{"id":135430,"date":"2025-07-02T11:17:23","date_gmt":"2025-07-02T09:17:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135430"},"modified":"2025-07-02T15:51:28","modified_gmt":"2025-07-02T13:51:28","slug":"quo-vadis-deutschland-runder-tisch-von-deutschen-und-russen-im-moskauer-europa-institut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=135430","title":{"rendered":"Quo vadis Deutschland? Runder Tisch von Deutschen und Russen im Moskauer Europa-Institut"},"content":{"rendered":"<p>Wer glaubt, in Russland w&uuml;rde nur mit Drohungen und roten Linien gearbeitet, h&auml;tte am 16. Juni beim Runden Tisch &bdquo;Quo vadis Deutschland?&ldquo; dabei sein m&uuml;ssen. Tagungsort war das nicht weit vom Kreml gelegene Europa-Institut. Die etwa 60 Teilnehmer gingen der Frage nach, wie die Blockade zwischen Deutschland und Russland aufzul&ouml;sen ist. Gekommen waren Mitarbeiter des Instituts, ehemalige russische Diplomaten, die mit Deutschland zu tun hatten, Mitglieder der Moskauer Deutsch-Russischen-Gesellschaft und Deutsche, die in Moskau leben oder aus Deutschland angereist waren. Die Diskussion war teilweise hitzig. Sie zeigte aber auch, dass sich Deutsche und Russen immer noch produktiv austauschen k&ouml;nnen. Ein Bericht von<strong> Ulrich Heyden <\/strong>(Moskau).<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3636\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-135430-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250702-Quo-vadis-Deutschland-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250702-Quo-vadis-Deutschland-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250702-Quo-vadis-Deutschland-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250702-Quo-vadis-Deutschland-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=135430-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/250702-Quo-vadis-Deutschland-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"250702-Quo-vadis-Deutschland-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wie sch&ouml;n war es f&uuml;r mich, als in Moskau lebender Deutscher, im Zentrum von Moskau die deutsche Sprache zu h&ouml;ren! Es waren nicht nur Deutsche, die in ihrer Muttersprache redeten, die dann ins Russische &uuml;bersetzt wurde. Unter den Teilnehmern waren auch viele Russen mit sehr guten Deutschkenntnissen, wie etwa der Versammlungsleiter Wladislaw Below, der nicht nur flie&szlig;end Deutsch sprach, sondern mehrmals auf Deutsch ironische Bemerkungen machte, etwa als er sagte, &bdquo;wir haben das SPD-Friedensmanifest nicht bestellt&ldquo;. Ein Video der Veranstaltung findet sich <a href=\"https:\/\/youtu.be\/OeZC2hGmNjI\">unter diesem Link<\/a>.<\/p><p>Gleich zu Beginn der Veranstaltung sprach Below &uuml;ber die rasant gestiegene Zahl der Unterst&uuml;tzer des Manifestes. Er habe gerade mit Matthias Platzek telefoniert und der habe ihm die Zahl von 8.000 Unterst&uuml;tzern durchgegeben. Die Art, wie Below &uuml;ber das Friedensmanifest berichtete, machte deutlich, dass das Manifest f&uuml;r ihn ein Hoffnungsschimmer in schlimmen Zeiten ist. (Anmerkung der Redaktion: Eine Petition zur Unterst&uuml;tzung <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=134311\">des SPD-Manifestes<\/a> kann <a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/unterstutzung-des-manifests-der-spd-friedenskreise?\">unter diesem Link<\/a> unterzeichnet werden, aktuell sind es fast 17.000 Unterzeichner.)