthemen spezialisiert haben, in &bdquo;Semillas en Peligro. Las luchas mundiales por el control de la alimentaci&oacute;n&rdquo; (Saatgut in Gefahr. Der weltweite Kampf um die Kontrolle &uuml;ber die Ern&auml;hrung) ver&ouml;ffentlicht. Das Dokument wurde gemeinsam von der Schweizer NGO Swissaid, der Allianz f&uuml;r Ern&auml;hrungssouver&auml;nit&auml;t in Afrika, der Vereinigung f&uuml;r Pflanzenverbesserung zum Wohle der Gesellschaft, den Regionalinitiativen S&uuml;dostasiens f&uuml;r die St&auml;rkung der Gemeinschaften und der Rosa-Luxemburg-Stiftung herausgegeben. Es&nbsp;<a href=\"https:\/\/swissaid.kinsta.cloud\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/SemencesEnPeril_FRZ_web2-final.pdf\">erschien auf Franz&ouml;sisch<\/a> unter dem Titel &bdquo;Semences en p&eacute;ril. Les luttes mondiales pour le contr&ocirc;le de l&rsquo;alimentation&rdquo;.<\/p><p>Pflanzen machen mehr als 80 Prozent der menschlichen Ern&auml;hrung aus. Deshalb ist die monopolistische Kontrolle &uuml;ber Saatgut von so gro&szlig;er Bedeutung. Die Ern&auml;hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gibt an, dass bis heute 250.000 Arten h&ouml;herer Pflanzen identifiziert und beschrieben wurden, von denen 30.000 essbar sind. Und 30 davon sind die wichtigsten Nutzpflanzen, die die Menschheit ern&auml;hren. F&uuml;nf Getreidesorten (Reis, Weizen, Mais, Hirse und Sorghum) liefern 60 Prozent der Kalorien der Weltbev&ouml;lkerung. Bis 2050, wenn die Weltbev&ouml;lkerung voraussichtlich neun Milliarden Menschen &uuml;berschreiten wird, m&uuml;sste eine Steigerung der Nahrungsmittelproduktion um 60 Prozent erreicht werden, um den Grundbedarf zu decken. Daher wird bei der Kontrolle des Saatguts nicht nur eine der wichtigsten Schlachten der Gegenwart, sondern auch der Zukunft der Menschheit geschlagen.<\/p><p><strong>Nichts l&auml;uft gut<\/strong><\/p><p>Die Kontrolle dieser sechs multinationalen Konzerne &uuml;ber zwei Drittel des kommerziellen Saatguts ist ein deutliches Zeichen f&uuml;r das Scheitern des internationalen Ern&auml;hrungssystems, hei&szlig;t es in &bdquo;Semillas en peligro&rdquo;. Gleichzeitig nimmt die weltweite Artenvielfalt rapide ab, und die am st&auml;rksten gef&auml;hrdeten und marginalisierten Bev&ouml;lkerungsgruppen &ndash; insbesondere Landarbeiter und Kleinbauern &ndash; tragen die Hauptlast der zunehmenden Auswirkungen der Umwelt- und Wirtschaftskrisen.<\/p><p>Saatgut ist die zentrale S&auml;ule aller Ern&auml;hrungssysteme, da es die genetischen Informationen enth&auml;lt, die die Eigenschaften und den Ertrag von Nutzpflanzen bestimmen. Andererseits ist die Vielfalt der verf&uuml;gbaren Sorten das Ergebnis der kollektiven Anstrengung der Landwirte, die sie seit Jahrtausenden von Generation zu Generation weitergegeben haben. Mit anderen Worten: Seit mehr als 10.000 Jahren haben Bauern dieses reiche Erbe ausgesucht, ausgetauscht und bewahrt, das nun vom Aussterben bedroht ist.<\/p><p>Seit der rapiden Industrialisierung der Landwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die Saatgutauswahl zu einem lukrativen Gesch&auml;ft f&uuml;r spezialisierte Unternehmen entwickelt. In verschiedenen europ&auml;ischen L&auml;ndern und in Nordamerika wird diese T&auml;tigkeit durch Gesetze zum Schutz des geistigen Eigentums geregelt. Dieser Ansatz ist jedoch f&uuml;r viele L&auml;nder des S&uuml;dens, in denen bis zu 90 Prozent des Saatguts von den Landwirten selbst bewahrt wird, wenig geeignet. Paradoxerweise haben mehrere L&auml;nder des S&uuml;dens trotz dieser Realit&auml;t &auml;hnliche oder sogar strengere Vorschriften f&uuml;r Saatgut erlassen als die L&auml;nder des Nordens, um transnationalen Unternehmen zu gefallen.