{"id":13536,"date":"2012-06-15T16:18:03","date_gmt":"2012-06-15T14:18:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536"},"modified":"2012-06-15T16:18:03","modified_gmt":"2012-06-15T14:18:03","slug":"hinweise-des-tages-ii-64","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h01\">Leistungsschutzrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h02\">&raquo;Herr Gauck, wir B&uuml;rger wollen keinen Krieg&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h03\">Griechenland vor der Wahl: Mediales europ&auml;isches Powerplay gegen Syriza und den Kurswechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h04\">Axel Troost: Hintergrund &ndash; Staatsverschuldung in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h05\">Stellungnahme von Heinz-J. Bontrup zum Nachtragshaushaltsgesetz 2012)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h06\">Bundesbank skizziert Weg zu tragf&auml;higer Fiskalunion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h07\">Stephan Schulmeister &ndash; &laquo;Das haben die Deutschen nicht begriffen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h08\">Thomas Fricke &ndash; Rettung zur Selbstrettung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h09\">Autoabsatz in der EU bricht weiter ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h10\">Jeder f&uuml;nfte junge Erwachsene ist von Armut bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h11\">PC-Programm Serpico &ndash; Supercomputer jagt Italiens Steuers&uuml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h12\">Steuerrazzia bei EnBW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h13\">&ldquo;Der diskreditierte Staat&rdquo; von Heinz-J. Bontrup<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h14\">FDP will Umweltschutz aushebeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h15\">Im Gespr&auml;ch mit &ndash; Egon Bahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536#h16\">Veranstaltungshinweis: Ein Imperium macht Politik! Wie BILD sich als Volksstimme inszeniert<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13536&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Leistungsschutzrecht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Digital kastriert<\/strong><br>\n&Uuml;ber das Leistungsschutzrecht f&uuml;r Verlage wurde viel diskutiert. Heute ist der Referentenentwurf aus dem Justizministerium an die &Ouml;ffentlichkeit gelangt. Das Papier ist ein Konjunkturprogramm f&uuml;r Rechtsanw&auml;lte. Gleichzeitig ist es ein Kniefall vor der Verlegerlobby. Die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen haben sich damit best&auml;tigt.<br>\nAn sich hatte man ja mit einer Lex Google gerechnet. Schlie&szlig;lich rieben sich die Verlage immer vorrangig an der Suchmaschine, die angeblich ruchlos Artikel klaut, damit Milliarden verdient und keinen Cent davon abgibt.<br>\nDoch in den Erl&auml;uterungen zum Gesetzentwurf taucht Google nur am Rande auf. Im Fokus stehen dagegen Blogs sowie &ndash; unausgesprochen &ndash; Facebook-Nutzer und Twitterer. Diese Medien hat man nun offensichtlich als das tauglichste Zielobjekt f&uuml;r die geplante Monetarisierung der verlegerischen Eigenleistung ausgemacht. Das Leistungsschutzrecht soll die juristische Grundlage f&uuml;r eine gigantische Abmahnwelle gegen Blogs, Facebook-Seiten und Tweets legen. Im Entwurf wird diese Absicht nicht mal notd&uuml;rftig kaschiert. [&hellip;]<br>\nFast &uuml;berfl&uuml;ssig zu erw&auml;hnen, dass das Leistungsschutzrecht die neue Meinungsfreiheit bedroht. Wer als B&uuml;rger nur noch Zeitung lesen, aber nichts mehr im Internet dazu sagen darf, kann sich getrost digital kastriert vorkommen. Insoweit ist das Leistungsschutzrecht auch ein erster Schritt zur&uuml;ck in die Zeit, als die Medien alles, du und ich aber &ouml;ffentlich nichts zu sagen hatten.