{"id":135230,"date":"2025-06-27T16:45:34","date_gmt":"2025-06-27T14:45:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230"},"modified":"2025-06-27T16:22:30","modified_gmt":"2025-06-27T14:22:30","slug":"hinweise-des-tages-ii-683","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h01\">Krieg in Nahost: Israel will Hilfslieferungen nach Gaza wieder einstellen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h02\">Es sind nicht DIE Juden, die in Gaza V&ouml;lkermord begehen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h03\">Was k&ouml;nnte nach dem NATO-Beschluss von Den Haag auf dem SPD-Bundesparteitag zum Thema Friedenspolitik noch diskutiert und beschlossen werden? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h04\">SPD-Parteitag: Ralf Stegner hadert, Rolf M&uuml;tzenich wurde gar nicht erst eingeladen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h05\">F&uuml;nf Prozent f&uuml;rs Milit&auml;r: Was steigende Verteidigungsausgaben f&uuml;r Deutschland bedeuten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h06\">Demokratie ausgehebelt? EU-Parlament klagt gegen von der Leyens R&uuml;stungsplan <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h07\">&bdquo;Aktivrente&ldquo; &ndash; die Alten bringen die Rettung &ndash; ernsthaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h08\">Reaktionen auf Mindestlohnbeschluss Von Erleichterung bis Entt&auml;uschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h09\">Steuergeschenke: Wer hat, dem wird gegeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h10\">Bahnsanierung: Vom Zug zum Bus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h11\">Razzia gegen &ldquo;Hetze&rdquo;: Dobrindt und der Schwachkopf-Tag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h12\">Christine Lagarde tr&auml;umt von einem &bdquo;globalen Euro&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h13\">Die digitale Kolonie <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h14\">&bdquo;Dann kann man Rostock abschreiben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h15\">Geldnot, gierige Manager und die eigene Frau als Maklerin: Wie Signa im letzten Moment ein Haus verkaufte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135230#h16\">&raquo;Hat man sich die falschen K&auml;mpfe ausgesucht?&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Krieg in Nahost: Israel will Hilfslieferungen nach Gaza wieder einstellen<\/strong><br>\nDie Netanjahu-Regierung behauptet, dass die Hamas die Lieferungen pl&uuml;ndern w&uuml;rde. Im Westjordanland sterben drei Pal&auml;stinenser durch einen Siedler-&Uuml;bergriff.<br>\nIsrael will offenbar die lebensnotwendigen Hilfslieferungen in den Norden des Gazastreifens erneut vollst&auml;ndig einstellen &ndash; mit dramatischen Konsequenzen f&uuml;r die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung. Regierungschef Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz forderten die Armeef&uuml;hrung auf, innerhalb von 48 Stunden einen Plan vorzulegen, um die angebliche Entf&uuml;hrung von Hilfslieferungen durch die Hamas zu unterbinden. Beweise f&uuml;r diese systematischen Diebst&auml;hle, die etablierte Hilfsorganisationen und die Vereinten Nationen seit Monaten bestreiten, legten sie nicht vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krieg-in-Nahost\/!6093227\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Es sind nicht DIE Juden, die in Gaza V&ouml;lkermord begehen!