<\/p><p>Gro&szlig;e multinationale Konzerne versuchen, ihre Macht &uuml;ber die Produktion und Vermarktung von Saatgut und Lebensmitteln zu verst&auml;rken, indem sie die komplexe Gesetzgebung zum geistigen Eigentum zu ihrem Vorteil nutzen. Wie Swissaid und die anderen Mitherausgeber von &bdquo;Semillas en Peligro&rdquo; immer wieder betonen, werden diese Gesetze auch in internationale Handelsabkommen aufgenommen. Dies erm&ouml;glicht es den multinationalen Konzernen, zu kontrollieren, welche Saatgutarten vermarktet werden und letztlich welche Kulturen angebaut werden.<\/p><p>Diese ausgepr&auml;gte Abh&auml;ngigkeit der lokalen Landwirte von multinationalen Saatgutkonzernen schr&auml;nkt ihre Autonomie und ihre Entscheidungsfreiheit in Bezug auf landwirtschaftliche Praktiken ein. Infolgedessen werden ihre Rechte auf Nahrung beschnitten und ihre Bem&uuml;hungen zur Beseitigung des Hungers in ihren eigenen Gemeinschaften und L&auml;ndern erheblich eingeschr&auml;nkt. Andererseits verst&auml;rkt diese Abh&auml;ngigkeit die Entwicklung von Monokulturen, die im Wesentlichen auf den Export ausgerichtet sind und verheerende Folgen f&uuml;r die biologische Vielfalt haben. Diese ist durch den massiven Einsatz chemischer D&uuml;ngemittel, die Verwendung von Hybridsaatgut und den Einsatz genetisch ver&auml;nderter Organismen bedroht.<\/p><p><strong>Innovative Ideen<\/strong><\/p><p>Um die Ern&auml;hrungssysteme zu transformieren, ist laut den Mitherausgeberinnen von &bdquo;Semillas en peligro&rdquo; eine neue Sichtweise auf Samen und den Umgang mit ihnen unerl&auml;sslich. Sie greifen die &Uuml;berlegungen von Michael Fakhri, Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen f&uuml;r das Recht auf Nahrung, auf. Fakhri erkl&auml;rte, dass &bdquo;die [eigenen] Saatgutsysteme der Landwirte es ihnen erm&ouml;glichen, Nahrungsmittel anzubauen, die auf Ver&auml;nderungen reagieren und sich an sie anpassen, sodass die Gemeinschaften st&auml;rker und die Ern&auml;hrungssysteme widerstandsf&auml;higer werden&rdquo;.<\/p><p>Obwohl gro&szlig;e multinationale Konzerne die Agrar- und Lebensmittelkette mittels Technologie, Gesetzgebung und Marktkontrolle dominieren, gibt es Mittel und Wege, sich ihnen entgegenzustellen, betonen die gro&szlig;en sozialen Bewegungen auf dem Land. Als m&ouml;gliche Kontrollmechanismen nennen sie die St&auml;rkung und Durchsetzung von Kartellgesetzen und die Ablehnung von Gesetzen zum Schutz des geistigen Eigentums und von Handelsabkommen.<\/p><p>Diese sozialen Bewegungen in l&auml;ndlichen Gebieten erinnern daran, dass dieses Saatgutsystem die Zustimmung der Welthandelsorganisation, der Weltbank und des Internationalen W&auml;hrungsfonds genie&szlig;t und sich in Freihandelsabkommen und Mustergesetzen zum Schutz der Rechte derjenigen widerspiegelt, die Pflanzensorten kontrollieren, wie beispielsweise die UPOV (Internationaler Verband zum Schutz von Pflanzenz&uuml;chtungen). Dieses System erlaubt nur den Umlauf von &bdquo;patentiertem&rdquo; (oder propriet&auml;rem) Saatgut, das exklusive Rechte gew&auml;hrt, w&auml;hrend die Bewahrung, der Austausch, die Verwendung, die Weitergabe und der Verkauf von lokalem Saatgut unter Landwirten kriminalisiert werden.<\/p><p>Die Situation ist mittlerweile so weit gekommen, dass die B&auml;uerinnen und Bauern die Kontrolle &uuml;ber ihr einheimisches Saatgut&nbsp;<a href=\"https:\/\/nyeleni.org\/es\/category\/los-boletines-nyeleni-en-espanol\/boletin-num-38-semillas-campesinas-el-corazon-de-la-lucha-por-la-soberania-alimentaria-es\/\">verloren haben<\/a>, f&uuml;r die Verwendung und den Austausch ihres eigenen Saatguts bestraft werden und h&auml;ufig Kontrollen und sogar Beschlagnahmungen ihres Saatguts hinnehmen m&uuml;ssen.<\/p><p>Die sozialen Bewegungen im l&auml;ndlichen Raum und die sie unterst&uuml;tzenden Nichtregierungsorganisationen betrachten die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.eurovia.