<\/p><p>Noch einmal brachte Below eine ironische Bemerkung. Er sprach von den vielen Mauersteinen, die sich in Deutschland am Ende des Zweiten Weltkrieges angesammelt hatten. Dann zitierte er aus der DDR-Nationalhymne, &bdquo;auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt&ldquo; und f&uuml;hrte aus, auch heute gehe es darum, aus Steinen die Zukunft zu bauen. Mit dem Gleichnis spielte Below auf die von Berlin komplett zerschlagenen deutsch-russischen Beziehungen an. <\/p><p>Man muss wissen: Wladislaw Below ist im Moskauer Europa-Institut Leiter des Zentrums f&uuml;r Deutschland-Forschungen. Vor 2022 war er ein oft zitierter Experte in deutschen Mainstream-Medien. Von ihm &ndash; dem Wissenschaftler &ndash; erwartete ich auf der Konferenz keine harten Worte. Von seinen ironischen Bemerkungen war ich angenehm &uuml;berrascht. <\/p><p><strong>Der Verlust der Vernunft<\/strong><\/p><p>Den ersten l&auml;ngeren Vortrag auf der Konferenz hielt der bekannte deutsche Journalist und Publizist Patrik Baab. Er pflegt in seinen B&uuml;chern einen journalistischen Stil, reichert diesen aber immer mit wissenschaftlichen Hintergrundinformationen an. <\/p><p>Seinen Vortrag begann Baab mit der Anrede &bdquo;Magnifizenzen, Nobiles, Kommilitonen&ldquo;. &Uuml;ber das Gesicht des Versammlungsleiters huschte ein L&auml;cheln, denn solch eine Anrede gab es in dem Saal wohl das erste Mal. <\/p><p>Was dann folgte, war keine trocken-wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine scharfz&uuml;ngige Abrechnung mit der Politik der deutschen Bundesregierung. <\/p><p>Zu Beginn seiner Rede sprach Baab &uuml;ber die Repression. 40 Jahre lang hat er als Fernsehjournalist gearbeitet. Da lernte er den Gebrauch von Bildern. Er baut sie heute in seine Texte und Reden ein. <\/p><p>Baab erinnerte an die Herrschaft des r&ouml;mischen Kaisers Nero, der im Jahre 64 &ndash; w&auml;hrend der Christenverfolgung &ndash; Kritiker des niedergehenden Imperiums als lebendige Fackeln verbrennen lie&szlig;. <\/p><p>Ein Zeitzeuge habe berichtet, dass der Brand von Rom von Kaiser Nero selbst in Auftrag gegeben wurde. &Auml;hnliches geschehe heute in Deutschland. Es w&uuml;rden zwar noch keine Scheiterhaufen brennen, aber Blogger wie Thomas R&ouml;per und Alina Lipp w&auml;ren faktisch ausgeb&uuml;rgert worden, weil sie seit 2014 auch &uuml;ber die Sichtweise von Russen auf den Ukraine-Krieg berichten. <\/p><p>Den zweiten Hauptvortrag hielt die deutsche Professorin Ulrike Gu&eacute;rot. Sie beklagte, dass in Deutschland die Vernunft abhanden gekommen ist. Die Professorin schw&auml;rmte von ihrer Zeit als Studentin an einer franz&ouml;sischen Uni, Fachbereich Slawistik. Damals, so berichtete sie, habe man die Texte der Sowjetf&uuml;hrer noch sehr genau analysiert. Die Sowjetunion galt damals zwar als Gegner, wurde aber sehr ernst genommen. Ganz anders sei es heute, wo sich die politische Elite in Deutschland nicht mehr mit den Texten russischer Politiker und Wissenschaftler besch&auml;ftigt, sondern blind den eigenen Stiefel durchzieht, komme was wolle. Die Vernunft sei abhanden gekommen.<\/p><p><strong>Repression, Faschisierung, Donbass-Republiken<\/strong><\/p><p>Nach den Einleitungsreferaten von Baab und Gu&eacute;rot begann die Diskussion. Sie wurde hitzig, als Liane Kilinc vom Verein Friedensbr&uuml;cke-Kriegsopferhilfe, einwarf, die Rolle Deutschlands bei der Faschisierung in der EU sei gr&ouml;&szlig;er, als von Gu&eacute;rot dargestellt. Von der Leyen sei nicht gew&auml;hlt worden. Deutschland spiele eine f&uuml;hrende Rolle bei der Einstufung der Volksrepubliken im Donbass als &bdquo;terroristische Vereinigungen&ldquo;. Das sei &bdquo;Faschismus&ldquo;. Humanit&auml;re Hilfe f&uuml;r den Donbass werde &bdquo;kriminalisiert&ldquo;. Das sei eine Vorbereitung auf einen &bdquo;Marsch nach Osten&ldquo;. Was russophobe Ma&szlig;nahmen betrifft, wie das Verbot von russischen Fahnen, sei Deutschland &bdquo;Vorreiter&ldquo; in Europa.