<br>\nEs wird sich lohnen, die Umsetzung dieses Vorhabens zu verhindern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lawblog.de\/index.php\/archives\/2012\/06\/14\/digital-kastriert\/\">Lawblog<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.irights.info\/userfiles\/RefE%20LSR.pdf\">Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz [PDF &ndash; 68 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sollte das Leistungsschutzrecht in dieser Form vom Gesetzgeber beschlossen werden, k&ouml;nnten auch die NachDenkSeiten ihre Hinweise des Tages nicht mehr in dieser Form anbieten. Daher schlie&szlig;en wir uns Udo Vetters Forderung &bdquo;Es wird sich lohnen, die Umsetzung dieses Vorhabens zu verhindern&ldquo; uneingeschr&auml;nkt an.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rechtspolitische Analyse zum &bdquo;Leistungsschutzrecht f&uuml;r Presseverleger&ldquo;<\/strong><br>\nMassenabmahnungen und Klagewellen &ndash; das werden voraussichtlich zwei der Folgen des neuen &bdquo;Leistungsschutzrechts f&uuml;r Presseverlage&ldquo; sein, sollte es Gesetzeskraft erlangen. Nachdem iRights.info den ersten Referentenentwurf ver&ouml;ffentlicht hat, analysiert iRights.info-Redakteur Till Kreutzer nun die rechtspolitischen Auswirkungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.irights.info\/index.php?q=node\/2226\">irights.info<\/a><\/li>\n<li><strong>Von Pressetexten sollten k&uuml;nftig besser alle die Finger lassen<\/strong><br>\nDer Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht k&ouml;nnte sogar gegen die Verfassung versto&szlig;en. Zumindest aber wird er Bloggern &Auml;rger und Anw&auml;lten neue Einnahmequellen bescheren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2012-06\/leistungsschutzrecht\/komplettansicht\">ZEIT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Herr Gauck, wir B&uuml;rger wollen keinen Krieg&laquo;<\/strong><br>\nKulturschaffende, Friedensaktivisten und Linke-Politiker widersprechen dem Kriegsappell von Bundespr&auml;sident Joachim Gauck, f&uuml;r Deutschland zu t&ouml;ten und zu sterben (siehe jW vom 14. Juni). Unterst&uuml;tzung bekommen sie daf&uuml;r von unz&auml;hligen B&uuml;rgern der BRD. junge Welt dokumentiert eine repr&auml;sentative Auswahl bisher eingegangener Stellungnahmen zur Rede Gaucks vor der F&uuml;hrungsakademie der Bundeswehr in Hamburg in dieser Woche. [&hellip;]<br>\nJ&uuml;rgen Rose (Oberstleutnant a.D. und Vorstandsmitglied Darmst&auml;dter Signal): Mit seiner Anfeuerungsrede bei der Generalstabsakademie hat sich unser &raquo;Bundes-Gauckler&laquo; als Kriegshetzer entlarvt. Kein Wort von den v&ouml;lkerrechts- und grundgesetzwidrigen Kriegen, welche die Bundeswehr gef&uuml;hrt hat oder an denen sie beteiligt war &ndash; 1999 gegen Jugoslawien, 2001 in Afghanistan, 2003 gegen den Irak. Es h&auml;tte einem angeblichen Mann Gottes besser zu Gesicht gestanden, den Friedensauftrag, den die Bundeswehr laut Grundgesetz zu erf&uuml;llen hat, laut und deutlich anzumahnen. [&hellip;]<br>\nKonstantin Wecker, Liedermacher: Wenn mir wieder jemand das Sterben f&uuml;rs Vaterland schmackhaft machen will, dann werde ich sehr nerv&ouml;s und hellh&ouml;rig. Das erinnert mich an eine Kriegsrhetorik, von der ich glaubte, wir h&auml;tten sie schon l&auml;ngst &uuml;berwunden. Au&szlig;erdem ist es eine L&uuml;ge, da&szlig; unsere Freiheit im Ausland verteidigt wird. Es ist ausschlie&szlig;lich die Freiheit des Marktes.