<\/strong><br>\nEin Kongress in Wien, an dem Hunderte Juden aus vielen L&auml;ndern teilgenommen haben, zeigt: Viele Juden rund um die Welt verurteilen das Vorgehen der israelischen Regierung unter Benjamin Netanyahu gegen die Bev&ouml;lkerung im Gaza-Streifen und in anderen Regionen in und um Pal&auml;stina. Wer also zu Recht den V&ouml;lkermord durch die israelische Armee im Gaza-Streifen oder auch zu Recht den Angriff Israels auf den Iran verurteilt, muss deswegen noch lange kein Antisemit sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/es-sind-nicht-die-juden-die-in-gaza-voelkermord-begehen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Was k&ouml;nnte nach dem NATO-Beschluss von Den Haag auf dem SPD-Bundesparteitag zum Thema Friedenspolitik noch diskutiert und beschlossen werden?<\/strong><br>\nJochen Luhmann hat im Blog der Republik dargestellt, dass die F&auml;higkeitsziele schon vor Abschluss des Koalitionsvertrags und vor der Mitgliederbefragung von den NATO-Gremien vereinbart wurden, ohne dass diese Entscheidungen aber einer breiteren &Ouml;ffentlichkeit bzw. im konkreten Falle den SPD-Mitgliedern bekannt gemacht worden sind, noch allgemein bekannt waren. Die Parteibasis hat der neuen Bundesregierung also lange vor dem NATO-Gipfel in Den Haag (am 24.\/25. Juni), auf dem das 3,5 Prozent-Ziel vom BIP f&uuml;r Verteidigungsausgaben im engeren Sinne plus 1,5 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt f&uuml;r die Verteidigungsinfrastruktur nur noch formell beschlossen worden ist, somit einen &bdquo;Blankoscheck&ldquo; ausgestellt.<br>\nKurz gesagt: Die neue Bundesregierung hat sich ohne einen Parlamentsbeschluss und ohne eine &ouml;ffentliche Debatte an den Nato-Beschluss gebunden. Sowohl die Bev&ouml;lkerung als auch die SPD-Mitglieder bei der Mitgliederbefragung wurden von der Bundesregierung und damit auch vom Koalitionspartner SPD durch die &ndash; kaum aussagekr&auml;ftige, aber symboltr&auml;chtige &ndash; Formulierung im Koalitionsvertrag &bdquo;hinters Licht gef&uuml;hrt&ldquo;.<br>\nDas schlechte Gewissen &uuml;ber diese T&auml;uschung erkl&auml;rt vielleicht auch, warum das Manifest der SPD-Friedenskreise  und die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner derart aggressiv und mit Angriffen ad personam angegangen wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/was-koennte-nach-dem-nato-beschluss-von-den-haag-auf-dem-spd-bundesparteitag-zum-thema-friedenspolitik-noch-diskutiert-und-beschlossen-werden\/\">Wolfgang Lieb auf Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>SPD-Parteitag: Ralf Stegner hadert, Rolf M&uuml;tzenich wurde gar nicht erst eingeladen<\/strong><br>\nDie Klingbeil- und Pistorius-SPD pr&auml;sentiert sich am Wochenende bei ihrem Parteitag in Berlin: Wer den Ton angibt, warum das Friedenslager leise und vom sozialpolitischen Fl&uuml;gel fast gar nichts zu h&ouml;ren sein wird<br>\nNormalerweise sind Parteitage der SPD sterbenslangweilig. Sie bestehen aus Gru&szlig;worten, Rechenschaftsberichten, Wahlen und Gesch&auml;ftsordnungsbeschl&uuml;ssen, w&auml;hrend die Parteitagsregie f&uuml;r einen reibungslosen Ablauf sorgt. Den &bdquo;Menschen drau&szlig;en im Lande&ldquo; will man Geschlossenheit und Handlungsst&auml;rke vermitteln, nicht Aufruhr und Streit. Deshalb sortieren flei&szlig;ige Antragskommissionen die Forderungen der Parteigliederungen bereits im Vorfeld: Die guten werden &bdquo;zur Annahme empfohlen&ldquo;, die b&ouml;sen &bdquo;abgelehnt&ldquo; und jene, die begr&uuml;ndet, aber heikel erscheinen, werden &bdquo;in ge&auml;nderter Fassung&ldquo; vorgelegt, als &bdquo;erledigt&ldquo; bezeichnet oder &bdquo;als Material&ldquo; an den Vorstand und die Fraktion &uuml;berwiesen. Auf diese Weise kann nichts &Uuml;berraschendes passieren, nichts, was die Partei &uuml;berfordern oder gar &uuml;berrumpeln k&ouml;nnte.