<\/p><p>Gu&eacute;rot wandte ein, es sei &bdquo;wichtig, den Begriff der Faschisierung zu benutzen&ldquo;. Die Faschisierung werde aber von &bdquo;Amerika&ldquo; und nicht von Deutschland vorangetrieben. Darauf meinte Kilinc, der ukrainische Hitler-Kollaborateur Stepan Bandera habe nach dem Zweiten Weltkrieg in M&uuml;nchen gelebt, wo er seine politische Arbeit mit finanzieller Unterst&uuml;tzung fortsetzen konnte. Im deutschen Bundestag s&auml;&szlig;en heute &bdquo;Nachfahren der Nazis&ldquo;. <\/p><p>Dar&uuml;ber br&auml;uchte man &bdquo;nicht zu streiten&ldquo;, entgegnete Gu&eacute;rot. Es g&auml;be in Deutschland seit 80 Jahren ein &uuml;bergeordnetes Bild, &bdquo;wo Sozialismus und Faschismus gegen&uuml;bergestellt werden&ldquo;. Was Gu&eacute;rot damit genau ausdr&uuml;cken wollte, blieb unklar. Sie erkl&auml;rte, sie m&uuml;sse ihre Gedanken zu dieser Frage erst noch ordnen.<\/p><p>Der Autor dieses Artikels berichtete auf der Veranstaltung &uuml;ber seine Erfahrungen mit Geschichtsf&auml;lschung. Ein zun&auml;chst vom B&uuml;roleiter des Volksbundes Deutscher Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge in Moskau zugesagtes Interview &uuml;ber die deutsche Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge in Russland sei abgesetzt worden, <a href=\"https:\/\/ulrich-heyden.de\/article\/unbeantwortete-fragen-an-den-volksbund-deutsche-kriegsgraberfursorge\">weil der B&uuml;roleiter offenbar Druck von seinem Vorstand bekommen hatte<\/a>. Es sei auff&auml;llig, dass der Volksbund in seiner &Ouml;ffentlichkeitsarbeit kaum noch &uuml;ber die Gr&auml;ber der 3,8 Millionen Wehrmachtssoldaten, die an der Ostfront gefallen sind, berichte. Das passe zu dem Narrativ, &bdquo;dass die Amerikaner uns befreit haben&ldquo;. <\/p><p><strong>Was tun? <\/strong><\/p><p>Nach den l&auml;ngeren Vortr&auml;gen begann eine Diskussion, in der folgende Positionen ge&auml;u&szlig;ert wurden: <\/p><p><strong>Ulrike Gu&eacute;rot<\/strong> meinte, die B&uuml;rger Europas seien mehrheitlich &bdquo;gegen den Krieg&ldquo;. Aber dieser Wille komme nicht zum Tragen, weil er von EU, NATO, Gafa (die gro&szlig;en Digitalkonzerne) und dem gro&szlig;en Geld &bdquo;absorbiert&ldquo; werde. <\/p><p>Der Begriff des Nationalstaates, &uuml;ber den die EU organisiert ist, f&uuml;hre &bdquo;in die gedankliche Enge&ldquo;, denn in den Nationalstaaten g&auml;be es &bdquo;verschiedene Volksst&auml;mme&ldquo;, wie in Deutschland die Sorben, die Rheinl&auml;nder und die Sachsen und in Frankreich die Korsen. &bdquo;Wir m&uuml;ssen &uuml;ber die politische Zukunft Europas nachdenken, nicht in Begriffen von Volk und Nation, sondern in Begriffen der Neutralit&auml;t. Europa muss neutral und f&ouml;deral sein, in Vielfalt vereint.&ldquo;<\/p><p><strong>Patrik Baab<\/strong> erkl&auml;rte, das herrschende Parteienkartell aus CDU, SPD, FDP und Gr&uuml;nen stehe &bdquo;dem Faschismus n&auml;her als etwa die AfD oder das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo;. Dennoch g&auml;be es Unterschiede zum Hitler-Faschismus. Heute g&auml;be es &bdquo;keine faschistische Massenbewegung wie die SA&ldquo;. Die Bev&ouml;lkerung werde &bdquo;durch andere Herrschaftstechniken eingeschl&auml;fert&ldquo;. Es g&auml;be eine &bdquo;Meinungslenkung durch Internetkonzerne und Geheimdienste&ldquo;. Die akademischen Eliten spielten dabei eine &bdquo;unr&uuml;hmliche Rolle als Tr&auml;ger von Propaganda und Zensur&ldquo;. Die &bdquo;einzige Hoffnung&ldquo; sei, &bdquo;dass aus einem Land ohne Opposition ein Land wird, das den Protest auf die Stra&szlig;e tr&auml;gt&ldquo;. Die Propagandapresse m&uuml;sste mit alternativen Medien &bdquo;umgangen&ldquo; werden. &bdquo;Wir m&uuml;ssen Solidarit&auml;t neu lernen.