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/06-15\/035.php\">Junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2012\/06-14\/057.php\">Sterben f&uuml;r Deutschland? Nicht in unserem Namen &ndash; Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Griechenland vor der Wahl: Mediales europ&auml;isches Powerplay gegen Syriza und den Kurswechsel<\/strong><br>\nAm Sonntag werden die Griechen ein neues Parlament w&auml;hlen. In der letzten, am 1. Juni ver&ouml;ffentlichten Umfrage, f&uuml;hrte das Linksb&uuml;ndnis Syriza mit 31,5 Prozent deutlich vor der konservativen Nea Dimokratia ND) mit 25,5 Prozent. Seitdem d&uuml;rfen in Griechenland offiziell keine Umfragen mehr ver&ouml;ffentlicht werden. Trotzdem war gestern von mehreren Umfragen berichtet worden, die jetzt angeblich auf einen Wahlsieg der Nea Dimokratia hinweisen. Das wurde auch als m&ouml;glicher Grund f&uuml;r den gestrigen fulminanten Kurssprung um &uuml;ber 10 Prozent an der Athener B&ouml;rse und um teilweise mehr als 20 Prozent f&uuml;r griechische Bankh&auml;user angef&uuml;hrt. Was sich jetzt, so kurz vor der Wahl in Griechenland in Presse und Medien in ganz Europa abspielt, ist nichts anderes als ein mediales, d&auml;monisierendes Powerplay gegen das Linksb&uuml;ndnis Syriza von Alexis Tsipras. In einer solch massiven Form hat es das in Europa wohl noch nicht gegeben. Es wird im Prinzip Stimmung gemacht f&uuml;r die Fortsetzung des zwischen Griechenland und der sogenannten Troika (EZB, EU-Kommission und Internationaler W&auml;hrungsfons (IWF)) vereinbarten drastischen Sparkonzepts, das das Land immer tiefer in die Krise hat sinken lassen. Und es wird Stimmung gemacht f&uuml;r die potenziell aussichtsreichste, das Sanierungskonzept bef&uuml;rwortende griechische Partei, n&auml;mlich f&uuml;r die Nea Dimokratia mit ihrem Spitzenkandidaten Antonis Samaras. Das ist paradox. Denn es war gerade die Nea Dimokratia, die Griechenland in die aktuellen Schwierigkeiten regierte und die dann 2009 gerade auch deswegen von den Griechen abgew&auml;hlt worden ist. Damals w&auml;hlten die Griechen &ndash; nach langer Zeit einmal wieder &ndash; die PASOK und Giorgos Papandreou an die Regierung, die dann den hinterlassenen Scherbenhaufen aufzur&auml;umen gezwungen war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/griechenland-vor-der-wahl-mediales-europaisches-powerplay-gegen-syriza-und-den-kurswechsel\/\">Querschuesse<\/a>\n<p><strong>passend dazu: &Alpha;&nu;&tau;&iota;&sigma;&tau;&alpha;&theta;&epsilon;&#943;&tau;&epsilon; &sigma;&tau;o &delta;&eta;&mu;&alpha;&gamma;&omega;&gamma;&#972; &ndash; Widersteht den Demagogen<\/strong><br>\nDie Griechen treffen am Sonntag eine historische Wahlentscheidung &ndash; und sowohl Ergebnis als auch Folgen sind unklar. Die FTD sagt in ihrer Wahlempfehlung, wen die Griechen w&auml;hlen sollen, in deutscher und griechischer Sprache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:wahlempfehlung-antistatheite-sto-dimagogo-widersteht-den-demagogen\/70050480.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> ist das nicht eine Frechheit sondergleichen, was hier auf der Seite der ftd abgeht? Diese Wahlempfehlung wurde auch noch auf griechisch ver&ouml;ffentlicht. Ich bin zutiefst ersch&uuml;ttert und mir fehlen einfach nur noch die Worte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Axel Troost: Hintergrund &ndash; Staatsverschuldung in Deutschland<\/strong><br>\nSeit Monaten wird die deutsche und europ&auml;ische Politik von der Eurokrise bestimmt. Im Fokus der Krisenberichterstattung steht vor allem die