<br>\nEs gibt allerdings Ausnahmen. Hin und wieder kommt es auf SPD-Parteitagen zu Disruptionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/haushaltsentwurf-lars-und-die-leerstellen\/03d064d3-b062-4a4a-bf78-3dae80b2e75f\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>F&uuml;nf Prozent f&uuml;rs Milit&auml;r: Was steigende Verteidigungsausgaben f&uuml;r Deutschland bedeuten<\/strong><br>\nDer Nato-Beschluss zur drastischen Aufstockung der Milit&auml;rausgaben stellt Deutschland vor gro&szlig;e finanzielle und soziale Herausforderungen. Kann das Land diese Last stemmen? [&hellip;]<br>\nAnders als andere Nato-Staaten wie Spanien scheint sich Deutschland in der Rolle des Vasallen wohlzuf&uuml;hlen. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte schon fr&uuml;h seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das neue Ziel signalisiert. Bereits Wochen vor dem Nato-Gipfel stellte er sich demonstrativ hinter Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/nato-fuenf-prozent-aufruestung-deutschland-li.2336857\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Demokratie ausgehebelt? EU-Parlament klagt gegen von der Leyens R&uuml;stungsplan<\/strong><br>\n150 Milliarden Euro f&uuml;r R&uuml;stung &ndash; beschlossen im Eilverfahren, ohne das Parlament. Jetzt ziehen EU-Abgeordneten gegen die Vorgehensweise der EU-Kommission vor Gericht. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend sich die Nato aufr&uuml;stet, sorgt auf EU-Ebene ein massives R&uuml;stungsprogramm f&uuml;r rechtlichen Streit. Die 27 EU-Mitgliedstaaten hatten Ende Mai dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen Verteidigungsfonds zugestimmt &ndash; ein Kreditprogramm &uuml;ber 150 Milliarden Euro zur Finanzierung von R&uuml;stungsg&uuml;tern. Das EU-Parlament wurde dabei nicht beteiligt, weil sich die Kommission auf Artikel 122 des EU-Vertrags st&uuml;tzte. Dieser erlaubt es, in Notf&auml;llen Ma&szlig;nahmen ohne Parlamentsbeteiligung zu beschlie&szlig;en &ndash; etwa zur Abwendung schwerwiegender Versorgungskrisen.<br>\nWieso hat die EU-Kommission das Parlament umgangen?<br>\nDas EU-Parlament h&auml;lt diese Vorgehensweise jedoch f&uuml;r rechtswidrig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/demokratie-ausgehebelt-eu-parlament-klagt-gegen-von-der-leyens-ruestungsplan-li.2336520\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Aktivrente&ldquo; &ndash; die Alten bringen die Rettung &ndash; ernsthaft?<\/strong><br>\nWer &uuml;ber die gesetzliche Rentenaltersgrenze hinaus arbeitet, soll bis zu 2.000 Euro seines Monatslohns steuerfrei beziehen. Was soll oder kann das bringen? Auch wenn das erwartungsgem&auml;&szlig; kaum Sp&uuml;rbares bringt, wird in jedem Fall die Propaganda f&uuml;r die Renten mit 70 befeuert.<br>\nBereits jetzt wird das Arbeiten im Rentenalter &bdquo;belohnt&ldquo;. F&uuml;r jeden Monat, der trotz Erreichens des Rentenalters weitergearbeitet wird, erh&ouml;ht sich die Rentenanwartschaft um 0,5 Prozent. In einem Jahr erh&ouml;ht sich die Rente dann um 6 Prozent, nach zwei Jahren um 12 Prozent. Zus&auml;tzlich entfallen die Beitr&auml;ge f&uuml;r die Renten- und Arbeitslosenversicherung. Damit werden etwa 11 Prozent weniger vom Lohn abgezogen.