&ldquo; Baab zitierte Schiller mit den Worten, &bdquo;die Sonnen scheinen uns nicht mehr, fortan muss eigenes Feuer uns erleuchten&ldquo;.<\/p><p><strong>Andrea Gebauer<\/strong>, die Mitte der 1990er-Jahre B&uuml;roleiterin des damals neugegr&uuml;ndeten Verbandes der deutschen Wirtschaft in Russland wurde, berichtete, sie sei &bdquo;als Deutsche in Russland kein einziges Mal angegriffen worden&ldquo;, ungeachtet dessen, &bdquo;was die Deutschen im Zweiten Weltkrieg in Russland angerichtet haben&ldquo;. Von russischer Seite sei &bdquo;eine gro&szlig;e Vers&ouml;hnungsleistung erbracht worden, die leider niemals in entsprechender Weise gew&uuml;rdigt worden ist&ldquo;. <\/p><p>Heute werde in Bezug auf Russland ein neues Feindbild aufgebaut. &bdquo;Ich appelliere an alle, besonders an die jungen Leute hier: Verlieren Sie nicht den Mut. Setzen Sie sich daf&uuml;r ein, dass es den Austausch auch in Zukunft gibt, auch wenn er heute schwer ist.&ldquo; Im Rahmen des Deutsch-Russischen Forums werde man &bdquo;alles tun, um diesen Dialog fortzusetzen, wenn auch in begrenztem Rahmen&ldquo;.<\/p><p><strong>Isabell Casel<\/strong>, Friedensaktivistin vom &bdquo;Runden Tisch Bonn&ldquo;, die sich auch im European Peace Project engagiert, erkl&auml;rte, die Europ&auml;ische Union zerst&ouml;re sich gerade selbst, &bdquo;aber die europ&auml;ische Integration darf nicht sterben. Ich f&uuml;hle mich als Europ&auml;erin vereint mit Russen, Belarussen, Slowaken und frage, wie wir das d&uuml;stere Bild abwenden k&ouml;nnen.&ldquo; Auf der Seite der EU-Kommission sehe sie &bdquo;eine gro&szlig;e Irrationalit&auml;t, aber gl&uuml;cklicherweise gibt es Rationalit&auml;t auf russischer Seite&ldquo;.<\/p><p><strong>Olga Sinowjewa<\/strong>, Ehrenpr&auml;sidentin der Deutsch-Russischen Gesellschaft und Ehefrau des verstorbenen russischen Philosophen und Dissidenten Aleksandr Sinowjew zitierte ihren Mann mit den Worten, &bdquo;die Menschheit wird an ihrer eigenen Dummheit zugrunde gehen&ldquo;. Sinjowjewa f&uuml;hrte weiter aus, die Worte ihres Mannes seien &bdquo;ein Aufruf, zusammenzukommen und die lichten Worte von Freiheit, Liebe und Gleichheit ins Bewusstsein zu rufen, f&uuml;r den Frieden und die Vernunft einzutreten&ldquo;.<\/p><p><strong>Wladimir Grinin<\/strong>, der von 2010 bis 2018 Botschafter der Russischen F&ouml;deration in Deutschland war, &auml;u&szlig;erte sich in einem Schlusswort voller Hoffnung: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wir haben &uuml;ber das gesprochen, was uns bewegt. Manchmal kommen wir zu v&ouml;llig anderen Schlussfolgerungen. Wenn wir unsere Arbeit in der Deutsch-Russischen Gesellschaft fortsetzen, werden wir ein wunderbares Verst&auml;ndnis finden. Wir sollten uns an die 600 Jahre der Kontakte zwischen Russen und Deutschen erinnern. Wenn wir Schl&uuml;sse ziehen und daran denken, was uns zueinander zieht, werden wir einen Ausweg aus der heutigen Situation finden.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Worte passten zu dem phantastischen Wetter, dass am 16. Juni in Moskau herrschte. Die Sonne schien und die Fassaden der alten H&auml;user im Stadtzentrum, die schon viel erlebt hatten, schienen noch sch&ouml;ner und ehrw&uuml;rdiger als sonst, so als wollten sie die Worte von Grinin mit einem stummen Nicken unterstreichen.<\/p><p><small>Titelbild: &copy; Ulrich Heyden<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/24ec4727cad348a495e8b776dd65b0f7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer glaubt, in Russland w&uuml;rde nur mit Drohungen und roten Linien gearbeitet, h&auml;tte am 16. Juni beim Runden Tisch &bdquo;Quo vadis Deutschland?&ldquo; dabei sein m&uuml;ssen. 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