Staatsverschuldung, die vom<br>\nMainstream der Beobachter als Ursache fu&#776;r die derzeitige Krise identifiziert wurde. Beschr&auml;nkte sich die Berichterstattung in Deutschland anfangs der Krise auf die so genannten GIIPS-Staaten (Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien), ru&#776;ckt nun auch die Staatsverschuldung Deutschlands in ihren Blickwinkel. Aus diesem Grund soll im Folgenden das Ph&auml;nomen der Staatsverschuldung ausfu&#776;hrlich untersucht und seine Bedeutung fu&#776;r die derzeitige Eurokrise dargestellt werden.<br>\nZu Beginn wird in die Theorie der Staatsverschuldung eingefu&#776;hrt. Anhand von allgemeinen Daten und Statistiken wird anschlie&szlig;end die Entwicklung der Staatsverschuldung<br>\nsowie deren Folgen fu&#776;r die Bundesrepublik Deutschland dargestellt. Abschlie&szlig;end wird kurz &ndash; im Kontext dieser Darstellung &ndash; auf die insbesondere von der deutschen Regierung geforderten L&ouml;sungsstrategie und ihre Wirkung im Kontext der Eurokrise eingegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120615_axel_troost_hintergrund_-_staatsverschuldung_in_deutschland.pdf\">Axel Troost [PDF &ndash; 253 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Stellungnahme von Heinz-J. Bontrup zum Nachtragshaushaltsgesetz 2012)<\/strong><br>\nDer am 2. M&auml;rz 2012 von 25 Staats- und Regierungschefs1 in der EU unterzeichnete &bdquo;Vertrag u&#776;ber Stabilit&auml;t, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion&ldquo; (Fis-kalvertrag), der Anfang 2013 in Kraft treten soll, ist mit dem zuvor am 2. Februar 2012 unter-zeichneten &bdquo;Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus&ldquo; (ESM-Vertrag) verknu&#776;pft worden.<br>\nDer ESM, der ab Mitte 2012 zum Einsatz kommen soll, hat monet&auml;re Auswirkungen auf den Bundeshaushalt (Auszahlung der ersten Tranche). Diese mu&#776;ssen, durch einen von der Bundes-regierung eingebrachten Nachtragshaushalt fu&#776;r das Jahr 2012, beru&#776;cksichtigt werden.<br>\nDer Fiskalvertrag stellt noch einmal eine massive Versch&auml;rfung der finanzpolitischen Rah-menbedingungen in den Euro-L&auml;ndern in Bezug auf den 1992 origin&auml;r im &bdquo;Vertrag von Maastricht&ldquo; zur &bdquo;Europ&auml;ischen Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion&ldquo; beschlossenen und im &bdquo;Amsterdamer Vertrag&ldquo; von 1997 pr&auml;zisierten und versch&auml;rften &bdquo;Europ&auml;ischen Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakt&ldquo; (SWP) dar. Hier wurden eine maximale staatliche Schuldenstandsquote von 60 % des nominalen BIP&lsquo;s und eine maximale j&auml;hrliche Netto-Neuverschuldung von 3 % beschlossen. &bdquo;Die Gr&ouml;&szlig;enordnung der Benchmarks ergibt sich aus der Annahme eines lang-fristigen, durchschnittlichen Wirtschaftswachstums von real 3 % in der Euro-Zone und einer tolerierten Inflationsrate von 2 %. Unter diesen Bedingungen l&auml;&szlig;t sich ein Schuldenstand der &ouml;ffentlichen Haushalte von 60 % &ndash; zuf&auml;lligerweise der aktuelle Schuldenstand der Bundesre-publik Deutschland und Frankreichs zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Maastrichter Vertrags &ndash; mit einer durchschnittlichen Netto-Neuverschuldung von 3 % bezogen auf das BIP dauerhaft stabilisieren.