<br>\nBewirkt haben diese Anreize bisher so gut wie nichts. Im Gegenteil ist der Wille unter den Betroffenen, vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter in Rente zu gehen, ungebrochen hoch. Das beweisen nicht nur zahlreiche Umfragen, sondern vor allem reale Zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/renten-zukunft.de\/2025\/06\/26\/aktivrente-die-alten-bringen-die-rettung-ernsthaft\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Reaktionen auf Mindestlohnbeschluss Von Erleichterung bis Entt&auml;uschung<\/strong><br>\nDie lange Debatte &uuml;ber den Mindestlohn hat ein Ende &ndash; so sieht es zumindest Kanzler Merz. W&auml;hrend &Ouml;konomen den Beschluss der Kommission loben, warnen Arbeitgeber vor dem Verlust von Arbeitspl&auml;tzen.<br>\nDie Empfehlung der Mindestlohnkommission, den Mindestlohn in Deutschland bis 2027 schrittweise auf 14,60 Euro zu erh&ouml;hen, st&ouml;&szlig;t auf ein geteiltes Echo. Es reicht von Lob und Anerkennung, &uuml;ber Kritik bis hin zu warnenden Stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/arbeitsmarkt\/mindestlohn-reaktionen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Im Koalitionsvertrag steht: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;F&uuml;r die weitere Entwicklung des Mindestlohns wird sich die Mindestlohnkommission im Rahmen einer Gesamtabw&auml;gung sowohl an der Tarifentwicklung als auch an 60 Prozent des Bruttomedianlohns von Vollzeitbesch&auml;ftigten orientieren. Auf diesem Weg ist ein Mindestlohn von 15 Euro im Jahr 2026 erreichbar.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Im Jahr 2026 soll der Mindestlohn in zwei Schritten aber gerade mal auf 13,90 Euro steigen. Wie kann man da mit dem Ergebnis der Kommission zufrieden sein?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steuergeschenke: Wer hat, dem wird gegeben<\/strong><br>\nKoalition beschlie&szlig;t Steuerentlastungen f&uuml;r Unternehmen. Sozialverband verlangt Ma&szlig;nahmen gegen Kinderarmut<br>\nAuf &raquo;Bazooka&laquo; und &raquo;Doppelwumms&laquo; der Ampelkoalition folgt nun der &raquo;Investitionsbooster&laquo; der amtierenden Bundesregierung: Um fast 46 Milliarden Euro werden vor allem gro&szlig;e Konzerne in den kommenden Jahren steuerlich entlastet und gef&ouml;rdert. Zugleich gibt es immer weniger Geld f&uuml;r Kinder und Jugendliche aus &auml;rmeren Haushalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/502791.steuergeschenke-wer-hat-dem-wird-gegeben.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bahnsanierung: Vom Zug zum Bus<\/strong><br>\nDB-Konzern will &raquo;Generalsanierung&laquo; erst 2035 abgeschlossen haben. Kritiker nennen Konzept &uuml;berteuert, umweltsch&auml;dlich und kundenfeindlich<br>\nDas Sch&ouml;nreden von Pleiten beherrscht die Deutsche Bahn (DB) aus dem Effeff. &raquo;F&uuml;r mehr Qualit&auml;t und P&uuml;nktlichkeit im Zugverkehr treibt die DB InfraGO ihre Planungen f&uuml;r die Korridorsanierung auf hochbelasteten Streckenabschnitten weiter voran&laquo;, verbreitete am Mittwoch der Staatskonzern. Viel weiter unten in der Mitteilung folgt der Pferdefu&szlig;: Die sogenannte Generalsanierung zur Ert&uuml;chtigung des maroden Schienennetzes wird l&auml;nger dauern &ndash; nicht bis 2031, sondern bis 2035. Wobei auch das nur eine vage Zielstellung ist, die mit den beteiligten Verkehrsunternehmen und -verb&auml;nden erst noch zu besprechen sein wird. Den Anfang machte ein &raquo;Branchenforum&laquo; Mitte der Woche, bei einem weiteren Treffen im Juli soll es konkreter werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/502810.bahnsanierung-vom-zug-zum-bus.html\">Ralf Wurzbacher auf jung Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Razzia gegen &ldquo;Hetze&rdquo;: Dobrindt und der Schwachkopf-Tag<\/strong><br>\nSollte man das jetzt den nationalen Zensurtag nennen, wenn die Polizei bundesweit ausschw&auml;rmt, um gef&auml;hrliche Internet-Meiner aus dem Schlaf zu rei&szlig;en und ihnen ihre digitalen Meinungswerkzeuge zu entrei&szlig;en? Nachdem der letzte solche Aktionstag erst vergangenen November war, w&auml;re die Bezeichnung schwierig &ndash; schlie&szlig;lich gibt es keine Garantie, dass es bei einem dieser Tage pro Jahr bleibt. Also doch lieber eine Bezeichnung w&auml;hlen, die jedem sofort klarmacht, worum es geht. Nennen wir es den Schwachkopf-Tag.