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/DECLARACION-FINAL-ESPANOL-COMPLETA.pdf\">Erkl&auml;rung der Vereinten Nationen<\/a> &uuml;ber die Rechte der Bauern und anderer Personen, die in l&auml;ndlichen Gebieten arbeiten (UNDROP), die 2018 von der UN-Generalversammlung verabschiedet wurde, als einen wichtigen Fortschritt. Diese Erkl&auml;rung verankert das Recht auf Saatgut und biologische Vielfalt und fordert die Staaten auf, Kleinbauern an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, die ihr Leben, ihr Land und ihre Lebensgrundlagen betreffen.&nbsp;<\/p><p>Die Publikation &bdquo;Semillas en peligro&rdquo; zeigt auch kreative Wege auf. Derzeit werden Hunderte traditioneller und neuer Sorten unter einer&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.opensourceseeds.org\/fr\/gossi\">Open-Source-Lizenz<\/a>&nbsp;(&auml;hnlich der f&uuml;r Software) ver&ouml;ffentlicht, um sie vor der Privatisierung und Einschr&auml;nkung ihrer Nutzung zu sch&uuml;tzen. Eine globale Koalition von Organisationen und Bewegungen identifiziert solche Initiativen auf den f&uuml;nf Kontinenten.<\/p><p>In vielen Regionen werden Saatgutbanken eingerichtet, um die genetische Vielfalt zu sichern. Zum Beispiel die Welt-Saatgutbank oder Global Seed Vault in Svalbard, ein riesiges unterirdisches Lager auf der norwegischen Insel Spitzbergen, dessen Ziel es ist, Saatgutproben aller Nutzpflanzen des Planeten zu bewahren. Es wird auch als &bdquo;Weltuntergangsbunker&rdquo; bezeichnet, da es so gebaut wurde, dass es Erdbeben, Bombenangriffen und anderen Katastrophen standh&auml;lt.<\/p><p>Der Kampf um Saatgut ist Teil der Identit&auml;t der wichtigsten internationalen sozialen Bewegungen im l&auml;ndlichen Raum. Die V&iacute;a Campesina, die mehr als 200 Millionen Landarbeiterinnen und Landarbeiter, Kleine und Mittlere Landwirte sowie indigene V&ouml;lker vertritt, verteidigt das Konzept &bdquo;Kleinb&auml;uerliches Saatgut, Erbe der V&ouml;lker im Dienste der Menschheit&rdquo;.<\/p><p>Sie vertritt die Notwendigkeit, den Austausch von Saatgut und agro&ouml;kologischen Produkten zu f&ouml;rdern, die lokale und regionale M&auml;rkte beleben. Sie setzt sich f&uuml;r eine &ouml;kologische Landwirtschaft in Stadt und Land ein. Und sie bef&uuml;rwortet die Wiedergewinnung des historischen Ged&auml;chtnisses und der traditionellen Kultur des Umgangs mit dem Saatgut: die Vorrangstellung des Autochthonen gegen&uuml;ber gentechnisch ver&auml;nderten Produkten und Kulturen.<\/p><p><em>&Uuml;bersetzung: Vilma Guzm&aacute;n, Amerika21<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Jet City Images<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88665\">Stimmen aus Lateinamerika: Das Gesch&auml;ft mit dem Hunger<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96059\">&bdquo;Sklaverei&auml;hnliche Bedingungen&ldquo;: Schwere Vorw&uuml;rfe gegen BASF in Brasilien<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=115395\">Lebensmittelpreise steigen um 90 Prozent: Proteste gegen die Hungerkrise in Argentinien<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100507\">Umgehung der Blockade in Venezuela: &bdquo;Pueblo a Pueblo&rdquo; baut Ern&auml;hrungssouver&auml;nit&auml;t von unten auf<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/a9ee145fd6dd4cd8be62039ba6880665\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Kontrolle des Saatguts wird eine der wichtigsten Schlachten f&uuml;r die Zukunft der Menschheit geschlagen: W&auml;hrend ein Viertel der Menschheit unter Ern&auml;hrungsunsicherheit leidet, spielt eine kleine Gruppe multinationaler Unternehmen eine nahezu hegemoniale Rolle in der Lebensmittelindustrie. 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