&ldquo;2 Ende 2011 wurde dazu der von Anfang an &bdquo;dumme&ldquo; SWP-Pakt3 im Rahmen einer sogenannten &bdquo;Sixpack-Regelung&ldquo; (bestehend aus fu&#776;nf Verordnungen und einer Richtlinie) noch einmal versch&auml;rft. Dabei ist u.a. der Schuldenstand von 60 % bezogen auf das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP) st&auml;rker als fru&#776;her zur Einleitung eines Defizitverfah-rens, unter Beru&#776;cksichtigung der alten Netto-Neuverschuldungsgrenze von 3 % des BIP&rsquo;s, herangezogen worden. Die 3 % gelten jetzt nur noch dann als maximal m&ouml;gliche Grenze, wenn die Schuldenstandsquote nicht u&#776;ber 60 % liegt. Ist dies der Fall, so mu&#776;ssen zuku&#776;nftig die Staaten ihre Schuldenbest&auml;nde j&auml;hrlich um ein Zwanzigstel des &Uuml;berhangs u&#776;ber den Refe-renzwert von 60 % entsprechend abbauen. Dies gilt auch fu&#776;r Deutschland mit einer zurzeit gu&#776;ltigen Schuldenstandquote von rund 83 %.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120615_bontrup_-_anh%C2%9Arung_im_dt_bundestag_zu_m_nachtrag_haushalt_2012.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 312]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesbank skizziert Weg zu tragf&auml;higer Fiskalunion<\/strong><br>\nWie k&ouml;nnte eine Fiskalunion in Europa aussehen, die wirklich etwas taugt? Der Bundesbankpr&auml;sident Jens Weidmann hat dazu jetzt ganz konkrete Ideen ge&auml;u&szlig;ert. [&hellip;]<br>\nBundesbankpr&auml;sident Jens Weidmann hat am Donnerstag den Weg zu einer aus seiner Sicht tragf&auml;higen Fiskalunion beschrieben. Kernelement einer solchen aufs N&ouml;tigste beschr&auml;nkten Fiskalunion seien strenge Haushaltsregeln. &bdquo;F&uuml;r den Fall, dass sich ein Land nicht an die Haushaltsregeln h&auml;lt, ginge nationale Souver&auml;nit&auml;t automatisch in dem Ausma&szlig; auf die europ&auml;ische Ebene &uuml;ber, dass dadurch die Einhaltung der Ziele gew&auml;hrleistet werden kann&ldquo;, sagte Weidmann laut Redetext in Mannheim<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise-bundesbank-skizziert-weg-zu-tragfaehiger-fiskalunion-11785671.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Damit best&auml;tigt Weidmann die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen. Immer wenn ein Merkel-Vertrauter &bdquo;mehr Europa&ldquo; haben will, zielt dies schlussendlich darauf ab, dass man gerne eine vertragliche Handhabe haben w&uuml;rde, um anderen L&auml;ndern auch gegen deren demokratischen Willen die neoliberale Austerit&auml;tspolitik aufzuzwingen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stephan Schulmeister &ndash; &laquo;Das haben die Deutschen nicht begriffen&raquo;<\/strong><br>\nDer Wiener &Ouml;konom Stephan Schulmeister glaubt nicht an einen Austritt Griechenlands aus dem Euro. An die Adresse von Angela Merkel richtet er massive Vorw&uuml;rfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/konjunktur\/Das-haben-die-Deutschen-nicht-begriffen\/story\/20892461\">Tagesanzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Rettung zur Selbstrettung<\/strong><br>\nIn der deutschen Industrie nimmt die Haltung zu, dass uns der Kollaps im Euro-Raum kaum scheren muss &ndash; weil ja der Rest der Welt f&uuml;r Wachstum sorge. Ein tr&uuml;gerischer Befund.<br>\nAnleger ziehen Geld ab, deutsche Firmen stoppen Investitionsvorhaben in s&uuml;dlichen L&auml;ndern. Schon aus Angst, die Krise k&ouml;nnte nach der griechischen Wahl am Sonntag eskalieren. Das ist der Stoff f&uuml;r richtige Katastrophen, in denen die Angst sich irgendwann verselbstst&auml;ndigt und der Kollaps zu einer sich selbst erf&uuml;llenden Prophezeiung wird.<br>\nUmso erstaunlicher ist, wie gelassen deutsche Wirtschaftslenker, Politiker und Experten derzeit deklarieren, uns m&uuml;sse der Kollaps immer neuer Euro-L&auml;nder nicht wirklich ernst bedrohen: weil die Euro-Zone f&uuml;r unsere beschleunigt globalisierte Exportwirtschaft ohnehin nicht mehr so wichtig sei. Oder weil wir vom Euro nicht so viel haben &ndash; wie der findige Thilo Sarrazin j&uuml;ngst meinte. Und weil die Dynamik ja ohnehin im Rest der Welt liege, ob in China, Indien oder Brasilien.