<br>\nDas passt, weil der polizeiliche &Uuml;berfall auf den Rentner Stefan Niehoff wegen des Teilens des beliebten Habeck-Memes &ldquo;Schwachkopf&rdquo; diese Art obrigkeitsstaatlichen Aktionsrausch bundesweit bekannt gemacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.world\/meinung\/249099-dobrindt-und-schwachkopf-tag\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Frau Henn beschreibt die Situation <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/steinmeier-wir-leben-im-besten-deutschland-das-es-jemals-gegeben-hat-79e657f9-a7b2-4fc8-b330-3a6eddfd5622.html\">&ldquo;im besten Deutschland, das es jemals gegeben hat&rdquo;<\/a> ziemlich gut.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Christine Lagarde tr&auml;umt von einem &bdquo;globalen Euro&ldquo;<\/strong><br>\nDie Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Zentralbank, Christine Lagarde, sinniert von einem Euro mit &bdquo;globaler Bedeutung&ldquo;. Aus mehreren Gr&uuml;nden ist das Wunschdenken &ndash; und f&uuml;r Europa auch gar nicht w&uuml;nschenswert. [&hellip;]<br>\nSeit seiner Einf&uuml;hrung hat der Euro weltweit kaum mehr als den Gesamtwert der nationalen W&auml;hrungen erreicht, die er ersetzt hatte &ndash; n&auml;mlich etwa 20 Prozent der weltweiten Devisenreserven. Der Anteil des Dollars ist zwar von &uuml;ber 70 Prozent auf unter 60 Prozent zur&uuml;ckgegangen, aber davon hat der Euro nicht profitiert. Stattdessen haben W&auml;hrungen wie der Schweizer Franken, das britische Pfund und der japanische Yen die L&uuml;cke geschlossen. Es gibt wenig Grund zu der Annahme, dass sich der Status des Euro nun verbessern wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/23-2025\/christine-lagarde-traumt-von-einem-globalen-euro\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die digitale Kolonie<\/strong><br>\nEuropa ist l&auml;ngst von Software aus den USA abh&auml;ngig und lebt unter US-&Uuml;berwachung.<br>\nIn jedem Rathaus, in jeder Kommune l&auml;uft Microsoft Office. Unsere E-Mails gehen &uuml;ber Outlook, unsere Akten entstehen in Word oder Excel, und all das geschieht auf amerikanischer Software. Doch was viele &uuml;bersehen: Jedes dieser Programme ist Teil eines weitverzweigten &Uuml;berwachungsapparats. Daten, die in Europa entstehen, landen &uuml;ber US-Cloudserver, &uuml;ber Hintert&uuml;ren oder &uuml;ber Unternehmensrichtlinien in Amerika. Beh&ouml;rden wie NSA oder FBI haben, rechtlich abgesichert durch den CLOUD Act, Zugriff auf alles, was auf US-Servern liegt. Was hei&szlig;t das konkret? Wenn ein deutscher Abgeordneter ein vertrauliches Dokument &uuml;ber Outlook versendet oder eine Kommune ihr Sozialamt digitalisiert, kann dieses Wissen, technisch und rechtlich, auch in Washington landen. Europa liefert sich freiwillig aus. Wir sind l&auml;ngst kein Partner auf Augenh&ouml;he mehr, sondern digitaler Au&szlig;enposten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-digitale-kolonie\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Dann kann man Rostock abschreiben&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Rostock