<br>\nWas f&uuml;r ein Irrglaube. Gerade f&uuml;r die deutsche Wirtschaft, die ohne die Geldausgabefreude der S&uuml;deurop&auml;er selbst damals nie so schnell aus der Krise gekommen w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaftswunder.ftd.de\/2012\/06\/15\/die-kolumne-rettung-zur-selbstrettung\/\">FTD WirtschaftsWunder<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Autoabsatz in der EU bricht weiter ein<\/strong><br>\nBesonders stark fallen die R&uuml;ckg&auml;nge in Italien und Frankreich aus, moderater ist der Absatzschwund in &Ouml;sterreich und Deutschland<br>\nDie Talfahrt auf dem EU-Automarkt geht ungebremst weiter. Im Mai verschlechterte sich die Lage noch einmal. Die Pkw-Neuzulassungen in der Europ&auml;ischen Union sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,7 Prozent auf 1,106 Millionen Fahrzeuge, wie der europ&auml;ische Branchenverband ACEA am Freitag in Br&uuml;ssel mitteilte. Im April hatte das Minus bei 6,9 Prozent gelegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1339637961896\/Ungebremste-Talfahrt-Autoabsatz-in-der-EU-bricht-weiter-ein\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Jeder f&uuml;nfte junge Erwachsene ist von Armut bedroht<\/strong><br>\nEs ist eine d&uuml;stere Analyse f&uuml;r die junge Generation in Deutschland: Jeder f&uuml;nfte junge Erwachsene leidet einer Untersuchung zufolge unter Armut &ndash; Zehntausende fallen sogar durch alle Raster. Besonders hoch ist der Anteil in den St&auml;dten.<br>\n Rund 13 Millionen Menschen von 14 bis 27 Jahren leben in Deutschland und etwa jeder f&uuml;nfte von ihnen ist nach einer statistischen Auswertung trotz staatlicher Hilfen von Armut bedroht &ndash; insgesamt also 2,6 Millionen. Das geht aus dem neuen &ldquo;Sozialmonitor Jugendarmut&rdquo; der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (KJS) hervor. &ldquo;Wir diskutieren viel &uuml;ber Kinderarmut und Altersarmut. Aber die entscheidende Phase der Jugend, in der die Weichen gestellt werden, ist bisher kaum im Blick&rdquo;, kritisierte der Vorsitzende, Simon RappF&uuml;r die Auswertung hat die Arbeitsgemeinschaft bestehende Statistiken auf die Altersgruppe der jungen Erwachsenen heruntergebrochen &ndash; darunter Zahlen des Statistischen Bundesamts und des Deutschen Jugendinstituts. In dieser Zusammenschau sei die &Uuml;bersicht neu, sagte Rapp.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/sozialstudie-viele-junge-erwachsene-sind-von-armut-bedroht-a-839058.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>PC-Programm Serpico &ndash; Supercomputer jagt Italiens Steuers&uuml;nder<\/strong><br>\nItalien sitzt auf einem riesigen Schuldenberg, und jeder F&uuml;nfte hinterzieht Steuern. Die Regierung setzt nun auf das &Uuml;berwachungsprogramm Serpico, das jedes Bankkonto filzt und jede Ausgabe registriert. Die Finanzkontrolle ist total, der Protest erstaunlich leise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/euro-krise-supercomputer-jagt-italiens-steuersuender-a-838125.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Warum wird diese Software nicht in Deutschland angewandt oder will Sch&auml;uble nicht wissen, wie die Namen seiner W&auml;hler lauten, die Schwarzgeld im Ausland haben? Z.B. die 80 Mrd. &euro; unversteuertes Geld in der Schweiz?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Steuerrazzia bei EnBW<\/strong><br>\nEnBW hat derzeit an vielen Fronten Probleme &ndash; jetzt kommt ein sehr unangenehmer Fall dazu: Die Steuerfahndung ermittelt gegen drei Mitarbeiter des Unternehmens wegen Betrugs in H&ouml;he von 46 Millionen Euro. [&hellip;]<br>\nDer Verdacht: Drei Mitarbeiter einer Konzerntochter sollen &uuml;ber Jahre hinweg an einem kriminellen Umsatzsteuerkarussell mitgewirkt haben. Dieses soll auf Tricks beim Handel mit Emissionszertifikaten, die zum Aussto&szlig; des klimasch&auml;dlichen Kohlendioxids berechtigen, beruht haben. Der Unternehmenstochter sollen dadurch 46 Millionen Euro an Steuern zu viel vom Finanzamt erstattet worden sein. &rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/mitarbeiter-in-verdacht-steuerrazzia-bei-enbw\/6754858.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Der diskreditierte Staat&rdquo; von Heinz-J. Bontrup<\/strong><br>\nWer von uns machte sich schon &ndash; hat man nicht gerade beruflich damit zutun &ndash; tiefer lotende Gedanken &uuml;ber Wirtschafts- und Finanzpolitik?<br>\nSolange es den Menschen hierzulande relativ gut ging, schien alles in Butter. Die da Oben &ndash; dachten mit Sicherheit Viele &ndash; werden schon wissen, was gut f&uuml;r uns ist. Von Wirtschafts- und Finanzpolitik hat man ja als Laie sowieso so gut wie keine Ahnung. Nun ja: dieses Desinteresse, das auch in anderen wichtigen gesellschaftlichen Bereichen zu konstatieren w&auml;re, war wohl immer schon ein zu beklagendes Manko. Sp&auml;testens aber seit der Finanzkrise von 2008 d&uuml;rfte es nicht falsch sein, dieses Desinteresse als schwer fahrl&auml;ssig zu bezeichnen.<br>\nSchlie&szlig;lich ist die Krise nicht vorbei. Ganz im Gegenteil: sie ist l&auml;ngst dabei sich wieder zu versch&auml;rfen.<br>\nKlarer ausgedr&uuml;ckt: Regierende Politik in Europa &ndash; allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel als soetwas wie eine wiederkehrende Maggie Thatcher, die Europa Deutschsprechen lehrt &ndash; versch&auml;rft diese Krise. Am deutschen Wesen soll Europaalso nun genesen. &ldquo;Schuldenbremsen&rdquo; nach Berliner Art und  eine Agenda 2010 bzw. Hartz-IV-Programme f&uuml;r ganz Europa sollen aus der Krise f&uuml;hren. Ein Krisengipfel jagt den n&auml;chsten. Rettungsschirme werden immer gr&ouml;&szlig;er aufgespannt, stellen sich jedoch meist schon  zum Zeitpunkt ihres Beschlusses als nicht ausreichend heraus. Absurd! Was uns als Auswege aus der Krise verkauft wird, verschlimmert diese im Endeffekt nur weiter. Wir d&uuml;rften uns so schon bald in eine Rezession sparen. Selbst der IWF sieht diese Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2012\/02\/03\/der-diskreditierte-staat-von-heinz-j-bontrup\/\">Readers Edition<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>FDP will Umweltschutz aushebeln<\/strong><br>\nWirtschaftsminister Philipp R&ouml;sler will der Vogelschutz-Richtlinie an den Kragen. Sie st&ouml;rt den Bau von Stromtrassen, deshalb fordert der FDP-Chef ein Aussetzen der Umweltrichtlinien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/naturschutzgesetze-fdp-will-umweltschutz-aushebeln,1472780,16390268.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Im Gespr&auml;ch mit &ndash; Egon Bahr<\/strong><br>\nHerr Bahr, seit der Jahrtausendwende sind die USA dazu &uuml;bergegangen, ihre milit&auml;rische &Uuml;berlegenheit gegen&uuml;ber dem Rest der Welt auf bis dato beispiellose Weise auszubauen. Das US-R&uuml;stungsbudget ist mit inzwischen &uuml;ber 700 Milliarden Dollar h&ouml;her als das der zehn im Ranking nachfolgenden Staaten zusammen genommen (inklusive China, Russland, Frankreich, Gro&szlig;britannien und Deutschland). Doch alles, was man mit der amerikanischen Milit&auml;rmaschinerie anfangen kann, ist, im Irak und in Afghanistan zu scheitern.