ist, wenn es so weiter geht, eines der ersten Ziele, falls es zum ernsten Konflikt kommt&ldquo;, glaubt auch Henning Schleiff, langj&auml;hriger Oberb&uuml;rgermeister bis zur Wende. Bis heute ist er Mitglied der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo;, ein kritisches Mitglied, meint er. Er war entsetzt, als die Bundesl&auml;nder, wo die Linken mitregieren &ndash; Bremen und sein Mecklenburg-Vorpommern &ndash; im M&auml;rz im Bundesrat f&uuml;r die Aufhebung der Schuldenbremse gestimmt haben, um die Aufr&uuml;stung zu finanzieren. Damit haben sie sich endg&uuml;ltig vom proletarischen Internationalismus verabschiedet &ndash; so wie die SPD 1914, als sie f&uuml;r die Kriegskredite gestimmt hatten: &bdquo;Wir hatten neulich eine Landeskonferenz, wo diese Frage im Zentrum stand. In der Linkspartei wird die Handlung in der Regierung von Mecklenburg-Vorpommern zum gro&szlig;en Teil nicht akzeptiert und als Verrat empfunden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/neuer-film-zu-nato-manoever-baltops-in-der-ostsee\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Geldnot, gierige Manager und die eigene Frau als Maklerin: Wie Signa im letzten Moment ein Haus verkaufte<\/strong><br>\nEnde 2023 hatte die Signa kein Geld mehr f&uuml;r die Geh&auml;lter der Besch&auml;ftigten. Ein Luxushaus am Graben wurde an die &Auml;rztekammer verkauft. Wie das genau lief, ermittelt derzeit die WKStA<br>\nIm November 2023 wurde es eng, sehr eng. Bei der Immobiliengruppe Signa war das Weihnachtsgeld f&uuml;r die Besch&auml;ftigten f&auml;llig, es ging um rund zwei Millionen Euro, die freilich nicht (mehr) da waren. Wochen zuvor war die Hoffnung auf einen Einstieg koreanischer Investoren geplatzt. Im Vorstand herrschte hektische Betriebsamkeit, man war auf der Suche nach einer Geldquelle. Kurz zur Erinnerung: Die Signa Holding meldete am 29. November 2023 Insolvenz an, ihre T&ouml;chter Prime und Development folgten am 28. beziehungsweise 29. Dezember.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/3000000274690\/geldnot-gierige-manager-und-die-eigene-frau-als-maklerin-wie-signa-im-letzten-moment-ein-haus-verkaufte\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&raquo;Hat man sich die falschen K&auml;mpfe ausgesucht?&laquo;<\/strong><br>\nHeute wird es noch etwas l&auml;nger als sonst.<br>\nRobert Pausch hat die Beobachtung mitgeteilt, &raquo;dass strategische Diskussionen mit Tiefe und Substanz derzeit nur innerhalb der radikalen Rechten stattfinden&laquo;. Dagegen w&uuml;rden &raquo;die Texte von linken, liberalen oder konservativen Intellektuellen, &uuml;ber die alle reden&laquo;, fehlen. Auf Kritik an seinem Text, die sich vorderhand dagegen wandte, das intellektuelle Niveau der deutschen Rechtsradikalen zu &uuml;bertreiben, hat Pausch das Beobachtungsgebiet eingegrenzt: &raquo;Die Linke (im weiteren Sinne) hat noch nicht wirklich damit begonnen, den eigenen Hegemonieverlust zu verstehen. Was ist seit ungef&auml;hr 2022 geschehen? Woher kommt diese vollumf&auml;ngliche Defensive? Was ist mit dem politischen Vorfeld passiert? H&auml;lt man die eigenen Ideen einfach f&uuml;r so selbsterkl&auml;rend, gut und wahr, dass man verlernt hat, politisch f&uuml;r sie zu k&auml;mpfen? Oder hat man sich die falschen K&auml;mpfe ausgesucht? Und warum spricht &uuml;ber all das kaum jemand &ouml;ffentlich?&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/engelbecken.substack.com\/p\/hat-man-sich-die-falschen-kampfe\">Linke tl;dr<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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