<br>\nDie hinter der immensen Aufr&uuml;stung stehende Mentalit&auml;t der politischen Klasse der USA ist deswegen im Bl&auml;ttchen k&uuml;rzlich als strategisch grenzdebil apostrophiert worden &ndash; auch mit Blick auf die daraus resultierende astronomische Staatsverschuldung der USA, deren langfristige Folgen f&uuml;r die dortige wie f&uuml;r die globale Wirtschaft &uuml;berhaupt erst allm&auml;hlich deutlich werden.<br>\nZugleich kommt die L&ouml;sung globaler Probleme wie Klimawandel und Entwicklungsr&uuml;ckstand der Dritten Welt seit Jahrzehnten nicht wirklich voran, weil Hochr&uuml;stung und globale Problembew&auml;ltigung zur gleichen Zeit nicht m&ouml;glich sind &ndash; aus &ouml;konomischen wie finanziellen, aber auch aus politisch-psychologischen Gr&uuml;nden.<br>\nIst die Welt noch zu retten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2012\/06\/im-gespraech-mit-egon-bahr-12607.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweis: Ein Imperium macht Politik! Wie BILD sich als Volksstimme inszeniert<\/strong><br>\nmit Dr. Wolfgang Storz, Publizist, Medien- und Kommunikationsberater<br>\nModeration: Ulrike Holler<br>\nSonntag, 24. Juni 2012, 11:00-13:00 Uhr<br>\nCaf&eacute; Alte Backstube, Dominikanergasse 7, Frankfurt am Main-Innenstadt<br>\nAnl&auml;sslich des 60-j&auml;hrigen Bestehens der BILD-Zeitung werden am 23. Juni 2012 an alle deutschen Haushalte Gratis-Ausgaben geliefert. Mit dieser Propaganda-Aktion will der Springer-Konzern neue Abnehmer werben, Einnahmen erh&ouml;hen und demonstrieren: Wir sind die gro&szlig;e Volkszeitung. Dagegen wehren sich Viele. Sie finden, dieses Produkt ist unertr&auml;glich, weil es sich nur selten an journalistische Standards h&auml;lt, weil es die Grenzen zwischen Unterhaltung, Werbung und PR verletzt, weil es skandalisiert, vorhandene Vorurteile verst&auml;rkt und so tut, als sei es Volkes Stimme.<br>\nDr. Wolfgang Storz, ehemals Chefredakteur der FR, hat zusammen mit Hans-J&uuml;rgen Arlt die Berichterstattung &uuml;ber die Griechenland- und Euro-Krise und die Aff&auml;re Wulff analysiert. Sein Fazit: &bdquo;BILD ist Rendite-Maschine und Machtfaktor zugleich. Die Macher von BILD wollen noch mehr Macht, um Deutschland zu pr&auml;gen. In einer Demokratie hat jedoch nur der Macht, dem sie von vielen zugebilligt wird. So ist offen, ob BILD ein Riese ist &ndash; oder doch nur auf t&ouml;nernen F&uuml;ssen steht&ldquo;.<br>\nBenefizveranstaltung: Eintritt &euro; 5,00, mit Frankfurt-Pass oder Kultur-Pass &euro; 1,00. Der Erl&ouml;s dieser Benefizveranstaltung geht an den BCC-Rechtshilfefonds &bdquo;PRO VERITATE &ndash; f&uuml;r B&uuml;rgerrechte und Meinungsfreiheit&ldquo;.<br>\nSpendenkonto: 530 024 73. Sparkasse Hanau &ndash; BLZ 506 500 23.<br>\nSpenden sind steuerabzugsf&auml;hig.<br>\nEine Veranstaltung von Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit NachDenkSeiten &ndash; der kritischen Website und mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der Otto-Brenner-Stiftung<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120615_matinee_2012_06_24.pdf\">Einladung zum Herungerladen [PDF &ndash; 229 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;Mehr&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-13536","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13536"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13546,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13536\/revisions\/13546"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}